{"id":2557400,"date":"2024-10-25T14:53:25","date_gmt":"2024-10-25T13:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2557400"},"modified":"2024-11-10T07:46:18","modified_gmt":"2024-11-10T07:46:18","slug":"vom-politischen-geschwaetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/10\/vom-politischen-geschwaetz\/","title":{"rendered":"Vom politischen Geschw\u00e4tz"},"content":{"rendered":"<p><strong>In seiner gro\u00dfen Erz\u00e4hlung \u201eIm Taxi\u201c zitiert der \u00e4gyptische Autor al-Chamissi einen Kairoer Taxifahrer: \u201eWir leben in einer einzigen L\u00fcge und glauben daran. Die Regierung ist nur dazu da zu pr\u00fcfen, ob wir die L\u00fcge wirklich schlucken, finden Sie nicht auch?\u201c Und wenn wir nun in diesem Taxi s\u00e4\u00dfen, was w\u00fcrden wir als deutscher Fahrgast antworten?<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Bobby Langer<\/em><\/p>\n<h3><strong>Vorprogrammiertes Geschw\u00e4tz<\/strong><\/h3>\n<p>Ich will die Antwort einmal offenlassen. Nur: Kann denn angesichts der unfassbar dichten Terminpl\u00e4ne eines Abgeordneten mehr herauskommen als Geschw\u00e4tz? Auch von den intelligentesten unter diesen Opfern des Parlamentarismus ist kaum Besseres zu erwarten als intelligent klingendes Geschw\u00e4tz. Das ist strukturell vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Schon die Abgeordneten eines Stadtparlaments m\u00fcssen sich mit f\u00fcr Au\u00dfenstehende unvorstellbaren Details herumschlagen, um sich auf die n\u00e4chste Sitzung vorzubereiten. Zehn Beschlussvorlagen pro Woche sind keine Seltenheit; das bedeutet nicht nur, zig Seiten oft v\u00f6llig fremder Inhalte zu lesen, sondern auch zu verstehen, um sachkundig mitreden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Halbwahrheiten sind der Normalfall<\/strong><\/h3>\n<p>\u00dcberforderung ist ihr Alltag. Letztlich m\u00fcsste jedes Mitglied eines Parlaments hochintelligent sein, umfassend gebildet und auf gar keinen Fall interessengelenkt. Was bleibt also den armen Leuten \u00fcbrig, wenn sie ihren Job behalten wollen? Sie m\u00fcssen, m\u00f6glichst professionell, so tun, als ob \u2013 also schw\u00e4tzen. Erst recht gilt das f\u00fcr die h\u00f6heren Chargen, die dann nicht \u00fcber die H\u00f6he einer Stra\u00dfenreinigungsgeb\u00fchr oder die lokale Hundesteuer zu befinden haben, sondern \u00fcber den Bau ganzer Autobahnen oder die Genehmigung von Industriebetrieben; Menschen, die eine Gro\u00dfstadt, ein Bundesland oder einen ganzen Staat zu regieren haben.<\/p>\n<p>Wer im Monat zwanzig, drei\u00dfig Reden halten muss, von Termin zu Termin, von Ausschuss zu Ausschuss und von Pressetermin zu Pressetermin hetzt, zwischendurch auch noch einmal im Parlament auftauchen will und einen Restanspruch von Privatleben verteidigt, f\u00fcr den m\u00fcssen Charakter und Selbstkritik auf der Strecke bleiben, von Weisheit gar nicht zu reden. Ein solches Pensum erledigt nur, wer sich auf ein Heer von Zuarbeitern verl\u00e4sst. Und wer kann schon deren Kompetenz, Verantwortungsgef\u00fchl, Unabh\u00e4ngigkeit, Weitsicht und Loyalit\u00e4t beurteilen?<\/p>\n<p>Keinem politisch Verantwortlichen in gehobener Position bleibt etwas anderes \u00fcbrig, als sich permanent abzusichern, um wegen der tausend Halbwahrheiten nicht dingfest gemacht zu werden, zu denen er oder sie sich aufgrund der strukturellen Umst\u00e4nde gezwungen sieht.<\/p>\n<h3><strong>Ethische G\u00fcterabw\u00e4gung<\/strong><\/h3>\n<p>Bis zu diesem Punkt k\u00f6nnte man meinen, ich wolle diese Menschen entschuldigen oder gar rechtfertigen.<\/p>\n<p>Schauen wir uns die Situation eines Soldaten an der Front an. Er ist vielleicht ein guter Vater und treuer Freund, aber gut gedrillt und kampfbereit gehorcht er seinen Offizieren und t\u00f6tet Menschen auf Befehl. Daf\u00fcr, dass er das tut, lassen sich plausible Gr\u00fcnde anf\u00fchren, z.B. den schier unwiderstehlichen Gruppendruck einer nationalen Hysterie, mit deren Hilfe die Masse auf die Notwendigkeit des Krieges eingeschworen wird. Sogar das Mordhandwerk des Soldaten l\u00e4sst sich also nachvollziehen. Aber ist es zu rechtfertigen? Die Nazis haben den Kriegsdienst unter Androhung der Todesstrafe erzwungen. Wer der Einberufung folgte, w\u00e4hlte anstelle des sicheren Todes nur den m\u00f6glichen. Doch weder in der Ukraine noch in Russland oder Israel erwarten den Kriegsdienstverweigerer solche drakonischen Strafen, er muss \u201elediglich\u201c mit Gef\u00e4ngnisstrafen rechnen. Der k\u00fcnftige Soldat steht also vor der ethischen G\u00fcterabw\u00e4gung: Mord oder Gef\u00e4ngnis?