{"id":1836112,"date":"2024-04-02T07:52:56","date_gmt":"2024-04-02T06:52:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1836112"},"modified":"2024-04-02T07:52:56","modified_gmt":"2024-04-02T06:52:56","slug":"6-mythen-ueber-julian-assange","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/04\/6-mythen-ueber-julian-assange\/","title":{"rendered":"6 Mythen \u00fcber Julian Assange"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Rede f\u00fcr Julian Assange, die auf der von den GGI (= Gr\u00fcne f\u00fcr Grundrechte und Informationsfreiheit) anl\u00e4sslich der Berufung gegen die Auslieferung in die USA veranstalteten Kundgebung am 20. Februar 2024 in Wien gehalten wurde.<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte in meiner Rede einen kurzen R\u00fcckblick auf die Ereignisse geben. Und zwar deswegen, weil in vielerlei Hinsicht immer noch v\u00f6llig falsche Narrative in Umlauf sind, die einmal von den Meinungsmachern im \u00f6ffentlichen Diskurs etabliert worden sind und seitdem immer wieder mantraartig wiedergek\u00e4ut werden.So hat es beispielsweise im vergangenen Juni, das war, als die bislang letzte Berufungsverhandlung stattfand, ein \u201eStandard\u201c-Journalist mal wieder nicht lassen k\u00f6nnen, in seinem Artikel die Behauptung einzustreuen, dass Julian Assange 2016 zusammen mit den Russen den US-Wahlkampf sabotiert h\u00e4tte.1Ganz nebenbei werden oft von gewissen Journalisten solche ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen Assange in ihre Texte eingebaut, \u2014 in einem einzigen Satz, ohne n\u00e4here Informationen, ohne Kontextualisierung und ohne M\u00f6glichkeit einer \u00dcberpr\u00fcfung f\u00fcr den einfachen Medienkonsumenten, \u2014 und ohne dass \u00fcberhaupt klar ist, was das eigentlich heissen soll. Und viele Leute glauben das dann wirklich: Julian Assange sei schuld daran, dass Hillary Clinton nicht US-Pr\u00e4sidentin geworden sei, sondern Donald Trump.Auf diese Weise funktioniert leider heutzutage \u00fcber weite Strecken der Journalismus, muss man sagen. Also h\u00f6chst manipulativ.<\/p>\n<p>Darum m\u00f6chte ich hier ein paar von diesen Behauptungen ins richtige Licht r\u00fccken. Nat\u00fcrlich kann ich in einer 10-min\u00fctigen Rede nur ganz wenige Eckpunkte des offiziellen Narrativs korrigieren.<\/p>\n<p>Wer sich dar\u00fcber hinaus genauer informieren m\u00f6chte, dem empfehle ich insbesondere die Lekt\u00fcre des Buches von Nils Melzer, mit dem Titel \u201eDer Fall Julian Assange\u201c.2 Das ist eine grundlegende Recherche. Der mittlerweile ehemalige UN-Sonderbeauftragte f\u00fcr Folter hat n\u00e4mlich genau diejenige kritische Recherche gemacht, die eigentlich die Journalisten h\u00e4tten tun sollen. Viele gute Artikel zu dem Thema haben aber auch die deutschen Online-Medien \u201eNachdenkseiten\u201c und \u201eTelepolis\u201c ver\u00f6ffentlicht, und ich selbst konnte als Blogger f\u00fcr den \u201eStandard\u201c gleichfalls einige gute Artikel zum Fall Assange ver\u00f6ffentlichen, in denen ich sehr viel an Information sehr dicht zusammengefasst habe, \u2014 bevor ich vom Standard gecancelt wurde.3 Diese von mir geschriebenen Zusammenfassungen kann ich sehr empfehlen.4 Wer hingegen n\u00e4her an den Prim\u00e4rquellen dran sein will, dem lege ich beispielsweise die englischsprachige Seite von Craig Murray nahe. