{"id":2557936,"date":"2024-10-27T12:37:37","date_gmt":"2024-10-27T12:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2557936"},"modified":"2024-10-27T12:37:37","modified_gmt":"2024-10-27T12:37:37","slug":"was-war-die-corona-krise-weder-verschwoerung-noch-zufall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/10\/was-war-die-corona-krise-weder-verschwoerung-noch-zufall\/","title":{"rendered":"Was war die Corona-Krise? Weder Verschw\u00f6rung noch Zufall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine polit\u00f6konomische Interpretation der Corona-Krise. In deren Zentrum steht der Aufstieg eines globalen \u201eBiosecurity-Staates\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Die Ungereimtheiten der Corona-Zeit t\u00fcrmen sich zum Himmel und sind \u2013 f\u00fcr diejenigen, die sie wahrnehmen wollen \u2013 l\u00e4ngst gut dokumentiert. Das gilt f\u00fcr die fragliche Wirksamkeit von Ma\u00dfnahmen ebenso wie f\u00fcr die behauptete Alternativlosigkeit solch drastischer Ma\u00dfnahmen wie Lockdowns und den daraus resultierenden, von Anbeginn an absehbaren \u201eKollateralsch\u00e4den\u201c.<\/p>\n<p>Das gilt aber auch f\u00fcr die politische Einflussnahme auf den angeblich neutralen wissenschaftlichen Diskurs, die unr\u00fchmliche Rolle des RKI und die sich daran anschlie\u00dfenden fragw\u00fcrdigen juristischen Entscheidungen. Und es gilt f\u00fcr die Diskussionen um die Impfung und die Impfpflicht ebenso wie f\u00fcr die nach wie vor ungekl\u00e4rte \u00dcbersterblichkeit seit Beginn der Impfkampagne. Irritierend ist dar\u00fcber hinaus, mit wie viel aggressiver Abwehr und ignorantem Desinteresse sowohl der Mainstream der \u00c4rzteschaft als auch die Medien reagiert haben und in gro\u00dfen Teilen bis heute reagieren. Am unverst\u00e4ndlichsten aber bleibt die komplette Kaltbl\u00fctigkeit, mit der die Linke bis heute die desastr\u00f6sen Auswirkungen von Lockdowns auf den globalen S\u00fcden ignoriert.<\/p>\n<p>Wer angesichts dieser skandal\u00f6s langen Liste argumentiert, es handle sich um eine Reihe ungl\u00fccklicher Zuf\u00e4lle, die Politik sei angesichts einer komplett neuen Situation aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden \u00fcberfordert gewesen, es gebe hier keine Koh\u00e4renz, die Welt sei halt komplex und die Kontingenz darin auszuhalten, der muss sich nicht wundern, wenn die extreme Rechte Aufschwung bekommt. Sie interpretiert dann auf ihre, zugegeben etwas krude Weise, wie diese Ungereimtheiten in einen Kontext zu stellen sind, damit sie wieder Sinn ergeben.<\/p>\n<p>Schlimmer noch: Auch wer dezidiert nicht rechts ist, aber auf die Aufkl\u00e4rung der Widerspr\u00fcche und Ungereimtheiten besteht und damit nahelegt, dass es sich hier um mehr als eine Reihe von sich aus \u00dcberforderung ergebenden Missgriffen handelt; wer gar argumentiert, dass die behauptete Alternativlosigkeit ein politischer Entscheid und keineswegs eine wissenschaftliche Notwendigkeit darstellt, der sieht sich kurzerhand als \u201erechtsextrem\u201c und \u201everschw\u00f6rungsgl\u00e4ubig\u201c diffamiert.<\/p>\n<p><strong>Eine falsch gestellte Alternative<\/strong><\/p>\n<p>Doch gibt es tats\u00e4chlich nur diese falsch gestellte Alternative, mit der man uns gegenw\u00e4rtig erpresst? Kann man nur entweder an den Zufall glauben oder an eine Verschw\u00f6rungstheorie?