{"id":2552379,"date":"2024-10-05T09:08:15","date_gmt":"2024-10-05T08:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2552379"},"modified":"2024-10-05T09:08:15","modified_gmt":"2024-10-05T08:08:15","slug":"fight-club-manipulationspfade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/10\/fight-club-manipulationspfade\/","title":{"rendered":"Fight Club &#8211; Manipulationspfade &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eFight Club\u201c ist brutal, schonungslos, besticht durch die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und vor allem durch die \u2013 oft mit Sarkasmus gespickte \u2013 Geschichte \u00fcber die Entstehung von Gewalt in den Zentren unserer Gesellschaft.<\/strong><\/p>\n<p>Roger Ebert ging \u2013 im Unterschied zu vielen anderen Filmkritikern \u2013 mit David Finchers \u201eFight Club\u201c hart ins Gericht: \u201e&#8217;Fight Club&#8216; ist der unverhohlenste und vergn\u00fcgteste faschistische Big-Star-Film seit &#8218;Death Wish&#8216;, ein Fest der Gewalt, wo sich die Helden selbst eine Lizenz zum Trinken, Rauchen, Einbrechen und zum gegenseitigen Pr\u00fcgeln erteilen. [&#8230;] &#8218;Fight Club&#8216; ist ein prickelnder Ritt, der sich als Philosophie tarnt \u2013 ein Ritt, auf dem einige Leute kotzen und andere es nicht abwarten k\u00f6nnen, wieder aufzusitzen.\u201c Dieses Urteil f\u00e4llt umso h\u00e4rter aus, weil in \u201eEin Mann sieht rot\u201c (\u201eDeath Wish\u201c, Regie: David Winner, Hauptrolle: Charles Bronson) 1974 Selbstjustiz gefeiert wurde (w\u00e4hrend die Romanvorlage zu diesem Film eine eher kritische Sicht zu diesem Thema beinhaltete).Jack (Edward Norton) erz\u00e4hlt seine Geschichte. Jack ist ein so genannter durchschnittlicher Durchschnittsamerikaner einer durchschnittlichen amerikanischen Grossstadt, hat einen nicht schlecht bezahlten Job bei einer Autofirma, richtet seine Single-Wohnung mit den neuesten Errungenschaften der Fa. IKEA ein, ist einsam und glaubt trotzdem, ein \u201evollst\u00e4ndiges\u201c \u201enormales\u201c Leben zu f\u00fchren. Bis auf einen Punkt.Jack leidet an Schlaflosigkeit. Als ihm ein Arzt angesichts seines Selbstmitleids entgegnet, Jack wisse nicht, was wirkliche Schmerzen, wirkliches Leid sei, er solle sich mal die Hodenkrebserkrankten in der Selbsthilfegruppe anschauen, nimmt Jack diesen Vorschlag ernst. Flugs ist er Mitglied aller m\u00f6glichen Selbsthilfegruppen, obwohl ihm ausser Schlaflosigkeit nichts fehlt, und jeden Abend der Woche damit besch\u00e4ftigt, sich an der Brust anderer auszuweinen, z.B. an der \u00e4usserst grossen des \u00e4usserst dicken Bob (Meat Loaf), der an Hodenkrebs erkrankt ist. Das st\u00e4ndige Weinen macht ihn endlich m\u00fcde und Jack glaubt, seine Welt sei wieder in Ordnung.<\/p>\n<p>Als dann jedoch die Simulantin Marla (Helena Bonham Carter) auftaucht, sieht Jack in ihr sein Spiegelbild des (Selbst-)Betrugs. Das Unwohlsein nimmt wieder zu. Die weiche Polsterung seiner empfindlichen Psyche scheint erneut in Gefahr. Zwar kann er mit Marla vereinbaren, sich die Abende in Selbsthilfegruppen aufzuteilen, so dass er sie nicht mehr zu sehen braucht. Aber eines Tages muss er feststellen, dass an einem anderen Punkt seines perfekten Lebens ein folgenschwerer Erdrutsch stattgefunden hat. Seine Top-Wohnung ist ausgebrannt. Die Polizei vermutet, dass das nicht abgestellte Gas durch einen Z\u00fcndfunken des K\u00fchlschranks die Katastrophe in Gang gesetzt hat.