{"id":1793945,"date":"2024-01-18T07:11:34","date_gmt":"2024-01-18T07:11:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1793945"},"modified":"2024-01-18T07:11:34","modified_gmt":"2024-01-18T07:11:34","slug":"das-ende-bergkarabachs-ein-beklemmender-praezedenzfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/01\/das-ende-bergkarabachs-ein-beklemmender-praezedenzfall\/","title":{"rendered":"Das Ende Bergkarabachs: Ein beklemmender Pr\u00e4zedenzfall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die gewaltsame Vertreibung der Bev\u00f6lkerung aus Bergkarabach findet begeisterte Nachahmer im Nahen Osten. Ein R\u00fcckblick.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:amalia@vangent.ch\">Amalia van Gent<\/a><\/em> <em>f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/ethnien-religionen\/das-ende-bergkarabachs-ein-beklemmender-praezedenzfall\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<p>Im Zentrum der armenischen Hauptstadt Jerewan erinnert nichts an die grosse Flucht vom letzten September, als \u00fcber hunderttausend traumatisierte Menschen aus Bergkarabach in Armenien Zuflucht suchten. Man sieht keine Fl\u00fcchtlinge, die am Strassenrand Passanten um einen Gefallen bitten, keine Zelte, keine ausserordentlichen Zeichen der Not. Tags\u00fcber wirkt der weitl\u00e4ufige \u00abPlatz der Republik\u00bb ausgelassen \u2013 wie schon seit je. Im Park neben dem Regierungsgeb\u00e4ude nippen Studenten an ihrem Kaffee oder tanzen beschwingt zur Musik aus ihren Smartphones. \u00c4ltere Damen und Herren suchen sich laut gestikulierend sonnige Ecken aus, w\u00e4hrend junge M\u00fctter ihren Kleinen z\u00e4rtlich mahnend nachrennen. Ein Strassenmusikant zaubert Melodien aus seinem Instrument aus Glasflaschen in unterschiedlichsten Gr\u00f6ssen und versetzt die Zuschauer ins Staunen. \u00abEs sind die N\u00e4chte, die wir nicht ertragen\u00bb, sagt der armenische Autor Grigor Shashikyan. \u00abTrauer und Traumata holen uns dann ein; und dieses Gef\u00fchl der st\u00e4ndigen Bedrohung.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Flucht durch ein ethnisch ges\u00e4ubertes Gebiet<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte der Armenier ist reich an Traumata von Vertreibung und Mord, der Konflikt um Bergkarabach bildet dabei das aktuellste. \u00abIch werde mein Leben lang meine Augen hassen, weil sie Zeugen wurden von einem Bergkarabach ohne Armenier\u00bb, sagt Pater Derenik Sahakyan. Bis Ende September 2023 war der 35-j\u00e4hrige Pater Abt in Bergkarabachs ber\u00fchmtem Kloster \u00abDadivank\u00bb aus dem 16. Jahrhundert, das er liebevoll \u00abunsere\u00a0<em>Aghia Sofia<\/em>\u00bb nennt. Im Krieg von 2020 war das Kloster zwar unter Kontrolle der Aserbaidschaner geraten, dank einer Intervention des russischen Patriarchen Kyrill durften Pater Derenik und zwei Diakone aber weiterhin Messen in Dadivank halten. Einige Soldaten der russischen Friedenstruppen besch\u00fctzten Kloster und Geistliche. Dank ihnen konnten die drei Geistlichen in letzter Stunde nach Armenien fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Das war am 1. Oktober. \u00abNachts kehren die Bilder unserer Flucht wie ein nie endender Albtraum zur\u00fcck\u00bb, erz\u00e4hlt er. \u00abDie menschenleeren D\u00f6rfer und die gespenstische Stille unserer so quirligen Hauptstadt Stepanakert, die allein vom Gejaul hungernder Hunde unterbrochen wurde; dann der Latschin-Korridor, der voll war von verlassenen Kleidungsst\u00fccken, Koffern und Menschenleichen.