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen britischen Botschafter, der das Prozessgeschehen von Anfang an aus allern\u00e4chster N\u00e4he verfolgt hat. Die Seite heisst craigmurray.org.uk. Von zentraler Bedeutung ist ausserdem ein Interview, das Nils Melzer im J\u00e4nner 2020 dem Schweizer Online-Medium \u201erepublik\u201c gegeben hat, \u2014 also wenn man f\u00fcr sonst gar nichts Zeit hat, dann wenigstens bitte dieses eine Interview nachlesen.5<\/p>\n<p>Gehen wir aber nun der Reihe nach ein paar der Mythen zum Fall Julian Assange durch.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 1:<\/strong>\u00a0Assange sei im Jahr 2010 aus Schweden vor einer Anklage wegen Vergewaltigung gefl\u00fcchtet, woraufhin er dann in England gefasst worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>So eine Anklage hat es nie gegeben, und so eine Flucht von Assange hat es darum auch nie gegeben. Ganz im Gegenteil, Assange ist aufgrund der Anschuldigungen viel l\u00e4nger in Schweden geblieben, als er urspr\u00fcnglich vorgehabt hatte, so lange, wie er nur konnte, und er hat stets seine Bereitschaft erkl\u00e4rt, mit den schwedischen Beh\u00f6rden in dieser Angelegenheit zu kooperieren. Tats\u00e4chlich haben sich die schwedischen Gerichte, solange er in Schweden war, an einer Aufkl\u00e4rung der Vorw\u00fcrfe gegen ihn nicht interessiert gezeigt. Assange musste dann aber ganz einfach logischerweise irgendwann das Land verlassen. Und just in diesem Moment, als er das Land verl\u00e4sst, \u2014 \u00fcbrigens mit dem Einverst\u00e4ndnis der Staatsanwaltschaft \u2014, gerade in diesem Moment wird auf einmal ein internationaler Haftbefehl gegen ihn ausgestellt. Das Narrativ des fl\u00fcchtigen Sexualverbrechers ist geboren. Aber auch dann ist es nie zu einer Anklage gegen Assange gekommen. Schon deswegen nicht, weil es nie ein tragf\u00e4higes Material daf\u00fcr gegeben hatte.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 2:<\/strong>\u00a0Assange h\u00e4tte durch seine Ver\u00f6ffentlichungen auf der Plattform Wikileaks Menschenleben, das Leben von US-Informanten, gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich konnte die US-Regierung bisher keinen einzigen Fall benennen, ich wiederhole: keinen einzigen Fall, wo irgendjemand durch die Ver\u00f6ffentlichungen von Wikileaks zu Schaden gekommen w\u00e4re. Das wurde auch in einem Prozess in den USA selbst, n\u00e4mlich im Verfahren gegen Chelsea Menning, festgestellt.<\/p>\n<p>Zu Schaden gekommen sind aber sicher viele Leute durch die US-Kriegsverbrechen, die diese Ver\u00f6ffentlichungen aufgedeckt haben.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 3:<\/strong>\u00a0Assange h\u00e4tte sich in der ecuadorianischen Botschaft wie ein Rowdy aufgef\u00fchrt und seine Katze gequ\u00e4lt.<\/p>\n<p>Nils Melzer weist darauf hin, dass f\u00fcr all diese Behauptungen kein einziger Beweis existiert. Videoaufnahmen, die Derartiges belegen h\u00e4tten sollen, weisen vielmehr auf die Symptome schwerer psychologischer Folter hin.<\/p>\n<p>Am 11. April 2019 wurde Assange v\u00f6llig verwahrlost, mit langen, verfilzten Haaren und einem dichten, ungepflegten Vollbart von der britischen Polizei aus der Botschaft gezerrt. Auch das hat dazu gedient, ihn als eine m\u00f6glichst abstossende, l\u00e4cherliche Figur zu karikieren. Wenige wissen aber den Hintergrund: Es wurden ihm in der Botschaft nicht einmal mehr grundlegende Mittel f\u00fcr die K\u00f6rperpflege zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 4:<\/strong>\u00a0Assange h\u00e4tte zusammen mit den Russen den US-Wahlkampf sabotiert und auf diese Weise Trump zum Pr\u00e4sidenten gemacht.