{"id":2540894,"date":"2024-08-07T16:42:49","date_gmt":"2024-08-07T15:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2540894"},"modified":"2024-08-07T16:42:49","modified_gmt":"2024-08-07T15:42:49","slug":"diplomatie-statt-waffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/08\/diplomatie-statt-waffen\/","title":{"rendered":"Diplomatie statt Waffen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neue Bem\u00fchungen um Waffenstillstand in der Ukraine: Selenskyj zieht \u201eDiplomatie statt Waffen\u201c in Betracht; Beijing verhandelt mit Kiew; Finnlands Pr\u00e4sident w\u00fcnscht Gespr\u00e4che. Berlin unternimmt zur Kriegsbeendigung nichts.<\/strong><\/p>\n<p>Ohne jegliches Zutun der Bundesregierung zeichnen sich vorsichtige Bem\u00fchungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine und um eine m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung ab. So hat etwa der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit franz\u00f6sischen Medien erkl\u00e4rt, er bestehe nicht mehr darauf, die territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine \u201emit Waffen\u201c zu erk\u00e4mpfen; denkbar seien stattdessen auch diplomatische Schritte. Selenskyj w\u00fcnscht zudem die Teilnahme russischer Delegierter an einem Friedensgipfel; auch eine Vermittlung durch China schlie\u00dft er nicht aus. Zugleich l\u00e4dt Kiew nach mehrt\u00e4gigen, als produktiv bezeichneten Gespr\u00e4chen von Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba in der Volksrepublik nun Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi zu einer Fortsetzung der Verhandlungen in die ukrainische Hauptstadt ein. Beijing hat sich bislang Gespr\u00e4chen, die lediglich zum Ziel hatten, Russland zu isolieren, anstatt nach einer Friedensl\u00f6sung zu suchen \u2013 so etwa der Ukraine-Gipfel in der Schweiz \u2013, konsequent verweigert. Als erster Hardliner aus dem Westen hat sich auch Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb f\u00fcr Verhandlungen ausgesprochen. Hintergrund sind die f\u00fcr Kiew miserablen Kriegsperspektiven.<\/p>\n<h3>Frontlage: \u201eViele Probleme auf einmal\u201c<\/h3>\n<p>Die Lage an der Front verschlechtert sich laut Berichten f\u00fcr die ukrainischen Streitkr\u00e4fte zusehends. Demnach hat Russland in der vergangenen Woche in Donezk seine umfassendste Offensive in diesem Jahr gestartet, ist zuletzt vergleichsweise rasch vorger\u00fcckt und droht wichtige ukrainische Versorgungslinien abzuschneiden. F\u00fcr die ukrainischen Truppen, urteilt Gustav Gressel, Milit\u00e4rexperte des European Council on Foreign Relations (ECFR), \u201ekommen jetzt viele Probleme auf einmal zusammen: abgek\u00e4mpfte Einheiten, hohe Verluste von qualifiziertem Personal vor allem im Fr\u00fchjahr, fehlende Munition, fehlendes Material (vor allem gepanzerte Fahrzeuge), Verwundbarkeit gegen\u00fcber russischen Gleitbombenangriffen, kaum M\u00f6glichkeiten, russische Aufkl\u00e4rungsdrohnen abzufangen\u201c.[1] \u201eFrisch mobilisierte Soldaten\u201c seien au\u00dferdem \u201ein neue Brigaden\u201c abkommandiert und nicht in bestehende Brigaden integriert worden; f\u00fcr sie fehle es \u201eam geeigneten F\u00fchrungspersonal\u201c. Ob die vielgepriesenen Kampfjets F-16 \u00fcberhaupt \u201ein der N\u00e4he der Front\u201c operieren k\u00f6nnten, um Angriffe mit Gleitbomben zu verhindern, sei unter anderem wegen der geringen Reichweite ihres Radars ungewiss. Zu hierzulande so beliebten Berichten \u00fcber \u201eSchw\u00e4chen der russischen Armee\u201c \u00e4u\u00dfert Gressel, sie t\u00e4uschten dar\u00fcber hinweg, dass die Ukraine \u201e\u00e4hnliche Probleme\u201c habe.<\/p>\n<h3>Zum Gebietsverzicht bereit<\/h3>\n<p>Gressel weist zudem darauf hin, dass der Krieg \u201eauch abseits der Front &#8230; zunehmend die Moral, Ressourcen und Infrastruktur der Ukraine\u201c strapaziert.[2] In der Tat sprachen sich im Juli im Rahmen einer Umfrage in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung 44 Prozent daf\u00fcr aus, in Friedensverhandlungen mit Russland einzutreten. Im Mai 2023 hatten dies kaum 23 Prozent getan.[3] Eine weitere Umfrage ergab, dass der Anteil derjenigen, die zum Erreichen von Frieden zur Preisgabe von Territorien bereit w\u00e4ren, von rund 9 Prozent im Februar 2023 auf nun 32 Prozent gestiegen war. Der Anteil derjenigen, die jeglichen Gebietsverzicht dezidiert ablehnten, war von rund 74 Prozent im Dezember 2023 auf nur noch 55 Prozent gefallen.