{"id":2543504,"date":"2024-08-21T15:23:37","date_gmt":"2024-08-21T14:23:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2543504"},"modified":"2024-08-21T15:26:08","modified_gmt":"2024-08-21T14:26:08","slug":"seid-klug-wie-die-schlangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/08\/seid-klug-wie-die-schlangen\/","title":{"rendered":"Seid klug wie die Schlangen\u2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Deutschland wie in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern gewinnen rechtslastige Parteien und ihre Inhalte immer mehr an Boden. Es gibt aber auch st\u00e4rker werdende Gegenbewegungen. In den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien laufen Reportagen und andere Sendungen, die \u00fcber die Gefahren von rechts informieren, auf kommunaler Ebene gibt es viele Initiativen, bundesweit sind die OMAs GEGEN RECHTS aktiv. Sie sind zu einer starken Bewegung geworden. Es sind inzwischen Tausende von Frauen in 200 Gruppen, verteilt \u00fcber ganz Deutschland. Sie vergewissern sich selbst, die Medien und die sich als \u201elinks\u201c verstehende Bev\u00f6lkerung des Widerstands gegen rechte, rechtsradikale, rechtsextreme Akteur:innen, die die Menschenrechte und das politische System in Frage stellen.<\/strong><\/p>\n<p>Trotz dieser Bewegungen werden die Rechtsradikalen \u2013 angefangen mit der AfD \u2013 immer st\u00e4rker. Warum? Warum ist die Angst vor den Landtagswahlen im Osten so gro\u00df? Wieso haben die OMAs GEGEN RECHTS mit ihren Protestformen nicht ein Erstarken der AfD bei der Europawahl verhindern k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Rechtsradikalen, die in der Corona-Pandemie aufger\u00fcstet und dazu gewonnen haben, gelingt es, die Aufmerksamkeit auf ihre Themen und Probleml\u00f6sungen zu lenken. Warum sie dabei so erfolgreich sind, und warum die Linke \u2013 wenn man das Konglomerat von Organisationen und Einzelpersonen, die sich auf Werte wie Menschenw\u00fcrde und Menschenrechte beziehen, noch so bezeichnen kann \u2013 nicht erfolgreicher in ihren Aktionen ist, muss man sich fragen. Die \u00fcblichen Erkl\u00e4rungen daf\u00fcr sind: Die Menschen sind infolge der Globalisierung, der Migration, der Informations\u00fcberflutung verunsichert. Durch die komplexer werdende Wirklichkeit werden Selbstverst\u00e4ndlichkeiten infrage gestellt, die Sorge um den eigenen Wohlstand w\u00e4chst. Das ohnehin vorhandene Potential an gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und an Autoritarismus wird dadurch gest\u00e4rkt (1).<\/p>\n<p>Depression, Angst und Kriminalit\u00e4t k\u00f6nnen Indikatoren sein f\u00fcr die Belastungen, denen Menschen ausgesetzt sind. Ob sie mit psychischen Erkrankungen oder mit kriminellem Verhalten auf die Verunsicherung reagieren, ist eine Frage der seelischen und k\u00f6rperlichen Konstitution, des famili\u00e4ren Hintergrundes und der Umwelt, in der sie leben. Die Daten lassen auf zunehmende Gef\u00e4hrdungen auch der jungen Generation schlie\u00dfen. Medizin und Psychologie berichten von einer weltweit zunehmenden Anf\u00e4lligkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen f\u00fcr psychische St\u00f6rungen wie Depression und Angstst\u00f6rungen. Daf\u00fcr sind nicht allein die