<\/p>\n<p>Jack erinnert sich an einen Mann, den er kurz zuvor im Flugzeug kennen gelernt hat. Tyler Durden (Brad Pitt), der selbst hergestellte Seife an noble Warenh\u00e4user verkauft, und \u00e4usserst eigenwillige Vorstellungen von Freiheit und selbstbewusstem Leben verk\u00fcndet. Tyler nimmt Jack auf. Sein mysteri\u00f6ses, eigenwilliges Verhalten und Denken zieht Jack in seinen Bann, erst recht, als Tyler ihn auffordert, ihn zu schlagen. Beide pr\u00fcgeln sich. Tyler hat mehr im Sinn. Nach und nach offenbart er Jack seine Pl\u00e4ne. Er gr\u00fcndet einen Fight Club, in dem sich unzufriedene M\u00e4nner im Zweikampf messen. Irgendwann st\u00f6sst auch Bob zu der Gruppe, die immer gr\u00f6sser wird. Insgeheim hat Tyler auch an anderen Orten solche Gruppen gegr\u00fcndet, in denen sich die Mitglieder einem scheinbar einfachen Kodex unterwerfen m\u00fcssen:<\/p>\n<p>1. Du sollst nicht \u00fcber den Fight Club reden<br \/>\n2. Du sollst nicht \u00fcber den Fight Club reden<br \/>\n3. Wenn jemand \u201eStop\u201c sagt oder schw\u00e4chelt, ist der Kampf vorbei<br \/>\n4. Es d\u00fcrfen immer nur zwei M\u00e4nner k\u00e4mpfen<br \/>\n5. Ein Kampf nach dem anderen<br \/>\n6. Kein Hemd, keine Schuhe<br \/>\n7. Die K\u00e4mpfe dauern so lange wie sie dauern m\u00fcssen<br \/>\n8. Wenn heute deine erste Nacht im Fight Club ist, dann musst Du k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Auch Marla taucht pl\u00f6tzlich in dem abbruchrufen Haus auf, in dem sich Jack und Tyler eingenistet haben. Sie verbringt wilde Stunden mit Tyler. Und Jack passt das gar nicht. Was aber viel schlimmer ist: Tyler hat offensichtlich mehr im Sinn, als private M\u00e4nner-Clubs zu gr\u00fcnden. Er bastelt Bomben, stellt Nitroglyzerin her und will die Fight Clubs f\u00fcr das \u201eProjekt Chaos\u201c benutzen, die \u00dcbel der Welt in die Luft sprengen: die Banken und andere Prestige-Objekte &#8230;<\/p>\n<p>Finchers \u201eFight Club\u201c ist zun\u00e4chst einmal ein Musterbeispiel f\u00fcr Manipulation, auch und gerade f\u00fcr die Manipulation des Kinopublikums im Angesicht dessen, was ihm vorgesetzt wird. Jack erz\u00e4hlt seine Geschichte ruhig, ja gelassen, n\u00fcchtern, ohne Pathos, logisch stringent. Und Fincher erreicht allein schon dadurch und mittels der Bilder, die der Erz\u00e4hlung angepasst sind, einen Grad an Manipulation, an Betrug und Selbstbetrug, der deutlich vor Augen f\u00fchrt \u2013 allerdings erst gegen Ende des Films \u2013, welchen Mechanismen der T\u00e4uschung und Selbstt\u00e4uschung wir mit relativ einfachen Mitteln unterliegen k\u00f6nnen. Die Regeln des Fight Clubs zum Beispiel scheinen simpel, durchschaubar, kontrollierbar.