{"id":2551894,"date":"2024-10-04T14:24:02","date_gmt":"2024-10-04T13:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2551894"},"modified":"2024-10-04T14:24:02","modified_gmt":"2024-10-04T13:24:02","slug":"sozialbericht-2024-privateigentum-und-zugang-zu-ressourcen-wege-zu-einer-egalitaeren-gesellschaft-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/10\/sozialbericht-2024-privateigentum-und-zugang-zu-ressourcen-wege-zu-einer-egalitaeren-gesellschaft-in-oesterreich\/","title":{"rendered":"Sozialbericht 2024: Privat\u00adeigentum und Zugang zu Ressourcen: Wege zu einer egali\u00adt\u00e4ren Gesell\u00adschaft in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p>Verm\u00f6gen und Privateigentum in \u00d6sterreich sind sehr stark konzentriert \u2013 das zeigt eine <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/dam\/jcr:5c52548c-54ab-413e-aec2-f48500c32a83\/BMSGPK_Sozialbericht2024_Band-II_pdfUA.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/dam\/jcr:5c52548c-54ab-413e-aec2-f48500c32a83\/BMSGPK_Sozialbericht2024_Band-II_pdfUA.pdf\">neue Studie im Rahmen des Sozialberichtes<\/a> 2024 im <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/dam\/jcr:5c52548c-54ab-413e-aec2-f48500c32a83\/BMSGPK_Sozialbericht2024_Band-II_pdfUA.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/dam\/jcr:5c52548c-54ab-413e-aec2-f48500c32a83\/BMSGPK_Sozialbericht2024_Band-II_pdfUA.pdf\">Band II Sozialpolitische Analysen<\/a> des Sozialministeriums. Wie k\u00f6nnte der damit einhergehenden Ungleichheit und den daraus folgenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen begegnet werden? Die beiden Experten der Nationalbank Martin Sch\u00fcrz und Pirmin Fessler analysieren im Sozialbericht die neuesten Daten und schlagen eine Besteuerung von Bodenrenten, Erbschaften und Verm\u00f6gen vor.<\/p>\n<p id=\"kitauthor-page-heading-2746116-104148\" class=\"card-title text-\"><em><strong>von Daniel<\/strong> <\/em><strong><em>Situm (A&amp;W-Blog)<\/em><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p id=\"heading_Ein_hoher_Anteil_der_in_Oesterreich_Befragten_wuenscht_sich_eine_egalitaerere_Gesellschaft\"><b>Ein hoher Anteil der in \u00d6sterreich Befragten w\u00fcnscht sich eine egalit\u00e4rere Gesellschaft<\/b><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich gibt es \u00fcber 300.000 Million\u00e4rshaushalte und ein paar Dutzend Milliard\u00e4r:innen. Laut Sch\u00e4tzungen auf Basis des <a class=\"\" href=\"https:\/\/hfcs.at\/ueber.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/hfcs.at\/ueber.html\">Household Finance and Consumption Survey (HFCS) der Oesterreichischen Nationalbank<\/a> besitzen die reichsten 10\u00a0Prozent weit \u00fcber 50 Prozent des gesamten Nettoverm\u00f6gens, die \u00e4rmsten 50 Prozent besitzen hingegen nur 4,6 Prozent \u2013 <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Verteilung\/Vermoegenssteuern-Frage-des-Narrativs#:~:text=Nach%20neuesten%20Sch%C3%A4tzungen%20der%20DWA,unteren%20f%C3%BCnfzig%20Prozent%20der%20Haushalte.