{"id":2549118,"date":"2024-09-21T15:59:05","date_gmt":"2024-09-21T14:59:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2549118"},"modified":"2024-09-21T15:59:05","modified_gmt":"2024-09-21T14:59:05","slug":"koloniale-denkschablonen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/09\/koloniale-denkschablonen\/","title":{"rendered":"Koloniale Denkschablonen"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fchrende Zeitschrift der deutschen Au\u00dfenpolitik r\u00e4t zu \u201eEnde der Arroganz\u201c im Umgang mit dem Globalen S\u00fcden. Dort herrsche \u201eGroll gegen die Bevormundung durch den Westen\u201c; viele f\u00fchlten sich \u201ean die Kolonialzeit erinnert\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>(Eigener Bericht) \u2013 Die f\u00fchrende Zeitschrift der deutschen Au\u00dfenpolitik r\u00e4t zu einem \u201eEnde der Arroganz\u201c im Verhalten Deutschlands und Europas gegen\u00fcber den L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens. Die altgewohnte Dominanz des Westens in der Weltpolitik sei abgel\u00f6st worden durch eine \u201eneue Un\u00fcbersichtlichkeit\u201c, hei\u00dft es in einem neuen Sonderheft der Zeitschrift Internationale Politik, die von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) herausgegeben wird. Das sei ungewohnt, biete aber auch \u201esehr viel Raum f\u00fcr neue B\u00fcndnisse\u201c. Mit Blick auf etwaige Kooperationen mit L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens hei\u00dft es in dem Heft, dort herrsche \u201eein tiefer Groll gegen die Bevormundung durch den Westen in der Zeit nach dem Kalten Krieg\u201c. Mit Blick auf die g\u00e4ngigen westlichen Belehrungen (\u201eWerte\u201c) und Strafma\u00dfnahmen wie etwa Sanktionen hei\u00dft es, viele f\u00fchlten sich \u201ean die Kolonialzeit erinnert\u201c. Weil der Globale S\u00fcden \u201edie bestehende internationale Ordnung als zutiefst ungerecht\u201c begreife, werde \u201eallem Reden von der \u2018regelbasierten Ordnung\u2018 mit Misstrauen\u201c begegnet. F\u00fcr erheblichen Unmut sorge zudem die in Europa und Nordamerika \u201edeutlich ausgepr\u00e4gte Angewohnheit, von oben herab zu reden\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Ende der Arroganz\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer unilaterale Moment der vergangenen Jahrzehnte ist zu Ende\u201c, hei\u00dft es in dem neuen Sonderheft der Zeitschrift Internationale Politik.[1] Die altgewohnte globale Dominanz der transatlantischen M\u00e4chte sei abgel\u00f6st worden durch eine \u201eneue Un\u00fcbersichtlichkeit\u201c. Diese biete \u201esehr viel Raum f\u00fcr neue B\u00fcndnisse\u201c; das bezieht sich offenkundig auch auf etwaige B\u00fcndnisse mit dem Globalen S\u00fcden oder jedenfalls mit einzelnen Staaten jenseits der westlichen Welt. Um die Chancen zu nutzen, die sich unter den neuen Umst\u00e4nden erg\u00e4ben, ben\u00f6tige man freilich \u201epolitischen Realismus\u201c respektive \u201eKreativit\u00e4t\u201c. \u201eDas g\u00e4lte auch f\u00fcr Deutschland\u201c, hei\u00dft es weiter in der Zeitschrift, \u201ef\u00e4nde sich denn jemand, der f\u00fcr diese Mittelmacht (zumal im zerbr\u00f6selnden europ\u00e4ischen Kontext) eine kraftvolle Au\u00dfenpolitik schmieden wollte\u201c. Mit Blick auf etwaige Kooperationen mit Staaten des Globalen S\u00fcdens hei\u00dft es, man m\u00fcsse in Zukunft versuchen, sich \u201evon Denkschablonen \u00e0 la \u2018Wir im Westen wissen, wie es geht, die anderen werden schon verstehen\u2018 [zu] l\u00f6sen\u201c. Das Titelblatt des Magazins tr\u00e4gt mit Blick auf das in Deutschland und Europa verbreitete Verhalten im Austausch mit den L\u00e4ndern Asiens, Lateinamerikas und ganz besonders Afrikas das Motto \u201eEuropa und der Globale S\u00fcden: Das Ende der Arroganz\u201c.