{"id":2547800,"date":"2024-09-21T00:01:04","date_gmt":"2024-09-20T23:01:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2547800"},"modified":"2024-09-20T15:02:13","modified_gmt":"2024-09-20T14:02:13","slug":"wahrer-frieden-erfordert-das-ende-des-krieges-entlarvung-der-illusionen-von-macht-und-profit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/09\/wahrer-frieden-erfordert-das-ende-des-krieges-entlarvung-der-illusionen-von-macht-und-profit\/","title":{"rendered":"Wahrer Frieden erfordert das Ende des Krieges: Entlarvung der Illusionen von Macht und Profit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frieden wird durch Frieden geschaffen. F\u00fcr den Frieden einzutreten ist grundlegend, aber nicht ausreichend. Vor allem muss man gegen den Krieg sein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Offener Brief \u201eGegen den Krieg\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>An die Pr\u00e4sident:innen und Premierminister:Innen und die Pr\u00e4sident:innen der Parlamente, auch der supranationalen Parlamente<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Vertreter:innen der B\u00fcrger:Innen und der V\u00f6lker!<\/p>\n<p>Stoppen Sie den Horror, das Unerlaubte.<\/p>\n<p>Warum lassen Sie die absurde M\u00f6glichkeit des Einsatzes von Atomwaffen offen, w\u00e4hrend der Krieg in der Ukraine in einer Sackgasse steckt? Die Kriegsparteien selbst k\u00f6nnen nicht mehr sagen, warum sie den Krieg fortsetzen, au\u00dfer dass sie behaupten, dass \u201eman den Krieg nicht beenden kann\u201c. Und warum ist das so? Warum wollen Sie den Krieg in der Ukraine nicht beenden und bereiten stattdessen einen Krieg zwischen den USA\/NATO und China vor beziehungsweise provozieren ihn?<\/p>\n<p>Im Nahen Osten ist es noch schlimmer. Der beabsichtigte und erkl\u00e4rte V\u00f6lkermord an einem Volk, den Pal\u00e4stinensern, geht vor den Augen der ganzen Welt weiter, und die Regierung Netanjahu kann behaupten, dass sein Staat den V\u00f6lkermord bis zum Ende fortsetzen wird, indem er die UN-Resolutionen und die Urteile des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs in str\u00e4flicher Weise missachtet, w\u00e4hrend die meisten Staaten, deren oberste Repr\u00e4sentant:innen Sie sind, schweigen oder, schlimmer noch, zustimmen.<\/p>\n<p>Wie Sie auch wissen, ist die Mehrheit der Weltbev\u00f6lkerung gegen den Krieg und f\u00fcr den Frieden. Warum beteiligen Sie sich an dieser Ablehnung des V\u00f6lkerrechts? Wie k\u00f6nnen Sie von Gerechtigkeit, Frieden, Demokratie und der Zukunft der Menschheit sprechen, wenn Sie selbst an der Leugnung des Gesetzes beteiligt sind?<\/p>\n<p>Wir hoffen sehr, dass Sie endlich aufh\u00f6ren, das Absurde und Unzul\u00e4ssige auf dem von den Vereinten Nationen am 22. September veranstalteten Weltzukunftsgipfel zu n\u00e4hren.<\/p>\n<p>Wenn Sie wollen, k\u00f6nnen Kriege und V\u00f6lkermorde noch in diesem Monat aus der Menschheitsgeschichte gestrichen werden. Ja, noch in diesem Monat. Seien Sie nicht die Totengr\u00e4ber der Menschheit, des Lebens auf der Erde, unserer gemeinsamen <em>Geschichte<\/em>. Sie geh\u00f6ren nicht Ihnen.<\/p>\n<p><em>Agora des Habitants de la Terre\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Im Folgenden finden Sie unsere Vorschl\u00e4ge:<\/em><\/p>\n<h3><strong>F\u00fcr die totale Ablehnung des Krieges &#8211;<\/strong> <strong>\u00dcberlegungen f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/h3>\n<p>Vier \u00dcberlegungen mit gro\u00dfem Respekt vor der aufrichtigen und mutigen St\u00e4rke des zivilen Engagements, das Tausend und Abertausenden von Menschen bekundet haben, die am \u201e<u>Dritten Weltmarsch f\u00fcr den Frieden und der Gewaltlosigkeit\u201c<\/u> teilnehmen werden, der am 2. Oktober 2024 von San Jos\u00e9 in Costa Rica aus startet und am 5. Januar 2025 dorthin nach der Weltumrundung zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p><strong>Der Erste Gedanke:<\/strong> <strong>Wir d\u00fcrfen niemals aufh\u00f6ren, f\u00fcr Frieden und Gewaltlosigkeit zu k\u00e4mpfen und auf dem Konzept\/Ziel \u201eGegen den Krieg\u201c beharren.<\/strong> Unter den gegenw\u00e4rtigen Bedingungen ist es wichtig, nie zu vergessen und sich immer zu erinnern, dass die Mobilisierungen f\u00fcr den Frieden, von der lokalen bis zur globalen Ebene, vor allem <u>gegen den Krieg<\/u> gerichtet sein m\u00fcssen. Die besondere und vorrangige Ausrichtung auf \u201eGegen den Krieg\u201c ist notwendig, um keinen Raum f\u00fcr die (ethische und politische) Glaubw\u00fcrdigkeit der immer noch vorherrschenden Vorstellung vom Krieg als einer nat\u00fcrlichen und unvermeidlichen Tatsache zu lassen.