{"id":1838372,"date":"2024-04-16T10:28:16","date_gmt":"2024-04-16T09:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1838372"},"modified":"2024-04-16T10:28:16","modified_gmt":"2024-04-16T09:28:16","slug":"die-widerspruechlichkeiten-von-eu-bauernverband-und-eu-landwirtschaftspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/04\/die-widerspruechlichkeiten-von-eu-bauernverband-und-eu-landwirtschaftspolitik\/","title":{"rendered":"Die Widerspr\u00fcchlichkeiten von EU-Bauernverband und EU-Landwirtschaftspolitik"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p>In der EU gibt es w\u00fctende Bauernproteste, nicht nur in Deutschland oder Polen, auch in Frankreich und anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/gap-reform\/news\/frankreichs-regierung-will-besonderen-status-der-landwirtschaft-gesetzlich-festschreiben\/?utm_source=Euractiv&amp;utm_campaign=f861614090-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_24f4b280c0-50d8803510-%5BLIST_EMAIL_ID%5D\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nun hat der franz\u00f6sische Agrarminister Marc Fesneau im Einklang mit neuer EU-Politik angek\u00fcndigt, auf viele Forderungen des EU-Bauernverbandes einzugehen.<\/a><\/p>\n<p>So strebt Fesnau Steuererleichterungen an, insbesondere f\u00fcr Dieselkraftstoff, sowie finanzielle Hilfen im Falle von klimatischen Ereignissen. Dabei versprach Fesneau, die Strafen f\u00fcr Umweltvergehen zu \u00fcberpr\u00fcfen, da sie als \u201eunverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c empfunden werden. Die Richtung ist klar: Notwendige Klimaschutzma\u00dfnahmen der Landwirtschaft werden zur\u00fcckgeschraubt.<\/p>\n<p>Fehlender Klimaschutz wird aber in letzter Konsequenz auch die EU immer tiefer in Ern\u00e4hrungsunsicherheit und h\u00f6here Lebensmittelpreise mitsamt einer steigenden Inflation st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Es grenzt an Schizophrenie, einerseits Hilfen f\u00fcr klimabedingte Erntesch\u00e4den zu fordern, aber gleichzeitig die eigenen notwendigen Beitr\u00e4ge zum Klimaschutz zu verweigern.<\/p>\n<p>Obwohl sowohl der EU-Bauernverband als auch die deutschen und franz\u00f6sischen Interessengruppen beides fordern, schadet diese Politik am Ende den Bauern und der gesamten Gesellschaft. Die intensiven Landwirtschaftsmethoden tragen zus\u00e4tzlich zur Erderhitzung bei und f\u00fchren zu mehr Missernten, was die Lebensmittelversorgung insgesamt gef\u00e4hrdet. Eine solche Politik ist unverantwortlich: Es wird beklagt, dass die Erde sich erw\u00e4rmt, und gleichzeitig werden von der \u00d6ffentlichkeit Ausgleichszahlungen f\u00fcr zunehmende Klimasch\u00e4den gefordert, w\u00e4hrend gleichzeitig die notwendige klare Umkehr zu einer klimaschonenden Landwirtschaft aktiv bek\u00e4mpft wird.<\/p>\n<h3>Erd\u00fcberhitzung treibt uns alle unaufhaltsam in Ern\u00e4hrungskrisen<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.eea.europa.eu\/publications\/european-climate-risk-assessment\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerade hat die Europ\u00e4ische Umweltagentur einen letzten Weckruf gestartet<\/a>, in dem erhebliche Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung, auch in der Landwirtschaft, gefordert werden, um in den n\u00e4chsten Jahrzehnten Ernteausf\u00e4lle durch D\u00fcrren oder Starkregen und damit einhergehend drastisch steigende Lebensmittelpreise oder sogar Hungersn\u00f6te in der EU zu vermeiden.<\/p>\n<p>So emittiert die Landwirtschaft <a href=\"https:\/\/agriculture.ec.europa.eu\/sustainability\/environmental-sustainability\/climate-change_de#:~:text=Klimawandel%20und%20Landwirtschaft%20in%20der%20EU,-Der%20Landwirtschaft%20kommt&amp;text=Allerdings%20verursacht%20die%20Landwirtschaft%20auch,%2C%20Verkehr%2C%20Wohnraum%20und%20Handel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rund 10 % der gesamten Treibhausgasemissionen in der EU<\/a>, was den h\u00f6chsten Anteil nach den Industriezweigen Energie, Verkehr, Wohnraum und Handel darstellt.