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Verteilung\/Vermoegenssteuern-Frage-des-Narrativs\">andere Studien stellen sogar noch gr\u00f6\u00dfere Ungleichheit fest<\/a>. Unabh\u00e4ngig von den eigenen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnissen haben die Befragten des HFCS ganz \u00e4hnliche Vorstellungen von Fairness: Den unteren 50 Prozent wird ein Anteil von 30 Prozent am Gesamtverm\u00f6gen als fair zugestanden und dies quer \u00fcber alle Einkommens- und Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse. Die Gruppe, die sowohl bei den Verm\u00f6gen als auch bei den Einkommen zur unteren H\u00e4lfte geh\u00f6rt und stark vom Sozialstaat abh\u00e4ngig ist, macht fast ein Drittel der Bev\u00f6lkerung aus. Da diese Personen weniger an politischen Prozessen teilhaben und ihre Anliegen schw\u00e4cher wahrgenommen werden, sprechen die Studienautoren von einem \u201eunsichtbaren Drittel\u201c.<\/p>\n<p>Auch an der Spitze der Verteilung gibt es eine nahezu unsichtbare Gruppe, denn besonders verm\u00f6gende Haushalte sind n\u00e4mlich nur unzureichend erfasst, da sie meist eine Offenlegung ihrer Verm\u00f6genswerte ablehnen. Eine Erfassung und Zuordnung der Kapitaleinkommen zu Personen und ein Verm\u00f6gensregister w\u00e4ren jedoch eine notwendige Basis f\u00fcr eine sachliche Auseinandersetzung.<\/p>\n<p id=\"heading_Privateigentum_und_die_Rolle_des_Staates___Subventionierung_von_leistungslosem_Einkommen_foerdert_in_Oesterreich_die_Ungleichheit_und_verstaerkt_gesellschaftliche_Schieflagen\"><b>Privateigentum und die Rolle des Staates \u2013 Subventionierung von leistungslosem Einkommen f\u00f6rdert in \u00d6sterreich die Ungleichheit und verst\u00e4rkt gesellschaftliche Schieflagen<\/b><\/p>\n<p>Die Studie geht auch auf die besonderen Zusammenh\u00e4nge zwischen Verm\u00f6gen und Macht ein. Privateigentum bedeutet, \u00fcber die Kontrolle \u00fcber bestimmte Dinge verf\u00fcgen und andere davon ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die Folgen von Armut laut den Autoren direkt diejenigen Menschen betreffen, die arm sind, ist das bei Reichtum anders. \u201e\u00dcberm\u00e4\u00dfiger\u201c Reichtum (z.\u00a0B. bei Milliard\u00e4r:innen) wirkt sich auch auf andere aus. Das umfasst den Ausschluss von Bodennutzung, Beeintr\u00e4chtigungen der Demokratie durch ungleiche Machtverteilung (Besitz von Medien, Einfluss auf politische Entscheidungen etc.) und eine Verzerrung des Wettbewerbs durch Konzentration von Verm\u00f6gen, was zu gesellschaftlichen Schieflagen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Doch die Benachteiligung weiter Teile der Gesellschaft durch Eigentum f\u00e4ngt nicht erst bei Milliard\u00e4r:innen an. Beispiele sind ungenutzte Autos in St\u00e4dten, die \u00f6ffentlichen Raum einnehmen, sowie Umweltprobleme durch Zersiedelung und Bodenversiegelung durch Einfamilienh\u00e4user oder Einkaufszentren am Land. Land und Boden sind begrenzte Ressourcen und sowohl aus \u00f6kologischer als auch sozialer Sicht von zentraler Bedeutung. Die Zersiedelung und der damit verbundene Mangel an kompakteren Wohnformen treiben oftmals die Mietpreise in die H\u00f6he oder f\u00fchren zu einer h\u00f6heren Bodenversiegelung (mit h\u00e4ufig ineffizient genutzter Wohnfl\u00e4che) und erh\u00f6hten Infrastrukturkosten. Subventionen, welche dem Umweltschutz dienen sollten, haben dann oftmals einen fragw\u00fcrdigen Effekt auf diesen: W\u00e4hrend viele Familien mit Kindern zur Miete in kleineren Wohnungen leben, flie\u00dfen Umweltf\u00f6rderungen an kleinere Haushalte (h\u00e4ufig Personen, welche nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben) in gro\u00dfen Einfamilienh\u00e4usern. Doch neben den genannten Umweltsubventionen