{"id":1794474,"date":"2024-01-21T14:30:26","date_gmt":"2024-01-21T14:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1794474"},"modified":"2024-01-21T14:30:26","modified_gmt":"2024-01-21T14:30:26","slug":"fair-earth-share-ein-manifest-zur-gerechten-ressourcenverteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/01\/fair-earth-share-ein-manifest-zur-gerechten-ressourcenverteilung\/","title":{"rendered":"Fair-Earth-Share: Ein Manifest zur gerechten Ressourcenverteilung"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Anl\u00e4sslich des 75. Jahrestags der Erkl\u00e4rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10.12.2023 hat Friedrich Fessler, Mitgr\u00fcnder und Vorstand der \u00f6sterreichischen Genossenschaft f\u00fcr Gemeinwohl eG, das Fair-Earth-Share-Manifest ver\u00f6ffentlicht. Es ist ein ambitionierter Vorschlag zur Einf\u00fchrung eines weltweiten dualen Zahlungssystems, das Ressourcenschonung endlich wirtschaftlich machen k\u00f6nnte.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Vor dem Hintergund sozialer Gerechtigkeit werden danach Menschen, Unternehmen und auch staatliche Institutionen belohnt, wenn sie umweltschonend leben, produzieren und arbeiten. Der momentan grassierenden Externalisierung von Umweltkosten k\u00f6nnte so ein dringend notwendiger Riegel vorgeschoben werden. Reichtum wird sich dann auf der Grundlage von gemeinwohlorientiertem Wirtschaften und Leben ganz nat\u00fcrlich umverteilt. Wer verschmutzt, ausbeutet und verschwendet, bezahlt. Wer hingegen umweltgerecht, sozial und fair handelt, wird belohnt. Wir publizieren im Folgenden das gesamte Manifest.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*\u00a0 \u00a0\u00a0 * \u00a0 \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Fair-Earth-Share<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Ein Manifest f\u00fcr ein duales Zahlungssystem zur gerechten Ressourcenverteilung<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>ver\u00f6ffentlicht von Friedrich Fessler am 10.12.2023<\/strong><br \/>\n<strong>anl\u00e4sslich des 75. Jahrestages der Erkl\u00e4rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem zweiten Weltkrieg ist die Weltwirtschaft mit Ausnahme von kurzen Einbr\u00fcchen st\u00e4ndig gewachsen und hat den Menschen in den meisten Regionen der Erde mehr Wohlstand und eine h\u00f6here Lebenserwartung gebracht. Jedoch: ein weiterhin unbegrenztes Wachstum der Wirtschaft und damit Ressourcenverbrauch auf einem begrenzten Planeten ist nicht m\u00f6glich. Die Verschmutzung der Meere, das Versiegeln von B\u00f6den, das Aussterben von Tierarten und die Erhitzung der Erde zeigen uns auf, dass wir eine globale Kurskorrektur ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Wir erkennen, dass Ressourcen wie Land, Wasser oder Luft, die vor Jahrzehnten als unersch\u00f6pflich galten, begrenzt sind und somit stellt sich die Frage, wer hat das Recht diese zu benutzen und zu verschmutzen \u2013 in welchem Umfang und zu welchem Preis. Dabei gibt es Regionen, in denen Menschen im Lebensstandard noch stark aufholen m\u00fcssen und ihnen damit ein steigender Ressourcenbedarf fairerweise zusteht. Umso mehr m\u00fcssen die Menschen, die \u00fcber Geb\u00fchr Ressourcen verbrauchen, zuk\u00fcnftig weniger verbrauchen bzw. die begrenzten Ressourcen effizienter nutzen.<\/p>\n<p>Angenommen wir w\u00fcrden das Wachstum der Wirtschaft so begrenzen, dass es nur mehr im Ausma\u00df der gestiegenen Ressourceneffizienz steigt, k\u00f6nnten wir den Status Quo festschreiben. Den Ressourcenverbrauch am jetzigen Stand einzufrieren reicht aber nicht aus, um zuk\u00fcnftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu erhalten. Global verbrauchen wir mehr Ressourcen als die Erde uns bereitstellt. Der Earth Overshoot Day 2023 war am 2. August, die restlichen fast f\u00fcnf Monate leben wir \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse. Wir verbrauchen nach Berechnungen des Global Footprint Networks global 1,75-mal die Biokapazit\u00e4t der Erde pro Jahr, also 0,75-mal mehr, als wir aus Nachhaltigkeitsperspektive d\u00fcrften. Wir m\u00fcssen weltweit von derzeit 2,6 Global-Hektar pro Person auf einen Verbrauch von 1,5 kommen.