<\/p>\n<p>Wer dieser Erpressung etwas entgegensetzen will, muss diese falsche Alternative zur\u00fcckweisen und sich um eine eigenst\u00e4ndige, dritte Position bem\u00fchen. Doch wenn die Corona-Krise weder eine Verschw\u00f6rung ein paar b\u00f6ser, m\u00e4chtiger M\u00e4nner war, noch reiner Zufall \u2013 was war sie dann?<\/p>\n<p>Im Folgenden werde ich argumentieren, dass die staatlichen Antworten auf das Auftreten des neuen Corona-Virus in den Kontext eines globalen Biosecurity-Dispositivs zu stellen sind, das milit\u00e4rischer Natur ist. Gemeint ist damit eine dem Milit\u00e4rischen entnommene Vorstellung von Sicherheit, die diese prim\u00e4r unter dem Gesichtspunkt von biologischen Bedrohungen wahrnimmt. Zu einem Dispositiv geh\u00f6rt aber nicht nur eine bestimmte Denkweise und die damit verbundene Problemwahrnehmung, sondern alle praktischen Instrumente, die es braucht, um diese in die Realit\u00e4t umzusetzen.<\/p>\n<p>Ich werde argumentieren, dass dieses Biosecurity-Dispositiv die Tendenz hat, zur neuen Regierungsweise westlich-sp\u00e4tkapitalistischer Gesellschaften zu werden. Diese f\u00fchrt die autorit\u00e4ren Tendenzen des Neoliberalismus zwar fort, bringt sie aber gleichzeitig unter dem Stichwort des \u201eSchutzes des Lebens\u201c in eine g\u00e4nzlich neue und mit linken Werthaltungen vereinbare Form, die diesem Autoritarismus in einem bisher nie dagewesenen Ausma\u00df zur Akzeptanz verhilft.<\/p>\n<p><strong>Gesundheit als milit\u00e4risches Dispositiv<\/strong><\/p>\n<p>Zu sagen, die sogenannten Corona-Schutzma\u00dfnahmen h\u00e4tten dem Schutz des Lebens gedient, ist ungef\u00e4hr so sinnvoll wie zu sagen, das Pentagon diene dem Schutz des Lebens. Die Aussage ist n\u00e4mlich nicht ganz falsch. In der Logik ihrer Erfinder ist sie sogar richtig. Diese Logik entstammt einer milit\u00e4rischen Denkweise, die sich im Rahmen eines Komplexes von supranationalen Netzwerken entwickelt hat, die wir kaum kennen und viel zu wenig beachten. In diesen Netzwerken verbinden sich internationale Organisationen wie die WHO, GAVI, CEPI oder die Eco Health Allianz, Megastiftungen wie die Rockefeller Foundation oder die Bill &amp; Melinda Gates Foundation und \u2013 oftmals dem Milit\u00e4r angegliederte \u2013 Forschungseinrichtungen wie das Center for Health Security der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t, ein Komplex, der meist und etwas euphemistisch als Public-Private-Partnership bezeichnet wird und den ich in Anlehnung an Simon Elmer als Global Biosecurity State bezeichne. Dabei ist wichtig zu verstehen: Die Nationalstaaten sind Ausf\u00fchrende der Konzepte des Globalen Biosecurity-Staates, sie sind nicht selber die Akteure.<\/p>\n<p>Das Gesellschaftsbild dieses milit\u00e4rischen Dispositivs besagt in etwa, dass Probleme der Gesellschaft nicht prim\u00e4r politischer Natur sind, sondern als eine Frage der Sicherheit aufgefasst werden m\u00fcssen und ausschlie\u00dflich technologischer L\u00f6sungen bed\u00fcrfen. Zu den zu bew\u00e4ltigenden Bedrohungen geh\u00f6ren soziale Unruhen ebenso wie nat\u00fcrliche Viren oder Bioterrorismus. Es gibt in diesem System keinen Unterschied zwischen gesellschaftlichen Konflikten und Naturereignissen, da beide nach denselben Antworten verlangen.