\u00bb Pater Derenik und seine Diakone d\u00fcrften die letzten Armenier gewesen sein, die Bergkarabach \u00fcber den Latschin-Korridor verlassen haben, bevor Aserbaidschan aus dieser Route alle Zeichen der chaotischen Flucht hat r\u00e4umen k\u00f6nnen. \u00abHundert Jahre nach dem ersten Genozid an den Armeniern darf der Armenier in seinen eigenen Kirchen wieder nicht beten, in seinem eigenen Haus nicht schlafen \u2013 und er wird erneut aus seiner Urheimat vertrieben.\u00bb Auf Anordnung der Jungt\u00fcrken kamen zwischen 1915 und 1920 von den einst 2,2 Millionen Armeniern des Osmanischen Reichs \u00fcber 1,2 Millionen ums Leben; die \u00fcbrigen wurden vertrieben. Die jahrtausendalte armenische Kultur war aus Anatolien ausgel\u00f6scht. Es war der erste Genozid im 20. Jahrhundert von einem so erschreckenden Ausmass. Die Verzweiflung Pater Dereniks ist abgrundtief.<\/p>\n<p><strong>Ist ein Frieden m\u00f6glich?<\/strong><\/p>\n<p>Der aktuelle Konflikt um Bergkarabach, um eine kleine, wasserreiche Region mit weichen H\u00fcgeln am Fusse des Kleinen Kaukasus, geht zur\u00fcck auf die \u00c4ra kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1988. Die Frage, ob die 150\u2019000 Armenier Bergkarabachs das Recht h\u00e4tten, wie jede andere post-sowjetische Nation \u00fcber ihr Schicksal selber zu bestimmen, erhitzte die Gem\u00fcter in Aserbaidschan und Armenien. Die Armenier, die seit je in Bergkarabach \u00fcber 80 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung ausmachten, forderten ihre Unabh\u00e4ngigkeit von Aserbaidschan und wurden dabei vom Mutterland Armenien unterst\u00fctzt. Aserbaidschan bestand jedoch auf seine territoriale Integrit\u00e4t. Josef Stalin hatte in seiner \u00abTeile-und-Herrsche\u00bb-Manie 1921 Bergkarabach Aserbaidschan zugeschlagen. Aserbaidschanische Truppen belagerten die aufm\u00fcpfige Region, liessen keine Nahrung und keinen Treibstoff mehr durch und l\u00f6sten damit den ersten grossen Krieg um Bergkarabach aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_1793946\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1793946\" class=\"wp-image-1793946 size-medium\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Karte-Bergkarabach-600x689-1-261x300.png\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Karte-Bergkarabach-600x689-1-261x300.png 261w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Karte-Bergkarabach-600x689-1.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><p id=\"caption-attachment-1793946\" class=\"wp-caption-text\">Das Territorium des De-facto-Staats Bergkarabach von 1994 bis 2023 \u00a9 caucasus.liveuamap.com<\/p><\/div>\n<p>Im ersten Krieg konnten die Armenier den Sieg f\u00fcr sich erringen: Anfang der 1990er-Jahre hatten sie Bergkarabach unter ihre Kontrolle gebracht \u2013 aber auch sieben um Bergkarabach liegende Provinzen Aserbaidschans, aus denen sie die aserbaidschanische Bev\u00f6lkerung gnadenlos vertrieben. Die Armenier gr\u00fcndeten auf Bergkarabach ihren De-facto-Staat, der 30 Jahre lang \u00fcberlebte, aber von keinem einzigen Land, nicht einmal von Armenien, anerkannt wurde.