<\/p>\n<p>Der globaler Ressourcenverbrauch muss deutlich sinken.<\/p>\n<p>Wer aber entscheidet nun, wieviel ein Mensch an Ressourcen verbrauchen darf? Wir sehen, wir haben es hier mit einer globalen Verteilungs- und Gerechtigkeitsfrage zu tun. Wie kann daf\u00fcr eine gerechte L\u00f6sung aussehen, wenn Teile der Menschheit noch unerf\u00fcllte Grundbed\u00fcrfnisse haben und ihnen ein gr\u00f6\u00dferer Ressourcenverbrauch zusteht, w\u00e4hrend andere, die \u00fcber den Verh\u00e4ltnissen gelebt haben, sich umso mehr einschr\u00e4nken m\u00fcssen, damit wir in Summe das Ziel der Erhaltung der nat\u00fcrlichen Ressourcen f\u00fcr nachkommende Generationen erhalten?<\/p>\n<p><strong>Grundlage der Fair-Earth-Share: die Allgemeinen Menschenrechte der UN<\/strong><\/p>\n<p>Das Grundprinzip des Fair-Earth-Shares leitet sich aus der genau auf den Tag vor 75 Jahren proklamierten Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ab. Artikel 1 der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte (International Bill of Human Rights) lautet: &#8222;Alle Menschen sind frei und gleich an W\u00fcrde und Rechten geboren (All human beings are born free and equal in dignity and rights)&#8220;. Wenn alle Menschen die gleichen Rechte haben, dann folgt daraus, dass sie, im Gegensatz zum jetzigen Zustand, einen gleich gro\u00dfen Anspruch auf die Ressourcen der Erde haben.<\/p>\n<p>Jeder Mensch hat das Anrecht auf den gleichen Anteil an Ressourcenverbrauch pro Zeiteinheit, der sich aus der nachhaltig verf\u00fcgbaren Menge an Ressourcen geteilt durch die Anzahl aller Menschen ergibt. Jeder Mensch kann selbst entscheiden, ob man diesen Anteil ganz f\u00fcr sich nutzen will oder teilweise anderen entgeltlich oder kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen bzw. darauf zu Gunsten einer Schonung der Natur verzichten will.<\/p>\n<p>Die Ressourcen, die uns die Natur innerhalb der planetaren Grenzen zur Verf\u00fcgung stellt, werden dabei rechnerisch anteilig pro Kopf auf die gesamten Menschheit aufgeteilt, der sogenannte \u201eFair-Earth-Share\u201c. Dieser aliquote Anteil wird t\u00e4glich jedem Menschen als gerechte Teilhabe am Ganzen automatisch gutgeschrieben. Dieser umfasst in der ersten Ausbaustufe die Bereiche Fl\u00e4chennutzung, Treibhausgasemissionen, Trinkwasser-, Energie- und Materialverbrauch.<\/p>\n<p><strong>Wie funktionieren die Fair-Earth-Shares konkret?<\/strong><\/p>\n<p>Bei jeder Zahlung wird neben dem Preis in der jeweiligen Staatsw\u00e4hrung auch eine zweite Einheit abgebucht \u2013 die Fair-Earth-Shares. Waren und Dienstleistungen sind also in zwei Preisen angeschrieben, nennen wir es daher duales Preissystem. Der Preis in lokaler Staatsw\u00e4hrung z.B. in Euro bildet sich wie gewohnt frei nach Angebot und Nachfrage. Der zweite Preis in Fair-Earth-Shares wird je nach Ressourcenverbrauch regulatorisch festgelegt und weltweit in ein und derselben Verrechnungseinheit gebucht. Denn die Ressourcen der Erde sind universell, da sie sich von physikalisch messbaren Parametern ableiten. Dieses Ressourcenverbrauchs-Guthaben kennt daher weder Inflation noch Zinsen, so wie ein Kilogramm, eine Sekunde oder ein Meter per Definition einmal festgelegt, weltweit einheitlich und dauerhaft gilt.<\/p>\n<p>Alle nat\u00fcrliche Personen, und nur diese, bekommen t\u00e4glich den gleichen Anteil an Fair-Earth-Shares kostenlos gutgeschrieben. Betriebe erhalten Fair-Earth-Shares, wenn sie Produkte und Dienstleistungen im dualen Preissystem verkaufen. Bei jeder Zahlung werden im Ausma\u00df des anteiligen Ressourcenverbrauchs f\u00fcr Abbau, Herstellung, Transport und Nutzung Fair-Earth-Shares wieder entwertet. Je besser die Kreislaufwirtschaft funktioniert, desto weniger Fair-Earth-Shares kostet ein Produkt oder eine Dienstleistung.