{"id":2544503,"date":"2024-08-27T16:21:00","date_gmt":"2024-08-27T15:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2544503"},"modified":"2024-08-28T06:44:50","modified_gmt":"2024-08-28T05:44:50","slug":"ueberlegungen-zum-israelisch-palaestinensischen-konflikt-und-der-zunahme-des-antisemitismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/08\/ueberlegungen-zum-israelisch-palaestinensischen-konflikt-und-der-zunahme-des-antisemitismus\/","title":{"rendered":"\u00dcberlegungen zum israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt und der Zunahme des Antisemitismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der israelisch-pal\u00e4stinensische Konflikt ist eines der komplexesten und tragischsten Themen unserer Zeit, das nicht nur die Menschen in der betroffenen Region betrifft, sondern weltweit tiefgreifende Reaktionen und emotionale Debatten ausl\u00f6st. Inmitten dieses Konflikts erleben wir nicht nur eine Eskalation der Gewalt, sondern auch eine besorgniserregende Zunahme von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Artikel wird eine humanistische Perspektive auf den Konflikt zwischen der israelischen Regierung und der Hamas dargelegt, die versucht, die Menschlichkeit in den Vordergrund zu stellen, den Kreislauf von Gewalt und Hass zu durchbrechen. Die Autoren, die aus einem j\u00fcdischen und humanistischen Hintergrund kommen, sprechen sich gegen die Verbrechen aus, die auf beiden Seiten begangen wurden, und pl\u00e4dieren f\u00fcr eine L\u00f6sung, die auf Dialog, Vers\u00f6hnung und einem gemeinsamen Projekt der Humanisierung basiert. Dabei werden sowohl die historische als auch die aktuelle Notwendigkeit eines sicheren Nationalstaates f\u00fcr Juden, sowie das Recht der Pal\u00e4stinenser auf eine eigene nationale Heimat anerkannt.<\/p>\n<p>Dieser Text ist ein Appell an das Mitgef\u00fchl, die Vernunft und die gemeinsame Menschlichkeit, um den Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Region zu finden.<\/p>\n<p><em>Der Text wird in einer leicht ver\u00e4nderten Form wiedergegeben. Das spanische Originaldokument kann <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Reflexiones-acerca-del-conflicto-en-Israel-Palestina-y-el-incremento-del-antisemitismo-version-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> und die deutsche \u00dcbersetzung <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Ueberlegungen-zum-israelisch-palaestinensischen-Konflikt-finale-Version.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> heruntergeladen werden.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Ziel des Dokuments<\/strong><\/h3>\n<p>Das Ziel dieses Dokuments besteht darin, einen Beitrag zu einer humanistischen Sichtweise des Konflikts zwischen der derzeitigen israelischen Regierung und der Hamas in Gaza zu leisten. Der Konflikt zwischen der gegenw\u00e4rtigen israelischen Regierung und der Hamas in Gaza, dessen j\u00fcngstes Kapitel mit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. und 8. Oktober 2023 und der sofortigen israelischen Vergeltung begann. Das Dokument befasst sich mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von der Hamas und Israel begangen wurden. Die Hamas hat dabei mehr als tausend Zivilisten get\u00f6tet, gefoltert, vergewaltigt und entf\u00fchrt, Tausende von Kindern, Frauen und Zivilisten wurden verwundet und Tausende von Raketen wurden auf israelische St\u00e4dte abgefeuert. Israel leistete seinen Teil mit massiven Vergeltungsma\u00dfnahmen, mit fortgesetzten Umsiedlungen der Bev\u00f6lkerung, wiederholter Zerst\u00f6rung der zivilen Infrastruktur, Hunderten von Bombardierungen, Angriffen mit Panzern und Infanterie, bei denen Zehntausende von Kindern, Frauen und Zivilisten get\u00f6tet, verst\u00fcmmelt oder schwer verwundet wurden.<\/p>\n<p>Als Humanisten und Siloisten mit j\u00fcdischem Hintergrund wollen wir als Erstes klarstellen, dass wir die Massaker in Israel und Pal\u00e4stina ablehnen.<\/p>\n<p>Dieses Dokument enth\u00e4lt eine Sichtweise, die von Siloisten und Aktivisten f\u00fcr die Vers\u00f6hnung zwischen Pal\u00e4stinensern und Israelis \u00fcber einen Dialog mit Anderen dargelegt wird. M\u00f6ge dieser Dialog zu einer gemeinsamen Erfahrung und einem gemeinsamen Projekt der Humanisierung beitragen.