<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnte und m\u00fcsste sich die Landwirtschaft in G\u00e4nze wandeln, von einem treibhausgasemittierenden Wirtschaftszweig zu einer kohlenstoffsenkenden, regenerativen Landwirtschaft. Mit Humusaufbau, h\u00f6herer Biodiversit\u00e4t, artgerechter Tierhaltung und fossil freien Antrieben im Landmaschinenpark k\u00f6nnte sie erheblich zum Klimaschutz beitragen. Doch genau davon ist die meist intensiv gef\u00fchrte Landwirtschaft weit entfernt. Nur die Biolandwirtschaft kommt diesen klimasch\u00fctzenden Anbaumethoden nahe.<\/p>\n<h3>Die klimabedingten landwirtschaftlichen Sch\u00e4den nehmen bereits jetzt rapide zu<\/h3>\n<p>Eine neue Untersuchung aus Frankreich hat ein erschreckend schnelles Anwachsen der Klimasch\u00e4den in der Landwirtschaft aufgezeigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/panorama\/news\/agrarkrisen-in-frankreich-werden-immer-teurer-20001009.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimawandel, Tierseuchen und politische Krisen<\/a> haben die Kosten f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der franz\u00f6sischen Landwirte durch den Staat in den letzten Jahren extrem schnell steigen lassen.<\/p>\n<p>Demnach hat der franz\u00f6sische Staat im Jahr 2022 mehr als 2,1 Mrd. \u20ac ausgegeben, um die Landwirte vor dem Hintergrund von Witterungsextremen, den Auswirkungen von Tierseuchen sowie Verwerfungen infolge politischer und gesundheitlicher Krisen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2021 beliefen sich die entsprechenden Ausgaben laut Analyse noch auf etwa 900 Mio. \u20ac. Von 2013 bis 2020 wurde die j\u00e4hrliche Schwelle von 500 Mio. \u20ac nicht ein einziges Mal erreicht.<\/p>\n<p>Wetterextreme und Tierseuchen nehmen mit jeder Erh\u00f6hung der Erdtemperatur zu, ebenso wie politische Krisen und Proteste, wenn es infolge von extremwetterbedingten Missernten zu steigenden Lebensmittelpreisen kommt. Diese Kosten sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und werden die Solidargemeinschaft (Versicherungen oder staatliche Hilfen) in den kommenden Jahren zunehmend \u00fcberfordern.<\/p>\n<p>Genau dieser Zusammenhang wurde <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s43247-023-01173-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nun in einer neuen Nature-Studie<\/a> wissenschaftlich belegt: H\u00f6here Temperaturen lassen die Nahrungsmittelpreise und damit die Gesamtinflation sowohl in L\u00e4ndern mit h\u00f6herem als auch in L\u00e4ndern mit niedrigerem Einkommen kontinuierlich steigen.<\/p>\n<p>Wenn es nicht endlich einen starken Klimaschutz gibt, wird eine gef\u00e4hrliche Spirale immer weiter angeheizt: W\u00fctende Bauern werden protestieren, wenn ihnen Staat und Versicherungen die zunehmenden Erntesch\u00e4den nicht mehr zahlen k\u00f6nnen. W\u00fctende Verbraucher werden protestieren, wenn sie die immer h\u00f6heren Lebensmittelpreise nicht zahlen k\u00f6nnen oder wollen. Ein gro\u00dfer Teil der Protestierer ist jedoch selbst mitschuldig, weil sie jahrzehntelang eine klimafreundliche Landwirtschaft abgelehnt haben oder als Verbraucher lieber billige, gesundheitssch\u00e4dliche Lebensmittel konsumierten, anstatt auf Bio-Qualit\u00e4t, Tierwohl sowie Natur- und Klimaschutz zu achten.<\/p>\n<p>Es ist fatal, dass viele von allen diesen heute nicht erkennen, wohin sie die gesamte Gesellschaft mit ihren w\u00fctenden Protesten und falschen politischen Entscheidungen treiben: immer tiefer in die Klimakatastrophe.<\/p>\n<h3>Landwirtschaft ist Opfer und T\u00e4ter der Erdaufheizung zugleich<\/h3>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin des EU-Bauernverbandes Copa sieht zwar die landwirtschaftlichen Einkommen durch Klimaextreme bedroht, <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/management-und-politik\/news\/klimawandel-bedroht-zunehmend-die-eu-agrarproduktion-20000621.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">da \u00dcberschwemmungen und extreme Trockenheit immer h\u00e4ufiger auftreten und ein zunehmendes Risiko f\u00fcr die Einkommen der Landwirte darstellen<\/a>. Gleichzeitig kritisierte die Franz\u00f6sin jedoch die \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Umweltauflagen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), insbesondere die zu strenge Konditionalit\u00e4t und die hohen Anforderungen vieler Eco-Schemes.