<\/p>\n<p>Alle sagen, sie seien f\u00fcr den Frieden, aber nicht alle, auch au\u00dferhalb der dominierenden gesellschaftlichen Gruppen, sind gegen den Krieg. Nehmen wir den Fall der progressiven Kr\u00e4fte. Der Frieden eint sie, der Krieg spaltet sie in gegens\u00e4tzliche Bl\u00f6cke: die Pazifisten, die Kriegstreiber und die \u201eAbgeh\u00e4ngten\u201c. <u>Das Hauptnarrativ, das wir bek\u00e4mpfen m\u00fcssen, ist das der Instrumentalisierung des Krieges im Dienste des Friedens.<\/u> Daher die Thesen zur Legitimation des \u201egerechten Krieges\u201c und vor allem des \u201eVerteidigungskrieges\u201c. Die Vereinigten Staaten f\u00fchren sich seit mehr als hundert Jahren Krieg, nicht um anzugreifen, hei\u00dft es, sondern um (ihre) freie Welt, (ihre) liberale Gesellschaft, (ihre) freie Wirtschaft zu verteidigen, deren Modelle als die besten gelten.<\/p>\n<p>Nicht umsonst lautet die Lieblingsthese der herrschenden M\u00e4chte aller Zeiten: \u201e<em>Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor<\/em>\u201c. Ein Prinzip, der von allen Staaten vorbehaltlos angewandt wird. Man denke nur an den florierenden und legalisierten internationalen Waffenhandel. Daher auch die Tatsache, dass das fr\u00fcher als Kriegsministerium bekannte Ministerium fast \u00fcberall zum Verteidigungsministerium geworden ist.<\/p>\n<h3><strong>Das Konzept der defensiven Kriegsf\u00fchrung verdient eine \u00c4nderung<\/strong><\/h3>\n<p>Dieses unbestreitbar offensichtliche Konzept verewigt in der popul\u00e4ren Vorstellung die falsche oder zumindest mehrdeutige Vorstellung von der Legitimit\u00e4t immer m\u00e4chtigerer Waffen als Faktor der \u201eAbschreckung\u201c (siehe Atomwaffen). Aber es verwandelt den Krieg auch zu einem Instrument des Friedens und legitimiert so das Absurde.<\/p>\n<p>Dieselbe Legitimationslogik des \u201eVerteidigungskrieges\u201c wird von der israelischen Regierung Netanjahu angewandt, um den V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern fortzusetzen: Der Staat Israel \u201erechtfertigt\u201c den V\u00f6lkermord als \u201eSelbstverteidigung\u201c als Reaktion auf den bewaffneten Angriff der Hamas gegen Israel im Oktober 2023. Doch das ist eine mystifizierende L\u00fcge. Die Idee und die Bereitschaft, einen V\u00f6lkermord zu begehen, reichen nicht bis Oktober 2023 zur\u00fcck. Sie sind seit der Gr\u00fcndung des Staates Israel im Jahr 1948 offizieller Bestandteil der Agenda der F\u00fchrer des Staates Israel, insbesondere der Zionisten. Sie waren die Grundlage der Eroberung und der Kolonisierung, mit Waffengewalt von bewohnten Gebieten der pal\u00e4stinensischen, und meistens arabische Bev\u00f6lkerung, und wurden mehrfach als illegal in mehreren Resolutionen der Vereinten Nationen angeprangert. Dar\u00fcber hinaus wurde das Argument Israels vom Internationalen Gerichtshof und dem Internationalen Strafgerichtshof energisch und mit Recht zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Es ist richtig, wenn jemand, der eine andere Person mit einem Messer angreift oder mit einer Waffe bedroht, nicht nur das Recht, sondern auch die lebenswichtige Notwendigkeit hat, sich zu verteidigen. Im Anwendungsbereich der einschl\u00e4gigen gesetzlichen Vorschrift hei\u00dft es auch, dass niemand \u201edie Gerechtigkeit selbst in Hand nehmen\u201c darf.<\/p>\n<p><u>In einer Welt, die auf dem Prinzip \u201eWenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor\u201c beruht, <\/u>ist es au\u00dferdem unvermeidlich, dass es Vertr\u00e4ge zur Regelung von Krieg, Waffenhandel und gemeinsamen milit\u00e4rische Sicherheitsabkommen zwischen L\u00e4ndern geben wird, die auf der Verpflichtung jedes Mitgliedsstaates beruhen, milit\u00e4risch \u201ezur Verteidigung\u201c eines anderen Mitgliedsstaates einzugreifen, der von einem dritten Staat angegriffen wird. Auf diese Weise haben sich die Vereinigten Staaten dank der auf allen Kontinenten unterzeichneten B\u00fcndnisvertr\u00e4ge die Legitimation verschafft, \u00fcberall auf der Welt \u201ezur Verteidigung von \u2026\u201c einzugreifen. Es ist das einzige Land der Welt, das mit mehr als 800 Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten au\u00dferhalb der USA \u201eden Frieden verwaltet\u201c (!) und auf der ganzen Welt Krieg f\u00fchrt, mit der \u00dcberzeugung, dass auf diese Weise den Frieden auf der Welt garantiert. Im Gegenteil: <u>In einer Situation, die von einem wirksamen und aufrichtigen Streben nach Frieden gepr\u00e4gt ist,<\/u> <strong>m\u00fcssen die internationalen Milit\u00e4rb\u00fcndnisvertr\u00e4ge f\u00fcr illegal und<\/strong> unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rt werden. Sie m\u00fcssen durch Institutionen mit starken und verbindlichen politischen und rechtlichen Instrumenten ersetzt werden die zur Verhinderung, Vorbeugung und Abschaffung des Waffeneinsatzes schaffen. Wir brauchen eine neue und gest\u00e4rkte UNO, ohne den derzeitigen Sicherheitsrat.