<\/p>\n<p>Die Mitglieder glauben das auch \u2013 und geben sich einer zum Schluss hemmungslosen, durch Tyler kontrollierten Zerst\u00f6rung hin, von deren Richtigkeit sie v\u00f6llig \u00fcberzeugt sind. Subversive Gedanken und Selbsthilfemechanismen verwandeln sich fast unscheinbar zu Elementen einer autorit\u00e4ren Revolte der Arroganz eines F\u00fchrers, der alles andere als ein faschistischer oder gar nationalsozialistischer F\u00fchrer klassischer, historischer Art ist. Tyler ben\u00f6tigt keinen Rassismus oder Antisemitismus. Die moderne Autorit\u00e4tsh\u00f6rigkeit, die moderne Ideologie der einsamen, reaktion\u00e4ren und repressiven Revolte ben\u00f6tigt lediglich den Glauben an das, wogegen sie sich selbst zu richten scheint: die \u201eGeborgenheit\u201c in der Gruppe \u201eGleichgesinnter\u201c, verzweifelter, unf\u00e4higer M\u00e4nner (nicht Frauen), die in einer Realit\u00e4t aufgegangen sind wie die Hefe im Kuchen. Sie k\u00f6nnen \u00fcber den Tellerrand ihrer fast totalen Eingebundenheit, Abh\u00e4ngigkeit, Verlorenheit nicht mehr hinausschauen. Das hat nat\u00fcrlich Verwandtschaft mit dem klassischen Faschismus, ersch\u00f6pft sich jedoch nicht darin.<\/p>\n<p>Tyler ist ein intelligenter Zyniker. Er benutzt die R\u00fcckst\u00e4nde abgesaugten Fetts aus \u201eSch\u00f6nheitskliniken\u201c zur Herstellung seiner Seife. Aus den Waren und Abf\u00e4llen der Konsumgesellschaft baut er Bomben. Er nutzt die Unzufriedenheit und vor allem das Selbstmitleid einer \u201eversingleten\u201c, \u201eunweiblichen\u201c, d.h. ihrer weiblichen Charakterz\u00fcgen verlustig gegangenen, M\u00e4nnergesellschaft, f\u00fcr seine Pl\u00e4ne der Destruktion, nicht des Aufbaus. Tyler ist wie sie, sie sind ein bisschen wie er. Nicht das \u201eCogito ergo sum\u201c der Aufkl\u00e4rung, sondern das \u201eIch boxe, also bin ich\u201c ger\u00e4t zum Wahrzeichen einer verschweissten M\u00e4nnerb\u00fcndelei, deren Mitglieder nicht merken, dass sie gerade in dieser Selbstaufgabe noch einsamer geworden sind als vorher. Konsequent.<\/p>\n<p>Konsequent ist es auch, wenn Fincher uns, das Publikum, durch diesen Wahnsinnritt vorf\u00fchrt. Ich folgte der Logik der Erz\u00e4hlung und der Bilder, gespannt auf den n\u00e4chsten Schritt, und wieder den n\u00e4chsten. Die Eisesk\u00e4lte und die Geschwindigkeit, mit der Jack seine verdammte Geschichte erz\u00e4hlt und mit der Cronenweth sie bebildert, reizt nicht zum Wegschauen, sondern zum Dabeibleiben \u2013 Manipulation und Voyeurismus en gros. Es ist die Lust an Zerst\u00f6rung, die Lust an der Angst, die Lust auch an der Selbstzerst\u00f6rung, die Lust an sadistischem und masochistischem Treiben, die nicht zuletzt dadurch bewirkt wird, dass einem Jack als sympathischer, wenn auch neurotischer Durchschnittstyp pr\u00e4sentiert wird.<\/p>\n<p>Tyler dr\u00e4ngt auf die Reinheit der Existenz, ohne Gnade, Skrupel, aber in einer Logik, die unser eigenes Denken zuweilen desavouiert. Er will ganz Amerika in einen \u201enatur\u00e4hnlichen\u201c Zustand der Unschuld bomben und benutzt daf\u00fcr die armseligen Kreaturen von M\u00e4nnern, die in der Kultur des Trostes, der Psychologie, der psychischen Reparatur aufgegangen zu sein scheinen. Dieser avisierte Zustand basiert nicht auf irgendeiner romantizistischen Vorstellung eines \u201eZur\u00fcck zur Natur\u201c. Es ist der Zustand des permanenten Kampfs, des dauernden Kriegs und damit des Todes. Tyler demonstriert Jack dies, als beide etwa im Auto fahren und Tyler die H\u00e4nde vom Steuer nimmt. Er riskiert beider Leben. Es kommt zum Unfall, den beide \u00fcberleben. Es ist Tyler gleichg\u00fcltig, ob er jetzt stirbt oder seinen Weg der Zerst\u00f6rung anderweitig fortsetzt. Tyler ist gr\u00f6ssenwahnsinnig, machtbesessen, todesmutig.