{"id":1832318,"date":"2024-03-16T10:25:11","date_gmt":"2024-03-16T10:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1832318"},"modified":"2024-03-16T10:25:11","modified_gmt":"2024-03-16T10:25:11","slug":"feministische-kampfansage-an-milei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/03\/feministische-kampfansage-an-milei\/","title":{"rendered":"Feministische Kampfansage an Milei"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld des 8. M\u00e4rz (8M), des Internationalen Tags der Frauen der Arbeiterklasse, haben die Frauen aus Lateinamerika (<em>Mujeres de la Matria Latinoamericana, Mumal\u00e1<\/em>) zusammen mit LGBTIQ+-Initiativen ein Dokument ver\u00f6ffentlicht, das die Auswirkungen der Politik des rechtspopulistischen argentinischen Pr\u00e4sidenten Javier Milei und der Vizepr\u00e4sidentin Victoria Villarruel auf Frauen und queere Menschen in den argentinischen Provinzen nach fast 100-t\u00e4giger Amtszeit beschreibt: Nahrungsmittelknappheit, der Abbau von Hilfs- und Unterst\u00fctzungsprogrammen f\u00fcr Frauen und LSBTQ+ in Gewaltsituationen, die Streichung von Geldern f\u00fcr Gesundheitsversorgung einschlie\u00dflich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, das hohe Arbeitspensum, die Verarmung der Haushalte aufgrund der <a class=\"glossaryLink\" style=\"caret-color: #000000; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-size: 14px; text-align: justify; -webkit-tap-highlight-color: rgba(0, 0, 0, 0); -webkit-text-size-adjust: 100%;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/inflation\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Die Preise steigen nur noch an, w\u00e4hrend der Wert einer W\u00e4hrung permanent sinkt. Gemessen wird die Inflation anhand der Preise aller innerhalb einer Volkswirtschaft verkauften G\u00fcter. Je nach St\u00e4rke und Tempo der Preissteigerung unterscheiden \u00d6konomen zwischen schleichender Inflation, trabender Inflation, galoppierender Inflation und Hyperinflation. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Inflation<\/a>, die Deregulierung und die Abschaffung der Subventionen f\u00fcr die Tarife der Grundversorgung sind laut <em>Mumal\u00e1<\/em> einige der konkreten Auswirkungen der staatlichen Anpassungs- und R\u00fcckzugstendenzen, die von der derzeitigen Regierung festgelegt wurden.<\/p>\n<p><strong>Hier der vollst\u00e4ndige Aufruf:<\/strong><\/p>\n<p>Am 8. M\u00e4rz j\u00e4hrte sich der 90. Tag der Regierung von Javier Milei und Victoria Villarruel. Sie haben in k\u00fcrzester Zeit bewiesen, dass ihr Hass nicht der \u201epolitischen Kaste\u201c gilt, sondern dem Volk, den Arbeiter*innen, den Rentenempf\u00e4nger*innen, den Studierenden, Wissenschaftler*innen, Kulturschaffenden und insbesondere den Frauen und Non-Bin\u00e4ren. Die nationale Regierung negiert Fragen der Identit\u00e4t ebenso wie die Ungleichheiten, Missst\u00e4nde und Geschlechtergewalt, obwohl allein in den ersten zwei Monaten des Jahres bereits 55 Femizide registriert wurden. Die feministische Bewegung hat trotz erheblicher Defizite daf\u00fcr gek\u00e4mpft, Forderungen in den Fokus zu r\u00fccken und eine gleichberechtigtere Realit\u00e4t frei von patriarchaler Gewalt zu schaffen. Die r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten und menschenfeindlichen Ma\u00dfnahmen dieser Regierung jedoch folgen einer Agenda, die der \u00f6ffentlichen Politik die finanzielle Unterst\u00fctzung entzieht und sie behindert, wo sie kann. Dabei setzt sie auf ein Wirtschaftsprogramms, das auf Anpassung und R\u00fcckzug des Staates basiert und die Bev\u00f6lkerung, insbesondere Frauen und LGBTIQ+ im Stich l\u00e4sst. Jede Initiative der argentinischen Regierung, die der zivilgesellschaftlichen Politik Werkzeuge, Optionen und M\u00f6glichkeiten nimmt, f\u00f6rdert und potenziert die Gewalt.