<\/p>\n<p>Die Antikriegsmobilisierung muss diejenigen Staaten f\u00fcr unrechtsm\u00e4\u00dfig erkl\u00e4ren, die sich weigern, Vertr\u00e4ge zum Verbot von bakteriologischen Waffen, Atomwaffen und Waffenhandel zu unterzeichnen oder einzuhalten. In diesem Sinne der Gerechtigkeit <u>m\u00fcssen wir diejenigen Staaten anprangern, die ihre Milit\u00e4rausgaben erh\u00f6hen und beschlie\u00dfen, sie aus der Berechnung des \u00f6ffentlichen Defizits auszuschlie\u00dfen, w\u00e4hrend die sogenannten sozialen \u00f6ffentlichen Ausgaben (die im Vergleich zum Bedarf st\u00e4ndig sinken) in der Berechnung bleiben.<\/u> Dies ist ein weiteres Beispiel f\u00fcr die Absurdit\u00e4t der von den herrschenden M\u00e4chten getroffenen Entscheidung f\u00fcr einen Verteidigungskrieg.<\/p>\n<p><strong>Daraus ergibt sich die zweite \u00dcberlegung: die Mobilisierung gegen den Krieg muss eindeutig mit dem Ziel erfolgen, den Menschen die absolute Sinnlosigkeit des Krieges, und, denn heutzutage, die Unwiederbringlichkeit der durch den Krieg verursachten Zerst\u00f6rungen, insbesondere im Bereich des Lebens, bewusst zu machen.<\/strong> <strong>Aus diesem Grund muss der Kampf \u201egegen den Krieg\u201c zwei voneinander abh\u00e4ngige vorrangige Ziele haben, die heute mit F\u00fc\u00dfen getreten oder aufgegeben werden: die Verwirklichung des universellen Rechts zum Leben f\u00fcr alle und auf das Leben; und die Sicherheit und F\u00f6rderung der gemeinsamen materiellen und immateriellen G\u00fcter der Welt, die lebenswichtig sind.<\/strong><\/p>\n<p>Warum dieser Vorschlag? Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass <u>der Krieg das Leben zerst\u00f6rt und damit auch die F\u00e4higkeit der Menschheit, auf der ganzen Welt zusammenzuleben.<\/u> Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir im Zeitalter des Bewusstseins f\u00fcr das Anthropoz\u00e4n und der Globalisierung der Lebensbedingungen auf der Erde und ihrer Sicherheit mit Nachdruck auf dem Beweis bestehen, dass <u>Krieg per Definition nicht in der Lage ist, auch nur mit einem kleinen Kr\u00fcmel Gerechtigkeit hervorzubringen.<\/u> Das logische Prinzip ist, wie der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern so deutlich zeigt, \u201emeine Existenz- und des \u00dcberlebens bedeutet dein Verschwinden\u201c.<\/p>\n<p>Der <u>Wiederaufbau der Welt<\/u> nach dem Zweiten Weltkrieg war m\u00f6glich, weil die <u>damaligen herrschenden Klassen ihren Wiederaufbau auf die Bekr\u00e4ftigung von Prinzipien, Rechten und Regeln basierten, die von einer Lebensvision inspiriert waren, die in der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte von 1948 zum Ausdruck kam.<\/u> Wie wir wissen, wurde die Erkl\u00e4rung zu Recht kritisiert, weil sie weitgehend von einem westlichen, anthropozentrischen und patriarchalischen Ansatz f\u00fcr die Gesellschaft und f\u00fcr das Leben beeinflusst wurde. Dieser Ansatz wurde teilweise ge\u00e4ndert, korrigiert oder sogar aufgegeben, unter anderem dank der Annahme des <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/fr\/instruments-mechanisms\/instruments\/international-covenant-civil-and-political-rights#:~:text=Article%2017-,1.,immixtions%20ou%20de%20telles%20atteintes.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationalen Pakts \u00fcber b\u00fcrgerliche und politische Rechte, des<\/a> <u>Internationalen Pakts \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, der Erkl\u00e4rung der Vereinten Nationen \u00fcber die Rechte indigener V\u00f6lker<\/u> auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung und der <u>Erkl\u00e4rung \u00fcber die biologische Vielfalt<\/u>\u2026<\/p>\n<p>Fakt ist, dass all diese Erkl\u00e4rungen, Pakten, Konventionen und Vertr\u00e4gen die schlimmsten Verst\u00f6\u00dfe bisher nicht verhindern konnten.