{"id":1844390,"date":"2024-05-12T09:17:47","date_gmt":"2024-05-12T08:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1844390"},"modified":"2024-05-11T14:45:23","modified_gmt":"2024-05-11T13:45:23","slug":"warum-liebt-der-staat-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/05\/warum-liebt-der-staat-inflation\/","title":{"rendered":"Warum liebt der Staat Inflation?"},"content":{"rendered":"<p><strong>In meiner Jugend hatte die BRD die unvorstellbare Schuldenh\u00f6he von 1,5 Billionen Euro und die Medien jammerten jeden Tag. Eine Finanzkrise und Coronakrise sp\u00e4ter, hat heute die Schulden fast verdoppelt auf 2,5 Billionen Euro. Von der Stimmung her hat sich erstaunlicherweise nichts ge\u00e4ndert, es wird weiterhin gleich viel gejammert. Gleichzeitig werden die Staatsanleihen immer noch als langfristig sicher angepriesen, obwohl jeder wei\u00df, dass die Schulden niemals zur\u00fcckgezahlt werden. In diesem Artikel wollen wir uns anschauen, welchen Einfluss die Inflation auf die Staatsgesch\u00e4fte hat.<\/strong><\/p>\n<p>Steigen die Preise im Supermarkt, wird diese Preissteigerung als Inflation bezeichnet. Der Staat profitiert davon als erster, da die Mehrwertsteuer auf den neuen h\u00f6heren Preis aufgeschlagen wird und damit direkt mitsteigt. Die Menschen versuchen anschlie\u00dfend, bei der n\u00e4chsten Gehaltsrunde die Inflation (\u00e4quivalent zum Kaufkraftverlust) mit einer Gehaltserh\u00f6hung auszugleichen. Diese Anpassung dauert seine Zeit und bleibt meistens auch unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Der Staat hingegen freut sich jetzt mehrfach. Die Einkommenssteuer erh\u00f6ht sich gleich doppelt, denn die Menschen kommen mit den h\u00f6heren Bruttol\u00f6hnen (zwischen 11.605Euro und 66.760Euro [1]) erst in einen h\u00f6heren prozentualen Steuersatz (auch Progressionsstufen genannt), welcher dann vom h\u00f6heren Gehalt abgezogen wird.<\/p>\n<p>Auch die Sozialversicherungen und Rentenkasse bekommen parallel auch mehr Geld vom Arbeitgeber \u00fcberwiesen. Wir alle wissen, wie lange Rentner auf eine Rentenerh\u00f6hung warten m\u00fcssen. Nat\u00fcrlich wird die h\u00f6here Rente wieder h\u00f6her besteuert und der Krankenkassenbeitrag steigt mit. Jede Inflation beraubt also den Menschen langfristig und notfalls muss er seine Ausgaben und vielleicht sogar seinen Lebensstandard senken.<\/p>\n<h3><strong>Freibetr\u00e4ge und Subventionen abbauen<\/strong><\/h3>\n<p>Sehr elegant senkt der Staat die Freibetr\u00e4ge und Subventionen durch den Inflationsprozess. Mit dem Steuerfreibetrag von 11.604 Euro, der nur selten angehoben wird, verlieren diese Freibetr\u00e4ge ebenfalls etwas von seinem erleichternden Effekt, da wir weniger mit dem gleichen Geld kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei den Subventionen l\u00e4uft der Abbau \u00e4hnlich. Ein Agrarbauer bekommt durchschnittlich 400 Euro pro Hektar [2], wobei alle Subventionen inklusive Agrardieselr\u00fcckerstattung zusammengerechnet wurden. Mit den 400 Euro kann sich aber ein Bauer heute weniger Diesel, weniger Arbeitskraft, weniger Strom und Gas und weniger Maschinen kaufen. Somit senkt der Staat seine F\u00f6rderung und kann behaupten, dass die Zahl doch gleich hoch ist wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p>An dieser Stelle k\u00f6nnte man \u00fcberlegen die Subventionen mit samt der extremen B\u00fcrokratie abzubauen und stattdessen den inl\u00e4ndischen Markt etwas mehr zu sch\u00fctzen. Zum Beispiel, dass die Produkte aus dem Ausland die gleichen Herstellungsstandards erf\u00fcllen m\u00fcssen. Die Bauern kennen die L\u00f6sungen ihrer Widrigkeiten und Probleme am besten und sollten befragt werden. Anthony Lee macht viele konstruktive Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<h3><strong>Den deutschen Michel-Sparer besteuern?<\/strong><\/h3>\n<p>Als n\u00e4chstes versuchen wir mal dem deutschen Sparer zu verklickern, dass er von seinem 100.000Euro Gesparten doch 10% Verm\u00f6genssteuer abgeben solle. Wobei eine Verm\u00f6genssteuer erst \u00fcber einer Million (wir erinnern uns, der Wert des Freibetrags sinkt jedes Jahr) und \u00fcber dem nicht selbstgenutzten Haus anfallen w\u00fcrde. Sie alle w\u00fcrden auf die Barrikaden gehen und in meiner Kindheit w\u00e4ren die Politiker und Medien in den Diskussionen noch auf der Seite des deutschen Sparers.