<\/p>\n<p>\u2013 Es wurde das Ministerium abgeschafft, das f\u00fcr Chancengleichheit und die Anwendung der Gesetze \u00fcber den integralen Schutz zur Verh\u00fctung, Bestrafung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen in zwischenmenschlichen Beziehungen zust\u00e4ndig war. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Ley Brisa und Ley Micaela, das Gesetz \u00fcber die Geschlechtsidentit\u00e4t und andere Gesetze. Ley Brisa gew\u00e4hrt Kindern und Jugendlichen, die Opfer von famili\u00e4rer oder geschlechtsspezifischer Gewalt geworden sind, das Recht auf eine monatliche Zahlung und auf Gesundheitsversorgung. Ley Micaela besagt, dass alle Personen, die im \u00f6ffentlichen Dienst auf allen Ebenen und Hierarchien der Exekutive, Legislative und Judikative der argentinischen Republik t\u00e4tig sind, eine obligatorische Schulung zum Thema Gender und Gewalt gegen Frauen absolvieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u2013 Die Programme zur wirtschaftlichen Unterst\u00fctzung von Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt erlitten haben, wurden eingestellt, ebenso Subventionen f\u00fcr Organisationen, die Betroffene begleiten.<\/p>\n<p>\u2013 Die Gelder f\u00fcr Sozialprogramme wurden eingefroren.<\/p>\n<p>\u2013 Gemeinschaftskantinen und Suppenk\u00fcchen werden keine Lebensmittel mehr zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>\u2013 Die Arbeit der Hotline zur Vorbeugung und Unterst\u00fctzung in F\u00e4llen von geschlechtsspezifischer Gewalt ist gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>\u2013 Die Gesundheitspolitik wurde heruntergefahren und sowohl das Gesundheitsministerium als auch das Nationale Sekretariat f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Familie in seiner Arbeit beschr\u00e4nkt. Letzteres k\u00fcmmerte sich um die umfassende Gesundheitsf\u00fcrsorge und insbesondere um die Anwendung des Rechts auf freie Abtreibung, die pr\u00e4- und postnatale Familienbetreuung sowie die wirtschaftliche Entsch\u00e4digung von Kindern von Femizidopfern.<\/p>\n<p>\u2013 Das Nationale Institut gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus (INADI) wurde aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>\u2013 Die Verwendung einer inklusiven Sprache in der \u00f6ffentlichen Verwaltung wurde \u201euntersagt\u201c und die Belange von Frauen und queeren Menschen und die Genderperspektive bei der Gestaltung und Umsetzung der \u00f6ffentlichen Politik unsichtbar gemacht.<\/p>\n<p>\u2013 Die Abschaffung des Abtreibungsgesetzes, des Gesetzes zur allgemeinen Sexualerziehung und des Gesetzes zur Geschlechterparit\u00e4t wurden bereits angedroht.<\/p>\n<p>\u2013 Seit dem Inkrafttreten des Dekrets der Notwendigkeit und Dringlichkeit (DNU), das mehr als 300 Ma\u00dfnahmen zur Deregulierung der Wirtschaft umfasst und auf die Gesch\u00e4ftsfreunde von Milei zugeschnitten sind, leiden Frauen und queere Menschen unter der Deregulierung und damit unter dem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Anstieg der Mieten und der Kosten f\u00fcr Basisdienstleistungen wie Strom, Wasser, Gas, Verkehr, Vorauszahlungen und Sozialversicherung.