{"id":195266,"date":"2015-06-20T17:13:03","date_gmt":"2015-06-20T16:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=195266"},"modified":"2016-04-02T10:04:51","modified_gmt":"2016-04-02T09:04:51","slug":"wissenschaftsbericht-aus-afrika-veroeffentlicht-den-forschungsstand-ueber-homosexualitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/06\/wissenschaftsbericht-aus-afrika-veroeffentlicht-den-forschungsstand-ueber-homosexualitaet\/","title":{"rendered":"Wissenschaftsbericht aus Afrika \u00fcber den aktuellen Forschungsstand zu sexueller Orientierung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Academy of Science von S\u00fcdafrika hat in Zusammenarbeit mit der National Academy of Science von Uganda einen Bericht ver\u00f6ffenlicht, der den derzeitigen Forschungsstand \u00fcber die Diversit\u00e4t sexueller Neigungen von Menschen zusammentr\u00e4gt. Dieser Bericht ist in zweierlei Aspekten einzigartig: Es ist der erste Bericht, der einen umfassenden wissenschaftlichen Standpunkt bez\u00fcglich Homo-, Bi- Trans- und Intersexualit\u00e4t darlegt, und er ist ausserdem in Afrika und von Afrikanischen Institutionen verfasst worden. Das ist insbesondere wichtig, da von vielen Afrikanern die Meinung vertreten wird, Homosexualit\u00e4t sei ein Produkt der Propaganda westlicher L\u00e4nder.<\/strong><\/p>\n<p>Die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Analyse ist offensichtlich und wird in der Einleitung des Berichtes ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert. Die Angst vor gleichgeschlechtlicher Liebe ist in Afrikanischen L\u00e4ndern extrem hoch und es herrschen viele wirre Ansichten, die zur Stigmatisierung und teilweise lebensbedrohlicher Gef\u00e4hrdung von LGBTI Personen f\u00fchren. Die Gesetzgebungen, die in 38 der 53 Afrikanischen L\u00e4ndern Homosexualit\u00e4t ohnehin bereits unter Strafe stellen, werden momentan in mehreren L\u00e4ndern versch\u00e4rft oder sollen versch\u00e4rft werden, und das nicht nur in Afrika, sondern auch in Russland und Indien. Unter anderem der Ugandische Pr\u00e4sident Museveni st\u00fctzte sich in seiner Begr\u00fcndung der Unterzeichnung eines neuen Gesetzes auf sogenannte wissenschaftliche Ratgeber bzw. darauf, dass zu vieles wissenschaftlich bisher nicht gekl\u00e4rt sei, wie zum Beispiel, ob Homosexualit\u00e4t angeboren oder anerzogen sei.<\/p>\n<p>Diesen Auftrag nahm die wissenschaftliche Komission nun wahr und bezog sich daher insbesondere auf die hei\u00df diskutierten Fragestellungen wie: welche Faktoren f\u00fchren zu einer nicht-heterosexuellen Orientierung? Kann diese eventuell erlernt werden bzw. ist eine Heilung m\u00f6glich? Und inwieweit k\u00f6nnen andere als heterosexuelle Praktiken Schaden f\u00fcr die Individuen oder die Gemeinschaft hervorrufen?<\/p>\n<p>Der Bericht gibt sich gro\u00dfe M\u00fche, die Begrifflichkeiten der sexuellen Orientierung und der Geschlechteridentit\u00e4t klar zu definieren. Er stellt fest, dass, so weit aus Aufzeichnungen bekannt, in der menschlichen Gesellschaft schon immer die heterosexuelle Orientierung nicht die einzige nat\u00fcrliche Festlegung war, sondern eine gro\u00dfe Bandbreite an sexuellen Orientierungen und Identit\u00e4ten herrschte.<\/p>\n<p>Nach der derzeitig anerkannten Neurohormon-Theorie wird die sexuelle Identit\u00e4t sowie Orientierung eines Menschen in den ersten sechs Monaten im Mutterleib durch den Einfluss von Sexualhormonen festgelegt. Diese beeinflussen unter anderem die Entwicklung des limbischen Systems und andere primitive Regionen des Gehirns, die Emotionen und grundlegendes Verhalten steuern. Dies stimmt mit der Beschreibung von Menschen aller sexuellen Orientierungen \u00fcberein, die ihre sexuelle Neigung als nicht gew\u00e4hlt, sondern angeboren und nicht ver\u00e4nderbar empfinden. Neuere Untersuchungen zeigen, dass bereits im pr\u00e4pubert\u00e4ren Alter von zehn Jahren die meisten M\u00e4dchen und Jungen die erste sexuelle Attraktion versp\u00fcren, ob sie nun hetero- oder homosexuell ist. In dieses Alter f\u00e4llt f\u00fcr die meisten auch die erste Wahrnehmung einer homosexuellen Neigung.