<\/p>\n<p>Durch die letzten Inflationsjahre kann sich der Michel-Sparer an seine Zahl von 100.000 Euro klammern. Er f\u00fchlt sich weiterhin unberaubt und sicher.<\/p>\n<p>Dank der Leitzinserh\u00f6hung der EZB gibt ihm seine Bank auch endlich wieder ein paar Zinsen f\u00fcr sein Sparb\u00fcchlein. Allerdings verdoppelt sich die Zinslast f\u00fcr Kreditnehmer. Wenn Sie f\u00fcr Ihr 100.000 Euro Wohneigentum bisher 1% Zinsen gezahlt haben, zahlen Sie j\u00e4hrlich 1.000 Euro Zinsen. Verhandelt die Bank jetzt den Zins auf der Basis des Leitzinses der EZB (aktuell 4,5%) neu, m\u00fcssen Sie nun 6% auf die restliche Kreditsumme zahlen. Das klingt zwar verglichen mit der hohen Inflation gerecht, aber 6.000 Euro statt 1.000 Euro ist eine heftige Versechsfachung der Zinskosten!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu unserem Sparer, sollte er nun versuchen, das Geld in materielle G\u00fcter tauschen zu wollen, bek\u00e4me er jetzt weniger f\u00fcr sein Verm\u00f6gen. Da die offizielle Inflationsrate immer manipuliert wird, bekommt er nicht mal mehr 90% so viele G\u00fcter. Bei Nahrungsmitteln war die Inflation zwischen 2020 und heute bei 100% und mehr, was bedeutet 2020 h\u00e4tte er noch ca. 256.000 billige Nudelpackungen f\u00fcr sein Geld bekommen und heute nur noch ca. 126.000. Diese Nudeln w\u00e4ren \u00fcbrigens eine gro\u00dfartige Krisenvorsorge.<\/p>\n<p>Die Bauern scheinen von dieser Preisverdopplung jedenfalls nichts zu bekommen, schlie\u00dflich dr\u00fcckt der Ukraine- Weizen den B\u00f6rsenpreis unter den Produktionspreis. Daf\u00fcr d\u00fcrfen wir uns \u00fcber Chemikalien im Weizen freuen, die in der EU seit Jahren zu Recht verboten sind [3]. Nebenbei kaufen wir dem \u00e4rmeren Ausland die Nahrungsmittel weg und erh\u00f6hen deren Preis, Armut und Hunger.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches ist mit Pakistan passiert, die k\u00f6nnen sich nach der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines das Fl\u00fcssiggas nicht mehr leisten. Wir kaufen es ihnen weg und zahlen den vierfachen Preis f\u00fcr Erdgas.<\/p>\n<h3><strong>Weitere Inflation durch Steuererh\u00f6hungen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Jugenddemos gegen den Klimawandel haben nur die f\u00fcr uns alle negative CO<sub>2<\/sub>-Steuer bewirkt. Dies wurde in dem entsprechenden Tagesschauartikel [4] \u00fcber deren \u201cErfolge\u201c sogar verschwiegen. Dass ansonsten die Politiker mit jedem Gedanken um den unsichtbaren Feind CO<sub>2<\/sub> kreisen, der Kohleausstieg vielleicht 8 Jahre vorgezogen werde und das Deutschlandticket sind f\u00fcr mich und viele Jugendliche nur Scheinerfolge.<\/p>\n<p>Komplett kostenfreier Nahverkehr, finanziert aus der 30 Milliarden Euro schweren Mineral\u00f6lsteuer, w\u00e4re doch ein richtiger Erfolg, besonders f\u00fcr die Unterschicht. So k\u00f6nnten die \u00fcberfl\u00fcssigen Schaffner zus\u00e4tzliche Lokf\u00fchrer werden. Vielleicht w\u00fcrde dann der Nahverkehr besser funktionieren. Auf der anderen Seite hat die Jugend jetzt lernen m\u00fcssen, dass selbst medial gepushte Demonstrationen in der besten Demokratie aller Zeiten nur Energieverschwendung sind. So wird die Jugend f\u00fcr die Machthaber in Zukunft nicht mehr gef\u00e4hrlich, diese Generation ist quasi verbraucht, ein zahnloser Tiger.<\/p>\n<p>Ich bitte Sie, mir diese kurze Abschweifung zu entschuldigen. Zur\u00fcck zur umgangssprachlichen CO<sub>2<\/sub>-Steuer, die die Verpflichtung darstellt, dass die Tankstellenbetreiber das k\u00fcnstliche Handelspapier CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate kaufen m\u00fcssen und ihrem Verkaufspreis aufschlagen. F\u00fcr Benzin sind das 2024 fast 11 Cent\/l und f\u00fcr Diesel 12 Cent\/l [5]. Der CO<sub>2<\/sub>-Preis steigt bis 2027 und wird anschlie\u00dfend frei gehandelt. Voraussichtlich kostet dann ein Liter Diesel ca. 22 Cent zus\u00e4tzlich, nur wegen des CO<sub>2<\/sub>.