{"id":2530149,"date":"2024-06-14T12:00:23","date_gmt":"2024-06-14T11:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2530149"},"modified":"2024-06-14T12:00:23","modified_gmt":"2024-06-14T11:00:23","slug":"der-feminismus-will-den-zerfall-aller-maechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/06\/der-feminismus-will-den-zerfall-aller-maechte\/","title":{"rendered":"Der Feminismus will den Zerfall aller M\u00e4chte"},"content":{"rendered":"<p>Die Anthropologin und feministische Aktivistin Rita Segato sprach mit <em>Agencia Presentes<\/em> \u00fcber den Vormarsch des Antigenderismus in Lateinamerika und die Macht der feministischen und Diversity-Bewegungen, <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/patriarchat\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Das Patriarchat (span. Patriarcado) ist eine Gesellschaftsordnung oder eine Herrschaftsstruktur, in der Normen und Regeln von und f\u00fcr M\u00e4nner bestimmt und erhalten werden. Das Patriarchat beinhaltet die historisch verankerte Bevorteilung von M\u00e4nnern gegen\u00fcber Frauen in allen Bereichen des Lebens (Bildung, Eigentum, Freizeit etc.). &amp;quot;Mann&amp;quot; und &amp;quot;Frau&amp;quot; wird dabei stets eine bestimmte Rolle in der Gesellschaft zugewiesen, die f\u00fcr Frauen vor allem bedeutet, Ehefrau und Mutter zu sein, w\u00e4hrend es als normal angesehen wird, dass M\u00e4nner sich um die finanzielle Absicherung der Familie k\u00fcmmern. Die patriarchalische Kultur ist mit zahlreichen Vorurteilen verbunden, z.B. dass Frauen das schw\u00e4chere oder einf\u00fchlsamere Geschlecht seien \u2013 weshalb ihnen bestimmte T\u00e4tigkeiten zugeschrieben und andere verwehrt werden. Gegen die Wirkungsweisen des Patriarchats stellen sich feministische, queere und antipatriarchalische Bewegungen, die seit langem besonders stark in L\u00e4ndern Lateinamerikas aktiv sind. H\u00e4ufig wird dort das Patriarchat auch als &amp;quot;Mitbringsel&amp;quot; der Christianisierung und des Kolonialismus kritisiert und die enge Verkn\u00fcpfung von Patriarchat mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem hervorgehoben.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Patriarchat<\/a> und Kapitalismus aus den Angeln zu heben. \u00a0Segato befand sich zur Zeit des Interviews in Paris. Im Gespr\u00e4ch mit <em>Agencia Presentes<\/em> reflektiert die renommierte lateinamerikanische Denkerin, Anthropologin und feministische Aktivistin \u00fcber die Situation von Frauen und Diversity-Bewegungen. \u201eVor etwa 10 Jahren hat auf der Stra\u00dfe die Mobilisierung gegen uns angefangen. Das ist f\u00fcr uns kein Problem, denn daran zeigt sich, wie stark unsere Bewegung ist und wie bedroht sich unsere Gegner f\u00fchlen\u201c, so die 72-j\u00e4hrige Akademikerin bei einem ihrer Vortr\u00e4ge \u00fcber feministische Theorie und Praxis in der franz\u00f6sischen Hauptstadt. \u201eDie Forderungen der feministischen Bewegung gew\u00e4hren und sch\u00fctzen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c sowohl f\u00fcr unser Leben als auch f\u00fcr unsere politische Reflexion, glaubt Segato. \u201eUnd dieser Grad an Autonomie ist es, den sie als Gef\u00e4hrdung ihrer Machtordnung betrachten\u201c.<\/p>\n<p>Die argentinische Anthropologin verbrachte einen Gro\u00dfteil ihres Lebens in Brasilien, wo sie sich ab 1993 auf geschlechtsspezifische Gewalt spezialisierte. Diesen Schwerpunkt hatte sie nicht selbst gew\u00e4hlt; vielmehr folgte sie damit einem Auftrag der Beh\u00f6rden in Brasilia. Seitdem hat sie zu diesem Thema mehr als ein Dutzend Werke aus feministischer und dekolonialer Sicht geschrieben.<\/p>\n<p><strong>Wir erleben den Zerfall der Macht<\/strong><\/p>\n<p>Segato denkt nach, bevor sie spricht, und gibt sich M\u00fche, \u201edas Wesentliche\u201c eines Gedankengangs zu formulieren, der sie \u201eein Leben lang besch\u00e4ftigt hat\u201c. \u201eIm Laufe der Zeit wird man etwas matt, aber ich bem\u00fche mich, meine Erkenntnisse m\u00f6glichst klar zu formulieren, und m\u00f6glichst grundlegend. Ich bin ja von Haus aus Anthropologin, das hei\u00dft, viele Dinge, die ich wei\u00df, wurden mir von anderen Menschen erz\u00e4hlt.