<\/p>\n<p>Besonders wichtig, um herauszufinden, ob erbliche Faktoren oder Umwelteinfl\u00fcsse bei der sexuellen Orientierung eine Rolle spielen, sind Familien- und Zwillingsforschungen. Sie belegen, dass es eine starke vererbbare Komponente gibt, aber dies nicht die einzige Determinante ist. Die meisten Forschungen besch\u00e4ftigen sich dabei mit der Homosexualit\u00e4t von M\u00e4nnern, die Sexualit\u00e4t von Frauen ist wie meist ein Stiefkind der Forschung. Studien zeigen, dass von mehreren Br\u00fcdern eher die j\u00fcngeren zu einer homosexuellen Orientierung neigen, womit einige Wissenchaftler eine Erkl\u00e4rung des biologischen Nutzens von Homosexualit\u00e4t herleiten. Denn auf diese Weise kann gesichert werden, dass die Kinderzahl in einer menschlichen Population begrenzt wird, daf\u00fcr die Zahl der erwachsenen Versorger hoch bleibt. Das macht Sinn, denn menschlicher Nachwuchs braucht extrem viel F\u00fcrsorge, um zu \u00fcberlebens- und fortpflanzungsf\u00e4higen Erwachsenen heranzureifen. Der homosexuelle Mann stellt so zwar nicht das \u00dcberleben seiner individuellen Gene sicher, daf\u00fcr durch die Mithilfe bei der Sorge um die Kinder das der Gene seiner Familie.<\/p>\n<p>Gro\u00df angelegte Bev\u00f6lkerungsstudien zeigen auch statistisch signifikant, dass Frauen mit homosexuellen Br\u00fcdern durchschnittlich mehr Kinder haben, was eine L\u00f6sung des Paradoxons ist, dass Homosexualit\u00e4t eigentlich aussterben m\u00fcsste, wenn sie genetisch verankert w\u00e4re.<\/p>\n<p>Molekularbiologische Studien, insbesondere die neuen M\u00f6glichkeiten, ganze Genome Tausender Menschen zu sequenzieren, finden spezifische Regionen auf dem X-Chromosom aber auch in anderen DNA Regionen, die einen Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung aufweisen. Es gibt also kein \u201cHomo-Gen\u201c, sondern die Regulation auf Genebene ist sehr komplex und erst in den Anf\u00e4ngen ihrer Erforschung.<\/p>\n<p>Es gibt starke Hinweise, dass es h\u00e4ufig die m\u00fctterliche Linie ist, die Homosexualit\u00e4t weitergibt. Einmal durch die Erkenntnis, dass das X-Chromosom eine wichtige Rolle spielt, aber auch epigenetische Faktoren konnten gefunden werden, die eine Korrelation zwischen Mutter und homosexuellem Sohn zeigen. Epigenetik ist ein relativ neues Feld der Vererbungslehre, das eine Vers\u00f6hnung zwischen Darwin und Lamarck\u2018scher Theorie darstellt. Modifikationen der DNA, deren Sequenz dabei dieselbe bleibt, k\u00f6nnen w\u00e4hrend des individuellen Lebens passieren und bestimmte Genregionen an- oder abschalten. Diese Modifikationen werden normalerweise wieder gel\u00f6scht bei Weitergabe der Erbinformation zur n\u00e4chsten Generation, aber nicht immer. Auf diese Weise k\u00f6nnen Umweltfaktoren, die auf die Eltern- oder Gro\u00dfelterngeneration gewirkt haben, an die Kinder und Enkel weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Als m\u00f6gliche Umweltfaktoren werden im Bericht Chemikalien und Weichmacher in Plastik genannt, bei denen in Tierversuchen gezeigt wurde, dass sie einen Einfluss auf den Hormonhaushalt und die Entwicklung der Sexualit\u00e4t haben. Weitere Faktoren k\u00f6nnen sozial bedingt sein, insbesondere die Lebensverh\u00e4ltnisse \u2013 Stress, Ern\u00e4hrungssituation &#8211; der Mutter k\u00f6nnten eine Rolle spielen. All diese Faktoren k\u00f6nnen den Hormonhaushalt in der Geb\u00e4rmutter in eine Richtung ver\u00e4ndern, die die sexuelle Neigung des F\u00f6tus determinieren. Jedoch ist die Erforschung dieses Bereiches noch sehr wenig fortgeschritten. Wichtig ist zu verstehen, dass es sich hierbei ausschliesslich um Faktoren handelt, die die Entwicklung des F\u00f6tus beeinflussen, nicht um sp\u00e4tere Einfl\u00fcsse, zum Beispiel die Erziehung.