{"id":244312,"date":"2015-11-10T15:33:04","date_gmt":"2015-11-10T15:33:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/de\/?p=244312"},"modified":"2015-11-10T15:35:00","modified_gmt":"2015-11-10T15:35:00","slug":"krieg-medien-und-propaganda-muslime-als-die-anderen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/11\/krieg-medien-und-propaganda-muslime-als-die-anderen\/","title":{"rendered":"Krieg, Medien und Propaganda: Muslime als \u201edie Anderen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>In einer Rede am Donnerstag, den 15. Oktober 2015 in der Plymouth Congregational Church in Minneapolis, sprach die Chefredakteurin von MintPress News, Mnar Muhawesh, \u00fcber die pers\u00f6nlichen Auswirkungen der Kriegs- und Angsttreiberei der herrschenden Medien. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Transkription:\u2014<\/strong> Vorab m\u00f6chte ich mich bei Citizens for Global Solutions f\u00fcr die heutige Einladung bedanken. Danken m\u00f6chte ich auch all denen, die zu dieser Forumsveranstaltung gekommen sind. In einer Welt, die offensichtlich von Krieg und Hass gepr\u00e4gt wird, ist es bewundernswert zu sehen, wie eine so etablierte Organisation, Menschen jeder Couleur und jedweden Ursprungs im Interesse der F\u00f6rderung des Friedens weiter zusammenf\u00fchrt, um die Geschichten zu teilen, die von den herrschenden Medien oft zensiert, ignoriert, aberkannt und sogar verwischt werden.<\/p>\n<p>Es wurde mir zugetragen, dass es vielleicht heute Abend im Publikum Zwischenrufer geben k\u00f6nnte, die die Tatsache, dass eine junge muslimische Frau eine journalistische Organisation leitet, besorgniserregend oder verd\u00e4chtig finden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Aber au\u00dfer dem typischen Sexismus jener Behauptung, nach dem eine Frau 2015 in den USA unf\u00e4hig w\u00e4re, ihr eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen, fand ich es besonders interessant, weil es zum Thema meiner Konferenz am heutigen Abend genau passt, in der ich mich mit dem Thema der \u201eMuslime auseinandersetzen werde, die als verd\u00e4chtig und als die \u201eAnderen\u201c behandelt werden.\u201c<\/p>\n<p>Diese Art von orientalistischem Standpunkt der wei\u00dfen \u00dcberlegenheit, nach dem muslimische Frauen unf\u00e4hig w\u00e4ren, ausgebildet, intelligent, unabh\u00e4ngig und finanziell erfolgreich zu sein, hat ironischerweise die Vorurteile ans Tageslicht gebracht, die tief in unserem Bewusstsein schlummern.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich mal vor, wir bef\u00e4nden uns im Nahen Osten, im Iran oder in Saudi Arabien. Hier w\u00fcrde eine Gruppe von Menschen versuchen, mich daran zu hindern, frei im Rahmen einer Veranstaltung zu sprechen, weil sie nicht glauben k\u00f6nnen, dass eine Frau ihr eigenes Unternehmen starten kann. Lassen Sie uns die Sache mal ganz offen angehen. Die Sache w\u00fcrde Schlagzeilen auf CNN oder FOX News machen, als Beweis daf\u00fcr, wie die Frauen im Nahen Osten unterdr\u00fcckt sind.<\/p>\n<p>In diesem Sommer weigerte sich eine Frau von einer US-amerikanischen muslimischen Fahrerin des Mitfahrunternehmens Uber abgeholt zu werden. Sie reichte eine Beschwerde bei Uber ein, und sagte, sie sei davon angewidert, dass die Firma einer muslimischen Frau \u00fcberhaupt die Gelegenheit bieten w\u00fcrde, Leute zu fahren. Nat\u00fcrlich lief diese Geschichte durch alle sozialen Medien. Und gerade diese Frau schreibt auf Facebook \u00fcber ihre Emp\u00f6rung dar\u00fcber, dass man saudische Frauen nicht Autofahren l\u00e4sst. Das ist wohl extrem ironisch.<\/p>\n<p>Aber in Wirklichkeit ist diese Art von Orientalismus gegen Muslime im Allgemeinen und gegen US-amerikanische Muslime, die in den Medien mehr Ber\u00fchmtheit erlangen und somit die Standpunkte \u00fcber den Islam und die Frauen im Islam in Frage stellen, im Besonderen \u00fcber die erneute Kolonisierung des Nahen Osten und Afrikas das Ergebnis einer mehr als 14j\u00e4hrigen Kriegs- und Angsttreiberei seitens \u00a0der herrschenden Medien.<\/p>\n<p>Diese herrschende Presse geh\u00f6rt in den USA den folgenden sechs Unternehmen: General Electric, News Corp., Disney, Viacom, Time Warner und CBS.<\/p>\n<p>Sie haben es richtig geh\u00f6rt: dies bedeutet, dass die Verteidigungs-, R\u00fcstungs-, Kabel- und Unterhaltungsindustrie sowie die M\u00e4chtigen von Hollywood mehr als 90 Prozent von dem kontrollieren, was 90% der 300 Millionen US-Amerikanern ansehen, h\u00f6ren und lesen. Statistisch gesehen gibt es f\u00fcr jede 50 Millionen US-Amerikaner ein Medienunternehmen, das sie mit ihren Nachrichten versorgt.<\/p>\n<p>Die Art und Weise, auf die wir \u00fcber die Welt und die Ereignisse unseres eigenen Landes erfahren, erfolgt durch die Sichtweise der Medien. Aber wegen dieser Verfilzung war diese Sichtweise nie enger, extremer und manipulativer als zu unserer Zeit.