{"id":2539868,"date":"2024-08-01T08:49:59","date_gmt":"2024-08-01T07:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2539868"},"modified":"2024-08-01T08:49:59","modified_gmt":"2024-08-01T07:49:59","slug":"extremes-klima-warum-eine-stabile-zukunft-eine-neue-wirtschaftspolitik-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/08\/extremes-klima-warum-eine-stabile-zukunft-eine-neue-wirtschaftspolitik-braucht\/","title":{"rendered":"Extremes Klima: Warum eine sta\u00adbile Zukunft eine neue Wirtschafts\u00adpolitik braucht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Erderhitzung und die damit verbundenen h\u00e4ufigeren und heftigeren Extremwetterereignisse destabilisieren das Klima. Besonders betroffen sind jene, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Eine sichere Zukunft f\u00fcr alle erfordert einen umfassenden sozialen und \u00f6kologischen Umbau der Wirtschaft.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Lukas Oberndorfer f\u00fcr A&amp;W Blog<\/em><\/p>\n<p>Wie sehr die Erderhitzung das Klima destabilisiert, zeigt das vergangene Jahr, das inzwischen wissenschaftlich gut erfasst ist: 2023 war mit <a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/global-climate-highlights-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/global-climate-highlights-2023\">1,48 \u00b0C \u00fcber dem vorindustriellen Niveau weltweit das w\u00e4rmste Jahr der Messgeschichte und wahrscheinlich auch der letzten 100.000 Jahre.<\/a> Die drei w\u00e4rmsten Jahre, die in Europa gemessen wurden, traten alle seit 2020 auf, die <a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus#:~:text=%E2%80%9CIn%202023%2C%20Europe%20witnessed%20the,said%20C3S%20Director%20Carlo%20Buontempo.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus\">zehn w\u00e4rmsten se<\/a><a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus#:~:text=%E2%80%9CIn%202023%2C%20Europe%20witnessed%20the,said%20C3S%20Director%20Carlo%20Buontempo.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus\">i<\/a><a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus#:~:text=%E2%80%9CIn%202023%2C%20Europe%20witnessed%20the,said%20C3S%20Director%20Carlo%20Buontempo.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus\">t 2007.<\/a> Im letzten Jahr brannten in Griechenland 96.000 Hektar Waldfl\u00e4che ab \u2013 der bisher gr\u00f6\u00dfte Waldbrand, der jemals in der Europ\u00e4ischen Union gemessen wurde.<\/p>\n<p id=\"heading_Die_Extreme_nehmen_zu\"><b>Die Extreme nehmen zu<\/b><\/p>\n<p>Das Klima wird allerdings nicht \u201enur\u201c hei\u00dfer, sondern auch instabiler und extremer: 2023 war nicht nur das hei\u00dfeste Jahr der Messgeschichte, sondern <a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus#:~:text=%E2%80%9CIn%202023%2C%20Europe%20witnessed%20the,said%20C3S%20Director%20Carlo%20Buontempo.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/widespread-floods-severe-heatwaves-esotc-2023-puts-europes-climate-focus\">gleichzeitig eines der feuchtesten<\/a>. Das ist kein Widerspruch, sondern physikalisch erkl\u00e4rbar: W\u00e4rmere Luft f\u00fchrt nicht nur zu st\u00e4rkerer Verdunstung, sondern kann auch mehr Wasserdampf speichern. Mit jedem zus\u00e4tzlichen Grad Lufttemperatur kann die Atmosph\u00e4re <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.deutsches-klima-konsortium.de\/klimafaq-8-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.deutsches-klima-konsortium.de\/klimafaq-8-1.html\">rund sieben Prozent mehr Wasserdampf speichern.\u00a0<\/a> Damit steigt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr extreme Niederschlagsereignisse (sogenannten \u201eStarkregen\u201c). Eine Entwicklung, die nicht \u201eam anderen Ende der Welt\u201c, sondern gerade auch in \u00d6sterreich stattfindet.