{"id":2545733,"date":"2024-09-02T14:22:47","date_gmt":"2024-09-02T13:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2545733"},"modified":"2024-09-02T14:26:27","modified_gmt":"2024-09-02T13:26:27","slug":"krieg-attentat-und-terror-werkzeuge-wie-messer-und-gabel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/09\/krieg-attentat-und-terror-werkzeuge-wie-messer-und-gabel\/","title":{"rendered":"Krieg, Attentat und Terror: Werkzeuge wie Messer und Gabel"},"content":{"rendered":"<p><strong>In sozialen Beziehungen und praktisch allen politischen und \u00f6konomischen Ordnungssystemen, in denen Menschen \u00fcber Menschen herrschen, sind Formen psychischer und physischer Gewalt anzutreffen.<\/strong><\/p>\n<p>Ghosting in Partnerschaften, Mobbing am Arbeitsplatz, Bombenanschl\u00e4ge auf Funktion\u00e4re, Sch\u00fcsse auf Politiker, mediale Hetze gegen Randgruppen, Angstmacherei mit Verdammnis, Fegefeuer und Atomkrieg, \u00dcberwachung auf Schritt und Tritt, Isolationshaft f\u00fcr Oppositionelle, der Hunger in der Welt, die Vertreibung indigener Landbev\u00f6lkerung im Namen des Profits: Das alles ist Gewalt. Krieg ist die K\u00f6nigsdisziplin organisierter Gewalt. Attentat und Terror sind seine Br\u00fcder. Im Kampf um Macht und zur Unterdr\u00fcckung von Widerstand werden sie benutzt wie Messer und Gabel.<\/p>\n<p><em>Von Gunther Sosna<\/em><\/p>\n<p>Auf der gesellschaftspolitischen Ebene entscheiden die real existierenden Machtverh\u00e4ltnisse, welche Gewalt als gut und welche Gewalt als b\u00f6se bewertet wird. Dass sich Regime weltweit auf Tugend beziehen, um der \u00d6ffentlichkeit gebetsm\u00fchlenartig zu erkl\u00e4ren, warum ausgerechnet ihre Gewalt notwendig und gerecht sei, ist keine \u00dcberraschung. Tugend ist \u2013 nicht nur im Christentum \u2013 der Gegensatz zu Laster und S\u00fcnde und bezeichnet sozial erw\u00fcnschtes Verhalten und Denken. Somit kann eine Tugend der \u201eguten\u201c Gewalt auch tauglich sein als Alibi f\u00fcr Tyrannei oder Krieg, weil der tugendhafte Mensch sittlich handelt durch die Verwirklichung des Guten.<\/p>\n<h3><strong>Eine grobe Skizze<\/strong><\/h3>\n<p>Die Legitimation f\u00fcr die Anwendung von Gewalt wird in sozialen Ordnungssystemen, die Herrscher und Beherrschte kennen, k\u00fcnstlich erschaffen und mithilfe von Glauben, Regeln, Recht, Gesetzen und der Betonung \u00fcbergeordneter Ziele in Realit\u00e4t \u00fcberf\u00fchrt. Es ist illusorisch anzunehmen, dass die beherrschten Subjekte in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden oder substanzielle Weichenstellungen vornehmen. Herrschaft muss danach trachten, ihren Willen gegen die Beherrschten durchzusetzen, um die eigene Position zu verteidigen und zu festigen. Sie lenkt deshalb die Entwicklungsrichtung des Ordnungssystems und bem\u00fcht Szenarien, die f\u00fcr die Mehrheit der in ihm erfassten Subjekte Perspektive oder Bedrohung darstellen. Bed\u00fcrfnisse werden geweckt, deren Ausformung klar genug ist, um Hoffnung oder Furcht zu erzeugen, und gleichsam subtil, um die Herrschaft glaubhaft als Erl\u00f6sung beziehungsweise L\u00f6sung anzubieten.