<\/p>\n<p>\u2013 Der Haushalts\u00fcberschuss wurde durch die Anpassung der Renten, eines der schw\u00e4chsten Sektoren, sowie durch die Streichung von Subventionen, Fonds und Zuweisungen an die Provinzen finanziert, was sich unmittelbar auf das Bildungs-, Gesundheits- und Verkehrswesen in den Provinzen auswirkt.<\/p>\n<p>\u2013 Journalistinnen und K\u00fcnstlerinnen wurden aufgrund politischer Differenzen und ihres Geschlechts selektiv angegriffen.<\/p>\n<p>\u2013 Mit ihrer repressiven Gangart geht die Ministerin f\u00fcr innere Sicherheit, Patricia Bullrich, gegen B\u00fcrger*innen und Medien vor, die sich nicht den Machthabern beugen, und versucht, diese zu schikanieren, zu disziplinieren, zu inhaftieren und zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>\u2013 Die Liste lie\u00dfe sich beliebig fortsetzen.<\/p>\n<p>Milei st\u00e4rkt die intimen Beziehungen zum Internationalen W\u00e4hrungsfonds, die der ehemalige Pr\u00e4sident Mauricio Macri begonnen hat, indem er sein historisches Konzept der Anpassung und Aufgabe unserer Souver\u00e4nit\u00e4t konsequent befolgt. In diesen fast 100 Tagen der Regierung haben sich die Wirtschaftsindikatoren verschlechtert, die Armut, das Elend und die Arbeitslosigkeit sind gestiegen, aber vor allem betrifft es unseren Alltag, unsere Pflegeaufgaben und die F\u00fchrung unserer Haushalte. Aufgrund der Ungewissheit und der t\u00e4glichen Flut von schlechten Nachrichten ist unsere psychische Gesundheit beeintr\u00e4chtigt, da wir unsere Ausgaben nicht mehr planen k\u00f6nnen. Unsere Ern\u00e4hrungssicherheit ist gef\u00e4hrdet, Tausende von Gemeinschaftsk\u00fcchen hoffen vergeblich auf staatliche Unterst\u00fctzung. Die enorme Inflation, <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/spekulation\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Die wachsenden st\u00e4dtischen Mittelschichten in Brasilien und anderen wirtschaftlich aufstrebenden L\u00e4ndern versprechen Potential f\u00fcr profitable Investitionen. Von gro\u00dfen Banken bis zu Kleinanleger*innen sollen alle am verhei\u00dfungsvollen Gesch\u00e4ft mit Land teilhaben. In weltweiten Kapitalbewegungen spekuliert eine un\u00fcbersichtliche Vielzahl von Akteuren mit der Lebensgrundlage all jener Menschen, die auf ihr Land, den Zugriff auf Wasser und Saatgut sowie funktionierende und lokal verankerte M\u00e4rkte angewiesen sind. Durch die Spekulation von Investmentfonds, wie zum Beispiel DWS Investments GmbH der Deutschen Bank, werden so Kleinb\u00e4uer*innen\u00a0 in Lateinamerika ihrem Land und ihrer Lebensgrundlage beraubt. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Spekulation<\/a> und Deregulierung betreffen vor allem Lebensmittel, aber auch Schulbedarf, Hygieneartikel, Kleidung, Mieten, Treibstoff usw. Unsere L\u00f6hne wurden gesenkt, und die Regierung verweigert uns auch die M\u00f6glichkeit, \u00fcber unser Einkommen zu verhandeln und es an die Inflation anzupassen.