{"id":1797790,"date":"2024-02-08T18:33:42","date_gmt":"2024-02-08T18:33:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1797790"},"modified":"2024-02-08T18:36:09","modified_gmt":"2024-02-08T18:36:09","slug":"ausbeutung-gegenwehr-und-alternativen-fuenf-dokumentarfilme-ueber-arbeit-wuerde-und-oekologische-herausforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/02\/ausbeutung-gegenwehr-und-alternativen-fuenf-dokumentarfilme-ueber-arbeit-wuerde-und-oekologische-herausforderungen\/","title":{"rendered":"Ausbeutung, Gegenwehr und Alternativen &#8211; f\u00fcnf Dokumentarfilme \u00fcber Arbeit, W\u00fcrde und \u00f6kologische Herausforderungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Arbeit hat viele Gesichter. Als Erwerbsarbeit dient sie dem Lebensunterhalt, ist eine mehr oder weniger erzwungene Notwendigkeit. Je ungeliebter die Arbeit, desto mehr wird der Lohn zum Schmerzensgeld. Aber er kann auch als Belohnung oder wohlverdiente Anerkennung verstanden werden. F\u00fcr manche ist die Arbeit an sich schon lohnend, weil sie sie gerne tun und einen Sinn darin sehen, oder weil sie die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz sch\u00e4tzen. Andere w\u00fcrden gerne lohnarbeiten, finden aber keine Stelle oder bekommen keine Arbeitserlaubnis.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist aber nur die eine H\u00e4lfte der Arbeit. Die andere H\u00e4lfte ist die unbezahlte Arbeit, die viel zu oft unsichtbar ist, ohne die aber eine Gesellschaft kaum funktionieren k\u00f6nnte. Zum einen ist das die Versorgung von Angeh\u00f6rigen, die immer noch \u00fcberwiegend von Frauen in Familien geleistet wird. Zum anderen arbeiten viele Menschen freiwillig in sozialen, \u00f6kologischen, kulturellen und politischen Bereichen. Beispielsweise indem sie diejenigen, die in der Lohnarbeit ausgebeutet werden, solidarisch unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3><strong>Zerst\u00f6rung von Natur und Menschen<\/strong><\/h3>\n<p>Die herrschende kapitalistische, gewinnorientierte Wirtschaftsweise hat die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen in einem solchen Ausma\u00df zerst\u00f6rt, dass die Existenz der Menschheit durch Klimakatastrophe und Artensterben bedroht ist. Im Globalen S\u00fcden k\u00f6nnen viele schon heute nicht mehr \u00fcberleben, die Folgen sind jedoch zunehmend auch hier im Globalen Norden sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Auch arbeitende Menschen werden durch diese Wirtschaftsweise zerst\u00f6rt. Im Globalen S\u00fcden m\u00fcssen viele schon von Kindheit an unter gesundheitssch\u00e4digenden Bedingungen schwere Arbeit leisten. Aber auch hierzulande wird vor allem k\u00f6rperliche Arbeit immer weniger wertgesch\u00e4tzt, und auch hier werden die K\u00f6rper der Arbeitenden ausgenutzt und vernutzt. Wer nicht k\u00f6rperlich arbeitet, sondern dem Management mehr oder weniger kreativ zuarbeitet, soll dies unter vollem pers\u00f6nlichem Einsatz und mit Engagement tun. Diese Ausbeutung zielt weniger auf den K\u00f6rper \u2013 wenngleich Schreibtischarbeit auch sehr ungesund sein kann \u2013, sondern auf das Denken und F\u00fchlen der Arbeitenden. Es ist \u00fcberall die Gewalt der Verh\u00e4ltnisse, die viel zu viele dazu zwingt, sich das gefallen zu lassen.<\/p>\n<h3><strong>Arbeitszeit ist Lebenszeit<\/strong><\/h3>\n<p>So wie bisher kann es nicht weitergehen. Aber was w\u00e4ren Alternativen, und wer entscheidet dar\u00fcber? Zu Corona-Zeiten kam der Begriff der \u201esystemrelevanten Arbeit\u201c auf, und damit auch die Frage, was Menschen zum Leben brauchen. Den gut gemeinten klatschenden Beifall von den Balkonen haben viele Pflegekr\u00e4fte als zynisch empfunden, denn davon konnten sie sich nichts kaufen.