<\/p>\n<p>Das Wechselspiel aus Bedrohung und Erl\u00f6sung findet sich in Staatsgebilden, deren Machtapparat zum Beispiel Sicherheit vor Gewalt offeriert, obwohl er selbst Gewalt aus\u00fcben darf, in Konzernen, die den Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen versprechen bei Mehrarbeit und Lohnverzicht oder in der Vermarktung von Bio-Fleisch, dessen Verzehr gut f\u00fcr das Tierwohl sein soll, weil das arme Vieh eine halbe Stunde mehr Auslauf hat als sein Artgenosse in der Massentierhaltung. So destillieren sich reflexartige \u201eWenn-dann-Beziehungen\u201c heraus, die von sozial anerkannter Tugendhaftigkeit bis hin zu simpler Gewaltandrohung reichen. Das macht durchaus Sinn. Freie Menschen sind nur durch Gewalt beherrschbar oder durch das Versprechen, sie vor einem \u00dcbel zu sch\u00fctzen, vor dem sie sich nicht selbst sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Schutzgelderpressung der Mafia oder das kirchliche Gesch\u00e4ftsmodell aus Paradies und Fegefeuer beruhen auf einem \u00e4hnlichen Prinzip.<\/p>\n<p>Die dauernde Aus\u00fcbung von Herrschaft ist aber nur denkbar, wenn sie entweder von den Beherrschten erw\u00fcnscht ist und von ihnen verteidigt wird, oder aber, wenn sich die Herrschaft durch institutionalisierte Gewalt, die ausschlie\u00dflich ihr dient, sowohl gegen externe als auch interne Widerst\u00e4nde und Bedrohungen absichern kann \u2013 also auch gegen\u00fcber den Herrschaftsanspr\u00fcchen der Beherrschten. Sie muss deshalb ihre Unverzichtbarkeit vermitteln und gleichzeitig jede Form des Zweifels an der Legitimit\u00e4t der eingesetzten Mittel zerstreuen oder diese unterdr\u00fccken. Das gilt in Nordkorea, China und dem Iran genauso wie in Russland, den USA oder irgendeinem Staat in der Europ\u00e4ischen Union oder sonst wo.<\/p>\n<p>Das schon von den Philosophen John Locke (1632 bis 1704) und Baron de Montesquieu (1689 bis 1755) unter dem Eindruck von Feudalismus und Absolutismus durchdachte Konstrukt der Gewaltentrennung in gesetzgebende (Legislative), Recht sprechende (Judikative) und ausf\u00fchrende Gewalt (Exekutive), die die Macht des Herrschenden einschr\u00e4nken soll, erscheint mit Blick auf die heutige politische Ausgestaltung der Demokratien verungl\u00fcckt. Denn aus welchem Grund und mit wem sollte ein Staatsvolk, das in einer Demokratie theoretisch alle Macht in H\u00e4nden h\u00e4lt, diese Macht teilen, um seine eigene Macht einzuschr\u00e4nken? Das ergibt keinen Sinn, au\u00dfer, wenn das Volk nicht herrscht. In der Gegenwart stellt das Kapital die \u00fcberragende Macht dar.<\/p>\n<p>Je ausdifferenzierter die Sozialstrukturen in den Gesellschaftsgebilden sind und je mehr Gegens\u00e4tze und Widerspr\u00fcche sich auspr\u00e4gen, aus denen sich Kr\u00e4fte entwickeln, die sich gegen die Herrschaft richten, desto mehr institutionalisierte Gewalt muss erschaffen und eingesetzt werden, um Herrschaft und Struktur zu erhalten. K\u00f6nnen die gegen\u00fcber den Beherrschten geweckten Erwartungen nicht mehr erf\u00fcllt werden, geht der Beleg f\u00fcr die Unverzichtbarkeit von Herrschaft verloren. Sie wird \u00fcberfl\u00fcssig. Erkennt sie ihren Endpunkt, kann sie sich selbst abschaffen, wie es Ende der 1980er-Jahre in der UdSSR passierte, um sich in die Zukunft zu retten und in einem neuen System aufzugehen. Als Option bleibt die sukzessive Verwandlung in eine Tyrannei, deren Existenz fr\u00fcher oder sp\u00e4ter durch die Einmischung fremder M\u00e4chte, Krieg, B\u00fcrgerkrieg und Revolution herausgefordert wird.