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber steht das Unverm\u00f6gen dieser M\u00e4nner, vor allem Jacks und Tylers, eine menschliche Beziehung zu Frauen zu haben. W\u00e4hrend Jack sich von Marla zun\u00e4chst durchschaut f\u00fchlt, empfindet er sie sp\u00e4ter als Bedrohung, als Tyler nur eine Form der Beziehung zu Marla aufbauen kann und will: die der permanenten Zerst\u00f6rung von Zuneigung, Liebe, Zuwendung. Sexualit\u00e4t zwischen Marla und Tyler ist ein destruktiver Akt, den Marla erkennt, Tyler stilisiert. Tyler will nicht einen Weg zur\u00fcck, sondern vor in eine neue Form archaischen Totalitarismus, mit dem er genau das vollenden will, worunter die armseligen Gestalten seines Fight Clubs leiden: den Verlust an Subjektivit\u00e4t, die Tyler letztlich f\u00fcr die Ursache allen \u00dcbels ausgemacht hat. Hier sind die Querverbindungen zu totalit\u00e4ren Ideologien des 20. Jahrhunderts zu suchen, aber auch die Differenzen. Tyler sagt, erz\u00e4hlt Jack:<\/p>\n<p>\u201eDu bist nicht dein Job. Du weisst nicht, wie viel Geld du auf der Bank hast. Du bist nicht der Inhalt deiner Brieftasche. Du bist nicht deine Khakihosen. Du bist keine sch\u00f6ne, einzigartige Schneeflocke. Zuerst kannst du nicht mehr einschlafen. Und irgendwann steckst du dir eine Knarre in deinen Mund. Und dann lernst du Tyler Durden kennen. Ich will euch von Tyler erz\u00e4hlen. Er hatte einen Plan. Wir haben Tyler vertraut. Tyler sagt: &#8218;Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich. Erst wenn du alles verloren hast, hast du die Freiheit, alles zu tun, was du willst.&#8216; Fight Club steht f\u00fcr diese Art von Freiheit. Tyler sagt: &#8218;Selbstverbesserung ist Masturbation.&#8216; Tyler sagt: &#8218;Vielleicht ist Selbstzerst\u00f6rung die Antwort.&#8217;\u201c<\/p>\n<p>So scheinbar einfach zimmert sich Ideologie.<\/p>\n<p>\u201eFight Club\u201c ist brutal, schonungslos, besticht durch die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und vor allem durch die \u2013 oft mit Sarkasmus gespickte \u2013 Geschichte \u00fcber die Entstehung von Gewalt in den Zentren unserer Gesellschaft. Das hat Fincher Kritik vor allem derjenigen eingebracht, die sich der \u00c4chtung der Gewalt im Stile der political correctness verschrieben haben, Fincher Gewaltverherrlichung vorwarfen und gleichzeitig gerne die Augen davor verschliessen, wie es zu Gewalt kommt. (1) Fincher geht exakt dieser Frage nach. (\u00c4hnlich verblendende Stellungnahmen gab es \u00fcbrigens zu \u201eAmerican History X\u201c, in dem \u2013 ebenfalls mit Edward Norton in der Hauptrolle \u2013 Tony Kaye die Biografie eines faschistisch denkenden und handelnden Mannes nachzeichnete.) Und nicht nur das: Er f\u00fchrt uns selbst auf diesen Weg.<\/p>\n<p>Fincher zeigt die schizophrene Situation, in der sich Jack befindet. Sie eskaliert darin, dass sich Jack gegen Tyler wendet, gegen sich selbst. Die Schlussszene des Films ist derart widerspr\u00fcchlich, grandios, brutal und sarkastisch zugleich, dass sie ein immenses Unwohlsein hinterlassen muss, das man nicht mit Unzufriedenheit \u00fcber den Film verwechseln sollte. Jack und Marla stehen Hand in Hand in einem Wolkenkratzer und beobachten die zusammenst\u00fcrzenden Hochh\u00e4user der Stadt. Wir sehen mit ihnen zu. Destruktion und Aufbau halten sich hier die Waage, k\u00f6nnte man meinen. Jack h\u00e4lt Marla an der Hand, sie ihn. Keine simple Liebesgeschichte, kein romantischer Schlussakkord, vielleicht eher die Chance zur R\u00fcckkehr zu sich selbst und dem anderen.