Einschr\u00e4nkungen w\u00e4hrend der Corona-Krise verantwortlich, die Zunahme beginnt noch vor der Corona-Zeit. \u201eUnzureichende Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel, eine unregulierte und unsichere digitale Welt und soziale Medien, soziale Ausgrenzung, unsichere Arbeitsverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die ersten Jobs, eingeschr\u00e4nkter Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, generationen\u00fcbergreifende Ungleichheit\u201c k\u00f6nnen als Faktoren f\u00fcr eine unsichere Zukunft genannt werden (Schwenkenbecher 2024).<\/p>\n<p>Auf diese Zukunft reagieren Jugendliche auch mit Gewaltbereitschaft. Bei den Tatverd\u00e4chtigen im Bereich der Gewaltkriminalit\u00e4t ist in den Jahren 2022 bis 2023 ein Anstieg zu beobachten, der \u2013 wie bei den psychischen St\u00f6rungen \u2013 auch h\u00f6her ist als vor der Corona-Epidemie (vgl. DJI 2024:16).<\/p>\n<p>Manche, nicht alle Faktoren der Verunsicherung lie\u00dfen sich politisch bearbeiten. Es g\u00e4be also viel zu tun, um gerade den j\u00fcngeren Generationen Anlass f\u00fcr Mut und Hoffnung zu geben. Sind Bewegungen wie die OMAs GEGEN RECHTS geeignet, jungen Menschen in diesen Zeiten Hoffnung und Sicherheit zu verschaffen? Und, weiter gedacht, sind sie in der Lage, bei rechtsextremen Akteur:innen, die zu vereinfachenden Erkl\u00e4rungsmustern neigen, Reflexionsprozesse und vielleicht sogar eine Meinungs\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren?<\/p>\n<h3><strong>Moralische Emp\u00f6rung<\/strong><\/h3>\n<p>In der Auseinandersetzung mit politischen Gegner:innen spielt Emp\u00f6rung eine gro\u00dfe Rolle. Die Demonstrationen gegen die Impfgegner: innen w\u00e4hrend der Corona-Zeit, auch die Demonstrationen von Fridays for Future haben der Unzufriedenheit mit rechtslastigen Bewegungen und\/oder mit der Regierung Ausdruck verliehen. Gleiches gilt f\u00fcr die Demonstrationen der Rechtsextremen, ebenfalls w\u00e4hrend der Corona-Zeit, und auch wieder am 4. August in Berlin. Die letzten gro\u00dfen Demonstrationen der linken Bewegung gab es nach der Ver\u00f6ffentlichung der Correctiv-Recherche, und auch sie gaben der Emp\u00f6rung der Menschen ein Gesicht. Emp\u00f6rung ist somit ein wichtiger Motor f\u00fcr politisches Handeln \u2013 auf beiden Seiten. Sie erreicht eine gewisse Befriedigung der politischen Akteur:innen, aber erreicht sie auch die politischen Gegner:innen, an die sie gerichtet ist? Bez\u00fcglich der linken Aktionen sprechen W\u00e4hler:innenzahlen eine andere Sprache. Die AfD wird immer st\u00e4rker, und das Magazin Compact kann seine Auflagen nach dem Verbot erh\u00f6hen. Das zeigt: Emp\u00f6rung kann der Ausgangspunkt f\u00fcr politisches Handeln sein, als Ratgeberin f\u00fcr die Aktionsformen ist sie nicht immer geeignet. Schon in der Bibel hei\u00dft es: <a href=\"https:\/\/www.bible.com\/de\/bible\/108\/MAT.10.16-26.NGU2011\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbSeht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe. Seid darum klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben\u201c (Matth\u00e4us 10).