{"id":2545349,"date":"2024-09-01T12:00:24","date_gmt":"2024-09-01T11:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2545349"},"modified":"2024-09-14T09:04:05","modified_gmt":"2024-09-14T08:04:05","slug":"die-unbequeme-wahrheit-hinter-der-penny-kampagne-wahre-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/09\/die-unbequeme-wahrheit-hinter-der-penny-kampagne-wahre-kosten\/","title":{"rendered":"Die unbequeme Wahrheit hinter der Penny-Kampagne \u201eWahre Kosten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Vor einem Jahr erhielt der Lebensmitteldiscounter \u201ePenny\u201c gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit. W\u00e4hrend einer Aktionswoche Anfang August 2023 lie\u00df er in allen Filialen die Preise f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Produkte steigen, indem das aufgeschlagen wurde, was nach dem Berechnungssystem der Kampagne normalerweise \u201eversteckte Kosten\u201c f\u00fcr die Umwelt sind.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick war das sicher der richtige Ansatz, denn dass Lebensmittelpreise oft nicht die wahren Kosten f\u00fcr Umwelt und Gesellschaft widerspiegeln, ist schon seit l\u00e4ngerem bekannt. Dass dies ausgerechnet vom Discounter Penny kommt, der mit Billigst-Preisen wirbt, war doch erstaunlich. Grund genug, sich die Kampagne im R\u00fcckblick einmal n\u00e4her anzusehen.<\/p>\n<h3>Die Kampagne &#8211; finanziert von wem und wozu?<\/h3>\n<p>Laut Penny wolle man mit einer \u201eeuropaweit richtungsweisenden Aktionswoche zu den \u201eWahren Kosten\u201c mit der Technischen Hochschule N\u00fcrnberg und der Universit\u00e4t Greifswald die Grundlage schaffen, um die Diskussion \u00fcber Lebensmittelpreise breiter zu fassen&#8220;, hie\u00df es in der dazugeh\u00f6rigem Pressemitteilung.<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich so an, als ob hier ein Lebensmitteldiscounter zusammen mit zwei Universit\u00e4ten unabh\u00e4ngig und in Eigenregie diese Aktion gestartet hat, um Gesellschaft und Politik zum Nachdenken zu bewegen. Eigentlich lobenswert. Allerdings wurde die Kampagne, zumindest die wissenschaftliche Seite, d.h. die Berechnung der Kosten \u2013 dem \u201eTrue Cost Accounting\u201c -, durch die Bundesregierung sowie die EU finanziert, wie man erst aus einer <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news818576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitteilung<\/a> der Universit\u00e4t Greifswald erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Gesammelt werden sollten sozio-demographische Daten zu Kaufverhalten und Kundenakzeptanz, deren Auswertung dann auch Anfang 2024 <a href=\"https:\/\/www.uni-greifswald.de\/universitaet\/information\/aktuelles\/detail\/n\/wunsch-nach-transparenz-von-lebensmitteln-ist-messbar-gewachsen-ergebnisse-der-wahre-kosten-kampagne-mit-penny-liegen-vor-new65af6b3d5440e125960425\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pr\u00e4sentiert<\/a> wurden. \u201eF\u00fcr die meisten Kund*innen ist ein Preisaufschlag, der \u00f6kologische Folgekosten der Lebensmittelproduktion abdeckt, zu teuer\u201c, hie\u00df es dabei lapidar, jedoch helfe &#8222;eine Kampagne zu den Wahren Preisen von Lebensmitteln ma\u00dfgeblich, das Bewusstsein der Menschen daf\u00fcr zu st\u00e4rken&#8220;. Dies seien zwei der wesentlichen Erkenntnisse gewesen.<\/p>\n<p>Bereits hier tut sich ein grunds\u00e4tzliches Dilemma auf. Haben die insgesamt 2.255 befragten Teilnehmer \u2013 nicht wirklich repr\u00e4sentativ f\u00fcr eine Bev\u00f6lkerung von knapp 85 Millionen \u2013 den w\u00e4hrend der Aktionswoche aufgeschlagenen Preis nicht zahlen <em>wollen<\/em> oder <em>k\u00f6nnen<\/em>? Sieht man sich zum Beispiel die aktuellen Regels\u00e4tze f\u00fcr Harzt-IV an, gilt zumindest f\u00fcr diesen Teil der Befragten wohl eher letzteres. Denn wer es sich leisten kann, geht meist erst gar nicht zu Penny.<\/p>\n<p>Jenen hingegen, die sprichw\u00f6rtlich jeden Groschen mehrmals umdrehen m\u00fcssen, n\u00fctzt auch ein \u201egesch\u00e4rftes Bewusstsein\u201c nichts, wenn es darum geht, die Familie \u00fcberhaupt satt zu bekommen. Aus dem Blickwinkel der sozialen Gerechtigkeit heraus kommt das fast einem Affront gleich. Aber zur\u00fcck zur Kampagne, bei der es ja nicht um soziale Gerechtigkeit geht, sondern die um den Schutz von \u00d6kologie und Klima bem\u00fcht ist.