<\/p>\n<p>Der Bericht geht in weiteren Kapiteln auf die M\u00f6glichkeit der \u201eRekrutierung\u201c zur Homosexualit\u00e4t oder Faktoren w\u00e4hrend des Heranwachsens, die eine Homosexualit\u00e4t f\u00f6rdern k\u00f6nnten, ein. So sollen zum Beispiel eine schlechte Vater-Sohn Beziehung, Mi\u00dfbrauch in der Kindheit oder falsche Vorbildfunktion verantwortlich sein. In einer immensen Zahl von Untersuchungen seit den 50er Jahren konnte nie eine Korrelation dieser Faktoren zur Homosexualit\u00e4t nachgewiesen werden, mit Ausnahme der schlechten Vater-Sohn Beziehung, welche allerdings statt der Ursache, genauso gut die Auswirkung des abweichenden sexuellen Verhaltens des Sohnes sein kann.<\/p>\n<p>Es gibt auch keine wissenschaftliche Basis f\u00fcr den Vorwurf, Homosexualit\u00e4t sei ein kolonialer Import des Westens nach Afrika, und sei grunds\u00e4tzlich \u201eun-Afrikanisch\u201c. Im Gegenteil belegen sehr viele Quellen, dass in pr\u00e4-kolonialen Zeiten viele nicht-heterosexuelle Neigungen in Afrika gelebt wurden, die auf unterschiedliche Weise in den Normen der Gemeinschaften akzeptiert oder kontrolliert wurden. Die Kolonialm\u00e4chte brachten erstmals eine strenge Definition und st\u00e4rkere gesetzliche Reglementierung sexuell von europ\u00e4ischer Norm abweichenden Verhaltens mit, wozu zum Beispiel auch Polygamie oder au\u00dferehelicher Geschlechtsverkehr z\u00e4hlte. So gesehen haben die Kolonialm\u00e4chte eher das Verbot nicht-heterosexueller Beziehungen nach Afrika gebracht statt der Homosexualit\u00e4t.<\/p>\n<p>In Forschungen von Historikern, Soziologen und Anthropologen wurde festgestellt, dass zu allen Zeiten und in allen Populationen ungef\u00e4hr die gleiche Prozentzahl von Menschen mit homo- oder bisexueller Orientierung existierte, auch wenn es starke Limitierungen bei der Erhebung solcher Daten gibt, da die kulturellen Hintergr\u00fcnde, Tabus und unterschiedlichen Definitionen von Beziehungen ber\u00fccksichtigen werden m\u00fcssen. Jedoch ist ersichtlich, dass selbst unter gef\u00e4hrlichsten Bedingungen eine spezifische Anzahl gelebter romantischer und sexueller Beziehungen zu gleichgeschlechtlichen Partnern existiert. Auch aus Afrikanischen L\u00e4ndern sind umfassende aktuelle Daten bekannt, die vor allem im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung von LGBTI Menschen durch Nichtregierungsorganisationen erhoben werden konnten, und sie best\u00e4tigen, dass die prozentuale Anzahl \u00e4hnlich wie in anderen L\u00e4ndern der Erde ist. \u00dcber die Weltbev\u00f6lkerung gerechnet kann man von ungef\u00e4hr 5% nicht heterosexuell orientierten Menschen ausgehen, darin sind gleichgeschlechtliche M\u00e4nner mit etwa 1,5% enthalten.<\/p>\n<p>Eine Hauptsorge der L\u00e4nder, die strengere Gesetze erw\u00e4gen, ist, dass durch die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen mehr junge Menschen ermutigt werden k\u00f6nnten, sich dahingehend zu entwickeln. Der wissenschaftliche Beirat zu dem Bericht fand keinerlei Nachweise daf\u00fcr. W\u00e4hrend der Druck der gleichaltrigen Gruppe bei Teenagern h\u00e4ufig zu ver\u00e4ndertem Verhalten f\u00fchrt, wie zum Beispiel fr\u00fcher Sex zu haben, hat eine aktuelle Studie herausgefunden, dass sich dies nicht auf die sexuelle Orientierung erstreckt. Es gibt keinerlei Hinweise, dass diese sich durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fc\u00dfe, nicht einmal durch das Aufwachsen mit homosexuellen Eltern, ver\u00e4ndern l\u00e4sst. Die Daten dazu seien bemerkenswert konsistent, wie der Bericht betont. Im Gegenteil fand man eine starke Korrelation zwischen dem \u00f6konomischen Erfolg von L\u00e4ndern, die als LGBTI tolerant gelten, im Gegensatz zu anderen, die sie diskriminieren und damit eine Gruppe von an den Rand der Gesellschaft gedr\u00e4ngten, von Armut und Krankheit bedrohten und daher generell unproduktiveren Menschen schaffen. Dar\u00fcberhinaus gibt es eine starke Korrelation zwischen der Toleranz gegen\u00fcber LGBTI und niedrigerer Korruptionsrate und h\u00f6herer Geschlechtergerechtigkeit.