{"id":182116,"date":"2015-05-02T18:35:37","date_gmt":"2015-05-02T17:35:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=182116"},"modified":"2015-05-02T18:41:10","modified_gmt":"2015-05-02T17:41:10","slug":"fur-manchen-sind-die-unnutzen-dinge-unabdingbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/05\/fur-manchen-sind-die-unnutzen-dinge-unabdingbar\/","title":{"rendered":"F\u00fcr manchen sind die unn\u00fctzen Dinge unabdingbar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf den kuriosen Pfaden, auf denen das Leben beizeiten wandelt, treffe ich \u2013 diesmal per Telefon und Internet \u2013 Chandra Candiani, Poetin, \u00dcbersetzerin und Lehrerin vieler Dinge f\u00fcr Menschen jeden Alters. Es gibt Personen, die sich mir offenbaren, als h\u00e4tten wir uns schon seit jeher gekannt. Chandra ist eine davon. So haben wir dieses Interview \u00fcber gewisse \u201eunn\u00fctze\u201c Dinge gemeinsam erstellt&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Eine wichtige T\u00e4tigkeit, der Du nachgehst, ist das Erschaffen von Poesie mit kleinen Kindern. Kannst Du uns davon erz\u00e4hlen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Seit ein paar Jahren gehe ich in die Grundschulen, um Poesie-Seminare zu halten, die man vielleicht besser \u201eAnsaaten\u201c nennt, denn ich s\u00e4he die Samen und gehe dann. Nach M\u00f6glichkeit w\u00e4hle ich Schulen in der Peripherie mit vielen Kindern, die aus anderen L\u00e4ndern kommen und verschiedene Sprachen sprechen, oftmals auch Kinder von Roma. Als ich anfing, hatte ich keine Ahnung, was und wie ich es tun w\u00fcrde. Und diese Unwissenheit, zusammen mit meiner Angst, haben mir sehr geholfen, denn die Kinder sp\u00fcren dies: eine unentschiedene und unsichere Erwachsene zu treffen, f\u00fchrte dazu, dass sie sich wohlf\u00fchlten und eine Kommunikation mit viel W\u00e4rme und auf gleicher Ebene entstand. Schritt f\u00fcr Schritt konnte ich so gem\u00e4\u00df ihrer und meiner Art so etwas wie eine Methode erschaffen, eine Art des Zusammenseins und des Austauschs von Worten und Schweigen, denn die Poesie, teilweise auch dank der immer neuen Zeilenanf\u00e4nge, ist eine Sch\u00fclerin des Schweigens und besteht sicherlich nicht nur aus Worten. Durch die Poesie haben wir einen Weg gefunden, W\u00f6rter in die Welt zu bringen, sie entstehen zu lassen, aber auch all das zu benennen, was sonst zu kurz kommt und keine Platz hat im Unterricht: Gef\u00fchle, \u00c4ngste, Wut, Einsamkeit, Freude, also all das, was im Leben unsichtbar ist. Die Kinder sind meine Lehrer, und das sage ich nicht nur so. Sie vermitteln mir, wo ich bin, sie entlarven mich, sie sind nicht gef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Einmal war da ein Kind in einer Schule, ein Junge, der sehr wenig sprach und der meiner Meinung nach das sch\u00f6nste Gedicht \u00fcber das Schweigen geschrieben hat:<\/p>\n<p><em>Das Schweigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mond.<\/em><\/p>\n<p>Verstehst Du, noch nicht einmal den Artikel davor zu setzen, l\u00e4sst das Schweigen f\u00f6rmlich sp\u00fcrbar werden; das n\u00e4chtliche Schweigen, so tief, dass man gerade noch ein paar Buchstaben aussprechen kann, weil man so versunken ist. Also die Lehrerin hat mir erz\u00e4hlt, dass er einmal mit einem Schraubenzieher in die Schule kam und Kinder und Erwachsene damit bedrohte. Sie fragte ihn: \u201eUnd warum hast Du den Schraubenzieher nicht auch bei der Poetin ausgepackt?