<\/p>\n<p>Nun kommt noch die Mineral\u00f6lsteuer von 65 Cent f\u00fcr Benzin und 45 Cent f\u00fcr Diesel obendrauf. Und zum Schluss freut sich der Fiskus \u00fcber die Mehrwertsteuer von 19%. Der CO<sub>2<\/sub>-Preis erh\u00f6ht allein die Mehrwertsteuer aktuell um etwas mehr als 2 Cent\/l. Sie sehen, wie der Preis k\u00fcnstlich gesteigert werden kann und gleichzeitig die Steuereinnahmen stark steigen. Die angeblich verbotene Doppelbesteuerung l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Immerhin wird der CO<sub>2<\/sub> Preis schon 2027 fast 50% der Mineral\u00f6lsteuereinnahmen betragen.<\/p>\n<p>Ironischerweise trifft die CO<sub>2<\/sub>-Steuer die Jugend selbst, denn 80% der Jugend will auf die Freiheit des Autofahrens nicht verzichten [6]. Damit hat man als 15-j\u00e4hriger Demonstrant sicherlich noch nicht gerechnet.<\/p>\n<h3><strong>Der Realwert der Schulden vermindert sich f\u00fcr den Staat<\/strong><\/h3>\n<p>Wir haben jetzt die Steuervorteile f\u00fcr den Staat durch die Inflation beleuchtet. Nun kommen wir zum heikelsten Thema des Staates, die Staatsverschuldung. Dass der Staat gerne mehr Geld ausgeben m\u00f6chte als er einnimmt, sehen wir wieder in den Debatten um das Aufr\u00fcsten des Milit\u00e4rs und die ungebrauchten Coronahilfsgelder f\u00fcr die angebliche Klimarettung nutzen zu wollen und dass die Schuldenbremse ganz doof sei.<\/p>\n<p>2023 hat die BRD mit 2.454 Milliarden Euro Minus abgeschlossen [11]. Vor der Finanzkrise 2008 waren es schon unvorstellbare 1.578 Milliarden Euro Schulden. Die USA schie\u00dfen nat\u00fcrlich mit 34,6 Billionen $ den Vogel ab [8]. Im Vergleich dazu hat der angebliche \u201cFeind\u201c Russland nur 20 Milliarden Rubel Schulden [9], was umgerechnet l\u00e4cherliche 280 Millionen $ entspricht [10]. Die absoluten Zahlen zu vergleichen, bringt nun nur begrenzt viel, weshalb die Staatsschulden durch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) geteilt wird. Die sogenannte Schuldenquote. So kommt die BRD auf eine Schuldenquote von 64,5%, die USA sogar auf 122 % und die Russische F\u00f6deration nur auf 20%. Seit ich denken kann ist Japan mit aktuell 250% das am st\u00e4rksten verschuldete Land der Welt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1844397 alignnone\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Staat-liebt-Inflation-820x594.jpg\" alt=\"\" width=\"824\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Staat-liebt-Inflation-820x594.jpg 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Staat-liebt-Inflation-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Staat-liebt-Inflation.jpg 1034w\" sizes=\"auto, (max-width: 824px) 100vw, 824px\" \/><\/p>\n<p>Im obigen Diagramm ist die Staatsverschuldung als roter Graph eingezeichnet und Blau ist das Bruttoinlandsprodukt von der BRD. Der gr\u00fcne Graph ist die Schuldenquote (Staatsschulden \/ BIP). Ganz unten habe ich die Inflation eingezeichnet, damit wir den Zusammenhang des starken Wachstums des BIPs seit 2021 und der Inflation sehen k\u00f6nnen, obwohl in Wahrheit die Wirtschaft unter den Corona-Ma\u00dfnahmen, der Russlandsanktionen und h\u00f6heren Leitzinsen leidet und geschrumpft sein m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Auch wenn das BIP nicht korrekt die Wirtschaftsleistung einer Gesellschaft anzeigt, so spiegelt sie doch indirekt die Steuereinnahmen wider. Damit ist die Zahlungsf\u00e4higkeit eines Staates absch\u00e4tzbar. Im Zuge der Gemeinschaftsw\u00e4hrung des Euros und zur Stabilisierung des Wirtschaftsraums wurde 1992 der Maastricht-Vertrag abgeschlossen. Dieser besagt, kein Mitgliedsland solle sich mehr als 60% des BIPs verschulden d\u00fcrfen [12]. So k\u00f6nne garantiert werden, dass kein anderes Euro-Land uns herunterziehen w\u00fcrde. Dieses leere Versprechen ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Zumal die 60% und die anderen Werte wie 3% Neuverschuldung einfach willk\u00fcrlich festgelegt wurden. \u00dcbrigens werden jetzt die EU-Regeln zur Neuverschuldung gelockert.<\/p>\n<p>Es gibt einfach keine wissenschaftlichen Beweise und Gesetze, denn es gibt unglaublich viele Faktoren und unberechenbares Handeln der Wirtschaftsteilnehmer. Deswegen k\u00f6nnen sich auch die Vertreter der \u00d6sterreichischen Schule, der Modern Money Theory (MMT) und der Freiwirtschaft so wunderbar streiten und alle haben teilweise Recht.