<\/p>\n<p>Es erhebt sich hier die Frage, warum Geschichten wie die vom IS, von den nicht vorhandenen iranischen Atomwaffen, von den rassistischen Erg\u00fcssen von Donald Trump, von den E-Mails von Hillary Clinton und die niedlichen Katzenvideos die \u00c4therwellen drosseln, w\u00e4hrend andere, wirklich wichtige Geschichten vollkommen unbeachtet bleiben.<\/p>\n<p>Durch diesen Prozess der Verfilzung und Monopolisierung der Medien, sind die Unternehmen, die die Presse eigentlich zur Rechenschaft ziehen sollten, zu den Besitzern jener Medien geworden. Diese Medienunternehmen geben Milliarden aus, um Geschichten zu gestalten, die ablenken, Panik machen, unterhalten und mehr Propaganda als Information verbreiten.<\/p>\n<p>Die Medien haben sich in der Tat in einen Scho\u00dfhund der herrschenden Klasse verwandelt, indem sie die Z\u00e4hne des Wachhundes abstumpfen, zu dessen Schutz der erste Zusatzartikel zur Verfassung geschrieben wurde.<\/p>\n<p><strong>Ein Feindbild erzeugen, um Krieg zu rechtfertigen<\/strong><\/p>\n<p>Seitdem die USA nach dem 11. September 2001 ihren offiziellen \u201eKrieg gegen den Terror\u201c erkl\u00e4rten, begann ein neues Zeitalter der US-Presse: Es wurde eine allgemeine Atmosph\u00e4re der Angst und Emp\u00f6rung gegen die US-amerikanischen Muslime geschaffen, wie anhand der Narrative der \u201eJihad-Zivilisation\u201c und der voreingenommenen Berichterstattung der Medien hinsichtlich der Erd\u00f6lkriege im Nahen Osten klar wird.<\/p>\n<p>Diese Atmosph\u00e4re der Angst findet sich in den letzten 14 Jahren in der institutionellen Politik wieder. Sie sieht die US-amerikanischen Muslime als eine Bedrohung an und behandelt jede ihrer Handlungen mit Verdacht.<\/p>\n<p>Obwohl die meisten Entf\u00fchrer vom 11. September aus Saudi Arabien stammten, griff Pr\u00e4sident Bush Afghanistan und den Irak an \u2014 zwei L\u00e4nder, die sich strategisch in einer rohstoffreichen Region befinden, die f\u00fcr die multinationalen Konzerne noch Neuland waren und Regionen, die dann sp\u00e4ter als milit\u00e4rische Pufferzonen mit milit\u00e4rischen St\u00fctzpunkten gegen China und Russland dienen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Trotz der langen Geschichte der Vereinigten Staaten im Bereich der Finanzierung und Bewaffnung beider brutalen Diktaturen, sei es der von Saddam Hussein im Irak als auch der der terroristischen Mudschaheddin<strong>&#8211;<\/strong>Bewegung in Afghanistan, begannen die Vereinigten Staaten ein neues Zeitalter eines unendlichen Krieges, [indem sie sich Rohstoffe aneigneten], B\u00fcrgerkriege anfachten, rechtsextreme Milizen unterst\u00fctzten und die Demokratie nach US- amerikanischer Art oder besser gesagt den \u201eMonopolkapitalismus\u201c verbreiteten.<\/p>\n<p>Wenn wir uns zum Beispiel den Irakkrieg ansehen, so werden wir uns dessen bewusst, wie dieser f\u00fcr verschiedene Leute mehrfache Bedeutungen hat. Wenn wir uns die pornografische Kriegspropaganda von Hollywood mit Filmen wie \u201eAmerican Sniper\u201c anschauen, war der Irakkrieg eine patriotische Mission, um die US-amerikanischen Freiheiten und Werte zu verteidigen. Obwohl der Film 12 Jahre nach dem 11. September herauskam, versuchten die Produzenten immer noch, unsere Intelligenz zu beleidigen, indem sie die US-amerikanische Zerst\u00f6rung des Iraks neu schrieben und den 11. September Saddam Hussein zuschrieben, um sich eine Rechtfertigung des Krieges zusammenzubasteln.<\/p>\n<p>Der Marinesoldat Chris Kyle, auf welchem der Hollywood-Kassenkn\u00fcller basiert, schrieb ein Buch mit demselben Titel, in dem er seinen Hass, seinen Fanatismus und seine Leidenschaft bei der Ermordung der irakischen \u201eBarbaren\u201c zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>Der Inhalt seines Buches ist ein Mikrokosmos, der die Darstellungsweise der Araber und Muslime in der US-amerikanischen Presse zwecks Panikmache und Rechtfertigung der milit\u00e4rischen Operationen wiederspiegelt. Er schreibt:<\/p>\n<p>\u201eDas Wilde, das Verabscheuungsw\u00fcrdige, das B\u00f6se, das ist was wir im Irak bek\u00e4mpften. Deshalb nennen viele Leute, darunter auch ich, den Feind einen Wilden. Es gab wirklich keine andere Weise, zu beschreiben, was wir dort begegnet sind.\u201c<\/p>\n<p>Diese Medienkarikatur der barbarischen Muslime ist auch verantwortlich f\u00fcr das Aufkommen von Hasskriminalit\u00e4t gegen US-Muslime.<\/p>\n<p>Diesen Sommer befand ich mich mit meiner Familie mitten in einem islamfeindlichen Hassverbrechen: Meine eigenen Eltern wurden mit einer Waffe bedroht, weil eine blonde Vorstadtmama mittleren Alters dachte, sie s\u00e4hen verd\u00e4chtig aus.