{"id":2565932,"date":"2024-11-28T04:56:58","date_gmt":"2024-11-28T04:56:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2565932"},"modified":"2024-11-28T04:56:58","modified_gmt":"2024-11-28T04:56:58","slug":"eine-beleidigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/11\/eine-beleidigung\/","title":{"rendered":"\u201eEine Beleidigung\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>COP29: Globaler S\u00fcden \u00fcbt w\u00fctende Kritik an Weigerung der Industriestaaten, n\u00f6tige klimapolitische Ma\u00dfnahmen in Entwicklungsl\u00e4ndern zu finanzieren. Berlin konterkariert mit der Weigerung sein Streben nach mehr Einfluss im S\u00fcden.<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens \u00fcben heftige Kritik an der Weigerung der westlichen Staaten, darunter Deutschlands und der EU, die n\u00f6tigen Mittel zum Kampf gegen Klimawandel und Klimasch\u00e4den bereitzustellen. Auf Druck der westlichen Industriestaaten hat die UN-Klimakonferenz in Baku (COP29) Ende vergangener Woche beschlossen, die Mittel, die aus dem wohlhabenden Norden in die Entwicklungsl\u00e4nder flie\u00dfen sollen, um dort klimapolitische Ma\u00dfnahmen zu finanzieren, auf 300 Milliarden US-Dollar im Jahr zu begrenzen. Der Globale S\u00fcden fordert die Mittel ein, da der Wohlstand der Industriestaaten auf einem jahrhundertelangen gewaltigen CO2-Aussto\u00df gr\u00fcndet, w\u00e4hrend die Entwicklungsl\u00e4nder unter dessen Folgen am st\u00e4rksten leiden. Experten halten eine Steigerung auf 1,3 Billionen Euro im Jahr f\u00fcr erforderlich. Unterh\u00e4ndler etwa Indiens oder Nigerias nannten die Beschr\u00e4nkung auf 300 Milliarden Euro w\u00fctend \u201ed\u00fcrftig\u201c bzw. einen \u201eWitz\u201c. Um die Wut abzulenken, griff Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock die Erd\u00f6l- und Erdgasf\u00f6rderer an, darunter COP29-Gastgeber Aserbaidschan. Aserbaidschan steigert die Erdgasf\u00f6rderung, weil die EU ihre Importe von dort ausweiten will, um Russland zu boykottieren.<\/p>\n<h3>Kredite statt Zusch\u00fcssen<\/h3>\n<p>Bereits die unzul\u00e4ngliche Umsetzung des Beschlusses der UN-Klimakonferenz im Jahr 2009 in Kopenhagen (COP15), die reichen Industriestaaten sollten den Entwicklungsl\u00e4ndern ab 2020 pro Jahr 100 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an Klimasch\u00e4den zur Verf\u00fcgung stellen, ist von Experten immer wieder scharf kritisiert worden. Zum einen wiesen Beobachter darauf hin, dass die 100-Milliarden-Schwelle erst 2022 erreicht wurde, also mit zweij\u00e4hriger Versp\u00e4tung. Zum anderen zeigte eine Analyse der Entwicklungsorganisation Oxfam, dass etwa 70 Prozent der Mittel, die die wohlhabenden Staaten aus ihren Haushalten abzweigten, keine Zusch\u00fcsse, sondern lediglich Kredite waren, in manchen F\u00e4llen sogar Kredite nicht einmal zu verg\u00fcnstigten Bedingungen, sondern zu markt\u00fcblichen Zinsen. Oxfam bezifferte die tats\u00e4chlich gezahlten Zusch\u00fcsse im Jahr 2022 auf allenfalls 28 bis 35 Milliarden US-Dollar.[1] Dies wiege auch deshalb schwer, weil das Geld ja eigentlich als Ausgleich daf\u00fcr gedacht sei, dass die Industriestaaten ihren Wohlstand mit einem massiven CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df erzielt hatten, w\u00e4hrend die Entwicklungsl\u00e4nder nun unter den Folgen des CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes am meisten litten, urteilt Oxfam: Dass die Entwicklungsl\u00e4nder die Kredite zur\u00fcckzahlten, also einen Gro\u00dfteil der Kosten f\u00fcr den Ausgleich selbst tr\u00fcgen, \u201ewiderspricht allen Prinzipien der Gerechtigkeit\u201c.