<\/p>\n<h3>Die \u201eWahren Kosten\u201c im \u00dcberblick<\/h3>\n<p>Sehen wir uns also die Ergebnisse des \u201eTrue Cost Accounting\u201c an, das die wahren \u00f6kologischen Folgekosten abbilden will, die w\u00e4hrend der Aktionswoche an der Kasse obendrauf bezahlt werden mussten. Es wurden damals vier Produkte aus der Tierhaltung bewertet (Joghurt, K\u00e4se, Wiener W\u00fcrstchen und Mozzarella), jeweils aus konventioneller und aus biologischer Haltung, sowie ein \u201eveganes\u201c Produkt, ein Schnitzel auf Pflanzenbasis. Die Preisunterschiede laut Penny:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Wahren Kosten sind bei den konventionellen, \u00f6kologisch erzeugten und veganen Lebensmitteln in unterschiedlichen Anteilen im Verkaufspreis erfasst. Die erhobenen Bio-Lebensmittel haben Umweltfolgekosten in H\u00f6he von durchschnittlich <strong>1,15 Euro<\/strong>, die konventionellen von durchschnittlich <strong>1,57 Euro<\/strong> und das vegane Food For Future Schnitzel von <strong>14 Cent<\/strong>.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist das, was letztendlich dem Verbraucher kommuniziert wurde. Die nachvollziehbare Schlussfolgerung, die viele m\u00f6glicherweise daraus zogen, ist: Wenn Bio-Lebensmittel in ihren \u201ewahren Kosten\u201c nur geringf\u00fcgig schlechter abschneiden, als konventionell erzeugte Lebensmittel (\u20ac 1,15 vs. \u20ac 1,57), dann kann ich ja in Zukunft auch wieder konventionell kaufen.<\/p>\n<p>Im starken Gegensatz dazu stand das \u201eFood For Future\u201c Schnitzel mit lediglich \u20ac 0,14 Aufpreis. Dieser geringe Anteil an \u201ewahren Kosten\u201c ist verwunderlich, denn solche Produkte aus Getreide oder H\u00fclsenfr\u00fcchten stammen meist aus industrieller Monokultur, die aufgrund von Pestiziden, Bodenverarmung, Beitrag zum Artensterben und Biodiversit\u00e4tsverlust doch relativ umwelt- und klimasch\u00e4digend sind.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass es sich bei solchen Produkten um sogenannte \u201eultra-verarbeitete\u201c Lebensmittel (englischer Fachbegriff: <a href=\"https:\/\/www.foodandwine.com\/processed-plant-based-foods-unhealthy-study-8690005\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ultra-processed food<\/a>, kurz UPF) handelt, die oft mit Zusatzstoffen wie zum Beispiel S\u00e4ureregulatoren, Geschmacksverst\u00e4rkern und Konservierungsstoffen belastet sind. W\u00e4hrend in der EU f\u00fcr Bio-Produkte nur 50 Zusatzstoffe zugelassen sind, sind es f\u00fcr konventionell erzeugte Lebensmittel <a href=\"https:\/\/www.biocompany.de\/neuigkeiten\/saeureregulatoren-stabilisatoren-konservierungsstoffe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcber 300<\/a>. Ist das denn auch gesund?<\/p>\n<h3>Berechnungsfaktor \u201eGesundheit\u201c<\/h3>\n<p>Laut Penny basierte die Berechnung der \u201eWahren Kosten\u201c auf vier Faktoren: Klima, Wasser, Boden und Gesundheit. Dazu hie\u00dft es auf der <a href=\"https:\/\/www.penny.de\/aktionen\/wahrekosten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kampagnen-Seite<\/a> bei Penny unter dem Punkt \u201eGesundheit\u201c:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eHierbei geht es nicht darum, wie gesund ein Produkt beim Konsum ist. Vielmehr geht es um die gesundheitlichen Sch\u00e4den, die durch Pestizide oder das durch Tierhaltung anfallende Ammoniak entstehen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dies bezieht also lediglich auf die Gesundheit von Landwirten \u2013 tats\u00e4chlich wurde Parkinson durch Pestizideinsatz inzwischen als <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/betriebsleitung\/news\/parkinson-gilt-jetzt-als-berufskrankheit-mediziner-klaert-hintergruende-20002272.