<\/p>\n<p>Um dieses Dokument nicht unn\u00f6tig zu komplizieren, haben wir den internationalen Kontext au\u00dfer Acht gelassen.<\/p>\n<h3><strong>Ein Aufschrei<\/strong><\/h3>\n<p>Die blutigen Aktionen der Hamas und der israelischen Regierung zeigen uns ein schmerzliches Versagen. Wir haben Gerechtigkeit mit Rache verwechselt und versucht, Hass und Ressentiments zu rechtfertigen, indem wir dem Anderen die Schuld geben. Mit jedem Tag, der vergeht, entfernen wir uns vom Menschen, von den Gefangenen in Gaza, von den Familien der Get\u00f6teten, von den pal\u00e4stinensischen Familien, die alles verloren haben, Kinder, Eltern und Gro\u00dfeltern. Mitgef\u00fchl wurde als antisemitisch oder zionistisch abgestempelt. Der Mensch erstickt in den Tr\u00fcmmern der zerbombten Stadt.<\/p>\n<p>Die Schw\u00e4chen der formalen Demokratie haben dazu gef\u00fchrt, dass beide Regierungen in den H\u00e4nden von Extremisten gelandet sind, f\u00fcr die das menschliche Leben einen Marktwert, aber keinen heiligen Wert hat. Es ist ein Versagen der Demokratie, der j\u00fcdischen, islamischen und christlichen Religion. Es ist ein Versagen des Menschen, der sein Wesen mit einem Staat, mit Geld, mit einer Heimat oder einer Tradition identifiziert hat. Es ist auch ein Versagen der Vereinten Nationen, die nicht in der Lage waren, die Menschenrechte in globalen Konflikten durchzusetzen.<\/p>\n<p>Es ist ein Versagen von uns selbst, die wir nicht in der Lage waren, die Trag\u00f6die zu stoppen. Wir brauchen eine pers\u00f6nliche Ver\u00e4nderung, um das Ressentiment in den Wiegen unserer Familien zu \u00fcberwinden und auf alle Formen von Gewalt zu verzichten, sei sie k\u00f6rperlich, wirtschaftlich, moralisch oder sexuell.<\/p>\n<p>Wir verzichten auf die Zusammenarbeit mit verlogenen Demokratien und dem religi\u00f6sen Fanatismus und wir lehnen jede individualistische Haltung ab, die Andere verneint, die ihre Bed\u00fcrfnisse und Rechte verneint, die gleichwertig zu meinen eigenen sind.<\/p>\n<p>Die menschliche Seele weint. Lasst uns auf ihr Weinen h\u00f6ren und lasst uns schweigen.<\/p>\n<h3><strong>Die Lage in Israel und Pal\u00e4stina<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Historischer Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<p>In dem historischen, sozialen und geografischen Raum, der fr\u00fcher von den Semiten als Kanaan (20. Jahrhundert v. Chr.), von den Assyrern und Akkadiern als Palastu (ein Begriff <em>philist\u00e4ischen<\/em> Ursprungs) und sp\u00e4ter von den R\u00f6mern als Syria Palaestina (2. Jahrhundert v. Chr.) bezeichnet wurde, haben heute der Staat Israel und der Staat Pal\u00e4stina das Recht zu existieren.<\/p>\n<p>Die historisch-geografische Verbindung des j\u00fcdischen Volkes zu dieser Region ist unbestreitbar und reicht zur\u00fcck bis 1200 v. Chr. Sp\u00e4ter wurden die Juden (Hebr\u00e4er) von den Babyloniern (587 v. Chr.) aus diesen Gebieten vertrieben. Nach ihrer R\u00fcckkehr aus dem ersten Exil wurden sie erneut von den R\u00f6mern (70er und 135 n. Chr.) vertrieben. Im Mittelalter, einer Zeit gro\u00dfen Einflusses der christlichen Kirchen, wurden die Juden aus England, Frankreich, Spanien und Portugal vertrieben und in Ghettos in ganz Europa eingepfercht. In Mittel- und Osteuropa und in Russland wurden sie von Pogromen bedr\u00e4ngt. Der nationalsozialistische V\u00f6lkermord l\u00f6schte einen Gro\u00dfteil der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Europa aus und war das letzte Glied in der Kette der Notwendigkeit, eine j\u00fcdische nationale Heimst\u00e4tte zu schaffen. Mit der Gr\u00fcndung des Staates Israel wurden die Juden aus den L\u00e4ndern des afrikanischen Mittelmeerraums und Syriens, dem Libanon, dem Irak und dem Jemen vertrieben, und mit dem Aufkommen des islamischen Fundamentalismus auch aus dem Iran; Hunderttausende von Fl\u00fcchtlingen, \u00dcberlebenden des Nazi-Holocausts in Europa einerseits und Hunderttausenden von Vertriebenen aus muslimischen L\u00e4ndern andererseits. Diese nicht ersch\u00f6pfende Zusammenfassung soll verdeutlichen, dass das j\u00fcdische Volk als Nation keinen Ort hat, an den sie hingehen kann und eine nationale Heimat verdient.<\/p>\n<p>Die Interpretation des Zionismus und des Staates Israel als blo\u00dfes rassistisches, imperialistisches und neokoloniales Projekt leugnet die historische und aktuelle Notwendigkeit eines Schutzraums f\u00fcr Juden angesichts des in der ganzen Welt grassierenden Antisemitismus.