werden Eigenheime in \u00d6sterreich auch anderweitig gef\u00f6rdert. Beispielsweise m\u00fcssen Mieter:innen zehn Prozent Mehrwertsteuer auf ihre Miete aufwenden, w\u00e4hrend f\u00fcr die sogenannte imputierte Miete (fiktiver Mietwert) bei Eigenheimbesitz keine Steuer zu entrichten ist. Dar\u00fcber hinaus wird das Geld der Allgemeinheit zum Infrastrukturausbau genutzt. So kann die \u00f6ffentlich finanzierte Errichtung einer neuen U-Bahn oder Stra\u00dfe den Wert einer Immobilie erh\u00f6hen \u2013 von der steigenden Bodenrente profitieren allerdings die Eigent\u00fcmer:innen.<\/p>\n<p>Die Subventionierung von Eigentum bzw. leistungslosem Einkommen entspricht, den Autoren nach, nicht dem in unserer Gesellschaft geltenden Leistungsprinzip und dem Verst\u00e4ndnis, dass Leistung und Arbeit zu individuellem Wohlstand f\u00fchren sollten. Dass gro\u00dfe Verm\u00f6gen in der Regel nicht aus Arbeit kommen, zeigen die Autoren plakativ an folgendem fiktiven Beispiel (S. 303): \u201eUnter der Annahme, dass ein Mensch einen beachtlichen Stundenlohn von 60 Euro hat, von Geburt an Tag und Nacht arbeitet, keine Steuer bezahlen muss und auch nichts f\u00fcr Konsum ausgibt, w\u00fcrde das Einkommen nach einem Jahr 525.600 Euro betragen. Nach hundert Jahren durchgehender Arbeit ohne Schlaf und Pause h\u00e4tte man 52 Mio. Euro. 1 Mrd. Euro w\u00fcrden erst nach etwa 1.900 Jahren erreicht werden.\u201c<\/p>\n<p id=\"heading_Vielfaeltige_gesellschaftliche_Herausforderungen_werden_in_Zukunft_erhebliche_Kosten_verursachen__Wie_koennte_das_finanziert_werden_\"><b>Vielf\u00e4ltige gesellschaftliche Herausforderungen werden in Zukunft erhebliche Kosten verursachen. Wie k\u00f6nnte das finanziert werden?<\/b><\/p>\n<p>In der Studie diskutieren die Autoren die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen und kommen zu dem Schluss, dass nicht nur die soziale Ungleichheit, sondern auch die Klimakrise immense gesellschaftliche Herausforderungen darstellt. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Kommunales\/oeffentliche-investitionen-fuer-den-klimaschutz#:~:text=Volkswirtschaftliche%20Nutzeffekte%20%C3%B6ffentlicher%20Investitionen%20f%C3%BCr,(Summe%20Umr%C3%BCstung%20und%20Ausbau).\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Kommunales\/oeffentliche-investitionen-fuer-den-klimaschutz\">Die Umstellung auf eine klimafreundlichere Wirtschaft ist mit erheblichen Kosten verbunden<\/a> \u2013 vielf\u00e4ltige Krisen erfordern eine St\u00e4rkung der Widerstandsf\u00e4higkeit von Wirtschaft und Staat. Investitionen in Bereichen wie Pflege, Kinderbetreuung, Bildung sowie in die Infrastruktur sind daf\u00fcr notwendig. Zur Zielerreichung m\u00fcsse das Steuersystem so reformiert werden, dass es st\u00e4rker auf das Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit abgestimmt ist und gleichzeitig einen ressourcenschonenden Umgang, insbesondere mit Grund und Boden, f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Im HFCS wurden s\u00e4mtliche Teilnehmer:innen zu ihren Steuerpr\u00e4ferenzen befragt. \u00dcber Einkommens- und Verm\u00f6gensgruppen hinweg w\u00fcnschen sich die Menschen am ehesten eine Besteuerung von Verm\u00f6gen (45,1 Prozent) und umweltsch\u00e4digendem Verhalten (33,9 Prozent). Steuern auf Konsum (2,7 Prozent) und Arbeit (1,6 Prozent) \u2013 auf die das \u00f6sterreichische Steuersystem vor allem setzt \u2013 