{"id":186975,"date":"2015-05-23T09:15:59","date_gmt":"2015-05-23T08:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=186975"},"modified":"2016-04-10T21:34:49","modified_gmt":"2016-04-10T20:34:49","slug":"refugees-in-berlin-einfach-nicht-mehr-wegzudenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/05\/refugees-in-berlin-einfach-nicht-mehr-wegzudenken\/","title":{"rendered":"Refugees in Berlin: Einfach nicht mehr wegzudenken"},"content":{"rendered":"<div class=\"_38 direction_ltr\">\n<p><strong>St\u00e4ndig wechselnde Unterk\u00fcnfte, Traumatisierung und Ringen um legalen Status<\/strong><\/p>\n<p>Said ist 22 Jahre alt. Seit bald drei Jahren lebt er in Berlin. Anfangs auf dem Oranienplatz, dann in wechselnden Locations, immer dort, wo sich gerade Leute, Organisationen oder die Kirche bereit erkl\u00e4ren, ihm und seinen Freunden Unterschlupf zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Ich habe ihn im Winter auf einem Boot kennengelernt, in dessen Kojen sie ein paar Wochen bleiben konnten. Es war ein beinahe mystisches Treffen, nachts durch den Park, an die Spree, endlich das dunkel da liegende Boot gefunden. Im Inneren herrschte freundliche W\u00e4rme, ich wurde herzlich empfangen, zum Essen eingeladen und redete lange mit Taina G\u00e4rtner, Bezirksverordnete in Friedrichshain-Kreuzberg, die mir das wechselhafte Hiersein der Refugees erl\u00e4uterte, die rechtlichen Probleme, die Schwierigkeiten mit dem Senat, dem Deal, den sie gemacht hatten und der gebrochen worden war.<\/p>\n<p><strong>Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung durch die Berliner_innen<\/strong><\/p>\n<p>Unaufh\u00f6rlich sind sie und die anderen Unterst\u00fctzer_innen dabei, zu versuchen mit den Refugees und der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde einen legalen Status auszuhandeln. Nach dem Schengen-Reglement geh\u00f6ren sie nach Italien, weil sie dort angesp\u00fclt wurden. Doch Italien hatte sie mit Touristenvisum auf die Strasse gesetzt, um sie loszuwerden. Dann kam der Oranienplatz, dann der Deal mit dem Senat, ihre F\u00e4lle gro\u00dfz\u00fcgig zu pr\u00fcfen, dann die Bescheide, dass sie gehen m\u00fcssen. \u201eEigentlich sind die meisten von ihnen traumatisiert. Wenn sie es nicht schon waren durch ihre Reise hierher, dann sind sie hier traumatisiert worden, zum Beispiel durch die Behandlung der Polizei damals bei der Dachbesetzung in der G\u00fcrtelstrasse.\u201c erkl\u00e4rt Taina.<\/p>\n<p>In der G\u00fcrtelstrasse hatten einige Fl\u00fcchtlinge ein Dach besetzt, um f\u00fcr ihr Bleiberecht zu demonstrieren. Die Polizei hatte teilweise nichts zu trinken und keine Medikamente durchgelassen, das Essen stattdessen in Blickweite gen\u00fc\u00dflich selbst verk\u00f6stigt. Said hat seitdem chronische Bauchschmerzen, nicht aufgrund von Hunger, sondern weil er diese Behandlung nicht vergessen kann.<\/p>\n<p>Das Unterst\u00fctzungsnetzwerk organisiert auch kostenlose Arztbesuche, Deutschkurse, Praktikapl\u00e4tze etc. Taina ist begeistert von dem Engagement vieler Berliner_innen, die Mitwohnm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge organisieren, Ausbildungspl\u00e4tze, Theaterprojekte und vieles mehr. F\u00fcr sie sind die Fl\u00fcchtlingsproteste im Nachhinein ein voller Erfolg. Die Situation der Fl\u00fcchtlinge sei ins Bewusstsein der Deutschen ger\u00fcckt und die Leute verst\u00fcnden nun die Absurdit\u00e4t besser. \u201eSeitdem sind Fl\u00fcchtlinge aus dem \u00f6ffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken.\u201c<\/p>\n<p><strong>Armut und \u00dcberlebenskampf<\/strong><\/p>\n<p>Said war 13 als er das erste Mal seine Heimat und seine Familie verliess. Seine Familie bestand aus f\u00fcnfzehn Kindern, zwei M\u00fcttern und einem Vater, der fr\u00fch verstarb. Drei Schulklassen konnte er absolvieren, dann musste er mit f\u00fcr das Familieneinkommen sorgen. In Niger gab es f\u00fcr ihn keinerlei M\u00f6glichkeiten einer Ausbildung oder einer vern\u00fcnftigen Arbeit. \u201eSelbst die Universit\u00e4tsabsolventen finden keine Arbeit. Wie soll da ich, mit drei Jahren Schulbildung, welche finden?