\u201c Die Frauenbewegung sei in einer \u201eschwierigen\u201c Situation, dennoch ist Segato optimistisch: \u201eWir erleben gerade den Zerfall der Macht. Sie entleert sich gewisserma\u00dfen von innen heraus.\u201c Angesichts des kontinuierlichen Versagens der m\u00e4nnlich dominierten F\u00fchrung sei an den R\u00e4ndern aller Lebensbereiche die Entstehung neue Dynamiken zu beobachten.<\/p>\n<p><strong>-Wie w\u00fcrden Sie die Situation der Frauen und Diversity-Bewegungen in Lateinamerika beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Was mich verwirrt, ist, dass in Lateinamerika schon vor einiger Zeit eine umfassende Gesetzgebung und zahlreiche \u00f6ffentliche Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Frauen und zur Bek\u00e4mpfung von Femiziden eingef\u00fchrt wurden, doch die gew\u00fcnschte gesellschaftliche Wirkung bleibt aus. Um das zu verstehen, muss man dar\u00fcber nachdenken. Warum greifen die Gesetze trotz der zunehmenden Verletzlichkeit von Frauen nicht? Das ist ein merkw\u00fcrdiges Ph\u00e4nomen und zugleich eine Frage, die wir kl\u00e4ren m\u00fcssen. Ich denke, es hat mit der Krise des Staatsvertrauens zu tun, die ich schon mehrfach ausgef\u00fchrt habe. Denn irgendwas stimmt da nicht mit den staatlichen Ma\u00dfnahmen, aus irgendeinem Grund ist es sehr schwierig, die Bev\u00f6lkerung durch sie zu erreichen. Ich will damit nicht sagen, dass es sinnlos ist, wenn ein Staat sich um die Bev\u00f6lkerung k\u00fcmmert. Vielmehr sollte ganz gr\u00fcndlich dar\u00fcber nachgedacht werden, warum der Staat nicht zu den Menschen und V\u00f6lkern der Nation durchdringt.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Antigender-Positionen und Hassreden sind ja nichts Neues. Die Frage ist: Warum finden sie heute so gro\u00dfe Verbreitung?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Das ist ein anderes Thema. Die Diabolisierung des feministischen und des nonbin\u00e4ren Spektrums, verbunden mit einem Angriff auf alle Forderungen und Vorschl\u00e4ge der Frauenbewegung, ob wir sie nun als feministisch bezeichnen oder nicht, gab es bisher in allen rechten Regierungen, in allen Regierungen, die sich an den f\u00fcnf Maximen des Kapitals (Produktivit\u00e4t, Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Kosten-Nutzen-Kalkulation, Akkumulation, Konzentration) orientieren. Die Frauenbewegung wurde pl\u00f6tzlich von all den politischen Sektoren angegriffen, die dem konservativen Lager angeh\u00f6ren und jegliche Kritik ablehnen.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Genau diese Situation hat sich jetzt durch Leute wie Trump, Bolsonaro, Bukele und jetzt Milei noch versch\u00e4rft<\/strong>.<\/p>\n<p>\u2013 Der Multikulturalismus, der sich im liberalen, kapitalistischen Norden nach dem Fall der Berliner Mauer etabliert hat, war eine Form der Umverteilung von Wohlstand. Er basierte auf einer Idee von etwas, was man damals politische Identit\u00e4ten nannte und was ich heute als Formen der Minorisierung bezeichne. Er hatte gute und schlechte Seiten, fokussierte sich auf die Interessen von Minderheiten, die von jeher benachteiligt werden (Schwarze, Indigene, Frauen, Non-Bin\u00e4re), und versuchte, sie durch affirmative Aktionen zu sch\u00fctzen. Das hatte nat\u00fcrlich sein Gutes, ging aber \u00fcber die Idee der Umverteilung nicht hinaus. Das hei\u00dft, es gab nie eine Reflexion \u00fcber Reichtum an sich. Im Grunde ist der multikulturelle Umverteilungsmechanismus auch nichts anderes als eine andere Form der Zementierung des Kapitals, denn es geht um die Unterst\u00fctzung des Konsums verschiedener \u201eMinderheiten\u201c. Und mit dem Auftreten von Trump und der fortschreitenden Renaissance des Neofaschismus in Europa kann sich der Multikulturalismus nicht mehr halten und verliert seine Stellung in der Agenda der Gegenwart.