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen bzw. Drohungen dieser Regierung richten sich konkret gegen die in Gesetzen, Vertr\u00e4gen und Konventionen verankerten Rechte, die teils sogar Verfassungsrang haben und in jahrzehntelangen K\u00e4mpfen erreicht wurden: Die Errungenschaften der feministischen und LGBTIQ+-Bewegung sollen zerschlagen werden, weil wir ihr st\u00e4rkster Gegner sind; zugleich werden diskriminierende und gewaltt\u00e4tige Diskurse legitimiert, und diejenigen, die f\u00fcr ein souver\u00e4nes, integratives Argentinien und ein w\u00fcrdiges Leben f\u00fcr alle k\u00e4mpfen, sollen eingesch\u00fcchtert und diszipliniert werden.<\/p>\n<p>Frauen, queere und non-bin\u00e4re Menschen, Lesben, Bisexuelle, Transvestiten, Trans, No Binaries, Intersex +, Feministinnen, die sich dem Volk verbunden f\u00fchlen: Wir wurden im Herzen der K\u00e4mpfe geboren. Lasst uns gemeinsam f\u00fcr Rechte streiten, in Einheit und Vielfalt! Habt keine Angst zu k\u00e4mpfen, sie werden uns nicht in die Knie zwingen. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr ein feministisches und f\u00f6derales Argentinien.<\/p>\n<p><em>Mujeres de la Matria Latinoamericana<\/em> und <em>Libres y Diverses<\/em>: Lasst uns gemeinsam f\u00fcr ein gerechtes, w\u00fcrdiges, solidarisches, integratives und vielf\u00e4ltiges Argentinien k\u00e4mpfen \u2013 jeden Tag und in jedem Winkel unseres Landes. Mit seinen Angriffen auf die Provinzen beeintr\u00e4chtigt Milei unser Leben:<\/p>\n<p>In der <strong>Stadt Buenos Aires<\/strong> wirken sich die Inflation und der exorbitante Anstieg der Preise f\u00fcr Grundnahrungsmittel nicht nur auf die Qualit\u00e4t der Lebensmittel aus, die \u00dcberbelastung der Frauen beeintr\u00e4chtigt auch die Familiendynamik. Die Suche nach preiswerten Produkten, nach Arbeit, nach M\u00f6glichkeiten, die Familie zu ern\u00e4hren, jeden Tag aufs Neue, Gemeinschaftseink\u00e4ufe, M\u00e4rkte abklappern usw., alles das bedeutet mehr Zeitaufwand und verbraucht Energien, die der Erziehungs-, Gemeinschafts-, Pflegeaktivit\u00e4ten usw. entzogen werden. Queere Menschen, die grunds\u00e4tzlich Probleme haben, eine Wohnung zu finden und zu halten, sind vom Sparkurs des DNU direkt betroffen: Dessen erste Ma\u00dfnahme sieht die Aufhebung des Mietrechts vor, wodurch die Zahl der auf der Stra\u00dfe lebenden Menschen sich unweigerlich erh\u00f6hen wird. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen Transpersonen f\u00fcrchten, dass Hormonbehandlungen unterbrochen werden.<\/p>\n<p>In der <strong>Provinz Buenos Aires<\/strong> gab es bereits 14 Frauenmorde und 49 Mordversuche. Die Streichung der nationalen Programme sowie die F\u00f6rderung von Geschlechterhasses und Queerfeindlichkeit f\u00fchren zur Zunahme patriarchaler Gewalt. Die nationale Wirtschaftspolitik plant unter anderem die Abschaffung der Sozialhilfe, wodurch die Armut in der Bev\u00f6lkerung k\u00fcnftig zunehmen wird.<\/p>\n<p>In <strong>C\u00f3rdoba<\/strong> wirken sich die Deregulierung und die K\u00fcrzungen des Staates vor allem auf die Preise f\u00fcr Lebensmittel, Medikamente und Transportmittel aus. Dass die Genderperspektive und die Menschenrechte im Allgemeinen in der \u00f6ffentlichen Politik drastisch an Bedeutung verlieren, wird das bisher Erreichte gef\u00e4hrden oder gar zunichte machen. Ein Beispiel sind die Hilfsprogramme f\u00fcr die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt, die vor Monaten zum Stillstand gekommen sind. Hunger und Gewalt werden zunehmen.