<\/p>\n<p>Letztes Jahr wurde in einem Drittel des europ\u00e4ischen Flussnetzes die Hochwasserschwelle aufgrund von Starkregenereignissen \u00fcberschritten. <a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/europe-experiences-widespread-flooding-and-severe-heatwaves-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/europe-experiences-widespread-flooding-and-severe-heatwaves-2023\">1,6 Millionen Menschen waren 2023 in Europa von \u00dcberschwemmungen betroffen<\/a>, allein das Hochwasser in Slowenien verursachte Sch\u00e4den in H\u00f6he von <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.fitchratings.com\/research\/sovereigns\/fitch-affirms-slovenia-at-a-outlook-stable-20-10-2023#:~:text=The%20government%20estimated%20direct%20damages,some%20Cohesion%20and%20RRF%20grants.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.fitchratings.com\/research\/sovereigns\/fitch-affirms-slovenia-at-a-outlook-stable-20-10-2023\">16\u00a0Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts (10 Mrd. Euro).<\/a><\/p>\n<p>Erschreckend ist auch, dass die Destabilisierung des Klimas schneller voranschreitet als bisher angenommen. Darauf deutet unter anderem hin, dass sich die Ozeane im letzten Jahr mit einem <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/science-environment-68921215\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/science-environment-68921215\">auffallend starken Abstand zur bisherigen durchschnittlichen Entwicklung und viel schneller als in den Prognosen vorhergesagt aufgeheizt haben<\/a>.<\/p>\n<p id=\"heading_Drohende_Kipppunkte\"><b>Drohende Kipppunkte<\/b><\/p>\n<p>Ein weiteres Argument f\u00fcr eine entschlossene Klimapolitik, mit der die Destabilisierung des Klimas noch begrenzt werden kann, ist die neuere Forschung zu Kipppunkten. Letztes Jahr <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-023-39810-w.pdf#:~:text=URL%3A%20https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs41467\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-023-39810-w.pdf\">zeigten Forscher:innen<\/a> auf, dass die atlantische Umw\u00e4lzbewegung, zu der auch der Golfstrom geh\u00f6rt, bei den prognostizierten k\u00fcnftigen Treibhausgasemissionen schon in diesem Jahrhundert, m\u00f6glicherweise sogar schon rund um 2050, zusammenbrechen k\u00f6nnte. Grund daf\u00fcr ist vor allem der erh\u00f6hte Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser durch die raschere Eisschmelze und vermehrte Niederschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen w\u00e4ren drastisch, wie <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.adk1189#sec-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.adk1189\">neuere Forschungsergebnisse<\/a> zeigen: Der Golfstrom fungiert als W\u00e4rmepumpe Europas. Ein abrupter Zusammenbruch, wie ihn die Studien prognostizieren, k\u00f6nnte Europa deutlich abk\u00fchlen und die Temperaturen um 5 bis 10 \u00b0C sinken lassen. Das kann keinesfalls als eine gl\u00fcckliche Abmilderung der Erhitzung f\u00fcr Europa interpretiert werden. Damit werden Extremwetterlagen weiter versch\u00e4rft und das Klima destabilisiert.<\/p>\n<p id=\"heading_Die_Folgen\"><b>Die Folgen<\/b><\/p>\n<p>Je extremer das Klima wird, desto gravierender sind die Folgen f\u00fcr Leben, Gesundheit und Wirtschaft. Die hitzebedingte Sterblichkeit ist in den letzten <a class=\"\" href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/europe-experiences-widespread-flooding-and-severe-heatwaves-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/europe-experiences-widespread-flooding-and-severe-heatwaves-2023\">20 Jahren um rund 30 Prozent gestiegen<\/a>. Trotz verst\u00e4rkter Aktionspl\u00e4ne zum Gesundheitsschutz vor Hitze kam es im besonders hei\u00dfen Sommer 2022 in Europa zu mehr als 60.000 vorzeitigen Todesf\u00e4llen. Schon heute belaufen sich die j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den durch die Klimaerhitzung weltweit <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-023-41888-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-023-41888-1\">auf 143 Milliarden US-Dollar<\/a><i>. <\/i><\/p>\n<p>Laut der Fachzeitschrift \u201eNature\u201c wird das globale Einkommen <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-024-07219-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-024-07219-0\">bis 2050 um rund 20 Prozent sinken<\/a>, weil das Klima instabiler wird. Bei der Berechnung werden allerdings nur jene Folgen herangezogen, die bereits heute unvermeidbar sind.