<\/p>\n<p>Bei Arbeitsk\u00e4mpfen in der Pflege und in anderen Bereichen geht es nicht nur um mehr Lohn. Der ist zwar notwendig, solange wir in einer Welt leben, in der vieles am Geld h\u00e4ngt und Lohnarbeit n\u00f6tig ist, um daran teilhaben zu k\u00f6nnen. Aber es geht auch um die Arbeitsbedingungen, denn Arbeitszeit ist Lebenszeit, die w\u00fcrdige Verh\u00e4ltnisse braucht.<\/p>\n<p>Im Kulturzentrum <a href=\"https:\/\/regenbogenfabrik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regenbogenfabrik<\/a> in Berlin-Kreuzberg gab es im Herbst 2023 eine <a href=\"https:\/\/netz-bb.netz.coop\/index.php?id=102\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dokumentarfilmreihe zum Thema Arbeit<\/a>, mit anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen mit den Filmemacherinnen. Es ging um prek\u00e4re Arbeit und Ausbeutung, um die Frage nach der Menschenw\u00fcrde in der Arbeit und um Solidarit\u00e4t und Widerstand, aber auch um Utopien und um anderes, selbstverwaltetes Arbeiten.<\/p>\n<h3><strong>\u201eRegeln am Band bei hoher Geschwindigkeit\u201c<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1797951 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Regeln-am-Band_5c75dbbe7f.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"382\" \/>In ihrem 2020 fertiggestellten Abschlussfilm \u201e<a href=\"https:\/\/docfilm42.de\/film\/regeln-am-band-bei-hoher-geschwindigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit<\/a>\u201c nimmt Yulia Lokshina, Absolventin der Filmhochschule M\u00fcnchen, die Arbeitsbedingungen migrantischer LeiharbeiterInnen in der Fleischverarbeitung der Firma T\u00f6nnies in den Blick. Sie wollte keinen aktivistischen Film drehen, die Passgenauigkeit mit den Skandalen und Protesten um dieses Unternehmen in der Coronazeit ergab sich zuf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Der Film beginnt mit der Erz\u00e4hlung \u00fcber den Tod eines Arbeiters in einer Maschine der Fleischfabrik, w\u00e4hrend Schweine in monotonen Bewegungen Kugeln hin und her rollen. Es folgt ein Mosaik von Eindr\u00fccken aus der Lebensrealit\u00e4t der ArbeiterInnen, beispielsweise \u00fcberlange Wegezeiten, \u00fcberteuertes Wohnen in Gruppenunterk\u00fcnften, sinnfreier Sprachkurs. Es gibt auch solidarische Unterst\u00fctzung durch \u00f6ffentliche Veranstaltungen, Beratung und \u00dcbersetzungshilfen. Eine Frau begleitet eine Arbeiterin, die ins Gef\u00e4ngnis kam, weil sie in einer psychischen Ausnahmesituation keine Hilfe fand und ihr neugeborenes Baby in einem Geb\u00fcsch ablegte.<\/p>\n<p>Ein M\u00fcnchner Gymnasium hat f\u00fcr diesen Film Bertolt Brechts Theaterst\u00fcck \u201eDie heilige Johanna der Schlachth\u00f6fe\u201c einge\u00fcbt. Der Lehrer versucht \u2013 mitunter recht belehrend \u2013 die eher passiven Sch\u00fclerInnen zu eigenen \u00dcberlegungen anzuregen. Beispielsweise zur Frage, ob KonsumentInnen mehr f\u00fcrs Fleisch zahlen sollten. Der Film endet mit einer verst\u00f6renden Performance der Sch\u00fclerInnen in einem n\u00e4chtlich verschneiten Wald.<\/p>\n<p>Mittlerweile wurden die gesetzlichen Regelungen f\u00fcr Werkvertr\u00e4ge und Leiharbeit in der Fleischindustrie ver\u00e4ndert. Damit sind jedoch die Fragen nach den Arbeits- und Lebensbedingungen der WanderarbeiterInnen, die der Film sehr deutlich offenlegt, noch lange nicht gel\u00f6st.