{"id":1841276,"date":"2024-04-28T17:01:48","date_gmt":"2024-04-28T16:01:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1841276"},"modified":"2024-04-28T17:04:40","modified_gmt":"2024-04-28T16:04:40","slug":"bist-du-bereit-fuer-deutschland-zu-sterben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/04\/bist-du-bereit-fuer-deutschland-zu-sterben\/","title":{"rendered":"Bist du bereit, f\u00fcr Deutschland zu sterben?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Diese Frage wird so direkt den B\u00fcrgern gegenw\u00e4rtig nicht vorgelegt, noch stellen sie sich diese selbst in ihrem Alltag.<\/strong><\/p>\n<p>Dennoch wirft die Politik sie auf, wenn Verteidigungsminister Boris Pistorius erkl\u00e4rt: \u201eWir m\u00fcssen kriegst\u00fcchtig werden\u201c (ZDF, 29.10.23)<\/p>\n<div id=\"content_article\">\n<article>Wer kriegst\u00fcchtig sein will, schliesst ja gerade die Option ein, einen Krieg zu f\u00fchren. Und wenn Pistorius eine \u201eRichtungsentscheidung zur Wehrpflicht\u201c m\u00f6glichst \u201ebis 2025\u201c will (Der Spiegel, 5.3.24), ist klar, wer dann den Kriegsdienst zu leisten hat \u2013 eben das dienstverpflichtete Volk.Im Grunds\u00e4tzlichen ist das kein Novum f\u00fcrs deutsche Volk, das seit Gr\u00fcndung der BRD mit heftigen Auf- und Nachr\u00fcstungssch\u00fcben begl\u00fcckt wird, jetzt eben mit einer offiziellen \u201eZeitenwende\u201c. Die setzt dem Ganzen nat\u00fcrlich eine neue Zielmarke, n\u00e4mlich die Rolle der \u201eF\u00fchrungsmacht\u201c. Jetzt heisst es nicht mehr, dass man alles daf\u00fcr tut, um durch Abschreckung die Kriegsverhinderung zu gew\u00e4hrleisten; die Regierung ist vielmehr dabei, alle materiellen wie personellen Voraussetzungen zu schaffen, um einen Krieg zu f\u00fchren.So will die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Schulen kriegstauglich machen (FAZ, 18.3.24), Minister Robert Habeck f\u00f6rdert die Milit\u00e4rforschung (Handelsblatt, 6.3.24) und trifft die Spitzen der R\u00fcstungsindustrie, um \u201edie milit\u00e4rische Verteidigungsf\u00e4higkeit in den Dimensionen Land, Wasser, Luft durch die deutsche Verteidigungsindustrie\u201c zu st\u00e4rken (focus.de 19.3.24). Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht sich gefordert, die Krankenh\u00e4user kriegstauglich zu machen (tagesschau.de, 2.3.24).<\/p>\n<p>Da wollen die Medien nicht zur\u00fcckstehen und machen selbst die Kleinsten mit Kriegsnotwendigkeiten vertraut (siehe \u201eEin Marschflugk\u00f6rper wie Du und ich\u201c, Overton-Magazin, 1.3.24). Das Volk soll eben nicht nur brav seine Arbeit tun und so die Voraussetzungen f\u00fcr den Krieg schaffen. Es ist auch als Mitmacher im Waffengang gefragt, in der einen oder anderen Form schon als Material zu dessen Realisierung verplant: als Soldaten und aktivierbare Reservisten, als Arbeitnehmer in der Kriegswirtschaft oder in der Gesundheitsversorgung, als Volkserzieher oder Pfaffen in der Milit\u00e4rseelsorge&#8230;<\/p>\n<p>Dazu braucht es als Erstes Loyalit\u00e4t. Bescheidwissen \u00fcber die Gr\u00fcnde der weltpolitischen Aff\u00e4ren ist da nicht gefragt, kann eher st\u00f6ren. Verlangt ist zudem ein solides Feindbild und damit die Bereitschaft, bis zum \u00c4ussersten zu gehen. Wer als Gegner ins Auge gefasst wird \u2013 Russland und China \u2013, ist auch kein Geheimnis. Aber es geht ja generell um \u201eHerausforderungen\u201c, die uns aus dem Ausland drohen. Dort sieht man das \u00fcbrigens genauso. So steht immer ein \u201eWir\u201c gegen die anderen, die es existenziell bedrohen.