<\/p>\n<h3><strong>Zitronenpresse des politischen Alltags<\/strong><\/h3>\n<p>Vor welcher G\u00fcterabw\u00e4gung steht nun ein angehender Politiker in Landtags- oder Bundesparlamenten? Gewiss erwartet ihn Stress, doch auf der anderen Seite locken \u00f6ffentliches Ansehen und lohnende Bezahlung. Klingt das nicht nach einer eher harmlosen Abw\u00e4gung? Doch in welche Zw\u00e4nge er ger\u00e4t, kann er sich zu Beginn seiner Karriere unm\u00f6glich ausmalen. Ist er erst einmal in der gro\u00dfen M\u00fchle gelandet, ist nichts mehr harmlos; dann muss er Verm\u00f6gen antasten oder nicht, Gesetze beschlie\u00dfen oder nicht, Natureingriffe genehmigen oder nicht; seinen Fokus auf Familie und Freunde lenken oder aufs Vorw\u00e4rtskommen. In keinem Fall kennt er die Konsequenzen, in keinem Fall kann er letztlich die Verantwortung f\u00fcr das \u00fcbernehmen, was ihm aufgeb\u00fcrdet ist. Und au\u00dferdem: Das n\u00e4chste Interview, die n\u00e4chste Talkshow warten schon, das n\u00e4chste, zuverl\u00e4ssige Geschw\u00e4tz. Doch wie auch immer ein Politiker sich entscheidet \u2013 oder zu entscheiden glaubt \u2013, letztlich ist es nicht die Ursache des politischen Geschw\u00e4tzes, sondern das System von Sachzw\u00e4ngen, das diese wohlt\u00f6nenden Nichtigkeiten aus seinem Mund herausquetscht wie eine Presse den Saft aus Zitronen.<\/p>\n<h3><strong>Das System, der unsichtbare Puppenspieler<\/strong><\/h3>\n<p>Weder geht es darum, Politikern ihr Geschw\u00e4tz vorzuwerfen, noch sie davon entlasten. Beides, Vorwurf und Entschuldigung, lenkt von der Tatsache ab, dass Politiker an unsichtbaren Leinen gef\u00fchrt sind; dass ihre Lippen, ihr Herz und ihr Geist vom Zug dieser Leinen aus allerlei Richtungen in Bewegung gesetzt werden. Sie sind Marionetten, ohne um die Fernlenkung ihres Tuns zu wissen, denn es gibt keinen sichtbaren und greifbaren Marionettenspieler. Gerade diese Unsichtbarkeit der systemischen Umst\u00e4nde verleitet so manchen Au\u00dfenstehenden dazu, eine Geheimorganisation hinter diesem b\u00f6sen Spiel zu vermuten oder auf einen Bund von Verschw\u00f6rern zu schlie\u00dfen \u2013 und nimmt damit Teil am gro\u00dfen, politischen Geschw\u00e4tz, anstatt sich um die Abschaffung des Systems zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<h3><strong>Das Gegengift der Geschw\u00e4tzigkeit<\/strong><\/h3>\n<p>Bis dahin w\u00e4re es f\u00fcr Sie und mich eine Idee, die Dinge und Themen, die zu bewegen sind, auf die eigene, innere Waage zu legen. Links liegt das, was mir wichtig ist, Liebe und Mitgef\u00fchl beispielsweise, auf der rechten Seite habe ich mein oder Ihr \u201eThema\u201c platziert. Dann halten wir inne und beobachten, wie sich der Waagbalken langsam in Bewegung setzt; denn Stille ist nun einmal das Gegengift von Geschw\u00e4tzigkeit; hingegen sind Stress, Zeitnot und die Furcht vor Gesichtsverlust ihre Ursachen. In diesem Moment der Stille also frage man sich: Was wird, ja, was darf jetzt schwerer wiegen als Liebe und Mitgef\u00fchl? Im Zweifelsfall stehen einem f\u00fcr die linke Waagschale noch ein paar Kilo Humanit\u00e4t und Sachlichkeit zur Verf\u00fcgung. Dann spricht sich vielleicht herum, dass mit diesen vier Schwergewichten \u2013 Liebe und Mitgef\u00fchl, Humanit\u00e4t und Sachlichkeit \u2013 auch die \u00e4rgste Geschw\u00e4tzigkeit in die Knie geht; und dann, vielleicht sogar nur dann, geht es auch dem System endg\u00fcltig an den Kragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner gro\u00dfen Erz\u00e4hlung \u201eIm Taxi\u201c zitiert der \u00e4gyptische Autor al-Chamissi einen Kairoer Taxifahrer: \u201eWir leben in einer einzigen L\u00fcge und glauben daran. 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