<\/p>\n<p>Meine Eltern sind US-Amerikaner pal\u00e4stinensischer Herkunft: meine Mutter, die Kopftuch tr\u00e4gt und mein Vater mit seiner eher dunklen Hautfarbe warteten gerade im Auto, um meinen sechzehnj\u00e4hrigen Bruder vom Haus eines Freundes am Brooklyn Park abzuholen. Diese Frau n\u00e4herte sich meinen Eltern mit einer Pistole, die sie gegen sie richtete, und drohte auf sie zu schie\u00dfen, da sie ihren Worten, nach denen sie nur ihren Sohn abholten, nicht traute. Meine Eltern hatten gar nichts verbrochen. Sie hatten nur ihren Sohn abgeholt. Nat\u00fcrlich haben wir die Frau verklagt. Sie wird nun im Dezember vor Gericht geladen, aber das Ganze hat richtig eingeschlagen, weil ich als Journalistin t\u00e4tig bin. Diese Episode beweist auch die steigende Islamfeindlichkeit in den USA.<\/p>\n<p>Trotz der fast 2 Millionen zivilen Opfer im Irakkrieg, von denen wir selten h\u00f6ren, war der Irakkrieg doch ein lukratives Gesch\u00e4ft f\u00fcr mehr als 25 multinationale Erd\u00f6l-, Bau-, Landwirtschafts-, Investierungs- und Bankkonzerne.<\/p>\n<p>Sehen wir uns doch mal das Beispiel der ehemaligen Firma von Dick Cheney Halliburton an, die zwischen 2003 und 2006 einen Umsatz von $1,2 Milliarden erzielte, der mit dem Irakkrieg in Zusammenhang stand.<\/p>\n<p>Aber der oft zensierte Teil der westlichen Kriege im Nahen Osten betrifft die Menschenopfer. Seit 1990 haben sch\u00e4tzungsweise nur im Irak und in Afghanistan fast 8 Millionen Muslime direkt oder indirekt infolge der milit\u00e4rischen Operationen ihr Leben gelassen.<\/p>\n<p>Nehmen Sie sich nun einen Augenblick Zeit, um dar\u00fcber nachzudenken: 8 Millionen unschuldige Menschen. Dieser Bericht wurde vor einigen Monaten von den Friedensnobelpreistr\u00e4gern und \u00c4rzte aus dem D.C., <a href=\"http:\/\/www.middleeasteye.net\/columns\/unworthy-victims-western-wars-have-killed-four-million-muslims-1990-39149394\">Physicians for Social Responsibility, ver\u00f6ffentlicht. <\/a><\/p>\n<p>\u00dcberraschenderweise ver\u00f6ffentlichte CNN gerade in diesem Monat statistische Werte, aus denen hervorgeht, dass seit 2001 <a href=\"http:\/\/www.cnn.com\/2015\/10\/02\/us\/oregon-shooting-terrorism-gun-violence\/\">ungef\u00e4hr 3,000 US-Amerikaner dem Terrorismus zum Opfer fielen.<\/a> US-Amerikaner werden aber eher von rechtsextremen Hassgruppen mit Schusswaffen umgebracht.<\/p>\n<p>Wie schaffen es denn die Politiker, die Ermordung von 8 Millionen Muslimen zu rechtfertigen und die Massen zu \u00fcberzeugen, dass diese Kriege f\u00fcr die Menschenrechte gef\u00fchrt wurden?<\/p>\n<p>Diese ist die wichtigste Frage, die wir uns heute Abend stellen k\u00f6nnen, da sie uns in die Lage versetzt, wirklich zu verstehen, wie diese Atmosph\u00e4re der Angst gestaltet und wie der Krieg der \u00d6ffentlichkeit verkauft wird.<\/p>\n<p>Die Antwort ist ganz einfach: Folgen Sie einfach dem Geld. In der Tat ist die Islamfeindlichkeit ein so hei\u00dfes Thema, dass sie in den USA zu einer Industrie im Wert von 200 Millionen US-Dollar pro Jahr geworden ist. Das ist das Ergebnis eines detaillierten Berichtes des <a href=\"http:\/\/www.ijan.org\/resources\/business-of-backlash\/\">Jewish Anti-Zionist Network.<\/a> Den vollst\u00e4ndigen Bericht finden Sie online.<\/p>\n<p>Der pro-israelische, republikanische Geldgeber Sheldon Adelson, die Br\u00fcder Koch, Newton und \u00a0Rochelle Becker, die Sarah Scaife Stiftung und die Bradley Stiftung sind einige der zahlreichen Namen, die f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Finanzierung dieser Industrie verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Dieselben Geldgeber, die gr\u00f6\u00dftenteils in Gewerbe wie Verteidigung, Erd\u00f6l, Bau- und Bankwesen investieren, die vom Krieg und der Unstabilit\u00e4t im Nahen Osten profitieren, haben Folgendes gemeinsam: Sie geh\u00f6ren zum 1%-Welteliteclub, der derzeitig auch 60% des weltweiten Reichtums besitzt. Und raten Sie mal: niemand von uns ist dort eingeladen.<\/p>\n<p>Diese ganze Industrie ist somit nichts anderes als eine Teile-und-Herrsche-Taktik, damit wir mit dem Finger auf einander, auf einen unsichtbaren Feind zeigen und diesen hassen, w\u00e4hrend diejenigen, die alles beherrschen, weiterhin den Reichtum der Massen weltweit ausbeuten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zuf\u00e4lligerweise<strong>, <\/strong>teilen unsere Freunde auf der Promiklatschseite BuzzFeed einige dieser Geldgeber.<\/p>\n<p>Im Jahre 2013 k\u00fcndigten die israelischen Verteidigungskr\u00e4fte IDF an, dass BuzzFeed ihr offizielles Sprachrohr in den USA sein w\u00fcrde, laut <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/international\/archive\/2013\/09\/israel-and-buzzfeed-when-government-pr-goes-viral\/279186\/\">Atlantic<\/a> und NPR.