<\/p>\n<p>Welch unverantwortliche und widerspr\u00fcchliche Sichtweise des EU-Bauernverbandes: Die Effekte des Klimawandels als Bedrohung zu erkennen und gleichzeitig erforderliche Klimaschutzma\u00dfnahmen als unzumutbare Belastung abzulehnen, kann nur ins Verderben f\u00fchren. Denn wie sollen sonst, au\u00dfer mit Klimaschutzma\u00dfnahmen \u2013 die meisten davon sind ja gleichzeitig Umweltschutzma\u00dfnahmen \u2013 die Zunahme der zu recht beklagten Klimasch\u00e4den einged\u00e4mmt werden?<\/p>\n<p>Wer wie die offizielle Politik des Bauernverbandes in Deutschland, Frankreich oder der EU einen Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz ablehnt, wie die Umwandlung zur regenerativen Landwirtschaft oder die Abschaffung der Subventionen f\u00fcr fossilen Agrardiesel, wird weitere Erhitzung der Erdtemperatur ernten und damit auf den Feldern immer weniger Agrarfr\u00fcchte ernten. Biobauern haben dies seit vielen Jahren erkannt und klimasch\u00fctzende Anbaumethoden entwickelt. Die von der Bauernverband vertretene intensive Landwirtschaft weigert sich jedoch konsequent, eine klimasch\u00fctzende, regenerative Landwirtschaft, die kohlenstoffsenkend ist, fl\u00e4chendeckend aufzubauen.<\/p>\n<h3>Klimasch\u00e4dliches Erd\u00f6l dominiert auch die Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie<\/h3>\n<p>Die hohe Abh\u00e4ngigkeit der Lebensmittelerzeugung vom fossilen klimasch\u00e4dlichen Erd\u00f6l wird schnell sichtbar, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, wo in der Landwirtschaft \u00fcberall Erd\u00f6l oder auch Erdgas verwendet wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Als Kraftstoff f\u00fcr Landmaschinen wie Traktoren und M\u00e4hdrescher.<\/li>\n<li>Zur Deckung des Strombedarfs in der Viehhaltung, bei Pflanzen\u00f6lpressen und anderen Anwendungen.<\/li>\n<li>Als Heizmittel in landwirtschaftlichen Betrieben.<\/li>\n<li>In den Transportfahrzeugen f\u00fcr die Verteilung von Lebensmitteln vom Erzeuger zum Verbraucher, sei es per LKW, Schiff, Flugzeug oder andere Transportmittel.<\/li>\n<li>In der Weiterverarbeitung von Agrarprodukten, beispielsweise in energieintensiven B\u00e4ckereien und Metzgereien.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Herstellung von Minerald\u00fcnger und Pestiziden.<\/li>\n<li>In Lebensmittelverpackungen wie Plastikverpackungen oder landwirtschaftlichen Folien, beispielsweise beim Spargelanbau.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Lagerung von Lebensmitteln, sei es zur K\u00fchlung, Erhitzung oder Trocknung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dadurch tr\u00e4gt die Lebensmittelwirtschaft weit mehr als 10% der Treibhausgasemissionen bei, da viele dieser Emissionen nicht auf den Feldern entstehen, sondern beispielsweise beim Transport der Lebensmittel.<\/p>\n<h3>Die Erd\u00f6lkriege treiben auch die Lebensmittelpreise nach oben<\/h3>\n<p>Besonders besorgniserregend ist die hohe Abh\u00e4ngigkeit der Lebensmittelerzeugung, Weiterverarbeitung und des Transports von Erd\u00f6l. Steigt der Roh\u00f6lpreis, so steigen automatisch auch die Lebensmittelpreise. Aktuell befinden sich die Roh\u00f6lpreise mit \u00fcber 90 US-Dollar pro Barrel wieder <a href=\"https:\/\/www.tecson.de\/oelweltmarkt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf einem steilen Aufw\u00e4rtstrend<\/a>. Es wird bef\u00fcrchtet, dass dies erst der Anfang einer starken Roh\u00f6lpreissteigerung ist.<\/p>\n<p>Die zunehmenden Spannungen und Konflikte in vielen Erd\u00f6lf\u00f6rdergebieten wie dem Nahen Osten, Russland, der Ukraine, Sudan, Libyen, Nigeria und anderen lassen weiterhin schnell steigende Roh\u00f6lpreise bef\u00fcrchten. Damit wird die Politik des Festhaltens an den Subventionen f\u00fcr fossilen Agrardiesel immer absurder. Gegen den Abbau von Subventionen kann man zwar noch gegen die eigene Regierung protestieren. Wenn jedoch der Iran, \u00e4hnlich wie bereits 1973 die gesamte arabische Welt, Erd\u00f6l erneut als Waffe einsetzt, dann k\u00f6nnen selbst w\u00fctende Bauern mit ihren Traktoren nichts mehr ausrichten. Die Revolutionsgarden in Teheran werden davon jedenfalls nicht beeindruckt sein. Es bleibt nur der Weg, schnell Klimaschutzma\u00dfnahmen umzusetzen und die Lebensmittelwirtschaft von der hohen Abh\u00e4ngigkeit vom Erd\u00f6l zu befreien. Doch das steht nicht im Fokus der Bauernverbandsfunktion\u00e4re und Politiker, die ihren eigenen Denkweisen folgen.