<\/p>\n<h3><strong>\u201eWork Hard \u2013 Play Hard\u201c<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1797970 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_work-hard-play-hard_ef2acb4bd4.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"379\" \/>Ganz andere Formen von Entw\u00fcrdigung in der Arbeit stellt Carmen Losmann mit \u201e<a href=\"https:\/\/docfilm42.de\/film\/work-hard-play-hard\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Work Hard \u2013 Play Hard<\/a>\u201c vor. Nachdem sich 2006\/2007 innerhalb kurzer Zeit drei Mitarbeiter des Autobauers Renault in Frankreich das Leben genommen hatten \u2013 ein IT-Spezialist und zwei Ingenieure \u2013 wollte die Filmemacherin mehr wissen \u00fcber die Hintergr\u00fcnde. Es war die Zeit, als viele Unternehmen umstrukturiert wurden. Neue Formen der Arbeitsorganisation mit flacheren Hierarchien wurden eingef\u00fchrt, um die kreativen Ressourcen der MitarbeiterInnen noch besser auszunutzen.<\/p>\n<p>Der Film dokumentiert die Einf\u00fchrung von Managementmethoden zur Optimierung der Ausbeutung in Unternehmen in Deutschland. An den Beispielen eines neuen Unilever-B\u00fcrohauses und der Hamburger Hafencity zeigt er, wie Firmengeb\u00e4ude so gestaltet werden, dass sie nicht mehr an Arbeit erinnern. Die informelle Kommunikation in der Kaffeepause soll zur Quelle von Innovationen und Produktivit\u00e4tsentwicklung werden. In der pers\u00f6nlichen Atmosph\u00e4re sollen die MitarbeiterInnen so vom Geist des Unternehmens durchdrungen werden, dass sich das Streben nach Umsatzwachstum und Gewinnmaximierung tief in ihren Bed\u00fcrfnisstrukturen verankert.<\/p>\n<p>Unternehmensberatungen bieten Methoden f\u00fcr die Personal- und Teamentwicklung an, bei denen der ganze Mensch mit K\u00f6rper, Geist und Seele gefordert ist. Alles steht im Dienst der Karriere, und es scheint keinen Unterschied mehr zu geben zwischen den Interessen der Besch\u00e4ftigten und denen des Unternehmens. Die solcherart konditionierten Angestellten sollen den immer neuen Anforderungen des \u201eChange Management\u201c flexibel und hoch motiviert nachkommen.<\/p>\n<p>Die Freundlichkeit der maskenhaften Gesichter und die standardisierten \u00c4u\u00dferungen k\u00f6nnen die K\u00e4lte der realen Gewalt kaum verstecken. Manche Geb\u00e4ude strahlen den Charme von Zuchtanstalten oder Gef\u00e4ngnissen aus. Der Film wurde 2011 fertiggestellt und wirft Fragen nach Macht und Entw\u00fcrdigung auf, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in der ganzen auf entfremdeter Arbeit beruhenden Gesellschaft.<\/p>\n<h3><strong>\u201eFrauen bildet Banden\u201c<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1797972 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Frauen-bildet-Banden_30dfe0b9b1.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"374\" \/>Das FrauenLesbenFilmCollectif LasOtras ver\u00f6ffentlichte 2019 den Film \u201e<a href=\"http:\/\/lasotras.de\/roteZ.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauen bildet Banden \u2013 eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora<\/a>\u201c. \u00dcber mehrere Jahre hat das Kollektiv mit vielen Freundinnen die Geschichte der Frauengruppe nachgezeichnet, die in der BRD der 1970er und 80er Jahre mit militanten Aktionen von sich reden machte.