{"id":2543857,"date":"2024-08-24T07:51:06","date_gmt":"2024-08-24T06:51:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2543857"},"modified":"2024-08-24T07:52:43","modified_gmt":"2024-08-24T06:52:43","slug":"fuer-ein-gerechteres-kulturverstaendnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/08\/fuer-ein-gerechteres-kulturverstaendnis\/","title":{"rendered":"F\u00fcr ein gerechteres Kulturverst\u00e4ndnis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Begriff \u201eMultikulturalit\u00e4t\u201c ist Anfang der 90er Jahre im deutschsprachigen Raum bekannt geworden und pr\u00e4gt seitdem vorrangig die Diskurse moderner Einwanderungsgesellschaften. Es handelt sich dabei um die politische und soziale Absicht, das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen innerhalb einer Gesellschaft sicherzustellen. Auch wenn die Definition ein hehres Ziel verfolgt, so verbirgt sich hinter dem Konzept ein Grenzdenken, das nicht zuletzt in Anbetracht unserer heutigen Lebenswelten als kritikw\u00fcrdig und problematisch erscheint. Ein Umdenken ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Sarah Ostrycharczyk<\/em><\/p>\n<p>Zumal wegweisende Gedankeng\u00e4nge bereits existieren. So hat Wolfgang Welsch 1995 die Idee der \u201e<a href=\"https:\/\/www.kultur-vermittlung.ch\/zeit-fuer-vermittlung\/download\/materialpool\/MFV0104.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Transkulturalit\u00e4t<\/a>\u201c als ein alternatives Kulturverst\u00e4ndnis ausgef\u00fchrt, das die Verflechtung und Heterogenit\u00e4t von Kulturen in den Blick nimmt. Multikulturalit\u00e4t basiert hingegen auf der traditionellen Auffassung, dass Kulturen an Nationalstaaten, eine geographische Lage und eine Muttersprache gekoppelt sind. Kulturelle Vielfalt entsteht damit durch eine Ko-Existenz in sich homogener und daher geschlossener Einzelkulturen. Auch, wenn das Paradigma der Multikulturalit\u00e4t nach M\u00f6glichkeiten eines respektvollen, friedlichen, anerkennenden Kontakts zwischen Kulturen sucht, so attestiert Welsch dem Konzept \u2013wie auch der Interkulturalit\u00e4t\u2013 eine grundlegende Ineffizienz. Die Beschreibung von Kulturen als begrenzte Entit\u00e4ten ist seines Erachtens falsch und obsolet.<\/p>\n<p>Die Verfassung moderner, globaler Gesellschaften zeigt sich hingegen in der \u00dcberschreitung, sie ist transkulturell. Wir leben in einer Netzwerkgesellschaft und damit dauerhaft in der Entgrenzung. Globale wirtschaftliche Wechselbeziehungen, digitale Vernetzung, Migrationsbewegungen: Es sind insbesondere kulturelle Verflechtungen, die unsere Gegenwart pr\u00e4gen. Vielfalt wird so zu einem Resultat kultureller Austauschprozesse und zeigt sich nicht in einer ko-existierenden, sondern in einer hybriden Vielheit. Hierf\u00fcr reicht oftmals allein der Blick auf die Herkunft des eigenen Vor- und Nachnamens. Bei Menschen mit Migrationshintergrund werden hybride Identit\u00e4ten besonders evident, da eine einzelne, konkrete kulturelle Zuordnung aufgrund des Grads an ethnischer Vielfalt, mit der sie im Rahmen ihrer Sozialisation in Ber\u00fchrung kommen und sich identifizieren, unm\u00f6glich erscheint. Da Transkulturalit\u00e4t, im Gegensatz zu Multikulturalit\u00e4t, die Heterogenit\u00e4t von Kulturen ber\u00fccksichtigt, handelt es sich hierbei um einen inklusiven Ansatz.