<\/p>\n<h3><strong>Der Rausschmiss von Deutschland aus dem Euro?<\/strong><\/h3>\n<p>Bereits ein Jahr nach der Euroeinf\u00fchrung 2002 brach selbst das reiche, gesunde Deutschland diese 60% Regel und h\u00e4tte aus dem Euroraum rausgeworfen werden m\u00fcssen. Nach der Finanzkrise erreichte Deutschland 2010 sogar 82% Schuldenquote. Aber scheinbar wollte diese Schuldenquote von Anfang an niemand ernst nehmen. Damals wurde das Scheinargument Maastricht-Vertrag den Euro-Kritikern an den Kopf geklatscht, um ihnen den Wind aus dem Segel zu nehmen. Und wie wir verantwortlich f\u00fcr andere L\u00e4nder sind, sahen wir mit der Griechenlandkrise und wir wurden wieder einmal mit Falsch-Informationen belogen.<\/p>\n<h3><strong>Die Finanzkrise 2008<\/strong><\/h3>\n<p>Im Anschluss an die Finanzkrise senkte die EZB den Leitzins erstmalig runter bis 0%, damit die Banken mehr Kredite vergeben k\u00f6nnen, in der Hoffnung, dass dieses frisch gesch\u00f6pfte Geld nachfragewirksam wird. Dies kurbele die Wirtschaften an, erzeuge Steuern f\u00fcr die Mitgliedsstaaten und soll die Preis-Inflationen auf 2 % bringen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle merken wir wieder, wie der Euroraum die Wirtschaften zusammenkettet. Denn, wenn in Deutschland die Wirtschaft bereits ein Jahr nach der Finanzkrise wieder normal lief (siehe BIP blaue Linie), stockte die Wirtschaft in dem \u201cS\u00fcdlichen-Europa\u201c weiterhin. Das BIP in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und sogar \u201cLa Grande Nation\u201c oder \u201cGrandeur\u201c Frankreich hat trotz Inflation noch immer nicht den Wert von 2008 wieder erreicht [13]!!!<\/p>\n<p>Deutschland nutzte als einziges Land die 0% Phase, um die Schulden der Finanzkrise wieder etwas abzubauen. Die Sozialisierung der Bankenverluste kostete der BRD 490 Milliarden (2008-2012) und in den darauf folgenden sieben Jahren wurden nur 169 Milliarden Euro abgezahlt. Manche Volkswirte meinten dazu, dass sich Deutschland kaputt sparen w\u00fcrde, w\u00e4hrend die anderen Nationen verantwortungslos Schulden aufnehmen und den Euro inflationieren w\u00fcrden. Hat unser BIP die neuen Schulden der anderen L\u00e4nder erwirtschaftet, oder wo kam das \u201cWachstum\u201c her?<\/p>\n<p>Mit dem Sparen und dem starken BIP hat Deutschland endlich die 60%-Marke wieder geschafft, zu unterschreiten. Jedenfalls blieb die Inflation trotz der billigen Kredite in diesen Jahren unter dem 2% Ziel der EZB.<\/p>\n<p>Die Inflation war eher in den Verm\u00f6genspreisen (Immobilien, Betriebsverm\u00f6gen, Aktien, Spar- und Sichteinlagen) zu beobachten [14]. Dies wird als Asset-Inflation bezeichnet. Gerade bei dem Immobilien-Kauf f\u00e4llt 3,5% bis 6,5% Grunderwerbssteuer auf den stark gestiegenen Kaufpreis an. Ebenso bekommen die Makler mehr Geld, abh\u00e4ngig vom Kaufpreis und zahlen dann wieder Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer.<\/p>\n<p>Die Asset-Inflation deutet darauf hin, dass das frische Geld schnell von den Reichen abgesch\u00f6pft und in Verm\u00f6genswerte investiert wurde. Unmenschliche \u00d6konomen sagen, dass es wichtig sei, dass die Unterschicht das neu gesch\u00f6pfte Geld nicht in die H\u00e4nde bekommen darf, denn die w\u00fcrden das Geld sofort nachfragewirksam ausgeben, den Verbrauchermarkt \u201cleer\u201c kaufen und so die gemessene Inflation erzeugen.<\/p>\n<h3><strong>Corona 2020 und der Ukrainekrieg 2022<\/strong><\/h3>\n<p>Die unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Ma\u00dfnahmen wegen der angeblichen Pandemie (siehe geschw\u00e4rzte RKI-Protokolle) lie\u00dfen die Schulden der BRD wieder auf 2.454 Milliarden Euro explodieren. Unser BIP erlebte erstaunlicherweise nur einen kurzen R\u00fcckgang gefolgt von einer enormen Steigerung. K\u00f6nnen Sie diese Steigerung nachvollziehen? Geht es der Wirtschaft wirklich so gut? Nein, sagt ein kurzer Bericht des \u201cQualit\u00e4tsmediums\u201c Tagesschau (siehe Quelle 15). Sie rei\u00dfen die Hauptprobleme (Strom- und Gaskosten, Ausgabefreude der Menschen) nur kurz an und liefern keine richtigen L\u00f6sungen. Korrekt ausgesprochen sind die Stromkosten so hoch wegen der Dekarbonisierung (CO<sub>2<\/sub>&#8211; Verbot) und des Umbaus der Energieversorgung und Stromnetze, wegen des \u201eZappelstroms\u201c von Windkraft- und Photovoltaikanlagen.