\u201c Der einzige Weg f\u00fcr die arme, ungebildete Bev\u00f6lkerung in Niger Geld zu verdienen, sind kleine Gesch\u00e4fte. Man kauft etwas und verkauft es an einem anderen Ort, wo es gebraucht wird. Das reicht vielleicht knapp zum \u00dcberleben, aber sicherlich nicht, um aus dem Armutsteufelskreis auszubrechen. Um seine Familie besser unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen, ging er daher zusammen mit seinem \u00e4lteren Bruder nach Libyen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 war Libyen unter Gaddafi noch ein beliebtes Land f\u00fcr Subsahara-Afrikaner, die nach einem Lebensunterhalt suchten. Libyen war reich und es gab viel Arbeit zu tun. Gaddafi war einwanderungsfreundlich. Afrikaner waren willkommen und fanden leicht Arbeit, die relativ gut bezahlt wurde. Bei seinem letzten Job, einem Putzjob, verdiente Said 700 Dollar im Monat. \u201eIch war ein reicher Mann!\u201c erz\u00e4hlt er mir strahlend. Es sei genug gewesen, um davon zu leben und einen guten Teil an die Mutter zu schicken. Auf meine Frage, ob er seine Familie nicht schrecklich vermisst habe, sagt er, er habe in einer kleinen Gemeinschaft von Leuten aus Niger gelebt. Sie h\u00e4tten miteinander Haussa gesprochen und das sei ein wenig wie zuhause gewesen. Heute existiert diese Gemeinschaft in Libyen nicht mehr. Zu niemandem aus der Zeit hat er noch Kontakt. \u201eIch habe alle Kontakte verloren.\u201c<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir konnten da nicht bleiben&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre lebte Said in Libyen, dann ging er 2011 kurze Zeit nach Hause, um bald nach Libyen zur\u00fcck zu kehren. Er war jetzt 17. Bei seiner R\u00fcckkehr landete er mitten im Chaos. Der B\u00fcrgerkrieg brach aus. Schwarzafrikaner wurden pauschal von den Rebellen als Gaddafi-Unterst\u00fctzer angesehen und waren deswegen ihres Lebens nicht mehr sicher. \u201eWenn die Rebellen einen Schwarzen gesehen haben, haben sie ihn erschossen. Wir konnten dort nicht bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Der einzige Weg aus Libyen heraus war das Meer. Said lacht \u00fcber meine Frage, warum er nicht einfach nach Niger zur\u00fcck ist. Ich entschuldige mich f\u00fcr meine Naivit\u00e4t. Ich habe eben niemals Krieg erlebt. Libyen war ein Gef\u00e4ngnis geworden, es lief nichts mehr und die Strassen waren lebensgef\u00e4hrlich. \u201eWir wurden auf Boote getrieben und gezwungen auf das Meer hinauszufahren.\u201c Sie wollten nicht nach Europa. \u201eLibyen war gut. Ich konnte viel Geld verdienen. Hier ist es auch gut, aber ich darf nicht arbeiten und Geld verdienen und wei\u00df nicht, ob ich bleiben darf.\u201c<\/p>\n<p><strong>&#8222;Es wird einfach nicht mehr m\u00f6glich sein, sie abzuschieben.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Aber er ist nicht ungl\u00fccklich in Berlin. Er hat die Schl\u00fcssel f\u00fcr ein Studio bekommen, in dem er allein oder mit seinen Freunden rappt. F\u00fcr zwei Monate macht er momentan ein Praktikum im Gorkitheater, bei den Kost\u00fcmbildnern. Das Netzwerk funktioniert gut, auch wenn es leider meist nur vor\u00fcbergehende Besch\u00e4ftigungen sind. Jetzt wird er f\u00fcr Pressenza direkter Refugeekorrespondent und lernt damit noch ein paar journalistische F\u00e4higkeiten. Er kann schon sehr gut deutsch, welches damit seine f\u00fcnfte Sprache ist nach Haussa, franz\u00f6sisch, arabisch und englisch. Seit einem Jahr hat er eine Freundin. Taina sagt, \u201emomentan versuchen wir vor allem auf Zeit zu spielen. Die Refugees integrieren sich so schnell. Sie kn\u00fcpfen Freundschaften, sie verlieben sich, sie gehen ihren Hobbies und kleinen Arbeitsm\u00f6glichkeiten oder Praktika nach. Das geht so schnell und irgendwann wird es einfach nicht mehr m\u00f6glich sein, sie abzuschieben.\u201c<\/p>\n<p>Wo er sich in f\u00fcnf Jahren sieht, frage ich Said. \u201eDann bin ich verheiratet, ich habe eine Ausbildung zum Schneider gemacht, ein bi\u00dfchen Geld zur\u00fcckgelegt und kann einen Laden er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4ndig wechselnde Unterk\u00fcnfte, Traumatisierung und Ringen um legalen Status Said ist 22 Jahre alt. Seit bald drei Jahren lebt er in Berlin. 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