<\/p>\n<p>Und es stimmt ja, im modernen Krieg sind nicht nur die Soldaten an der Front die Opfer, sondern es gilt immer auch die Versorgungswege und Produktionsst\u00e4tten, also die Lebensgrundlagen der feindlichen Nation, zu treffen. Damit gibt es st\u00e4ndig zivile Opfer, auch wenn alle Kriegsparteien betonen, dass sie nur milit\u00e4risch relevante Ziele angreifen. Die Ukraine und der Krieg im Gaza liefern dazu reichlich Anschauungsmaterial. Von daher ist jetzt schon in aller H\u00e4rte die Frage an jeden B\u00fcrger gestellt, wie er oder sie zu der Einsatzplanung der Regierung in Sachen Krieg stehen, in der sie als potentielle Opfer fest eingeplant sind. Noch ist es Zeit, sich gegen die Kriegsvorbereitung zu wehren; wenn der Krieg ansteht, wird die Frage gar nicht mehr gestellt, dann z\u00e4hlt nur noch die Pflicht.<\/p>\n<p>Die ist dem Staatsb\u00fcrger zwar vertraut, sie muss aber immer neu bebildert werden. Also: Wozu soll man sein Leben geben? Wie heissen aktuell die allzu bekannten Antworten?<\/p>\n<h3>F\u00fcr unsere Sicherheit<\/h3>\n<p>Politiker wie Journalisten lieben es in der ersten Person Plural von \u201ewir\u201c und \u201euns\u201c zu sprechen und so ihre Zuh\u00f6rer oder Leser zu vereinnahmen. Das sollte man nicht durchgehen lassen. Denn es macht einen gewaltigen Unterschied, ob die Politik ihre Sicherheit bzw. Freiheit in der Ukraine oder am Hindukusch bedroht sieht oder ob es um die pers\u00f6nliche Sicherheit von Herrn M\u00fcller oder Frau Meier geht. Irgendwie soll das immer dasselbe sein, auch wenn M\u00fcller oder Meier niemanden aus diesen Gegenden kennen, mit dem sie irgendwelche H\u00e4ndel laufen haben. Worauf diese Vereinnahmung setzt und damit Glaubw\u00fcrdigkeit gewinnt, ist die tats\u00e4chliche Abh\u00e4ngigkeit, in der die B\u00fcrger von \u201eihrem\u201c Staat stehen.<\/p>\n<p>In der Konkurrenz des kapitalistischen Alltags sind sie st\u00e4ndig auf die staatliche Gewalt angewiesen. Zwar gilt die Marktwirtschaft als Wunderland der Gewaltfreiheit, wo Waren gegen Geld getauscht werden und der Handel eine total friedliche Angelegenheit darstellen soll. Dabei steckt er aber voller Gegens\u00e4tze: Die einen wollen viel Geld f\u00fcr ihre Ware, die anderen viel Ware f\u00fcr ihr Geld. Wie das \u2013 ausserhalb staatlicher Aufsicht \u2013 ausgeht, kennt jeder aus den einschl\u00e4gigen Filmen \u00fcber Drogen- oder Waffenhandel. Beide Parteien bringen ihre Revolverhelden mit und die Spannung resultiert aus der Frage, ob die \u00dcbergabe ohne Waffeneinsatz zustande kommt oder ob eine Partei versucht, sich gleich beides, Ware und Geld, anzueignen.<\/p>\n<p>Wo es um Aneignung geht, steht auch im normalen Leben hinter jedem Handel die staatliche Gewalt, die den friedlichen H\u00e4ndewechsel zu garantieren hat. Wie umfangreich diese Garantie ist, beweist ein dicker W\u00e4lzer, das B\u00fcrgerliche Gesetzbuch. In dem ist bis ins kleinste Detail geregelt, wie das jedem Handel zu Grunde liegende Vertragsverh\u00e4ltnis zu gestalten ist und wann es seine G\u00fcltigkeit hat und wann nicht. Deutlich werden die darin liegenden Gegens\u00e4tze f\u00fcr den kleinen Mann meist bei Mietstreitigkeiten, beim Internethandel oder beim Gebrauchtwagenkauf.