<\/a><\/p>\n<h3><strong>Die Attraktivit\u00e4t des Tabubruchs<\/strong><\/h3>\n<p>Der Philosoph Robert Hugo Ziegler hat eine faszinierende Analyse des Sylter Skandals um die Wohlstandsjugendlichen mit rechtsradikalem Gesang vorgelegt. Der Bruch des Tabus, eine nicht-nationalistische, diverse Gesellschaft zu sein, mit dem Song \u201eDeutschland den Deutschen, Ausl\u00e4nder raus\u201c kann demnach verschleiert werden unter dem Anspruch, \u201enur Spa\u00df\u201c zu sein (und haben zu wollen). Der Song und der Kontext, in dem er gesungen wurde, waren somit eine Transgression, d.h. ein absichtlicher Versto\u00df gegen gesellschaftliche Regeln.<\/p>\n<p>In der Folge von 1968 war es im Westen die Linke, die gegen die Regeln in Wort und Tat verstie\u00df. Sie ging vorw\u00e4rts und verwechselte ihre Aktionen weitgehend mit dem politischen Anspruch. Der Weg der Demonstrationen und anderer Widerstandsformen wurde mit dem Ziel eines Umbaus der Gesellschaft gleichgesetzt (vgl. Ziegler a.a.O.). Diejenigen, die dann in den Institutionen und Medien Positionen errangen und einen Teil ihrer Anspr\u00fcche durchsetzen konnten, k\u00e4mpften nicht mehr gegen den Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital, wobei \u2013 das fehlt bei Ziegler \u2013 dieser Widerspruch komplexer geworden ist durch die Gro\u00dfkonzerne und die Globalisierung.<\/p>\n<p>Die Entwicklung in der DDR war eine andere. Eine 68er-Bewegung konnte sich nicht entfalten, im Gegenteil: Sozialer Ausschluss bis hin zu Inhaftierung drohte jenen, die gegen das Regime aufbegehrten. In und nach der Wiedervereinigung wurden die Gegens\u00e4tze durch die Absorption der Wirtschaftskraft und die Ersetzung der F\u00fchrungsschicht durch Westdeutsche verst\u00e4rkt. Nur Regimegegner:innen hatten eine Chance, in die westlichen F\u00fchrungsschichten aufzusteigen. Ein gro\u00dfer Teil der DDR-Bev\u00f6lkerung erlebte die Folgen der Wiedervereinigung als pers\u00f6nlichen Abstieg und politische Entt\u00e4uschung. Von daher hat eine rechte Bewegung, die auf Nationalstolz setzt, eine gro\u00dfe Anziehungskraft.<\/p>\n<p>Was die Linke heute vereint, ist nichts anderes als der Kampf gegen die Rechten (a.a.O., s.a. Krastev). Es gelingt derzeit nicht, die Werte, f\u00fcr die sie steht, als ein Vorw\u00e4rts zu definieren. Nein, es geht eigentlich um ein Konservieren, ein Bewahren von Menschenrechten, Natur und Informationsfreiheit. Mit dieser Verhinderungspolitik verliert sie vor allem f\u00fcr die j\u00fcngeren Generationen, die ihre eigene Geschichte erleben und gestalten wollen, an Attraktivit\u00e4t. In den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern kommt das Aufbegehren gegen die Dominanz der Eliten der alten Bundesrepublik dazu.<\/p>\n<p>Das gilt in Teilen auch f\u00fcr die Erinnerungskultur. So sinnvoll und richtig es ist, dass wir das Naziregime verurteilen und seine Folgen betrauern, so wenig sagt dies den jungen Menschen, die damit keine eigenen Erfahrungen verbinden. In besonderer Weise gilt dies f\u00fcr die jungen Menschen, deren Eltern oder die selbst nicht seit Generationen in Deutschland leben. Der Politikwissenschaftler Krastev verweist auf Untersuchungen, die zeigen, dass Traumatisierungen nicht l\u00e4nger als drei Generationen wirksam sind und schlussfolgert: \u201eWas in den 1930er- und 40er-Jahren geschehen ist, das ist f\u00fcr junge Leute eine weit entfernte Vergangenheit. Der Thrill, ein Tabu zu \u00fcberschreiten, mit dem einen selbst gar nichts mehr verbindet \u2013 das erkl\u00e4rt die Attraktivit\u00e4t der Neuen Rechten speziell f\u00fcr junge M\u00e4nner\u201c (Krastev bei Lau 2024).