<\/p>\n<h3><strong>Die Befreiung von der Schuld<\/strong><\/h3>\n<p>Im Laufe der Zivilisationsgeschichte, die gepr\u00e4gt ist durch technischen Fortschritt, zunehmende Arbeitsteilung, die Herausbildung von konkurrierenden Klassen und den aus den sozialen und materiellen Verh\u00e4ltnissen resultierenden Klassenk\u00e4mpfen, kam es quasi zu einer Verrechtlichung der Tugend. Aus diesem Recht leitet die herrschende Bourgeoisie die kristalline Reinheit des Guten ab. Dieses Konzept f\u00fchrt in den modernen Staatskonstrukten zu der einzigartigen Situation, das kein Regime, und schon gar nicht die Protagonisten und Diener in den Institutionen, das eigene Handeln als b\u00f6se verstehen. Reklamiert wird die Rolle des Opfers, das sich \u201enur\u201c verteidigt oder die des wei\u00dfen Ritters, der das \u201eB\u00f6se\u201c mit \u201eguter\u201c Gewalt bek\u00e4mpft. Dieses Muster ist als Selbstverst\u00e4ndnis in den Strukturen der Herrschaft aufgegangen. Selbst die Vollstrecker, die ganz offensichtlich Drahtzieher von Gewalt und Terror sind, werden von pers\u00f6nlicher Schuld befreit.<\/p>\n<p>Eine Blaupause lieferte die Franz\u00f6sische Revolution (1789 bis 1799). Mit der Einrichtung des sogenannten Wohlfahrtsausschusses, der unter anderem der \u201eallgemeinen Verteidigung\u201c diente, legte der Nationalkonvent im April 1793 den Grundstein f\u00fcr die von den Jakobinern um Maximilien de Robespierre, einem Juristen und vormals entschiedenem Gegner der Todesstrafe, zum Exzess orchestrierte Schreckensherrschaft. Zwischen Juni 1793 bis Ende Juli 1794 kostete sie bis zu 40.000 Menschen das Leben, mindestens 300.000 wurden in Gef\u00e4ngnisse gesperrt.<\/p>\n<p>Feinde der Revolution und des Volkes, offensichtliche Konterrevolution\u00e4re, Adlige, Gesch\u00e4ftsleute, reiche B\u00fcrger, radikale Atheisten und jeder, der irgendwie verd\u00e4chtig war, die Revolution aufhalten zu wollen, wurde verfolgt, im Schnellverfahren abgeurteilt und mit der Guillotine ermordet. Das Volk schaute dem Gemetzel zu, jubelte, feierte, gab sich der blutigen Unterhaltung hin oder weinte leise. Die feine Nadel der Denunziation brachte unz\u00e4hlige aufs Schafott.<\/p>\n<p>Das Schlachten mit dem Fallbeil wurde zur routinierten Flie\u00dfbandarbeit. Dem durch den juristischen Zauber der Verteidigung zu erwartenden Zeitdiebstahl wurde mit einer Verfahrensverk\u00fcrzung auf Anklage, Verurteilung und Vollstreckung begegnet. Wer gegen diese Form der \u201egerechten\u201c politischen S\u00e4uberung protestierte, konnte schnell selbst zum Opfer werden. Der Justizminister der Franz\u00f6sischen Revolution und Mitinitiator der Terrorherrschaft, Georges Danton (1759 bis 1794), wurde hingerichtet, weil er den Wahnsinn des Terrors beenden wollte.<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt, und auch auf die Gefahr hin, dass Historiker und Staatstheoretiker toben, weil die Abl\u00e4ufe ja viel komplizierter gewesen sind und so weiter: Die Tugend, Revolution und Nation zu verteidigen, verschaffte den Konstrukteuren des Terrors das perfekte Alibi f\u00fcr willk\u00fcrlichen politischen Mord. Das Recht, geboren aus der Macht der revolution\u00e4ren Gewalt, heiligte den Einsatz der Guillotine. Die Vollstrecker erhielten ihren Freispruch, noch bevor der erste Kopf rollte. Und der Nationalkonvent wusch seine H\u00e4nde in Unschuld wie einst Pontius Pilatus, weil mit Robespierre der \u201eVerantwortliche\u201c gefunden war, der als m\u00f6gliches Bauernopfer die Win-win-win-win-Situation veredelte. Dieser verschw\u00f6rerische Vierklang ist bis heute h\u00f6rbar.