{"id":1839737,"date":"2024-04-20T12:31:29","date_gmt":"2024-04-20T11:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1839737"},"modified":"2024-04-20T12:31:29","modified_gmt":"2024-04-20T11:31:29","slug":"die-herrschaft-wegwerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/04\/die-herrschaft-wegwerfen\/","title":{"rendered":"Die Herrschaft wegwerfen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Welt taumelt und Europa f\u00e4llt von einer Krise in die n\u00e4chste. Alles scheint aus den Fugen zu geraten. Um die Entwicklungen zu stoppen, die zu Kriegen und mit t\u00f6dlicher Sicherheit ins soziale Chaos f\u00fchren, muss das Unausweichliche geschehen: die Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen muss ein Ende finden. Einen notwendigen Schritt benannte 1932 der Antimilitarist und Pazifist Erich M\u00fchsam: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Diese Form der Organisation, die Machtaus\u00fcbung der wenigen \u00fcber die vielen, hatte sich schon zu Kaiserszeiten \u00fcberlebt.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Gunther Sosna<\/em><\/p>\n<p>Es gibt genug gute Gr\u00fcnde, um die Rei\u00dfleine zu ziehen und eine neue Form \u00f6konomischer und gesellschaftlicher Organisation zu etablieren: der Hunger in der Welt, das Elend vor der Haust\u00fcr, der V\u00f6lkermord in Gaza, der Krieg in der Ukraine oder die politische Klasse in Berlin, Paris oder Br\u00fcssel, die sich in ihrer irrationalen Kriegsrhetorik zu \u00fcbertreffen sucht, w\u00e4hrend Pauperisierung und soziale Deprivation die Gesellschaften zerfressen.<\/p>\n<p>Den Dritten Weltkrieg herbeizureden, was Ablenkung vom Offensichtlichen verschaffen mag, ist aber unn\u00f6tig. Er tobt bereits seit 2001, als nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September der damalige US-Pr\u00e4sident George W. Bush im Stil eines christlichen Fundamentalisten den \u201eKreuzzug\u201c gegen den internationalen Terrorismus verk\u00fcndete. Der \u201eWar on Terror\u201c, das Alibi, um jede Form von legitimen Widerstand gegen Unrecht und Tyrannei auszuradieren, ganze Regionen in Schutt und Asche zu legen, Millionen Menschen zu ermorden und den Ausnahmezustand zur Regel zu erkl\u00e4ren, ist Selbstzweck. Es gilt, ein System der Herrschaft zu erhalten, der Herrschaft willen. Eben wie ein Krieg, der gef\u00fchrt wird, um den Krieg zu ern\u00e4hren, wie es in Friedrich Schillers Wallenstein-Trilogie hei\u00dft<strong>.<\/strong><\/p>\n<p>Das alles sind aber nur Momentaufnahmen im Lauf der Menschheitsgeschichte, die einem unausweichlichen Wendepunkt entgegenstrebt. Es geht um einen Aufstand der Gedanken, eine Revolte des Verstandes, eine Revolution des Bewusstseins. Es geht um einen Zivilisationssprung, der die Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen beendet und einem Ordnungsprinzip Platz macht, das auf gegenseitiger Verantwortung beruht und ohne Zwang, Herrschaft und Gewalt auskommt: die Anarchie.<\/p>\n<h3><strong>Macht, Gewalt und Zwang<\/strong><\/h3>\n<p>Der 1934 ermordete Antimilitarist, Pazifist und Anarchist Erich M\u00fchsam benannte den daf\u00fcr notwendigen evolution\u00e4ren Schritt: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Sein gleichnamiges Werk (1) erschien 1932 als Artikelserie, kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten und wenige Jahre vor Ausbruch des sich bereits abzeichnenden Zweiten Weltkriegs.<\/p>\n<p>Jeder Staat ist per Definition ein politisches Gewaltgebilde. In ihm wird Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen ausge\u00fcbt. Unabh\u00e4ngig davon, ob das installierte Herrschaftssystem Monarchie, Demokratie oder Diktatur genannt wird oder ihm Parteien, ein Kaiser, Kanzler oder Hitler vorsteht, ist der Staat als einseitige Ausformung organisierter Macht zu begreifen. M\u00fchsam schreibt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eMacht ist ein Dauerzustand von Gewalt und Zwang zur Niederhaltung von Gleichheitsgel\u00fcsten, ist das von oben her verf\u00fcgte Zwangs- und Gewaltmonopol der Herrschaft.