<\/p>\n<h3><strong>Ignoranz gegen\u00fcber dem Klassenkonflikt<\/strong><\/h3>\n<p>Der Klassenkonflikt, der vom gr\u00f6\u00dften Teil der Linken, auch von jenen in der Regierung, verschwiegen wird, dr\u00e4ngt auf subtile Weise durch den Morast des Einvernehmens. Die inzwischen saturierte linksliberale Mittelschicht im Westen ist diejenige, die die Lebensbedingungen der \u00c4rmeren bestimmt und interpretiert. Die Armen und weniger Gebildeten m\u00fcssen sich von ihnen st\u00e4ndig sagen lassen, wie sie ihren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck verbessern k\u00f6nnen. Und sie erleben dazu auch noch eine Arroganz, die kr\u00e4nkt. Die \u00dcberheblichkeit, der formal besser gebildeten und \u00f6konomisch besser gestellten St\u00e4nde, ist ein Kapitalfehler, den die Linken, auch manche OMAs GEGEN RECHTS, all\u00fcberall begehen. So sangen die OMAs GEGEN RECHTS auf einer Abschlussdemonstration nach ihrem Kongress in Erfurt ein Lied, in dem es hei\u00dft: \u201eDie Welt ist komplizierter heute, doch das verstehen nicht alle Leute. Sie schauen zu viel TikTok, auf Zeitung haben sie Null-Bock\u201c. Man stelle sich einen Jugendlichen aus dem Prekariat vor, der diese Worte h\u00f6rt. Wenn er sich nicht entschlie\u00dft, den steinigen (und m\u00f6glicherweise erfolglosen) Weg zu Wohlstand und Erfolg zu gehen oder sich in Resignation zur\u00fcckzuziehen, entsteht Wut.<\/p>\n<p>F\u00fcr Menschen jeden Alters ist in Krisensituationen \u2013 und Armut ist eine permanente Krise \u2013 die Sorge um die durch Geschlecht, Migration und Hautfarbe benachteiligten Menschen nachrangig. Man hat schlicht nicht genug Zeit und Energie, um sich mit den Problemen anderer auszusetzen als mit denen, die einen selbst betreffen. Minderheiten, die unter Benachteiligungen leiden, k\u00f6nnen ihrerseits schwer Empathie f\u00fcr die Mehrheit entwickeln, wenn deren Sorgen nicht ihre eigenen sind. Nur durch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Sorgen der Anderen kann ein solidarisches Miteinander entstehen.<\/p>\n<h3><strong>Blindheit der Wissenschaft<\/strong><\/h3>\n<p>Mau u.a. (2024) behaupten aufgrund ihres umfangreichen Untersuchungsmaterials, es gebe keine Spaltung in der Gesellschaft, sondern diese sei durch gemeinsame \u00dcberzeugungen verbunden. Ein Beispiel ist die Forderung nach Gerechtigkeit. Nur: Gerechtigkeit sieht anders aus f\u00fcr diejenigen, die Geld haben, z.B. beim Kampf gegen den Klimawandel. Die besser Situierten k\u00e4mpfen gegen den Klimawandel und verzichten vielleicht auf ein zweites Auto. Hingegen reagieren diejenigen, die wenig verdienen und schon gar nichts besitzen, allergisch, wenn ihnen durch politische Ma\u00dfnahmen weitere Verzichtsleistungen abverlangt werden.<\/p>\n<p>Im Osten erreicht die AfD voraussichtlich inzwischen 24 (Brandenburg) bis 30 (Sachsen, Th\u00fcringen) Prozent der W\u00e4hlerstimmen. Hier von \u201eR\u00e4ndern\u201c zu schreiben, wie Mau u.a. dies tun, ist wohl etwas untertrieben (2). \u201eDie\u201c Wissenschaft bietet nicht immer handlungsrelevante Analysen.