<\/p>\n<h3><strong>Der Terror des Guten<\/strong><\/h3>\n<p>Sind die Menschen, die durch ihre T\u00e4tigkeit \u201egute\u201c Gewalt aus\u00fcben und der Struktur dadurch Leben einhauchen, von ein und derselben Tugend beseelt, die sie von Schuld befreit, so wird die Struktur zum Selbstzweck. Sie schottet sich ab, sch\u00fctzt sich und die anderen \u201eguten\u201c Gewalten, die sich in jeder beliebigen Herrschaft zu einer Faust vereinen, die auf die offenen H\u00e4nde der Beherrschten und Unterdr\u00fcckten trifft. Je st\u00e4rker die ausf\u00fchrenden Personen mit dem Kern der Tugend, n\u00e4mlich \u201egut\u201c zu sein, intellektuell verwachsen, desto mehr m\u00fcssen sie sich selbst als Herrscher begreifen. Durch ihre Herrschaft erm\u00f6glichen sie Herrschaft, die sie im Eigeninteresse verteidigen. Der unterstellte Selbsterhaltungstrieb ist faktisch unvermeidbar, weil jede tugendhafte Macht, die aus dem Drang nach Befreiung entsteht, alle Strukturen der Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen schleifen m\u00fcsste, wenn sie nicht \u00fcber Menschen herrschen will. Doch wer mag dieser Verlockung widerstehen?!<\/p>\n<p>Das NS-Regime perfektionierte im Dritten Reich den Terror gegen das Leben. Bei der Einsch\u00fcchterung und N\u00f6tigung der Bev\u00f6lkerung, der Verfolgung politischer Gegner und dem organisierten Massenmord, konnten sich die Nazis sicher sein, dass die Diener in den Organisationsstrukturen, die den Staat abbilden, der \u201eneuen\u201c Tugend der Herrenmenschen und ihrer \u201eRassenhygiene\u201c eifrig folgen \u2013 und zwar bis in die H\u00f6lle. Denn der tugendhafte Mensch handelt sittlich durch die Verwirklichung des Guten. Wie kurz der Schritt von der Wahrung der \u00f6ffentlichen Ordnung und Sicherheit zum Massenmord ist, wurde im Nationalsozialismus eindrucksvoll belegt durch die Beteiligung der Polizei am NS-Terror und an der Vernichtung von Menschen.<\/p>\n<p>\u201e<em>In weniger als einem Jahrzehnt radikalisierten die Nationalsozialisten die deutsche Ordnungspolizei zu einer militarisierten und m\u00f6rderischen Institution. Die Ordnungspolizei war in vielen Bereichen am Holocaust beteiligt. Sie bewachte Ghettos, unterst\u00fctzte Deportationen, sp\u00fcrte Juden in ihren Verstecken auf und beteiligte sich an Massakern gegen Juden und andere Gruppen. Die Geschwindigkeit und Brutalit\u00e4t des V\u00f6lkermords an den europ\u00e4ischen Juden ist in hohem Ma\u00df auf den Beitrag der Ordnungspolizei zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c<\/em> (1)<\/p>\n<p>Dass die Polizei im Gegensatz zur SS, der Geheimen Staatspolizei oder dem Sicherheitsdienst des Reichsf\u00fchrers SS nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland nicht aufgel\u00f6st und als verbrecherische Organisation verboten wurde, zeigt ein Grundproblem universeller Machtstrukturen. In allen Staaten w\u00e4re die Frage zu beantworten gewesen, ob Polizei vorbeugend abgeschafft werden muss, um eine Terrorherrschaft zu verhindern. Vielleicht war das der Grund, warum es die Chefankl\u00e4ger von N\u00fcrnberg bei ein paar Prozessen gegen Polizeiangeh\u00f6rige belie\u00dfen.