<\/p>\n<h3><strong>Kollektive kognitive Dissonanz<\/strong><\/h3>\n<p>Das der Multikulturalit\u00e4t zugrundeliegende Bild von abgeriegelten Nationalkulturen wird unserer Lebenswirklichkeit nicht gerecht. Dennoch fungiert das Prinzip der Multikulturalit\u00e4t in weiten Teilen als vorherrschendes Konzept: Nicht nur der Blick in g\u00e4ngige Medien zeugt von seiner Omnipr\u00e4senz, auch Parteien dient es als politische Forderung (vgl. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/lexika\/politiklexikon\/17871\/multikulturalismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bpb<\/a>), insofern sie dem entsprechenden politischen Spektrum angeh\u00f6ren. Hier reiht sich ein, dass ebenso die Suche nach \u201eTranskulturalit\u00e4t\u201c im Duden und beispielsweise auch im Politiklexikon der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung fehl f\u00fchrt. In beiden F\u00e4llen ist allein das Lemma \u201eMultikulturalit\u00e4t\u201c\/ \u201eMultikulturalismus\u201c zu finden.<\/p>\n<p>Dass sich alternative, zeitgem\u00e4\u00dfe Kulturmodelle nicht im kollektiven Bewusstsein merklich niedergeschlagen haben, ist ein Indiz daf\u00fcr, dass wir in diesem Fall der Globalisierung und damit bedingten Weltl\u00e4ufigkeit nicht mit der gebotenen geistigen Weltl\u00e4ufigkeit begegnen. Wir befinden uns, mit den Worten Martin Burckhardts gesprochen, in einer kognitiven Dissonanz.<\/p>\n<p>Dabei nehmen wir die M\u00f6glichkeiten einer vernetzten, entgrenzten Welt allzu gerne an. \u00dcber Social Media teilen wir minuti\u00f6s unsere Meinung, Erfahrung, unseren Alltag, Reisen oder Lifestyle. Wir agieren in der Netzwerkgesellschaft, erneut mit Burckhardt gesprochen und im transkulturellen Sinn, als Dividuum. Das Moment der Entgrenzung ist vor allem dann attraktiv, wenn wir es kontrolliert in der Hand haben: wenn wir selbst entscheiden k\u00f6nnen, wann und welchen Content wir mit dem Rest der Welt teilen; solange wir uns in anderen L\u00e4ndern so bewegen, wie es uns genehm und das Fremde ein Faszinosum ist.<\/p>\n<p>Das bereitwillige Teilen hat aber seine Grenzen. Vor allem dann, wenn das Fremde sich in unserem Lebensraum autonom und damit unkontrolliert bewegt. Die Schwelle zwischen Faszinosum und Tremendum ist leicht \u00fcberschritten. Um hier wieder Herr der Lage werden, werden Begriffe wie \u201eGastarbeiter\u201c oder \u201eLeitkultur\u201c bem\u00fcht, die eine genaue Rollenverteilung vorsehen: Das Hausrecht liegt beim Gastgeber und dieser bestimmt \u00fcber Zutritt und Verweildauer. Eine Leitkultur haben andere Kulturen zu akzeptieren und es gilt, sich hieran auszurichten. Kurzum: Mit beiden Begriffen wird eine Hierarchie statuiert, um sich des Fremden zu bem\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Auch, wenn Multikulturalit\u00e4t und die Idee der Leitkultur als gegens\u00e4tzliche Konzepte gelten, so weisen sie dennoch eine gemeinsame Basis auf: Ihnen liegt ein separatistisches Kulturverst\u00e4ndnis zugrunde. Damit f\u00fchrt der multikulturelle Ansatz die \u00f6ffentliche Diskussion und kollektive Wahrnehmung in eine Sackgasse.<\/p>\n<h3><strong>Ethik des Wissens<\/strong><\/h3>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns der Netzwerksgesellschaft nicht entziehen. Vielmehr sind in den kommenden Dekaden tiefgreifende Bewegungsstr\u00f6me und Entgrenzungserfahrungen absehbar: Laut Sch\u00e4tzungen der Weltbank besteht die Gefahr, dass bis 2050 bis zu 143 Millionen Menschen fl\u00fcchten m\u00fcssen, da der Klimawandel verheerende Auswirkungen auf ihren Lebensraum haben wird. Damit steigt auch das Risiko, dass sich bestehende Konflikte versch\u00e4rfen und neue hinzukommen (vgl. <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/informieren\/themen\/klimawandel\/klimafluechtlinge-klimawandel-und-migration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welthungerhilfe<\/a>).