{"id":1828338,"date":"2024-02-28T14:31:51","date_gmt":"2024-02-28T14:31:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1828338"},"modified":"2024-02-28T08:58:20","modified_gmt":"2024-02-28T08:58:20","slug":"der-wille-zum-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/02\/der-wille-zum-weltkrieg\/","title":{"rendered":"Der Wille zum Weltkrieg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin dringt trotz Warnungen in den USA auf milit\u00e4rischen Sieg der Ukraine \u00fcber Russland. Leitmedien diffamieren den Versuch, Deutschland nicht mit Taurus-Lieferung in den Krieg zu f\u00fchren, als unn\u00f6tige \u201eAngst\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Durchhalteparolen, Forderungen nach einem Sieg \u00fcber Russland und Spott \u00fcber \u201eAngst\u201c vor einer Entgrenzung der Waffenlieferungen an Kiew haben in Deutschland den zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine gepr\u00e4gt. W\u00e4hrend in den USA Warnungen laut werden, die Ukraine drohe den Krieg zu verlieren, und US-Regierungsmitarbeiter Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zu Verhandlungen mit Russland dr\u00e4ngen, hei\u00dft es in Berlin, Moskau m\u00fcsse \u201ediesen Krieg verlieren\u201c. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz fordert, vor einer russischen Kapitulation d\u00fcrfe es \u201ekeine Verhandlungen geben\u201c. Auf einen ukrainischen Sieg spekulieren laut Umfragen lediglich 10 bis 25 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung; Mehrheiten rechnen im Gegenteil mit einem russischen Sieg und sprechen sich gegen Waffenlieferungen aus. Leitmedien ziehen die Weigerung von Kanzler Olaf Scholz, Kiew Marschflugk\u00f6rper vom Typ Taurus zu \u00fcbergeben, mit der Aussage ins L\u00e4cherliche, Scholz m\u00fcsse noch \u201eseine Angst \u00fcberwinden\u201c. Mit \u201eAngst\u201c ist die begr\u00fcndete Vermutung gemeint, Moskau werde die Lieferung des Taurus als deutschen Kriegseintritt werten. Wegen stark steigender R\u00fcstungsausgaben sagt ein \u00d6konom \u201eKanonen ohne Butter\u201c voraus.<\/p>\n<p><strong>Selenskyjs Wahl<\/strong><\/p>\n<p>Politiker aus der Berliner Regierungskoalition wie auch aus der Opposition haben am Wochenende die Forderung nach einem Sieg der Ukraine im Krieg gegen Russland best\u00e4rkt \u2013 dies, w\u00e4hrend andernorts, etwa in den Vereinigten Staaten, warnende Stimmen lauter werden. So konstatierte Ende vergangener Woche Charles Kupchan, ehedem Europadirektor im Nationalen Sicherheitsrat unter Pr\u00e4sident Barack Obama, es existiere \u201ekein vorhersehbarer Weg zu einem Sieg der Ukraine auf dem Schlachtfeld\u201c \u2013 und zwar auch dann nicht, wenn die ukrainischen Streitkr\u00e4fte bald neue Waffen, etwa US-Kampfjets des Typs F-16, einsetzen k\u00f6nnten.[1] Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, urteilte Kupchan, stehe faktisch vor der Wahl, jeden Zentimeter ukrainischen Hoheitsgebiets zu verteidigen zu versuchen oder aber einen Weg zu finden, die Ukraine als einen \u00f6konomisch \u00fcberlebensf\u00e4higen Staat mit einer demokratischen Zukunft zu bewahren. Letzteres bezog sich nicht zuletzt darauf, dass das Land bei einer Fortf\u00fchrung des Krieges noch mehr Menschen, vor allem aus der j\u00fcngeren Generation, verlieren wird, w\u00e4hrend seine wirtschaftliche Existenz nach Einsch\u00e4tzung von Demografen schon heute wegen der hohen Zahl an der Front umgekommener Soldaten sowie der zahlreichen Fl\u00fcchtlinge kaum noch sicherzustellen ist (german-foreign-policy.com berichtete [2]).<\/p>\n<p><strong>\u201eRussland muss verlieren\u201c<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend US-Regierungsmitarbeiter laut einem aktuellen Bericht der New York Times den ukrainischen Pr\u00e4sidenten zu Verhandlungen mit Russland zu bewegen versucht haben \u2013 wenn auch ohne Erfolg [3] \u2013, sind aus Berlin derzeit nur anfeuernde Parolen zu h\u00f6ren. So \u00e4u\u00dferte am Samstag exemplarisch der au\u00dfenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, \u201edie milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der EU-Staaten f\u00fcr die Ukraine\u201c sei \u201ewichtiger denn je\u201c; denn letzten Endes m\u00fcssten \u201ePr\u00e4sident Putin und sein Regime &#8230; diesen Krieg verlieren\u201c: \u201eRussland muss scheitern\u201c.