<\/p>\n<p>Zeitgenossinnen und Dabeigewesene \u2013 Letztere anonymisiert \u2013 berichten \u00fcber Diskussionen in der Frauenbewegung und \u00fcber die Entstehung der Roten Zora aus den Revolution\u00e4ren Zellen (RZ) und \u00fcber ihre Aktionen. Die Kulturwissenschaftlerin Katharina Karcher, die 2018 ihre Doktorarbeit \u201e<a href=\"https:\/\/www.assoziation-a.de\/buch\/Sisters_in_Arms\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sisters in Arms<\/a>\u201c (bewaffnete Schwestern) \u00fcber feministische Militanz in Deutschland ver\u00f6ffentlicht hat, kommentiert dies. Eingeblendet werden historische Fotos und Kampfsportszenen, und zum Schluss gibt es aktuelle Kommentare von Frauen aus aller Welt.<\/p>\n<p>Die Rote Zora griff Themen allt\u00e4glicher patriarchaler Gewalt auf: Vergewaltigungen, den Abtreibungsparagrafen 218, Gewalt gegen Frauen durch Frauen\u00e4rzte und Frauenhandel, Zwangssterilisationen in der damals so genannten \u201eDritten Welt\u201c sowie Gen- und Reproduktionstechnologien. Die Frauen prangerten die von ihnen als T\u00e4ter Identifizierten an und ver\u00fcbten in kleinen, klandestinen Gruppen Anschl\u00e4ge auf Institutionen, R\u00e4ume und Autos. Dabei achteten sie darauf, dass keine Menschen zu Schaden kamen.<\/p>\n<p>Als Textilarbeiterinnen der deutschen Firma Adler in S\u00fcdkorea streikten, ver\u00fcbte die Rote Zora Brandanschl\u00e4ge auf Adler-Gesch\u00e4fte in Deutschland, mit denen die Sprinkler-Anlagen ausgel\u00f6st wurden. Mit der Androhung weiterer Anschl\u00e4ge gelang es der Gruppe, die Forderungen der Streikenden wirksam zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Film gibt Einblicke in die Geschichte feministischer K\u00e4mpfe, die Fragen aufwerfen nach Militanz und internationaler Solidarit\u00e4t. Eine Protagonistin betont, dass das gemeinsame Handeln damals \u00fcber ideologische Unterschiede hinweghelfen. In der Ablehnung von Gen- und Reproduktionstechnologie waren sich die Frauen damals jedoch offensichtlich einig \u2013 was Fragen nach feministischer Positionierung heute aufwirft.<\/p>\n<h3><strong>\u201eDer laute Fr\u00fchling\u201c<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1797973 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Der-laute-Fruehling_cafde56e4f.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"373\" \/>Johanna Schellhagens Film \u201e<a href=\"https:\/\/de.labournet.tv\/project\/der-laute-fruehling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der laute Fr\u00fchling \u2013 Gemeinsam aus der Klimakrise<\/a>\u201c <em>(<\/em><a href=\"https:\/\/www.grueneliga-berlin.de\/publikationen\/der-rabe-ralf\/aktuelle-ausgabe\/rezensionen-15\/#lauter-fruehling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Rabe Ralf August 2022, S. 23<\/em><\/a><em>)<\/em> ist ebenfalls aus einem Kollektiv heraus entstanden. Labournet.tv produziert eigene Filme, archiviert und untertitelt alte und neue Filme aus der ArbeiterInnenbewegung aus aller Welt und ver\u00f6ffentlicht sie kostenlos online.<\/p>\n<p>Die Filmemacherin m\u00f6chte herausfinden, wie der Klimawandel aufgehalten werden kann. Im ersten Teil ihres Films zeigt sie Aktionen der Klimabewegung und befragt AktivistInnen und WissenschaftlerInnen zur Situation. Ihr ern\u00fcchterndes Fazit: Es hat alles nichts gebracht. Die CO\u2082-Emissionen nehmen zu, der Klimawandel schreitet voran.<\/p>\n<p>Sie fragt auch nach der Wirksamkeit anderer sozialer Bewegungen, die seit 20 Jahren auf die Stra\u00dfe gehen, 2001 in Argentinien, dem sogenannten Arabischen Fr\u00fchling 2010, in den letzten Jahren in Frankreich, Chile, Iran und anderen L\u00e4ndern. Auch Black Lives Matter oder linke Parteien \u2013 wie Podemos in Spanien und Syriza in Griechenland oder die Versuche von Bernie Sanders in den USA \u2013 konnten nichts Grundlegendes \u00e4ndern. Was kommt danach und wer hat die Macht f\u00fcr Ver\u00e4nderungen?