<\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig sind nat\u00fcrlich in besonderer Weise die B\u00fcrger, die vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben m\u00fcssen. Abh\u00e4ngig nicht nur von denen, die ihre Arbeitskraft f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ft nutzen wollen, sondern auch vom Staat, da ein Leben von Lohn oder Gehalt dauerhaft nicht m\u00f6glich ist wegen der ber\u00fchmten Wechself\u00e4lle, die Arbeitslosigkeit, Krankheit und Alter bereiten. Die Abh\u00e4ngigkeit vom Staat liefert allerdings alles andere als einen guten Grund, deshalb auch f\u00fcr ihn zu sein. Denn selbst mit Arbeitslosen- &amp; Krankenversicherung, mit Rente oder \u201eB\u00fcrgergeld\u201c ist der Lebensstandard nie sichergestellt, weil sich die Konditionen st\u00e4ndig \u00e4ndern. Und mit der Kriegsert\u00fcchtigung wird das Leben im kapitalistischen Alltag dann definitiv unangenehm, da der Staat die daf\u00fcr anfallenden Kosten stemmen, also den B\u00fcrger damit belasten muss. Fazit: Von \u201eunserer\u201c Sicherheit kann nicht die Rede sein. Es ist geht im Verteidigungsfall um die Sicherheit des Staates in der Auseinandersetzung mit anderen Staaten. F\u00fcr die sollen die B\u00fcrger den Kopf hinhalten, was ihnen definitiv Unsicherheit beschert.<\/p>\n<h3>F\u00fcr die Sicherung des Friedens<\/h3>\n<p>\u201eSi vis pacem para bellum\u201c, dieser lateinische Spruch hat zur Zeit Hochkonjunktur, auch bei Politikern, die kein Latein beherrschen. \u201eWer Frieden will, muss zum Krieg bereit sein\u201c, so CDU-Chef Friedrich Merz als einer von vielen (Table Berlin, 14.1.24) Behauptet wird, dass die andere Seite durch R\u00fcstung und Kriegsbereitschaft vom Krieg abgehalten werden muss. Unterstellt ist immer, dass die anderen Staaten den eigenen bedrohen. Und das behaupten alle reihum vom andern.<\/p>\n<p>Sie wissen offenbar um ihre Verletzlichkeit und verf\u00fcgen daher \u00fcber einen entsprechenden Gewaltapparat, schliesslich bewegen sie sich in Konkurrenz zueinander und versuchen jeder f\u00fcr sich den gr\u00f6ssten Vorteil aus dem internationalen Gesch\u00e4ft f\u00fcr sich herauszuholen und andere Staaten f\u00fcr sich zu benutzen. Der friedliche Handel schafft eben Gegens\u00e4tze, die nicht nur mit wirtschaftlicher Erpressung, sondern gegebenenfalls \u2013 wenn Rechtsanspr\u00fcche der Souver\u00e4ne kollidieren \u2013 mit Gewalt ausgetragen werden. Dies gilt heute im Westen als Verteidigung einer regelbasierten Weltordnung, die eh im Recht ist und keine Aktivit\u00e4ten von Unrechtsstaaten dulden will.