<\/p>\n<p>In <strong>Corrientes<\/strong>, einer der \u00e4rmsten Provinzen der Region und des Landes, trifft die Anpassungspolitik gegen\u00fcber der Mittel- und Unterschicht Frauen und queere Menschen hart. Durch die Abschaffung des Frauenministeriums und des INADI gibt es keine M\u00f6glichkeiten mehr, sich bei geschlechtsspezifischer Gewalt zu wehren. Die drastische Wirtschaftsanpassung und die K\u00fcrzung der Warenlieferungen an die Suppenk\u00fcchen f\u00fchren dazu, dass etliche Frauen mit ihren Familien t\u00e4glich ohne Nahrung dastehen.<\/p>\n<p>In der n\u00f6rdlichen Region <strong><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/chaco\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der &amp;lt;em&amp;gt;Gran Chaco Americano&amp;lt;\/em&amp;gt; oder kurz Chaco ist eine dreiteilige Region S\u00fcdamerikas (Chaco Bajo, Medio und Alto) die den Norden von Argentinien, den westlichen Teil von Paraguay und den S\u00fcdosten von Bolivien umfasst. Seine riesigen Trockenw\u00e4lder und die sandige Dornbuschsavanne stellen das zweitgr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Waldgebiet S\u00fcdamerikas dar. Der Name Chaco stammt aus der indigenen Sprache Quechua und wurde von chaku f\u00fcr &amp;quot;Treibjagd&amp;quot; oder chaqu f\u00fcr &amp;quot;baumlose Ebene&amp;quot; abgeleitet. Die indigenen Gruppen des Gran Chaco ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend vom Jagen, Sammeln und Fischen in den W\u00e4ldern. Die seit dem letzten Jahrhundert dort ans\u00e4ssigen europ\u00e4isch-st\u00e4mmigen Siedler (Criollos) betreiben aber eine extensive Weidewirtschaft in Kombination mit Ackerbau. In den letzten Jahrzehnten wird das wasserarme Land au\u00dferdem zunehmend von gro\u00dfen Agrarbetrieben erschlossen und zum Teil intensiv landwirtschaftlich genutzt, was die Konflikte der Bev\u00f6lkerung um die knapper werdenden Ressourcen noch verst\u00e4rkt. Im Mittelpunkt steht dabei die Abholzung mit den Zweck der Anpflanzung riesiger Monokulturen, vor allem von Soja, f\u00fcr den Export. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Chaco<\/a><\/strong>\u00a0 wurden seit Beginn dieses Jahres\u00a0 bereits vier Femizide registriert. Dass die Anpassungspolitik gef\u00f6rdert und die Programme zur Unterst\u00fctzung der Gewaltopfer eingefroren wurden, hat dazu gef\u00fchrt dass die patriarchale Gewalt in ihrer extremsten Auspr\u00e4gung aus dem Ruder l\u00e4uft. Im Chaco ist die hohe Rate an Femiziden eine Folge der Verweigerungshaltung des Pr\u00e4sidentenduos in Bezug auf die Geschlechter- und Menschenrechte.<\/p>\n<p>In <strong>Entre R\u00edos<\/strong> beklagen Frauen und queere Menschen, dass es in den Krankenh\u00e4usern und Grundversorgungszentren an Material f\u00fcr die sexuelle und (nicht) reproduktive Gesundheitspflege mangelt: Empf\u00e4ngnisverh\u00fctungsmittel und Medikamente zur Gew\u00e4hrleistung der freiwilligen Schwangerschaftsunterbrechung (IVE). Die Haushaltsk\u00fcrzungen sind beachtlich.<\/p>\n<p>In <strong>Formosa<\/strong> hat die nationale Regierung 27.000 Menschen, darunter viele alleinstehende Frauen, die zugleich Familienvorstand sind, die Unterst\u00fctzungsprogramme gestrichen. Im Gesundheitsbereich sind die Aussichten f\u00fcr diejenigen, die sich einer Hormonbehandlung unterzogen haben, ungewiss. Armut und Elend sind unter Frauen und queeren Personen weit verbreitet.