<\/p>\n<p>Dergleichen verfuhr man mit andern Teilen des NS-Apparats und seiner Beamten sowie der Justiz, die dem NS-Terrorregime n\u00fctzliche Dienste geleistet hatte. Eine Handvoll Richter und h\u00f6herer Justizbeamte fand sich beim N\u00fcrnberger Juristenprozess auf der Anklagebank wieder. Keiner von ihnen wurde aufgeh\u00e4ngt, einige mussten ins Gef\u00e4ngnis. Anders gesagt: Eine Armee aus Nazi-Polizisten, Nazi-Juristen und Nazi-Beamten, die f\u00fcr ihre direkte oder indirekte Beteiligung an \u00fcbelsten Verbrechen nicht pers\u00f6nlich zur Verantwortung gezogen wurden, fanden Verwendung in den Institutionen der Bundesrepublik Deutschland und bauten den Rechtsstaat auf. Der \u201eSchlussstrich-Mentalit\u00e4t\u201c und der \u201eSchwamm-dr\u00fcber-Haltung\u201c der Nachkriegszeit war das nicht abtr\u00e4glich.<\/p>\n<h3><strong>Die Essenz der Widerspr\u00fcche<\/strong><\/h3>\n<p>Die eingangs genannte Mitteilungsbed\u00fcrftigkeit der Regime wird zum Problem, wenn sich die Systeme strukturell und ideologisch angleichen. Hatte der Feudalismus die Leibeigenen an einen bestimmten Boden gebunden, damit sie f\u00fcr einen Grundherrn Dienste leisteten und produzierten, brachte der nach Karl Marx historische \u201eScheidungsprozess von Produzent und Produktionsmittel\u201c (2) im 19. Jahrhundert die Klasse der lohnabh\u00e4ngigen Arbeiter hervor: das Proletariat. Es bietet seine Arbeitskraft am Markt an und ist gleichzeitig Konsument der produzierten G\u00fcter. Die Kapitalisten, die Eigent\u00fcmer von Geld, Produktions- und Lebensmitteln, fragen ihrerseits fremde Arbeitskraft nach, um durch ihr Eigentum Mehrwert zu erzielen. Fabrikschornsteine sind die stummen Zeugen des wirtschaftlichen Aufschwungs, aber auch des sozialen Elends. Wer seine Arbeitskraft nicht verwerten konnte, landete in der Gosse.<\/p>\n<p>Die sich versch\u00e4rfenden sozialen Unterschiede legten die Widerspr\u00fcche der Klassengesellschaften frei. Sie entluden sich im 20. Jahrhundert in Aufst\u00e4nden, Revolutionen und zwei Weltkriegen. Das Kapital blieb im globalen Norden, wo Konsum zur Tugend wurde, unversehrt. Es konnte sich auf Strukturen st\u00fctzen, deren Urspr\u00fcnge viel weiter zur\u00fcckreichen als die Anf\u00e4nge der Industriellen Revolution und schon K\u00f6nigen und Kaisern den Thron retteten: Armee, Polizei, Justiz und Verwaltung.<\/p>\n<p>Durch das Modell der repr\u00e4sentativen Demokratie wurde es m\u00f6glich, die reale Macht des Kapitals und der Bourgeoisie zu erhalten und formell den Herrschaftsanspruch auf die Beherrschten zu \u00fcbertragen, ohne dass diese sich fragten, \u00fcber wen oder was sie herrschen, wenn doch das ganze Volk herrscht, es also keine Beherrschten gibt. Ein genialer Coup. Im kommunistischen Osten Europas sah es nicht viel besser aus. Die Grundstruktur wurde beibehalten, das Personal gewechselt und die Herrschaft der Parteikader installiert, die alles besser wissen als die bevormundete Masse. Immer mehr Vorgaben erw\u00fcrgten die Eigeninitiative, am Ende standen die R\u00e4der still.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Arbeiter in ihrer Lebensf\u00fchrung immer st\u00e4rker flexibilisierten und den Konsum als Lebensinhalt verinnerlichten, brachte der Finanzkapitalismus auf der Suche nach Verwertung massenhaft \u201eFinanzprodukte\u201c hervor, die den Menschen von der Freude am Leben entfremdeten. Die Tugend der materiellen Vorsorge wurde ihnen eingeimpft und die der emotionalen Verbundenheit ausgetrieben. Eine Sterbeversicherungen f\u00fcr Neugeborene abschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, um die Kosten f\u00fcr das Begr\u00e4bnis vorsorglich abzudecken, um keine finanziellen Nachteile durch das frisch geschl\u00fcpfte Balg zu erleiden, ist da nur ein Beispiel.