<\/p>\n<p>Ihre Argumentation:\u00a0 eine junge US-Zielgruppe zu beeinflussen, um die Unterst\u00fctzung Israels und seiner Au\u00dfenpolitik auf lange Sicht zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Im selben Jahr lancierte die Webseite BuzzFeed ihren politischen Bereich, den man vielleicht \u00a0Zentrum f\u00fcr Pressemitteilungen des US-Au\u00dfenministeriums und Israels nennen sollte und der jeglicher progressiven Friedensbewegung nachjagte. Und so kam es auch dazu, dass die Gespr\u00e4chsthemen der islamfeindlichen Industrie auf ihre neue Politikseite kamen, indem sie die Au\u00dfenpolitik der USA und Israels durch die Entmenschlichung der Muslime f\u00f6rderten.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Prozesses lancierte die Webseite eine Kampagne organisierter pers\u00f6nlichen Angriffe im Klatschstil gegen verschiedene antizionistische Aktivisten, Journalisten und fortschrittliche Projekte, der ich dann auch zum Opfer fiel.<\/p>\n<p>Ein anderer prominenter Journalist, der von BuzzFeed angegriffen wurde, war Max Blumenthal, ein j\u00fcdischer Journalist und Autor, der \u00fcber den israelischen Kolonialismus, die israelische Besatzung und ethnische S\u00e4uberung der Pal\u00e4stinenser schreibt. Wir hatten alle eine Gemeinsamkeit: Unsere Berichterstattung forderte zwei Narrativen heraus: sie stellte den aus den Medien verdr\u00e4ngten israelischen Kolonialismus und die ethnische S\u00e4uberung der Pal\u00e4stinenser dar und suchte gleichzeitig nach den wahren Gr\u00fcnden des US-Krieges im Nahen Osten, in Syrien.<\/p>\n<p>Die Zeiten, in denen man noch nur Hamas-Sympathisant (ich glaube, Sie erinnern sich) genannt wurde, sind vorbei. Die Abstempelung ist nun ein wenig durchdachter.<\/p>\n<p>Mit dem Aufstieg des IS und der Spannungen zwischen dem Iran und Israel auf dem H\u00f6hepunkt boten die wichtigsten Nachrichten dem islamfeindlichen Netzwerk eine neue Gelegenheit, mit einander nicht zusammenh\u00e4ngende geopolitische Ereignisse zu nutzen, um eine Karikatur der muslimischen US-Amerikaner zu erschaffen, indem sie der \u00d6ffentlichkeit Angst einjagten, jedes Mal Muslime die US-Au\u00dfenpolitik herausforderten.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich gegen den Krieg \u00e4u\u00dfern, stehen Sie jetzt als Sympathisant von IS- oder der Terroristen der Muslimbruderschaft da oder sind Agenten des iranischen Regimes, die Amerika und unsere Regierung unterwandern.<\/p>\n<p>Dies schafft einen gef\u00e4hrlichen Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr Journalisten, die den eigentlichen, von unseren \u00a0kapitalistischen Medien vers\u00e4umten Auftrag \u00fcbernehmen, die \u00d6ffentlichkeit bez\u00fcglich der grausamen Realit\u00e4t der gescheiterten US-Au\u00dfenpolitik in Kenntnis zu setzen und ihr zu zeigen, dass die USA B\u00fcrgerkriege angefacht haben, indem sie den Terrornetzwerken Unmengen von Waffen zugef\u00fchrt, rechtsextreme Gruppen unterst\u00fctzt und die Ressourcen im Ausland ausgebeutet haben.<\/p>\n<p>Daher habe ich mich in den letzten 15 Jahren, seit meinem dreizehnten Lebensjahr, mit diesem Thema befasst. Es ist kein Zufall, dass ich mich f\u00fcr diesen Weg des Kampfes gegen die Ungerechtigkeit entschieden habe, unabh\u00e4ngig davon, ob ich dies nun durch die Aufdeckung der Puppenspieler hinter der Medienmanipulation, der neokonservativen Angriffe gegen die Friedensbewegungen oder der Kriegsgewinnler mache oder indem ich das Recht der Muslime verteidige, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es wegen allem, was ich heute mit Ihnen \u00fcber Krieg, Angriffe gegen Muslime, Medienmanipulation und diese allgemeine Atmosph\u00e4re der Angst, der wir zum Opfer gefallen sind, bespreche. Diese Aspekte haben wortw\u00f6rtlich mein ganzes Leben als muslimische US-Amerikanerin beeinflusst und definiert.<\/p>\n<p>Da bin ich sicherlich nicht Einzige, aber es ist wichtig, das Ganze von einer pers\u00f6nlichen Perspektive zu h\u00f6ren. Meine Geschichte besteht aus Versuchen und Widerw\u00e4rtigkeiten, Identit\u00e4tskrisen und einem kompromisslosen Schwimmen gegen den Strom.<\/p>\n<p>Und diese pers\u00f6nliche Geschichte m\u00f6chte ich heute mit Ihnen teilen:<\/p>\n<p>Seit meiner Kindheit zahlte ich das Lehrgeld: Kriege haben nie das Ziel verfolgt, die Menschenrechte zu verteidigen. Luftangriffe gegen Menschen, um Menschen zu retten, machen keinen Sinn.<\/p>\n<p>Da ich in den USA aufgewachsen bin, wusste ich praktisch nichts vom pal\u00e4stinensischen Erbe und von der pal\u00e4stinensischen Kultur, von der Besatzung Pal\u00e4stinas und auch nicht vom Islam. Ich bin n\u00e4mlich in einer sehr s\u00e4kularen, pal\u00e4stinensischen Familie aufgewachsen.