<\/p>\n<p>Entscheidend ist f\u00fcr die Mitteilung ans Volk: Die Schuld am Konflikt hat immer die Gegenseite, die sich den eigenen Anspr\u00fcchen verweigert, ja sie b\u00f6swillig besch\u00e4digt. Deshalb m\u00fcssen immer die eigenen Interessen verteidigt \u2013 und nicht kriegerisch einfach durchgesetzt \u2013 werden. Und deshalb heissen die Kriegsminister Verteidigungsminister. Deutschland definiert seine Interessen dabei inzwischen weltweit und so steht viel deutsches Milit\u00e4r in vielen L\u00e4ndern, die die B\u00fcrger gar nicht zu kennen brauchen. Denn \u201eunsere\u201c Lieferketten reichen ja bis in den letzten Erdenwinkel&#8230;<\/p>\n<p>Es sind nicht die privaten Interessen der B\u00fcrger, die da verteidigt werden, sondern die des deutschen Staates, der mal Fl\u00fcchtlingsrouten schliessen, Wirtschaftswege in Asien offenhalten oder sich schlicht Einfluss auf andere Regierungen sichern muss. Dass das friedlich abgewickelt, von der Gegenseite also hingenommen wird, daf\u00fcr braucht es entsprechendes Material an Soldaten und eine wuchtige Wirtschaftskraft mit billigen und willigen Menschen. Abschreckung funktioniert dabei nur, wenn die Bereitschaft der Politik auch da ist, die Menschen wirklich einzusetzen und Krieg zu f\u00fchren. Das hat Deutschland bereits mehrfach bewiesen \u2013 etwa in Jugoslawien, Afghanistan, Mali. Gesichert wurde so der Frieden, d.h. ein Zustand, mit dem die deutsche Politik leben kann.<\/p>\n<h3>F\u00fcr unsere Werte und die Demokratie<\/h3>\n<p>Glaubt man den Worten der Politiker, dann geht es nie um die Interessen Deutschlands, den Erfolg seiner Wirtschaft und um politisch-milit\u00e4rischem Einfluss in der Welt, der den Erfolg sicherstellen soll, sondern um Werte. Die sollen vor allem in der hiesigen Herrschaftsform \u2013 der Demokratie \u2013 verwirklicht und durch Autokratien wie Russland, China, Iran und einige andere bedroht sein. Laut dieser Begr\u00fcndung d\u00fcrfte der Frontverlauf zwischen den Staaten oder Staatenbl\u00f6cken aber nicht so aussehen, wie er aktuell zu besichtigen ist. Z\u00e4hlen zum Westen, der f\u00fcr diese Werte stehen soll, doch selbstverst\u00e4ndlich auch Autokratien. Schliesslich gilt diese Einstufung auch f\u00fcr Ungarn oder die T\u00fcrkei, die als Nato-Partner zu den Verteidigern dieser Werte geh\u00f6ren sollen.<\/p>\n<p>Stutzig machen k\u00f6nnte den B\u00fcrger auch die Tatsache, dass dieses B\u00fcndnis von einem Staat angef\u00fchrt wird, der es mit den immer wieder hochgehaltenen Werten nicht so genau nimmt. So im Fall des Folterverbots, gegen das die USA mehrfach verstossen haben und es in Guantanamo immer noch offen tun. Sie haben zudem die gr\u00f6ssten Diktatoren S\u00fcdamerikas und deren Folterknechte ausgebildet und unterst\u00fctzt oder mittels ihres Geheimdienstes gew\u00e4hlte Regierungen beseitigt. Eine solche wurde im Iran in den 1950er Jahren mit Unterst\u00fctzung der USA durch den Schah ersetzt, in Chile waren sie mit dabei, als der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Salvador Allende von General Pinochet weggeputscht wurde, und in j\u00fcngster Zeit war der CIA auch beim Maidan-Putsch mit von der Partie.