<\/p>\n<p>In <strong>Jujuy<\/strong> haben die Streichung der Subventionen f\u00fcr den Transport und die Streiks wegen der fehlenden Gehaltszahlungen an die Fahrer*innen der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel sehr harte Auswirkungen. Diese Art des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs ist das einzige Transportmittel, mit dem Frauen und andere Menschen an die Orte gelangen k\u00f6nnen, an denen sie arbeiten, studieren, pflegen oder nach besseren Preisen suchen m\u00fcssen. Wie im Rest des Landes verunsichern die Preissteigerungen bei Dienstleistungen, Lebensmitteln usw. die Frauen und Queers noch mehr. Dass die Programme der Gleichstellungspolitik eingestellt wurden, beeintr\u00e4chtigt den Alltag au\u00dferdem.<\/p>\n<p>In <strong>La Rioja<\/strong> sind die Hausfrauen am st\u00e4rksten von der Wirtschaftspolitik der Milei betroffen. Sie \u00e4ndern ihre Arbeitsgewohnheiten und legen l\u00e4ngere Strecken zu Fu\u00df zur\u00fcck, um die immer teuren Verkehrsmittel zu vermeiden. Mehrmals in der Woche reicht das Lebensmittelangebot gerade zum \u00dcberleben, Fleisch wird durch Innereien ersetzt. Die Unterst\u00fctzungsprogramme f\u00fcr Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, wurden vor acht Monaten eingestellt.<\/p>\n<p>In <strong>Misiones<\/strong> sind die Frauen, die in der Volkswirtschaft, im Haushalt oder in der Pflege arbeiten, am st\u00e4rksten von den wirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen dieser Regierung betroffen. Die K\u00fcrzung der Subventionen f\u00fcr Transport und Energie stellt eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Arbeiterinnen dar. Sie m\u00fcssen sich entscheiden, ob sie die Fahrpreise oder die Stromrechnung bezahlen oder sich einen Topf mit Lebensmitteln leisten k\u00f6nnen. Frauen und queere Menschen, die geschlechtsspezifische Gewalt erleben oder erlebt haben, verf\u00fcgen seit August 2023 nicht mehr \u00fcber konkrete Hilfen, wie z. B. das Programm <em>Acompa\u00f1ar<\/em>. Die Aussichten sind sehr d\u00fcster, da die Versch\u00e4rfung der Krise zu weiteren Gewaltausbr\u00fcchen f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>In <strong>Mendoza<\/strong> hat sich die nationale K\u00fcrzung direkt auf den Anstieg der Fahrpreise im Nah- und Fernverkehr ausgewirkt. Die Nachfrage nach Lebensmitteln in Kantinen und Lokalen ist aufgrund der unaufhaltsamen Inflation der Grundnahrungsmittel angestiegen. Das Programm <em>Acompa\u00f1ar<\/em> f\u00fcr Frauen und LGBTI+, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt geworden sind, nimmt keine neuen Klientinnen mehr auf, und f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige der Opfer von Femiziden gibt es keine Begleitung seitens der nationalen Regierung. Seit dem Amtsantritt von Javier Milei hat die institutionelle, symbolische und mediale Gewalt stark zugenommen.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Situation von Frauen und queeren Personen in <strong>Neuqu\u00e9n<\/strong> ist nach dem Amtsantritt von Milei durch den Wegfall aller Unterst\u00fctzungs- und Hilfsangebote f\u00fcr Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt stark beeintr\u00e4chtigt. Im Jahr 2023 z\u00e4hlte Neuqu\u00e9n zu den Provinzen mit der h\u00f6chsten Rate an Femiziden, was den Regierenden offenbar keine Sorgen bereitet.