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berufskrankheit<\/a> anerkannt \u2013 und nicht auf die Verbrauchergesundheit und wie diese durch Pestizide, Monokultur-bedingte N\u00e4hrstoffverarmung, Ultraverarbeitung und zahlreiche Konservierungs- und Zusatzstoffe, darunter oft auch Zucker oder k\u00fcnstliche Aromen, auswirkt. In der medialen Berichterstattung wurde hingegen der Eindruck erweckt, die Verbrauchergesundheit w\u00e4re ber\u00fccksichtigt worden. So schrieb zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/penny-discounter-preise-einkaufsaktion-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesschau<\/a> (Hervorhebungen und Kennzeichnungen durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDiese &#8222;wirklichen Kosten&#8220; umfassen Auswirkungen wie Klimawandel, <strong>Fettleibigkeit<\/strong>, Kinderarbeit (*) und Plastikverschmutzung (**), die letztendlich von der Gesellschaft oder den Steuerzahlern getragen werden\u201c.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Blick in die der Berechnung zugrunde liegenden wissenschaftliche Publikation \u201e<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0959652623012921\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">True cost accounting of organic and conventional food production<\/a>\u201c schafft Aufkl\u00e4rung: \u201eGesundheit\u201c kommt darin als Faktor nicht vor. Auch von \u201eFettleibigkeit\u201c keine Spur, die Eingabe von \u201eobesity\u201c in die Textsuche ergibt keine Treffer. Das Gleiche gilt f\u00fcr \u201echild labour\u201c(*) und \u201eplastic\u201c(**): keine Treffer, wobei letzteres verwundert, da laut der Kampagnenseite von Penny die Plastikverpackung mit in die Berechnung eingeflossen sein soll.<\/p>\n<p>Gibt man \u201ehealth\u201c in die Suchfunktion ein, so sind 6 der insgesamt 9 Treffer lediglich in den Quellenangaben zu finden. Im Paper selbst wird \u201ehealth\u201c gerade drei Mal erw\u00e4hnt, flie\u00dft aber nicht in die Bewertung mit ein, selbst wenn es auf den ersten Blick in der Kampagnen-Graphik so aussieht. Sehen wir uns die anderen Faktoren etwas genauer an.<\/p>\n<h3>Berechnungsfaktor \u201eKlima\u201c<\/h3>\n<p>Bei diesem Faktor werden die Methanemissionen von Rindern und der CO2-Ausstoss von Traktoren genannt. Doch was ist mit langen Transportwegen? Schlie\u00dflich geht es bei der Bewertung der Produkte darum, wie sie letztendlich im Supermarkt im Regal zu finden sind, nicht nur um die Produktion im Stall und auf dem Acker. Zudem ist bekannt, dass bereits oft die Futtermittel allein einen lange Weg hinter sich haben, zumindest in der konventionellen Produktion, bevor sie \u00fcberhaupt in Trog landen: Stichwort Sojafutter aus Lateinamerika. Wurde dies in der Berechnung auch ber\u00fccksichtigt?<\/p>\n<p>Eine Suche in der wissenschaftlichen Publikation ergibt lediglich, dass \u201eder Transport von Futtermitteln nur geringe Auswirkungen auf die Gesamtergebnisse hat\u201c (siehe Punkt 2.2.7 und Punkt 3.2.). F\u00fcndig werden wir schlie\u00dflich in der Beschreibung zu Abbildung 4 unter Punkt 3.3. \u201eTCA Results\u201c, in der es um die Bewertung von Rindfleisch geht. Dort hei\u00dft es (\u00fcbersetzt, Hervorhebungen durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eZu den unter &#8222;Energie &amp; Transport&#8220; erfassten Prozessen geh\u00f6ren der Einsatz von Dieselkraftstoff auf dem Betriebsgel\u00e4nde (einschlie\u00dflich der damit verbundenen Transporte des Kraftstoffs), der Transport von Futtermitteln <strong>vom Mischfutterwerk zum Betrieb<\/strong> und der Stromverbrauch in den St\u00e4llen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Transport der Rohstoffe f\u00fcr Futtermittel vom Anbauort zum Mischfutterwerk, das eventuell auf eine anderen Kontinent liegt, ist demnach nicht ber\u00fccksichtigt. Zudem finden wir unter Punkt 2.2.7 \u201eTransport\u201c weiter unten (\u00fcbersetzt, Hervorhebungen durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAufgrund der unspezifischen Beschreibung der Futtermittelzugaben f\u00fcr die \u00f6kologische Tierhaltung in der EU-Verordnung und aufgrund angeblicher Unterschiede in der Praxis m\u00fcssen Annahmen f\u00fcr die Modellierung eines \u00f6kologischen Durchschnittsprozesses getroffen werden. <strong>Daher werden alle Futtermittel, Saatgut und andere Produkte, die von au\u00dferhalb der gegebenen lokalen Grenzen (Deutschland oder Niederlande, wenn deutsche Prozesse nicht verf\u00fcgbar sind) stammen, in den Inventaren durch das <u>lokale \u00c4quivalent<\/u> mit angepassten Gewichten und Entfernungen ersetzt.