<\/p>\n<p>All-Hazard Approach oder One Health hei\u00dft das dann in der Biosecurity-Sprache: Egal ob es sich um die Eind\u00e4mmung von Viren oder Aufst\u00e4nden handelt, beides sind Sicherheitsrisiken, die die Gesellschaft in ihrem Zusammenhalt bedrohen. Da man aber Risiken vorbeugen will \u2013 das Stichwort hier ist All-Hazard Preparedness \u2013 und Risiken per definitionem immer existieren, ist dieses Paradigma auf Dauer gestellt. Es gibt kein \u201edanach\u201c, da dieses bereits wieder ein \u201edavor\u201c ist: \u201eNach der Pandemie ist vor der Pandemie\u201c, und so soll es auch sein. Es geht bei One Health \u2013 also der Vorstellung, dass sich Biosecurity um die Interaktion zwischen Mensch, Tier und Umwelt in Einem zu sorgen habe \u2013 somit um eine biotechnologische Neufassung dessen, was eine in dieser Logik veraltete Gesellschaftstheorie einmal \u201eGesellschaft\u201c genannt hat, und zwar unter dem Aspekt der \u201eGesundheitssicherheit\u201c. Biosecurity ist Milit\u00e4r im Gewand der Gesundheit.<\/p>\n<p>Seine Wurzeln hat das Biosecurity-Konzept in eben jener Einrichtung der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t, die 1998 als Center for Civilian Biodefense Studies gegr\u00fcndet und 2003 in Center for Biosecurity umbenannt wurde, bevor es 2013 seinen heutigen, weniger milit\u00e4risch klingen Namen Center for Health Security erhielt. Die hier zugrunde liegende Vorstellung von Sicherheit geht auf das Ende des Kalten Krieges zur\u00fcck. Wie Paul Schreyer dargelegt hat, war man sich im Umfeld des US-amerikanischen Milit\u00e4rs einig, dass zuk\u00fcnftige Gefahren weniger von Kriegen einer der USA gegen\u00fcber feindlichen Nation ausgehen w\u00fcrden als vielmehr von inneren Gefahren wie Terrorangriffen, Seuchen oder auch biologischen Unf\u00e4llen, die als gesundheitliche Katastrophen die nationale Sicherheit insgesamt bedrohen k\u00f6nnten. In diesem Denkstil wurzelt jene eigent\u00fcmliche Mischung von Milit\u00e4r- und Gesundheitspolitik, wie wir sie in der Corona-Zeit kennengelernt haben: Dem Biosecurity-Denken ist eine Wahrnehmung der Bev\u00f6lkerung eigen, welche diese im selben Zug als zu besch\u00fctzend wie als Quelle der Gefahr wahrnimmt.<\/p>\n<p><strong>Biosecurity als Management der Krise der Kapitalakkumulation<\/strong><\/p>\n<p>Es scheint nun, dass dieses Biosecurity-Dispositiv gleich auf mehreren Ebenen das zur Verf\u00fcgung stellt, was der krisengesch\u00fcttelte Kapitalismus der Gegenwart braucht. Oder anders formuliert: Dieses Dispositiv ger\u00e4t in eine gewisse Pa\u00dff\u00f6rmigkeit zu den Krisenbew\u00e4ltigungsstrategien des Sp\u00e4tkapitalismus. Diese Krise hat viele Aspekte, die jedoch alle um ein Hauptproblem kreisen: Der Kapitalismus befindet sich seit geraumer Zeit in einer s\u00e4kularen Stagnation, in deren Folge Gewinne in der produzierenden Industrie kaum mehr anhaltend zu erzielen sind. Da die Gewinne pro produzierter St\u00fcckzahl infolge der Rationalisierung laufend abnehmen, bleibt nur die Volumenausweitung der Produktion. Da wir aber irgendwann mit Handys eingedeckt sind, f\u00fcr einen zweiten K\u00fchlschrank vielleicht noch Verwendung finden, aber nicht f\u00fcr sieben, st\u00f6\u00dft diese Volumenausweitung irgendwann an eine nicht nur \u00f6kologische Grenze. Marx nannte das den \u201etendenziellen Fall der Profitrate\u201c.