<\/p>\n<p><strong>Werte und Sanktionen<\/strong><\/p>\n<p>Wie C. Raja Mohan in einem Beitrag f\u00fcr das Heft konstatiert, der zur Zeit als Gastprofessor am Institute of South Asian Studies der National University of Singapore t\u00e4tig ist, eint die L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens nicht unbedingt eine Sympathie f\u00fcr die Politik Chinas oder Russlands, sondern vor allem \u201eein tiefer Groll gegen die Bevormundung durch den Westen in der Zeit nach dem Kalten Krieg\u201c.[2] \u201eViele f\u00fchlen sich an die Kolonialzeit erinnert\u201c, schreibt Raja Mohan, \u201eals europ\u00e4ische Imperialisten mit dem Evangelium auf den Lippen und der Waffe in der Hand auftraten\u201c. H\u00e4tten sich die Staaten Westeuropas in den Jahren des Kalten Kriegs \u201eum die Entwicklungsl\u00e4nder bem\u00fcht\u201c, um Verb\u00fcndete gegen die Sowjetunion zu gewinnen, so h\u00e4tten sie nach 1990 begonnen, \u201eein politisches Wertesystem zu predigen und zugleich Sanktionslisten in der Hand zu halten\u201c. \u201eDie v\u00f6llige Achtlosigkeit\u201c, die Amerikaner und Europ\u00e4er dabei \u201ean den Tag gelegt\u201c h\u00e4tten, habe in besonderem Ma\u00df abschreckend gewirkt. Wolle \u201eEuropa\u201c im Globalen S\u00fcden noch etwas erreichen, dann m\u00fcsse es \u201eden Anspruch z\u00fcgeln, als \u2018Imperium der Normen\u2018 aufzutreten\u201c. Schwer wiege nicht zuletzt die in der gesamten westlichen Welt \u201eseit dem Ende des Kalten Krieges so deutlich ausgepr\u00e4gte Angewohnheit, von oben herab zu reden\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u201eLeben im Norden z\u00e4hlen mehr\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In ungewohnter Offenheit bringt das Sonderheft der Internationalen Politik weitere Beitr\u00e4ge von Autorinnen und Autoren aus dem Globalen S\u00fcden. In einem davon berichtet Ayoade Alakija, eine Sondergesandte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), \u00fcber die Realit\u00e4t und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im \u00e4rmeren Teil der Welt und insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent.[3] Die schlechtere Versorgung mit medizinischen Hilfen habe sich etwa darin gezeigt, dass in L\u00e4ndern mit niedrigeren Einkommen, die 50,6 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung ausmachten, kaum 20,4 Prozent aller Covid-19-Tests durchgef\u00fchrt worden seien, schreibt Alakija. Impfstoffe seien erst zwei lange Monate sp\u00e4ter sowie in geringerem Umfang verf\u00fcgbar gewesen als andernorts; bis Ende Mai 2021 sei lediglich ein Prozent der 1,3 Milliarden Impfungen weltweit in Afrika durchgef\u00fchrt worden.[4] Der von Indien und S\u00fcdafrika im Mai 2021 vorgebrachte Vorschlag, die Patente auf Impfstoffe f\u00fcr eine Weile auszusetzen, sei wegen \u201edes Widerstands aus der EU, insbesondere aus Deutschland\u201c nicht realisiert worden. \u201eSchmerzhaft wurde deutlich\u201c, berichtet Alakija mit Blick darauf und auf weitere Beispiele, \u201edass die Leben derer im Globalen Norden mehr z\u00e4hlen als die Leben im Globalen S\u00fcden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hauptverantwortung f\u00fcr die Klimakrise<\/strong><\/p>\n<p>In einem weiteren Beitrag schildert Dhesigen Naidoo vom Institute for Security Studies (ISS) in S\u00fcdafrikas Hauptstadt Pretoria die ungleichen Folgen des Klimawandels f\u00fcr den Westen und den Globalen S\u00fcden \u2013 und die Ignoranz, mit der der Westen Schritte sabotiert, die f\u00fcr den S\u00fcden existenzielle Bedeutung h\u00e4tten. So haben etwa, schreibt Naidoo, der gezielte Ausstieg aus dem Import russischen Erdgases und die damit verbundene \u201erasche R\u00fcckkehr zu Kohle in Europa\u201c zu einer \u201eVerlagerung der Wertsch\u00f6pfungsketten zur\u00fcck zu fossilen Brennstoffen\u201c gef\u00fchrt.