<\/strong>\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Mit anderen Worten: Das, was einen signifikanten Unterschied im Bezug auf \u00d6kologie und Umwelt macht, n\u00e4mlich ob z. B. aus Lateinamerika importiertes Soja, f\u00fcr dessen Anbau der Regenwald abgeholzt wurde, verwendet wurde oder nicht, wurde ignoriert und daf\u00fcr einfach ein \u201elokales \u00c4quivalent\u201c herangezogen, mit entsprechend geringerem CO2-Fu\u00dfabdruck. Au\u00dfer Acht gelassenen wurden Kosten f\u00fcr Biodiversit\u00e4tsverluste durch Abholzung, Pestizideinsatz und die Dezimierung von Regenwald mit einhergehender verringerten Speicherkapazit\u00e4t von Wasser und CO2 der bekanntlich \u201egr\u00fcnen Lunge des Planeten\u201c, was wiederum zur Erderw\u00e4rmung beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Es sind genau die unterschiedlichen Transportwege und die Art der Anbauweise, die den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck ma\u00dfgeblich mit erh\u00f6hen, ob beim Tierfutter f\u00fcr die Fleisch- und Milchproduktion oder bei anderen Lebensmitteln, die zum Beispiel Palm\u00f6l aus Monokultur-Plantagen auf abgeholzten Regenwaldfl\u00e4chen in Indonesien enthalten. Oder auch der Weizen, aus dem das \u201eFood For Future\u201c-Schnitzel gemacht ist, wo kam der her, aus nachhaltigem regionalem Anbau oder aus industrieller Produktion aus Polen, der Ukraine oder anderswo? Diese Parameter flossen nicht in die Berechnung mit ein.<\/p>\n<p>Noch schlimmer sieht es bei anderen, nicht in der Aktion ber\u00fccksichtigen Lebensmittelprodukten aus. Das ber\u00fchmte Beispiel der in Nordamerika gefischten Krabben, die dann nach Asien oder Afrika zum Sch\u00e4len und schlie\u00dflich nach Europa zur Verpackung und zum Verkauf quer \u00fcber den Globus gereist sind, findet hier keinen Eingang. Solche Produkte wurden erst gar nicht in die Bewertung miteinbezogen.<\/p>\n<h3>Berechnungsfaktor \u201eWasser\u201c<\/h3>\n<p>Nicht-verarbeitete Produkte wie Avocados oder Kartoffeln kommen in der Auswahl der bewerteten Lebensmittel ebenfalls nicht vor, geschweige denn im Vergleich \u201eBio\u201c zu \u201ekonventionell\u201c und\/oder im Vergleich \u201elokal\/regional\u201c zu \u201enational\/international\u201c. Hier w\u00e4re eine Gegen\u00fcberstellung sehr interessant gewesen, gerade auch im Bezug auf den Berechnungsfaktor \u201eWasser\u201c.<\/p>\n<p>Im Penny-Vergleich geht es bei \u201eWasser\u201c lediglich um Schadstoffe, die sich negativ auf Wasserquellen auswirken. Das ist richtig und wichtig zu benennen, wobei die Menge der Schadstoffe, die im Endprodukt landen und somit auf unseren Tellern sicher auch relevant gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Ein ausschlaggebender Faktor im Bezug auf Wasser und Umweltfolgen wurde jedoch au\u00dfen vorgelassen: Der teils enorme Wasserverbrauch von industriell erzeugtem Obst und Gem\u00fcse. Als Negativ-Beispiel ist in diesem Zusammenhang Spanien bekannt geworden, wo der intensive Anbau \u2013 neben erheblichen sozialen Problemen wie der Ausbeutung von Saisonarbeitern \u2013 ma\u00dfgeblich zur Austrocknung ganzer Landstriche betr\u00e4gt. Aber was nicht bewertet wird, kann auch nicht in eine Beurteilung mit einflie\u00dfen. Vielleicht sieht es bei \u201eB\u00f6den\u201c besser aus.<\/p>\n<h3>Berechnungsfaktor \u201eBoden\u201c<\/h3>\n<p>Die Verarmung der B\u00f6den durch die industrielle Landwirtschaft, gerade auch im Bezug auf den N\u00e4hrstoff-Gehalt der darauf angebauten Nahrungsmittel, ist weitgehend bekannt, selbst wenn sie in gesundheitspolitische \u00dcberlegungen immer noch keinen Eingang gefunden hat. Doch wie bereits festgestellt, wurde Verbrauchergesundheit in der Bewertung der \u201eWahren Kosten\u201c ohnehin nicht ber\u00fccksichtigt. Tats\u00e4chlich findet sich im wissenschaftlichen Paper unter 4.3. folgender Abschnitt (\u00fcbersetzt, Hervorhebung durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDaher werden die offensichtlichen Vorteile der Bodeneigenschaften oder der N\u00e4hrstoffversorgung durch eine biodiverse Fruchtfolge <strong>nicht ber\u00fccksichtigt<\/strong>.