<\/p>\n<p>\u201eFight Club\u201c \u2013 hervorragend gespielt von seinen drei Hauptdarstellern (obwohl Brad Pitt nur die zweite Wahl gewesen sein soll und Fincher lieber Sean Penn engagieren wollte) \u2013 ist ein exzellent gefilmter und erz\u00e4hlter, vielschichtiger Film, in dem es Fincher vermeidet, zu erkl\u00e4ren, zu psychologisieren, zu urteilen. Nat\u00fcrlich hat der Film trotzdem eine Tendenz, aber die ist nicht penetrant lehrhaft, wenn auch aufdringlich in dem Sinne, dass man zum Nachdenken animiert wird. Fincher vereinigt grosses Erz\u00e4hlkino mit Mainstream zu einer bunten, knallharten, fast schon gnadenlosen, und spannenden Mischung, die uns wieder einmal zeigt, wie wir weiss Gott nicht nur im Kino der Manipulation erliegen.<\/p>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Ulrich Behrens<\/p>\n<p class=\"movie_title\">Fight Club<\/p>\n<p class=\"country_origin\">USA 1999 &#8211; 139 min.<\/p>\n<p class=\"director\"><strong>Regie:<\/strong> David Fincher<\/p>\n<p class=\"writer\"><strong>Drehbuch:<\/strong> Jim Uhls<\/p>\n<p class=\"actor\"><strong>Darsteller:<\/strong> Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter<\/p>\n<p class=\"producer\"><strong>Produktion:<\/strong> Ross Grayson Bell, Art Linson, Ce\u00e1n Chaffin<\/p>\n<p class=\"music\"><strong>Musik:<\/strong> The Dust Brothers<\/p>\n<p class=\"camera\"><strong>Kamera:<\/strong> Jeff Cronenweth<\/p>\n<p class=\"cutter\"><strong>Schnitt:<\/strong> James Haygood<\/p>\n<p class=\"fussnoten\"><b>Fussnoten:<\/b><\/p>\n<p>(1) James Berardinelli hat hier zu Recht geurteilt: \u201eAs the film progresses, he systematically reveals each new turn in an ever-deepening spiral that descends into darkness and madness. There&#8217;s also a heavy element of satire and black comedy. Macabre humor can be found everywhere, from the pithy quips traded by Jack and Tyler to the way Jack interacts with his boss. When combined together, the satire, violence, and unpredictable narrative make a lasting and forceful statement about modern-day society. It&#8217;s a timely message that hints at why there are post office shootings and kids in schools killing their fellow students. By blaming movies like Fight Club for real-life horrors, politicians want us to look at the world through rose-colored glasses that they have tinted. Instead, Fincher offers a clear, uncompromising portrait that disturbs because it is perceptive and defies the facile answers proffered by elected officials. Movies are not to blame. Guns are not to blame. People and the society that has spawned and stifled them are.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFight Club\u201c ist brutal, schonungslos, besticht durch die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und vor allem durch die \u2013 oft mit Sarkasmus gespickte \u2013 Geschichte \u00fcber die Entstehung von Gewalt in den Zentren unserer Gesellschaft. 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