<\/p>\n<p>Gier wurde in den 1990er-Jahren zur Tugend. Insbesondere kleine Privatanleger wurden in das Paradies der B\u00f6rsianer eingesaugt und mit dem Kapital verbr\u00fcdert, das sie normalerweise ausbeutet. Die T-Aktie der Deutschen Telekom wurde 1996 zur Volksaktie verkl\u00e4rt. Eine gigantische Werbekampagne wurde bem\u00fcht, um unterschwellig zu vermitteln, dass jeder Geld ohne Arbeit machen kann. Auf den H\u00f6henflug der Aktie, die im M\u00e4rz 2000 ihr Allzeithoch von rund 103 Euro erreichte, folgte der tiefe Fall. Ende Juni 2002 notierte das Papier bei 8,16 Euro. Ja, es gab auch ein paar Gewinner.<\/p>\n<h3><strong>Der Knockout des Kapitalismus<\/strong><\/h3>\n<p>Im Zuge der Globalisierung entwickelte sich ein monopolisierter Finanzkapitalismus, der jetzt eine alles \u00fcberragende Position einnimmt und sich der Grundlage menschlicher Existenz bem\u00e4chtigt: Bodensch\u00e4tze, Ackerland und Trinkwasser. Der f\u00fcr seine Zwecke dienliche Schutz des Privateigentums und die uneingeschr\u00e4nkte Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber Besitz breiteten sich durch den Ausfall seines kommunistischen Gegenspielers ab etwa Anfang der 1990er-Jahre ungehindert aus. Wissenschaft, Erfindergeist und technische Innovationen trieben den \u00f6konomischen und gesellschaftlichen Wandel auf die evolution\u00e4re Spitze.<\/p>\n<p>Konzepte f\u00fcr Gesellschaftsordnungen abseits von Ausbeutung und Klassenkampf sind nun unbedeutend geworden. Um die absolute Macht konkurrieren Variationen des Kapitalismus: Raubtierkapitalismus wie in den USA, Oligarchenkapitalismus wie in Russland und Staatskapitalismus nach dem Vorbild Chinas. Die Vierte Industrielle Revolution ist der Brennstoff dieser Auseinandersetzung, die zwischen leckerem Essen und kunterbuntem Showprogramm keine T\u00fcren zu Freiheit, Gleichheit und Frieden \u00f6ffnet, sondern der Gewalt den roten Teppich ausrollt.<\/p>\n<p>Der Verwertungsprozess von Kapital, der aus der kapitalistischen Produktion von Waren in verschiedenen wertsch\u00f6pfenden Schritten durch arbeitende Menschen und der anschlie\u00dfenden gesellschaftlichen Verteilung der Waren besteht, das hei\u00dft, dem Verkauf der Produkte auf M\u00e4rkten an konsumierende Menschen, findet durch den monopolistischen Kapitalismus sein Ende. Dieser vernichtet sich unumkehrbar selbst, weil er den f\u00fcr seine Weiterexistenz notwendigen Kapitalgesamtkreislauf zerst\u00f6rt. Der Historiker Reinhard Paulsen beschrieb in dem Essay \u201eDas Ende einer Menschheitsepoche\u201c (3) die Folgen dieser Selbstzerst\u00f6rung:<\/p>\n<p>\u201e<em>Der Kapitalismus funktioniert nur in der Doppelrolle der Menschen als Produzenten und Konsumenten. Der heutige Stand der Produktivkr\u00e4fte erm\u00f6glicht weitgehende technisch-elektronische Rationalisierung und Roboterisierung der Produktionsabl\u00e4ufe. Die Maschine wird zum Taktgeber und ersetzt schlie\u00dflich den arbeitenden Menschen bis auf wenige, hoch spezialisierte Experten. Diese Entwicklung durchdringt heute auch schon die Dienstleistungssektoren der Gesellschaft. Arbeitspl\u00e4tze fallen ersatzlos fort und k\u00f6nnen heute nicht mehr durch Strukturreformen ausgeglichen werden, da dieser Prozess \u00fcberall l\u00e4uft und neue Branchen nicht mehr entstehen. Immer mehr Menschen werden \u00f6konomisch \u00fcberfl\u00fcssig und verarmen im Heer der Arbeitslosen mit der Folge, dass die maschinenproduzierten Waren nicht mehr gekauft werden k\u00f6nnen. Die M\u00e4rkte schrumpfen; die