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wir haben hier also einen angeblichen Vergleich von Bio und konventionell, doch \u00f6kologische, biodiverse und regenerative Anbaumethoden, die den Boden schonen, Wasser sparen, biologische Vielfalt f\u00f6rdern und den N\u00e4hrstoffgehalt erh\u00f6hen, wurden nicht miteinbezogen. Weiter hei\u00dft es dazu bei Punkt 4.4. im Paper (\u00fcbersetzt, Hervorhebung durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAusblick auf k\u00fcnftige Forschung: Es sei darauf hingewiesen, dass n\u00fctzliche \u00d6kosystemleistungen (ES), wie die Regulierung und Aufrechterhaltung von Bodenfunktionen (Sandhu et al., 2010), in \u00d6kobilanzen und TCA (True Cost Accounting) <strong>noch nicht ber\u00fccksichtigt werden<\/strong>.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man fragt sich, wozu dann der Bewertungsfaktor \u201eBoden\u201c gut sein soll, wenn er nicht dessen Beschaffenheit und Qualit\u00e4t im Bezug auf \u00f6kologische und ern\u00e4hrungsphysiologische Gesichtspunkt untersucht. Wird hier Bio schlechter dargestellt, als es ist? Selbst im Bezug auf Klimatauglichkeit wird beim Faktor \u201eBoden\u201c das Potenzial unterschlagen, das am meisten zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise beitragen k\u00f6nnte: die F\u00e4higkeit gesunden Bodens, CO2 zu speichern. Dazu finden wir unter Punkt 3.2. im Paper (\u00fcbersetzt, Hervorhebung durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBei der Verdauung der Wiederk\u00e4uer und durch ihre Ausscheidungen werden Treibhausgase freigesetzt. Dieses Ergebnis wird sich jedoch zwangsl\u00e4ufig verringern, wenn die Kohlenstoffbindung im Boden ber\u00fccksichtigt wird (in den LCIAs von AFP 5.0 und <strong>somit auch in dieser Studie nicht ber\u00fccksichtigt<\/strong>) und k\u00f6nnte die \u00f6kologische Leistung im Vergleich zu konventionellen Wiederk\u00e4uern verbessern (Knudsen et al., 2019).\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3>Die unbequeme Wahrheit<\/h3>\n<p>Eine detaillierte Auswertung der gesamten wissenschaftlichen Publikation w\u00e4re sehr zeitaufwendig. Zusammenfassend kann aber gesagt werden: Die Ergebnisse des \u201eTrue Cost Accounting\u201c sind durchaus \u00fcberpr\u00fcfenswert. Denn alles in allem sagen die Ergebnisse aus, Bio sei nur geringf\u00fcgig besser als konventionell. Ultra-verarbeitete pflanzenbasierte Produkte (meist aus industrieller Monokultur, was nicht erw\u00e4hnt wird) hingegen seien hervorragend \u2013 ohne jedoch die gesundheitlichen Aspekte f\u00fcr den Endverbraucher mit einzubeziehen, noch die teilweise enormen Unterschiede der Transportwege, deren CO2-Bilanzen und Auswirkungen auf den immer problematischer werdenden Verlust an Biodiversit\u00e4t und Bodenqualit\u00e4t zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Nachteile f\u00fcr das Klima durch industrielle Monokulturen mit hohen Wasserverbrauch und Vorteile von \u00f6kologischer Bewirtschaftung durch Erhalten von Biodiversit\u00e4t und Aufbau von gesundem Boden, inklusive dessen Kapazit\u00e4t, CO2 zu binden, fehlen. Soziale Aspekte wie Menschenrechtsverletzungen durch Landraub in Anbaul\u00e4ndern und Ausbeutung von Saisonarbeitern wurden g\u00e4nzlich au\u00dfen vor gelassen. Das \u201eTrue Cost Accounting\u201c spiegelt nicht alle real existierenden Aspekte wieder. Die unbequeme Wahrheit lautet daher:<\/p>\n<p>Wer wirklich klimafreundlich, fair und obendrein gesund einkaufen m\u00f6chte, geht erst gar nicht zu Penny &amp; Co, sondern kauft m\u00f6glichst regional bei Erzeugern mit Direktvermarktung, im Hofladen oder im lokalen Biomarkt ein. Das k\u00f6nnen sich wiederum viele nicht leisten oder haben in der n\u00e4heren Umgebung gar keine M\u00f6glichkeit dazu. Und genau hier liegt das wirkliche Problem.<\/p>\n<h3>Cui bono?