\u201c. \u201eWeil sie ihn nicht brauchte\u201c war die Antwort. Als sie mir das erz\u00e4hlte, wurde mir klar, wie prek\u00e4r meine Position ist \u2013 ich k\u00f6nnte von einem auf den anderen Moment einen Schraubenzieher brauchen! Ich muss meine Gedanken und Ansichten gut \u00fcberlegen, mich von Urteilen freimachen, meine Antipathien beobachten, in Alarmbereitschaft sein \u2013 aber nicht zu viel, denn man wei\u00df ja, dass die Steifheit den Kindern gegen den Strich geht. Ein anderes Mal war ich in einer unbeherrschbaren Klasse \u2013 Geschrei, Gerangel, fast keine Aufmerksamkeit. Und doch haben sie sich konzentriert und wundersch\u00f6ne Gedichte geschrieben, die sie mich haben lesen lassen. Aber als sie sie vor ihren Klassenkameraden laut vortragen sollten, haben sich fast alle geweigert. Das war mir noch nie passiert, also habe ich darauf bestanden, habe mich hart gestellt, insistiert. Und je mehr ich darauf bestand, desto mehr haben sie sich geweigert. Als ich frustriert nach Hause kam, las ich Gedichte von Sebastiano Aglieco, einem Dichter, der auch Lehrer ist. Und einer seiner Verse lautet so: \u201eIch glaube an einen Lehrer, der sich verwundbar zeigt\u201c. Ich verstand, dass ich hassenswert gewesen war, mich im Verlangen nach einer Antwort verfangen hatte, im \u201ees den anderen zeigen m\u00fcssen\u201c, um mich selber gut zu f\u00fchlen, um das Gef\u00fchl zu haben, meine Arbeit gemacht zu haben, anstatt zu akzeptieren, dass die Arbeit ein unsichtbarer Pakt zwischen uns ist, ein Geheimnis. Ich hatte ein gerade aufbl\u00fchendes Vertrauen verraten, weil ich den Beweis der Blume wollte. So bat ich alle beim n\u00e4chsten Treffen um Verzeihung, und viele der Kinder nickten mit dem Kopf \u2013 einer besonders vehement, der dazu noch zustimmend murmelte: \u201eEben! Eben! Eben!\u201c.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hle diese Dinge, um zu zeigen, dass ich mich nach einer unsichtbaren Uhr ausrichte, die es da zwischen uns gibt. Es sind nicht nur die Kinder, auch nicht nur ich, es ist das Zusammensein, das Aufeinandertreffen. Oft ist es ein Aufeinandertreffen von zwei Leiden: meines Leids als zerbrechliche Erwachsene, die eine extrem schwierige Kindheit \u00fcberlebt hat, und dem Leid der Kinder, die um ihre minimalen Rechte k\u00e4mpfen \u2013 inklusive dem Recht, dass ihr Leid erkannt und respektiert wird, dass es f\u00fcr dieses Leid M\u00f6glichkeiten, Zeit und W\u00f6rter gibt, um ihm Ausdruck zu verleihen, um es zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Ich sage ihnen oft, dass die Poesie nicht das Sagen von poetischen Dingen bedeutet, sondern dass sie uns zu \u00fcberraschen vermag mit dem was wir nicht wussten, dass wir es wissen, dass wir es denken, dass wir es f\u00fchlen. Ich kenne Roma-Kinder, die von Vertreibung, vom Sterben von fast gleichaltrigen Verwandten in einem Feuer, vom Abschied von Orten und Personen erz\u00e4hlt haben. Kinder, die endlich von Trauer, von Verlust, von Sehns\u00fcchten und Tr\u00e4umen sprechen k\u00f6nnen. Die gesamte Komplexit\u00e4t von Leben, die alles andere als kindlich sind. Aber ich sehe in ihnen einen solchen Willen zur Ver\u00e4nderung, eine F\u00e4higkeit, sich ohne Angst dem Neuen zu stellen; eine Wachheit, die trotz allem ihre Kindheit segnet, trotz all der Schwierigkeiten, die sie in die Schule mitbringen, und das ist auch richtig so. Die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer wird oft nicht gesehen und ausreichend anerkannt. Gleichzeitig wird sie aber immer facettenreicher, verlangt nach immer mehr Kompetenz und vor allem nach einer immensen F\u00e4higkeit zur \u00d6ffnung dem anderen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p><em><strong>Die Poesie ist die nutzloseste aller K\u00fcnste, und trotzdem so wichtig.