<\/p>\n<p>Auch die historische Verbindung des pal\u00e4stinensischen Volkes zu dieser Region ist unbestreitbar. Seine Vorl\u00e4ufer reichen zur\u00fcck in die biblische, r\u00f6mische und byzantinische Zeit, in die Zeit der Umayyaden, Fatimiden, Kreuzfahrer, Ayyubiden, Mameluken und Osmanen. Das pal\u00e4stinensische Volk schafft seine Identit\u00e4t vom 20. Jahrhundert an mit dem Erwachen des arabischen Nationalismus gegen\u00fcber dem europ\u00e4ischen Kolonialismus und verst\u00e4rkt sich mit der Gr\u00fcndung des Staates Israel. Auch dieses Volk hat eine nationale Heimat verdient.<\/p>\n<p>Indem der im November 1947 von den Vereinten Nationen verabschiedete Teilungsplan f\u00fcr Pal\u00e4stina (Resolution 181) von den arabischen Nachbarl\u00e4ndern und der pal\u00e4stinensischen F\u00fchrung selbst nicht akzeptiert wurde, bricht ein Krieg aus, der mit der Zerst\u00f6rung vieler D\u00f6rfer und der Vertreibung Hunderttausender von Pal\u00e4stinensern endet, von denen die meisten bis heute Fl\u00fcchtlinge sind. Daran erinnert sich das pal\u00e4stinensische Volk als die Nakba. Heute sind mehr als f\u00fcnf Millionen Pal\u00e4stinenser und Pal\u00e4stinenserinnen Fl\u00fcchtlinge in verschiedenen L\u00e4ndern, ohne B\u00fcrgerrechte oder Staatsangeh\u00f6rigkeit. Bis heute hat das pal\u00e4stinensische Exil keinen Staat, in dem es sich niederlassen k\u00f6nnte. Das zeigt, wie dringend notwendig die Schaffung ihres eigenen Nationalstaates ist.<\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen und die meisten L\u00e4nder der Welt bef\u00fcrworten ein Zweistaatenmodell. Das Modell, das beiden V\u00f6lkern das Zusammenleben in einem Land erm\u00f6glicht, muss noch definiert werden, da keines von beiden ideal ist. Ob es sich um ein Zweistaatenmodell, einem Staat f\u00fcr beide V\u00f6lker oder ein konf\u00f6deratives Modell handelt, sollte in guter Absicht und mittels des Dialogs und der Vers\u00f6hnung gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p><strong>Gegenw\u00e4rtiger Konflikt:<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem schmerzhaften Weg zur vollen Verwirklichung der Rechte beider V\u00f6lker wurden viele Fehler (mit guter und b\u00f6ser Absicht) und unz\u00e4hlige Verbrechen begangen. Jede explizite oder implizite Behauptung, welche die Verweigerung der unver\u00e4u\u00dferlichen Rechte beider V\u00f6lker als Folge dieser Fehler und Verbrechen rechtfertigt, ist zur\u00fcckzuweisen und abzulehnen. Die kollektive Bestrafung der Menschen beider V\u00f6lker f\u00fcr die Fehler und Verbrechen ihrer Regierungen, ihrer Armeen oder ihrer Milizen ist zur\u00fcckzuweisen und abzulehnen.<\/p>\n<p>Die pal\u00e4stinensische Miliz Hamas hat am 7. Oktober 2023 einen brutalen Angriff auf Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte und auf von Zivilisten bev\u00f6lkerte Orte ver\u00fcbt, darunter auch auf ein Jugendfestival. Dabei handelte es sich nicht um einen \u201elegitimen\u201c Angriff (falls es so etwas wie eine legitime Gewalttat \u00fcberhaupt gibt) auf milit\u00e4rische Einrichtungen, sondern um einen brutalen Angriff auf die Zivilbev\u00f6lkerung, der die Vergewaltigung von Frauen sowie die Entf\u00fchrung und Ermordung von Babys, Frauen und \u00e4lteren Menschen beinhaltete. Diese Aktion muss als schwerer und unmenschlicher terroristischer Akt und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet werden. Die Strategie der Hamas-F\u00fchrung, die sich als Taktik hinter der Zivilbev\u00f6lkerung in Schulen und Krankenh\u00e4usern versteckt, entmenschlicht nicht nur die Israelis, sondern auch ihr eigenes pal\u00e4stinensisches Volk, indem sie es dem vorhersehbaren und massiven israelischen Angriff aussetzt. Anstatt das Wohl des pal\u00e4stinensischen Volkes in den Vordergrund zu stellen, hat die Hamas-F\u00fchrung der angeblichen \u201epal\u00e4stinensischen Sache\u201c Priorit\u00e4t einger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Dieser brutale Angriff rechtfertigt in keiner Weise das Massaker, das die israelische Regierung im Namen des Rechts auf Selbstverteidigung an der Bev\u00f6lkerung von Gaza, einschlie\u00dflich Zivilisten, Frauen und Kindern, ver\u00fcbt. Die Vergeltungsma\u00dfnahmen der israelischen Armee waren (und sind es bis heute) brutal und zerst\u00f6rerisch. In ihrem Eifer, die Hamas-Miliz auszuschalten, haben die israelische Regierung und Armee Zehntausende von Menschen get\u00f6tet oder verletzt und den ohnehin schwachen und \u00fcberbev\u00f6lkerten pal\u00e4stinensischen Lebensraum zerst\u00f6rt. Hunderttausende von Menschen haben keine H\u00e4user, in die sie zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, keine Krankenh\u00e4user, Schulen und Arbeitspl\u00e4tze mehr.