{"id":1797043,"date":"2024-02-05T07:06:57","date_gmt":"2024-02-05T07:06:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1797043"},"modified":"2024-02-05T07:06:57","modified_gmt":"2024-02-05T07:06:57","slug":"gegen-diese-gegenwart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/02\/gegen-diese-gegenwart\/","title":{"rendered":"Gegen diese Gegenwart"},"content":{"rendered":"<p><strong>Milo Rau erkl\u00e4rt in seinen Z\u00fcrcher Poetikvorlesungen nicht nur seine Arbeitsweise, sondern auch der \u00abtotalen Gegenwart\u00bb den Krieg.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:andreas.mauz@theol.uzh.ch\">Andreas Mauz<\/a><\/em>\u00a0 f<em>\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/kultur\/kontertext-gegen-diese-gegenwart\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<p>Milo Rau hat seinen eminenten Platz im Kulturbetrieb nicht durch kleine Br\u00f6tchen und selbstbezogenes Kunstget\u00fcftel erworben. Sein Name steht vielmehr f\u00fcr die grosse Kelle, den entschiedenen Zugriff \u2013 f\u00fcr Radikalit\u00e4t. Insofern h\u00e4tte man als Untertitel seines aktuellen Buches eher <em>Ein Programm<\/em>, <em>Ein Appell <\/em>oder \u00e4hnliches erwartet, weniger jedoch den braven <em>Ein Essay<\/em>. Doch steht der gar nicht brave Appell Raus ohnehin schon im Haupttitel: <em>Die R\u00fcckeroberung der Zukunft<\/em>. Zu dieser will das Buch anleiten. Die Zukunft ist der Gegenwart abzutrotzen, da diese \u2013 so die Diagnose \u2013 eine \u00abtotale\u00bb ist:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u00ab<\/em><em>Totale Gegenwart<\/em>: die absolute Seinsvergessenheit, das absolute Wegsacken des Zusammenhangs, der metaphysischen Leitlinie. [\u2026] Die Kunst [\u2026] muss dagegen vor allem eines tun: Vergangenheit erforschen und Zukunft zur\u00fcckerobern. Sie muss der Gegenwart hinten und vorne die Ausg\u00e4nge freihalten, um uns [\u2026] wieder in geschichtliche Bewegung zu bringen. Denn nur eine offene Gegenwart, in der man aus Distanz zum Geschehen Stellung nehmen kann, ist darstellbar. Und nur eine darstellbare Gegenwart kann als ver\u00e4nderbar begriffen werden.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist die grosse Kelle im Modus des Essays. Die milit\u00e4rischen Konnotationen der \u00abR\u00fcckeroberung\u00bb zeugen von der Entschiedenheit \u2013 oder eben: Militanz \u2013, die Raus B\u00fchnen- und Filmarbeiten ebenso bestimmen wie deren Reflexion. Die Lekt\u00fcre seines Buches, basierend auf den Z\u00fcrcher Poetikvorlesungen von 2022, lohnt sich. In drei Teilen gibt es eine dichte Zwischenbilanz von Raus k\u00fcnstlerisch-aktivistischem Engagement. Aber nicht nur das. Auch wer es mit dem Theater nicht so hat \u2013 dem Theater an sich, dem des global agierenden St. Galler Marxisten \u2013, wird dem Band pr\u00e4gnante Thesen zur globalen Gegenwart entnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Hoch zu Ross<\/strong><\/p>\n<p>Denn die Grossdiagnose der \u00abtotalen Gegenwart\u00bb wird im ersten Teil in Aufnahme des neutestamentlichen Bildes der apokalyptischen Reiter aufschlussreich entfaltet. Anders als das sechste Kapitel der Johannesoffenbarung identifiziert Rau nicht vier, sondern f\u00fcnf \u00abReiter\u00bb \u2013 n\u00e4mlich den der <em>\u00dcberinformiertheit<\/em>, der <em>Kritik<\/em>, der <em>Abgrenzung<\/em>, des <em>Moralismus<\/em> und des <em>Realismus<\/em>. Sie bilden \u00abdie Kampftruppe der totalen Gegenwart\u00bb; sie sorgen daf\u00fcr, \u00abdass das Ende eintrifft\u00bb, \u00abl\u00e4hmen\u00bb sie uns doch, \u00abw\u00e4hrend die Welt vor unseren Augen vernichtet wird\u00bb.<\/p>\n<p>Wie Rau in seiner pointierten Analyse verf\u00e4hrt, l\u00e4sst sich anhand des zweiten Reiters n\u00e4her erl\u00e4utern: Im Gegensatz zum linken Gemeinsinn, der den Kritikbegriff hoch- oder gar f\u00fcr unverzichtbar h\u00e4lt, formuliert er eine entschiedene Kritik der Kritik. Sie sei insofern regressiv also sie sich bereitwillig f\u00fcr dieses und gegen jenes positioniere, die fraglichen Zusammenh\u00e4nge letztlich aber doch als alternativlos wahrnehme: \u00abDas als alternativlos erlebte Reale wird nicht als ver\u00e4nderlich, sondern eben nur als kritisierbar dargestellt.