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der kapitalistisch durchdrungene Staat, in der Gegenwart globaler Standard, dient mit Haut und Haaren, mit Recht, Gesetz und Polizei jedem Regime und zwei \u00fcbergeordneten Interessen: dem Verlangen von Konzernen und der Industrie nach Absatzm\u00e4rkten und der uners\u00e4ttlichen Gier des Kapitals nach Rendite. Das f\u00fchrt unweigerlich zu Konfrontationen und Krieg. Der Staat ist das Werkzeug, um den planvollen Kampf um Einfluss, Ressourcen, Land und M\u00e4rkte auf andere Regionen, Staaten und Menschen auszudehnen \u2013 sie zu umklammern und festzuhalten wie eine Spinne, sie auszupl\u00fcndern und zu benutzen, solange es den Zielen dienlich ist.<\/p>\n<p>Afrika als Beute der europ\u00e4ischen Staaten und das Deutsche Kaiserreich mit seinem Kolonialismus und Imperialismus stehen exemplarisch f\u00fcr eine Vorgehensweise, die bis in die Gegenwart anh\u00e4lt. Lediglich die Methodik verfeinerte sich: Missionare, Handel, Pachtvertr\u00e4ge, Sch\u00fcrfrechte, willk\u00fcrliche Grenzziehungen, milit\u00e4rische Aktionen, Krieg und V\u00f6lkermord nat\u00fcrlich, Installation dienlicher Despoten und Regime, NGOs als Vorhut, Entwicklungshilfe als verl\u00e4ngerter Arm, der f\u00fcttert, aber nie satt macht, Freihandelsabkommen und so weiter. Das Spiel l\u00e4uft, bis sich die Opfer zu befreien suchen. Das passiert gerade im globalen S\u00fcden.<\/p>\n<h3><strong>Staat, Autorit\u00e4t und Krieg<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn der Zugriff auf Kolonien und die Ausbeutung der Lohnarbeit nicht mehr ausreichen, um die \u00fcbergeordneten Interessen zu befriedigen, nehmen die Spannungen zwischen den konkurrierenden Staatsgebilden zu. Sie alle verfolgen identische Absichten, das wird zum Problem. W\u00e4hrend sich die Widerspr\u00fcche im Inneren versch\u00e4rfen und sich die soziale Ungleichheit ausbreitet, wird Krieg zur Option nach au\u00dfen. Am Materialismus, der dies hervorbringt, \u00fcbt Erich M\u00fchsam entsprechende Kritik:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e(\u2026) Wir glauben ferner, dass die Verrottung der kapitalistischen Gesellschaft, ihr hilfloses Herumtorkeln in der eigenen Misswirtschaft, ihr Zufluchtsuchen bei Kriegen und immer brutalerer Knechtung der enteigneten und entrechteten Massen ihre tiefste Ursache im Widersinn des nur materialistischen F\u00fchlens, Denkens und Handelns hat.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Bleiben wir bei der Monarchie, die Erich M\u00fchsam erlebte. Sie st\u00fctzte sich bei ihrer Machtaus\u00fcbung nat\u00fcrlich auf den Beamtenapparat, die Justiz, das Milit\u00e4r, die Polizei und die Bourgeoisie. Aber sie konnte sich auch auf eine Bev\u00f6lkerung verlassen, die den Autorit\u00e4ten, ihren Titeln, \u00c4mtern und Posten mehr vertraute, als dem eigenen gesunden Menschenverstand oder diesen den Anordnungen und Befehlen der Autorit\u00e4ten unterordnete. Erst das erm\u00f6glicht Herrschaft und am Ende jeden Krieg. Erich M\u00fchsam bemerkt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eMacht bezeichnet somit die tats\u00e4chliche Gegebenheit die aus jedem zentralistischen, obrigkeitlichen, gesetzgebundenen, staatlichen Verh\u00e4ltnis erw\u00e4chst. Als sittlicher Grundlage ihrer Herrschaftsbefugnisse bedient sie sich des den Menschen eingeimpften Glaubens an die Berechtigung und Notwendigkeit der Autorit\u00e4t. Autorit\u00e4t ist die Ma\u00dfgeblichkeit fremder Erkenntnis f\u00fcr das eigene Urteil.