<\/p>\n<h3><strong>Vertiefung der Konflikte<\/strong><\/h3>\n<p>Die OMAs GEGEN RECHTS genie\u00dfen inzwischen im linksliberalen Spektrum ein hohes Ma\u00df an Anerkennung. Was fehlt, sind Analysen \u00fcber ihre Wirksamkeit, die \u2013 zugegeben \u2013 schwer zu erarbeiten sind. Bei manchen Aktionen l\u00e4sst sich zumindest die Frage stellen, ob au\u00dfer einer positiven Resonanz bei Gleichgesinnten, auch in den Medien, bei den politischen Gegner: innen ein Erfolg erreicht wird.<\/p>\n<p>Beispiel AfD-Verbot. Mit gro\u00dfem Aufwand unterst\u00fctzen die OMAs GEGEN RECHTS die Versuche, die AfD verbieten zu lassen. Ein solches Verbot w\u00fcrde die Politik endg\u00fcltig unglaubw\u00fcrdig werden lassen, denn alle W\u00e4hler der AfD, auch Menschen, die heimlich mit ihr lieb\u00e4ugeln, k\u00f6nnen auch die Versuche, die Chancen f\u00fcr ein AfD-Verbot zu kl\u00e4ren, nur als Faustschlag gegen ihre \u00dcberzeugungen wahrnehmen und als Beweis, dass wir nicht in einer Demokratie leben.<\/p>\n<p>Der Politikwissenschaftler Philip Manow sieht darin eine Gefahr f\u00fcr die Demokratie, die wir doch angeblich sch\u00fctzen wollen: \u201eWir kriegen die Demokratie nicht dadurch stabilisiert, dass wir m\u00f6glichst emp\u00f6rungsfreie Diskurse f\u00fchren, sondern wir m\u00fcssen die Zumutungen der elektoralen Demokratie annehmen, die darin bestehen, dass Leute wirklich anderer Meinung sind als wir.\u201c<\/p>\n<p>\u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Umgang mit der Zeitschrift Compact. Auch hier wird die politische Auseinandersetzung durch einen ministeriellen Befehl abgebrochen. Es ist zu vermuten, dass dieses Verbot in der rechtsextremen Szene als Reduzierung der Meinungsvielfalt bewertet wird. Und das ist es leider auch. Die Meinungen verschwinden nicht, sondern erhalten Auftrieb, wie G\u00f6tz Kubitschek nach der richterlichen Ablehnung des Verbots stolz verk\u00fcndete.<\/p>\n<p>Wer etwas gegen die Anziehungskraft des Rechtsextremismus tun will, muss, wie dies in der P\u00e4dagogik heute selbstverst\u00e4ndlich ist, sich auf die Ebene derer begeben, denen er\/sie etwas vermitteln will. Social Media bieten neben der K\u00e4rrnerarbeit in den Kommunen die M\u00f6glichkeit, mit Andersdenkenden ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Geschieht dies mit Respekt gegen\u00fcber dem\/der Anderen und mit klaren Informationen, ist vielleicht eine Ver\u00e4nderung m\u00f6glich.<\/p>\n<h3><strong>Finanzen kontrollieren<\/strong><\/h3>\n<p>Die Analyse der Finanzierung von rechtslastigen Entscheidungen von Unternehmen w\u00e4re eine Aufgabe, f\u00fcr die man bestimmte Kompetenzen braucht. Auch gibt es in unserem Finanzsystem viele Schlupfl\u00f6cher, die Laien schwer aufdecken k\u00f6nnen. Aber manchmal gelingt es, einen Fehler zu skandalisieren, der Gelder in die falsche Richtung lenkt. Das ist passiert, als die OMAs wie auch andere Gruppen Einspruch bei Finanz\u00e4mtern gegen die Gemeinn\u00fctzigkeit des deutlich rechtsextremen Vereins \u201eStaatsreparatur\u201c erhoben haben. Dessen Gemeinn\u00fctzigkeit ist schon deshalb ein Skandal, weil sie regierungskritischen Vereinen wie Attac aberkannt wurde.