<\/p>\n<p>In ihrer <a class=\"\" href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52021DC0750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:52021DC0750\">strategischen Vorausschau (Strategic Foresight)<\/a>nimmt die Europ\u00e4ische Kommission an, dass \u201e40 Prozent der Agrareinfuhren der EU bis 2050 \u00e4u\u00dferst anf\u00e4llig f\u00fcr D\u00fcrren sein k\u00f6nnten\u201c. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass die Inflation aufgrund von extremwetterbedingten Ernteausf\u00e4llen um rund 1,2 Prozentpunkte ansteigen wird. Schon die Extremwetter im Jahr 2022 verursachten laut EZB einen Anstieg der <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/scpwps\/ecb.wp2821~f008e5cb9c.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/scpwps\/ecb.wp2821~f008e5cb9c.en.pdf\">Lebensmittelinflation von mehr als einem halben Prozentpunkt<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Daten scheinen dem kanadischen \u00d6konomen Peter A. Victor Recht zu geben, <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeeli.pro.br\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/LIVRO-Peter-VICTOR-Managing-without-growth.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.zeeli.pro.br\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/LIVRO-Peter-VICTOR-Managing-without-growth.pdf\">der bereits im Jahr 2008 argumentierte<\/a>, dass angesichts der Klimaerhitzung sich die Frage nach dem Wachstum der Wirtschaft zunehmend auf zwei Optionen verenge: langsamer durch Planung oder durch Katastrophen.<\/p>\n<p id=\"heading_Ungerechte_Verteilung_der_Kosten\"><b>Ungerechte Verteilung der Kosten<\/b><\/p>\n<p>Diese Einkommensverluste betreffen \u00fcberproportional die Arbeiter:innenklasse und die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens. Der \u201e<a class=\"\" href=\"https:\/\/wid.world\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/CBV2023-ClimateInequalityReport-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/wid.world\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/CBV2023-ClimateInequalityReport-2.pdf\">Climate Inequality Report 2023<\/a>\u201c belegt, dass die klimabedingten Einkommensverluste zu 75\u00a0Prozent von der \u00e4rmeren H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung geschultert werden m\u00fcssen. Die reichsten 10\u00a0Prozent tragen hingegen nur 3 Prozent der Einkommensverluste. Einmal mehr zeigt sich, dass diejenigen, die am wenigsten zur Klimadestabilisierung beitragen, am st\u00e4rksten davon betroffen sind.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind sich die globalen Eliten der Risiken einer Destabilisierung des Klimas durchaus bewusst. Dies zeigt unter anderem der <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.weforum.org\/publications\/global-risks-report-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.weforum.org\/publications\/global-risks-report-2024\/\">\u201eWorld Economic Forum Global Risks Report 2024\u201c<\/a>, f\u00fcr den 1.500 \u201eGlobal Leaders\u201c aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik befragt wurden. Ihre Reihung globaler Risiken nach Schweregraden ergibt, dass in den kommenden zehn Jahren Extremwettereignisse als das gr\u00f6\u00dfte Risiko gesehen werden. Insgesamt finden sich unter den zehn gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr die Weltwirtschaft f\u00fcnf aus dem Bereich der Umweltzerst\u00f6rung (kritischer Wandel des Erdsystems, Verlust der biologischen Vielfalt und Zusammenbruch der \u00d6kosysteme, Knappheit der nat\u00fcrlichen Ressourcen, Luftverschmutzung).<\/p>\n<p>Warum wird trotz dieses Bewusstseins nicht entschlossener gehandelt? Weil fossile Produkte immer noch die h\u00f6chsten Profitraten versprechen. Die Renditen von Unternehmen, die erneuerbare Energien entwickeln, liegen bei etwa sechs Prozent, w\u00e4hrend \u00d6l- und Gasprojekte derzeit <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/christianstadler\/2024\/04\/30\/shell-is-paying-the-price-for-sustainability-while-exxon-profits-soar\/?sh=5ecbe9e74a90\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/christianstadler\/2024\/04\/30\/shell-is-paying-the-price-for-sustainability-while-exxon-profits-soar\/?sh=5ecbe9e74a90\">Renditen von weit \u00fcber zehn Prozent erzielen<\/a>.