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Schau, Du ber\u00fchrst einen Punkt&#8230;. Ich habe mich jahrelang schuldig gef\u00fchlt, Poesie zu schreiben, die Zeit dem Leeren zu widmen anstatt klare Meinungen zu vertreten, oder die F\u00e4higkeit zu haben, pr\u00e4zise Positionen einzunehmen, in der Realit\u00e4t zu sein. W\u00e4hrend meiner Jungendjahre war der Begriff der Realit\u00e4t so beschr\u00e4nkt und erdr\u00fcckend. Heute w\u00fcrde ich sagen: \u201eWelche Realit\u00e4t?\u201c Denn schlie\u00dflich wissen wir inzwischen, dass es so viele Realit\u00e4ten gleichzeitig gibt, und wir treffen auf immer mehr von ihnen. Zum Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Vor Jahren habe ich ein Buch mit Wiegenliedern f\u00fcr die Welt geschrieben. Ich hatte das Bed\u00fcrfnis, die Welt in den Schlaf zu wiegen, anstatt sie weiterhin anzuklagen. Da gab es indianische, albanische, afrikanische, persische, indische und schottische Wiegenlieder, eine sonderbare Geographie ohne Traditionen, alles Gedichte, die frei heraus erfunden waren. Als Vorwort f\u00fcr die Wiegenlieder habe ich geschrieben:<\/p>\n<p>Vielleicht sind Gedichte nicht n\u00f6tig f\u00fcr die Welt.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr manchen sind die unn\u00fctzen Dinge unabdingbar.<\/p>\n<p>Die Poesie erscheint mir der am wenigsten fundamentalistische Weg zu sein. Sie ist ein Hindernis, vielleicht ein Scheitern der Sprache, ein Hinken. Sie ist holprig und stottert. F\u00fcr mich. Ich w\u00fcrde diese Kleinigkeiten, die mir so einfallen, nicht in Stein mei\u00dfeln wollen, nur weil ich seit genau 52 Jahren schreibe; ich habe damit begonnen, als ich 10 Jahre alt war. Ich habe nie versucht, n\u00fctzliche, soziale oder politische Dinge zu schreiben. Auch keine spirituellen. Ich habe nur versucht, zu graben, nackt zu sein so wie ein Baum im Winter. Und ehrlich, so wie die Tiere. Die Sonne auf dem Pelz zu sp\u00fcren und zu schnurren \u2013 und ebenso die W\u00f6rter auf der Haut zu sp\u00fcren und sie zu Papier zu bringen. Zu f\u00fchlen, zu denken, und nicht gedacht zu werden, sondern \u00fcber die innere und \u00e4u\u00dfere Welt nachzudenken und dies zu transkribieren, ein n\u00e4chtlicher Schreiberling, ein betrunkener Prophet zu sein.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren kam es, dass ich nicht nur f\u00fcr Kinder Seminare hielt, sondern auch in Heimen f\u00fcr Personen mit Aids in der Lombardei und f\u00fcr Obdachlose. So kam es auch zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Begegnungen. Genau da, in dieser Not, in diesen Extremsituationen, wo die Poesie h\u00e4tte err\u00f6ten sollen und sich mit gesenktem Kopf zur\u00fcckziehen, ist sie stattdessen in einem strahlenden Licht der Notwendigkeit explodiert. Hier war die Poesie eine Br\u00fccke, eine \u00fcberst\u00fcrzte Bindung. Paul Celan sagte einmal: \u201eIch sehe nicht den geringsten Unterschied zwischen einem Gedicht und einem H\u00e4ndedruck\u201c. Ja, es ist auch eine Umarmung, ein Rettungsring zwischen Schiffbr\u00fcchigen, die Schreie und Hilferufe in W\u00f6rter umwandeln. Ich sch\u00e4me mich nicht, Seminare f\u00fcr Erste-Hilfe-Poesie abzuhalten. Ich bekomme eine G\u00e4nsehaut, wenn ich da an manche Blicke, W\u00f6rter und auch die Stille denke. So wie das Gedicht von Alberto, der im Rollstuhl sa\u00df, fast stumm und in einem Heim f\u00fcr Aids-Kranke, und der mir ein Gedicht \u00fcber die Welt mit fast erstickter Stimme diktierte:<\/p>\n<p><em>Der Kirschbaum<\/em><\/p>\n<p><em>Die Welt ist ein Kirschbaum<\/em><\/p>\n<p><em>mit roten Bl\u00fcten auch im Dunkeln<\/em><\/p>\n<p>Verstehst Du? Die Bl\u00fcten bleiben rot, auch im Dunkeln!