<\/p>\n<p>Da sind wir beim eingangs erw\u00e4hnten Punkt. So viel ist an dem Vorwurf wahr: Assange hat unangenehmes Material \u00fcber Hillary Clinton und die Demokraten verbreitet. Aber er hat nichts ver\u00f6ffentlicht, was nicht den Fakten entsprochen h\u00e4tte. Tats\u00e4chlich hat Assange nichts anderes als Journalismus gemacht. Wenn hierzulande private Chats von \u00d6VP-Politikern ver\u00f6ffentlicht werden, dann findet das bei unseren linksliberalen Meinungsmachern v\u00f6llige Zustimmung. Aber kaum geht es gegen eine Person, die sie gerne als US-Pr\u00e4sidentin gesehen h\u00e4tten, sprechen sie von den gleichen Methoden auf einmal, als w\u00fcrde es sich dabei um etwas Verbrecherisches handeln. Es ist das \u00fcblich gewordene Messen mit zweierlei Mass.<\/p>\n<p>Ob dabei die Russen irgendwie die Finger mit im Spiel hatten, ist \u00fcbrigens sehr zweifelhaft, aber selbst, wenn \u2014 wobei \u00fcberall haben die Amis ihre Finger im Spiel, und darin sieht man kein Problem.<\/p>\n<p>Statt sich in Form von Julian Assange und den Russen einen S\u00fcndenbock zu suchen, h\u00e4tten Hillary Clinton und ihre Freunde sich an der Nase nehmen und sich fragen sollen, ob es nicht vielleicht an ihnen selbst liegt, dass sie diesen Wahlkampf verloren haben. Es sind halt immer die anderen schuld, aber nie man selbst.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 5:<\/strong>\u00a0Julian Assange h\u00e4tte in England bislang einen fairen Prozess erhalten, und man k\u00f6nne Vertrauen in die britische Rechtsprechung haben.<\/p>\n<p>Ganz im Gegenteil sind die Rechtsbr\u00fcche, von denen Nils Melzer in seinem Buch berichtet, derartig zahlreich, dass ich sie hier gar nicht alle aufz\u00e4hlen kann. Das f\u00e4ngt allerdings schon bei der schwedischen Justiz an, denn der internationale Haftbefehl gegen Assange wurde auf eine Art und Weise erlassen, die eigentlich illegal ist, \u2014darum aber h\u00e4tte ihn auch die britische Justiz im Grunde nie anerkennen d\u00fcrfen. Weiters stellt sich f\u00fcr mich die Frage, wie es eigentlich sein kann, dass hier ein Mann an die amerikanische Justiz ausgeliefert werden soll, der nicht einmal amerikanischer Staatsb\u00fcrger ist und der keines seiner angeblichen Vergehen auf amerikanischen Boden begangen hat. Wie k\u00f6nnen dann f\u00fcr ihn die Gesetze der Vereinigten Staaten gelten?6<\/p>\n<p><strong>Der ganze Prozess ist von vorne bis hinten illegal.<\/strong><\/p>\n<p>Schliesslich aber ist auch die Art der Prozessf\u00fchrung mehr als obskur. Theoretisch handelt es sich hierbei um ein \u00f6ffentliches Verfahren, wo jeder zuschauen k\u00f6nnen soll, de facto aber wurden die Bedingungen so gestaltet, dass nur eine Handvoll von Personen Zugang zur Besuchertrib\u00fcne erlangen konnte, und nicht einmal Angeh\u00f6rige grosser Medienh\u00e4user und von NGOs hatten so ohne weiteres die M\u00f6glichkeit der direkten Prozessbeobachtung.<\/p>\n<p>Das erstreckt sich bis auf die heutige Berufungsverhandlung. In einem aktuellen Blogeintrag7 schildert Craig Murray das kafkaeske Procedere, dem man sich unterziehen musste, um auch nur einen Online-Zugang zu erhalten. Man wollte und will offenkundig nicht, dass so wirklich allgemein beobachtbar ist, was da alles im Gerichtssaal passiert.<\/p>\n<p>Das alles sind also Fakten und Hintergr\u00fcnde, \u00fcber die man aus unseren Leitmedien kaum einmal etwas erf\u00e4hrt. Genauso wie viel zu wenige wissen, dass es w\u00e4hrend des Aufenthalts von Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft nicht bloss Pl\u00e4ne der Amerikaner gab, ihn zu kidnappen, sondern \u00fcberdies auch, ihn eventuell zu vergiften.8 Oder dass das FBI einen p\u00e4dophilen Isl\u00e4nder zu Falschaussagen gegen Assange angestiftet und ihm daf\u00fcr Straffreiheit versprochen hat.9<\/p>\n<p>All das sollte eigentlich andauernd in den Medien Thema sein, ist es aber nicht.