<\/p>\n<p>Aber eines Tages, als ich um die neun Jahre alt war, entschieden meine Eltern, dass es an der Zeit war, zur\u00fcck zur Gro\u00dffamilie nach Jerusalem zu ziehen, um n\u00e4her an die Familie zu r\u00fccken und mehr \u00fcber unser pal\u00e4stinensisches Erbe zu erfahren.<\/p>\n<p>Ich war erst neun, sprach kein Wort Arabisch und hatte keine Ahnung, wie dieser Umzug am Ende mein Leben f\u00fcr immer ver\u00e4ndert und meine Entscheidungen als Erwachsene beeinflusst h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Wir zogen 1997 nach Jerusalem und wurden assimiliert. Ich traf die Familie meiner Eltern, lernte neue Freunde kennen und besuchte historische und touristische heilige St\u00e4tten, worunter christliche Kirchen, muslimische Moscheen und j\u00fcdische Synagogen.<\/p>\n<p>Die Menschen und die Umgebung pr\u00e4gten sich sehr stark in mein Ged\u00e4chtnis ein. Der Himmel war immer heiter, und es schien immer die Sonne. Und alle Menschen, die man traf oder die einen zum Essen oder zum Tee einluden, spendeten ein L\u00e4cheln. Und dies unabh\u00e4ngig davon, ob sie Juden, Muslime oder Christen waren.<\/p>\n<p>Aber unabh\u00e4ngig von all diesen Details, war es selbst f\u00fcr ein neunj\u00e4hriges M\u00e4dchen offensichtlich, dass wir in ein Apartheid- und kriegs\u00e4hnliches Gebiet unter Kolonialherrschaft gezogen waren.<\/p>\n<p>Im ersten Jahr unseres Aufenthalts in Jerusalem war die politische Lage so ziemlich ruhig. Ich besuchte regelm\u00e4\u00dfig die Schule und wir hatten keine Probleme. Aber im zweiten und dritten Jahr brach der pal\u00e4stinensische Aufstand, die<em> Intifada<\/em>, aus.<\/p>\n<p>Zu jener Zeit war ich gerade 12 und hatte schon Menschenrechtsverletzungen durch einen Staat erlebt, der die Welt davon \u00fcberzeugt hatte, eine zivilisierte Demokratie zu sein, w\u00e4hrend die Einheimischen hingegen die Barbaren waren.<\/p>\n<p>Ich hatte pers\u00f6nlich erlebt, wie die Pal\u00e4stinenser vom Gesetz diskriminiert, ihre Reisen kontrolliert wurden und sie hinter einer neun Meter hohen Apartheidmauer aus Beton lebten, die sie vom Rest der Welt abtrennte. Jeder einzelne Tag war f\u00fcr das pal\u00e4stinensische Volk ein Kampf ums \u00dcberleben unter dem Kriegsrecht und der milit\u00e4rischen Besatzung.<\/p>\n<p>Ich dachte dauernd an von Bomben get\u00f6tete Kinder, an Familien, die infolge der Luftangriffe obdachlos geworden waren, an Strom- und Wasserausf\u00e4lle und an ganze St\u00e4dte, deren Wasser wortw\u00f6rtlich von den israelischen Siedlern vergiftet worden war.<\/p>\n<p>M\u00e4nner und Jugendliche wurden von der Polizei in n\u00e4chtlichen Raids festgenommen und auf unbegrenzte Zeit ohne Anklage in Gewahrsam gehalten.<\/p>\n<p>Ich fuhr durch die Kontrollpunkte, wo der Taxifahrer aufschrie, wir sollten uns ducken, da die israelischen Soldaten Gummigeschosse und scharfe Munitionen gegen Kinder einsetzen w\u00fcrden, die Steine werfen, weil sie aufgehalten und daran gehindert werden, in die Schule zu gehen.<\/p>\n<p>Als ich die sechste und siebte Klasse besuchte, war fast die H\u00e4lfte der St\u00fchle in meinem Klassenraum leer, weil der Rest jener Kinder einfach daran gehindert wurde, die bewaffneten Kontrollpunkte zu \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6rte zum Alltag, dass Soldaten Geschosse gegen B\u00fcrger richteten, die durch die Stra\u00dfen schlenderten, dass israelische Siedler Kinder entf\u00fchrten und Bomben in pal\u00e4stinensische Grundschulen legten. All dies stand an der Tagesordnung. Als wir schlie\u00dflich in die USA zur\u00fcckgingen, wurde meine Tante noch w\u00e4hrend des ersten Monats unserer R\u00fcckreise benachrichtigt, dass ihre Schule evakuiert worden war, weil in der Grundschule ihres Sohnes eine Bombe gelegt worden war.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re untertrieben zu sagen, dass ich traumatisiert war.<\/p>\n<p>Aber ich bin nicht hierhergekommen, um \u00fcber den israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt zu sprechen. Ich wollte aber die Berichterstattung \u00fcber den Konflikt im Nahen Osten als Beispiel der Unverantwortlichkeit der Medien anf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Medien haben diesen Konflikt in eine Sprache zerlegt, die sie sehr gut beherrschen, und zwar die des religi\u00f6sen Kampfes des Muslims gegen den Juden.<\/p>\n<p>Der Konflikt wird wie folgt beschrieben: <em>Die Pal\u00e4stinenser sind muslimische Militanten, die alle Juden t\u00f6ten und den israelischen Staat, der die einzige Demokratie im Vorderen Orient ist, zerst\u00f6ren wollen. <\/em>Und um diesen Standpunkt zu untermauern, bedienen sie sich des Holocausts.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob Sie dies bemerkt haben: als ich von meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung berichtet habe, habe ich mich nicht auf die Religion bezogen.