<\/p>\n<p>Auch da, wo massiv in die Dekarbonisierung investiert wird (u.\u00a0a. Batteriezellenfertigung, Elektroautos), ist die Rentabilit\u00e4t ausschlaggebend. Dort jedoch, wo Nachhaltigkeit nur gegen den Anspruch auf Profit durchgesetzt werden kann \u2013 etwa bei der <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Europa\/Europa-warum-Mobilitaetswende-neue-Bahnpolitik-braucht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Europa\/Europa-warum-Mobilitaetswende-neue-Bahnpolitik-braucht\">Mobilit\u00e4tswende<\/a>hin zu einem \u00f6ffentlichen Verkehr, bei der Renaturierung oder bei der Erneuerung des Sozialstaates, um die Menschen im Umbau gut abzusichern \u2013, geht entsprechend wenig voran.<\/p>\n<p>In einem Wirtschaftssystem, das auf Profit, Wachstum und deregulierten M\u00e4rkten aufbaut, ist das auch nicht besonders \u00fcberraschend. M\u00e4rkte stellen Gesellschaft gleichsam hinter dem R\u00fccken der Menschen her. Ob die Produkte Bed\u00fcrfnisse nachhaltig befriedigen, Wohlstand f\u00fcr alle erm\u00f6glichen und ob ihre Herstellung im Rahmen der verbleibenden Budgets f\u00fcr Treibhausgasemissionen und insgesamt innerhalb der planetaren Grenzen verbleibt, spielt dabei grunds\u00e4tzlich keine Rolle. Das gilt vor allem f\u00fcr die fortw\u00e4hrende Epoche des Neoliberalismus, in der durch politische Entscheidungen die Marktlogik in nahezu alle Lebensbereiche Einzug gehalten hat.<\/p>\n<p id=\"heading_Planung_fuer_ein_gutes_Leben\"><b>Planung f\u00fcr ein gutes Leben<\/b><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund, dass durch das extreme Klima immer greifbarer wird, wie die neoliberalisierten M\u00e4rkte und die ihnen eingeschriebene <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.inkrit.de\/e_inkritpedia\/e_maincode\/doku.php?id=a:anarchie_der_produktion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.inkrit.de\/e_inkritpedia\/e_maincode\/doku.php?id=a:anarchie_der_produktion\">\u201eAnarchie der Produktion\u201c<\/a> seit nunmehr drei Jahrzenten darin versagen, die Erderhitzung unter Kontrolle zu bekommen, bildet sich in der \u00d6konomie zunehmend eine These heraus, die sowohl keynesianische als auch Degrowth-Ans\u00e4tze beinhaltet: Nur mit einer aktiven und planenden Wirtschaftspolitik, die planetare Grenzen zum Ausgangspunkt nimmt, l\u00e4sst sich die \u00f6kologische Krise l\u00f6sen und ein gutes Leben f\u00fcr alle erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Isabella Weber, Professorin an der University of Massachusetts Amherst, vertritt die Auffassung, dass es angesichts \u00fcberlappender Krisen (u.\u00a0a. der Klimakrise) notwendig ist, <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.intereconomics.eu\/contents\/year\/2023\/number\/1\/article\/the-tale-of-the-german-gas-price-brake-why-we-need-economic-disaster-preparedness-in-times-of-overlapping-emergencies.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.intereconomics.eu\/contents\/year\/2023\/number\/1\/article\/the-tale-of-the-german-gas-price-brake-why-we-need-economic-disaster-preparedness-in-times-of-overlapping-emergencies.html\">eine proaktiv planende Wirtschaftspolitik und eine \u00f6ffentliche Katastrophenvorsorge voranzubringen<\/a>. Max Krah\u00e9, Direktor des Instituts <a class=\"\" href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\">Dezernat Zukunft<\/a>, argumentiert, dass die <a class=\"\" href=\"https:\/\/politischeoekonomie.com\/aus-dem-nie-ein-jetzt-zur-planung-und-umsetzung-der-nachhaltigkeitswende\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/politischeoekonomie.com\/aus-dem-nie-ein-jetzt-zur-planung-und-umsetzung-der-nachhaltigkeitswende\/\">Nachhaltigkeitswende nur durch Planung gelingen kann<\/a>. Die keynesianische Publizistin Ulrike Hermann entwirft in ihrem <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000138753743\/ist-der-kapitalismus-am-ende\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000138753743\/ist-der-kapitalismus-am-ende\">j\u00fcngsten Buch<\/a> \u201eDas Ende des Kapitalismus\u201c eine planende \u201ePost-Wachstums-\u00d6konomie\u201c, da kapitalistisches Wachstum und Klimaschutz unvereinbar seien. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0959652623045092#bbib110\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0959652623045092\">Matthias Schmelzer<\/a> (Universit\u00e4t Jena) und <a class=\"\" href=\"https:\/\/blogs.law.columbia.edu\/utopia1313\/files\/2022\/11\/What-does-degrowth-mean-A-few-points-of-clarification.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/blogs.law.columbia.edu\/utopia1313\/files\/2022\/11\/What-does-degrowth-mean-A-few-points-of-clarification.pdf\">Jason Hickel<\/a> (Universitat Aut\u00f2noma de Barcelona) fordern eine sozial-\u00f6kologische und demokratische Planung, die auf eine Verringerung des Energie- und Ressourcenverbrauchs abzielt, um die Wirtschaft innerhalb planetarer Grenzen zu halten, und dabei gleichzeitig Ungleichheit reduziert.<\/p>\n<p>All diesen zum Teil sehr unterschiedlichen Ans\u00e4tzen ist gemeinsam, dass sie f\u00fcr einen \u201eWandel durch Planung, nicht durch Katastrophen\u201c argumentieren. Dieser Ansatz kann im positiven Sinne als konservativ verstanden werden: Weil M\u00e4rkte allein dazu nicht in der Lage sind, soll eine aktive und demokratische Wirtschaftspolitik unsere Lebensgrundlagen sichern und ein Klimachaos verhindern. Damit wird auch ein verk\u00fcrzter Sicherheitsbegriff herausgefordert, der den Schutz vor \u00f6konomischen, sozialen und \u00f6kologischen Gefahren ausblendet und regelm\u00e4\u00dfig mit der Leugnung des Klimawandels bzw. der Verhinderung von Klimapolitik einhergeht.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund dieser Debatten, die nicht nur in der Wissenschaft gef\u00fchrt werden, entstand <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Der-soziale-und-oekologische-Umbau-braucht-einen-Plan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Der-soziale-und-oekologische-Umbau-braucht-einen-Plan\">\u201eEine Zukunft f\u00fcr die Vielen \u2013 der Plan der Arbeiterkammer Wien f\u00fcr den sozialen und \u00f6kologischen Umbau\u201c.<\/a> Dieser Umbauplan macht konkrete Vorschl\u00e4ge, wie der notwendige Umbau der Wirtschaft gelingen kann, wie die Klimakatastrophe verhindert werden kann und was es dabei zu gewinnen gibt.<\/p>\n<p>Dieser Plan will einen Beitrag dazu leisten, die noch weitgehend abstrakte Debatte \u00fcber einen sozial-\u00f6kologischen und geplanten Umbau der Wirtschaft zu konkretisieren. Indem er Klimapolitik als demokratische und soziale Frage begreift, macht er den Vielen ein Angebot, sich wieder st\u00e4rker in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Wie wichtig diese Einmischung ist, f\u00fchrt uns eine Welt vor Augen, die sich gegen\u00fcber dem vorindustriellen Niveau bereits um mehr als ein 1 \u00b0C erhitzt hat.<\/p>\n<p><i>Die Langfassung dieses Beitrages\u00a0erschien in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift\u00a0<\/i><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.ak-umwelt.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-gentics-gcn-url=\"https:\/\/www.ak-umwelt.at\/\"><i>\u201eWirtschaft und Umwelt\u201c<\/i><\/a><i>\u00a0als Teil des Schwerpunktes \u201eExtremereignis Wetter\u201c.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<section class=\"kittextelement creative-commons \">\n<div class=\"kittextelement-body alohalinkcolor\"><i><b>Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0:<\/b> Dieser Beitrag ist unter einer Creative-Commons-Lizenz vom Typ Namensnennung &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International zug\u00e4nglich.<\/i><\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erderhitzung und die damit verbundenen h\u00e4ufigeren und heftigeren Extremwetterereignisse destabilisieren das Klima. 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