[5] Auch werde \u201edie Abkehr von nicht erneuerbaren Energiequellen ma\u00dfgeblich von multinationalen Unternehmen aus dem Globalen Norden verz\u00f6gert\u201c. Die rasch zunehmenden extremen Wetterereignisse aber tr\u00e4fen weit \u00fcberproportional den Globalen S\u00fcden, nicht zuletzt, da diesem die finanziellen Mittel fehlten, \u201esich gegen solche Ereignisse zu sch\u00fctzen\u201c. Im Westen f\u00fchre das nicht zu einer rascheren und klareren Abkehr von fossilen Brennstoffen. Dabei sei allgemein bekannt, dass die Hauptverantwortung f\u00fcr die Klimakrise beim Westen liege: Europa und Nordamerika \u2013 sie stellen blo\u00df ein Achtel der Weltbev\u00f6lkerung \u2013 h\u00e4tten bis 2017 alleine rund 62 Prozent der kumulativen globalen CO2-Emissionen verursacht.<\/p>\n<p><strong>Die Ignoranz der Macht<\/strong><\/p>\n<p>Was von der inzwischen zuweilen anzutreffenden \u201edeutschen Rhetorik von Partnerschaft und Augenh\u00f6he\u201c mit dem Globalen S\u00fcden im wirklichen Leben zu halten ist, zeigt ein Beitrag der Sinologin Marina Rudyak, die am Zentrum f\u00fcr Asien- und Transkulturelle Studien der Universit\u00e4t Heidelberg forscht.[6] Zur den praktischen Erfahrungen, die Menschen aus dem Globalen S\u00fcden in und mit Deutschland machen, zitiert Rudyak zum einen die aus Nigeria stammende WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala, die im vergangenen Jahr festhielt: \u201eWenn wir mit China sprechen, bekommen wir einen Flughafen. Wenn wir mit Deutschland sprechen, bekommen wir eine Belehrung.\u201c[7] Zum anderen schildert Rudyak exemplarisch, wie Delegierte aus L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens Anfang Juni 2024 zu einer Tagung der in Bonn ans\u00e4ssigen st\u00e4ndigen Nebenorgane der UN-Klimarahmenkonvention anreisen wollten \u2013 und scheiterten: \u201eDutzende Verhandler\u201c seien trotz aller Bem\u00fchungen nicht in der einstigen Bundeshauptstadt angekommen, \u201eda ihnen die Einreisevisa entweder verweigert wurden oder die positiven Visabescheide erst nach Beginn der Konferenz ankamen.\u201c Der Vorfall spiegelt eine in den L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens weit verbreitete Erfahrung mit der Ignoranz der deutschen Beh\u00f6rden gegen\u00fcber Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika wider.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Martin Bialecki: Editorial. In: Das Ende der Arroganz. Internationale Politik Special. Berlin, September 2024. S. 1.<\/p>\n<p>[2] C. Raha Mohan: Von Predigern und Pragmatikern. In: Das Ende der Arroganz. Internationale Politik Special. Berlin, September 2024. S. 4-9.<\/p>\n<p>[3] Ayoade Alakija: Wenn der L\u00f6we die Geschichte erz\u00e4hlt. In: Das Ende der Arroganz. Internationale Politik Special. Berlin, September 2024. S. 12-16.<\/p>\n<p>[4] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8544\">Europa zuerst<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Welt impfen (III)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie Impfstoff-Apartheid der EU\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>[5] Dhesigen Naidoo: Klima der Ungleichheit. In: Das Ende der Arroganz. Internationale Politik Special. Berlin, September 2024. S. 22-25.<\/p>\n<p>[6] Marina Rudyak: Partner mit Anspruch. In: Das Ende der Arroganz. Internationale Politik Special. Berlin, September 2024. S. 46-51.<\/p>\n<p>[7] Luisa von Richthofen: Germany adopts a new, humble Africa policy. dw.com 15.09.2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fchrende Zeitschrift der deutschen Au\u00dfenpolitik r\u00e4t zu \u201eEnde der Arroganz\u201c im Umgang mit dem Globalen S\u00fcden. Dort herrsche \u201eGroll gegen die Bevormundung durch den Westen\u201c; viele f\u00fchlten sich \u201ean die Kolonialzeit erinnert\u201c. 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