<\/p>\n<p>Auch der Staat tr\u00e4gt mit seiner \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge zum Ressourcenverbrauch bei. Daher ist auch der Staat in den Kreislauf der Fair-Earth-Shares eingebunden. \u00d6ffentliche Stellen erhalten Fair-Earth-Shares wie Betriebe beim Verkauf von kommunalen Dienstleistungen. Ein Gro\u00dfteil der staatlich verursachten Ressourcenverbrauchs f\u00fcr Bau und Betrieb von z.B. Stra\u00dfen, Schulen, Krankenh\u00e4user, etc. sowie staatliche Aufgaben von Parlament, Justiz, Polizei, Milit\u00e4r etc. lassen sich nicht individuell zuordnen. Daher wird dieser Verbrauch an Fair-Earth-Shares bei der Bezahlung der Steuern mit eingehoben. So sind nicht nur Betriebe, sondern auch der Staat in der Pflicht, m\u00f6glichst ressourcenschonend zu handeln.<\/p>\n<p>Wenn jetzt ein Mensch mehr verbrauchen will als am Fair-Earth-Share Konto vorhanden, dann muss er oder sie vorher andere Menschen finden, die bereit sind mit geringeren Fu\u00dfabdruck zu leben und ihr oder ihm gegen lokale Staatsw\u00e4hrung diese zus\u00e4tzlichen Guthaben an Fair-Earth-Shares zu verkaufen. Somit zahlt indirekt der Teil der Menschheit, der fr\u00fcher auf Kosten der anderen Menschen die Natur \u00fcber Geb\u00fchr ausgebeutet hat, nun einen Preis in Staatsw\u00e4hrung, der immer h\u00f6her wird, je gr\u00f6\u00dfer das Ungleichgewicht wird und je n\u00e4her wir weltweit an die planetaren Grenzen sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn ein Unternehmen investiert und die Produktion vorfinanziert, dann ben\u00f6tigt es nicht nur ausreichend Geld, sondern auch die n\u00f6tigen Fair-Earth-Shares. Diese k\u00f6nnen nicht wie im modernen Geldsystem als Buchgeld von Gesch\u00e4ftsbanken per Kreditvergabe gesch\u00f6pft werden, denn die gesamte per Kredit gesch\u00f6pfte Menge an Fair-Earth-Shares w\u00fcrde ein Vorgriff auf Ressourcen zuk\u00fcnftige Generationen darstellen. Unternehmen m\u00fcssen daher vorab am Markt zum Handel angebotene Fair-Earth-Shares in Staatsw\u00e4hrung zukaufen, bevor sie in der Produktion Ressourcen und damit Fair-Earth-Shares verbrauchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Somit ist nur in der Wertsch\u00f6pfungskette bei Unternehmen und \u00f6ffentlichen Stellen der Ressourcenverbrauch festzulegen und zu kontrollieren. Nat\u00fcrliche Personen k\u00f6nnen anonym mit ihren Fair-Earth-Shares Guthaben bezahlen, genauso wie sie bisher schon mit Ihren Guthaben in Staatsw\u00e4hrung zahlen. Der Unterschied zwischen Staatsw\u00e4hrungen und den Fair-Earth-Shares liegt darin, dass die Menge an sch\u00f6pfbarer Staatsw\u00e4hrungen keiner fixen Begrenzung unterliegt, w\u00e4hren die Menge der durch t\u00e4gliche Aufbuchung entstandenen Fair-Earth-Shares einer harten nat\u00fcrliche Obergrenze unterliegen.<\/p>\n<p>Systemweit betrachtet kann dadurch die Wirtschaft nur in dem Ma\u00df wachsen und mehr produzieren, wie sie durch effizientere Ressourcennutzung (z.B. durch Kreislaufwirtschaft) pro Einheit weniger Fair-Earth-Shares ben\u00f6tigt. Damit entsteht ein starkes Preissignal, das Innovationen f\u00f6rdert und resourcenschonende G\u00fcter und Dienstleistungen am Markt immer st\u00e4rker nachgefragt werden.<\/p>\n<p>Wenn es zum Beispiel einem Betrieb gelingt, dasselbe Produkt oder dieselbe Dienstleistung mit einem um 10% geringeren Ressourcenverbrauch herzustellen, hat er am Fair-Earth-Share Markt einen gr\u00f6\u00dferen Wettbewerbsvorteil, als wenn es nur um 10% billiger produziert. Denn der Verkauf der Fair-Earth-Shares am freien Markt bringt dem Betrieb aufgrund der gegen\u00fcber dem Geldsystem verknappten Menge mehr Geld ein, als er durch den um 10% h\u00f6heren Deckungsbeitrag verdienen w\u00fcrde. Somit ist es wirtschaftlicher, in Ressourcenschonung zu investieren als in Kostensenkung. Damit dreht sich die Lage, weil derzeit Sch\u00e4den an der Umwelt sich so gut wie nie betriebswirtschaftlich auswirken. Mit der Einf\u00fchrung der Fair-Earth-Shares bekommt der Verbrauch von nat\u00fcrlichen Ressourcen ein Preissignal und das macht die gr\u00fcne Transformation auch betriebswirtschaftlich sinnvoll.