<\/p>\n<p>In <strong>Salta<\/strong> wie auch in anderen Gebieten gibt es keine nationalen Mittel zur St\u00e4rkung der Provinzpolitik zur Bek\u00e4mpfung geschlechtsspezifischer Gewalt. Auch hier hat das Programm <em>Acompa\u00f1ar<\/em> seit August 2023 keine neuen Klientinnen mehr aufgenommen, und es kommt zu Verz\u00f6gerungen bei den Zahlungen an die Bezugsberechtigten. Die Streichung verschiedener Subventionen (Verkehr, Energie, nationale Verg\u00fcnstigungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte) und andere Ma\u00dfnahmen haben starke Auswirkungen auf die Einkommen der formellen und informellen Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Auch in <strong>San Juan<\/strong> bereiten das Nahrungsmittelproblem, die Inflation, die Auswirkungen der Deregulierung und die Abschaffung der Subventionen f\u00fcr den Verkehr, die Tarife und die Dienstleistungen den Menschen die meisten Sorgen. Auch f\u00fcr Frauen und LGBTIQ+-Personen sind die Streichungen der Hilfszahlungen im t\u00e4glichen Leben sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>In <strong>San Luis<\/strong> haben die Anpassungspolitik von Milei und die K\u00fcrzungen bei den Sozialinvestitionen zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach Lebensmitteln in den Gemeinschaftsr\u00e4umen der \u00e4rmsten Bev\u00f6lkerungsschichten gef\u00fchrt. Die Gemeinschaftsk\u00fcchen rufen zur Unterst\u00fctzung auf, um bed\u00fcrftige Familien mit Mittag- und Abendessen zu versorgen, schaffen es jedoch in der Regel nicht, den Bedarf komplett zu decken.<\/p>\n<p>In <strong>Santa Cruz<\/strong> werden die Abschaffung der Gassubvention und die Tariferh\u00f6hung im April die Einkommen von Familien mit niedrigem Einkommen und Alleinerziehenden besonders hart treffen. Die von Javier Milei vorangetriebene Dollarisierung des Gaspreises ist ein sehr hoher Kostenpunkt: Im Winter k\u00f6nnen die Temperaturen auf bis zu -20 \u00b0C absinken.<\/p>\n<p>In den gro\u00dfen st\u00e4dtischen Zentren von <strong>Santa Fe<\/strong> treibt die wirtschaftliche Situation, die durch die Ma\u00dfnahmen der nationalen Regierung noch versch\u00e4rft wird, immer mehr Frauen in die Kriminalit\u00e4t, die mit dem <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/drogenhandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (span. narcotr\u00e1fico) Der illegale Handel mit Drogen generiert in Lateinamerika und weltweit unvorstellbare wirtschaftliche Ertr\u00e4ge und Zahlen von Todesopfern. Die Einhaltung der internationalen Abkommen zur Ahndung von illegalem Drogenhandel wird durch das 1968 gegr\u00fcndete International Narcotic Control Board (I.N.C.B.) und die Internationale Rauschgift Kontrollkommission (IRK) mit Sitz in Wien kontorlliert. Lateinamerikanische Staaten m\u00fcssen mit Sanktionen rechnen, wenn sie sich nicht &amp;quot;ordnungsgem\u00e4\u00df&amp;quot; am Krieg gegen die Drogen beteiligen. Bei einer organisierten Legalisierung, im Sinne einer Entkrimininalisierung von und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Drogenkonsum, k\u00f6nnte die Macht der Drogenkartelle gebrochen werden, Produktion und Vertrieb von Drogen transparenter und nachhaltiger vollzogen und die Gewaltspirale der Illegalisierung durchbrochen werden. Von der anhaltenden Illegalsierung profitieren bis dahin nur die Obersten der Drogenkartelle und die im Falle einer Legalisierung in Konkurrenz geratenen Industrien von legalen Drogen und anderen Produkten.