{"id":2528014,"date":"2024-06-01T09:18:00","date_gmt":"2024-06-01T08:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2528014"},"modified":"2024-06-01T09:18:00","modified_gmt":"2024-06-01T08:18:00","slug":"25-jahre-und-kein-ende-in-sicht-freihandel-zwischen-mercosur-und-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/06\/25-jahre-und-kein-ende-in-sicht-freihandel-zwischen-mercosur-und-der-eu\/","title":{"rendered":"25 Jahre und kein Ende in Sicht: Freihandel zwischen Mercosur und der EU"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist kaum ein Jahr her: Als im Januar 2023 Brasiliens Luiz In\u00e1cio Lula da Silva zum dritten Mal als Pr\u00e4sident des gr\u00f6\u00dften Landes S\u00fcdamerikas vereidigt worden war, hatten es die politischen Protagonisten der Bundespolitik pl\u00f6tzlich ganz eilig, ihm ihre Aufwartung zu machen.<\/strong><\/p>\n<p>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier kam schon zur Vereidigung und brachte einen gro\u00dfz\u00fcgigen Spendenscheck f\u00fcr den Regenwald mit. Wenige Wochen sp\u00e4ter folgten Bundeskanzler Olaf Scholz, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, Wirtschaftsminister Robert Habeck, Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock und Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir folgten in kurzen Abst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Man muss schon sehr lange zur\u00fcck in den Erinnerungen suchen, um sich an einen \u00e4hnlichen deutschen Politikauftrieb in Bras\u00edlia zu erinnern. 2015 war das, damals unter der Kanzlerin Angela Merkel vereinbarten die Regierungen regelm\u00e4\u00dfige Regierungskonsultationen. Damals empfing Pr\u00e4sidentin Dilma Rousseff die deutsche Delegation. Danach flachte das Interesse ab: Rousseff wurde des Amtes enthoben, bei Interimspr\u00e4sident Michel Temer wartete man lieber ab und als Jair Bolsonaro Pr\u00e4sident wurde, wollte man sich mit ihm lieber nicht zeigen. Merkel flog nach Argentinien und Mexiko und \u00fcberlie\u00df den Antrittsbesuch ihrem Au\u00dfenminister Heiko Maas.<\/p>\n<p>Noch l\u00e4nger als die bilateralen Verh\u00e4ltnisse zwischen diesen beiden wirtschaftlichen Gro\u00dfm\u00e4chten ruhte nur eine Sache: Das Freihandelsabkommen zwischen dem Staatenbund Mercosur und der Europ\u00e4ischen Union. Seit sage und schreibe 1999 versuchen Diplomaten, ein Vertragswerk zu schmieden, das einen der gr\u00f6\u00dften Freihandelsr\u00e4ume der Welt schaffen k\u00f6nnte. Die Voraussetzungen w\u00e4ren an sich nicht schlecht: Europa und S\u00fcdamerika verbindet eine lange, wenn auch nicht immer ruhmreiche und bisweilen blutige (Kolonial-)Geschichte.<\/p>\n<p>Doch viele Staaten wie Chile oder Brasilien sind bereits seit mehr als 200 Jahren unabh\u00e4ngig. Brasilien hatte sogar recht bald nach der Unabh\u00e4ngigkeit damit begonnen, neue Bande in Richtung Europa zu kn\u00fcpfen, was auch dem eingel\u00e4uteten, wenn auch da noch nicht vollzogenen Ende der Sklaverei geschuldet war. Kaiser Dom Pedro I. wusste: Um sein gewaltiges Reich erschlie\u00dfen und besiedeln zu k\u00f6nnen brauchte er Manpower und entsprechendes Knowhow. Das Thema Bildung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung hatte zu kolonialen Zeiten keine Rolle gespielt. Also nutzte der Kaiser Anwerbeagenturen, um Menschen aus Europa in die neue Welt zu locken.<\/p>\n<p>Also sollte ein Freihandelsabkommen doch eigentlich nur Formsache sein? Seit Beginn der Verhandlungen hat sich die Welt massiv ver\u00e4ndert. Mit dem 11. September 2001 r\u00fcckten f\u00fcr den so genannten Westen der Kampf gegen islamistischen Terrorismus ins Blickfeld \u2013 im Grunde bis heute. S\u00fcdamerika r\u00fcckte damit noch weiter in die Peripherie. Diese Leerstelle im ehemaligen selbsterkl\u00e4rten Hinterhof der USA wusste China geschickt zu nutzen. Inzwischen hat China laut OECD l\u00e4ngst die USA und Europa als wichtigster Handelspartner Brasiliens abgel\u00f6st <a href=\"https:\/\/oec.world\/en\/profile\/bilateral-country\/bra\/partner\/chn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/oec.world\/en\/profile\/bilateral-country\/bra\/partner\/chn<\/a>.