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Patriarchat zum Einsturz bringen und den Kapitalismus \u00fcberwinden\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die au\u00dferordentlich klugen rechten Think Tanks haben erkannt, dass antipatriarchale Forderungen tats\u00e4chlich t\u00f6dliche Sch\u00e4den an der Basis verursachen w\u00fcrden. F\u00fcr mich l\u00e4sst sich Macht nicht beobachten, sie bleibt verborgen. M\u00e4chte haben ihre Geheimnisse. Aber wir k\u00f6nnen anhand der Epiph\u00e4nomene, anhand dessen, was passiert, vorhersehen, wo es hingeht. Offensichtlich hat es irgendwann einen Kurswechsel gegeben. Als Konsument*innen galten Frauen und Minderheiten im Projekt des Multikulturalismus als unzuverl\u00e4ssig, und man vermutete, dass sie das Fundament des Patriarchats angreifen und zugleich auch der H\u00fclle des Kapitalismus Schaden zuf\u00fcgen w\u00fcrden, denn wenn das Patriarchat zum Einsturz gebracht wird, zerf\u00e4llt auch sein Fundament, und dadurch kann man die Geschichte ver\u00e4ndern und die Dinge in eine andere Richtung lenken.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wie kommt es, dass die Diabolisierung funktioniert?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Die politischen Parteien bringen ihre Diskurse an den m\u00e4chtigsten Kommunikationsleitstellen unter, die es gibt: Massenmedien und soziale Netzwerke inklusive Trolle. Sie haben ihren Diskurs in den unterschiedlichen Medienschichten platziert, und das \u00e4u\u00dferst wirkungsvoll, sie arbeiten mit Slogans wie \u201eLasst uns das Leben verteidigen\u201c. Es ist sehr einfach, darauf zu antworten, aber sie machen uns mundtot, weil sie den medialen Raum besetzt halten. Und als Gegenpropaganda r\u00fccken sie die feministischen Forderungen in ein ung\u00fcnstiges Licht.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Spielen die Medien, die diesem Diskurs kritisch gegen\u00fcberstehen, dieses Spiel unbewusst mit?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 (wird lauter) Weil sie nicht merken, was mit ihnen geschieht! Eins der schlimmsten Probleme ist, dass sich das kritische Lager immer noch an die Ideen von links und rechts klammert \u2013 und das auf ungute Weise. Wie meine Tochter immer sagt: Die Linke ist in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts stehengeblieben. Sie ist nicht in der Lage zu verstehen, was in Nicaragua oder Russland passiert, sonst w\u00fcrden sie erkennen, dass es beim Krieg in der Ukraine nicht um Ideologie geht, sondern um Territorien und Macht. Deshalb bezeichne ich mich als kritische Denkerin und nicht als linke, denn Links und Rechts verdanken ihre Gestaltung ziemlich dummen Menschen. Als ich <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/feminismus-queer\/rita-segato-jetzt-ist-der-richtige-moment-fuer-eine-kritische-reflexion\/\">Evo Morales kritisiert<\/a> habe, wurde ich daf\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/feminismus-queer\/in-erster-linie-maechtige-frauen-des-regenbogens-in-zweiter-linie-feministinnen\/\">beschimpft<\/a>, heute zeigt sich, dass ich Recht hatte. Er hat die MAS zerst\u00f6rt, und dabei ging es ihm nur um Macht. Nat\u00fcrlich gab es in Evos Anfangszeit gro\u00dfartige Projekte, aber sie sind zusammengebrochen, und was sie ausgeh\u00f6hlt hat, war das Machtstreben dahinter. Das ist extrem gef\u00e4hrlich, und wir als Feministinnen m\u00fcssen uns davon fernhalten. Wir verfolgen nicht die gleichen Ziele wie das Patriarchat. Wir wollen nicht Macht, sondern den Zusammenbruch aller M\u00e4chte. Davon bin ich \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><strong>Selbstkritik ist notwendig<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Argentinien hat bei Frauenrechten und bei der Gleichstellungspolitik Fortschritte gemacht, und dennoch ist ein bekennender Vertreter der Antigenderbewegung zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt worden.