<\/p>\n<p>B\u00fcrger, die \u00fcber Kriegsverbrechen der USA berichten, werden eingelocht \u2013 Meinungsfreiheit und Pressefreiheit hin oder her. Daf\u00fcr stehen die Namen Snowden, Assange oder Manning. Zur Sicherung der angeblichen Werte wird auch kein B\u00fcndnis mit irgendwelchen Diktatoren oder Schl\u00e4chtern gescheut, seien es die Herrscher Saudi-Arabiens, \u00c4gyptens oder seinerzeit in Indonesien, dessen Untaten jetzt, Jahrzehnte sp\u00e4ter, \u201eaufgearbeitet\u201c werden. Als Vertreter der Werte schwingen sich die Regierenden der massgeblichen westlichen L\u00e4nder, speziell die europ\u00e4ischen Grossm\u00e4chte, auf. Sie treten als Schiedsrichter an, die Regierungen anderer L\u00e4nder auf ihre Rechtm\u00e4ssigkeit hin zu beurteilen, sie mit Sanktionen zu belegen oder auch zu bekriegen. Alles Tun ist damit moralisch begr\u00fcndet, wendet sich eben gegen die legend\u00e4re \u201eAchse des B\u00f6sen\u201c oder \u00e4hnliche Schurken-Netzwerke. Bei solchen Feindbildkonstruktionen darf man nat\u00fcrlich nicht an Verschw\u00f6rungstheorien denken!<\/p>\n<p>Wenn es ums Krieg f\u00fchren geht, haben die Werte in allen Verlautbarungen Hochkonjunktur. In der Praxis heisst das: Statt Schutz der k\u00f6rperlichen Unversehrtheit gilt es, das eigene Leben zu opfern; statt frei seine Meinung zu \u00e4ussern, wird diese daraufhin begutachtet, ob sie der Kriegsmoral dient oder sie untergr\u00e4bt; auch sonst ist es mit vielen Freiheiten vorbei, schliesslich gelten Befehl und Gehorsam, notfalls explizit unterm Kriegsrecht. Die Menschenw\u00fcrde ist dennoch nicht dahin, geehrt werden die Opfer des Krieges, weil sie ihr Leben f\u00fcr das Vaterland gegeben haben, ganz so, als ob dies ein freiwilliger Akt w\u00e4re. Geht dann der Krieg \u2013 wie in Deutschland 1945 \u2013 verloren, ist nachher allen klar, dass es eine einzige L\u00fcge war, wof\u00fcr man den Kopf hinhalten musste.<\/p>\n<h3>F\u00fcr unsere Heimat<\/h3>\n<p>Heimatschutz ist \u00fcberhaupt ein H\u00f6chstwert. Man zerst\u00f6rt nie die Heimat und das Vaterland von anderen, sondern verteidigt stets die bzw. das eigene. Mit Heimat verbinden viele Menschen die Vertrautheit der gewohnten Umgebung, das \u201eVeedel\u201c, die Menschen, die man kennt und mit denen einen vieles verbindet \u2013 sei es der gemeinsame Schulbesuch, der Verein oder die Nachbarschaft. Diese gef\u00fchlsm\u00e4ssige Bindung wissen auch die Agitatoren der Kriegst\u00fcchtigkeit f\u00fcr ihre Zwecke zu nutzen. Nur wenn es um die milit\u00e4rische Verteidigung dieser gewohnten und vertrauten Umgebung geht, dann stehen sowohl Landschaft wie Einwohner zur Disposition, sie werden je nach Kriegsbedarf der Zerst\u00f6rung preisgegeben. Waffen sch\u00fctzen bekanntlich nicht Menschen, sondern verletzen oder t\u00f6ten sie.<\/p>\n<p>Zudem hat die Berufung auf die Heimatidylle auch immer etwas Verlogenes. Ausgesucht haben sich die wenigsten ihre Umgebung, meist wurden sie entweder dort hinein geboren oder beruflich verschlagen. Das Zusammenleben gestalten sie ebenfalls nicht gemeinsam mit ihren Mitb\u00fcrgern nach eigenem Gusto, dessen Regeln werden ihnen vielmehr von oben per Gesetz vorgegeben. In diese Ordnung m\u00fcssen sie sich einfinden und versuchen dann, das Beste f\u00fcr sich daraus zu machen. Die Inhalte der Regeln sind auch kein Geheimnis an einem nationalen Kapitalstandort, der sich in der globalen Konkurrenz bew\u00e4hren will.<\/p>\n<p>\u00dcber die Inhalte haben die B\u00fcrger nicht zu entscheiden, auch wenn sie zur Wahl aufgerufen sind. Entschieden wird dabei \u00fcber Personen, die die Gemeinde, das Land oder den Bund verwalten sollen. Und so kann es zwar sein, dass man mit dem einen oder anderen Politiker in die Schule gegangen ist und sogar pers\u00f6nliche Vertraut vorliegt. Doch wor\u00fcber dieser Volksvertreter zu entscheiden hat, das steht l\u00e4ngst vor der Wahl fest.