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Mit \u201eHurra\u201c zog das beherrschte Volk in den Horror des Ersten Weltkriegs. F\u00fcr Vaterland, Glanz, Gloria und Kaiser wurde zur Waffe gegriffen, schossen Arbeiter auf Arbeiter und brachten sich gegenseitig um. Die h\u00f6heren Offiziere aus den Reihen der Bourgeoisie dirigierten aus sicherer Entfernung das Sterben in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben. Abermillionen Menschenleben wurden geopfert. Ein gigantisches Heer aus psychischen und physischen Kr\u00fcppeln, die Schlacke des Graben- und Giftgaskrieges, s\u00e4umte nach der Niederlage 1918 die Stra\u00dfen des Deutschen Reichs.<\/p>\n<p>Die Novemberrevolution kam, der Kaiser dankte ab, die Sieger forderten Gebietsabtretungen, Abr\u00fcstung und gewaltige Reparationszahlungen. Die Wirtschaft konnte sich kaum erholen, sodass die Arbeitslosigkeit anstieg. Unz\u00e4hlige Menschen lebten in Armut. Die Weimarer Republik mit ihrem Verst\u00e4ndnis von Demokratie r\u00fcckte an die Stelle der Monarchie. Die bew\u00e4hrten Beamten und Juristen und sonstige Autorit\u00e4ten verblieben weitestgehend in Amt und W\u00fcrden. Der Obrigkeitsstaat mit seiner Monarchie lebte im neuen Staat mit seiner Demokratie weiter und erf\u00fcllte seinen alten Zweck: der Herrschaft dienen. Sp\u00e4testens an dieser Stelle offenbart sich eine un\u00fcberwindbare Bruchlinie.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEin obrigkeitlich zugerichtetes Verwaltungswesen ist Regierung, B\u00fcrokratie, Befehlsgewalt, und dies ist das Merkmal des Staates; eine auf Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit aufgebaute Gemeinschaft ist in den Grenzen der r\u00e4umlichen Verbundenheit der Menschen Volk, als allgemeine Lebensform der Menschheit betrachtet, Gesellschaft. Staat und Gesellschaft sind gegens\u00e4tzliche Begriffe; eins schlie\u00dft das andere aus. (\u2026.) Staat ist nichts anderes, kann nichts anderes sein als zentralisierter Ausf\u00fchrungsdienst einer vom Volk gel\u00f6sten Klasse zur Beherrschung des entrechteten und zur beherrschten Klasse erniedrigten Volkes.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>Selbstverf\u00fcgung gegen Normalit\u00e4t des Absurden<\/strong><\/h3>\n<p>Die passende Antwort auf diese Gegens\u00e4tzlichkeit, die auf einem irreparablen Strukturfehler beruht, der sich eben nicht durch neue Parteien, F\u00fchrer oder sonstige Regierungen l\u00f6sen l\u00e4sst, ist folgerichtig die von Erich M\u00fchsam geforderte Befreiung der Gesellschaft vom Staat.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Verneinung der Macht in der gesellschaftlichen Organisation ist das ma\u00dfgebliche Wesensmerkmal der Anarchie, oder, um dieser verneinenden Erkl\u00e4rung die bejahende Form zu geben: der Anarchismus k\u00e4mpft anstatt f\u00fcr irgendeine Form der Macht f\u00fcr die gesellschaftlich organisierte Selbstverf\u00fcgung und Selbstentschlie\u00dfung der Menschen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Peter Kropotkin (1842\u20131921) beschrieb die Grundlagen der anarchistischen Gesellschaft in seinem Werk \u201eDie Eroberung des Brotes\u201c (2). Freiwilligkeit und gegenseitige Hilfe bilden das Fundament. Ihr Zweck es ist, durch gemeinschaftlich organisierte Produktion einen Wohlstand zu erschaffen, der allen zugute kommt, weil die Verteilung sozialen Notwendigkeiten folgt und Privilegien durch Amt, Zepter oder Krone abgeschafft sind.<\/p>\n<p>Die anarchistische Ordnung ben\u00f6tigt keinen Zwang, keine Gewalt und folglich auch keinen K\u00f6nig, Kaiser oder Vorstandschef, der das 162-fache dessen bekommt, was demjenigen, der die Arbeit erledigt, als Entgelt zugebilligt wird (3). Dass eine werdende Mutter mehr Aufmerksamkeit, Unterst\u00fctzung und Ressourcen ben\u00f6tigt als ein Beamter, dessen Tagwerk im Ausf\u00fcllen von Formularen besteht, sollte als Beispiel gen\u00fcgen, um den Unterschied zur kapitalistischen Ordnung zu verdeutlichen. Sie \u00fcberalimeniert und m\u00e4stet ihre Diener, sch\u00e4mt sich aber nicht, Schwangere, Kinder und Gebrechliche im Mangel verharren zu lassen, weil Beamte diesen Mangel verwalten, sonst w\u00e4ren sie ohne Besch\u00e4ftigung. Es ist diese Normalit\u00e4t des Absurden, die keine Zukunft hat.