<\/p>\n<p><em>Es ist an der Zeit, die gro\u00dfen Leitlinien f\u00fcr die<\/em> <em>gemeinsame Zukunft<\/em>, die wir in den kommenden Jahrzehnten aufbauen m\u00fcssen, <em>neu zu definieren<\/em>, und zwar basierend auf die Zusammenarbeit und Harmonie und das Beste der erzielten Errungenschaften, die durch die K\u00e4mpfe der Menschen erreicht wurden, auszunutzen.<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Errungenschaften, die es verdient, beibehalten und gest\u00e4rkt werden muss, ist der von der internationalen Gemeinschaft zum ersten Mal bekr\u00e4ftigte Grundsatz, dass<strong> es f\u00fcr das Zusammenleben auf der Erde unerl\u00e4sslich und unausweichlich ist, zwei S\u00e4ulen der Gesellschaft dauerhaft zu gew\u00e4hrleisten und zu st\u00e4rken.<\/strong> Die erste S\u00e4ule: der <u>Grundsatz der Universalit\u00e4t des Rechts auf Leben f\u00fcr alle Bewohner und V\u00f6lker der Erde, ohne Unterschiede und Ausschl\u00fcsse.<\/u> Daher die Bekr\u00e4ftigung der gemeinsamen und geteilten integralen Verantwortung der V\u00f6lker, der Rechtsstaatlichkeit auf globaler Ebene, um die Verwirklichung dieser Rechte zu sch\u00fctzen und zu f\u00f6rdern. Die zweite S\u00e4ule ist die Anerkennung des <u>Grundsatzes, der Existenz globaler \u00f6ffentlicher G\u00fcter, die f\u00fcr das Leben aller Erdbewohner unerl\u00e4sslich sind und die \u201enationalen\u201c \u00f6ffentlichen Beh\u00f6rden m\u00fcssen im Rahmen einer engen Zusammenarbeit und in einer globalen Solidarit\u00e4t dies pflegen, f\u00f6rdern und verbessern.<\/u><\/p>\n<p>Bis in die 1980er Jahre sorgten diese beiden S\u00e4ulen daf\u00fcr, dass das Weltsystem, trotz seiner Einschr\u00e4nkungen, M\u00e4ngel und Widerspr\u00fcchen sowie zahlreicher lokaler Kriege (im Zusammenhang mit der Zerst\u00f6rung der europ\u00e4ischen Kolonialreiche) funktionierte und sich entwickeln konnte, <u>ohne dass es zu einem dritten Weltkrieg kam.<\/u> Im Gegenteil, die Welt hat eine Verringerung der Wachstumsrate der Ungleichheiten zwischen reichen und armen L\u00e4ndern erlebt, was dazu beigetragen hat, die Auswirkungen der Kr\u00e4fte zu verringern, die strukturelle Konflikte und infolgedessen zerst\u00f6rerische Kriege erzeugen.<\/p>\n<p>Seit Ende der 1980er Jahre sind die Widerspr\u00fcche, Unzul\u00e4nglichkeiten und Schw\u00e4chen des Weltsystems durch die Prozesse der Multinationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft und des Finanzwesens gem\u00e4\u00df den Prinzipien, Zielen und Gewaltmechanismen der kapitalistischen Marktwirtschaft explodiert. Wir beziehen uns auf die Prozesse der Kommerzialisierung und K\u00fcnstlichkeit aller Lebensformen; zur Liberalisierung und Deregulierung der M\u00e4rkte und aller wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten (immer weniger Staat und immer mehr Markt); zur Privatisierung aller lebenswichtigen G\u00fcter und Dienstleistungen, insbesondere durch die private Patentierung lebenden Organismen zu Profitzwecken (Beispiele: Saatgut, GVO, Medikamente&#8230;) und die technologische Innovation (neue Materialien, neue Energien, Computer, Robotik und heute die k\u00fcnstliche Intelligenz). All dies wurde mit Zustimmung und politischer und finanzieller Unterst\u00fctzung der \u00f6ffentlichen Beh\u00f6rden und eines gro\u00dfen Teils der \u201efortschrittlichen\u201c gesellschaftlichen Kr\u00e4fte erreicht.<\/p>\n<p>Das Eigentum und die Kontrolle \u00fcber die Nutzung von Ressourcen, die f\u00fcr die Wirtschaft von grundlegender Bedeutung sind, liegen nicht mehr in der Verantwortung und Pflicht der \u00f6ffentlichen Hand. Sie sind unter die Herrschaft und Macht der privaten Akteure der kapitalistischen Wirtschaft geraten. (Unternehmen, Institutionen, M\u00e4rkte, B\u00f6rsen). Wie wir wissen, ist das ultimative Ziel des kapitalistischen Systems nicht die Garantie\/Sicherheit der Rechte auf und des Lebens, noch die Erhaltung des guten \u00f6kologischen Zustands der Erde, des gemeinsamen Hauses. Das Ziel ist es, den finanziellen Wert des Kapitals und der m\u00e4chtigsten Akteure zu steigern.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist der Hauptmodus Operandi des Systems nicht Kooperation oder Solidarit\u00e4t, sondern Raubbau, oligopolistischer Wettbewerb und die Konkurrenzf\u00e4higkeit von allen gegen alle. Der andere ist zum Feind geworden, und der Markt hat sich in eine Arena verwandelt, in der die st\u00e4rksten Gladiatoren das vom Kaiser gew\u00e4hrte Lebensrecht (Finanzen) erwerben, nachdem sie die anderen eliminiert haben.