<\/p>\n<p>Insbesondere bei Soja und Fleisch gehen immer gr\u00f6\u00dfere Mengen in Richtung China. Neben China und Hongkong, den gemeinsam wichtigsten Abnehmern mit einem Anteil von ca. einem Drittel an den brasilianischen Exporten, baut Brasilien die Beziehungen zu weiteren asiatischen L\u00e4ndern, wie beispielsweise Indonesien und Thailand, aus. Die f\u00fcnf wichtigsten Exportl\u00e4nder brasilianischer Agrarprodukte waren 2020 nach China und Hongkong mit 35,7%, an zweiter Stelle die EU mit 14,9%, an dritter Stelle die USA mit 6,9%, gefolgt von Japan mit 2,4% und S\u00fcdkorea mit 2,1%. <a href=\"https:\/\/www.agrarexportfoerderung.de\/fileadmin\/SITE_MASTER\/content\/files\/Laenderbericht_2021\/BMEL_Laenderbericht_Brasilien_2021_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.agrarexportfoerderung.de\/fileadmin\/SITE_MASTER\/content\/files\/Laenderbericht_2021\/BMEL_Laenderbericht_Brasilien_2021_final.pdf<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Brasilien bringt das einerseits schnelles und sicheres Geld \u2013 China wird auch in Zukunft hungrig auf Rohstoffe aller Art sein. Darum bleibt es auch l\u00e4ngst nicht nur beim Export agrarischer Produkte, auch wenn diese nach wie vor einen wesentlichen Teil des brasilianischen Wirtschaftsvolumens ausmachen. Auch andere Rohstoffe wie Aluminium, Lithium, Kohle, Erze sind in China willkommen.<\/p>\n<p>Und darin liegt f\u00fcr Europa das Problem. W\u00e4hrend einige Staaten wie Frankreich agrarische Importe ablehnen und das Thema Lieferketten und Umweltschutz noch in das Freihandelsabkommen irgendwie integriert werden m\u00fcssen \u2013 sehr zum Missfallen der s\u00fcdamerikanischen L\u00e4nder \u2013 schafft China auf dem Kontinent Fakten. Und: Europ\u00e4ische Sorgen, wie Umwelt- oder Arbeitsschutz kennt man in China kaum. Handel und Warenfluss scheint also mit China deutlich schneller und unkomplizierter abzulaufen, als mit den Europ\u00e4ern, die immer weitere Kriterien nachverhandeln wollen.<\/p>\n<p>Dabei schien es 2019 fast so, als k\u00f6nnte es pl\u00f6tzlich schnell gehen. Damals bekam Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro das Abkommen auf den Schreibtisch, er zeigte sich interessiert. Aber das war es auch schon. Mit Lula nun, so die Hoffnung vieler Europ\u00e4er, insbesondere der Deutschen, sollte es doch endlich flott gehen. Doch der weltpolitische Wind hatte durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erneut gedreht und Brasilien in eine ganz neue Verhandlungsposition gebracht. Brasilianische Rohstoffe sind seither gefragt wie nicht mehr seit dem Commodities-Bomm zu Beginn der ersten Amtszeit Lulas 2003. Zudem suchte Scholz nach einem Verb\u00fcndeten gegen Russland, den er in Lula nur bedingt fand, w\u00e4hrend Habeck nach neuen Energiequellen suchte.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wurden die sonst \u00fcblichen Forderungen zum Schutz des Regenwaldes und dem Stopp der Rodungen und Abholzungen eher kleinlaut artikuliert. Das schien vielleicht auch gar nicht so notwendig, denn seit Antritt Lulas sind die Entwaldungen in der Amazonasregion tats\u00e4chlich gesunken, nachdem auch diese zun\u00e4chst noch angestiegen waren. Wahr aber auch: W\u00e4hrend die ganze Welt die Situation in der Amazonasregion verfolgt, hat sich die Landnahme verlagert. Diese findet nun vornehmlich im Cerrado statt, eine Steppenlandschaft, die sich s\u00fcdwestlich an die Regenw\u00e4lder anschlie\u00dft und quasi zwischen den Weiten des Agrobusiness und dem Urwald liegt. <a href=\"https:\/\/g1.globo.com\/meio-ambiente\/noticia\/2023\/05\/05\/desmatamento-amazonia-cerrado-abril-2023-dados-preliminares.ghtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/g1.globo.com\/meio-ambiente\/noticia\/2023\/05\/05\/desmatamento-amazonia-cerrado-abril-2023-dados-preliminares.ghtml<\/a><\/p>\n<p>Doch was bedeutet das nun f\u00fcr das Abkommen \u2013 ist es wom\u00f6glich endg\u00fcltig gescheitert? <strong>Nein, sagt die Europaabgeordnete der Gr\u00fcnen, Andrea Cavazzini.