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Verwendung des Begriffs V\u00f6lkermord:<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Wir beobachten in den extremistischen Sektoren beider Seiten eine v\u00f6lkerm\u00f6rderische Mentalit\u00e4t. Das bedeutet nicht, dass wir ein Volk oder ein Land als v\u00f6lkerm\u00f6rderisch bezeichnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ob Israel in diesem Konflikt einen V\u00f6lkermord begeht, sollte vom Internationalen Gerichtshof sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden. Bislang hat der Gerichtshof den Krieg in Gaza nicht als V\u00f6lkermord durch Israel eingestuft. In diesem Konflikt wird der Begriff V\u00f6lkermord zu leichtfertig verwendet. Der Begriff wurde erfunden, um das Verbrechen zu beschreiben, das \u201ekeinen Namen hat\u201c, und er wurde ab 1948 international f\u00fcr das \u201eschlimmste aller Verbrechen\u201c verwendet. Der Begriff bezieht sich auf die Absicht, ein Volk oder einen Teil eines Volkes zu vernichten, so wie der V\u00f6lkermord an den Armeniern durch die T\u00fcrken und der V\u00f6lkermord am j\u00fcdischen Volk durch die Nazis.<\/p>\n<p>Nach dieser Definition ruft die Gr\u00fcndungserkl\u00e4rung der Hamas<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> zum V\u00f6lkermord am j\u00fcdischen Volk auf.<\/p>\n<p>Die Verwendung des Begriffs \u201eV\u00f6lkermord\u201c in Bezug auf Israel \u2014 solange dies nicht von internationalen Gerichtsh\u00f6fen bewiesen wird \u2014 behindert die vollst\u00e4ndige L\u00f6sung des Konflikts, indem sie den Hass verst\u00e4rkt und \u00fcberdies die in der Geschichte begangenen V\u00f6lkermorde relativiert und banalisiert. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Kampagnen und Slogans, die Israel mit Nazideutschland vergleichen: Sie verharmlosen nicht nur das Ausma\u00df des nationalsozialistischen V\u00f6lkermordes, sondern sch\u00fcren auch Hass und Gewalt und k\u00f6nnen nicht als humanistisch betrachtet werden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Besatzung im Westjordanland:<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen den Leitlinien der UN-Resolutionen und -Abkommen folgen und fordern den Abbau der von der UN f\u00fcr illegal erkl\u00e4rten Siedlungen, den R\u00fcckzug der israelischen Armee und der Siedler aus den nach 1967 besetzten Gebieten.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen die Empfehlungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) aus dem Jahr 2024 zum R\u00fcckzug Israels aus den seit 1967 besetzten Gebieten, wobei die Besatzung als v\u00f6lkerrechtswidrig eingestuft wird.<\/p>\n<p>Solange es keine einvernehmliche L\u00f6sung gibt, lehnen wir unilaterale Handlungen ab (die in der Regel unumkehrbar sind). Dazu geh\u00f6ren die Ausweitung israelischer Siedlungen und die faktische Errichtung eines Apartheidsystems, das in Gesetz und Praxis zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern in den besetzten Gebieten unterscheidet (nicht aber so innerhalb der israelischen Staatsgrenzen).<\/p>\n<p>Wir verurteilen die Gewalt von Siedlern in pal\u00e4stinensischen D\u00f6rfern, die versuchen, die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung aus ihrem eigenen Territorium zu vertreiben.<\/p>\n<h3><strong>Antisemitismus<\/strong><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/h3>\n<p>Hier wollen wir die explizite und implizite Diskriminierung<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> des j\u00fcdischen Volkes entlarven, der das j\u00fcdische Volk unterworfen ist.<\/p>\n<p>Alte antisemitische Erscheinungsformen tauchen in vielen L\u00e4ndern der Welt auf. Unter dem Deckmantel, das Handeln der israelischen Regierung abzulehnen, untergraben sie die Integrit\u00e4t und Integration j\u00fcdischer Gemeinden an ihren Wohnorten. Diese Erscheinungsformen des Antisemitismus, ob explizit oder implizit, m\u00fcssen abgelehnt und zur\u00fcckgewiesen werden.