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Frage, ob eine Behandlung oder Therapie von Homosexualit\u00e4t m\u00f6glich sei, stellt der Bericht klar, dass auch in der Vergangenheit der westlichen L\u00e4nder vieles unternommen wurde, Homosexualit\u00e4t als Krankheit oder psychische St\u00f6rung zu kategorisieren und viele teilweise brutale Therapieformen ausprobiert wurden, einschliesslich Elektroschockbehandlung oder chemische Kastration. Bis heute haben fast alle Organisationen diese Versuche aufgegeben. So zum Beispiel Exodus International, eine Organisation, die Konversionstherapien Homosexueller in 17 L\u00e4ndern angeboten hatte und 2014 ihr Gesch\u00e4ft wegen niedriger Erfolgsquote einstellte. Diese Hinweise und unendlich viele wissenschaftliche Studien belegen, dass Homosexualit\u00e4t keine Krankheit ist, keinen Schaden beim Menschen hervorruft und daher auch keiner Heilung bedarf und auch keine Konversion der sexuellen Orientierung m\u00f6glich ist. Hingegen ist der Schaden, vor allem bei Jugendlichen, die solchen Therapien unterzogen werden, immens.<\/p>\n<p>Ein anderer Motor f\u00fcr die Bef\u00fcrwortung strengerer Gesetze gegen LGBTI ist das Verquicken von Homosexualit\u00e4t und P\u00e4dophilie in der \u00f6ffentlichen Diskussion. Homosexuelle neigen danach dazu Kinder zu missbrauchen, was wiederum zur Folge hat, dass diese Kinder im sp\u00e4teren Leben eher homosexuelle Neigungen entwickelten. Der Bericht geht daher auch darauf ein, inwiefern sexuell anders Orientierte eine Bedrohung insbesondere gegen\u00fcber Kindern darstellen. Er nennt die Statistiken, nach denen im Durchschnitt eines von f\u00fcnf Kindern weltweit sexuell missbraucht wird w\u00e4hrend seiner Kindheit. Dies geschieht meist durch m\u00e4nnliche heterosexuelle Verwandte. Es gibt keinerlei Hinweise, dass homosexuelle M\u00e4nner besonders zu Kindesmissbrauch neigen, ebenso gibt es keinerlei Korrelation zwischen Mi\u00dfbrauch w\u00e4hrend der Kindheit und Homosexualit\u00e4t im Erwachsenenleben.<\/p>\n<p>Desweiteren geht der Bericht auf die weitreichenden negativen Konsequenzen der Gesundheitslage von LGBTI, aber auch dem Rest der Bev\u00f6lkerung, in L\u00e4ndern mit diskriminierenden Gesetzen ein. Wegen des Stigmas bekommen LGBTIs keine oder nur schlechte Gesundheitsversorgung, sie verlieren h\u00e4ufig ihre \u00f6konomische Basis durch Enteignung durch die Familie und Verlust ihrer Arbeit und leiden unter Depressionen und \u00c4ngsten. Die Selbstmordrate ist hoch. Durch die Verweigerung der Gesundheitsversorgung, aber auch durch das Kaschieren der eigenen sexuellen Orientierung durch Schein-Ehen, verbreiten sich sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten schneller als in toleranten L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wenn dieser Bericht auch zahlreiche Allgemeinweisheiten wiedergibt, ist er doch wichtig, weil er Verteidigern der Menschenrechte eine wissenschaftliche Argumentationshilfe gibt mit umfangreichen Quellenangaben, die nicht von der Hand zu weisen sind. Doch bei all dem darf nicht vergessen werden, dass jeder Mensch das Recht auf selbstbestimmte Sexualit\u00e4t hat, ganz ohne wissenschaftliche Beweisf\u00fchrung, so lange er damit niemandem Schaden zuf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Der Bericht auf englisch ist <a href=\"http:\/\/www.assaf.co.za\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/8-June-Diversity-in-human-sexuality1.pdf\">hier<\/a> zu finden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Academy of Science von S\u00fcdafrika hat in Zusammenarbeit mit der National Academy of Science von Uganda einen Bericht ver\u00f6ffenlicht, der den derzeitigen Forschungsstand \u00fcber die Diversit\u00e4t sexueller Neigungen von Menschen zusammentr\u00e4gt. 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