<\/p>\n<p>Die Unsichtbaren ber\u00fchren mich noch mehr als das Unsichtbare oder das fast Unsichtbare. Einmal sagte mir eine junge philippinische Frau: \u201eChandra, ich bin unsichtbar\u201c. \u201eAber warum, was sagst Du da?\u201c fragte ich sie. \u201eNiemand w\u00fcrde mir in der Stra\u00dfenbahn den Sitzplatz \u00fcberlassen, obwohl ich abends sehr m\u00fcde bin, aber sie sehen mich einfach nicht.\u201c Das ist das t\u00e4gliche Leben der Unsichtbaren.<\/p>\n<p><em><strong>Angesichts der offensichtlichen Irrt\u00fcmer und Schreckensszenarien in dieser Welt w\u00e4chst eine neue, undogmatische, humane Spiritualit\u00e4t heran&#8230;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ja, Du hast Recht und ich sehe sie gerne als eine Spiritualit\u00e4t des Zuh\u00f6rens. Der Begriff \u201eSpiritualit\u00e4t\u201c macht mir ein wenig Angst, weil er wiederum trennen kann, und zwar das, was spirituell ist und das, was es nicht ist. Und diese Trennungen sind absolut willk\u00fcrlich, sie erwachsen aus unseren \u00c4ngsten und Vorurteilen, anstatt aus wahren Visionen. Diese unsere Zeiten sind tragisch und haben gleichzeitig keinen Sinn f\u00fcrs Tragische, vielleicht weil das Leid vor allem woanders ist und uns nur streift; und weil wir uns unserem eigenen Leid nicht \u00f6ffnen und es ignorieren, so wie wir die konstante Unzufriedenheit ignorieren, die Gleichg\u00fcltigkeit, die Undankbarkeit gegen\u00fcber der Enormit\u00e4t dessen, was wir haben. Ich glaube, dass wir Praktiken brauchen, \u00dcbungen f\u00fcr ein Verbunden sein mit der F\u00fclle, der Grenzenlosigkeit des Lebens. Oder auch, um sich an unsere Winzigkeit unseres Seins auf einem winzigen Planeten in einer anonymen Galaxie zu erinnern. Um uns noch mehr, im Inneren dieses f\u00fchlbaren Mysteriums, gegenseitig um uns zu k\u00fcmmern und uns noch mehr auf die Suche zu begeben, nicht so sehr nach einem Sinn, denn der liegt im Bereich der Vernunft, sondern nach einem ganzheitlichen Aufnehmen dessen, was uns umgibt und was in uns ist \u2013 und das ist der Bereich des Herzens.<\/p>\n<p>Ich brauche eine Praxis, die mir das Gef\u00fchl gibt, mit etwas verbunden zu sein, das ich nicht unbedingt definieren will, aber von dem ich f\u00fchle, das ich ein Teil, ein St\u00fcck davon bin und das, wenn ich mich damit verbinde, eine fundamentale Batterie in mir aufl\u00e4dt. Dann bin ich bereit, mich dem Menschlichen zu \u00f6ffnen, in mir und au\u00dferhalb von mir.<\/p>\n<p>Eine Spiritualit\u00e4t des Zuh\u00f6rens ist ein Aufnehmen ohne Diskussionen dessen, was in uns ist und was au\u00dferhalb von uns ist, und es bedeutet in keinem Fall eine passive Akzeptanz. Das Leid aufzunehmen kann eine Bereitschaft zum Handeln bedeuten, eine Bereitschaft aktiv nein zu sagen. In diesem \u00e4u\u00dferst anstrengenden Engagement f\u00fcr eine Gewaltfreiheit, die bereits im Zuh\u00f6ren mit inbegriffen ist, und das gleichzeitig so kreativ ist, ist dies offensichtlich keine getrennte Anstrengung f\u00fcr sich, sondern es ist bereits im tiefen Inneren des Zuh\u00f6rens in uns und im Gegen\u00fcber. Und das bedeutet