<\/p>\n<p>So haben wir es seit den 1960er-Jahren mit einer stetigen, jeweils nur immer f\u00fcr kurze Zeit unterbrochenen Abnahme der Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse zu tun, und nur mit diesen Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chsen k\u00f6nnen Kapitaleigner Gewinne erwirtschaften. An dieser Zuwachs-Schw\u00e4che \u00e4ndert auch die sogenannte Industrialisierung 4.0 nichts. Im Gegenteil, sie beschleunigt diese Tendenz, weil sie in ihrer rasanten Ersetzung der Arbeitskraft durch Technologie das Potenzial zu weiteren Produktivit\u00e4tssteigerungen noch rascher ausgesch\u00f6pft haben wird.<\/p>\n<p>Der Effekt dieser Stagnation der gesellschaftlichen Gesamtproduktivit\u00e4t ist, dass ma\u00dfgebliche Gewinne heute eigentlich nur noch im hochspekulativen Finanzsektor zu erzielen sind, was sich in einer gigantischen Geldmengenausweitung seit der Finanzkrise 2008 niederschl\u00e4gt, die keinerlei Basis mehr in der Realwirtschaft hat. Diese Spekulationsblase hat den Preis von im Hintergrund stets drohenden und immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Finanzkrisen, zu deren Bew\u00e4ltigung es dann wiederum ein autorit\u00e4res Krisenmanagement braucht.<\/p>\n<p>Es ist jedoch zentral zu verstehen, dass Krisen aus der Perspektive von Kapitaleignern durchaus n\u00fctzlich sind: Als kontrollierte Entwertungen \u2013 von Volkseigentum, aber auch von kleinerem Privateigentum \u2013 erm\u00f6glichen sie neue lukrative Anlagem\u00f6glichkeiten. David Harvey spricht in diesem Zusammenhang von einer eigentlichen Enteignungs-\u00d6konomie, die er \u201eAkkumulation durch Enteignung\u201c nennt. So ist es eben auch ein gro\u00dfes Mi\u00dfverst\u00e4ndnis zu glauben, dass die durch die Lockdowns global induzierte Wirtschaftsschrumpfung f\u00fcr die kapitalistische Produktionsweise eine Bedrohung darstellen w\u00fcrde; das genaue Gegenteil ist der Fall.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung bedeutet all dies aber prim\u00e4r eine Absenkung des Lebensstandards. Und hier kommt das Biosecurity-Dispositiv zum Zuge. Es verwaltet die im Zuge solcher Absenkungen zu erwartenden Aufst\u00e4nde. Noch wichtiger aber ist, dass es uns eine neue Lebensweise vermittelt, indem es uns \u2013 und das war das Zentrale an den Lockdowns \u2013 an eine digitale Armut gew\u00f6hnt. Damit meine ich gerade nicht, dass den Armen in der Sahelzone der Zugang zum Internet fehlt. Ich meine umgekehrt, dass die digitale Lebensweise eine eigene Form der Verarmung darstellt, die nicht als solche erscheint, weil sie gleichzeitig links-\u00f6kologische Werthaltungen bedient: digitale Spazierg\u00e4nge zum Schutz der Natur, 15-Minuten-St\u00e4dte zum Schutz des Klimas, Schwimmen am Bildschirm zum Schutz der Str\u00e4nde. Die Digitalisierung ist in erster Linie eine Form der Verarmung, wie sie im globalen S\u00fcden schon seit Jahrzehnten in Gang ist und nun auch im globalen Norden Einzug h\u00e4lt: Was man sich in vielen L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens sowieso noch nie leisten konnte \u2013 Reisen, Arztbesuche, Bildung, Krankengymnastik \u2013, soll nun auch bei uns durch die Billigvariante einer App ersetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Absenkung des Lebensstandards im globalen Norden<\/strong><\/p>\n<p>Was das Biosecurity-Dispositiv in Bezug auf die Absenkung des Lebensstandards im globalen Norden leistet, kann in vier Punkten zusammengefasst werden.