<\/p>\n<p>Nicht wegen eines Wirtschaftswachstums steigt das BIP, sondern nur wegen der starken Inflation seit 2021. Wobei 7% im Jahr 2022 spiegelt f\u00fcr mich nicht die Verdopplung der Lebensmittelpreise und die Vervierfachung des Gaspreises wider. Die Inflation wurde nach unten manipuliert [16], indem pl\u00f6tzlich der Anteil der Wohnungskosten von 32,4 [17] auf 25,9 [18] gesenkt wurde. Auch der Gasanteil wurde von 2,477 % auf 1,128 % mehr als halbiert. Dabei wissen wir, wie unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df die Wohnungsausgaben sind.<\/p>\n<h3><strong>Einfluss der Inflation auf die Schuldenquote<\/strong><\/h3>\n<p>Die Inflation erzeugt also den gewaltigen BIP-Anstieg der letzten 3 Jahre. Die BRD gibt in denselben Jahren weiterhin mehr Geld aus, als sie einnimmt. Und trotzdem sinkt quasi magisch die Schuldenquote. Die Inflation wird die n\u00e4chsten Jahre weiter hoch bleiben und so sinkt die Schuldenquote bald wieder unter die heiligen 60% von Maastricht. Der Staat darf sogar weiterhin so schlecht wirtschaften, die \u201cGuten Kriege\u201c befeuern und die Kraftwerke abschalten. Alles, was Inflation f\u00f6rdert, entschuldet den Staat. Darum liebt der Staat die Inflation.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens ist dieses Gesundinflationieren f\u00fcr Staaten mit einer h\u00f6heren Schuldenquote effektiver, siehe USA und Japan. Russland profitiert hingegen mit der 20%-Schuldenquote am geringsten.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Inflationstreiber wird die Lohn-Preis-Spirale sein. Jeder hat die letzte Inflation hautnah im Supermarkt miterlebt und verlangt nun auch steigende L\u00f6hne. Diese h\u00f6heren L\u00f6hne wird der Unternehmer in den Produktpreis mit einkalkulieren. Dies flie\u00dft also wieder in die Inflationsberechnung ein. Vielleicht bekommen dann die Angestellten nochmals eine Lohnanpassung, was die Spirale ausl\u00f6sen k\u00f6nnte. Sicher ist jedoch eins, die Inflation ist immer h\u00f6her als die Gehaltsanpassung. Die Inflation wird also nicht so bald stagnieren und die Zinsanhebung der EZB f\u00fchrt nicht zur Inflationsbek\u00e4mpfung. Mehr Angebot, also Produktion, w\u00fcrde den Preis senken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es wird also mit der Inflation nicht nur der deutsche Michel-Sparer beraubt, sondern auch alle Arbeiter, sowie Rentner und Harz4-Empf\u00e4nger.<\/p>\n<h3><strong>Das Gelddruckverbot f\u00fcr Staaten<\/strong><\/h3>\n<p>Fr\u00fcher war es gang und g\u00e4be, dass jeder Staat sein Geld selbst gedruckt hat. Diese druckten nat\u00fcrlich immer mehr, um sich ihre h\u00f6heren Ausgaben zu leisten. Oft wurden auch zu geringe Steuern eingetrieben und stattdessen sch\u00f6pften die Staaten lieber neues Geld (siehe USA 1775 [Quelle 19 Seite 2]). Die Elite beschwerte sich \u00fcber die entstehende Inflation und nahm \u00fcber einen langen Prozess den Staaten das Recht zum Gelddrucken.<\/p>\n<p>Es gibt sogar eine Theorie, dass die Elite, selbst im Besitz von Gelddruckmaschinen, massig Geld druckte und sich damit kostenlos in den M\u00e4rkten bedienen konnten. Diese professionellen Bl\u00fcten waren nicht zu unterscheiden und inflationierten so tats\u00e4chlich den Markt unliebsamer Staaten.<\/p>\n<p>Die Eliten verlagerten das Recht zum Geldsch\u00f6pfen zu den privaten Banken und sp\u00e4ter in scheinstaatliche Zentralbanken. Gleichzeitig verpflichteten die Geldeliten den Staat oft zur Wahrung des W\u00e4hrungsmonopols, um Konkurrenzen zu verhindern.<\/p>\n<p>Immer, wenn der Staat kein Geld selbst erzeugen darf, muss er seine Schuld verbriefen und Zinsen auf Ewigkeit bezahlen. Der Inflationseffekt ist abgesehen von dem Zinsdienst (zu den Reichen) der gleiche. Also, wenn heute die Staaten\/EZB predigen, dass sie sich f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t einsetzen, ist das eine L\u00fcge. Zumal die EZB 2% Inflation pro Jahr anstrebt, was ja objektiv keine Preisstabilit\u00e4t ist. Somit bleibt der Bock zum G\u00e4rtner gemacht und wir sind der Politik und den Banken schutzlos ausgeliefert.<\/p>\n<h3><strong>Gibt es Geld ohne Inflation?