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Drogenhandel<\/a> verbunden ist. Die Zahl der Frauen, die sich in der Stadt Santa Fe prostituieren, ist im letzten Jahr exponentiell gestiegen. Die fehlende nationale \u00f6ffentliche Genderpolitik sowie die enormen Anpassungen und die Inflation mit den daraus resultierenden Gehalts- und Einkommensk\u00fcrzungen haben die historische Feminisierung der Armut versch\u00e4rft. Das Programm <em>Acompa\u00f1ar<\/em>, das bisher immerhin eine kleine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Frauen und queere Menschen in Situationen geschlechtsspezifischer Gewalt anbieten konnte, nimmt seit September 2023 keine neuen Klientinnen\u00a0 mehr auf.<\/p>\n<p>In <strong>Santiago del Estero<\/strong> erfordert die hohe Rate von Femiziden mehr und nicht weniger Investitionen in Pr\u00e4ventions- und Hilfsma\u00dfnahmen und in Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt. Die L\u00e4hmung der nationalen Programme und die fehlende Finanzierung der staatlichen Strukturen werden die Situation der Verwundbarkeit der Frauen und queeren Personen gegen\u00fcber patriarchaler Gewalt weiter versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>In <strong>Tucum\u00e1n<\/strong> wurde das Leben von Frauen und queeren Menschen durch die Ma\u00dfnahmen der nationalen Regierung stark beeintr\u00e4chtigt, was sich vor allem in der Verteuerung von Lebensmitteln und G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs niederschl\u00e4gt. Die Abschaffung der Verkehrsmittelbezuschussung f\u00fchrt zu h\u00f6heren Fahrpreisen f\u00fcr Stadt- und \u00dcberlandbusse, die f\u00fcr Frauen und die LGBTIQ+-Gemeinschaft bei der t\u00e4glichen Arbeit, Erziehung, Pflege und Haushaltsf\u00fchrung unerl\u00e4sslich sind. Dar\u00fcber hinaus gibt es in der nationalen Politik gegen\u00fcber Opfern geschlechtsspezifischer Gewalt keine neuen Erg\u00e4nzungen zu den wirtschaftlichen Unterst\u00fctzungsprogrammen, auch nicht f\u00fcr Familienmitglieder von Opfern von Femizid.<\/p>\n<p>Dies war eine sehr kurze Zusammenfassung der ersten und auff\u00e4lligsten Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen der nationalen Regierung in einigen der argentinischen Provinzen, wo wir um die Menschenrechte von Frauen und LGBTIQ+ durchf\u00fchren. Die Regierung hat beschlossen, jede kollektive Struktur zu zerst\u00f6ren, die sich gegen Ungerechtigkeit, Ungleichheiten und Gewalt einsetzt und die Gemeinschaft als Ganzes als auch insbesondere Frauen und queere Menschen unterst\u00fctzt. Wir waren Protagonistinnen im Kampf um den Fortschritt und des Rechtssystems und des demokratischen Systems, was die konservativen, autorit\u00e4ren, anachronistischen und fundamentalistischen Machtbereiche offensichtlich als Bedrohung wahrgenommen haben. In der \u00dcberzeugung, dass der beste Weg zur Bek\u00e4mpfung einer gewaltt\u00e4tigen und rechtsfeindlichen Regierung die Organisierung ist, k\u00e4mpfen wir weiterhin f\u00fcr ein feministisches und f\u00f6derales Land!<\/p>\n<p>Auf der Stra\u00dfe haben wir das Omnibus-Gesetz gest\u00fcrzt, jetzt st\u00fcrzen wir das DNU!<\/p>\n<p>Diesen 8. M\u00e4rz sagen wir: An die Kettens\u00e4ge, Widerstand!<\/p>\n<p>Nein zur Anpassung, Nein zum DNU.<\/p>\n<p>Nahrungsmittel-Notstand<\/p>\n<p>Legale Abtreibung ist ein Menschenrecht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld des 8. 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