[4] Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz wiederum erkl\u00e4rte, er setze darauf, dass Moskau letztlich kapituliere: \u201eWenn Russland die Waffen niederlegt, ist der Krieg zu Ende.\u201c Dazu m\u00fcsse man \u201edie russische Armee und die russische Staatsf\u00fchrung bringen\u201c.[5] Merz fuhr fort: \u201eDie Ukraine muss den Krieg gewinnen, und zwar so gewinnen, dass Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn milit\u00e4risch fortzusetzen\u201c. Wie das gelingen soll \u2013 zahlreiche Milit\u00e4rexperten, auch der Ex-Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr\u00e4fte Walerij Saluschnyj [6], halten dies f\u00fcr unm\u00f6glich \u2013, erl\u00e4uterte Merz nicht. Allerdings legte der Oppositionsf\u00fchrer im Bundestag sich fest: \u201eVorher\u201c \u2013 vor einer Kapitulation der russischen Streitkr\u00e4fte \u2013 \u201ewird es keine Verhandlungen geben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gegen die Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/p>\n<p>Mit seiner stahlharten Forderung, Russland m\u00fcsse den Krieg verlieren, stellt Berlin sich nicht nur der n\u00fcchternen Lageeinsch\u00e4tzung erfahrener Milit\u00e4rs, sondern auch einer klaren Mehrheit der Bev\u00f6lkerung entgegen. So gaben bei einer Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR), die in der ersten Januarh\u00e4lfte in zw\u00f6lf europ\u00e4ischen Staaten erhoben wurde, gerade einmal zehn Prozent aller deutschen Befragten an, die Ukraine k\u00f6nne laut ihrer Auffassung den Krieg noch gewinnen.[7] 19 Prozent sahen dagegen Russland als Sieger, w\u00e4hrend 31 Prozent einen Kompromiss zwischen Moskau und Kiew erwarteten. Zwar fanden 32 Prozent trotzdem, die EU solle die Ukraine milit\u00e4risch unterst\u00fctzen; 41 Prozent \u00e4u\u00dferten hingegen, sie z\u00f6gen es vor, wenn Br\u00fcssel Kiew zu Verhandlungen mit Moskau dr\u00e4nge. Eine Anfang Februar durchgef\u00fchrte Ipsos-Umfrage ergab zwar, rund 25 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung seien der Ansicht, die Ukraine k\u00f6nne den Krieg noch gewinnen; doch meinten 40 Prozent, dies sei jetzt nicht mehr m\u00f6glich. F\u00fcr Waffenlieferungen an die Ukraine sprachen sich immerhin noch 39 Prozent Prozent aus; 43 Prozent waren jedoch dagegen.[8] Der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Anteil an Bef\u00fcrwortern von Waffenlieferungen existiert laut der Umfrage bei Anh\u00e4ngern von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen (72 Prozent), bei denen auch der Anteil derjenigen, die einen Sieg der Ukraine noch f\u00fcr m\u00f6glich halten, am h\u00f6chsten liegt (47 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Kanonen ohne Butter<\/strong><\/p>\n<p>Weil die milliardenschweren Waffenlieferungen an die Ukraine und die massive Aufr\u00fcstung der Bundeswehr immense Summen verschlingen werden, gewinnt aktuell die Debatte, wo die Mittel daf\u00fcr herkommen sollen, an Fahrt. Interne Planungen des Verteidigungsministeriums gehen davon aus, dass das Mindestvolumen des deutschen Milit\u00e4retats \u2013 zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts \u2013 sich 2028 auf 97 Milliarden Euro belaufen wird.[9] Hinzu k\u00e4men, so hei\u00dft es, vermutlich weitere \u201eBedarfe\u201c in H\u00f6he von 10,8 Milliarden Euro. Gegen\u00fcber dem aktuellen Wehrhaushalt von knapp 52 Milliarden Euro entsteht damit eine L\u00fccke von rund 56 Milliarden Euro. K\u00fcrzungsma\u00dfnahmen f\u00fchren schon jetzt zu ersten Sozialprotesten, und auch in der Wirtschaft wird Unmut laut; so st\u00f6\u00dft es auf Unverst\u00e4ndnis, dass die Bundesregierung unl\u00e4ngst die staatlichen Mittel f\u00fcr die Batterieforschung um drei Viertel gek\u00fcrzt hat, obgleich die Batterieproduktion als Schl\u00fcsselbranche der Energiewende gilt.[10] Finanzminister Christian Lindner stellte schon am Donnerstagabend in einer TV-Talkshow ein \u201emehrj\u00e4hriges Moratorium bei Sozialausgaben und Subventionen\u201c in Aussicht, um die R\u00fcstungsausgaben k\u00fcnftig finanzieren zu k\u00f6nnen.[11] Der Pr\u00e4sident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, stellte fest: \u201eKanonen und Butter \u2013 das w\u00e4re sch\u00f6n, wenn das ginge. Aber das ist Schlaraffenland. Das geht nicht.