<\/p>\n<p><strong>Mythos Nr. 6:<\/strong>\u00a0Zum Abschluss m\u00f6chte ich auch noch auf einen Mythos Nr. 6 zu sprechen kommen. Wobei dieser Mythos Nr. 6 ein wenig anders gelagert ist als die vorher genannten. Es geht da nicht um ein falsches Narrativ, sondern viel mehr um ein Ressentiment, mit dem man es immer wieder zu tun hat, wenn man mit Assange feindlich gesinnten Leuten diskutiert. Auch dieses Ressentiment ist aber freilich ein Effekt der gegen ihn gerichteten Propaganda. Es handelt sich um ein Ressentiment gegen ihn als Person. Da wird einem dann beispielsweise erkl\u00e4rt: Assange sei doch ein Narziss, ein unsympathischer Kerl, ein eitler Pfau und weiss Gott was alles.<\/p>\n<p>Das ist eine Denkweise, die leider gar nicht so selten ist, und sie weist darauf hin, wie wenig ein Bewusstsein davon in unserer Gesellschaft verankert ist, was Grundrechte und was Rechte \u00fcberhaupt sind und was sie bedeuten. Ob einem Julian Assange als Person sympathisch ist oder nicht, das ist doch bitte nicht das, worum es geht, und es kann doch niemand ernsthaft einen Grund f\u00fcr die Inhaftierung eines Menschen darin sehen, dass er einem pers\u00f6nlich sympathisch ist oder nicht und was er nun f\u00fcr Macken hat oder nicht.<\/p>\n<p>Und vor allem \u00fcbersieht so eine Argumentation etwas ganz Wesentliches: N\u00e4mlich, dass im Fall Julian Assange unser aller Schicksal verhandelt wird. Es geht nicht bloss um die Freiheit von Julian Assange, es geht um die Freiheit von uns allen!<\/p>\n<p><strong>Nachschrift:<\/strong><\/p>\n<p>Die Mainstream-Medien haben auch jetzt, im Zuge der Berufungsverhandlung, ganz so funktioniert, wie ich es in meiner Rede beschrieben habe. Zuerst berichteten sie \u00fcberhaupt nichts dar\u00fcber. Dann, ein, zwei Tage vor dem Termin pl\u00f6tzlich der eine oder andere Artikel dar\u00fcber, und dann gruben sie streckenweise nat\u00fcrlich erst recht wieder haargenau jene Vorw\u00fcrfe gegen Assange heraus, gegen die ich hier angeredet habe. Das kommt wie das Amen im Gebet. Es sind immer nur die gleichen S\u00e4tze und Phrasen, mit denen man es hier zu tun hat, es ist immer nur das dasselbe Drehbruch, das der Journalismus hier rekapituliert, ganz nach dem Prinzip \u201eUnd t\u00e4glich gr\u00fcsst das Murmeltier\u201c. V\u00f6llig nach Schema F wiederholte etwa Hans Rauscher im \u201eStandard\u201c10 den Vorwurf, dass Assange \u201ePersonen im US-Geheimdienstbereich gef\u00e4hrdet\u201c h\u00e4tte, und ebenso behauptete er zum x-ten Mal, dass der Australier \u201efragw\u00fcrdig\u201c sei, weil er \u201e2016 mit gr\u00f6sster Sicherheit zum Wahlsieg von Donald Trump beigetragen hat.\u201c<\/p>\n<p>Eine Behauptung, die er in beinahe jedem seiner Kommentare zu Assange gebetsm\u00fchlenartig wiederholt, und worauf das \u201emit gr\u00f6sster Sicherheit\u201c beruht ausser auf dem Ressentiment des Verfassers, bleibt r\u00e4tselhaft. Und das soll Journalismus sein? Dabei f\u00e4llt Rauschers Text noch relativ wohlwollend aus im Vergleich zu einem Beitrag von Stefan Kornelius in der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c11, der schon die pointierte \u00dcberschrift \u201eDieser Mann ist ein Gef\u00e4hrder\u201c tr\u00e4gt. Und jetzt ist das Thema Assange wieder in der Versenkung verschwunden.