{"id":2527549,"date":"2024-05-30T05:25:00","date_gmt":"2024-05-30T04:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=2527549"},"modified":"2024-05-30T05:25:00","modified_gmt":"2024-05-30T04:25:00","slug":"fuer-profite-ueber-leichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/05\/fuer-profite-ueber-leichen\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Profite \u00fcber Leichen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Gro\u00dfbritannien starben einem j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Untersuchungsbericht zufolge im Zeitraum von 1970 bis 1998 3.000 Menschen an virushaltigen Blutpr\u00e4paraten. Einer der gr\u00f6\u00dften Hersteller war der Bayer-Konzern.<\/strong><\/p>\n<p>BERLIN\/LONDON (Eigener Bericht) \u2013 Laut einem vergangene Woche ver\u00f6ffentlichten Untersuchungsbericht haben kontaminierte Blutplasmaprodukte unter anderem des deutschen Bayer-Konzerns in Gro\u00dfbritannien den Tod von rund 3.000 Menschen verursacht. 30.000 Personen \u2013 zumeist Bluter, die auf Blutgerinnungspr\u00e4parate angewiesen waren \u2013 infizierten sich mit HIV oder Hepatitis C. Der Report spricht von vermeidbaren Todesf\u00e4llen und erhebt schwere Vorw\u00fcrfe gegen das Gesundheitssystem und die verantwortlichen Politiker. Mit Kritik an der Pharmaindustrie h\u00e4lt er sich dagegen zur\u00fcck. Dabei lagen Bayer und den anderen Konzernen detaillierte Informationen \u00fcber die \u00dcbertragungsrisiken vor, wie interne Dokumente belegen. Zudem sperrten sie sich aus Profitgr\u00fcnden lange gegen neu entwickelte Virus-Inaktivierungsverfahren. Als die USA und immer mehr europ\u00e4ische L\u00e4nder die Hitzebehandlung der Blutpr\u00e4parate zur Zulassungsbedingung machten, exportierten die Unternehmen ihre Altbest\u00e4nde nach Asien und Lateinamerika. Gesch\u00e4digte fordern eine offizielle Entschuldigung; konzernkritische Initiativen verlangen eine Beteiligung an den von London zugesagten Entsch\u00e4digungszahlungen in H\u00f6he von rund elf Milliarden Euro.<\/p>\n<p><strong>3.000 Tote<\/strong><\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien starben von 1970 bis weit in die 1990er Jahre rund 3.000 Menschen durch kontaminierte Blutplasmapr\u00e4parate wie das von Bayer hergestellte Koate oder Produkte anderer Unternehmen. \u00dcber 30.000 Personen \u2013 zumeist Bluter \u2013 infizierten sich mit HIV oder Hepatitis C. Zu diesem Ergebnis kommt ein j\u00fcngst von dem ehemaligen Richter Brian Langstaff vorgelegter Untersuchungsbericht.[1] \u201eIch muss berichten, dass dies weitgehend, wenn auch nicht vollst\u00e4ndig, h\u00e4tte vermieden werden k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Langstaff bei der Vorstellung der \u00fcber 2.500 Seiten starken \u201eInfected Blood Inquiry\u201c. Er klagt damit explizit \u201ejene, die die Verantwortung hatten\u201c, an: \u201edie \u00c4rzte, die Blutbanken und mehrere aufeinanderfolgende Regierungen\u201c.[2] Die Pharmakonzerne hingegen verschont er mit seiner Kritik. So bleibt es Zeitungen wie \u201eThe Guardian\u201c vorbehalten, die \u201eGier der pharmazeutischen Unternehmen\u201c anzuprangern oder von \u201eT\u00f6tung durch Konzerne\u201c zu sprechen.[3]<\/p>\n<p><strong>Eine \u201etragische Situation\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Bayer dr\u00fcckte in einer aktuellen Stellungnahme sein Mitgef\u00fchl mit den Opfern aus. \u201eBayer bedauert zutiefst, dass es zu dieser tragischen Situation gekommen ist und dass Therapien, die von Bayer-Tochterfirmen entwickelt und von \u00c4rzten verschrieben wurden, um Leben zu retten oder ertr\u00e4glicher zu gestalten, schlussendlich so viel Leid verursacht haben\u201c, bekundete das Leverkusener Unternehmen.