Unternehmen bleiben auf ihren Waren sitzen. Produktive Investitionen lohnen sich nicht mehr. Das Kapital findet in dieser Realwirtschaft immer weniger lukrative Anlagem\u00f6glichkeiten und vagabundiert durch die Finanzpl\u00e4tze. Der Kapitalismus hebelt sich selbst seine \u00f6konomischen Grundlagen aus und ist nicht einmal mehr in der Lage, der vorhandenen ausbeutbaren Arbeitsbev\u00f6lkerung ein Auskommen zu garantieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Maschinen und Roboter verdr\u00e4ngen mehr und mehr Arbeiter aus der Produktion und zwingen sie in den Dienstleistungssektor hinein. Das Zertifikat des B\u00fcroarbeiters ersetzt die handwerkliche F\u00e4higkeit. Die voranschreitende Optimierung und globale Verschmelzung der Arbeitsprozesse f\u00fchrt zur \u00dcberspezialisierung von Unternehmen, Personal und Facharbeitern. Der sogenannte Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland beispielsweise, der strukturell an dem einen oder anderen Ort auftreten mag, ist bei 2,8 Millionen Erwerbsarbeitslosen und einer stillen Reserve von mehr als 3,1 Millionen Menschen, von denen der \u00fcberw\u00e4ltigende Anteil mindestens eine Fachausbildung hat, ein eindeutiges Symptom der \u00dcberspezialisierung. Wenn dem nicht so ist, muss ein komplettes Versagen der Manager-Elite vorliegen, die offenbar unf\u00e4hig war und ist, eine triviale Entwicklung im Personalbereich zu erkennen.<\/p>\n<h3><strong>Die letzte Phase<\/strong><\/h3>\n<p>Die Herausbildung des Expertentums, die Verwissenschaftlichung unwichtigster Details, die explodierende Verwaltung und die \u00dcberbetonung der Karriere als Lebensinhalt wurden begleitet von einer materiellen wie sozialen Abwertung der Familie und einfacher, aber f\u00fcr eine Gesellschaft absolut notwendiger T\u00e4tigkeiten, insbesondere im Bereich der Care-Arbeit. Provokant gesagt, wurde eine konsumfreudige, hedonistische und antisoziale Bev\u00f6lkerung herangez\u00fcchtet, in der sich immer weniger Menschen als Arbeiter verstehen, sondern als verkannte Genies positionieren, f\u00fcr die es auf dem Arbeitsmarkt kaum sinnvolle Verwendung gibt. Das fahrende Volk aus Experten, YouTubern, Instagramern, TikTokern und sonstigen Social-Media-Gr\u00f6\u00dfen, deren Wertsch\u00f6pfung sich in Klicks und Reichweiten bemisst, ist ein Spiegelbild der Entwicklung: \u00d6konomisch ist der Kapitalismus in seine letzte Phase eingetreten.<\/p>\n<p>Maschinen produzieren die Waren und die k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) erledigt mehr und mehr Routinearbeiten. Sie vernichtet sinnlose Bullshit-Jobs in der Privatwirtschaft und h\u00f6hlt die alten Herrschaftsstrukturen aus. Notare, Steuerberater, Versicherungsmakler, Controller, Bankberater, Verwaltungsbeamte und Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute, Rechtspfleger, Anwaltsgehilfen, Kassierer, Kn\u00f6llchenschreiber vom Ordnungsamt und so weiter sind durch KI teilweise oder ganz ersetzbar \u2013 und sie werden \u00fcberall ersetzt werden.<\/p>\n<p>Dass die Deutsche Bahn in den kommenden f\u00fcnf Jahren rund 30.000 Vollzeitstellen vor allem in der Verwaltung abbauen will, um durch Digitalisierung administrative Prozesse effizienter zu gestalten und die Kosten zu senken, ist ein Vorbote der unaufhaltsamen und dynamisch voranschreitenden Verdr\u00e4ngung menschlicher Arbeitskraft mittels KI. (4) Dieser Vorgang findet weltweit statt und trifft insbesondere die junge Generation. Ihre Pauperisierung schreitet voran und bereitet den Boden f\u00fcr Bandenkriminalit\u00e4t, Revolution und B\u00fcrgerkrieg. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt weltweit bei \u00fcber 13 Prozent \u2013 Tendenz steigend.<\/p>\n<p>Das bringt die veralteten Ordnungssysteme, deren Kernaufgabe die Disziplinierung der Beherrschten ist, an einen historischen Wendepunkt: Sie m\u00fcssten sich in kooperative und unterst\u00fctzende Systeme verwandeln, um mit den Menschen, die im Arbeitsprozess nicht mehr oder nur noch sporadisch gebraucht werden, neue Formen der Besch\u00e4ftigung zu entwickeln, die soziale Komponenten betonen. Daf\u00fcr w\u00e4re eine neue Definition von Arbeit und deren Entkoppelung vom Zeitwert notwendig sowie die Anpassung der Besitzverh\u00e4ltnisse auf der Nutzungsebene und die soziale Verteilung des von Maschinen erschaffenen Reichtums. Kurz: Die Abkehr vom Kapitalismus. Aber was passiert? Die Ordnungssysteme, die ihren Sinn verlieren, je mehr sich das Kapital ausdehnt, erfinden eine neue Tugend: Rettet die Welt. Der Feind wird benannt: der Mensch. Die L\u00f6sung: Noch mehr Gesetze, noch mehr B\u00fcrokratie und noch viel mehr Kontrolle \u2013 und nat\u00fcrlich Krieg und Gewalt gegen das B\u00f6se im Namen des Guten.<\/p>\n<p><em>Der Artikel erschien zuerst unter dem Titel &#8222;Messer und Gabel&#8220; auf manova.news.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) United States Holocaust Memorial Museum: Die Ordnungspolizei. Verf\u00fcgbar auf <a href=\"https:\/\/encyclopedia.ushmm.org\/content\/de\/article\/the-order-police\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/encyclopedia.ushmm.org\/content\/de\/article\/the-order-police<\/a>, abgerufen am 8. August 2024.<\/p>\n<p>(2) Karl Marx &#8211; Friedrich Engels &#8211; Werke, Band 23, Das Kapital, Band I, siebenter Abschnitt, vierundzwanzigstes Kapitel: \u201eDie sogenannte urspr\u00fcngliche Akkumulation\u201c, S. 742 (Dietz Verlag, Berlin\/DDR 1968). Verf\u00fcgbar auf <a href=\"http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me23\/me23_741.htm#Kap_24_6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me23\/me23_741.htm#Kap_24_6<\/a>, abgerufen am 9. August 2024.<\/p>\n<p>(3) Neue Debatte, 12. Juli 2017: Realit\u00e4t und Perspektive (Teil 3) \u2013 Das Ende einer Menschheitsepoche. Verf\u00fcgbar auf <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230530210316\/https:\/neue-debatte.com\/2017\/10\/12\/realitaet-und-perspektive-teil-3-das-ende-einer-menschheitsepoche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20230530210316\/https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/10\/12\/realitaet-und-perspektive-teil-3-das-ende-einer-menschheitsepoche<\/a>, abgerufen am 14. August 2024.<\/p>\n<p>(4) MDR, 27. Juli 2024: Deutsche Bahn will nach Milliarden-Verlust 30.000 Stellen abbauen. Verf\u00fcgbar auf <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/deutsche-bahn-stellenabbau-milliarden-verluste-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/deutsche-bahn-stellenabbau-milliarden-verluste-100.html<\/a>, abgerufen am 14. August 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In sozialen Beziehungen und praktisch allen politischen und \u00f6konomischen Ordnungssystemen, in denen Menschen \u00fcber Menschen herrschen, sind Formen psychischer und physischer Gewalt anzutreffen. 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