<\/p>\n<p>Es ist leicht zu erkennen, wie unter diesen Bedingungen die Faktoren der Gewalt und des <u>permanenten strukturellen Krieges<\/u> die Oberhand gewonnen haben. Die Ungleichheiten haben ein inakzeptables Ausma\u00df erreicht. Der Krieg der Reichen gegen die Armen war noch nie so offen. Und nicht zuletzt sind wir Zeugen des Wiederauflebens rassistischer, fremdenfeindlicher Volksbewegungen, Anh\u00e4nger der Gewalt und der integralsten Form der Zerst\u00f6rung von Leben und Menschheit, n\u00e4mlich des vors\u00e4tzlichen Massengenozids, der Gegenstand unserer letzten \u00dcberlegung sein wird.<\/p>\n<p><strong>Die dritte \u00dcberlegung:<\/strong> <strong>Da die Mobilisierung gegen den Krieg den Kampf f\u00fcr den planetarischen Wiederaufbau der beiden S\u00e4ulen einschlie\u00dft, muss sich die Mobilisierung auf zwei Ziele konzentrieren: die Abschaffung von Patenten f\u00fcr private und lukrative Zwecke und das Verbot der Raubfinanzierung.<\/strong><\/p>\n<p>Die Verfolgung dieser beiden Ziele ist nicht einfach, da private Patente und Raubfinanzierungen von allen herrschenden Gruppen gewaltsam und skrupellos verteidigt werden, vor allem von der Welt, die sich um die wirtschaftlich-finanzielle und technologisch-milit\u00e4rische Vorherrschaft und Dominanz der Vereinigten Staaten (und der EU) dreht.<\/p>\n<p>Heute, unter Bedingungen, die von einer tiefengreifenden Krise des Lebenserhaltungssystems der Erde gekennzeichnet sind, ist es notwendig, auf globaler Ebene zu handeln, um <strong>\u201edie Technologie der Eroberung des Lebens\u201c <\/strong>(d.h. Patente) <strong>zu entwaffnen <\/strong>und gleichzeitig \u201e<strong>das Raubfinanzierungsgesetz\u201c auszusetzen <\/strong>(d.h. die Umwandlung aller Formen des Lebens in Finanzwerte).<\/p>\n<p><u>Die Technologie der Eroberung zu entwaffnen<\/u> bedeutet, Patente f\u00fcr die private und gewinnorientierte Aneignung lebender Organismen und k\u00fcnstlicher Intelligenz abzuschaffen und den Waffenhandel zu verbieten. Wissen und Technologie sind heute nicht mehr unbedingt \u00e4u\u00dfere Kr\u00e4fte der Menschen, sondern ein Konstrukt menschlicher Gesellschaften, die ihre konkreten Ziele und Zwecke definieren&#8230; <em>Es gibt keine Neutralit\u00e4t der Technologie.<\/em><\/p>\n<p><u>Das Verbot der Raubfinanzierung<\/u>, bedeutet das Verbot von Steueroasen und Steuerhinterziehung, ein globales Steuersystem einzuf\u00fchren, um globale Gerechtigkeit zu gew\u00e4hrleisten, und die Unabh\u00e4ngigkeit der B\u00f6rsen abzuschaffen, die zu rein privaten globalen Unternehmen geworden sind, die der Kontrolle der \u00f6ffentlichen Gewalten entfliehen.<\/p>\n<p><u>Es ist eine Illusion<\/u> zu glauben, dass es m\u00f6glich ist, Frieden und eine gewaltfreie Gesellschaft aufzubauen, ohne Patente f\u00fcr die private Aneignung und Ausbeutung von Leben abzuschaffen, ohne Lizenzen f\u00fcr den Waffenhandel zu verbieten, ohne Steueroasen zu erhalten, ohne die Unabh\u00e4ngigkeit der Finanzm\u00e4rkte abzuschaffen und ohne die gro\u00dfen planetarischen Oligarchien zu regulieren, die sich in einem st\u00e4ndigen Krieg um die Vorherrschaft befinden, ohne \u00fcbrigens Land- und Wasserraub zu verbieten.<\/p>\n<p>Es ist auch illusorisch zu glauben, dass es m\u00f6glich ist, diese Ziele in ein paar Jahren und durch die einsamen und unorganisierten Aktionen dieser oder jener \u201egro\u00dfen\u201c zivilgesellschaftlichen Organisation zu erreichen, wenn es keine starke strategische Zusammenarbeit und wirksame Solidarit\u00e4t zwischen den verschiedenen Realit\u00e4ten des Widerstands und der Opposition gegen die gegenw\u00e4rtige Welt gibt.<\/p>\n<p><strong>Vierter und letzter Punkt:<\/strong> <strong>Heute, 80 Jahre nach dem V\u00f6lkermord an den Juden durch Nazi-Deutschland, wird die Menschheit durch den V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern durch den Staat Israel ausgepl\u00fcndert und ad absurdum gef\u00fchrt, ganz zu schweigen von den anderen Ausrottungen von V\u00f6lkern in allen Teilen der Welt, insbesondere in Afrika und Asien.<\/strong> <strong>Der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern ist heute die fortgeschrittenste Form der Unzul\u00e4ssigkeit und Absurdit\u00e4t eines angeblich gerechten und defensiven Krieges.