<\/p>\n<p>Der zweite Teil des Films von 2022 zeigt das Fr\u00fchjahr 2024 in animierten gezeichneten Szenen. Es kommt zu Platzbesetzungen, die sich zu einer Revolution auswachsen. Die ArbeiterInnen \u00fcbernehmen die Macht und die Firmen, es gibt keinen Staat mehr, niemand zahlt mehr Miete. Im Radio rufen Revolution\u00e4rInnen auch Polizei und Milit\u00e4r auf, sich der Revolution anzuschlie\u00dfen. Wo f\u00fcr unn\u00fctze Produkte Rohstoffe und Energie verbraucht werden, wird die Produktion eingestellt. Lebensnotwendiges wird weiterhin hergestellt, Verkehr und Gesundheitsversorgung aufrechterhalten. Die Menschen diskutieren am Arbeitsplatz und erleben, was Selbsterm\u00e4chtigung bedeutet. Zum Beispiel nicht mehr fragen zu m\u00fcssen, ob du bei der Arbeit aufs Klo gehen darfst. Es geht nicht konfliktfrei ab, aber die Vorhut einer neuen Welt wird sichtbar.<\/p>\n<p>Der Film wirft Fragen nach sinnvollem politischem Engagement und nach sinnvoller Arbeit auf und spricht die Hoffnung auf die Selbstorganisationskr\u00e4fte der Arbeitenden an. M\u00fcssten nicht AktivistInnen in all die lebensnotwendigen Arbeitsbereiche gehen, um dort an der Transformation mitzuwirken?<\/p>\n<h3><strong>\u201eTaste of Hope\u201c<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1797974 alignleft\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Taste-of-Hope_6239fec0a4.jpg\" alt=\"\" width=\"256\" height=\"364\" \/>Die genossenschaftlich betriebene Teebeutelfabrik Scop Ti in S\u00fcdfrankreich hat eine bewegte Geschichte. Als der Mutterkonzern Unilever das florierende Unternehmen 2011 schlie\u00dfen wollte, um die Produktion nach Polen zu verlegen, besetzten die ArbeiterInnen ihre Fabrik. Nach 1336 Tagen gewannen sie den Kampf vor Gericht und produzieren nun in Selbstverwaltung.<\/p>\n<p>Mit \u201e<a href=\"https:\/\/docfilm42.de\/film\/taste-of-hope\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Taste of Hope<\/a>\u201c begleitet Laura Coppens die ArbeiterInnen durch die M\u00fchen, sich in der Konkurrenz des Marktes zu behaupten. Dass sie dabei sein darf, wenn delikate Themen besprochen werden, zeugt vom Vertrauensverh\u00e4ltnis, das sie w\u00e4hrend der Dreharbeiten aufgebaut hat. Die Perspektive ist einf\u00fchlsam begleitend, ohne etwas zu besch\u00f6nigen. Am Beispiel von Scop Ti wird deutlich, wie viele Kompromisse das Bestehen in der Marktwirtschaft verlangt.<\/p>\n<p>Wenn die Kamera durch die riesigen Produktionshallen f\u00e4hrt, wird sinnlich erfahrbar, welche Herausforderungen in kollektiv organisierter Fabrikarbeit stecken. Wenn eine Maschine kaputtgeht, ist das existenzbedrohend, denn es gibt keinen Ersatz und eine Reparatur ist teuer. Manches l\u00e4sst sich mit Erfahrung und Geschick selbst reparieren. Wenn zu viel Ausschuss produziert wird, oder wenn sich mal wieder zu viele nicht an die notwendigen Auflagen f\u00fcr Ordnung und Sauberkeit halten, dann stellt das auch Fragen an das Miteinander und die gemeinsamen Werte.<\/p>\n<p>Die ArbeiterInnen haben sich nicht zusammengetan, weil sie unbedingt selbstverwaltet wirtschaften wollten, sondern die vorhandene Belegschaft hat um den Erhalt ihrer Arbeitspl\u00e4tze gek\u00e4mpft. Welches gemeinsame Selbstverst\u00e4ndnis bildet sich dabei heraus? Welche Rolle sollen beispielsweise die Vergangenheit und der erfolgreiche Kampf in der Au\u00dfendarstellung spielen? Oder versteht sich die Genossenschaft jetzt als ganz normale Firma?