<\/p>\n<p>Erstens: Als Gesundheitskonzept geht es bei Biosecurity in erster Linie darum, den wertsch\u00f6pfungsschwachen Care-Sektor durch wertsch\u00f6pfungsstarke, aus der industriellen Produktion stammende Produkte zu ersetzen. Anstelle der menschlichen Pflege treten technische Ger\u00e4tschaften, die die Arbeitsintensit\u00e4t der Care-Arbeit durch ein industriell hergestelltes Produkt oder einen digitalen Service \u2013 z.B. eine Therapie-App \u2013 ersetzen, um so der Produktivit\u00e4tskrise etwas entgegenzusetzen: Mit Ger\u00e4ten sind, wenigstens kurzfristig, noch Profite zu erwirtschaften, mit Care-Arbeit kaum. Im Gegenteil, es ist der stets wachsende Care-Sektor, der f\u00fcr die stagnierende gesellschaftliche Gesamtproduktivit\u00e4t verantwortlich ist. Und deshalb soll, so die Logik, in diesem Sektor die arbeitsintensive und somit wertsch\u00f6pfungsschwache Hand- und Sorgearbeit durch hochtechnologisierte Abl\u00e4ufe ersetzt werden.<\/p>\n<p>Dies erkl\u00e4rt auch, warum zu Beginn der Corona-Krise nicht das Naheliegendste getan wurde, das wohl gleichzeitig der wirksamste Schutz f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung gewesen w\u00e4re: eine massive Investition in das Pflegepersonal, beispielsweise mit einer Verdoppelung der Budgetposten f\u00fcr die Pflege in allen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung. Geschehen ist das genaue Gegenteil: Krankenh\u00e4user wurden auch w\u00e4hrend Corona geschlossen, Betten reduziert, Abteilungen zusammengelegt. Wir haben es, so betrachtet, mit einer aktiv betriebenen Personalschrumpfung im Gesundheitswesen zu tun, und nicht einfach mit einem Personalmangel. In diesem Sinn l\u00e4sst sich sagen, dass die Corona-Ma\u00dfnahmen unter der \u00c4gide von Biosecurity ein gezielter technologischer Umbau, um nicht zu sagen: Angriff, auf den Care-Sektor darstellten.<\/p>\n<p>Unmittelbar daran anschlie\u00dfend kann man zweitens Biosecurity in Anlehnung an Andrea Komlosy auch als Versuch interpretieren, die sogenannten MANBRIC-Technologien als neue Leittechnologie und Gesundheit als neuen Leitsektor eines neuen Akkumulationszyklus zu etablieren. MANBRIC steht dabei f\u00fcr medical, additive, nano-, bio-, robo-, info- und cognitive technologies, also jene Technologien, die im Rahmen von Biosecurity bevorzugt zur Anwendung gelangen. Diese Technologien erlauben zwar keine dauerhafte L\u00f6sung der Produktivit\u00e4tskrise, aber doch Profite in gewissen Branchen f\u00fcr eine gewisse Zeit.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang stehen, und das w\u00e4re der dritte Punkt, die von dem Biosecurity-Komplex neu geschaffenen Produkte, die es f\u00fcr die Pandemievorsorge und -bek\u00e4mpfung braucht. Amrei M\u00fcller hat herausgearbeitet, wie sehr dieser Komplex auch mit der Erfindung neuer Produkte einhergeht, die im WHO-Jargon PHEIC-Produkte hei\u00dfen. PHEIC steht dabei f\u00fcr Public Health Emergency of International Concern, also ein Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite. Die Produktpalette f\u00fcr einen solchen PHEIC reicht von Tests und Schutzmaterial bis hin zu Medikamenten, vor allem aber geht es um Impfungen. Wichtig daran ist: Dies alles ist immer vorr\u00e4tig zu halten, laufend zu adaptieren und f\u00fcr die ganze Weltbev\u00f6lkerung zu produzieren. Ein enormes Wirtschaftsankurbelungsprogramm also.