<\/p>\n<p>Die Forderung nach dem Verschwinden des Staates Israel betrachten wir heute als einen klaren (wenn auch oft verdeckten) Ausdruck von Antisemitismus.<\/p>\n<p>Gewaltfreie pro-pal\u00e4stinensische Demonstrationen in der ganzen Welt sowie Aufrufe zur Beendigung des Krieges, zur Anerkennung des pal\u00e4stinensischen Staates oder zur Verurteilung der j\u00fcdischen Siedlungen im Westjordanland erscheinen uns v\u00f6llig legitim und unterstreichen die Entmenschlichung, die sich dort abspielt. Auch halten wir Aufrufe zu einer Wirtschaftsblockade gegen Produkte aus den 1967 und sp\u00e4ter besetzten Gebieten nicht f\u00fcr antisemitisch. Hingegen lehnen wir die Blockade von Menschen, Kunstschaffenden, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen oder Universit\u00e4ten ab. Eine solche Blockade ist ein Fehler, weil sie die M\u00f6glichkeit des Austauschs und des Dialogs verhindert und von Antisemitismus getrieben sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Antisemitische Gruppierungen und Interessengruppen nutzen diese Proteste jedoch aus, um Hass und Ressentiments gegen j\u00fcdische Einzelpersonen und Gemeinschaften zu sch\u00fcren. Diese sollten verurteilt, zur\u00fcckgewiesen und gemieden werden, da ihre Interessen nicht darin bestehen, den Konflikt zu beenden, sondern ihn zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Ebenso sind einige der Forderungen, die auf diesen Demonstrationen zu h\u00f6ren sind (wie die Forderung nach dem \u201eVerschwinden des Staates Israel\u201c, \u201evom Fluss bis zum Meer wird Pal\u00e4stina frei sein\u201c, Solidarit\u00e4tsbekundungen mit der Hamas oder die Einstufung der Hamas als legitime Widerstandsorganisation), halten wir f\u00fcr antisemitisch, gewaltt\u00e4tig und antihumanistisch, da sie als Konsequenz zur Ausl\u00f6schung des j\u00fcdischen Volkes in diesem Gebiet f\u00fchren. Anstatt eine L\u00f6sung zu f\u00f6rdern, steigern sie den Hass und die Gewalt gegen Juden und J\u00fcdinnen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig lehnen wir die Unterst\u00fctzung von Organisationen und Gruppen ab, die eindeutig antisemitisch und rassistisch sind und die Israel vor\u00fcbergehend unterst\u00fctzen, um eine islamfeindliche Haltung zu verbreiten. Auch sie f\u00f6rdern nicht die Vers\u00f6hnung zwischen den V\u00f6lkern, sondern verst\u00e4rken Hass und Gewalt.<\/p>\n<p>Die israelische Regierung sollte bedenken, dass ihr skrupelloses Vorgehen den bereits existierenden Antisemitismus f\u00f6rdert und verst\u00e4rkt. So wie Israel zur Unterst\u00fctzung der j\u00fcdischen Gemeinden aufruft, sollte es auch die Auswirkungen seines Handelns auf diese bedenken. Juden und J\u00fcdinnen in aller Welt sind jedoch keine Vertreter\/-innen der israelischen Regierung. Tats\u00e4chlich f\u00f6rdern Israelis sowie j\u00fcdische Gemeinden in anderen L\u00e4ndern zahlreiche Protestaktionen gegen die gewaltsame Politik der israelischen Regierung und alle extremistischen Gruppen. Ebenso gibt es gemeinsame Aktionen von israelischen und pal\u00e4stinensischen Friedensaktivisten f\u00fcr den Frieden und die Koexistenz. \u00dcber diese Demonstrationen wird in den Medien und in den sozialen Netzwerken nur selten berichtet.<\/p>\n<h3><strong>\u00dcberlegungen f\u00fcr einen humanistischen Vorschlag<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Vollst\u00e4ndiger Waffenstillstand an allen Fronten (mit oder ohne Freilassung der Geiseln).<\/li>\n<li>Sofortige Freilassung aller Geiseln (mit oder ohne Waffenstillstand).<\/li>\n<li>Die F\u00fchrer und Regierungen beider Seiten sind f\u00fcr ihre kriminellen Handlungen verantwortlich und sowohl die milit\u00e4rische als auch die politische F\u00fchrung Israels sowie der Hamas m\u00fcssen vom Internationalen Strafgerichtshof IStGH (ein Gericht, das Einzelpersonen und nicht Staaten anklagt) strafrechtlich verfolgt werden.