<\/strong><\/h3>\n<p>Klar, es gibt Gold und Silber als Geld und auch den Bitcoin. Diese k\u00f6nnen nicht einfach gedruckt oder gesch\u00f6pft werden und haben eine nat\u00fcrliche Anzahlbegrenzung. Allerdings eignen sich diese W\u00e4hrungen nur zur Wertaufbewahrung. 2010 hat ein Nerd mit 10.000 Bitcoins zwei Pizzen gekauft. Heutiger Wert 660 Millionen Euro. Wenn Sie heute ein Fahrrad mit Bitcoins kaufen, \u00e4rgern Sie sich in 10 Jahren bestimmt. Das ist der deflation\u00e4re Effekt, der meiner Meinung nach weiter zunehmen wird. Jedenfalls versuchen die Menschen, den Bitcoin und das Gold eher zu sparen, statt sich ihre Konsumw\u00fcnsche zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Ein Staat kann sich mit solch einer deflation\u00e4ren W\u00e4hrung nicht endlos verschulden. So soll es ihm finanziell auch nicht m\u00f6glich seine Kriege zu f\u00fchren, was in der heutigen Zeit mehr denn je gebraucht w\u00fcrde. Wirtschaftlich gibt es allerdings die Gefahr einer Deflationsspirale wie sie 1929 bis 1933 zur Weltwirtschaftskrise herrschte. Die Wirtschaft wurde vom Staat und den Menschen kaputt gespart, was bedeutet, dass viele Menschen keine Arbeit hatten. Ohne Arbeit kein Einkommen und ohne Einkommen hungerten unsere Vorfahren.<\/p>\n<h3><strong>Brauchen wir ein reines Tauschmittel?<\/strong><\/h3>\n<p>Scheinbar ist die Wertaufbewahrung problematisch. Es erzeugt Konsumschwankungen und belastet die Gesellschaft mit einer hohen Zinslast, die die Reichen 10% der Bev\u00f6lkerung immer m\u00e4chtiger macht.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es, wenn wir eine W\u00e4hrung h\u00e4tten, die nur als Tauschmittel genutzt werden kann? Zum Beispiel, wenn wir monatlich 0,5% von jedem Girokonto und Bargeldschein abziehen w\u00fcrden. Jeder wei\u00df, dass er das Geld ausgeben muss, um den 0,5% Flie\u00dfzins zu vermeiden. Somit flie\u00dft das Flie\u00dfende Geld viel schneller zwischen den Menschen, als der heutige Euro. Der Geldwert sinkt dabei nur geringf\u00fcgig und die Menschen k\u00f6nnen ihre Arbeitsleistung \u00fcber einige Monate bewahren. Aber nur ein Dummkopf w\u00fcrde dieses Flie\u00dfende Geld unter dem Kopfkissen lagern, bis es wirklich keinen Wert mehr hat.<\/p>\n<p>Missverstehen Sie mich an dieser Stelle richtig. Ich bin f\u00fcr einen W\u00e4hrungswettbewerb, so dass mit dem reinen Tauschmittel auch Bitcoins und Gold gekauft werden kann. Diese w\u00fcrden in einer Gesellschaft mit flie\u00dfendem Geld sogar noch an Wert zulegen.<\/p>\n<h3><strong>Zinsfreie Kredite<\/strong><\/h3>\n<p>Ebenso m\u00f6chte ich den Menschen eine Kreditplattform anbieten, wo Unternehmer und H\u00e4uslebauer Kreditw\u00fcnsche erstellen k\u00f6nnen und die Menschen, die zu viel verdient haben, schauen dort nach seri\u00f6sen Kreditnehmern und verleihen denen das Geld. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen die das Geld aktuell besser nutzen. Und so w\u00e4re auch das Sparen von Flie\u00dfendem Geld in Form von Krediten weiterhin m\u00f6glich. Die Banken haben nun keine Verantwortung mehr, auf das Geld der Sparer aufzupassen. Selbst heute mit dem \u201cewigen Euro\u201c schaffen sie es nicht, da der Zins von Bankprodukten niedriger ist als die Inflation. Durch die Kreditplattform verlieren die Banken ihre Geldsch\u00f6pfungsmacht und verdienen keine Zinsen mehr an diesem Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Mit dem Flie\u00dfenden Geld und der Kreditplattform wird so viel Geld auf der Suche nach Kreditnehmern sein, dass sich der Zins f\u00fcr die Kredite bei 0% einpegeln wird. Verglichen dazu gab es ja auch komischerweise Akteure, die Staatsanleihen der BRD mit negativen Zinsen gekauft haben. Die Kreditlaufzeiten betragen dann nur 10 oder 20 Jahre. Alle bekommen die M\u00f6glichkeit, ihre Kredite wieder zur\u00fcckzuzahlen.<\/p>\n<h3><strong>Sogar die Macht der Reichen wird schwinden!