<\/p>\n<p>Anders ist dies mit Aktionen wie der L\u00f6schung des AfD-Kontos bei der Berliner Volksbank. Die OMAs GEGEN RECHTS wurden in den Medien beklatscht, weil sie es mit ihrem Einsatz erreicht hatten, dass die Berliner Volksbank das Spendenkonto der AfD abgeschafft hat. Was wir nicht wissen: Wie reagieren die rechtsextreme Community und solche Menschen, die sich von ihr angezogen f\u00fchlen, darauf? Glaubt im Ernst jemand, dass der Spendenfluss f\u00fcr die AfD dadurch verhindert werden kann? Der Erfolg dieser Aktion besteht vermutlich in erster Linie in dem Erleben von Wirkm\u00e4chtigkeit.<\/p>\n<h3><strong>Informationen bieten<\/strong><\/h3>\n<p>Es braucht Kontexte, in denen Falschmeldungen, L\u00fcgen richtig gestellt werden. Kontexte dieser Art bieten die Social Media, zuallererst TikTok und Instagram. Dabei ist es wichtig, konkrete Aussagen zu machen und keine abstrakten Forderungen wie die nach Aufrechterhaltung der Demokratie oder Menschenrechten zu stellen. Die OMAs GEGEN RECHTS haben angefangen, mit Humor und mit witziger Aufkl\u00e4rung ein Gegengewicht zu den falschen Botschaften der Rechtsextremen zu bilden (Beispiele: <a href=\"https:\/\/vm.tiktok.com\/ZGecfnYve\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/vm.tiktok.com\/ZGecfnYve<\/a>; <a href=\"https:\/\/vm.tiktok.com\/ZGecxH7Hs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/vm.tiktok.com\/ZGecxH7Hs\/<\/a>). Solche Videos k\u00f6nnen die Reflexion der User:innen anregen.<\/p>\n<h3><strong>Informationen zentrieren<\/strong><\/h3>\n<p>Das Problem, das die jungen Generationen st\u00e4rker als die \u00e4lteren betrifft, ist die Klimakrise. Trotzdem gibt es in der politischen Diskussion immer noch Verharmlosungen, bei Rechtsradikalen bis zur Leugnung der Tatsachen. Die Letzte Generation wird wie eine terroristische Gruppe behandelt. Wieso stehen die OMAs GEGEN RECHTS diesen jungen Menschen nicht bei? Wieso wird die relative Gleichg\u00fcltigkeit der rechten Bewegung gegen\u00fcber der Zerst\u00f6rung unserer Lebensbedingungen nicht ins Zentrum der Aktionen gestellt? DAS ist eine Bewegung gegen Rechts, bei der sich die OMAs mit der jungen Generation verbinden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3><strong>Gef\u00fchle thematisieren<\/strong><\/h3>\n<p>Die Darstellung der eigenen Gef\u00fchle \u2013 zum Beispiel Trauer \u00fcber die Entscheidungen \u2013 ist eine M\u00f6glichkeit, die User:innen anzusprechen (zum Beispiel: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/marioninaktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.instagram.com\/marioninaktion\/<\/a>). Bei der \u00c4u\u00dferung von Gef\u00fchlen kann eher Verst\u00e4ndnis entstehen als bei der Aufnahme von Informationen. Und wir k\u00f6nnen in freundlichen Kontakt mit Andersdenkenden kommen.<\/p>\n<h3><strong>Kontakte herstellen<\/strong><\/h3>\n<p>Zeit Online hat diesen Gedanken umgesetzt mit dem Projekt \u201eDeutschland spricht\u201c, das von My Country Talks, einer internationalen Plattform f\u00fcr politischen Dialog, durchgef\u00fchrt wird. Dabei beantworten Zeit-Leser:innen ein paar Fragen zu verschiedenen Themen, ein Algorithmus findet eine\/n Teilnehmer:in an der Umfrage, die <strong>andere<\/strong> Ansichten hat. Beide Teilnehmer:innen werden um ihr Einverst\u00e4ndnis zur Kontaktaufnahme gebeten, ein Gespr\u00e4ch \u2013 pers\u00f6nlich oder online \u2013 findet im September statt. Ich habe an diesem Projekt schon einmal teilgenommen, ein Kontakt kam zustande, wurde aber schnell wieder beendet, weil die Ansichten \u00fcber den Ukraine-Krieg zu unterschiedlich waren. Aber die Idee ist gut: Kontakte mit Andersdenkenden wahrnehmen.