<\/p>\n<p>Das beginnt \u2013 ganz augenf\u00e4llig \u2013 in der Kommune. In ihr wird etwa \u00fcber Schulbau, Sportplatz und Strassenbau entschieden, was Geld kostet. Doch nur ein Teil der Lohn- und Einkommensteuer der Bewohner bleibt in der Kommune; deren wichtigste Einnahmequelle ist die Gewerbesteuer. Mit dieser Vorgabe des Bundes stehen die Kommunen in der Konkurrenz zueinander um die Ansiedlung von Unternehmen. Also muss diesen ein roter Teppich ausgebreitet werden \u2013 in Form von billigen Grundst\u00fccken, Strassen- und Eisenbahnanschl\u00fcssen etc. Das kostet ebenfalls Geld und deshalb steht die Rangfolge bei den Ausgaben immer schon fest, bevor die gew\u00e4hlten Gemeindevertreter zusammenkommen. Klagen \u00fcber schlechte Schulen, verrottete Sporthallen oder Schlagl\u00f6cher in den Strassen sind verbreitet, aber scheinen das sch\u00f6ne Bild der eigenen Heimat bei vielen nicht zu beeintr\u00e4chtigen. Wenn man also den Kopf f\u00fcr Heimatschutz hinh\u00e4lt, geht es nicht um die Realit\u00e4t dieses Gutes, sondern um das verlogene Ideal einer anheimelnden Ordnung.<\/p>\n<h3>F\u00fcr Deutschland<\/h3>\n<p>Letztendlich k\u00fcrzen sich all die sch\u00f6nen Titel auf eins zusammen: Es geht um Deutschland, d.h. um dessen Stellung in der Welt. Wobei \u2013 das zeigt die ganze Litanei, die hier zum Abschluss kommt \u2013 gar nicht die praktischen Zwecke im Vordergrund stehen, die das eigene Land verfolgt, etwa Deutschland im Roten Meer oder in Afghanistan realisieren will. Der B\u00fcrger muss vor allem eins wissen: dass es um Recht und Ehre der Nation geht. Daf\u00fcr soll sich jeder Deutsche als Teil eines grossen Ganzen sehen, dem er sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlt, wie es bei Sportveranstaltungen oder beim Absingen der Nationalhymne einge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Dieses Gemeinschaftsgef\u00fchl kann nat\u00fcrlich nur entstehen, wenn man von all den Gegens\u00e4tzen absieht, die den Alltag in der kapitalistischen Gesellschaft bestimmen. Das macht die grundlegende Leistung des Nationalismus \u2013 der heute meist Patriotismus heisst \u2013 aus. Er ist es, der die Menschen in Gegensatz zu den B\u00fcrgern anderer Nationen bringt. Hergestellt wird diese Gemeinschaftlichkeit praktisch durch den Staat, der bestimmt, wer dazu geh\u00f6rt und wer nicht und wer als Angeh\u00f6riger eines anderen Staates deshalb unter dem Verdacht der Illoyalit\u00e4t steht, wie sie im Ausl\u00e4ndergesetz dokumentiert ist. Wer sich ohne staatliche Erlaubnis hier aufh\u00e4lt wird schliesslich ausgewiesen&#8230;<\/p>\n<p>Zu dieser inszenierten Gemeinschaftlichkeit sind die B\u00fcrger aufgefordert \u2013 nat\u00fcrlich, siehe oben, auf Basis der staatlichen Gewalt, die ihnen ihre abh\u00e4ngige Rolle zuweist und die aus der fiktiven Gemeinsamkeit (\u201eWir sind ein Volk\u201c) eine wirkliche macht. Sie sollen sich als Teil dieser Gemeinschaft f\u00fchlen und die Anspr\u00fcche ihrer Herrschaft teilen. Nur dann k\u00f6nnen sie guten Gewissens auf andere B\u00fcrger schiessen, die sich ebenfalls ihren Staat nicht ausgesucht haben und die die gleichen Sorgen haben wie die hiesigen B\u00fcrger: die Sorge um den Arbeitsplatz, um eine bezahlbare Wohnung, um Lebenshaltung bei steigenden Preisen usw.