<\/strong><\/h3>\n<p>Das bedingungslose Spitzeneinkommen der Reichsten besteht haupts\u00e4chlich aus Aktiendividenden und -spekulation, Kreditzinsen und Mieten. Die Zinsen werden durch das Flie\u00dfende Geld auf 0% sinken. Die Aktien werden der Vergangenheit angeh\u00f6ren, denn warum sollte ein Unternehmen noch Aktien ausgeben? Sie haben \u00fcber 100 Jahre Aktion\u00e4re an der Backe, die mitbestimmen, hohe Aktienkurse und hohe Dividenden wollen. Da ist die Finanzierung \u00fcber die Kreditplattform leichter. Die Mieter k\u00f6nnen sich mit den 0%-Krediten ein eigenes Haus kaufen oder in der Stadt die Eigentumswohnung. So wird das Vermieten von Wohnraum und Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen um die Mieter k\u00e4mpfen m\u00fcssen und so werden die Mieten stark sinken.<\/p>\n<p>So verlieren die Reichen ihre passiven Einkommen und k\u00f6nnen sich nicht mehr die Medien und Politiker kaufen. Notfalls m\u00fcssen wir sie dr\u00e4ngen, sich nicht mehr in unsere Angelegenheiten einzumischen.<\/p>\n<p>Schlussendlich hoffe ich, dass sich der Staat dann zur\u00fccknimmt, da er kaum noch Aufgaben haben wird. Zus\u00e4tzlich werden sogar die Steuern stark sinken, weil wir die Umverteilung eines Staates kaum noch brauchen werden.<\/p>\n<h3><strong>Flie\u00dfendes Geld hat weder Inflation noch Deflation<\/strong><\/h3>\n<p>Das Thema dieses Artikels ist ja die Inflation, weshalb ich hier kurz erl\u00e4utere, warum es mit Flie\u00dfendem Geld keine sch\u00e4dliche Inflation oder gef\u00e4hrliche Deflation gibt. Die Preise werden sich wie in einem freien Markt an Angebot und Nachfrage richten.<\/p>\n<p>Als erstes erzeugt dieses Flie\u00dfende Geld einen konstant hohen Konsum und sp\u00e4ter wird dieser Konsum auf Qualit\u00e4t achten, sobald die Wunschnachfrage der Menschen erf\u00fcllt ist. Die Wirtschaft und die Unternehmer werden sich schnell auf diese hohe Nachfrage einstellen k\u00f6nnen und langfristig ihr Angebot erh\u00f6hen. Der leichte Ausgabezwang des Flie\u00dfenden Geldes f\u00fchrt auch dazu, dass das Konsumverhalten nicht durch Krisenmeldungen der Medien verringert wird. So sind die Ums\u00e4tze der Wirtschaft berechenbar.<\/p>\n<p>Die Firmen k\u00f6nnen sich mit den 0%-Krediten risikofrei verschulden und damit ihre Produktionskapazit\u00e4t aufbauen. So kann das Angebot jederzeit schnell erh\u00f6ht werden. Andererseits k\u00f6nnen die Maschinen auch zur\u00fcckgefahren werden und als Reserve zur Verf\u00fcgung stehen, nachdem sie ihren Kredit zur\u00fcckgezahlt haben. Monopole k\u00f6nnen nicht entstehen und \u00fcber ihre Marktmacht die Preise k\u00fcnstlich nach oben diktieren. Denn jederzeit k\u00f6nnen Konkurrenzgr\u00fcndungen passieren. So kann ein Unternehmer auch nicht unendlich viel Geld aus der Firma herausziehen.<\/p>\n<p>Die Konkurrenzgr\u00fcndungen und Kooperationen in der Wirtschaft k\u00f6nnten wir noch verbessern, wenn wir das geistige Eigentum \u00fcberwinden. Denn geistige G\u00fcter verdoppeln ihren Wert, indem sie geteilt werden. Sie werden nicht verbraucht wie reale G\u00fcter.<\/p>\n<p>Mit den 0%-Krediten k\u00f6nnen auch bessere Maschinen gekauft werden, so dass weniger Arbeitskr\u00e4fte von N\u00f6ten sind und die Produktivit\u00e4t der Gesellschaft enorm steigen wird. So \u00fcberwinden wir den Kapitalismus, in dem wir die freie Marktwirtschaft behalten und vom Zins befreien.<\/p>\n<h3><strong>Die Umsetzung<\/strong><\/h3>\n<p>Warum wirtschaften wir noch nicht mit Flie\u00dfendem Geld? Immerhin w\u00fcrden 80 bis 90% der Bev\u00f6lkerung davon profitieren. In einer Demokratie m\u00fcsste dieser Gewinn umgesetzt werden, zumal wir jederzeit den Euro mit einem Flie\u00dfzins ausstatten k\u00f6nnten. Aber wir sehen das Gegenteil: die 10% Reichen verhindern die staatliche Umsetzung, denn sie w\u00e4ren die Verlierer im Flie\u00dfendem Geldsystem. Sie beherrschen heute die \u00f6ffentliche Meinung \u00fcber ihre Medien, weshalb die Qualit\u00e4tsmedien alles andere als das Geldsystem thematisieren. So richtig verliert diese Elite nicht. Sie k\u00f6nnen ihr Verm\u00f6gen behalten, nur dies erzeugt keine Zinseinnahmen mehr. Wenn diese reichen Menschen wieder Unternehmer sind, leisten sie der Gesellschaft einen Mehrwert und k\u00f6nnen weiterhin ihrem Luxus fr\u00f6nen. Dies passiert dann nur nicht auf unserem R\u00fccken, sondern auf Freiwilligkeit.<\/p>\n<p>So bleibt es an uns, das Flie\u00dfende Geld von unten selbst einzuf\u00fchren. Wir nutzen jeden Tag den Euro, ohne dazu gezwungen zu sein. Uns hindert niemand daran, ein anderes, ein Flie\u00dfendes Geld zum Handeln zu nutzen. Und je mehr Menschen und Unternehmen damit arbeiten, desto bedeutsamer wird das bessere Geld.