<\/strong> Zwar sei es in der \u00d6ffentlichkeit etwas ruhiger um das Thema geworden, auf der Arbeitsebene aber h\u00e4tten beide Seiten weiter an einem Abschluss gearbeitet. \u201eDie Verhandlungen zu dem Dinosaurier-Abkommen sind noch nicht abgeschlossen, weil es nicht mit dem europ\u00e4ischen Green Deal kompatibel ist. Daher hat das Europ\u00e4ische Parlament Nachverhandlungen f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit durchgesetzt\u201c, sagt sie auf Anfrage. Zudem fehlte zurzeit das politische Momentum wegen der Proteste der europ\u00e4ischen Landwirte. \u201eDeswegen hat die Kommission die weiteren Verhandlungen auf die Zeit nach der Europawahl verschoben,&#8220; sagt sie.<\/p>\n<p>Diese Verschiebung birgt Risiken f\u00fcr das Gelingen. Denn nach dem 9. Juni k\u00f6nnen sich Mehrheitsverh\u00e4ltnisse verschoben haben. Das bef\u00fcrchtet auch Cavazzini mit Blick auf die starken Umfragewerte rechter und rechtsextremer Parteien. \u201eDie neuen Abgeordneten k\u00f6nnten dem Abkommen kritischer gegen\u00fcberstehen und auch in vielen Mitgliedsstaaten ist der Widerstand gegen das Abkommen weiterhin hoch.&#8220; Daher habe die Europ\u00e4ische Kommission versucht, die Verhandlungen bis Ende letzten Jahres zu finalisieren, aber die Pr\u00e4sidentschaftswahl in Argentinien h\u00e4tten den Abschluss zus\u00e4tzlich herausgez\u00f6gert.&#8220;<\/p>\n<p>An der Wahl-These <strong>hegt Carl Moses, Wirtschaftsexperte f\u00fcr Lateinamerika,<\/strong> der die Verhandlungen von Beginn an begleitet, Zweifel. \u201eIn Argentinien haben sich die Chancen f\u00fcr das Abkommen \u00fcberhaupt nicht verschlechtert, eher ist das Gegenteil der Fall. Milei will das Abkommen. Allerdings k\u00f6nnten seine st\u00e4ndigen Streitereien wie gerade mit Spanien das Verhandlungsklima beeintr\u00e4chtigen\u201c, sagt er. Zum Gl\u00fcck habe Europa auf Milei bisher gelassener reagiert als auf Bolsonaro seinerzeit in Brasilien, aber wenn Milei den Bogen \u00fcberspanne, wolle auch mit ihm irgendwann niemand mehr aufs Foto.<\/p>\n<p>Nach seiner Einsch\u00e4tzung scheiterten die Verhandlungen bisher und auch weiterhin am politischen Willen Europas. \u201eEs mangelt an wirklich konkretem Willen, der \u00fcber Sonntagsreden hinausgehen w\u00fcrde, es fehlt die Bereitschaft, \u00fcber den eigenen Schatten zu springen und Kompromisse zu schlie\u00dfen &#8211; in den letzten Jahren vor allem auf Seiten der Europ\u00e4er.\u201c Dazu gekommen seien die neuen Vorschriften der EU f\u00fcr die Lieferketten und der Waldschutz. Das mache einen Deal f\u00fcr den Mercosur wenig attraktiv und zerr\u00fctte vor allem das Verhandlungsklima, Stichwort Neokolonialismus.<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcsse Europa seine Verhandlungsposition \u00fcberdenken. \u201eDie Position der EU ist deutlich schw\u00e4cher geworden\u201c, sagt Moses. \u201eWirklich Lust auf den Deal hat S\u00fcdamerika wahrscheinlich nicht mehr, aber lohnend w\u00e4re das Abkommen auch f\u00fcr den Mercosur wohl immer noch.\u201c Der klare Verlierer w\u00e4re jedoch die EU, sollte das Abkommen nicht zustande kommen. \u201eNicht nur aufgrund entgehender Chancen, sondern auch weil sich die Position Europas in S\u00fcdamerika noch schneller und noch st\u00e4rker schw\u00e4chen w\u00fcrde, vor allem gegen\u00fcber China.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kaum ein Jahr her: Als im Januar 2023 Brasiliens Luiz In\u00e1cio Lula da Silva zum dritten Mal als Pr\u00e4sident des gr\u00f6\u00dften Landes S\u00fcdamerikas vereidigt worden 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