nicht, Konflikten aus dem Weg zu gehen, sondern edle Regeln zu befolgen. Regeln, um uns im Konflikt zu \u00e4ndern, um das, was wir f\u00fchlen und was auch der andere f\u00fchlt, zu legitimieren, um einen \u2013 wenn auch schmerzhaften \u2013 Dialog zu f\u00fchren, um zu lernen, etwas zu sagen, ohne zu bestrafen, ohne zu zerst\u00f6ren. Ich f\u00fcrchte moralische Programme, weil sie riskieren, die in den Schatten zu stellen, die sich dagegen stellen, die sich au\u00dferhalb befinden, und weil sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter explodieren. Zu oft habe ich gesehen, wie sich G\u00fcte in unumst\u00f6\u00dfliche Urteile verwandelt, in Falschheit und unterschwellige Bosheiten hinter einem aufgesetzten L\u00e4cheln. Doppelte Leben, multiple Gesichter. Dem was ich vertraue, ist die Arbeit. Die konstante innere Arbeit, wie die des Bergmanns, des Arbeiters und des Bauern, weil es auch eine Unkontrollierbarkeit der Natur gibt, ver\u00e4nderliche, wachsende Zeiten.<\/p>\n<p>Ein Weg scheint mir immer etwas zu sein, was sich h\u00e4uten muss, wo ich meinen Kopf riskiere, in dem Sinn, dass Konditionierungen \u2013 geerbte und ungefilterte Ideen und Meinungen und unver\u00e4nderliche verbale Konstrukte \u2013 demoliert werden, und auch die neuen Pers\u00f6nlichkeiten, die wir mit unserer Selbsterz\u00e4hlung bauen. In jedem von uns ist ein harter Kern, aus Stein, den wir Ich nennen und von dem aus wir die Welt sehen, von dem aus wir auf andere treffen, ohne uns jemals wirklich ver\u00e4ndern zu lassen, so wie es stattdessen passieren w\u00fcrde, wenn es ein fl\u00fcssiger oder weicher Kern w\u00e4re. Und wir fragen uns nie, mit welchen Augen wir sehen und wie viel Staub auf unseren Augen liegt. Wir brauchen Stille, um all das zu h\u00f6ren, was in uns keine Aufenthaltserlaubnis hat, um erst dann den anderen h\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Und wir brauchen Worte, Worte des Guten, Worte die ber\u00fchren, die heilen, die tr\u00f6sten, ja die sogar retten. Und dabei darf man nicht vergessen, dass auch der andere nicht nur menschlich ist, sondern auch animalisch, pflanzlich, der Umwelt entspringend. Es gibt keine Wahrheit au\u00dferhalb der \u00f6kologischen Vision von allem, was da ist und was wir sind. Ich denke an die unz\u00e4hligen Tiere die anonym sterben, ohne dass wir wissen, wer sie waren, wie sie gelebt haben, wen sie geliebt haben, wen sie alleine lassen, wenn sie sterben. Und die Tiere, die nur geboren werden und wachsen, um get\u00f6tet zu werden, Lebewesen ohne Geschichte, ohne Familie, deportiert, eingesperrt, zur Arbeit gezwungen, vernichtet.<\/p>\n<p>Ich schreibe Dir hier eines meiner Gedichte, das vielleicht klarer ist als meine anstrengenden Worte, ich kann besser sprechen, indem ich schreibe oder indem ich mich von der Poesie schreiben lasse. Es ist Teil meines letzten Buches \u201eDas Boxerm\u00e4dchen oder die Pr\u00e4zision der Liebe\u201c:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"281\">Io \u00e8 tanti<\/td>\n<td width=\"321\">Ich bin viele<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e c\u2019\u00e8 chi crolla<\/td>\n<td width=\"321\">und da ist der, der zusammenbricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e chi veglia<\/td>\n<td width=\"321\">und der, der wacht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">chi innaffia i fiori<\/td>\n<td width=\"321\">der die Blumen gie\u00dft<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e chi beve troppo<\/td>\n<td width=\"321\">und der zuviel trinkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">chi d\u00e0 sepoltura<\/td>\n<td width=\"321\">der begr\u00e4bt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e chi ruggisce.