<\/p>\n<p>Ich stellte meine pers\u00f6nliche Erfahrung dar, als ich als Kind eine Menschenrechtskrise durchlebte. Ich beschrieb die Realit\u00e4t als Faschismus, Polizeistaat, Ungleichheit, Kolonialismus und, was noch offensichtlicher ist, als Apartheid und Krieg.<\/p>\n<p>Aber dieser Konflikt wird uns wie auch viele andere niemals auf diese Weise pr\u00e4sentiert, vor allem wenn es sich um einen Verb\u00fcndeten der USA oder einen wichtigen Waffenabnehmer der USA handelt.<\/p>\n<p>Ich konnte mir kaum vorstellen, wie diese Erfahrung meines Umzugs in \u00dcbersee meine Einstellung sei es zum Leben als auch zu den Medien beeinflussen und auch meine Pers\u00f6nlichkeit als Erwachsene gestalten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kehrten wir 2001, einige Monate vor dem 11. September, in die USA zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ich war total traumatisiert. Ich litt unter demselben Schuldgef\u00fchl des \u00dcberlebenden wie die Soldaten, die aus dem Irak zur\u00fcckgekehrt waren. Ich litt unter PTSD und Angstzust\u00e4nden und nahm auch professionelle Hilfe in Anspruch.<\/p>\n<p>Ich hatte nun ein bequemes Leben in Maple Grove, Minnesota, konnte aber das, was ich hinter mir gelassen hatte, und das Leid, das die Menschen immer noch durchmachten, nicht vergessen.<\/p>\n<p>Ich war nun 13 Jahre alt und sp\u00fcrte, dass keiner in Maple Grove begreifen konnte, was ich erlebt hatte. Und w\u00e4hrend die meisten Jugendlichen in diesem Alter mit Fu\u00dfballspielen, Shopping und Partys besch\u00e4ftigt sind, wendete ich mich den Medien zu, um \u00fcber den Krieg auf dem Laufenden zu bleiben, was f\u00fcr mich unverzichtbar war.<\/p>\n<p>Ich stie\u00df aber immer wieder auf Bilder pal\u00e4stinensischer M\u00e4nner mit bedeckten Gesichtern, mit Waffen in der Hand, wie wir sie bis heute sehen. F\u00fcr die Reporter waren die Pal\u00e4stinenser Hamas oder Militanten. Nirgendwo sprach man von den Pal\u00e4stinensern als von normalen Leuten wie zum Beispiel meiner Familie. Nirgendwo kamen die normalen Leute vor, die ich gesehen und getroffen hatte.<\/p>\n<p>Die Medien weckten in den Herzen und K\u00f6pfen der Amerikaner Angst, um die israelische Apartheid und die faschistische Politik gegen eine schutzlos ausgelieferte Bev\u00f6lkerung zu rechtfertigen. Warum sollten sie dies nicht tun? Israel kauft doch jedes Jahr mehr als $3 Milliarden Dollar Milit\u00e4rhilfe von den USA. Es ist auch das koloniale Projekt von Gro\u00dfbritannien und den USA.<\/p>\n<p>Die Medien haben bei der Berichterstattung \u00fcber den Nahen Osten das getan, was sie am besten k\u00f6nnen, und zwar behaupten, es handelte sich um einen Religionskrieg.<\/p>\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter ereignete sich die Trag\u00f6die vom 11. September. Und gleich danach befand sich das Land in Kriegsstimmung. Ich war zwar jung, aber auch reif genug, um zu verstehen, dass die Medien wie oben angesprochen erneut Panik machten und Angst vor den amerikanischen Muslimen sch\u00fcrten. Gem\u00e4\u00df der Narrative der \u201eJihad-Zivilisation\u201c war die Region voller Barbaren.<\/p>\n<p>Die Medien \u00fcberzeugten uns, dass das Volk des Nahen Osten uns wegen unserer Freiheiten hasste und r\u00fcckst\u00e4ndig, barbarisch und b\u00f6se war.<\/p>\n<p>Die Medien f\u00f6rderten und rechtfertigten sogar die Verwandlung unseres Landes in einen \u00dcberwachungsstaat und diffamierten mehr als ein Viertel der Weltbev\u00f6lkerung, die Muslime, wegen der Gr\u00e4ueltaten weniger.<\/p>\n<p>Obwohl ich erste 13 Jahre alt war, war mir klar, dass die L\u00f6sungen dieser Menschenrechtskrisen nicht durch noch mehr Bomben, noch mehr Waffen, die in diese Regionen flie\u00dfen, gefunden werden konnten, indem man noch mehr Menschen t\u00f6tet und mit Sicherheit auch nicht durch die Medien, die als das Sprachrohr des Milit\u00e4rs agierten.<\/p>\n<p>Wenige Wochen nach dem 11. September, begannen sich Menschen, von denen ich dachte, sie w\u00e4ren meine Freunde, von mir abzuwenden. Sie warfen mir vor, dass \u201emein Volk\u201c den 11. September auf dem Gewissen hatte. Eines Tages wurde ich ins Schulsekretariat bestellt. Mein Schlie\u00dffach wurde durchsucht und eine K\u00f6rperdurchsuchung wurde an mir durchgef\u00fchrt. Sie nannten mir keinen Grund f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen und meinten nur, sie w\u00fcrden sich Sorgen um mich machen.