<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Genau, und deshalb m\u00fcssen wir da dringend ansetzen: bei der Frage, wo wir Fehler gemacht haben. Denn wenn wir das nicht tun, kommen wir aus dem Kreislauf nicht heraus. Mehr als jedes andere Land hat Argentinien ein Problem: Eins der guten Dinge, die uns die kommunistische Militanz in den 1960er Jahren gelehrt hat, war, Selbstkritik zu \u00fcben. Und wir haben keine Ahnung, wie das geht, deshalb ist es nie passiert. Schon die Bedeutung des Wortes ist v\u00f6llig verzerrt. Aber wir m\u00fcssen uns selbst kritisieren, weil hier etwas ziemlich schiefgelaufen ist.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wie reagieren die feministische und die LGBTIQ+-Bewegung?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Innerhalb der Bewegungen bestehen ganz tiefe Divergenzen. In der antirassistischen Bewegung gibt es etwas, das ich f\u00fcr grundlegend halte, n\u00e4mlich das ethnische Bewusstsein. In der gleichen Weise sollte es in der feministischen Bewegung ein Gender-Bewusstsein geben. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass der K\u00f6rper allein zur Definition von Gender nicht ausreicht. Und einer der gro\u00dfen Fehler der Bewegung ist zu denken, dass Transfrauen nicht dazugeh\u00f6ren k\u00f6nnen. Das widerspricht den Grundgedanken des Feminismus, dem es gerade darum geht zu entbiologisieren, den biologischen Determinismus und damit das grundlegende Vorurteil, auf dem die Frauenunterdr\u00fcckung basiert, zu \u00fcberwinden. Und jetzt wollen sie den biologisierenden Ansatz wieder aufw\u00e4rmen! Das verstehe ich nicht. Sie zetteln Fraktionsk\u00e4mpfe an, die dem Feminismus schaden. Es ist wichtig, dass wir reden, streiten und auch anderer Meinung sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wir brauchen mehr Einigkeit\u2026<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Aber doch nicht in jedem Punkt, ich bitte Sie! Der 8. M\u00e4rz in Argentinien hat gezeigt, dass die Fraktionen ihre Zersplitterung aufgegeben haben. Das war eine der gr\u00f6\u00dften Demonstrationen der letzten Zeit. Anders als uns immer nachgesagt wird, befinden uns also nicht in einem Moment des Stillstands, ganz und gar nicht.<\/p>\n<p><strong>Die gro\u00dfe Bedrohung lesbischer Frauen und Communities <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 Sie sagen, eine der M\u00f6glichkeiten, das Patriarchat zu \u00fcberwinden, sei die \u201eVerh\u00e4uslichung der Politik\u201c, und verweisen dazu oft auf indigene Gemeinschaften. Sind diese ein Beispiel daf\u00fcr?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Alle indigenen Gesellschaften sind heute von der Durchmischung der Kulturen betroffen, aber in einigen finden wirklich gro\u00dfe Entwicklungen statt. Viele sind dabei, ihre St\u00e4rke wiederzugewinnen, und andere erleben einen Prozess, den mein Lieblingsautor An\u00edbal Quijano die R\u00fcckkehr zur Vergangenheit nennt. Es geht aber nicht darum, in die Vergangenheit zur\u00fcckzukehren, sondern darum, dass die Vergangenheit uns in der Gegenwart findet. Schauen wir uns doch mal um: Pl\u00f6tzlich sehen wir \u00fcberall wichtige F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, Menschen mit afrikanischem oder indigenem Hintergrund wie Francia M\u00e1rquez oder <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/berta-caceres\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Feministin, Umweltaktivistin, Menschenrechtsaktivistin und Mitbegr\u00fcnderin des Indigenenrates COPINH. 