\u00bb Wie l\u00e4hmend Kritik faktisch wirken kann, bringt Rau durch die Rede vom \u00abMinimaldissens\u00bb auf den Punkt: Die kleinen Dissense zwischen \u00e4hnlich Sozialisierten und <em>en gros<\/em> Gleichgesinnten (auch und besonders im progressiven Theaterbetrieb) verhindern die Konfrontation mit dem \u00abglobalen Tod [\u2026]: die Uneinigkeit der Wohlmeinenden st\u00e4rkt die Herrschaft des Tats\u00e4chlichen\u00bb. Entsprechend pl\u00e4diert Rau f\u00fcr \u00abGrossz\u00fcgigkeit\u00bb, f\u00fcr eine Entkrampfung der \u00abBinnen-Moral\u00bb \u2013 und damit eben auch gegen die Reiter der Abgrenzung und des Moralismus.<\/p>\n<p>Wo dieser Kavallerie nicht nur durch Kritik, sondern durch Revolte begegnet wird, \u00f6ffnet sich die Gegenwart. Sie wird mehr als \u00abein \u00dcbergangsraum, in dem sich die Zukunft zu realisieren hat\u00bb. Wo dies geschieht, tritt an die Stelle des \u00abkapitalistischen Realismus\u00bb ein \u00abutopischer\u00bb. Rau nimmt ausdr\u00fccklich in Anspruch, dass in seinem <a href=\"http:\/\/www.the-congo-tribunal.com\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Kongo Tribunal<\/em><\/a> (2015\/17) \u2013 der Inszenierung eines Volksgerichts, das \u00fcber die ungeahndeten Verbrechen des Kongokrieges urteilt \u2013 eine zuk\u00fcnftige Praxis internationaler Rechtsprechung aufleuchte.<\/p>\n<p><strong>Absteigen<\/strong><\/p>\n<p>Auf den diagnostischen ersten Teil folgen im zweiten therapeutische Vorschl\u00e4ge, n\u00e4mlich f\u00fcnf \u00abSeinsweisen f\u00fcr das utopische Denken\u00bb, die es erlauben sollen, von jenen Pferden abzusteigen: \u00abdie extreme Erfahrung (anstelle virtueller Information), die radikale Widerspr\u00fcchlichkeit (anstelle des Moralismus), die ekstatische Praxis (anstelle akademischer Kritik), die praktische Solidarit\u00e4t (anstelle identit\u00e4rer Abgrenzung) und die reale Utopie (anstelle des zynischen Realismus)\u00bb. Zur Illustration der \u00abextremen Erfahrung\u00bb verweist Rau exemplarisch auf sein <em>Neues Evangelium <\/em>(2021), das Projekt einer filmischen Adaption des Jesus-Stoffs f\u00fcr die Gegenwart. In Matera, wo bereits Pasolini und Gibson ihre Jesus-Filme gedreht haben, wurde Rau mit der Realit\u00e4t der illegalen Plantagenarbeiter:innen konfrontiert. Deren Erfahrungen, das w\u00fcrdelose Leben in der Versklavung durch die Mafia, geben dem Film seinen Glutkern: Yvan Sagnet, ein kamerunischer Aktivist und Anf\u00fchrer der Streikbewegung, \u00fcbernimmt die Rolle des Jesus. Die Reich Gottes-Bewegung in Galil\u00e4a wird \u00fcberblendet mit der der Aufst\u00e4ndischen in der Basilikata.<\/p>\n<p><strong>Theatralischer Elendstourismus?<\/strong><\/p>\n<p>Raus Arbeiten werden gelegentlich dem Vorwurf ausgesetzt, das Leiden Betroffener dramaturgisch zu funktionalisieren und damit letztlich auch der Wahrnehmbarkeit seiner eigenen Person dienstbar zu machen. Am deutlichsten in der <em>NZZ am Sonntag<\/em> unter dem b\u00f6sen Titel <em><a href=\"https:\/\/magazin.nzz.ch\/nzz-am-sonntag\/kultur\/profiliert-sich-milo-rau-auf-kosten-der-opfer-ld.1754803\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wie erfolgreich ist Milo Rau mit dem theatralischen Elendstourismus?<\/a><\/em> Anna Kardos\u2019 kritisches Portr\u00e4t macht es sich mit dem Essay aber zu leicht. Denn Rau betont nicht nur in seiner zweiten Therapieform nachdr\u00fccklich die Widerspr\u00fcchlichkeiten, in die seine Projekte f\u00fchren. Durch den bewusst gew\u00e4hlten Making-of-Charakter von <em>Das neue Evangelium<\/em> kommt neben den Helden Jesus\/Sagnet eben auch Regisseur Rau zur Darstellung. Daher stellt er im Essay Fragen wie: \u00abWas ist der Unterschied zwischen jemandem wie mir, der in Z\u00fcrich eine Vorlesung h\u00e4lt, und jemandem wie Pussy Riot, die f\u00fcr ihre \u00dcberzeugungen bereit sind, ins Gef\u00e4ngnis zu gehen?