[4] Hintergrund sind unter anderem die wachsenden Belastungen durch massive Zerst\u00f6rungen der Infrastruktur. Auf politischer Ebene kommt starke Unklarheit dar\u00fcber hinzu, wie ein etwaiger US-Pr\u00e4sident Donald Trump sich gegen\u00fcber Kiew verhielte.<\/p>\n<h3>Wie BRD und DDR<\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund mehren sich die Zeichen, die Ukraine k\u00f6nne sich f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber einen Waffenstillstand und eine etwaige Friedensl\u00f6sung \u00f6ffnen. Nachdem der Versuch gescheitert ist, auf einem vorgeblichen \u201eFriedensgipfel\u201c in der Schweiz den Globalen S\u00fcden gegen Russland in Stellung zu bringen (german-foreign-policy.com berichtete [5]), hat Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj vor rund zehn Tagen mitgeteilt, er schlie\u00dfe Gespr\u00e4che mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin nicht mehr aus [6]. In einem am Mittwoch erschienenen Interview mit franz\u00f6sischen Medien \u00e4u\u00dferte Selenskyj nun explizit, er w\u00fcnsche eine Pr\u00e4senz russischer Delegierter auf einem n\u00e4chsten \u201eFriedensgipfel\u201c.[7] Selenskyj teilte zudem mit, Kiew bestehe weiterhin auf der territorialen Integrit\u00e4t der Ukraine; diese m\u00fcsse man aber nicht unbedingt \u201emit Waffen\u201c erk\u00e4mpfen \u2013 denkbar seien auch diplomatische Schritte. Damit n\u00e4hert sich Selenskyj der bereits im vergangenen Jahr diskutierten Option an, die Frontlinie einzufrieren und zu einem praktischen Nebeneinander mit Russland zu finden, ohne die Annexion ukrainischer Territorien in aller Form anzuerkennen.[8] Man k\u00f6nne die Territorien vielleicht auf \u00e4hnliche Weise wiedergewinnen wie einst die BRD das Territorium der DDR, hei\u00dft es meistens dazu.<\/p>\n<h3>China als Vermittler<\/h3>\n<p>Selenskyj schlie\u00dft zudem eine Vermittlung durch China nicht aus. Zwar ziehe er es vor, wenn Beijing nicht zwischen Kiew und Moskau vermittle, sondern stattdessen seinen Einfluss auf Russland nutze, um es zur Beendigung des Krieges und zum Abzug seiner Streitkr\u00e4fte zu zwingen, teilte Selenskyj mit. Eine offene Ablehnung chinesischer Bem\u00fchungen, den Krieg durch einen Abgleich zwischen den beiden Seiten zu beenden, unterlie\u00df er allerdings.[9] Das ist deshalb von Bedeutung, weil einschl\u00e4gige Gespr\u00e4che k\u00fcrzlich begonnen haben und jetzt m\u00f6glicherweise fortgesetzt werden. In der vergangenen Woche hielt sich der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba zum ersten Mal seit Kriegsbeginn zu Gespr\u00e4chen in Beijing auf, die sich insgesamt \u00fcber einige Tage zogen und als durchaus produktiv eingestuft wurden. Kuleba bestand lediglich auf der Souver\u00e4nit\u00e4t und auf der territorialen Integrit\u00e4t der Ukraine; diese freilich waren schon Bestandteil des chinesischen Zw\u00f6lf-Punkte-Plans vom Februar 2023, den Kiew damals in ersten Reaktionen begr\u00fc\u00dft hatte.[10] Am Dienstag teilte die ukrainische Regierung mit, sie habe Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi zu weiteren Gespr\u00e4chen nach Kiew eingeladen; Wang habe sich offen daf\u00fcr gezeigt. Man schlie\u00dfe selbst ein Treffen zwischen Selenskyj und Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping nicht mehr aus.[11]<\/p>\n<h3>\u201eAbzug keine Vorbedingung\u201c<\/h3>\n<p>Selbst im Westen gibt es vorsichtige Hinweise auf ein Einlenken. Dies ergibt sich aus \u00c4u\u00dferungen von Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb, der mit Blick auf den Ukraine-Krieg bisher eher als Hardliner auftrat. Im Mai hatte er noch erkl\u00e4rt, \u201eder einzige Weg zum Frieden\u201c f\u00fchre \u201e\u00fcber das Schlachtfeld\u201c.[12] Am Wochenende urteilte er nun aber in einem Interview mit der franz\u00f6sischen Abendzeitung Le Monde, man sei \u201ean einem Punkt angekommen, an dem Verhandlungen beginnen m\u00fcssen\u201c.