<\/strong><\/p>\n<p>Es muss klar gesagt werden, dass der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern kein Krieg im eigentlichen Sinne ist. Es handelt sich um eine vors\u00e4tzliche und einseitige Zerst\u00f6rungsaktion gegen das Leben, die in einer anderen Dimension des menschlichen Daseins als der vom Krieg \u201ediktierten\u201c und als \u201e\u00dcberlebenssicherheit\u201c dargestellten stattfindet! So wie der V\u00f6lkermord an den Juden nicht von einem Problem der \u201eSicherheit\u201c f\u00fcr die Deutschen diktiert wurde, sondern von einer zutiefst ungleichen, gewaltt\u00e4tigen, nazistischen, ausgrenzenden und repressiven rassistischen Vision der V\u00f6lker der Menschheit, so ist der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern der brutale Ausdruck absoluter und dogmatischer Formen (in diesem Fall religi\u00f6ser rassistischer Herkunft) der Ungleichheit und des Ausschlusses des Anderen.<\/p>\n<p>Die Friedenszukunft, um die es im gegenw\u00e4rtigen Kontext geht, umfasst vielf\u00e4ltige Bedingungen und gehorcht vielf\u00e4ltigen Logiken in allen Bereichen, insbesondere im Hinblick auf die Vorstellungen vom Leben, vom Menschen und von der globalen Gemeinschaft des Lebens auf der Erde.<\/p>\n<p>Die <u>sofortige Beendigung des V\u00f6lkermordes<\/u>, wie ihn der Internationale Gerichtshof und der Internationalen Strafgerichtshof zu Recht anordnen, ist nicht in erster Linie eine Frage des V\u00f6lkerrechts. Es handelt sich vor allem um eine Angelegenheit der planetarischen menschlichen und ethischen Verantwortung, die allen Akteuren der Menschheit obliegt, einschlie\u00dflich der sozialen, kulturellen und moralischen Gemeinschaften der Welt. Die Mitglieder und Autorit\u00e4ten dieser Gemeinschaften m\u00fcssen \u00fcber Friedensappelle und Petitionen an die politischen Instanzen der Staaten und der M\u00e4chtigen hinausgehen.<\/p>\n<p><u>Im Angesicht des Krieges<\/u> ist die vorherrschende Praxis der Glaube, dass man auf der einen oder anderen Seite stehen kann. Unseres Erachtens m\u00fcssen wir immer \u201egegen den Krieg\u201c Stellung beziehen und uns daf\u00fcr einsetzen, die notwendigen und unverzichtbaren Bedingungen f\u00fcr den Frieden zu schaffen. <u>Angesichts des<\/u> heutigen <u>V\u00f6lkermordes<\/u> an den Pal\u00e4stinensern k\u00f6nnen wir nicht anders, als ohne Einschr\u00e4nkung dagegen vorzugehen. Der V\u00f6lkermord ist die totale Verweigerung von Leben und Gerechtigkeit. Der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern ist auch ein V\u00f6lkermord an der Menschheit. Wenn wir ihn nicht stoppen, geben wir dem v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Staat das mehr als symbolische Recht, Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu massakrieren.<\/p>\n<p>Und eine Zukunft ohne Gerechtigkeit wird immer eine Zukunft ohne Frieden sein, eine menschenfeindliche Zukunft. \u00dcbrigens haben die Gr\u00fcnderv\u00e4ter der italienischen Republik gut daran getan, Artikel 11 der Verfassung zu verankern, in dem es hei\u00dft: \u201eItalien lehnt den Krieg ab\u201c.<\/p>\n<h3><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/h3>\n<p>Auch die derzeitigen Imperien der technologischen Eroberung (im Stil von Musk) und die \u201eneuen Herren\u201c der Industrie- und Finanzkonglomerate der Welt werden ebenfalls zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass wir nicht darauf warten, dass dies von selbst geschieht.<\/p>\n<p>Es sind nicht Microsoft, Google, Meta, Amazon, Black Rock, Vanguard, Cr\u00e9dit Agricole, BNP, UBS, Walmart, BASF, Bayer, Syngenta, Pfizer, Coca-Cola, Exxon, Nestl\u00e9, Danone. Dow Chemicals, China Petroleum, die den \u201eDritten Weltkrieg\u201c verhindern und stoppen k\u00f6nnen. Ganz zu schweigen von X, Tesla, Space X und ihren Chefs, den B\u00f6rsen von London, New York, Chicago, Shanghai oder Tokio, &#8230; die derzeitige Europ\u00e4ische Kommission, die Weltbank und der Internationale W\u00e4hrungsfonds, die US-Regierung, die Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten, die Regierung der Russischen F\u00f6deration, die unabh\u00e4ngige Europ\u00e4ische Zentralbank.