<\/p>\n<p>Nur ein Tag, nur eine Erfahrung, nur eine Trag\u00f6die, und ich wurde wie viele andere muslimische Amerikaner im ganzen Land offiziell der \u201eAndere\u201c. Und als Pal\u00e4stinenserin wurde mir noch gesagt, ich h\u00e4tte wegen der israelischen, ethnischen S\u00e4uberung kein Zuhause in Pal\u00e4stina. Und eine amerikanische Muslimin zu sein, bedeutete, dass ich mich wirklich hart darum bem\u00fchen musste, mein Land zu lieben und seine Kriege zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Erfahrungen und der Erlebnisse der Apartheid, des Krieges und unserer Medien, die zum Scho\u00dfhund bestimmter Interessensgruppen geworden waren, zeigte ich auf die Medien als die Ursache f\u00fcr die fehlenden, verf\u00fcgbaren L\u00f6sungen, um Frieden, Einheit und wahre Gerechtigkeit in der Welt hervorzubringen.<\/p>\n<p>Ich machte die Medien f\u00fcr das fehlende Verst\u00e4ndnis dieser Angelegenheiten von Seiten der Amerikaner und deren fehlender Empathie f\u00fcr die Opfer verantwortlich.<\/p>\n<p>Die Geschichte, die ich durchlebte, ist nur eine von Tausenden von Leben unter der Besatzung. Ich habe Ereignisse in Pal\u00e4stina, Syrien, im Sudan, in Somalia, Libyen, im Irak und anderswo erfahren und beobachtet und frage mich, wie die Medien immer noch die israelischen Kriegsverbrechen in Gaza, die NATO-Vergehen in Libyen und Syrien, den US-Waffenexport an die Diktatoren in \u00c4gypten, Saudi-Arabien und \u00fcberall in Afrika an neue rechtsradikale Milizen, die auf diese Weise bewaffnet und aufgebaut werden, so decken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich fand die L\u00f6sung in den Medien, denn von den Medien holen sich die Menschen die Nachrichten, \u00fcber die sich von der Welt um sich herum erfahren.<\/p>\n<p>Aber ich fand den Mut und die Entspannung, dem Journalismus nachzugehen, um nicht nur f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser, sondern f\u00fcr alle unterdr\u00fcckten V\u00f6lker dieser Welt einzutreten, die im Namen der Macht, des Geldes und der Habgier, ob nun im Sudan, in Kongo, Burma, Syrien, im Irak, in der Zentralafrikanischen Republik, in China, Mexiko oder vielen anderen Regionen dieser Welt, \u00fcber die unzureichend berichtet wird, niedergemetzelt werden. Die Menschen fangen nicht einfach an, sich gegenseitig zu ermorden. Dahinter steckt ein politisches Programm und dieses dreht sich normalerweise um Rohstoffe, Geld und Benzin.<\/p>\n<p>Und 2009 wurde ich trotz aller Widrigkeiten die erste US-amerikanische Fernsehsprecherin mit Kopftuch. Ironie des Schicksals: ich begann meine journalistische Karriere bei St. Cloud Minnesota in einem Michele Bachmann<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> -Bezirk, in dem die meisten Menschen noch nie auf einen Muslim gesto\u00dfen waren. Da k\u00f6nnen Sie sich ja vorstellen, wie interessant das Ganze war. Sie waren mir immer dankbar daf\u00fcr, dass ich \u201eamerikanisch\u201c sprach und mich auch \u201eamerikanisch\u201c kleidete, weil ich in St. Cloud lebte. Aber im Besonderen nach dem 11. September ver\u00e4nderte sich mein Leben und das vieler anderer Muslime in diesem Land. Wir wurden nicht nur angespornt, \u00fcber uns selbst zu sprechen, sondern auch, uns im Detail mit unserer Religion zu besch\u00e4ftigen. Wie ich zu Beginn meiner Ansprache angef\u00fchrt habe, bin ich in einer sehr s\u00e4kularen Familie aufgewachsen. Die Religion war nicht unser Lebensmittelpunkt. Wir fasteten zwar w\u00e4hrend des Monats Ramadan und gingen hie und da mal in die Moschee. Aber nach dem 11. September distanzierte ich mich von der Religion. Wie kann eine Religion so etwas zulassen? Wie kann eine Religion zulassen, dass sich ein junger Mann in eine Bombe verwandelt und Geb\u00e4ude angreift. Aber dann wurde mir klar, dass auch die islamische Religion manipuliert wurde. Die muslimische Gemeinde durchl\u00e4uft n\u00e4mlich eine schwere Krise. Und all diese Gewalt wird durch amerikanische, westliche Waffen ausge\u00fcbt. So traf ich die Entscheidung, mir vorzunehmen, das Gesicht des Journalismus zu ver\u00e4ndern. Als ich aber Journalist werden wollte, meinte die Leute, niemand w\u00fcrde mich je anstellen, als Muslimin mit Kopftuch. Jeder w\u00fcrde mich nur verd\u00e4chtig ansehen und ich w\u00fcrde direkt angegriffen werden. Aber gerade dies gab mir mehr Mut und mehr Inspiration. Es war an der Zeit, die Menschen zu ver\u00e4ndern. Und so gelang es mir, als erste US-Amerikanerin mit Kopftuch als Journalistin und Nachrichtensprecherin zu arbeiten.<\/p>\n<p>Kurz darauf blieb ich ungef\u00e4hr ein Jahr bei NBC \u2013 KARE 11 in der Berichterstattung und den Onlinenachrichtenprogrammen. Ich lancierte f\u00fcr KARE 11 eine 16-Uhr-Show, die jetzt Dianna Pierce moderiert und baute deren Onlinepr\u00e4senz auf.<\/p>\n<p>Obwohl ich in meiner Arbeit hier und in einem Corporate Newsroom viel lernte, muss ich ehrlich sagen: auch die \u00f6rtlichen Nachrichten gehen nicht in die Tiefe einer Geschichte. Und das ist vor allem wegen des Medienunternehmens, dem sie angeh\u00f6ren und das die \u00d6ffentlichkeit mit sensationsverd\u00e4chtigen Schnellnachrichten versorgt.