<\/h3>\n<p>Sicher ist, dass die Penny-Aktion nicht f\u00fcr <em>echte<\/em> biologisch-regenerative Landwirtschaft sowie regionale erzeugte und gesunde Lebensmittel steht. Sie schert alle Produkte \u00fcber einen Kamm, l\u00e4sst Verbrauchergesundheit au\u00dfen vor und gibt \u201eBio\u201c im Vergleich zu veganen Fleischersatzprodukten aus industrieller Produktion als ineffizient aus, ohne wie hier beschrieben zu differenzieren. Siehe dazu unter Punkt 5 \u201eConclusions\u201c aus der Publikation (\u00fcbersetzt, Hervorhebung durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBer\u00fccksichtigt man die Tatsache, dass die derzeitigen Erzeugerpreise f\u00fcr \u00f6kologische Produkte unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00f6her sind als die f\u00fcr konventionelle Produkte, so sind<strong> die &#8222;wahren Preise&#8220; (Marktpreis + externe Kosten) f\u00fcr \u00f6kologische Produkte nicht niedriger als die f\u00fcr konventionelle Produkte.<\/strong>\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die gesamt Aktion ist somit ein Geschenk f\u00fcr die konventionelle Agrarindustrie, die angeblich keine nennenswerten \u00f6kologischen Nachteile gegen\u00fcber biologisch erzeugten Produkten aufweist. Komplett ausgeblendet wird der auf fossilen Energien beruhende globale Handel mit seinen langen Transportstrecken und dazugeh\u00f6rigem CO2-Fussabdruck. Regionale und \u00f6kologische Erzeugung wird kleingerechnet, die heilige Kuh des Freihandels wird nicht angetastet, die ja gerade auf riesigen zu transportierenden Mengen beruht, die meist nur durch Monokultur zu gew\u00e4hrleisten sind.<\/p>\n<p>Das ist ganz im Sinne der vom Agri Committee des Europ\u00e4ischen Parlaments in Auftrag gegebenen Studie \u201e<a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/RegData\/etudes\/STUD\/2019\/629205\/IPOL_STU(2019)629205_EN.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Megatrends in the agri-food sector: global overview and possible policy response from an EU perspective<\/a>\u201c. Dort wird eine m\u00f6gliche Regionalisierung der Lebensmittelsysteme (in der Studie als \u201eLocal survivors\u201c-Szenario bezeichnet) zugunsten einer mit Pestiziden und Gentechnik produzierten und KI-gesteuerten Landwirtschaft verworfen (in der Studie als \u201eSustainability and food for all\u201c-Szenario bezeichnet), die mit \u201etechnologischen L\u00f6sungen\u201c wie Internet Of Things, Agrorobotik, Dronen und Augmented Reality das neoliberale Freihandelssystem f\u00fcr Lebensmittel weiter ausbauen will.<\/p>\n<h3>Globaler Freihandel, Import-Export &amp; Profite<\/h3>\n<p>All dies zugunsten der gro\u00dfen Agrargiganten, die laut einer unabh\u00e4ngigen <a href=\"https:\/\/www.somo.nl\/hungry-for-profits\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> der niederl\u00e4ndischen NGO SOMO mit ihrer Monopolstellung ihre Profite in den letzten Jahren auf ein noch nie dagewesenes Niveau steigern konnten. Deren Gewinne haben sich in den letzten drei Jahren <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/markt\/news\/agrar-giganten-treiben-ihre-profite-in-die-hoehe-a-20000337.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verdreifacht<\/a>, w\u00e4hrend der Hunger in der Welt weiter gestiegen ist, die Lebensmittelpreise ebenso. Aber auch die Monopolstellung dieser Agrargiganten (die f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften sind ADM, Bunge, Cargill, COFCO und Louis Dreyfuss Company; abgek\u00fctzt ABCCD) wurde in der gesamten Penny-Aktion und dem \u201eTrue Cost Accounting\u201c nicht beleuchtet.<\/p>\n<p>Die Rolle des globalen Freihandels wird umso eindr\u00fccklicher, wenn man sich einmal ansieht, in welchem haarstr\u00e4ubenden Ausma\u00df Rohstoffe und Lebensmittel quer \u00fcber den Globus hin- und her transportiert werden. Hier einmal am Beispiel von Deutschland beleuchtet:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Milch<\/strong>: 2023 wurden knapp 2 Millionen Tonnen<a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/153419\/umfrage\/export-von-milch-aus-deutschland-seit-2005\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> exportiert<\/a> und 3,2 Millionen Tonnen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/153383\/umfrage\/importe-von-milch-nach-deutschland-seit-2005\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">importiert<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Schweinefleisch<\/strong>: 2023 wurden 2,2 Millionen