\u00bb Daher gibt er im dritten Teil des Essays auch eine ausf\u00fchrliche Kommentierung des St. Galler Projekts <em>Lasst Schepenese heimkehren!. <\/em>Die Forderung, die Mumie heimkehren zu lassen, die durch die handgreifliche \u00c4gyptenbegeisterung des 19. Jahrhunderts in den Besitz des Klosters kam, um dort als ausgewickelte Frauenleiche zur Attraktion zu werden (Besichtigung f\u00fcr Fr. 18.\u2013), diese Forderung wird historisches Unrecht nur zu Handen des Gegenwartsgewissens markieren, nicht aber aufheben: \u00abIst es nicht verr\u00fcckt, die Restitution einer Mumie gerade dorthin ins Auge zu fassen, wo nicht einmal die Rechte lebender Menschen respektiert werden?\u00bb Wer Rau selbstgef\u00e4lligen \u00abElendstourismus\u00bb vorwirft, darf seine anspruchsvolle mitlaufende Selbstbefragung nicht unterschlagen.<\/p>\n<p><strong>Respekt vor Gl\u00fcckskeksen und Propheten<\/strong><\/p>\n<p>Andere Rezensionen wiederum haben den dritten Teil des Essays angegriffen, so Bj\u00f6rn Hayer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2023-09\/die-rueckeroberung-der-zukunft-milo-rau-essay\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in der <em>Zeit<\/em><\/a><em>,<\/em> wenn er die dort formulierten \u00abGesetze f\u00fcr den kommenden Aufstand\u00bb als \u00abGl\u00fcckskeks-Ratschl\u00e4ge\u00bb vorf\u00fchrt. Tats\u00e4chlich haben die jeweiligen Zwischentitel den Sound der Ratgeberliteratur \u2013 <em>Komplexit\u00e4t aushalten, Das Problem bist du selbst, Dranbleiben,<\/em> <em>Sei dem\u00fctig und gelassen<\/em>. Und die (leider nicht eigens diskutierte) Bezeichnung dieser Tugenden als \u00abGesetze\u00bb hat durch deren Verpflichtungscharakter tats\u00e4chlich etwas Irritierendes. Liest man diese aber von ihren beispielbezogenen Entfaltungen her, wird klar: Selbst wenn man Raus Gegenwartsbeschreibung und seine Funktionsbestimmung der Kunst nur mit Einschr\u00e4nkungen teilt, kann man sich eine \u00dcberheblichkeit gegen\u00fcber den \u00abRatschl\u00e4gen\u00bb eigentlich nicht leisten.<\/p>\n<p>Kontroverser als jene Gesetze d\u00fcrfte ohnehin ein Aspekt sein, der in der bisherigen Diskussion des Essays erstaunlich absent war: In Raus utopischer Kelle steckt viel Religion, zumal Christentum. Dass er seine Gegenwartsdiagnose mit apokalyptischer Energie aufl\u00e4dt, Jesus als positiven Helden w\u00e4hlt und die bekannte <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kirche-fordert-busse-von-pussy-riot-a-858829.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pussy Riot-Performance<\/a> als Tempelreinigung feiert, ist nur das eine. Das Andere: Er scheut auf den letzten Zeilen nicht das prophetische Pathos, das durch eine Zukunft, deren R\u00fcckeroberung misslang, nur allzu leicht als Blabla entlarvt werden k\u00f6nnte: \u00abDie heutigen Besitzverh\u00e4ltnisse werden \u00fcber Nacht ihre G\u00fcltigkeit verlieren [\u2026]. Alles, was z\u00e4hlt, ist: bereit sein, gemeinsam. Das ist die Ewigkeit [\u2026]: der Augenschlag zwischen dem, was war, und dem, was sein wird.\u00bb Respekt vor dem Mut, auch diese Sprache zu sprechen. Respekt vor Milo Rau.<\/p>\n<p>Milo Rau: Die R\u00fcckeroberung der Zukunft. Ein Essay. Hamburg: Rowohlt 2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milo Rau erkl\u00e4rt in seinen Z\u00fcrcher Poetikvorlesungen nicht nur seine Arbeitsweise, sondern auch der \u00abtotalen Gegenwart\u00bb den Krieg. 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Infosperber will die grossen Informations-Medien nicht konkurrenzieren, sondern diese erg\u00e4nzen. \u00a9 Das Weiterverbreiten s\u00e4mtlicher auf dem gemeinn\u00fctzigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne K\u00fcrzung und mit Quellenangaben (Autor und \u00abInfosperber\u00bb) verbreitet werden. Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe m\u00f6glichst schon am Anfang des Artikels mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. 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