\u201c K\u00fcnftig gebe es \u201eKanonen ohne Butter\u201c.[12]<\/p>\n<p><strong>\u201eWeniger Z\u00f6gern, mehr H\u00e4rte\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Einw\u00e4nde gegen entgrenzte Waffenlieferungen an die Ukraine werden mittlerweile br\u00fcsk vom Tisch gewischt \u2013 mit Argumenten, die eine wachsende Bereitschaft erkennen lassen, die Bundesrepublik aktiv in den Krieg gegen Russland zu f\u00fchren. Dies gilt zur Zeit insbesondere f\u00fcr die Forderung, Kiew Marschflugk\u00f6rper vom Typ Taurus zu \u00fcbergeben. Griffen die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit ihnen Territorien an, die bereits vor 2014 zu Russland geh\u00f6rten, dann w\u00fcrde dies von Moskau vermutlich als Eintritt Deutschlands in den Krieg gewertet. Bereits am Freitag hie\u00df es in einem Leitkommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Kanzler Scholz, der die Taurus-Lieferung bislang verweigert, m\u00fcsse davon abr\u00fccken und \u201eseine Angst \u00fcberwinden\u201c.[13] Der CDU-Vorsitzende Merz griff dies am Wochenende in der Debatte um den Taurus auf und \u00e4u\u00dferte, den Willen zur Vermeidung des Kriegseintritts als Feigheit diffamierend: \u201eHat er [Scholz, d. Red.] Angst?\u201c[14] In der Gr\u00fcnen-nahen taz ist mittlerweile davon die Rede, man befinde sich ohnehin bereits in einem \u201eWeltkrieg\u201c, zu dem Putin im Jahr 2022 \u201eden Startschuss\u201c gegeben habe: \u201eViele M\u00e4chte, nah und fern, verfolgen, wer hier die Oberhand gewinnt.\u201c[15] Deshalb m\u00fcsse der Westen aus dem Krieg als Sieger hervorgehen: \u201eWeniger Z\u00f6gern, mehr H\u00e4rte ist das Gebot der Stunde.\u201c Dies gilt ganz offenkundig f\u00fcr den Weltkrieg, in dem der Autor den Westen aktuell sieht.<\/p>\n<p>[1] Steven Erlanger, David E. Sanger: Hard Lessons Make for Hard Choices 2 Years Into the War in Ukraine. nytimes.com 24.02.2024.<\/p>\n<p>[2] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9307\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEin irreversibler demographischer Schock\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>[3] Steven Erlanger, David E. Sanger: Hard Lessons Make for Hard Choices 2 Years Into the War in Ukraine. nytimes.com 24.02.2024. S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9416\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Strategie der Eind\u00e4mmung<\/a>.<\/p>\n<p>[4] Nils Schmid: Zwei Jahre Angriff auf die Ukraine: Putin muss diesen Krieg verlieren. vorwaerts.de 24.02.2024. S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9494\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eRussland muss verlieren\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>[5] Hannes Niemeyer: \u201eHat Scholz Angst?\u201c \u2013 Merz zieht vernichtende Bilanz nach zwei Jahren Ukraine-Krieg. merkur.de 25.02.2024.<\/p>\n<p>[6] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9396\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heikle Gespr\u00e4che<\/a>.<\/p>\n<p>[7] Ivan Krastev, Mark Leonard: Wars and elections: How European leaders can maintain public support for Ukraine. ecfr.eu 21.02.2024.<\/p>\n<p>[8] Nur jede:r Vierte h\u00e4lt Sieg der Ukraine noch f\u00fcr realistisch, Waffenlieferungen bei Deutschen umstritten. ipsos.com 22.02.2024.<\/p>\n<p>[9] Matthias Gebauer, Marina Kormbaki: Bundeswehr steuert auf 56-Milliarden-Euro-Loch zu. spiegel.de 31.01.2024.<\/p>\n<p>[10] Oliver Scheel: Batterieforschung in Deutschland droht das Aus. n-tv.de 08.02.2024.<\/p>\n<p>[11], [12] Rapha\u00ebl Schmeller: Ampel zerlegt Sozialstaat. junge Welt 24.02.2024.<\/p>\n<p>[13] Reinhard M\u00fcller: Wo bleibt der Booster f\u00fcr die Ukraine? Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.02.2024.<\/p>\n<p>[14] Hannes Niemeyer: \u201eHat Scholz Angst?\u201c \u2013 Merz zieht vernichtende Bilanz nach zwei Jahren Ukraine-Krieg. merkur.de 25.02.2024.<\/p>\n<p>[15] Jan Claas Behrends: Startschuss zum Weltkrieg. taz.de 25.02.2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin dringt trotz Warnungen in den USA auf milit\u00e4rischen Sieg der Ukraine \u00fcber Russland. Leitmedien diffamieren den Versuch, Deutschland nicht mit Taurus-Lieferung in den Krieg zu f\u00fchren, als unn\u00f6tige \u201eAngst\u201c. 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