Tonnen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/215605\/umfrage\/entwicklung-der-exporte-von-schweinefleisch-aus-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">exportiert<\/a> und 1 knappe Million Tonnen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/215584\/umfrage\/entwicklung-der-importe-von-schweinefleisch-nach-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">importiert<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Weizen<\/strong>: 2023 wurden 6,6 Millionen Tonnen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/28969\/umfrage\/exportmenge-von-weizen-aus-deutschland-seit-1990\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">exportiert<\/a> und 5,1 Millionen Tonnen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/28899\/umfrage\/importmenge-von-weizen-nach-deutschland-seit-1990-91\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">importiert<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Zahlen, erhoben von Statista, werfen die Frage auf, ob sich in den von der Penny-Kampage bewerteten Wiener W\u00fcrstchen oder dem Joghurt, K\u00e4se und Mozzarella Fleisch und Milch aus Deutschland befanden oder aus Importen aus anderen L\u00e4ndern. Das ist nicht ersichtlich und h\u00e4tte aber einen u. U. signifikanten Einfluss auf die Bewertung gehabt.<\/p>\n<p>All dies d\u00fcrfte der aktuellen Forderung der Verbraucherzentrale nach einer st\u00e4rkeren \u00dcberwachung der Lebensmittelpreise Nachdruck verleihen. \u201eDie Lebensmittelpreise gleichen einer Blackbox. Die hohen Ums\u00e4tze der Lebensmittelindustrie geben Anlass zur Vermutung, dass hier auf Kosten von Verbraucher:innen Kasse gemacht wird\u201c, so die Chefin der Verbraucherzentrale im <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/lebensmittelpreise-verbraucherzentrale-fordert-\u00fcberwachung-plus-33-prozent-seit-2021\/ar-AA1pEoPE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel-Artikel<\/a>, der erl\u00e4utert, dass niemand in Deutschland genau den Grund f\u00fcr diese Steigerungen kennt, w\u00e4hrend es anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Preisbeobachtungsstellen g\u00e4be, die Preise und Kosten vom Acker bis zum Supermarktregal erfassen. Ob die wohl auch so selektiv arbeiten wie das \u201eTrue Cost Acconting\u201c?<\/p>\n<h3>Schluss\u00fcberlegungen<\/h3>\n<p>Dass die wissenschaftliche Arbeit selbst gar keine Messungen und Datenerhebungen vorgenommen hat und sich ausschlie\u00dflich auf andere wissenschaftliche Literatur bezieht, wirft die Frage nach den Quellen auf, von denen die jeweiligen Daten bezogen wurden. Diese wiederum zu \u00fcberpr\u00fcfen, w\u00fcrde hier den Rahmen sprengen. Im Prinzip ist jedoch nichts Verwerfliches an dieser Vorgehensweise, zumal dies auch in der Publikation selbst angegeben wird, nicht aber in der medialen Aufbereitung der Kampagne durch Penny noch in der Berichterstattung dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die REWE-Gruppe, zu der Penny geh\u00f6rt, bis 2025 satte <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/supermarktkette-handelsriese-rewe-steckt-milliarden-in-auslandsexpansion\/28077050.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcnf Milliarden in die Auslandsexpansion<\/a> investieren will. Da ist der von vornherein einkalkulierte Verlust von 1 Millionen f\u00fcr die Kampagne sicher leicht als Werbemittel abzuschreiben. In Deutschland betreibt der Konzern rund 2.150 Penny-Filialen. Zudem gibt es Penny-M\u00e4rkte auch in \u00d6sterreich, Italien, Tschechien, Ungarn und Rum\u00e4nien. Dazu hei\u00dft es auf der <a href=\"https:\/\/www.rewe-group.com\/de\/unternehmen\/struktur-und-vertriebslinien\/penny-discount-international\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Webseite<\/a> der REWE-Group \/ Penny International (Hervorhebung durch uns):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eRund 1.790 moderne Filialen pr\u00e4sentieren tagt\u00e4glich Top-Frische, <strong>h\u00f6chstm\u00f6gliche Qualit\u00e4t und \u2013 wo immer es geht \u2013 Regionalit\u00e4t<\/strong>.