<\/li>\n<li>Ablehnung und Verurteilung fanatischer j\u00fcdischer Gruppen, die f\u00fcr ein \u201eGro\u00df-Israel\u201c oder die Vernichtung des pal\u00e4stinensischen Volkes eintreten. Gleichzeitige Ablehnung und Verurteilung der Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen, seien sie arabisch, islamistisch oder irgendeiner anderen Religion, egal welcher Ethnie oder Kultur, seien sie rechts, links oder einfach \u201eprogressiv\u201c, welche die Zerst\u00f6rung des Staates Israel und\/oder den V\u00f6lkermord am j\u00fcdischen Volk guthei\u00dfen oder f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>St\u00e4rkung der demokratischen Prozesse und Aufl\u00f6sung des zerst\u00f6rerischen Einflusses der gewaltt\u00e4tigen Gruppierungen in beiden V\u00f6lkern. Gruppen, die f\u00fcr ihre Ziele Gewalt f\u00f6rdern, m\u00fcssen aus dem demokratischen Spiel ausgeschlossen und ihre Handlungen strafrechtlich verfolgt werden.<\/li>\n<li>Die israelische Regierung sollte bedenken, dass obwohl Antisemitismus ungerechtfertigt ist, er durch ihre skrupellosen Ma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert und verst\u00e4rkt wird. So wie Israel um die Unterst\u00fctzung der j\u00fcdischen Gemeinden bittet, sollte es auch die Auswirkungen seines Handelns auf diese Gemeinden bedenken.<\/li>\n<li>Es ist notwendig, bez\u00fcglich der Zwei-Staaten-L\u00f6sung, wie sie von den Vereinten Nationen vorgeschlagen wird, Fortschritte zu machen, auch wenn die derzeitige Situation mit dem halb zerst\u00f6rten Gazastreifen, den \u00fcber 700.000 israelischen Siedlern in den besetzten Gebieten, einem aufgrund der Isolierung des Gazastreifens unzusammenh\u00e4ngenden pal\u00e4stinensischen Gebiet, den Checkpoints im Westjordanland und der Nichtanerkennung des Existenzrechts Israels durch pal\u00e4stinensische Gruppierungen erschweren und Widerst\u00e4nde darstellen, die es zu \u00fcberwinden gilt.<\/li>\n<li>Es ist auch notwendig, den Dialog zwischen den V\u00f6lkern selbst \u00fcber ihr Modell der Koexistenz und des Zusammenlebens zu f\u00f6rdern, sei es auf der Grundlage von zwei Staaten f\u00fcr zwei V\u00f6lker, einem Staat f\u00fcr beide V\u00f6lker oder einem konf\u00f6derativen Modell. Dieses Modell ist im Zusammenhang mit der Integration und Normalisierung der Beziehungen zwischen den L\u00e4ndern der Region zu sehen sowie einer gerechten L\u00f6sung des pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlingsproblems, so wie es im Vorschlag der Arabischen Liga von 2002 dargelegt wurde.<\/li>\n<li>Der R\u00fcckzug der Truppen aus dem Gazastreifen und den seit 1967 besetzten Gebieten sowie die unumschr\u00e4nkte Anerkennung des Existenzrechts Israels durch alle pal\u00e4stinensischen Organisationen sind unabdingbare Voraussetzungen f\u00fcr den Dialog und m\u00fcssen so schnellstm\u00f6glich umgesetzt werden.<\/li>\n<li>Alle L\u00e4nder in der Region (derzeit Israel und Iran) m\u00fcssen ihr Nuklearpotenzial transparent machen und die diesbez\u00fcglichen internationalen Regelungen \u00fcbernehmen.<\/li>\n<li>Der Konflikt wird erst dann gel\u00f6st sein, wenn der Weg der gegenseitigen Zerst\u00f6rung und des Kreislaufes der Rache ersch\u00f6pft ist. Dies kann nur auf beabsichtigte Art und Weise geschehen, indem die richtigen Bedingungen f\u00fcr einen Dialog zwischen den Parteien geschaffen werden. Beide V\u00f6lker m\u00fcssen wirklich gewillt sein, einen echten und dauerhaften Frieden anzustreben. Dessen Verwirklichung kann nur erreicht werden, wenn einerseits die zerst\u00f6rerischen Worte und Handlungen beendet werden, und wenn andererseits ein Prozess der Vers\u00f6hnung mit der langen Kette von erlittenen und zugef\u00fcgten Wunden gef\u00f6rdert wird. Vers\u00f6hnung bedeutet, weder zu vergessen noch zu vergeben, es bedeutet, alles, was geschehen ist, zu erkennen und sich vorzunehmen, den Teufelskreis des Ressentiments und der Rache zu verlassen. Es ist notwendig, neue Wege zu beschreiten, die zu neuen Horizonten f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Auf dem Weg zu einer universellen menschlichen Nation<\/strong><\/h3>\n<p>Die Lage ist kritisch. Es ist notwendig, den Humanismus der jeweils eigenen Kultur wiederzugewinnen und ihn in den Dienst der gesellschaftlichen Entwicklung und aller Menschen in allen Teilen der Welt zu stellen. Es ist notwendig, die Traditionen der eigenen Kultur zu hinterfragen, die Hass, Rache und Diskriminierung f\u00f6rdern. Wir m\u00fcssen lernen, ausgehend von der Vielfalt der V\u00f6lker und jedes einzelnen Menschen, zusammenzufinden, wobei die Menschenrechtserkl\u00e4rung der Vereinten Nationen als Rahmen dient.