<\/p>\n<p>Es liegt an den revoltierenden B\u00fcrgern, (insbesondere Frauen, Bauern, indigene Bev\u00f6lkerungsgruppe, die 4 Milliarden Menschen ohne medizinische Grundversorgung oder Zugang zu Trinkwasser, die Obdachlosen, die Millionen von Migranten, die ein Aufnahmeland suchen, die Arbeiter usw.), daf\u00fcr zu sorgen, dass die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Welt nicht gef\u00e4hrdet wird. In dieser Hinsicht spielen die moralischen Autorit\u00e4ten, z. B. die der religi\u00f6sen und ethischen \u00dcberzeugungen, eine wichtige Rolle, nicht nur in Bezug auf ihren Einfluss, sondern auch in Bezug auf ihre Entscheidungsbefugnis. Viele L\u00f6sungen k\u00f6nnen von ihnen klar und deutlich unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><u>Um die notwendigen und unverzichtbaren Bedingungen f\u00fcr den Aufbau von Frieden zu schaffen<\/u>, finden sie hier einige <strong>Beispiele<\/strong>, zus\u00e4tzlich oder zur Verst\u00e4rkung der zu bereits auf den vorhergehenden Seiten formulierten L\u00f6sungen <strong>im Bereich des Lebens, seiner Bewahrung, seiner F\u00f6rderung\/seines Schutzes, seiner Rechte und seiner Gemeing\u00fcter angewandt werden <\/strong><u>k\u00f6nnen<\/u><strong>,<\/strong> bzw. diese verst\u00e4rken<strong>:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Ablehnung der Patentierung von lebenden Organismen zu privaten und profitorientierten Zwecken sowie von k\u00fcnstlicher Intelligenz, da eine solche Patentierung die Entscheidungsbefugnis \u00fcber das Leben an private Einrichtungen einr\u00e4umt, die im Wesentlichen durch die Verlockung von Profit und Macht motiviert sind. Wir m\u00fcssen die kollektive Verantwortung f\u00fcr das Leben an gemeinsame demokratische Institutionen und \u00f6ffentliche Einrichtungen zur\u00fcckf\u00fchren, von der lokalen bis zur globalen Ebene.<\/p>\n<p>&#8211; Ein globaler B\u00fcrgersicherheitsrat f\u00fcr die globalen Gemeing\u00fcter, die f\u00fcr das Leben aller unerl\u00e4sslich sind, insbesondere Wasser zum Leben, Nahrung und Gesundheit, muss eingerichtet werden, um die r\u00e4uberische Privatisierung und Finanzialisierung dieser drei grundlegenden G\u00fcter und Dienstleistungen zu beenden.<\/p>\n<p>&#8211; In einem Kontext, der von einem effektiven und aufrichtigen Streben nach Frieden gepr\u00e4gt ist, m\u00fcssen internationale Vertr\u00e4ge \u00fcber so genannte \u201edefensiven\u201c Milit\u00e4rb\u00fcndnisse f\u00fcr illegal und unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rt werden. Sie m\u00fcssen durch globale Institutionen mit starken und verbindlichen politischen und rechtlichen Instrumenten zur Verhinderung, Vorbeugung und Abschaffung des Einsatzes von Waffen ersetzt werden. Der UN-Sicherheitsrat ist ein Modell, das abgeschafft werden muss.<\/p>\n<p>&#8211; Schaffung eines Weltwirtschaftsrats f\u00fcr Solidarit\u00e4t und nachhaltigen Handel und Zusammenarbeit als Ersatz f\u00fcr die Welthandelsorganisation, die verlangt, dass alle G\u00fcter, Dienstleistungen und Beziehungen zwischen Menschen und zwischen Mensch und Natur als Waren und Finanzanlagen behandelt werden. Die Aneignung von Land und Wasser auf der Erde muss f\u00fcr illegal erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Verbot aller landwirtschaftlichen, industriellen und terti\u00e4ren Verwendungen von Chemikalien, die das Leben auf der Erde vergiften und zur Verschlechterung und zum Verlust der biologischen Vielfalt und der Biokapazit\u00e4t des Planeten f\u00fchren.<\/p>\n<p>&#8211; Abschaffung der Steuerparadiese, die Symbole f\u00fcr die Legalisierung des Diebstahls kollektiven Reichtums und dessen ethische Akzeptanz durch unsere Gesellschaften sind, und Verbot der Steuerhinterziehung.<\/p>\n<p>&#8211; Die Privatisierung des Geldes und der Weltfinanzen ist neben der Technologie eines der m\u00e4chtigsten Instrumente zur Schaffung von Konfliktfaktoren und Kriegen um die Macht. Lokale, nationale und globale Beh\u00f6rden m\u00fcssen die gemeinsame Kontrolle \u00fcber die Finanzen zur\u00fcckgewinnen. Es besteht die dringende Notwendigkeit, die private Macht \u00fcber Ersparnisse und Investitionen, die heute weitaus gr\u00f6\u00dfer ist als die der Staaten, drastisch einzuschr\u00e4nken, die von gro\u00dfen Banken, Investmentfonds und B\u00f6rsen erworben wurde. Wir m\u00fcssen einen globalen B\u00fcrgerkongress \u00fcber Banken, Investmentfonds und B\u00f6rsen organisieren, um einen umfassenden Plan zur finanziellen Umstrukturierung f\u00fcr Sicherheit und Frieden zu erarbeiten.<\/p>\n<p><em>Der Kampf \u201egegen den Krieg\u201c ist der Kampf der Gerechten, der ethische Kampf f\u00fcr Leben und Gerechtigkeit.<\/em> <em>Es ist der Kampf, um die Erde wieder zu bew\u00e4ssern, die W\u00fcsten zu begr\u00fcnen, die Ozeane wieder mit Sauerstoff zu versorgen, Br\u00fcderlichkeit zu praktizieren, Freundschaft zu leben, mit einem Wort, dem Leben Freude und Liebe wiederherstellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Agora des Habitants de la Terre.