{"id":247270,"date":"2015-11-18T14:46:31","date_gmt":"2015-11-18T14:46:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/de\/?p=247270"},"modified":"2016-04-05T00:38:47","modified_gmt":"2016-04-04T23:38:47","slug":"die-attentate-von-paris-der-krieg-und-der-sinn-der-gewaltfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/11\/die-attentate-von-paris-der-krieg-und-der-sinn-der-gewaltfreiheit\/","title":{"rendered":"Die Attentate von Paris, der Krieg und der Sinn der Gewaltfreiheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Himmel \u00fcber Paris ist blass-blau am Tag danach. Die Nacht zuvor war schrecklich, wahrscheinlich war sie eine jener N\u00e4chte, an die man sich noch lange erinnern wird.<\/strong><\/p>\n<p>Ich schreibe \u2013 nicht ganz ohne Schwierigkeiten, das gebe ich zu \u2013 aus einer Stadt im Krieg, aus einem Land im Krieg. Und das Problem ist, dass wir uns dieses Krieges, in Frankreich und in Europa, erst jetzt richtig bewusst werden. Um ihn zu begreifen, haben wir so lange gewartet, bis er direkt vor unseren Augen erscheint, mit einer Stadt, die in Feuer und Flamme steht, und mindestens 132 unschuldigen Opfern (das ist die Bilanz zum jetzigen Zeitpunkt), die zu beklagen sind. Wir haben gewartet, bis unsere \u201eToten\u201c da sind, ohne uns \u00fcber die Menschen zu sorgen, zu deren Tod wir tagt\u00e4glich im Rest der Welt beitragen: durch milit\u00e4rische Interventionen, den Handel mit Waffen, Ausbeutung der Menschen und der Umwelt, und ganz allgemein durch die moralische und \u00f6konomische Unterst\u00fctzung eines Systems, das zutiefst gewaltt\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Der Schock und der Schmerz \u00fcberwiegen noch, es f\u00e4llt immer noch schwer, zu begreifen, was passiert ist. Der erste Gedanke an diesem besagten Abend, w\u00e4hrend der ersten eintreffenden Nachrichten der Trag\u00f6die und Telefonaten mit Freunden, war vielleicht banal und ein wenig egoistisch: \u201eZum Gl\u00fcck bin ich zu Hause geblieben\u201c. Es macht keinen Spa\u00df, sich bewusst zu werden, dass nur wenig entfernt von dort, wo man wohnt, in einem Konzertsaal, an dem man f\u00fcr gew\u00f6hnlich vorbeigeht, in einer Bar, in der man ein Bier h\u00e4tte trinken k\u00f6nnen, in einer Stra\u00dfe, in der man sich schon tausend mal befand, Menschen, die auch nur zuf\u00e4llig da waren, ihr Leben verloren. Der Gedanke weitete sich dann aus und wanderte zu Freunden, die in der Stadt unterwegs waren und die angstvoll nach Hause geeilt sind, zu denen, die in einem vollen Restaurant Freitag Abend gearbeitet haben und die zusammen mit den G\u00e4sten f\u00fcr Stunden dort verbarrikadiert ausharren mussten, zu denen, die noch n\u00e4her dran waren am Chaos als ich an diesem Freitag den 13., der noch unheilvoller war als man f\u00fcr gew\u00f6hnlich sagt. Es folgten tief empfundenen Gedanken und ein konfessionsloses Gebet, gewidmet den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen, und der Menschlichkeit, personifiziert durch all diejenigen, die im Chaos mit erster Hilfe vor Ort waren und die ihre T\u00fcren \u00f6ffneten f\u00fcr die, die den Orten der Trag\u00f6die entfliehen konnten.<\/p>\n<p>Die Gedanken endeten schlie\u00dflich bei denen, die mit diesen Zustand der Beklemmung jeden Tag leben m\u00fcssen, viel mehr als ich, und die trotz allem die W\u00fcrde bewahren und das Leben weiter leben. Ich denke an die angespannte Realit\u00e4t, die ich in Pal\u00e4stina vor einigen Monaten erlebt habe, ich denke an die qualvollen Geschichten der Kurden und Syrer, an die, die sich ohne Verschulden inmitten einer der Kriege in Afrika befinden, an das Attentat vor zwei Tagen im schiitischen Viertel von Beirut&#8230;an all diejenigen, die versuchen, diesem \u201edritten Weltkrieg\u201c zu entfliehen und die unter gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten Aufnahme suchen.