<\/p>\n<p>Der wichtigste Punkt aber scheint mir, dass dieses Dispositiv eine sehr spezifische Form der Aufstandsbek\u00e4mpfung durch Isolation und Manipulation der Wahrnehmung darstellt. Insbesondere geht es dabei auch um die Pr\u00e4vention von Aufst\u00e4nden: Isoliert vor dem Bildschirm und komplett verwirrt, wie wir durch die permanente Informationsflutung (die uns gleichzeitig immer unwissender macht) alle sind, ist es uns nicht mehr m\u00f6glich zu formulieren, was eigentlich unsere Belange und Interessen sind. Das ist auch nicht mehr notwendig, denn eine Taskforce und ein Krisenstab haben l\u00e4ngst die Artikulation unserer Bed\u00fcrfnisse an unserer statt \u00fcbernommen. Wenn es keinen Bereich des Politischen mehr gibt und Gesellschaft nur noch ein biotechnologisches Problem darstellt, dann braucht es auch keine politische Artikulation mehr.<\/p>\n<p><strong>Autorit\u00e4rer Kapitalismus mit linker Akzeptanz<\/strong><\/p>\n<p>Biosecurity scheint damit den \u00dcbergang von einem liberalen Modell des Kapitalismus zu einem restringierenden anzuzeigen. Wobei sich, und das ist das Neue an der heutigen Konstellation, der Autoritarismus dieser Restriktionen in der Mitte der Gesellschaft einer gro\u00dfen Akzeptanz sicher sein kann.<\/p>\n<p>Angesichts dieses Dispositivs \u2013 und der bedingungslosen Unterst\u00fctzung, die seine Ideologie von der \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit der Linken bekommt, scheint die gro\u00dfe Aufregung \u00fcber \u201eersch\u00fctternde\u201c Wahlergebnisse irgendwie den eigentlichen Punkt zu verfehlen: die Gefahr n\u00e4mlich, die von diesem Konglomerat aus milit\u00e4rischem Denkstil, Schutzparadigma und Suspendierung des Politischen ausgeht.<\/p>\n<p>Die eigentliche Gefahr scheint mir deshalb heute weniger von rechts auszugehen, als von dieser an sich schon schwer verst\u00e4ndlichen und daher kaum greifbaren Gemengelage von linken Werthaltungen, Kapitalinteressen und supranationalen, westlich-kapitalistischen Netzwerken, die sich unter dem Dispositiv von Biosecurity zusammengefunden haben: Eine Gefahr, die sich unter dem Vorwand des \u201eSchutzes des Lebens\u201c und dem Appell an die Solidarit\u00e4t als linkes Projekt zu tarnen vermag, obwohl es sich um den bisher in der Geschichte des Kapitalismus vermutlich umfassendsten Zugriff des Kapitals auf unser Leben handelt.<\/p>\n<p>Machen wir den Bezug zum Beginn: Die Beschreibung der Entstehung einer neuen Regierungsweise ist keine Verschw\u00f6rungstheorie. Begehen wir nicht den Fehler, uns aus Angst vor einem solchen Framing jeglicher M\u00f6glichkeit zur kritischen Gesellschaftstheorie zu berauben. Dies n\u00e4mlich w\u00fcrde hei\u00dfen, dem Denkstil von Biosecurity zu folgen, der die Gesellschaft l\u00e4ngst durch etwas rein Biotechnologisches ersetzt haben will.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Tove Soiland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine polit\u00f6konomische Interpretation der Corona-Krise. In deren Zentrum steht der Aufstieg eines globalen \u201eBiosecurity-Staates\u201c. Die Ungereimtheiten der Corona-Zeit t\u00fcrmen sich zum Himmel und sind \u2013 f\u00fcr diejenigen, die sie wahrnehmen wollen \u2013 l\u00e4ngst gut dokumentiert. 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