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zu einer universellen Menschennation ist es notwendig, den Dialog zwischen den kulturellen Identit\u00e4ten zu verst\u00e4rken und so einen Fortschritt in Richtung Koexistenz zu erm\u00f6glichen und die Konvergenz der Vielfalt st\u00e4rken. Dies wird nicht durch die Ausweitung des Hasses und die Verleugnung des Anderen erreicht.<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nliche Befreiung und die Befreiung der V\u00f6lker sind nur im Rahmen des universellen Grundsatzes m\u00f6glich, der uns dazu auffordert, \u201eandere so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen\u201c. Diese neue Lebenshaltung f\u00fchrt uns dazu, kreative Antworten auf die Gewalt in der Gesellschaft und in unserem eigenen Bewusstsein zu suchen, sie entfernt uns von der Rache und dient als Richtungsweiserin im Umgang miteinander, eines Volks mit einem anderen und einer Kultur mit einer anderen. Dieses Prinzip der Solidarit\u00e4t, das seit der Antike als Goldene Regel bekannt ist und auch von Silo formuliert wurde, gibt uns Inspiration, Schutz und Orientierung, es bringt uns in die Gegenwart des Menschlichen im anderen und in uns selbst, und das ist es, was wir anstreben und brauchen.<\/p>\n<p>19. August 2024<\/p>\n<p><em>Aaron Elberg, Ariane Weinberger, Dani Horowitz, Dario Ergas, Rosita Ergas, Robby Blueh und Roberto Kohanoff<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/a> <em>Artikel 6 des R\u00f6mer Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs von 2002:<br \/>\n<\/em>Im Sinne dieses Statuts bedeutet \u00abV\u00f6lkermord\u00bb jede der folgenden Handlungen, die <strong>in der Absicht<\/strong> begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religi\u00f6se Gruppe als solche ganz oder teilweise zu vernichten:<br \/>\na) T\u00f6tung von Mitgliedern der Gruppe;<br \/>\nb) Verursachung von schwerem k\u00f6rperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe;<br \/>\nc) vors\u00e4tzliche Auferlegung von Lebensbedingungen f\u00fcr die Gruppe, die geeignet sind, ihre k\u00f6rperliche Vernichtung ganz oder teilweise herbeizuf\u00fchren;<br \/>\nd) Verh\u00e4ngung von Ma\u00dfnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind;<br \/>\ne) gewaltsame \u00dcberf\u00fchrung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Es folgt ein Zitat aus der Gr\u00fcndungscharta der Hamas vom 18. August 1988 (\u00dcbersetzung: Charta der Islamischen Widerstandsbewegung Hamas (aus dem Arabischen von Lutz Rogler, in: Helga Baumgarten, Hamas. Der politische Islam in Pal\u00e4stina, M\u00fcnchen 2006, S. S. 207-226):<br \/>\n<em>\u201eDie Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden k\u00e4mpfen. Die Muslime werden sie t\u00f6ten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: Muslim, Oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir. Komm und t\u00f6te ihn [\u2026]\u00b4, (Art.7).<br \/>\n<\/em>Dieser Charta wurde nie f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Die weit verbreitete Feindseligkeit gegen\u00fcber Juden hat eine etwa 2500 Jahre alte Tradition. Anders als Fremdenfeindlichkeit wird sie mit vermeintlich unver\u00e4nderlichen Eigenschaften von Juden begr\u00fcndet, die oft in \u00e4hnlicher Weise bezeichnet und dargestellt werden. So galten die Juden seit der Antike als \u201eFeinde der Menschheit\u201c, ab dem fr\u00fchen Mittelalter als \u201eBrunnenvergifter\u201c, \u201eRitualm\u00f6rder\u201c und heimliche \u201eVerschw\u00f6rer\u201c und ab der fr\u00fchen Neuzeit als \u201eWucherer\u201c oder \u201eSchmarotzer\u201c, \u201eAusbeuter\u201c und \u201eWeltherrscher\u201c.<br \/>\nDer Begriff Antisemitismus als solcher erscheint zum ersten Mal im Dezember 1879, zu einer Zeit, in der die fr\u00fcheren Formen des Judenhasses durch das scheinbar wissenschaftlich-biologische Konzept verschiedener \u201eMenschenrassen\u201c ersetzt und gerechtfertigt werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Humanistisches W\u00f6rterbuch: DISKRIMINIERUNG (von lat. discriminare: trennen, unterscheiden). Bezeichnet eine Art minderwertiger Behandlung bez\u00fcglich der Rechte und gesellschaftlichen Anerkennung von Menschen, Organisationen und Staaten aufgrund ihrer ethnischen oder rassischen Zugeh\u00f6rigkeit, ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Kultur, ihrer Religion oder ihrer Ideologie. Vors\u00e4tzliche Vorenthaltung oder Beschneidung von Rechten und Leistungen. Eine Form der politischen <strong>D.