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Jahr 2003 wurde Ilham Alijew zum Pr\u00e4sidenten Aserbaidschans gek\u00fcrt \u2013 und er versprach seinem Volk Rache. Im Herbst 2020 schlug Aserbaidschan mit aller H\u00e4rte zur\u00fcck. Im ersten Drohnenkrieg der Weltgeschichte eroberten Alijews Truppen s\u00e4mtliche von den Armeniern besetzte Gebiete zur\u00fcck. Zudem konnten sie in Bergkarabach die armenische Armee buchst\u00e4blich vernichten. Fortan war Armenien Aserbaidschan wehrlos ausgeliefert. Aus der nie anerkannten De-facto-Republik Artsakh blieb ein Rumpfstaat zur\u00fcck, in dem sich rund hunderttausend Menschen aufhielten. Am 19. September 2023 ordnete Alijew den bislang letzten Krieg um Bergkarabach an, den dritten in drei Jahren gegen seinen wehrlosen Nachbarn.<\/p>\n<p><strong>Auf sich allein gestellt<\/strong><\/p>\n<p>Als der Krieg begann, ahnte Artak Beglaryan, dass Bergkarabach diesmal von niemandem Hilfe erwarten konnte: \u00abNicht von Russland, das sich beim Waffenstillstand 2020 vertraglich verpflichtet hatte, f\u00fcr den Schutz Bergkarabachs zu stehen, das aber die Seiten l\u00e4ngst gewechselt hatte und nun als teilnahmsloser Zuschauer auftrat\u00bb, sagt der junge, hagere Mann und wirkt beinahe gebrechlich. \u00abAuch vom Westen nicht, hatten doch die EU und die USA Bergkarabach zur internen Angelegenheit Aserbaidschans deklariert. Und schliesslich auch nicht vom Mutterland Armenien. Jerewan hoffte, mit Zugest\u00e4ndnissen in der Bergkarabach-Frage dem Westen entgegenzukommen und Alijews Expansionshunger zu stillen, und bekannte sich lediglich zum Schutz des eigenen Territoriums\u00bb, erl\u00e4utert Beglaryan desillusioniert. Beglaryan, der in Bergkarabach diverse offizielle Posten bekleidet hatte, bevor er Ombudsman f\u00fcr Menschenrechte wurde, sagt: \u00abWir waren verzweifelt.\u00bb<\/p>\n<p>Die humanit\u00e4re Lage in Bergkarabach mutete letzten Sommer auch ohne Krieg hoffnungslos an: Aserbaidschan hatte Bergkarabach seit Juni vollst\u00e4ndig belagert und liess keine Nahrungsmittel, keinen Treibstoff, keine Medikamente mehr durch. \u00abEs war\u00bb, so Beglayan, \u00abder langsame, sichere Weg, die Menschen massenhaft umzubringen\u00bb.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/karabach-armenier-werden-ausgehungert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Im August machte sich Hunger breit<\/a>. Zwei Beschl\u00fcsse des Internationalen Gerichtshofs, dem Leid der Menschen ein Ende zu setzen, ignorierte Alijew demonstrativ. Drei ausserordentliche Sitzungen im Sicherheitsrat der UNO im Bezug auf Bergkarabach wurden erst von Russland, dann von den USA blockiert. Die Weltgemeinschaft schien die Aush\u00f6hlung ihrer wichtigsten internationalen Organisationen widerstandslos hinzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Ein perfekter Plan zur Demoralisierung<\/strong><\/p>\n<p>Der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/bergkarabach-kapitulation-vor-dem-recht-des-staerkeren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Krieg vom 19. September\u00a0<\/a>lief laut Beglaryan wie geschmiert \u00abnach einem perfekten Plan zur Demoralisierung der Zivilisten, einem perfekten Plan, um die Region von Armeniern zu