[4] Die konzernkritische Coordination gegen BAYER-Gefahren l\u00e4sst das nicht gelten. \u201eBayer &amp; Co. haben wissentlich viren-belastete Blut-Pr\u00e4parate verkauft\u201c, h\u00e4lt die Initiative fest.[5] Die Zahl der Todesf\u00e4lle weltweit geht der Organisation zufolge in die Zehntausende.<\/p>\n<p><strong>Bayer wusste Bescheid<\/strong><\/p>\n<p>Bayers US-Tochter Cutter hatte im Bereich der Gerinnungspr\u00e4parate f\u00fcr Bluter eine marktbeherrschende Stellung inne. Das f\u00fcr die Medizinprodukte gespendete Blut bezog sie vornehmlich von Risikogruppen wie Strafgefangenen, Prostituierten und Drogenabh\u00e4ngigen. Bereits Ende 1982 wusste das Unternehmen um die damit verbundenen Gefahren. \u201eEs gibt klare Belege, die nahelegen, dass AIDS durch [\u2026] Plasma-Produkte \u00fcbertragen wird\u201c, hie\u00df es in einem internen Firmen-Dokument.[6] Auch forderten einzelne Besch\u00e4ftigte Ma\u00dfnahmen, wie aus einem Memo an den Cutter-Chef Jack Ryan hervorgeht, auf das die \u201eInfected Blood Inquiry\u201c in dem Kapitel \u201eDas Wissen um das AIDS-Risiko\u201c verweist.[7] So drang ein Angestellter darauf, auf den Packungsbeilagen entsprechende Warnhinweise anzubringen.<\/p>\n<p><strong>Verz\u00f6gern und Verharmlosen<\/strong><\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsleitung reagierte auf diese Appelle nicht. Als eine Methode zur Abt\u00f6tung der Viren durch Hitzebehandlung aufkam, tat der Konzern gemeinsam mit anderen Firmen alles, um deren Zulassung so lange wie m\u00f6glich hinauszuz\u00f6gern, denn er f\u00fcrchtete, auf seinen Lagerbest\u00e4nden mit den Faktor-VIII-Pr\u00e4paraten sitzenzubleiben. Zudem schreckte Cutter vor den Anlaufkosten f\u00fcr die Produktionsumstellung zur\u00fcck: Da die Bayer-Tochter an langfristige Liefervertr\u00e4ge zu festgelegten Preisen gebunden war, h\u00e4tte dies ihre Rendite geschm\u00e4lert. Deshalb startete das Unternehmen eine gro\u00dfangelegte Desinformationskampagne. \u201eAIDS hat in einigen L\u00e4ndern irrationale Reaktionen hervorgerufen\u201c, schrieb Cutter in einem Brief an Lieferanten aus Frankreich und 20 anderen Staaten und sprach darin von \u201esubstanzlosen Spekulationen, dass das Syndrom durch einige Blut-Produkte \u00fcbertragen werden k\u00f6nnte\u201c.[8]<\/p>\n<p><strong>Asien und Lateinamerika als Resterampe<\/strong><\/p>\n<p>Ab dem Sommer 1984 musste sich Cutter dann ins Unvermeidliche f\u00fcgen. Immer mehr westliche Industriestaaten machten das Hitzeverfahren obligatorisch. F\u00fcr die Manager stellte sich damit das Entsorgungsproblem. \u201eWir haben noch Unmengen von nicht erhitzten Best\u00e4nden\u201c, hie\u00df es bei der Firmenleitung, die entschied, \u201edie internationalen M\u00e4rkte zu beobachten, um zu bestimmen, ob mehr von dem Produkt verkauft werden kann\u201c.[9] Es konnte: Ende des Jahres hatte die Bayer-Tochter bereits 400.000 alte Faktor-VIII-Einheiten nach Ostasien geliefert, 300.000 weitere nach Argentinien. Insgesamt exportierte sie noch 25 Millionen Chargen im Wert von vier Millionen US-Dollar vornehmlich nach Asien und Lateinamerika.<\/p>\n<p><strong>Bayer profitiert<\/strong><\/p>\n<p>Nicht einmal als das Hongkonger Gesundheitsministerium den Vertriebschef von Cutter vorlud, weil die Patienten immer mehr Druck machten und auch die Medien auf das Thema aufmerksam wurden, \u00e4nderten die Manager ihre Haltung. Ihre einzige Reaktion: \u201eWir haben den Universit\u00e4ts\u00e4rzten [&#8230;] 350 Flaschen des neuen, hitzebehandelten Koate besorgt [&#8230;] f\u00fcr jene Patienten, die am lautesten jammern.\u201c[10] In Japan verfiel das Pharmaunternehmen sogar darauf, die Zulassung des hitzebehandelten Koate HT hinauszuz\u00f6gern, um noch m\u00f6glichst viel von der Altware absetzen zu k\u00f6nnen. Dem Journalisten Egmont R. Koch gegen\u00fcber zeigte ein Cutter-Besch\u00e4ftigter sp\u00e4te Reue: \u201eIch denke, ich habe Fehler gemacht. Ich denke, ich h\u00e4tte Dinge besser machen k\u00f6nnen. Und ich denke, unter diesen Umst\u00e4nden, wenn man die Folgen sieht, bin ich froh, jetzt dar\u00fcber reden zu k\u00f6nnen\u201c.