<\/p>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Ortwin Rosner<\/p>\n<p class=\"fussnoten\"><b>Fussnoten:<\/b><\/p>\n<p>1 Julian Assange ist kein Held, aber er verdient l\u00e4ngst die Freiheit \u2013 Manuel Escher \u2013 derStandard.at \u203a Diskurs<\/p>\n<p>2 <a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/der-fall-julian-assange-isbn-978-3-492-31944-7\">https:\/\/www.piper.de\/buecher\/der-fall-julian-assange-isbn-978-3-492-31944-7<\/a><\/p>\n<p>3 2 + 2 = 5: Wie der Standard mich zensuriert hat (tkp.at)<\/p>\n<p>4 Hier eine, ich hoffe, vollst\u00e4ndige Auflistung meiner Assange-Artikel beim Standard (in zuf\u00e4lliger Reihenfolge): Buch zum Fall Julian Assange: Warum und wie er in England gefoltert wird \u2013 Blogs \u2013 derStandard.de \u203a Diskurs; Julian Assange: Wie die USA ihre Kriegsverbrecher sch\u00fctzen \u2013 Blogs \u2013 derStandard.de \u203a Diskurs; Julian Assange: Die Leiche im Keller des Westens \u2013 Blogs \u2013 derStandard.de \u203a Diskurs; Skandalprozess in London: Dramatischer Kampf um das Leben von Julian Assange \u2013 Blogs \u2013 derStandard.de \u203a Diskurs; Wie die schwedischen Beh\u00f6rden die Vergewaltigungsanzeige gegen Julian Assange f\u00e4lschten \u2013 Blogs \u2013 derStandard.de \u203a Diskurs; Warum Julian Assange bald nicht mehr leben k\u00f6nnte \u2013 Blogs \u2013 derStandard.at \u203a Diskurs<\/p>\n<p>5 <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2020\/01\/31\/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange\">https:\/\/www.republik.ch\/2020\/01\/31\/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange<\/a><\/p>\n<p>6 Einzig an diesem Punkt muss ich meine w\u00e4hrend der Demo-Rede get\u00e4tigten Aussagen relativieren. Inzwischen hatte ich eine Unterredung mit Manfred Nowak (wie Nils Melzer ehemaliger UN-Sonderbeauftragter f\u00fcr Folter), der mich dar\u00fcber aufkl\u00e4rte, dass das rechtlich in Ordnung sei. Das muss ich also zur Kenntnis nehmen, wenngleich es dabei bleibt, dass das mir und vielen anderen sehr seltsam vorkommt. Auch ohne diesen Punkt gibt es jedoch gen\u00fcgend Fakten, die in aller Klarheit belegen, dass der ganze Prozess von vorne bis hinten unrechtm\u00e4ssig ist.<\/p>\n<p>7 https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2024\/02\/state-secrecy-and-public-hearings-part-one\/<\/p>\n<p>8 https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2020\/09\/30\/us-contacts-considered-kidnap-poisoning-julian-assage-court\/; sehr interessant auch diese ARTE-Doku, die freilich in ihrem Titel trotzdem wieder das falsche Narrativ der \u201eSpionage\u201c verbreitet: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NQrz-J8R9zA<\/p>\n<p>9 <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wichtiger-Zeuge-der-US-Anklage-gegen-Assange-gesteht-Falschaussage-6129348.html\">https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wichtiger-Zeuge-der-US-Anklage-gegen-Assange-gesteht-Falschaussage-6129348.html<\/a><\/p>\n<p>10 <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000208297\/assange-und-nawalny-gleichsetzen\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000208297\/assange-und-nawalny-gleichsetzen<\/a><\/p>\n<p>11 <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/julian-assange-wikileaks-auslieferung-justiz-kommentar-1.6382464?reduced=true\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/julian-assange-wikileaks-auslieferung-justiz-kommentar-1.6382464?reduced=true<\/a><\/p>\n<p>Zuerst erschienen auf streifzuege.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Rede f\u00fcr Julian Assange, die auf der von den GGI (= Gr\u00fcne f\u00fcr Grundrechte und Informationsfreiheit) anl\u00e4sslich der Berufung gegen die Auslieferung in die USA veranstalteten Kundgebung am 20. 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