wurden weitestgehend abgelehnt. Der Wunsch, keine weiteren Steuern auf den Faktor Arbeit zu erheben und stattdessen Verm\u00f6gen und klimasch\u00e4dliches Verhalten zu besteuern, ist somit in \u00d6sterreich klar festzumachen. Auf Basis dieser Erkenntnisse schlagen die beiden Autoren insgesamt drei Ma\u00dfnahmen zur Besteuerung von Verm\u00f6gen vor. Dies umfasst eine Besteuerung der Bodenrente, eine Erbschaftssteuer und eine Steuer auf das Nettoverm\u00f6gen. Diese Steuern w\u00fcrden sich in ihren Funktionen und Zielen erg\u00e4nzen und sollten nicht unabh\u00e4ngig voneinander eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p id=\"heading_Wie_koennte_laut_der_Studie_die_Besteuerung_von_Verm_gen_in_Oesterreich_gestaltet_sein_\"><b>Wie k\u00f6nnte laut der Studie die Besteuerung von Verm\u00f6gen in \u00d6sterreich gestaltet sein?<\/b><\/p>\n<p><b>Besteuerung der Bodenrente<\/b><\/p>\n<p>Eine Besteuerung der Bodenrente ist in der \u00d6konomie kein neues oder unbekanntes Thema. Sie wird \u00fcber verschiedene \u2013 ansonsten sehr gegens\u00e4tzliche \u2013 \u00f6konomische Denkschulen hinweg unterst\u00fctzt, von marktliberalen \u00d6konomen wie Milton Friedman und Fred E. Foldvary bis hin zu keynesianisch orientierten Volkswirten wie William Vickrey und Joseph Stiglitz. Es stellt sich die Frage: Wie m\u00fcsste eine Bodenrente ausgestaltet sein und warum wurde sie nicht bereits umgesetzt? In \u00d6sterreich gibt es schon seit langer Zeit eine Grundsteuer, ihr Aufkommen ist allerdings gering und betrug 2021 insgesamt 760 Mio. Euro. Das geringe Steueraufkommen ist die Folge der Bewertung der Grundst\u00fccke mit <i>Einheitswerten<\/i>, die weit weg vom tats\u00e4chlichen Marktwert der Grundst\u00fccke liegen. Die Bewertung von Grundst\u00fccken ist relativ komplex, was auch historisch ein Grund daf\u00fcr war, warum h\u00e4ufig auf Steuern beim Erwerb von Immobilien ausgewichen wurde. In der heutigen Zeit w\u00e4re eine solche Bewertung jedoch sinnvoll administrier- und umsetzbar<b>.<\/b><\/p>\n<p>Die <b>Bodenrentenbesteuerung<\/b> zielt auf eine gerechte Verteilung von Wertsteigerungen des Verm\u00f6gensbestands ab, die durch \u00f6ffentliche Investitionen und somit aus Mitteln der Allgemeinheit entstehen. Das Steueraufkommen durch eine Bodenrentenbesteuerung k\u00f6nnte wiederum in Infrastruktur investiert werden (z.\u00a0B. in den Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs), wodurch Grundst\u00fccke in weiterer Folge aufgewertet werden und die Allgemeinheit gleichzeitig etwas zur\u00fcckbekommt. Die Besteuerung der Bodenrente k\u00f6nnte spekulativen Landk\u00e4ufen entgegenwirken, die in vielen St\u00e4dten zu einer Verknappung und Verteuerung des Wohnraums f\u00fchren, und k\u00f6nnte somit f\u00fcr eine nachhaltigere Landnutzung sorgen. Ein gro\u00dfer Vorteil einer Bodenwertbesteuerung ist, dass sie nicht umgangen werden kann. Folglich sind sinkende Grundst\u00fcckspreise zu erwarten, was bedeutet, dass Haushalte weniger Mittel zum Erwerb von Grundst\u00fccken ben\u00f6tigen bzw. fallende Mieten zu erwarten sind. Die Bewertung der Grundst\u00fccke sollte in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden erfolgen.