<\/p>\n<p>Der 2019 ver\u00f6ffentlichte Film zeigt die vielschichtigen Herausforderungen, vor denen selbstverwaltete Betriebe stehen. Er wirft Fragen auf \u2013 danach, wie ein solcher Betrieb sich sinnvoll nach au\u00dfen pr\u00e4sentieren kann, wie auch nach der Gestaltung der inneren Organisation und Kommunikation.<\/p>\n<h3><strong>Was w\u00e4re, wenn &#8230;?<\/strong><\/h3>\n<p>In politischen, vor allem klimapolitischen Diskussionen bleibt die Rolle der Arbeit oft unterbelichtet. Dabei schafft das Zusammenspiel von menschlicher Arbeit und Natur die Grundlagen des Lebens. Jede und jeder nutzt t\u00e4glich die Ergebnisse der Arbeit von anderen, und viele f\u00fcgen diesem Gemeinsamen selbst etwas hinzu. Liegt nicht darin ein gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen? Was w\u00e4re, wenn Menschen selbst entscheiden und miteinander aushandeln k\u00f6nnten, was sie arbeiten m\u00f6chten, welche Produkte und Leistungen sie ben\u00f6tigen, in welcher Qualit\u00e4t und welcher Menge, und wie sie diese herstellen m\u00f6chten? Wie m\u00fcsste eine solche Gesellschaft ohne Ausbeutung von Mensch und Natur gestaltet sein?<\/p>\n<p>Dieser Artikel erscheint in der Ausgabe Februar\/M\u00e4rz 2024 der Berliner Umweltzeitung <a href=\"https:\/\/www.grueneliga-berlin.de\/publikationen\/der-rabe-ralf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Rabe Ralf<\/a>. Die Zeitung braucht dringend Unterst\u00fctzung: <a href=\"https:\/\/www.grueneliga-berlin.de\/publikationen\/der-rabe-ralf\/aktuelle-ausgabe\/brandbrief\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.grueneliga-berlin.de\/publikationen\/der-rabe-ralf\/aktuelle-ausgabe\/brandbrief\/<\/a>.<\/p>\n<p><em><strong>Dieser Artikel ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung \u2013 Nicht kommerziell \u2013 Keine Bearbeitungen 3.0 Deutschland) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen darf er verbreiten und vervielf\u00e4ltigen werden.<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Transparenzhinweis: Die Autorin war als Vorstandsmitglied des NETZ f\u00fcr Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V. (NETZ BB) selbst aktiv an der Veranstaltungsreihe beteiligt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Reihe in der <\/em><a href=\"https:\/\/regenbogenfabrik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Regenbogenfabrik<\/em><\/a><em> wurde vom Netz BB in Kooperation mit <\/em><a href=\"https:\/\/docfilm42.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>docfilm42 e.V.<\/em><\/a><em> durchgef\u00fchrt, gef\u00f6rdert von der <\/em><a href=\"https:\/\/www.stiftungmunda.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Stiftung Menschenw\u00fcrde und Arbeitswelt<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Film \u201eTaste of Hope\u201c wurde dort im Rahmen des <\/em><a href=\"https:\/\/letsdok.de\/film\/taste-of-hope\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Dokumentarfilmfestivals LetsDok<\/em><\/a><em> gezeigt. Die Autorin verwendet hier Formulierungen aus ihrer Filmbesprechung in der Zeitschrift <\/em><a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2019\/10\/geschmack-der-hoffnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Graswurzelrevolution vom Oktober 2019<\/a><em>, ohne dies gesondert kenntlich zu machen<\/em><em>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeit hat viele Gesichter. Als Erwerbsarbeit dient sie dem Lebensunterhalt, ist eine mehr oder weniger erzwungene Notwendigkeit. Je ungeliebter die Arbeit, desto mehr wird der Lohn zum Schmerzensgeld. Aber er kann auch als Belohnung oder wohlverdiente Anerkennung verstanden werden. 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