[11]<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfbritannien zahlt<\/strong><\/p>\n<p>Konsequenzen m\u00fcssen Bayer und die anderen Produzenten in Gro\u00dfbritannien einstweilen nicht f\u00fcrchten. Die Verantwortung f\u00fcr den Blutskandal \u00fcbernahmen andere. Premierminister Rishi Sunak sprach im Unterhaus von einem \u201eTag der Schande f\u00fcr den britischen Staat\u201c und entschuldigte sich offiziell bei den Gesch\u00e4digten oder ihren Hinterbliebenen.[12] Appelle der Betroffenen an die beteiligten Konzerne, sich ihrerseits zu entschuldigen, blieben hingegen unerh\u00f6rt. Die Regierung berief in die Kommission, die sie in Sachen \u201eEntsch\u00e4digung\u201c beraten sollte, mit Jonathan Montgomery sogar einen Mann, der bis zum Oktober 2023 in Bayers Bioethikrat sa\u00df. Entsprechend verst\u00f6rt reagierten die Bluter-Organisationen. \u201eWir registrieren in unserem Verband Besorgnis \u00fcber die Verbindungen von Professor Montgomery zum Pharmaunternehmen Bayer\u201c, h\u00e4lt die Haemophilia Society fest: \u201eKein Experte mit direkten Verbindungen zu einem der Unternehmen, die f\u00fcr die Herstellung kontaminierter Blutprodukte verantwortlich sind, w\u00fcrde jemals das Vertrauen der Betroffenen erlangen.\u201c[13]<\/p>\n<p><strong>Elf Milliarden Euro Entsch\u00e4digung<\/strong><\/p>\n<p>Der britische Staat stellt Entsch\u00e4digungen in H\u00f6he von elf Milliarden Euro in Aussicht. Abschl\u00e4ge von jeweils 115.000 Euro erhielten die Leidtragenden oder ihre Hinterbliebenen inzwischen. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert eine Beteiligung von Bayer an den Zahlungen. \u201eDer BAYER-Konzern ging f\u00fcr seine Profite buchst\u00e4blich \u00fcber Leichen. Darum muss er jetzt Verantwortung \u00fcbernehmen. Es ist nicht einzusehen, warum die britischen SteuerzahlerInnen allein f\u00fcr die Entsch\u00e4digungen aufkommen sollen, die die Regierung nach der Ver\u00f6ffentlichung des Abschlussberichts zugesagt hat\u201c, erkl\u00e4rte die Organisation.[14] In den USA erzwangen Gesch\u00e4digte bereits 1997 Zahlungen von Bayer, Alpha, Armour und Baxter. Der Vergleich mit den 6.200 Kl\u00e4gern kostete die Unternehmen 600 Millionen Dollar, wovon der Leverkusener Konzern mit 290 Millionen den gr\u00f6\u00dften Teil zu tragen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] infectedbloodinquiry.org.uk.<\/p>\n<p>[2] Johannes Leith\u00e4user: Sunak muss schon wieder \u201eSorry\u201c sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.05.2024.<\/p>\n<p>[3] They made fatal decisions and shredded evidence. theguardian.com 20.05.2024.<\/p>\n<p>[4] \u201ePlasma was called liquid gold\u201d. theguardian.com 27.04.2024.<\/p>\n<p>[5], [6] Bayer muss Verantwortung \u00fcbernehmen! cbg.network.org 24.05.2024.<\/p>\n<p>[7] Infected blood inquiry, Vol. 3, S. 79.<\/p>\n<p>[8] Bayer muss Verantwortung \u00fcbernehmen! cbg.network.org 24.05.2024.<\/p>\n<p>[9], [10], [11] Egmont R. Koch: T\u00f6dlicher Ausverkauf \u2013 Wie AIDS nach Asien kam. TV-Dokumentation, WDR 2004.<\/p>\n<p>[12] Johannes Leith\u00e4user: Sunak muss schon wieder \u201eSorry\u201c sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.05.2024.<\/p>\n<p>[13] haemophilia.org.uk.<\/p>\n<p>[14] Bayer muss Verantwortung \u00fcbernehmen! cbg.network.org 24.05.2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien starben einem j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Untersuchungsbericht zufolge im Zeitraum von 1970 bis 1998 3.000 Menschen an virushaltigen Blutpr\u00e4paraten. Einer der gr\u00f6\u00dften Hersteller war der Bayer-Konzern. 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