<\/p>\n<p>Auf vielerlei Ebenen entwickeln wir bereits L\u00f6sungen, um globalen Herausforderungen zu begegnen. Es geht aber auch darum, unsere Geisteshaltung nachhaltig zu kultivieren, die kognitive Dissonanz abzubauen und letztlich auch auf dieser Ebene weitere Entgrenzungserfahrungen im Sinne des Gemeinwohls zu verarbeiten. Lebensraum wird angesichts der klimatischen Ver\u00e4nderungen zu einer begrenzten Ressource. Deutungskonzepte, die kulturelle Schranken in unserem Kopf f\u00f6rdern, k\u00f6nnen daher als eine fatale Triebfeder wirken.<\/p>\n<p>Wissen und uns zur Verf\u00fcgung stehende Erkenntnisressourcen kommen angesichts dessen eine ethische Bedeutung zu. Dies bedeutet, dass wir eine Verantwortung f\u00fcr kollektive Deutungsschemata \u00fcbernehmen, diese \u00fcberdenken und an unseren realweltlichen Bedarf anpassen m\u00fcssen. Miranda Fricker zeigt in ihrem Werk \u201eEpistemische Ungerechtigkeit. Macht und die Ethik des Wissens\u201c eindr\u00fccklich, wie hermeneutische L\u00fccken, d.h. fehlende Begrifflichkeiten, uns daran hindern, Erfahrungen sinnvoll einzuordnen und sogar gerecht zu handeln. So konnte auf das Ph\u00e4nomen des Stalkings erst ab dem Moment ad\u00e4quat, mithin strafrechtlich, reagiert werden, als es als ein Tatbestand anerkannt, somit ein entsprechendes Deutungsschema etabliert sowie letztlich auch eine juristische Leerstelle gef\u00fcllt wurden. Betroffene Opfer verf\u00fcgen damit \u00fcber einen Bezugsrahmen, der zuvor fehlte, um das ihnen widerfahrene Unrecht geltend zu machen.<\/p>\n<p>Dies legt nicht nur nahe, welches Potenzial, sondern auch welche Macht der Einf\u00fchrung gewisser Begriffe als kollektive Deutungsressource innewohnt. Der \u00dcbergang von der reinen deskriptiven, linguistischen Ebene hin zu Konsequenzen f\u00fcr unserer tats\u00e4chliches Handeln wird sichtbar, wir werden unserer Lebenswelt und schlie\u00dflich unseren Mitmenschen im wahrsten Sinne des Wortes gerecht. Laut Fricker nehmen gewisse gesellschaftliche Institutionen und Bereiche, wie Politik, Journalismus oder aber Wissenschaft eine zentrale Funktion dabei ein, Deutungsschemata ins kollektive Bewusstsein zu erheben. So kodifizieren, standardisieren und normieren beispielsweise Referenzwerke wie der Duden unseren Sprachgebrauch. Als institutionalisierte Deutungsressource dienen sie der Sprachgemeinschaft als eine kollektive Quelle und wirken damit auf die Worte ein, mit der wir unsere Welt erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein transkulturelles Verst\u00e4ndnis birgt das Potenzial, kulturelle Schranken in unserem Kopf zu \u00fcberwinden, k\u00fcnftige Entgrenzungserfahrungen sinnvoll einzuordnen, unserer Welt und der kulturellen Dynamik auf eine humane Weise gerecht zu werden. Hierf\u00fcr ist es notwendig, dass wir als Gesellschaft Verantwortung \u00fcbernehmen und notwendige hermeneutischen L\u00fccken f\u00fcllen. Denn es geht um eine Zukunft in W\u00fcrde und Frieden. Transkulturalit\u00e4t als Erkenntnisschema im kollektiven Bewusstsein zu verankern ist nicht nur ein gemeinschaftliches, es ist auch ein zutiefst ethisches Ziel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff \u201eMultikulturalit\u00e4t\u201c ist Anfang der 90er Jahre im deutschsprachigen Raum bekannt geworden und pr\u00e4gt seitdem vorrangig die Diskurse moderner Einwanderungsgesellschaften. 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