<\/p>\n<h3><strong>Zu neuen Ufern<\/strong><\/h3>\n<p>Es w\u00e4re wichtig, Wege zu finden, die die Feindseligkeit zwischen den politischen Lagern vermeiden.<\/p>\n<p>Ein solcher Weg w\u00e4re eine Bewegung, \u00e4hnlich wie die OMAs GEGEN RECHTS, die sich um die N\u00f6te von Kindern k\u00fcmmert. <strong>Oldies for Kids<\/strong>, so der Name, w\u00e4re auch f\u00fcr M\u00e4nner offen. Welchen Problemen sollte sich eine solche Initiative widmen?<\/p>\n<p>Im Inland sehen wir ein hohes Ma\u00df an Kindern in Armut, eine gescheiterte Kindergrundsicherung, eine infolge des Personalmangels katastrophale Situation in Kitas und Grundschulen (3). Au\u00dferdem erleiden Kinder physische und psychische Gewalt im Nahbereich. Professionelle im Sozial- und Bildungsbereich sind v\u00f6llig \u00fcberfordert. Wir haben gen\u00fcgend Baustellen in Deutschland und Europa. Da wir in EINER Welt leben, geht uns auch das Schicksal von Kindern au\u00dferhalb unserer Grenzen etwas an. Und wie wir im Israel-Pal\u00e4stina- Konflikt sehen, schwappen irgendwann die Konflikte der Welt in unser Land. Es macht Sinn, Stellung zu nehmen.<\/p>\n<p>In ausl\u00e4ndischen Krisengebieten sind die Lebensverh\u00e4ltnisse von Kindern unertr\u00e4glich. In der Ukraine, in Gaza, im Sudan und im Jemen erhalten Kinder nicht gen\u00fcgend N\u00e4hrstoffe und werden zu dauerhaft Behinderten, Tausende und Abertausende sterben an Hunger, durch milit\u00e4rische Gewalt, an den Auswirkungen des Klimawandels. Oder sie werden in Lagern zu Gewalt konditioniert (vgl. D\u00f6rries 2024).<\/p>\n<p>In totalit\u00e4ren Staaten werden Kinder jeglicher freien Meinungsbildung beraubt und m\u00fcssen sich, wie auch ihre Eltern, dem Druck zur Anpassung beugen. Sie erleben au\u00dfer der eigenen Reglementierung die Angst der Eltern vor kritischem Denken und Sprechen.<\/p>\n<p>Dies alles sind Probleme, die gen Himmel schreien. Viele Organisationen k\u00fcmmern sich in Deutschland darum: Deutsches Kinderhilfswerk, Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Liga f\u00fcr das Kind. <strong>Oldies for Kids<\/strong> w\u00fcrde andere Aktionsformen w\u00e4hlen, die auf einer direkten Partizipation aller Teilnehmer:innen beruhen, ohne eine Vereinst\u00e4tigkeit anzustreben. Au\u00dferdem sollte <strong>Oldies for Kids<\/strong> die internationalen Entwicklungen im Auge haben.<\/p>\n<p>Sich f\u00fcr Kinder zu engagieren, w\u00fcrde f\u00fcr Menschen unterschiedlicher Herkunft und politischer Ausrichtung ein gemeinsames Anliegen bedeuten. Eine solche Bewegung h\u00e4tte den Vorteil, dass sie Menschen miteinander ins Gespr\u00e4ch bringen w\u00fcrde. Man wird sehen, ob eine solche Bewegung Anh\u00e4nger:innen findet \u2013 und die Welt besser machen kann.<\/p>\n<p><strong><em>Der Beitrag ist auch auf <a href=\"https:\/\/hildevonballuseck.wordpress.com\/2024\/08\/20\/seid-klug-wie-die-schlangen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hilde von Ballusecks Blog<\/a> zu finden.