[2]<\/p>\n<h3>\u201eV\u00f6llig unrealistisch\u201c<\/h3>\n<p>Dabei ist l\u00e4ngst klar, dass die Summe von 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr bei weitem nicht ausreicht, um den Kampf gegen den Klimawandel und Vorkehrungen gegen die bereits jetzt nicht mehr abwendbaren Klimasch\u00e4den im Globalen S\u00fcden voranzutreiben. Unabh\u00e4ngige Experten gehen davon aus, dass dazu mindestens eine, am besten jedoch sogar 1,3 Billionen US-Dollar j\u00e4hrlich aufgebracht werden m\u00fcssen.[3] Die UN-Klimakonferenz in Baku beschloss nun, dass die Zahlungen der Industriestaaten an die Entwicklungsl\u00e4nder bis 2035 auf 300 Milliarden US-Dollar aufgestockt werden; die 1,3 Billionen werden nur als v\u00f6llig unverbindliche Zielgr\u00f6\u00dfe genannt, und auch dies nur unter Einschluss allerlei privater und multinationaler Geldgeber. Die Bundesregierung hatte zuletzt 6 Milliarden Euro im Jahr f\u00fcr Klimaausgaben im Globalen S\u00fcden reserviert, lie\u00df sich in Baku aber mit der \u00c4u\u00dferung zitieren, es sei \u201ev\u00f6llig unrealistisch, dass Geld in Billionenh\u00f6he aus den Haushalten\u201c der westlichen Industriestaaten komme.[4]<\/p>\n<h3>Geld ist vorhanden<\/h3>\n<p>Damit setzt Berlin klare Priorit\u00e4ten. So hat die Bundesregierung allein bis Ende August laut Angaben des Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) 15,9 Milliarden Euro Kriegsunterst\u00fctzung an die Ukraine gezahlt; im selben Zeitraum kamen 43,8 Milliarden Euro aus den T\u00f6pfen der EU hinzu. Der weit \u00fcberwiegende Teil der Mittel wurde nach April 2022 ausgegeben, also nach dem Zeitpunkt, zu dem auf Basis der Vereinbarungen von Istanbul ein Waffenstillstand m\u00f6glich gewesen w\u00e4re \u2013 zu erheblich besseren Bedingungen als diejenigen, auf die Kiew aktuell hoffen kann.[5] Dar\u00fcber hinaus ist eine massive Aufstockung des Bundeswehretats in Planung. Verteidigungsminister Boris Pistorius dringt auf einen Betrag in H\u00f6he von bis zu 3,5 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts; aktuell w\u00e4ren dies mehr als 140 Milliarden Euro.[6] Pistorius ist demnach der Auffassung, es lie\u00dfen sich aus Haushaltsmitteln 85 bis 90 Milliarden Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr die Aufr\u00fcstung locker machen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat schon im Juni erkl\u00e4rt, die Union ben\u00f6tige im n\u00e4chsten Jahrzehnt 500 Milliarden Euro, um die Beschaffung neuer R\u00fcstungsg\u00fcter zu bezahlen.[7] Geld f\u00fcr die deutsch-europ\u00e4ische Milit\u00e4r- und Gro\u00dfmachtpolitik wird demnach im gro\u00dfen Stil verplant.<\/p>\n<h3>\u201eExtrem entt\u00e4uscht\u201c<\/h3>\n<p>Dass Berlin und Br\u00fcssel \u2013 ganz im Gegensatz dazu \u2013 nicht bereit sind, h\u00f6here Summen f\u00fcr die dringenden klimapolitischen Belange des Globalen S\u00fcdens auszugeben, l\u00e4uft freilich den au\u00dfenpolitischen Zielen der Bundesregierung indirekt zuwider. Diese umfassen die Absicht, den eigenen Einfluss im Globalen S\u00fcden wieder zu st\u00e4rken \u2013 und zwar vor allem, seit sich gezeigt hat, dass der S\u00fcden dem Westen bei dessen Russland-Sanktionen und der Aufr\u00fcstung der Ukraine bis auf wenige Ausnahmen nicht folgt. Der Westen ist damit also global isoliert. Allerdings kommt die Tatsache, dass Berlin und Br\u00fcssel zwar weltweit einen entschlossenen Einsatz f\u00fcr das Klima fordern, aber nicht bereit sind, die erforderlichen Gelder zu zahlen, im S\u00fcden nicht gut an.[8] \u201eWir sind extrem entt\u00e4uscht \u00fcber den Mangel an Fortschritt bei den f\u00fcr Afrika wichtigen Themen\u201c, konstatierte in Baku etwa der Kenianer Ali Mohamed, der als Chefunterh\u00e4ndler f\u00fcr die afrikanischen Staaten auftrat.