<\/p>\n<p>Durch das Nachdenken \u00fcber all das, \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, in denen immer noch viel zu viele Menschen auf diesem Planeten leben, ist mir der Sinn klar geworden, den das Einsetzen f\u00fcr Gewaltfreiheit in meinem kleinen Leben hat. Wer mich fragt, warum mir soviel am Kampf f\u00fcr Frieden und am Wiedererwachen einer starken pazifistischen Bewegung liegt, warum ich trotz der Blicke meiner Gespr\u00e4chspartner (die mich im besten Fall f\u00fcr einen Utopisten halten, im schlechtesten f\u00fcr naiv) nicht m\u00fcde werde, von Gewaltfreiheit zu sprechen, denen sage ich: Ich will die Gef\u00fchle, die ich gestern Abend hatte (voll von Angst und Schock, auch wenn in ged\u00e4mpfter Weise aus einer \u201eprivilegierten\u201c Situation heraus) nie wieder erleben m\u00fcssen. Und ich will, dass niemand auf dieser Welt sie wieder erleben muss.<\/p>\n<p>Ich will keine Welt mehr in den F\u00e4ngen von Gewalt sehen. Nicht nur jene brutale, bewaffnete und offensichtliche Gewalt&#8230;sondern auch die des Kapitals und der Macht und die, die wir jeden Tag in menschlichen Beziehungen reproduzieren, die uns davon abh\u00e4lt, andere als menschliche Wesen unser gleichen anzusehen, die uns teilt, die uns von Zusammenarbeit abh\u00e4lt und die dazu f\u00fchrt, dass unser einziges gemeinsames Haus, das wir haben, unser Planet Erde, zerst\u00f6rt wird. Schaut Euch mit ein wenig Tiefgang um und ihr werdet diese Beispiele der Gewalt in H\u00fclle und F\u00fclle finden. Und in den folgenden Tagen werdet ihr noch mehr davon entdecken: die Schakale haben bereits mit ihrer Arbeit begonnen, sie s\u00e4hen Hass und Angst und benutzen das bequeme Feindbild \u2013 Menschen islamischen Glaubens \u2013 als Vorwand, um noch mehr Kontrolle auszu\u00fcben, Grenzen gegen\u00fcber Migranten und Fl\u00fcchtlingen zu schlie\u00dfen, milit\u00e4risch aufzur\u00fcsten, Demonstrationen zu limitieren und ein Klima des Terrors zu verbreiten.<\/p>\n<p>Angesichts der Krise und der Entmenschlichung, die wir erleben, ist die gewaltsame Antwort bereits in der Luft, die klassischen Spirale des \u201eAuge um Auge, um die Welt blind zu machen\u201c, gut erkl\u00e4rt von Gandhi. Das was nicht nur Paris, sondern die ganze Welt jetzt braucht, ist eine wahrhaftige Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit. Nicht die scheinheilige, sondern die konkrete, aktive Gewaltfreiheit im t\u00e4glichen Leben. Ich glaube, dass dies die beste Art ist, um jenen nahe zu sein, die in diesen Stunden leiden, und um das schlimmste zu vermeiden: sich dazu zwingen, \u201emenschlich zu bleiben\u201c, wie Vittorio Arrigoni schrieb.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen uns nicht in in Angst und Hass verschlie\u00dfen. Lasst uns jeder einzelne seinen kleine Beitrag gegen Militarisierung, gegen Krieg und gegen zerst\u00f6rerische Allianzen wie die der NATO beitragen, lasst uns f\u00fcr eine drastische K\u00fcrzung der Milit\u00e4rausgaben und f\u00fcr alternative Formen der Verteidigung k\u00e4mpfen, lasst uns Banken und Firmen boykottieren, die mit Waffenhandel und Missbrauch von Arbeiter und Umwelt Profit machen. K\u00fcmmern wir uns um unser Leben und um das deren um uns herum, lasst uns ein wenig mehr auf die anderen achten, anstatt nur auf uns selbst. Lasst uns auf diese Weise, mit aktiver und organisierter Gewaltfreiheit, ein Welt erschaffen, die es w\u00fcrdig ist, darin zu leben.<\/p>\n<p>\u201eGewaltfreiheit oder Barbarei\u201c, daran haben uns unsere Freunde der gewaltfreien Bewegung in Italien anl\u00e4sslich des 2. Oktobers erinnert. In diesen Stunden, angesichts der barbarischen Ereignisse, ist es mehr als zuvor notwendig, die Richtung zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><em>(Dank an Sara Sgr\u00f2 f\u00fcr die freundliche Erlaubnis, ihr Werk \u201eUmarmung des Lebens\u201c, gewidmet den Ereignissen von Paris, als Illustration f\u00fcr diesen Artikel zu verwenden.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Italienischen von Evelyn Rottengatter<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Himmel \u00fcber Paris ist blass-blau am Tag danach. Die Nacht zuvor war schrecklich, wahrscheinlich war sie eine jener N\u00e4chte, an die man sich noch lange erinnern wird. 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