<\/p>\n<p>Darum haben wir die FlussMark.de programmiert und sammeln 10.000 registrierte Teilnehmer. Denn dann k\u00f6nnen wir ein deutschlandweit agierendes Stromunternehmen f\u00fcr uns gewinnen, der die FlussMark akzeptiert. Und jeder, der einen Teil seines Euro-Einkommens in FlussMark umtauscht, bevor er seine Stromrechnung bezahlt, bekommt 2,5% Bonus. Finanziert wird dieser Bonus durch eine R\u00fccktauschgeb\u00fchr von 5%. So k\u00f6nnen Firmen ihre Angestellten, Zulieferer und Steuern zur Not mit Euro bezahlen. Diese Parallelw\u00e4hrung bedeutsam zu machen, sollte doch m\u00f6glich sein und kostet den Einzelnen nur 5 Minuten Zeit im Monat.<\/p>\n<p>Ich freue mich darauf, mit Ihnen die Welt zu verbessern.<\/p>\n<p><em>Kurt Ostwald von <a href=\"https:\/\/flussmark.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FlussMark.de<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Quellen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>[1] progressive Einkommenssteuer: <a href=\"https:\/\/www.test.de\/steuerprogression-einfach-erklaert-5813257-0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.test.de\/steuerprogression-einfach-erklaert-5813257-0\/<\/a><br \/>\n[2] Agrarsubventionen: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/landwirtschaft-und-subventionen-wie-viel-geld-bekommt-der-bauer,U3RdMRH\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/landwirtschaft-und-subventionen-wie-viel-geld-bekommt-der-bauer,U3RdMRH<\/a><br \/>\n[3] Weizenpreis und verseuchter ukrainischer Weizen: vergleich Videos von Anthony Lee <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@AnthonyRobertLee\/videos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/@AnthonyRobertLee\/videos<\/a><br \/>\n[4] erfolglose Klimajugend: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/fridays-for-future-244.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/fridays-for-future-244.html<\/a><br \/>\n[5] CO2-Steuer: <a href=\"https:\/\/www.finanztip.de\/co2-steuer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.finanztip.de\/co2-steuer\/<\/a><br \/>\n[6] Jugend f\u00e4hrt Auto: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/neue-jugendstudie-auto-fahren-klima-schuetzen-wo-soll-da-der-widerspruch-sein-a-faa38664-7d1d-469b-8c9b-ef30ddfbb619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/neue-jugendstudie-auto-fahren-klima-schuetzen-wo-soll-da-der-widerspruch-sein-a-faa38664-7d1d-469b-8c9b-ef30ddfbb619<\/a><br \/>\n[8] US-Schulden: <a href=\"https:\/\/www.gold.de\/staatsverschuldung-usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gold.de\/staatsverschuldung-usa\/<\/a><br \/>\n[9] Russische Schulden in Rubel: <a href=\"https:\/\/de.tradingeconomics.com\/russia\/government-debt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.tradingeconomics.com\/russia\/government-debt<\/a><br \/>\n[10] Russische Schulden in $: <a href=\"https:\/\/www.ceicdata.com\/de\/indicator\/russia\/national-government-debt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ceicdata.com\/de\/indicator\/russia\/national-government-debt<\/a><br \/>\n[11] Schulden Deutschland: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/162986\/umfrage\/entwicklung-der-staatsverschuldung-in-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/162986\/umfrage\/entwicklung-der-staatsverschuldung-in-deutschland\/<\/a><br \/>\n[12] Schuldenquote: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/154800\/umfrage\/deutsche-schuldenquote-seit-2003\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/154800\/umfrage\/deutsche-schuldenquote-seit-2003\/<\/a><br \/>\n[13] Griechenland, Frankreich &amp; Co: statista.com<br \/>\n[14] Verm\u00f6genspreisindex: <a href=\"https:\/\/www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com\/de\/fvs-vermoegenspreisindex-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com\/de\/fvs-vermoegenspreisindex-deutschland\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner Jugend hatte die BRD die unvorstellbare Schuldenh\u00f6he von 1,5 Billionen Euro und die Medien jammerten jeden Tag. 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