[9] Die Repr\u00e4sentantin Nigerias nannte die Beschr\u00e4nkung der Unterst\u00fctzung auf 300 Milliarden US-Dollar unter Beifall einen \u201eWitz\u201c und eine \u201eBeleidigung\u201c. Indiens Unterh\u00e4ndlerin Chandni Raina nannte den Betrag \u201ed\u00fcrftig\u201c bzw. \u201eabgr\u00fcndig klein\u201c und lehnte die Festlegung der Summe entschieden ab.[10]<\/p>\n<h3>\u201eDie alte fossile Welt\u201c<\/h3>\n<p>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock war bem\u00fcht, die Wut \u00fcber die Zahlungsverweigerung der Industriestaaten \u2013 auch Deutschlands sowie der EU \u2013 auf diejenigen L\u00e4nder abzulenken, die im gro\u00dfen Stil Erd\u00f6l und Erdgas f\u00f6rdern, darunter der COP29-Gastgeber Aserbaidschan. \u201eWir Europ\u00e4er werden nicht zulassen\u201c, erkl\u00e4rte Baerbock, sich als K\u00e4mpferin f\u00fcr den Globalen S\u00fcden inszenierend, \u201edass die verletzlichsten Staaten auf der Welt, insbesondere die kleinen Inselstaaten\u201c, von einigen der Erd\u00f6l- und Erdgasstaaten \u201ejetzt hier \u00fcber den Tisch gezogen werden\u201c \u2013 \u201eund das im Zweifel auch noch mit R\u00fcckendeckung der COP-Pr\u00e4sidentschaft\u201c, also Aserbaidschan.[11] Dass Aserbaidschan seine Erdgasproduktion zu steigern sucht, weil die EU und ihre Mitgliedsl\u00e4nder mit Baku eine deutliche Ausweitung der Erdgaslieferungen vereinbart haben [12], um ihrerseits russisches Erdgas boykottieren zu k\u00f6nnen, lie\u00df Baerbock unerw\u00e4hnt. \u201eIch bin mir sicher\u201c, bekr\u00e4ftigte sie: \u201eWas wir hier sehen, ist ein letztes Aufb\u00e4umen der alten fossilen Welt.\u201c Ob damit die Lieferanten oder aber die K\u00e4ufer fossiler Energietr\u00e4ger \u2013 etwa von Erdgas aus Aserbaidschan \u2013 gemeint waren, kommentierte die deutsche Au\u00dfenministerin ebenfalls nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1], [2] Leila van Rinsum: Beitrag sch\u00f6ngerechnet. taz.de 09.07.2024.<\/p>\n<p>[3] Max Bearak: Climate Talks End With a Bitter Fight and a Deal on Money. nytimes.com 23.11.2024.<\/p>\n<p>[4] Klimagipfel einigt sich auf 300 Milliarden f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder. n-tv.de 23.11.2024.<\/p>\n<p>[5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9499\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kein Wille zum Waffenstillstand<\/a>.<\/p>\n<p>[6] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9753\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eGro\u00df denken und gro\u00df machen\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>[7] Aur\u00e9lie Pugnet: EU\u2019s von der Leyen assesses bloc\u2019s defence needs to \u20ac500 billion. euractiv.com 27.06.2024.<\/p>\n<p>[8] S. auch <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9689\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koloniale Denkschablonen<\/a>.<\/p>\n<p>[9] \u201eNicht nur ein Scheitern, sondern Betrug\u201d. tagesschau.de 24.11.2024.<\/p>\n<p>[10] India Denounces Baku Climate Finance Deal, Says Concerns Ignored. barrons.com 23.11.2024.<\/p>\n<p>[11] Baerbock wirft fossilen Staaten Machtspiel vor. tagesschau.de 23.11.2024.<\/p>\n<p>[12] Gabriel Gavin: Europe\u2019s Azerbaijan gas gambit is good news for Russia. politico.eu 20.11.2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>COP29: Globaler S\u00fcden \u00fcbt w\u00fctende Kritik an Weigerung der Industriestaaten, n\u00f6tige klimapolitische Ma\u00dfnahmen in Entwicklungsl\u00e4ndern zu finanzieren. 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