<\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Fragestellung dieses Artikels hat mich schon in dem Artikel <a href=\"https:\/\/hildevonballuseck.wordpress.com\/2023\/07\/26\/strategien-gegen-rechts\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/hildevonballuseck.wordpress.com\/2023\/07\/26\/strategien-gegen-rechts\/<\/a> besch\u00e4ftigt. Vor einem Jahr glaubte ich, die Rechtsradikalen durch eine Auseinandersetzung mit ihnen in den Social Media schw\u00e4chen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>(3) Ebenso grobk\u00f6rnig ist die Folgerung, die Mau in seinem Artikel (2024) \u00fcber die Ostdeutschen zieht. Er meint, statt \u00fcber den Verlust der Identit\u00e4t durch die Wiedervereinigung zu lamentieren, sollten sie lieber ihre Vergangenheit aufarbeiten. Dabei sieht der Westdeutsche nicht, dass ihnen die Aufarbeitung aufgrund des Verlusts ihrer Identit\u00e4t schwer f\u00e4llt (wenn es denn Menschen sind, die nicht ohnehin in den Westen gefl\u00fcchtet oder umgezogen sind oder Sprecher:innen der Regimekritiker:innen wurden.) \u00dcberzeugender ist das Argument, wenn Biermann es anf\u00fchrt (<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2024-08\/wolf-biermann-ostdeutschland-sahra-wagenknecht-afd-interview\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2024-08\/wolf-biermann-ostdeutschland-sahra-wagenknecht-afd-interview<\/a>).<\/p>\n<p>(3) Jedes Jahr verlassen ca. 50.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss (<a href=\"https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p>2024.DJI. Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalit\u00e4tspr\u00e4vention. Zahlen-Daten-Fakten. Jugendgewalt. Aktualisierung Mai 2024. <a href=\"https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/dasdji\/publikationen\/Brosch%C3%BCren_2024\/DJI_Zahlen-Daten-Fakten-Jugendgewalt_Mai_2024-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/dasdji\/publikationen\/Brosch%C3%BCren_2024\/DJI_Zahlen-Daten-Fakten-Jugendgewalt_Mai_2024-1.pdf<\/a><\/p>\n<p>2024 Deutsches Schulportal: <a href=\"https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/<\/a><\/p>\n<p>2024.DJI. Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalit\u00e4tspr\u00e4vention. Zahlen-Daten-Fakten. Jugendgewalt. Aktualisierung Mai 2024. <a href=\"https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/dasdji\/publikationen\/Brosch%C3%BCren_2024\/DJI_Zahlen-Daten-Fakten-Jugendgewalt_Mai_2024-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/dasdji\/publikationen\/Brosch%C3%BCren_2024\/DJI_Zahlen-Daten-Fakten-Jugendgewalt_Mai_2024-1.pdf<\/a><br \/>\n2024 Deutsches Schulportal: <a href=\"https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schule-im-umfeld\/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel\/<\/a><br \/>\n2024. D\u00f6rries, Bernd: \u201eWir m\u00fcssen die Kinder da rausholen\u201c. SZ vom 2.8.24<br \/>\n2024. Lau, Mariam. Interview mit Ivan Krastev: Haben die Linken ihre Stimme verloren? Die Zeit Nr. 33\/24<br \/>\n2024. Manow, Philip. Interview in S\u00fcddeutsche Zeitung vom 8. 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