<\/p>\n<p>Der nationale Standpunkt ist heute als Selbstverst\u00e4ndlichkeit durchgesetzt. Arbeiter schiessen nicht auf Arbeiter \u2013 so hiess dagegen einmal eine Parole der Arbeiterbewegung. Die alte Parole wurde j\u00fcngst von der oppositionellen Gewerkschaftsinitiative \u201eSagt nein!\u201c angesichts der laufenden Kriege und Kriegsvorbereitung ausgegraben. Es war eine Parole, die sich an Arbeiter richtete, die noch eine Ahnung vom Klassengegensatz zu ihren Arbeitgebern und zu dem Staat hatten, der deren Interesse am Wirtschaftswachstum betreut \u2013 und denen vielleicht auch noch der Spruch von Karl Marx bekannt war, dass Arbeiter kein Vaterland haben.<\/p>\n<p>Dieses Bewusstsein ist heutzutage nicht mehr vorhanden. Schon vor dem Ersten Weltkrieg schlossen die Arbeiterorganisationen ihren \u201eBurgfrieden\u201c mit der kaiserlichen Regierung. Die Nation war ihnen wichtiger als der Kampf gegen ihre Abh\u00e4ngigkeit von Kapital und Staat. Und an dieser Stellung hat sich weder nach den Millionen Toten in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben des ersten noch nach denen des zweiten etwas ge\u00e4ndert. Im Nachkriegsdeutschland hiess es zwar immer wieder \u201enie wieder\u201c, aber die Arbeiter und ihre Organisationen haben nichts daraus gelernt und sich nicht wirklich gegen die Wiederaufr\u00fcstung gestemmt. Aktuell sind die deutschen Gewerkschaften mit Beginn des Krieges in der Ukraine dabei, ihre Satzungen der neuen Kriegslage anzupassen. Und die IG-Metall hat ein B\u00fcndnis mit dem R\u00fcstungskapital geschlossen. Begr\u00fcndet wird dies nat\u00fcrlich mit den Arbeitspl\u00e4tzen, von denen viele abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n<p>So wird aus der Sorge um den Arbeitsplatz die Sorge um den Erfolg der Nation. Und da macht es offenbar auch nichts, wenn die Nation gerade dabei ist, den n\u00e4chsten Krieg vorzubereiten. Nicht umsonst gibt es den Deutschen Gewerkschaftsbund DGB, der sich als nationale Organisation versteht und bei allen Solidarit\u00e4tsadressen an die Gewerkschaften anderer Staaten stets auf den Vorteil der deutschen Wirtschaft bedacht ist.<\/p>\n<p>Wer sich gegen die Kriegsert\u00fcchtigung wenden will, bewegt sich somit ausserhalb der national begr\u00fcndeten und nationalistisch aufgeheizten Gemeinschaft und hat eben den Nationalismus dieser Organisationen zu bek\u00e4mpfen. B\u00fcndnispartner daf\u00fcr finden sich nicht da, wo man sich national mit anderen verbunden f\u00fchlt, sondern in der Bereitschaft von Menschen \u2013 welcher Nationalit\u00e4t auch immer \u2013 sich von der Unterordnung unter die Staatsmacht ideell und dann auch praktisch zu verabschieden.<\/p>\n<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Suitbert Cechura<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"artikel_footer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage wird so direkt den B\u00fcrgern gegenw\u00e4rtig nicht vorgelegt, noch stellen sie sich diese selbst in ihrem Alltag. 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