<\/em> <em>Br\u00fcssel, 26. August 2024<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Liste der Erstunterzeichner<\/strong><\/p>\n<p>Donata<strong> Albiero <\/strong>, Ehemalige Schuldirektorin (Italien), Mario <strong>Agostinelli , <\/strong>Verein Laudato sii (Italien), Alain <strong>Adriaens<\/strong>, Mouvement pour la Sobri\u00e9t\u00e9 (Belgien), Alassane <strong>Ba, <\/strong>Apotheker, Centre d&#8217;Ethique (Frankreich-Senegal), Guido <strong>Barbera, <\/strong>Solidariet\u00e0 Internazionale- CIPSI (Italien), Cristina <strong>Bertelli, <\/strong>Universit\u00e9 du Bien Commun<strong> (<\/strong>Frankreich), Antonio <strong>Bruno,<\/strong> Lehrer<strong> (<\/strong>Italien), Ernesto<strong> Bonometti<\/strong> und Antonella <strong>Zonato,<\/strong> Wasseraktivisten (Italien), Luca <strong>Cecchi<\/strong>, Wasseraktivist, Ass. Monastero del Bene Comune (Italien), Martine <strong>Chatelain,<\/strong> Wasseraktivistin Eau Secours (CND-Qu\u00e9bec), Giovanna <strong>Dal Lago, <\/strong>Ass. Mamma no pfas\u201c (Italien), Eric <strong>Degimbe,<\/strong> Communaut\u00e9 de la Poudri\u00e8re (Belgien), An\u00edbal <strong>Faccendini, <\/strong>C\u00e1tedra del Agua, Universidad Nacional de Rosario <strong>(<\/strong>Argentinien <strong>)<\/strong>, Ettore <strong>Fasciano,<\/strong> Menschenrechtsaktivist (Italien), Adriana <strong>Fern\u00e1ndez, <\/strong>Erzieherin <strong>(<\/strong>Chile), Paolo <strong>Ferrari,<\/strong> Arzt, Basisgemeinschaft Verona (Italien), Alfio <strong>Foti, <\/strong>Konvention f\u00fcr Menschenrechte im Mittelmeerraum <strong>(<\/strong>Italien), Pierre <strong>Galand, <\/strong>ehemaliger Senator, Forum Nord-Sud<strong> (<\/strong>Belgien<strong> )<\/strong><u>, <\/u>Lilia <strong>Ghanem<\/strong>, Anthropologin, Herausgeberin von The Ecologist auf Arabisch (Libanon), Melissa und Laury <strong>Gringeaux,<\/strong> Ass. M\u00e9ga Bassines non merci (Frankreich), Luis <strong>Infanti de la Mora, <\/strong>Bischof der Di\u00f6zese Ays\u00e9n, Patagonien (Chile), Eric <strong>Jadoul,<\/strong> Aktivist f\u00fcr Gemeing\u00fcter (Belgien), Pierre <strong>Jasmin <\/strong>, Pianist, Artistes Pour la Paix (CND-Qu\u00e9bec), Michele <strong>Loporcaro, <\/strong>Landwirt <strong>(<\/strong>Italien), Claudia <strong>Marcolungo<\/strong>, Professorin Univ. Padua (Italien), Maurizio <strong>Montalto <\/strong>, Rechtsanwalt, Verteidiger des Wassers als Gemeingut (Italien), Loretta <strong>Moramarco<\/strong>, Rechtsanw\u00e4ltin, Wasseraktivistin (Italien), Vanni <strong>Morocutti,<\/strong> Communaut\u00e9 de la Poudri\u00e8re (Belgien), Dario <strong>Muraro, <\/strong>No pfas-Aktivist (Italien), Marinella <strong>Nasoni<\/strong>, ehemalige Gewerkschafterin (Italien), Christine <strong>Pagnoulle, <\/strong>Professorin emeritus Ulg, ATTAC<strong> (<\/strong>Belgien<strong> ), <\/strong>Maria <strong>Palatine, <\/strong>Musikerin, Harfenistin (Deutschland), Gianni <strong>Penazzi<\/strong>, Gitarrist, Aktivist f\u00fcr Frieden, Menschenrechte und Umwelt (Italien), Nicola <strong>Perrone, <\/strong>Journalist, \u201eSolidariet\u00e0 Internazionale\u201c (Italien), Riccardo <strong>Petrella, <\/strong>Professor emeritus, Universit\u00e4t Leuven (Belgien), Michela<strong> Piccoli,<\/strong> Mamma no pfas (Italien), Pietro <strong>Pizzuti,<\/strong> Schauspieler, Collectif des Artistes (Belgien), Jean-Yves<strong> Proulx, <\/strong>Education citoyenne (CND-Qu\u00e9bec), Paolo <strong>Rizzi,<\/strong> P\u00e4dagoge, Aktivist f\u00fcr Menschenrechte und Umwelt<strong> (<\/strong>Italien), Domenico <strong>Rizzuti, <\/strong>ehemaliger Gewerkschaftsf\u00fchrer\/Forscher (Italien), Anne <strong>Rondelet, <\/strong>Rentnerin (Belgien), Roberto <strong>Savio,<\/strong> Journalist, Gr\u00fcnder von IPS und Other News (Italien), Catherine <strong>Schlitz<\/strong> Association PAC-Pr\u00e9sence Action Culturelle (Belgien), Patrizia <strong>Sentinelli, <\/strong>Association Altramente ex Mnistro della Cooperazione (Italien), Cristiana <strong>Spinedi, <\/strong>Lehrerin<strong> (<\/strong>Schweiz), Mimmy<strong> Spurio <\/strong>, Rentnerin, Wasseraktivistin (Italien), Bernard<strong> Tirtiaux, <\/strong>Bildhauer, Schriftsteller (Belgien), H\u00e9l\u00e8ne <strong>Tremblay, <\/strong>Wissenschaftlerin, Autorin, Dozentin .. 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