<\/p>\n<h3>Die L\u00f6sungen liegen l\u00e4ngst auf dem Tisch<\/h3>\n<p>Erfolgreich haben bereits zahlreiche Landwirte umfangreiche L\u00f6sungen seit vielen Jahren verwirklicht. Dazu geh\u00f6ren sowohl Biolandwirte als auch konventionelle Landwirte, die eine regenerative, kohlenstoffsenke Landwirtschaft praktizieren. Es gibt Landwirte, die ihre Traktoren mit reinem Pflanzen\u00f6l vom eigenen Acker oder mit Solarstrom betreiben. Ebenso sind Landwirte zu nennen, die starken Humusaufbau oder Torfaufbau auf ihren Fl\u00e4chen betreiben. Weiterhin gibt es Landwirte, die komplett auf klimasch\u00e4dliche Minerald\u00fcnger und Pestizide verzichten und ihre Tiere artgerecht auf der Weide halten, anstatt sie in tierqu\u00e4lerischen Massentierst\u00e4llen zu halten. Einige Landwirte stellen auch ihre eigenen Feldfr\u00fcchte f\u00fcr die Energieversorgung in ihren D\u00f6rfern mit Biogasanlagen bereit. Zudem gibt es Landwirte, die Reststoffe zu Biokohle verarbeiten und damit hochfruchtbare B\u00f6den schaffen, die keinen Minerald\u00fcnger ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Diese Landwirte haben sich in anderen Verb\u00e4nden wie den Verb\u00e4nden der Biolandwirtschaft oder der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft organisiert. Die meisten von ihnen sind nicht protestierend mit Traktoren auf die Stra\u00dfe gegangen und fordern keine Beibehaltung der Steuerbefreiung f\u00fcr Agrardiesel oder Abschaffung der Umweltauflagen, denn sie halten diese l\u00e4ngst ein. Doch sie sind in der Minderheit, und der gro\u00dfe Bauernverband vertritt nicht ihre Interessen.<\/p>\n<p>Aktuell wirtschaften gerade einmal <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/oekobetriebe-deutschland-bauern-landwirtschaft-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10% der landwirtschaftlichen Betriebe nach den Biolandwirtschaft-Richtlinien, und nur 12% der Tierhalter halten ihre Tiere nach Biokriterien.<\/a><\/p>\n<p>Dabei sind es gerade diese Landwirte, die f\u00fcr den Klimaschutz in der Landwirtschaft und damit auch f\u00fcr langfristige Versorgungssicherheit und bezahlbare Lebensmittelpreise sorgen. Es w\u00e4re notwendig, dass endlich alle Landwirte ihrem Beispiel folgen w\u00fcrden, anstatt mit Traktoren auf den Stra\u00dfen gegen jede notwendige Klimaschutzma\u00dfnahme wie die Abschaffung der Agrardieselsubventionen oder Umweltauflagen zu protestieren. Viele Biobauern zeigen, dass auch sie erfolgreich wirtschaftlich arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese \u00f6kologisch arbeitenden Landwirte w\u00e4ren noch erfolgreicher und zahlreicher, wenn auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in gr\u00f6\u00dferem Stil gesunde Biolebensmittel, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung oder vegetarische und vegane Produkte kaufen und verzehren w\u00fcrden, anstatt krank machende Lebensmittel mit Pestiziden oder Antibiotika zu konsumieren.<\/p>\n<p>Es gibt bereits umfangreiche Forschungsprojekte, die aufzeigen, wie die Landwirtschaft \u00f6kologisch, klimasch\u00fctzend, biodivers und dennoch wirtschaftlich rentabel umgestaltet werden kann. Ein herausragendes Beispiel ist das <a href=\"https:\/\/lw50.hs-offenburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Projekt Landwirtschaft 5.0<\/a> an der Hochschule Offenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Kray, das neue Wege in diesem Bereich aufzeigt.