<\/td>\n<td width=\"321\">und der br\u00fcllt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">C\u2019\u00e8 un bambino estirpato<\/td>\n<td width=\"321\">Da ist ein ausgel\u00f6schtes Kind<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e una danzatrice infaticabile<\/td>\n<td width=\"321\">eine unerm\u00fcdliche T\u00e4nzerin<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">c\u2019\u00e8 massacro<\/td>\n<td width=\"321\">da ist Massaker<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e ci sono ossa<\/td>\n<td width=\"321\">da sind Knochen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">che tornano luce.<\/td>\n<td width=\"321\">die wieder zu Licht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">Qualcuno spezzetta immagini<\/td>\n<td width=\"321\">Jemand zersplittert Bilder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">in un mortaio,<\/td>\n<td width=\"321\">in einem M\u00f6rser<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">una sarta cuce<\/td>\n<td width=\"321\">eine Schneiderin n\u00e4ht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">un petto nuovo<\/td>\n<td width=\"321\">eine neue Brust<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">ampio<\/td>\n<td width=\"321\">weit<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">che accolga la notte,<\/td>\n<td width=\"321\">die die Nacht aufnimmt,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">il piombo.<\/td>\n<td width=\"321\">das Blei.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">Ci sono parole ossute<\/td>\n<td width=\"321\">Da sind kn\u00f6cherige Worte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e una via del senso<\/td>\n<td width=\"321\">und ein Weg des Sinnes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e una deriva,<\/td>\n<td width=\"321\">eine Drift<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">c\u2019\u00e8 un postino sotto gli alberi,<\/td>\n<td width=\"321\">da ist eine Postbote unter den B\u00e4umen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">riposa<\/td>\n<td width=\"321\">er ruht sich aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e c\u2019\u00e8 la ragione che conta<\/td>\n<td width=\"321\">und da ist die Vernunft, die z\u00e4hlt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">i respiri<\/td>\n<td width=\"321\">die Atemz\u00fcge<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e non bastano<\/td>\n<td width=\"321\">und sie reichen nicht aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">a fare tempio.<\/td>\n<td width=\"321\">um einen Tempel zu bauen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">C\u2019\u00e8 il macellaio<\/td>\n<td width=\"321\">Da ist ein Schlachthaus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e c\u2019\u00e8 un bambino disossato<\/td>\n<td width=\"321\">und da ist ein zerwirktes Kind,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">c\u2019\u00e8 il coglitore<\/td>\n<td width=\"321\">da ist der Erntearbeiter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">di belle nuvole<\/td>\n<td width=\"321\">von sch\u00f6nen Wolken<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e lo scolaro<\/td>\n<td width=\"321\">und der Sch\u00fcler<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">che nomina