<\/p>\n<p>Die Anarchie ist viel Wirkm\u00e4chtiger. Sie wird getragen von der inneren \u00dcberzeugung jedes Einzelnen, die durch sein Handeln in der Praxis f\u00fcr jeden sichtbar wird \u2013 seine Verantwortung f\u00fcr sein eigenes und das Wohlergehen aller anderen, seiner Selbstverpflichtung gegen\u00fcber der Gesellschaft, die er gemeinsam mit den anderen begr\u00fcndet und gestaltet, um Mangel zu beseitigen. Das m\u00fcndet in den kommunistischen Anarchismus, der sich nicht zu einem Staat verf\u00fchren l\u00e4sst, in dem sich durch Parteien, Politiker und \u00fcberdauernde Funktionstr\u00e4ger die Macht mehr und mehr verdichtet, w\u00e4hrend sie die Freiheit erdrosselt. Der Ausgangspunkt ist kleinteiliger angelegt.<\/p>\n<p>Gemeinschaften, ob Betrieb, Schule oder Dorf, mit kollektiver und basisdemokratischer Selbstverwaltung, repr\u00e4sentiert von gew\u00e4hlten R\u00e4ten oder Vertretern, die jederzeit abgew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, bilden Netzwerke. Diese kooperieren bei Bedarf ihrerseits mit anderen Netzwerken, so dass sich aus einem nat\u00fcrlichen Prozess der Vernetzung und Kooperation eine r\u00e4tedemokratische Organisationsstruktur entwickelt, die atmet und lebt. Dieser Vorgang, der die Lust an der Freiheit spiegelt, schreitet voran. \u00dcberall, in St\u00e4dten, Gemeinden, Wohnbl\u00f6cken oder im Verborgenen, entstehen kleine Einheiten und Strukturen, die sich bei Leibe nicht alle als anarchistisch verstehen, wohl aber nach Gemeinschaft, Vernetzung und Zusammenarbeit suchen. Damit beginnt es.<\/p>\n<p>Und auch wenn der Ansatz von Peter Kropotkin und die Forderung von Erich M\u00fchsam heute in gr\u00f6\u00dferen Dimensionen gedacht und auf Strukturen wie die Europ\u00e4ische Union, die Monopole und das globalisierte Finanzkapital und deren Methodik ausgedehnt werden m\u00fcssen, \u00e4ndert sich an einer historischen Erfahrung nichts: Macht endet, wenn die Beherrschten ihren Herrschern nicht mehr glauben, ihnen nicht mehr zuh\u00f6ren und sich von ihnen abwenden. Und die Strukturen der Herrschaft zerfallen, wenn die Beherrschten ihre eigenen Strukturen errichten. Schauen Sie sich um \u2026 und Sie sehen genau das.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Erich M\u00fchsam: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Ver\u00f6ffentlicht 1933 im Fanal Sonderheft (Fanal-Verlag, Berlin). Erstmals erschienen in \u201eDie Internationale. Zeitschrift f\u00fcr die revolution\u00e4re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau\u201c. Herausgegeben von der Freien Arbeiter-Union Deutschlands, Anarcho-Syndikalisten. Berlin. Jg. 5. Heft 6 (Juni 1932), Heft 7 (Juli 1932) und Heft 8 (August 1932). Verf\u00fcgbar als PDF auf <a href=\"https:\/\/libertaereszentrum.de\/uploads\/BdGvS.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/libertaereszentrum.de\/uploads\/BdGvS.pdf<\/a> (abgerufen am 31.3.2024).<\/p>\n<p>(2) Peter Kropotkin: Die Eroberung des Brotes (franz\u00f6sischer Originaltitel: La Conqu\u00eate du Pain); Paris 1892.<\/p>\n<p>(3) SPIEGEL Wirtschaft (23.1.2023): Verteilung des Wohlstands. So ungleich ist Deutschland. Auf <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/so-ungleich-ist-deutschland-loehne-steigen-staerker-als-kapitaleinkommen-a-bb09919c-6231-433e-9256-bc3e65ec41ce\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/so-ungleich-ist-deutschland-loehne-steigen-staerker-als-kapitaleinkommen-a-bb09919c-6231-433e-9256-bc3e65ec41ce<\/a> (abgerufen am 11.4.2024).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt taumelt und Europa f\u00e4llt von einer Krise in die n\u00e4chste. Alles scheint aus den Fugen zu geraten. 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