<\/p>\n<p>Verstehen Sie mich nicht falsch. KARE 11 hat eine Menge gro\u00dfartiger Geschichten, aber eine der besten Geschichten, \u00fcber die zu meiner Zeit berichtet wurde, war die einer Frau, die ihren Ehering in einem See verloren hatte. Der Bericht fokussiert darauf, wie die Stadt zusammenr\u00fcckte, um den Ring im Fluss wiederzufinden. W\u00e4hrend es sich in diesem Falle um eine interessante und emotionale Geschichte handelte, fehlte dem Gro\u00dfteil der Berichterstattung einfach die Tiefe.<\/p>\n<p>Ich hatte immer noch den Eindruck, dass meine journalistische Karriere nicht erf\u00fcllt war. Der einzige Grund, wof\u00fcr ich Journalistin geworden war, war, dass ich die traditionelle Narrative herausfordern wollte, indem ich den Stimmlosen eine Stimme verleihe und die wahren Kosten des Krieges darlege.<\/p>\n<p>Ich verlie\u00df dann die Unternehmensmedien und startete meinen eigenen, pers\u00f6nlichen Blog MintPress, wo ich seit ungef\u00e4hr zwei Jahren als freie Journalistin \u00fcber die Geschichten berichtete, die meiner Meinung nach in den traditionellen Medien ignoriert wurden. Mir wurde die Gelegenheit geboten, wichtige Pers\u00f6nlichkeiten wie den ehemaligen Pentagon-Beamten Col. Wayne Quist zu interviewen, der mir in verschiedenen Interviews die Antriebskr\u00e4fte des \u201eKrieges gegen den Terror\u201c er\u00f6rterte. Und er \u00f6ffnete mir Augen \u00fcber die Ereignisse im Nahen Osten. Er hatte beim Pentagon gearbeitet, ich glaube zwischen Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre. Er erkl\u00e4rte mir, wie die meisten Konflikte im Nahen Osten mit dem Allianz zwischen den USA und Saudi Arabien und mit der Finanzierung des Terrorismus zu tun haben. So begann ich, Verbindungen herzustellen und detailliert die US-Au\u00dfenpolitik zu analysieren. Wir sprechen zwar alle von Frieden und Gerechtigkeit, aber die meisten kennen die wahren Ursachen dieser Angelegenheiten nicht. Islam war in der Hand von Saudi-Arabien. Die Saudis geben Milliarden Dollar f\u00fcr Koranschulen aus und um Geschichteb\u00fccher neu zu schreiben und islamische Hadith zu fabrizieren. Und diese islamischen Bewegungen splittern den Islam nur noch.<\/p>\n<p>Der Journalismus ist zu meinem Ausweg aus der Hilflosigkeit geworden, in der ich aufwuchs, als ich \u00fcber Jahre unter PTSD litt. Dieses Angstgef\u00fchl begleitet mich Tag f\u00fcr Tag wegen meiner Erfahrung und des Traumas, das ich in mir trage, weil ich in einem Kriegsgebiet gelebt habe. Au\u00dferdem wei\u00df ich, dass ich so viele Leute zur\u00fcckgelassen habe, die immer noch leiden, ob nun in Pal\u00e4stina und Israel oder anderswo auf der Welt.<\/p>\n<p>Dass ich den Stimmlosen eine Stimme verleihen und nationale und internationale Geschichten vom Gesichtspunkt der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte erz\u00e4hlen m\u00f6chte, sind auch die Gr\u00fcnde, wof\u00fcr ich mit MintPress News begonnen habe. Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen um die Menschenrechte scharen werden, weil sie sich dessen bewusst werden, dass jedes einzige Leben wertvoll ist.<\/p>\n<p>Denn schlussendlich geht es gar nicht wirklich um den Islam, sondern um einen Klassenkrieg, der von der globalen 1%-Elite finanziert wird. Wir sind nichts anderes als Menschen, die in einer in Nationen zerst\u00fcckelten Welt um ein freies Leben k\u00e4mpfen. Danke.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt von<b> <a href=\"http:\/\/www.tlaxcala-int.org\/biographie.asp?ref_aut=4157&amp;lg_pp=de\">Milena Rampoldi<\/a><\/b> herausgegeben von<b> <a href=\"http:\/\/www.tlaxcala-int.org\/biographie.asp?ref_aut=2&amp;lg_pp=de\">Fausto Giudice<\/a> <\/b><\/em><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"War, Media, Propaganda | Muslims As The Other - A Personal Narrative\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/n9OHBj3a9Zs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> <em>Michele Marie Bachmann ist eine Politikerin der Republikanischen Partei und ehemalige Abgeordnete f\u00fcr den 6. Bezirk von Minnesota im Repr\u00e4sentantenhaus der Vereinigten Staaten. Sie wird zum \u00e4u\u00dfersten rechten Fl\u00fcgel ihrer Partei gez\u00e4hlt und steht der Tea-Party-Bewegung nahe. Sie tritt h\u00e4ufig bei Fox News als Interviewpartnerin und Kommentatorin auf. <\/em><em>[Tlaxcalas Anm.]<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Rede am Donnerstag, den 15. Oktober 2015 in der Plymouth Congregational Church in Minneapolis, sprach die Chefredakteurin von MintPress News, Mnar Muhawesh, \u00fcber die pers\u00f6nlichen Auswirkungen der Kriegs- und Angsttreiberei der herrschenden Medien. 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