<\/strong> ist die Einschr\u00e4nkung des aktiven oder passiven Wahlrechts. Die <strong>D.<\/strong> ist ein ausdr\u00fccklicher oder verdeckter Akt der Unterscheidung eines Individuums oder einer menschlichen Gruppe als Folge der Verneinung ihrer Absichten und Freiheiten. Im Gegensatz dazu werden immer besondere Eigenschaften, Tugenden oder Werte hervorgehoben, die sich die Diskriminierenden selbst zuschreiben. Ein solches Vorgehen ist mit einem \u201eBlick\u201c (einer Sensibilit\u00e4t oder Ideologie) auf die menschliche Wirklichkeit verbunden, welche die menschliche Wirklichkeit objektivieren.<br \/>\nDer Neue Humanismus verurteilt <strong>D.<\/strong> in all ihren Erscheinungsformen und ruft zu ihrer \u00f6ffentlichen Entlarvung auf.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Anhang 1: Glossar<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Zionismus<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Zionismus war ein Projekt, das im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert begann, einer Zeit der Bildung von Nationalstaaten und libert\u00e4rer Ideale. Die Hauptidee des Projekts war die Errichtung einer Nationalen Heimst\u00e4tte f\u00fcr das j\u00fcdische Volk im Land Zion (auf dem Berg Zion in Jerusalem). Das zionistische Projekt endet mit der Gr\u00fcndung und Konsolidierung des Staates Israel.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns bezieht sich der Zionismus oder das Bekenntnis zum Zionismus auf all diejenigen, die die Existenz Israels als Land mit j\u00fcdischen kulturellen Akzenten unterst\u00fctzen, ohne deswegen notwendigerweise mit der expansionistischen Politik bestimmter Sektoren Israels einverstanden zu sein.<\/p>\n<p><strong><em>Muslimische, islamistische und arabische Menschen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Muslime und Musliminnen sind Menschen islamischen Glaubens (dem Glauben Mohammeds), sollten aber nicht mit arabischen Menschen (die der arabischen Kultur angeh\u00f6ren), verwechselt werden. So ist zum Beispiel das bev\u00f6lkerungsreichste muslimische Land der Welt Indonesien, obwohl die indonesische Bev\u00f6lkerung kein Arabisch als Muttersprache spricht. Auch die iranische Bev\u00f6lkerung (persische) ist nicht arabisch. Arabische Menschen sind diejenigen (in einer groben Vereinfachung), deren Muttersprache Arabisch ist. Genauso wie nicht alle muslimischen Menschen arabisch sind, sind auch nicht alle arabischen Menschen muslimisch, sondern es gibt auch christliche, drusische und viele andere. Pal\u00e4stinenser\/-innen sind arabische Menschen aus Pal\u00e4stina.<\/p>\n<p>Als Islamisten werden diejenigen Muslime bezeichnet, die sich nicht nur zum Islam bekennen, sondern auch vorschlagen, L\u00e4nder nach den Gesetzen und Regeln des Islam und seiner Ableitungen zu regieren.<\/p>\n<p><strong><em>J\u00fcdische und israelische Menschen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie der Unterschied zwischen Muslimen und Arabern sollten Juden (auch Hebr\u00e4er oder Israeliten genannt) nicht mit Israelis (B\u00fcrgern Israels) verwechselt werden. Juden sind all diejenigen, die sich als Angeh\u00f6rige des j\u00fcdischen Volkes bezeichnen.<\/p>\n<p>Etwa 45 % des j\u00fcdischen Volkes sind in Israel ans\u00e4ssig, der Rest in vielen anderen L\u00e4ndern (35 % in den USA, der Rest in Frankreich, Kanada, dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Argentinien, Russland, Australien, einigen osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, u. a.). Was die Israelis betrifft, so sind zwar etwa 80% Juden, aber es gibt auch arabische Israelis (sowohl muslimische arabische Israelis als auch christliche arabische Israelis) und andere Minderheiten.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der israelisch-pal\u00e4stinensische Konflikt ist eines der komplexesten und tragischsten Themen unserer Zeit, das nicht nur die Menschen in der betroffenen Region betrifft, sondern weltweit tiefgreifende Reaktionen und emotionale Debatten ausl\u00f6st. 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