<\/p>\n<p>Einzelne Landwirte haben seit Jahrzehnten Klimaschutzma\u00dfnahmen umgesetzt. Stellvertretend sei der erste \u00f6sterreichische <a href=\"https:\/\/www.oekonews.at\/?mdoc_id=1000620\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">energieautarke Bauernhof von Wolfgang L\u00f6ser<\/a> genannt. Mit Pflanzen\u00f6len im Traktor und PV auf den D\u00e4chern hat er schon vor 20 Jahren begonnen und bis heute keine fossilen Energien genutzt. Daher ist er nicht auf Agrardieselsubventionen angewiesen.<\/p>\n<h3>Wir haben es selbst in der Hand: Kaufen wir alle unsere Lebensmittel nach Klimaschutzkriterien \u2013 \u00f6kologisch, regional und fair<\/h3>\n<p>Doch der deutsche, franz\u00f6sische und EU-Bauernverband interessieren sich nicht f\u00fcr solche L\u00f6sungen und die seit Jahrzehnten verwirklichten Beispiele. Der Hauptgrund daf\u00fcr liegt in der engen Verbindung vieler ihrer Funktion\u00e4re mit der Industrie der Massentierhaltung, D\u00fcngemittelproduzenten, Pestizidhersteller und anderen. Dadurch vertreten sie nicht die Interessen einer Landwirtschaft, wie wir sie zuk\u00fcnftig ben\u00f6tigen, um Ern\u00e4hrungssicherheit und bezahlbare Lebensmittel zu gew\u00e4hrleisten. Besonders bedenklich ist, dass die EU-Agrarebene sowie Landwirtschaftsminister aus Frankreich oder Polen genau diese klimazerst\u00f6renden Agrarmethoden weiterhin unterst\u00fctzen. Sie treiben damit auch die EU und die gesamte Welt immer tiefer in die Klimakatastrophe mit zunehmenden Missernten, steigenden Lebensmittelpreisen und letztlich immer schlimmeren Hungerkatastrophen, wie es die EU-Umweltagentur in ihrem Weckruf klar aufgezeigt hat.<\/p>\n<p>Wir haben jedoch alle selbst in der Hand: Als Landwirte k\u00f6nnen wir Klimaschutz verwirklichen, wie es viele bereits beispielhaft tun. Als Verbraucher k\u00f6nnen wir die \u00f6kologisch und fair arbeitenden Bauern, insbesondere aus der eigenen Region, unterst\u00fctzen. Als Politiker sollten wir dem massiven Druck der intensiv wirtschaftenden Landwirtschaftsfunktion\u00e4re und w\u00fctenden Bauernprotesten nicht nachgeben, sondern stattdessen endlich eine Landwirtschaftspolitik f\u00f6rdern, die Klimaschutz und das Gemeinwohl bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Hammelburg, 09.04.24<br \/>\nHans-Josef Fell<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00dcber den Autor:<\/em><\/p>\n<p><em>Hans-Josef Fell ist Pr\u00e4sident der\u00a0<a href=\"http:\/\/energywatchgroup.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Energy Watch Group<\/a>, einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern zur Untersuchung der Verf\u00fcgbarkeit und Verknappung fossiler und atomarer Energieressourcen und sowie der Ausbaum\u00f6glichkeiten erneuerbarer Energien. Von 1998 bis 2013 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und schon zu dieser Zeit setzte er sich f\u00fcr 100% Erneuerbare Energien ein. F\u00fcr sein Engagement erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Nuclear-Free Future Award der internationalen Anti-Atom-Bewegung.<\/em><\/p>\n<p><em>Mehr Infos gibt es auf seiner Webseite\u00a0<a href=\"https:\/\/hans-josef-fell.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans-Josef Fell \u2013 100% Erneuerbare Energien! Auf alle Felle!<\/a><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Titelbild von <a style=\"color: #808080;\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Obersteirer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Obersteirer<\/a> \/ <a style=\"color: #808080;\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Schlo%C3%9Fbauer.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a> \/ <a class=\"extiw\" style=\"color: #808080;\" title=\"w:en:Creative Commons\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/en:Creative_Commons\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Creative Commons<\/a> <a class=\"extiw\" style=\"color: #808080;\" title=\"creativecommons:by-sa\/3.0\/deed.en\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Attribution-Share Alike 3.0 Unported<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der EU gibt es w\u00fctende Bauernproteste, nicht nur in Deutschland oder Polen, auch in Frankreich und anderen L\u00e4ndern. 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