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn \u201eh\u00f6chstm\u00f6gliche Qualit\u00e4t\u201c, worunter man \u00fcblicherweise f\u00fcr den Endverbraucher gesunde, n\u00e4hrstoffreiche Lebensmittel versteht, und \u201eRegionalit\u00e4t\u201c, von der man geringe Transportwege, niedrigen CO2-Abruck, Preistransparenz und R\u00fcckverfolgbarkeit erwarten darf, ebenfalls in der Kampagne \u201eWahre Kosten\u201c ber\u00fccksichtigt worden w\u00e4ren, h\u00e4tte diese einiges an Glaubw\u00fcrdigkeit dazugewonnen.<\/p>\n<p>Immerhin hat sich aber durch die Aktion das Bewusstsein f\u00fcr die Thematik erh\u00f6ht. Zudem will sich das <a href=\"https:\/\/www.uni-greifswald.de\/universitaet\/information\/aktuelles\/detail\/n\/wunsch-nach-transparenz-von-lebensmitteln-ist-messbar-gewachsen-ergebnisse-der-wahre-kosten-kampagne-mit-penny-liegen-vor-new65af6b3d5440e125960425\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsteam<\/a> in Zukunft nun \u201einsbesondere auf die Inkludierung sozialer Faktoren, sowie eine landwirtschafts- und sozialvertr\u00e4gliche Ma\u00dfnahmendefinition, die wahre Kosten f\u00fcr eine nachhaltige Transformation des Ern\u00e4hrungssystems nutzbar machen\u201c, fokussieren. Man darf also gespannt sein auf die n\u00e4chste Aktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aktualisierung vom 14.09.2024<\/strong><\/p>\n<h3>\u201eKleine Preise ganz gro\u00df\u201c &#8211; wirklich?<\/h3>\n<p>Und schon ist sie da, die neue Aktion von Penny. Kurz nach Ver\u00f6ffentlichung unseres Artikels startete der Discounter in Zusammenarbeit mit der Agentur Serviceplan NEO eine breit angelegte Werbekampagne. Vier Wochen lang werden nun die Niedrigst-Preise f\u00fcnf ausgew\u00e4hlter Eigenmarken-Artikel prominent \u00fcberdimensional auf den Verpackungen aufgedruckt. In der dazugeh\u00f6rigen <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/59659\/5853135\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung<\/a> hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eMit der Aktion &#8218;Kleine Preise ganz gro\u00df&#8216; bringen wir erstmals den Preis auf die Verpackung. Und zwar mit einer optisch attraktiven Limited Edition, die plakativ zeigt, dass unsere Eigenmarken immer die g\u00fcnstigste Wahl sind.&#8220;<br \/>\n<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man m\u00f6chte sich die Augen reiben. \u201eKleine Preise\u201c und \u201eg\u00fcnstigste Wahl\u201c&#8230;. Wie war das mit den \u201ewahren Preisen\u201c noch vor einem Jahr? Sollten die nicht aufzeigen, dass die vom Endverbraucher gezahlten Preise eigentlich viel zu niedrig sind, um die bei der Produktion von Lebensmitteln entstandenen versteckten Kosten f\u00fcr Umweltsch\u00e4den zu decken? H\u00e4tte man sich da nicht erwarten d\u00fcrfen, dass Penny mit gutem Beispiel vorangeht und sich auch weiterhin f\u00fcr mehr Bewusstsein in der Lebensmittelbranche einsetzt? Das w\u00e4re sicher konsequent und authentisch gewesen.<\/p>\n<p>Doch davon ist pl\u00f6tzlich keine Rede mehr. Es hei\u00dft wieder \u201eso billig wie m\u00f6glich\u201c. Vergessen die \u201eWahren Kosten\u201c, die Umwelt und Gesellschaft teuer zu stehen kommen. Zur\u00fcck zu Umsatzsteigerung und Profit. Eben \u201ebusiness as usual\u201c. In einem <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Ungewoehnliche-Aktion-von-Penny-Wieso-die-Preise-jetzt-direkt-auf-den-Verpackungen-stehen_185447984.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> \u00fcber die neue Penny-Aktion erfahren wir zudem:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIm Jahr 2023 investierte Penny etwa 190 Millionen Euro in traditionelle Werbema\u00dfnahmen, was einen Anstieg von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Ausgaben f\u00fchrten zu einem Umsatzwachstum von 8,6 Prozent, wodurch der Umsatz auf 9,5 Milliarden Euro stieg.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>War also die gesamte \u201eWahre Kosten\u201c-Kampagne von 2023 letztendlich nur eine &#8211; wom\u00f6glich f\u00fcr Penny sehr erfolgreiche &#8211; Werbema\u00dfnahme? Ein Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einem Jahr erhielt der Lebensmitteldiscounter \u201ePenny\u201c gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit. 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