[13] Einen Abzug der russischen Streitkr\u00e4fte, der auch in Berlin unabl\u00e4ssig als Voraussetzung f\u00fcr Verhandlungen gefordert wird, k\u00f6nne man nicht \u201eals Vorbedingung betrachten\u201c, \u00e4u\u00dferte Stubb nun. Klar sei, dass Selenskyj bez\u00fcglich der von Russland annektierten Gebiete eine Entscheidung treffen m\u00fcsse. Dar\u00fcber hinaus seien Sicherheitsgarantien westlicher Staaten f\u00fcr die Ukraine erforderlich. Diese liegen mittlerweile zahlreich vor, haben jedoch aus Kiewer Sicht durchweg den Nachteil, dass sie f\u00fcr den Fall eines erneuten russischen Angriffs keine feste Verteidigungszusage geben, sondern lediglich versprechen, innerhalb k\u00fcrzester Frist zu Gespr\u00e4chen zusammenzukommen und Kiew auf \u00e4hnliche Weise zu unterst\u00fctzen wie im aktuellen Krieg. Das gilt auch f\u00fcr die deutsche Sicherheitsgarantie (german-foreign-policy.com berichtete [14]). Selbstverst\u00e4ndlich ben\u00f6tige die Ukraine auch Wiederaufbauhilfen, konstatierte Stubb. Man darf vermuten, dass Kuleba dies bei seinem Besuch in Beijing ebenfalls besprach.<\/p>\n<h3>Deutschland? Fehlanzeige.<\/h3>\n<p>Beobachter weisen darauf hin, dass die Gespr\u00e4che \u00fcber einen etwaigen Waffenstillstand sich allenfalls in einem fr\u00fchen Stadium befinden und die Erfolgsaussichten v\u00f6llig ungewiss sind. Zumindest indirekt sind inzwischen allerdings auch europ\u00e4ische Politiker involviert; so tauschte sich \u2013 nach dem k\u00fcrzlichen Besuch von Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n in Beijing [15] \u2013 zu Wochenbeginn Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni im Gespr\u00e4ch mit Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping \u00fcber den Ukraine-Krieg aus. Sie sei der Auffassung, Beijing k\u00f6nne \u201eein Schl\u00fcsselakteur\u201c bei dem Versuch werden, \u201eElemente eines gerechten Friedens\u201c f\u00fcr die Ukraine zu identifizieren, teilte Meloni nach dem Gespr\u00e4ch mit.[16] Von etwaigen Bem\u00fchungen deutscher Regierungspolitiker, Wege hin zu einem Waffenstillstand zu finden, ist nichts bekannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1], [2] Tobias Mayer: Milit\u00e4rexperte \u00fcber die Lage im Ukrainekrieg: \u201eFriedensverhandlungen sind pure Spekulation von Biertischdiplomaten\u201c. tagesspiegel.de 30.07.2024.<\/p>\n<p>[3] Nate Ostiller: 44% of Ukrainians believe it\u2019s time to start official peace talks with Russia, survey finds. kyivindependent.com 15.07.2024.<\/p>\n<p>[4] Brendan Cole: Ukrainian Support for Ceding Territory Surges. newsweek.com 23.07.2024.<\/p>\n<p>[5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ziele klar verfehlt<\/a>.<\/p>\n<p>[6] Ella Str\u00fcbbe: Kreml lobt Selenskyj. tagesspiegel.de 22.07.2024. S. auch <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9628\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Streit um Viktor Orb\u00e1n<\/a>.<\/p>\n<p>[7] Thomas d\u2019Istria: Volodymyr Zelensky : renoncer \u00e0 des territoires ukrainiens est \u00ab une question tr\u00e8s, tr\u00e8s difficile \u00bb. lemonde.fr 31.07.2024.<\/p>\n<p>[8] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9256\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Korea-Krieg als Modell<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9279\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der \u00dcbergang zur Diplomatie (I)<\/a>.<\/p>\n<p>[9] Thomas d\u2019Istria: Volodymyr Zelensky : renoncer \u00e0 des territoires ukrainiens est \u00ab une question tr\u00e8s, tr\u00e8s difficile \u00bb. lemonde.fr 31.07.2024.<\/p>\n<p>[10] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eAuf der Seite der Diplomatie\u201c (III)<\/a>.<\/p>\n<p>[11] Dan Peleschuk: Kyiv hails dialogue with Beijing, hints at potential Zelenskiy-Xi meeting. reuters.com 30.07.2024.<\/p>\n<p>[12] \u201eGerade f\u00fchrt der einzige Weg zum Frieden \u00fcber das Schlachtfeld\u201c. Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.05.2024.<\/p>\n<p>[13] Philippe Ricard: Alexander Stubb, president finlandais, \u00e0 propos de la guerre en Ukraine : \u00ab Nous arrivons \u00e0 un point o\u00f9 les n\u00e9gociations doivent commencer \u00bb. lemonde.fr 27.07.2024.<\/p>\n<p>[14] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9488\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Dominanz in Mittel- und Osteuropa<\/a>.<\/p>\n<p>[15] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9628\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Streit um Viktor Orb\u00e1n<\/a>.<\/p>\n<p>[16] Riyaz ul Khaliq, Giada Zampano: China can become \u2018key player\u2019 to help identify peace in Ukraine, says Italian premier. aa.com.tr 30.07.2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Bem\u00fchungen um Waffenstillstand in der Ukraine: Selenskyj zieht \u201eDiplomatie statt Waffen\u201c in Betracht; Beijing verhandelt mit Kiew; Finnlands Pr\u00e4sident w\u00fcnscht Gespr\u00e4che. 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