e non tocca,<\/td>\n<td width=\"321\">der benennt und nicht ber\u00fchrt,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">c\u2019\u00e8 il dormiente<\/td>\n<td width=\"321\">da ist der Schlafende<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e l\u2019insonne che lo sveglia<\/td>\n<td width=\"321\">und der Schlaflose, der ihn aufweckt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">a scossoni<\/td>\n<td width=\"321\">mit heftigen St\u00f6\u00dfen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">con furore<\/td>\n<td width=\"321\">mit der Wut<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">di belva giovane<\/td>\n<td width=\"321\">einer jungen Bestie<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">affamata di sembianze.<\/td>\n<td width=\"321\">hungrig nach Ebenbildern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">Ci sono tutti i tu<\/td>\n<td width=\"321\">Da sind alle Dus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">amati e quelli spintonati via<\/td>\n<td width=\"321\">die geliebten und die weggeschobenen,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">ci sono i noi cuciti<\/td>\n<td width=\"321\">da sind unsere gen\u00e4hten Ichs<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">di lacrime e di labbra<\/td>\n<td width=\"321\">aus Tr\u00e4nen und aus Lippen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">riconoscenti. Ci sono<\/td>\n<td width=\"321\">die erkennen. Da sind<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">inchini a braccia spalancate<\/td>\n<td width=\"321\">Verbeugungen und offene Arme<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">e maledizioni bestemmiate<\/td>\n<td width=\"321\">und gefluchte Verw\u00fcnschungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">in faccia al mondo.<\/td>\n<td width=\"321\">ins Angesicht der Welt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">Ci sono tutti, tutti quanti,<\/td>\n<td width=\"321\">Da sind alle, alle zusammen,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">non in fila, e nemmeno<\/td>\n<td width=\"321\">nicht in Reihe und Glied, und auch nicht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">in cerchio,<\/td>\n<td width=\"321\">im Kreis,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">ma mescolati come farina e acqua<\/td>\n<td width=\"321\">aber gemischt wie Mehl und Wasser<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">nel gesto caldo<\/td>\n<td width=\"321\">im warmen Teig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">che fa il pane:<\/td>\n<td width=\"321\">aus dem Brot wird:<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"281\">io \u00e8 un abbraccio.<\/td>\n<td width=\"321\">Ich ist eine Umarmung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Man glaubt ja allgemein, dass nur der den anderen etwas sagen kann, der sich selber von seiner eigenen Last befreit hat. Ist es hingegen vielleicht eher so, dass man gerade durch das Ann\u00e4hern an die anderen seine eigenen Wunden heilen kann?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Rumi, der gro\u00dfe t\u00fcrkische Prophet, der um 1200 herum in Tadschikistan geboren wurde, sagt in einem seiner Gedichte:<\/p>\n<p>Die Wunde ist der Punkt, an dem das Licht in dich eindringt.