2015 erhielt Berta C\u00e1ceres in den USA den Goldman-Umweltpreis, weltweit eine der h\u00f6chsten Auszeichnungen im Bereich Umweltschutz. Berta C\u00e1ceres stand f\u00fcr den Kampf der b\u00e4uerlichen und indigenen Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ihr Recht auf Land und auf ein selbstbestimmtes Leben. Sie organisierte den Widerstand gegen das geplante Wasserlaufkraftwerk Agua Zarca. Am Rio Gualcarque auf dem Gebiet der indigenen Lenca hatte das honduranische Konsortium DESA (Desarrollo Energ\u00e9tico S.A., Aktiengesellschaft &amp;quot;Energetische Entwicklung&amp;quot; ) zusammen mit internationalen Fonds und Unternehmen, u.a. Siemens mit seinem Joint Venture Voith-Hydro das Megastaudammprojekt Agua Zarca geplant. Am 2. M\u00e4rz 2016 erschossen bewaffnete Killer Berta C\u00e1ceres in ihrem Haus und verwundeten einen Genossen, Gustavo Castro, schwer. Jahre sp\u00e4ter wurden an der Ausf\u00fchrung des Mordes Beteiligte zu m\u00e4\u00dfigen Strafen verurteilt. Die intellektuellen T\u00e4ter und Hinterm\u00e4nner blieben straflos. DESA legte Wasserkraftprojekt auf Eis. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Berta C\u00e1ceres<\/a>, oder die vielen Aktivistinnen in Brasilien.<\/p>\n<p>Sehr viele und vor allem sehr junge Frauen kommen heute aus gemeinschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen mit einer besonderen Pr\u00e4gung, die ich als weiblich bezeichne, die anders strukturiert sind und andere Ziele verfolgen als die m\u00e4nnliche Politik. Nehmen Sie zum Beispiel <a class=\"glossaryLink\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/marielle-franco\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Brasilianische Feministin und Sozialistin die im Stadtparlament von Rio de Janeiro politisch aktiv war. Marielle Franco setzte sich besonders f\u00fcr Frauenrechte und Minderheiten ein. Am 14. M\u00e4rz 2018 wurde die Aktivistin ermordet, wobei von staatlicher Legitimierung der Tat auszugehen ist. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Marielle Franco<\/a>. Oder Berta\u2026: Die Rechten sind nicht dumm, sie wissen genau, wen sie ausschalten m\u00fcssen [Berta C\u00e1ceres wurde im M\u00e4rz 2018 ermordet, Marielle Franco zwei Jahre sp\u00e4ter]. Diese beiden sind zwei zentrale Figuren in dem Prozess der politischen Ver\u00e4nderung, bei dem es darum geht, Politik auf eine andere Weise zu praktizieren, mit anderen Gef\u00fchlen und anderen Maximen. Diese beiden Frauen haben die Politik stark gepr\u00e4gt, sie hatten einem kolossalen Einfluss auf das kollektive Leben, und das wird auch so bleiben, diese beiden werden auch in Zukunft tonangebend sein. Mit ihrem anderen politischen Hintergrund, mit ihrem Community-Background, wo das H\u00e4usliche weder privat noch intim ist.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Und l\u00e4sst sich das auf eine westlich gepr\u00e4gte Welt \u00fcbertragen?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Es l\u00e4sst sich nicht nur \u00fcbertragen. Es findet real statt. Hier geht es nicht um eine Idee von mir: Berta C\u00e1ceres hat existiert, Marielle Franco auch, Sonia Guajajara ist real, Elisa Lonc\u00f3n auch, und es gibt noch viele andere.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Wie sehen Sie die Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Ich bin ein recht optimistischer Mensch. Wir durchleben gerade eine schwierige und sehr schmerzhafte Zeit. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Macht nicht nur durch Angriffe von au\u00dfen zerf\u00e4llt, sondern dass sie sich auch von innen her aush\u00f6hlt. Wie die Engl\u00e4nder sagen: \u201eEither it breaks or it makes you\u201c. Was dich nicht umbringt, macht dich nur h\u00e4rter, und so ist es tats\u00e4chlich auch.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Lui L\u00fcdicke<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anthropologin und feministische Aktivistin Rita Segato sprach mit Agencia Presentes \u00fcber den Vormarsch des Antigenderismus in Lateinamerika und die Macht der feministischen und Diversity-Bewegungen, Patriarchat und Kapitalismus aus den Angeln zu heben. \u00a0Segato befand sich zur Zeit des 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