<\/p>\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen die Fair-Earth-Shares eingef\u00fchrt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung des dualen Preissystems erfolgt nach einer freiwilligen Erprobungsphase per Gesetz. Es beginnt mit den ressourcenintensivsten Produktgruppen bei denen auch eine ausreichend gute Datenlage und Messbarkeit gegeben ist. Laufend wird sich die Datenlage verbessern und \u00fcber die Jahre kommen weitere Produktgruppen hinzu.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft und die Wirtschaft brauchen Zeit f\u00fcr die Umstellung auf ein duales Preissystem. Einerseits m\u00fcssen Banken, Zahlungsdienstleister, Webshops, Kassensysteme und Buchhaltungsprogramme um eine zweite Parallelbuchung erweitert werden und andererseits muss die Wissenschaft Daten und Berechnungen vorlegen, auf Basis dessen die Parlamente entsprechende Gesetze beschlie\u00dfen sowie Richtlinien und Verordnungen erlassen.<\/p>\n<p>Der Anteil vom Fair-Earth-Share Preis, der im dualen Preissystem bezahlt werden muss, steigt j\u00e4hrlich um 5%, sodass nach 20 Jahren das System zu 100% preiswirksam ist. Ebenso steigt \u00fcber 20 Jahre in 5 Prozent Schritten der Anteil der gegen Staatsw\u00e4hrung handelbaren Fair-Earth-Shares, die \u2013 falls nicht selbst genutzt \u2013 f\u00fcr den Weiterverkauf am freien Markt zu Verf\u00fcgungen stehen.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung kann l\u00e4nderweise erfolgen. Es bedarf dazu nur einer Regelung im Au\u00dfenhandel mit L\u00e4nder, die nicht am Fair-Earth-Share System teilnehmen, analog zur l\u00e4nderspezifischen Umsatzsteuer, die eine Einfuhrumsatzsteuer auf importierte G\u00fcter und eine Vorsteuerabzugsberechtigung f\u00fcr den Export vorsieht.<\/p>\n<p><strong>Warum braucht es Fair-Earth-Shares?<\/strong><\/p>\n<p>Das Fair-Earth-Share System f\u00fchrt dazu, dass Menschen, Unternehmen und auch Staaten bewusst mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen umgehen, Kreislaufwirtschaft sich doppelt rechnet, Kriege um Ressourcen endg\u00fcltig der Vergangenheit angeh\u00f6ren, es zu einem finanziellen Ausgleich zwischen dem globalen Norden und S\u00fcden kommt, die Schere zwischen Arm und Reich wieder zugeht und alle Menschen ein gutes Leben in angemessenem Wohlstand und im Einklang mit den planetaren Grenzen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wien, am 10. Dezember 2023<\/p>\n<p>Friedrich Fessler<\/p>\n<p>Dieses Werk steht unter der <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/deed.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Creative-Commons-Lizenz BY-NC-SA 4.0 international<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*\u00a0 \u00a0\u00a0 * \u00a0 \u00a0 *<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00dcber den Autor:<\/em><br \/>\n<em>Dipl.-Ing. Fritz Fessler ist Vorstand der Genossenschaft f\u00fcr Gemeinwohl und Mitglied des Gemeinwohl-Beirats. Sein Credo: &#8222;Wir brauchen ein Geld- und Finanzsystem, das wieder den Menschen dient. Wir brauchen einen echten Gewinn f\u00fcr alle. Daf\u00fcr brenne und engagiere ich mich mit ganzer Kraft&#8220;. <\/em><br \/>\n<em>Weitere Infos: <a href=\"https:\/\/www.gemeinwohl.coop\/menschen\/fritz-fessler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gemeinwohl.coop\/menschen\/fritz-fessler<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des 75. 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