<\/p>\n<p>Wenn wir also, anstatt unsere Wunden zu verw\u00fcnschen, anstatt sie zu ignorieren und weiterzumachen wie vorher, anstatt es unbedingt schaffen zu wollen, wir uns einen Augenblick still verhalten und ihnen zuh\u00f6ren, sie vernehmen, sie lesen und sie sprechen lassen, dann werden wir zu Sch\u00fclern der Wunden; dann werden sie sich, auch wenn es schmerzhaft ist und lange dauert, aufl\u00f6sen und zu Staub zerfallen. Und dann kann das Licht der Erkenntnis eindringen. Ich habe \u00fcber Jahre hinweg unter dem schweren Gewicht einer unverzeihlichen Kindheit gelitten, mein Leiden hatte keinen Namen, was konnte ich schon sagen? \u201eIch habe meine Kindheit \u00fcberlebt?\u201c Alle h\u00e4tten gelacht, oder besser mich ausgelacht. Aber es ist so, und als ich das Leid angenommen habe und mich vom Leid orientieren lie\u00df, habe ich es als legitim und echt empfunden. Ich habe aufgeh\u00f6rt, es ignorieren zu wollen oder \u201etrotzdem\u201c leben zu wollen, stattdessen habe ich \u201emit\u201c dem Leid gelebt, und so begann ich den Weg der Schulung und Alphabetisierung. Ich habe mir eine neue Grammatik beibringen lassen, ein W\u00f6rterbuch der Wunden. Und wei\u00dft Du, was passiert ist, seitdem ich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck meine Wunden respektierte? Ich habe die der anderen kennengelernt. Man kann kein St\u00fcck des Weges auslassen, man kann nicht die Wunden der anderen aufnehmen, wenn man nicht die eigenen aufgenommen hat. Und man kann noch nicht einmal erwarten, geheilt zu werden, das wird nie passieren. Wir sind unsere Wunden und durch diese Wunden kommt das Licht der Erkenntnis zu uns. Und die Erkenntnis bedeutet Freude, immer. So wie wir sagen: \u201eEs freut mich, Dich kennenzulernen\u201c. Ja, Freude, sich selber kennenzulernen und sich neu, vibrierend und offen in die Welt zu begeben. Das Wort ist ein gro\u00dfes Risiko, es bringt uns aus unserem Versteck heraus und das brauchen wir so sehr. Ich treffe auf Boxer-Kinder, auf Kinder, die darum k\u00e4mpfen, zu \u00fcberleben, und seitdem ich mir eingestehe, dass ich es auch bin, habe ich meine sch\u00f6nen mir selber auferlegten Masken abgenommen und bin aus dem Spiel der Welt ausgeschieden und in das Spiel meines eigenen Lebens eingetreten: man erkrankt, man wird \u00e4lter, man stirbt. Und diese drei Boten, die Krankheit, das Alter und der Tod, sind drei engelhafte Besucher. Wenn ich sie annehme und sie nicht leugne und mich nicht von der kollektiven Vision der Verneinung und der Flucht all dessen, was verletzt, erschlagen lasse, dann kommt durch unsere Wunden das Licht. Genau sie sind der Weg und die Art, durch die das Licht in uns eindringt. Am Leben zu sein, wenn man einmal geboren wird, ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern man muss wieder und wieder geboren werden. Ich kann die H\u00e4rte des Lebens nicht von seiner Gro\u00dfartigkeit trennen. Ich bin ein gesamtes Mysterium. Und davor verbeuge ich mich.<\/p>\n<p>Adrienne Rich, eine amerikanische Dichterin, sagt: \u201eDer Moment des Wandels ist die einzige Poesie\u201c.<\/p>\n<p>Und welcher Moment ist nicht auch Wandel, wenn wir wach sind? Jetzt ist jetzt ist jetzt. Genau jetzt, w\u00e4hrend ich schreibe, w\u00e4hrend Du liest. \u201eAtme, du lebst!\u201c, wie Thich Nhat Hanh sagt.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung aus dem Italienischen von Evelyn Rottengatter<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den kuriosen Pfaden, auf denen das Leben beizeiten wandelt, treffe ich \u2013 diesmal per Telefon und Internet \u2013 Chandra Candiani, Poetin, \u00dcbersetzerin und Lehrerin vieler Dinge f\u00fcr Menschen jeden Alters. 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