<\/p>\n<p><b>Erbschaftssteuer<\/b><\/p>\n<p>Die Autoren schildern, dass in fr\u00fcheren Generationen akkumuliertes, vererbtes Verm\u00f6gen relativ zu dem im eigenen Leben erarbeiteten Einkommen an Bedeutung zunimmt. Der Stellenwert von Erwerbsarbeit verliert somit an Bedeutung und die gegenw\u00e4rtigen Bestrebungen von Menschen, weniger arbeiten zu wollen, passen folglich zu der immer kleiner werdenden Bedeutung von Arbeitseinkommen und Sparen f\u00fcr die eigene Position innerhalb der Verm\u00f6gensver\u00adteilung. Deswegen wird in der Studie zus\u00e4tzlich zur Bodenrente eine Erbschaftssteuer vorgeschlagen. Eine Erbschaftssteuerst\u00e4rkt die soziale Mobilit\u00e4t und Chancengleichheit und vermindert die Zunahme der Verm\u00f6genskonzentration. Um effektiv zu sein, sollte eine Erbschaftssteuer bereits ab einer Bagatellgrenze einsetzen und alle Verm\u00f6gensbestandteile einbeziehen. Eine Steuerbefreiung f\u00fcr Betriebsverm\u00f6gen sollte es aus Sicht der Autoren nicht geben, denn Ausnahmen w\u00fcrden Steuerschlupfl\u00f6cher erm\u00f6glichen. Verm\u00f6gende halten ihr Verm\u00f6gen nicht haupts\u00e4chlich in Luxusg\u00fctern, sondern in unternehmerischem Verm\u00f6gen. Eine progressiv ausgestaltete Steuer, die mit niedrigen S\u00e4tzen bei kleinen Erbschaften beginnt und mit hohen Steuers\u00e4tzen bei gro\u00dfen Erbschaften endet, kann in \u00d6sterreich ein Aufkommen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr generieren.<\/p>\n<p><b>Nettoverm\u00f6genssteuer<\/b><\/p>\n<p>Laut der Studie ist eine Steuer auf sehr hohe Nettoverm\u00f6gen entscheidend, um einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konzentration von Verm\u00f6gen und Macht entgegenzuwirken. Eine Steuer auf das Nettoverm\u00f6gen w\u00e4re j\u00e4hrlich zu entrichten und hat das gesamte pers\u00f6nliche Nettoverm\u00f6gen als Steuergrundlage. Laut Berechnungen der \u00d6konomen Saez und Zucman bringt eine Verm\u00f6genssteuer auf das reichste Prozent der Haushalte (je Prozentpunkt Steuersatz) circa ein Prozent der j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung an Steueraufkommen. In der Studie wird herausgearbeitet, dass eine Verm\u00f6genssteuer substanziell und progressiv ausgestaltet werden, einen hohen Freibetrag aufweisen, eine breite Bemessungsgrundlage haben und m\u00f6glichst ohne Ausnahmen sein sollte. Dem Gegenargument der administrativen Kosten kann entgegengesetzt werden, dass die Kosten lediglich bei einem Bruchteil der Steuereinnahmen liegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zur Bew\u00e4ltigung von Verm\u00f6genskonzentration werden viele unterschiedliche Ma\u00dfnahmen ben\u00f6tigt und zahlreiche Details m\u00fcssen ber\u00fccksichtigt werden. Die Ergebnisse der beiden Autoren sind eine gute Grundlage, um den Diskurs betreffend Verm\u00f6gensungleichheit und entgegenwirkenden Ma\u00dfnahmen in \u00d6sterreich voranzubringen.<\/p>\n<section class=\"kittextelement creative-commons \">\n<div class=\"kittextelement-body alohalinkcolor\"><i><b>Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0:<\/b> Dieser Beitrag ist unter einer Creative-Commons-Lizenz vom Typ Namensnennung &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International zug\u00e4nglich. <\/i><\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verm\u00f6gen und Privateigentum in \u00d6sterreich sind sehr stark konzentriert \u2013 das zeigt eine neue Studie im Rahmen des Sozialberichtes 2024 im Band II Sozialpolitische Analysen des Sozialministeriums. 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