entv\u00f6lkern\u00bb. Bereits am ersten Tag h\u00e4tten demnach rund 20\u2019000 eingesch\u00fcchterte Fl\u00fcchtlinge die Hauptstadt erreicht. Auf ihrem Weg erz\u00e4hlten sie Gr\u00e4uelgeschichten von Mord in ihren D\u00f6rfern und von enthaupteten Kinderleichen und sch\u00fcrten pure Angst. Zeitgleich machten in aserbaidschanischen Sozialen Medien Berichte die Runde, wonach aserbaidschanische Soldaten jene M\u00e4nner verhaften w\u00fcrden, die in den Kriegen gegen Aserbaidschan teilgenommen hatten. F\u00fcr Bergkarabach bedeutete dies faktisch: alle erwachsenen M\u00e4nner. \u00abIn Panik setzten Unz\u00e4hlige ihre Dokumente in Brand. Dann wurde die Stromversorgung gekappt. Ohne Elektrizit\u00e4t gab es keinen Internet-Anschluss, die Kommunikation brach zusammen\u00bb, erz\u00e4hlt Beglaryan. \u00abVier lange Tage konnten die Menschen ihre Liebsten telefonisch nicht erreichen, die M\u00fctter ihre S\u00f6hne und Kinder nicht finden, niemand wusste, wer \u00fcberhaupt den Krieg \u00fcberlebt hatte. Vier lange Tage irrten immer mehr Fl\u00fcchtlinge schutzlos in den Strassen umher, w\u00e4hrend die verzweifelte Stadtbev\u00f6lkerung in den Kellern ohne Nahrung, ohne Brennstoff, ohne Kommunikation, ohne Hoffnung ausharrte.\u00bb<\/p>\n<p>Als Aserbaidschan am 24. September den Latschin-Korridor \u00f6ffnete, floh die gesamte Bev\u00f6lkerung von \u00fcber 100\u2019000 Menschen innerhalb einer knappen Woche nach Armenien. Die Geschichte kennt einige Beispiele ethnischer S\u00e4uberungen. Selten aber wurde eine in so kurzer Zeit vollzogen wie in Bergkarabach. Alijew sprach von einer \u00abfreiwilligen Abwanderung der Armenier\u00bb. Die EU h\u00fcllte sich in Schweigen.<\/p>\n<p><strong>Triumph der westlichen Diplomatie?<\/strong><\/p>\n<p>Dabei sollte ausgerechnet ein von der EU-Ratspr\u00e4sidentschaft initiierter und von den USA unterst\u00fctzter Friedensplan den 30-j\u00e4hrigen Konflikt im S\u00fcdkaukasus sp\u00e4testens Ende 2023 l\u00f6sen. Gem\u00e4ss diesem Plan sollten Armenien und Aserbaidschan gegenseitig die territoriale Souver\u00e4nit\u00e4t und Integrit\u00e4t ihrer Staaten auf der Grundlage der Grenzen der ehemaligen Sowjetrepubliken anerkennen. Bergkarabach, der eigentliche<em>\u00a0<\/em>Kernkonflikt der verfeindeten Nachbarn<em>,<\/em>\u00a0wurde bewusst ausgeklammert. Die euro-atlantischen Partner strebten seine Wiedereingliederung in den aserbaidschanischen Staat auf dem Verhandlungsweg an mit Garantien f\u00fcr die Rechte und Sicherheit der armenischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Im Oktober 2022 akzeptierten Aserbaidschans Pr\u00e4sident Ilham Alijew und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan am EU-Gipfel in Prag den EU-Friedensplan. Bei ihren Treffen im Mai und Juli 2023 in Br\u00fcssel best\u00e4tigten beide nochmal ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Br\u00fcsseler Friedensplan. Dieser sollte Ende 2023 in Br\u00fcssel oder Washington unterzeichnet werden und den \u00abTriumph der westlichen Diplomatie im S\u00fcdkaukasus mit weniger Russland und Iran besiegeln\u00bb, kommentierte Benyamin Poghosyan, der in Jerewan das renommierte \u00abCenter for political and economic strategic Studies\u00bb f\u00fchrt, sarkastisch. \u00abHat Ilham Alijew den Westen in die Irre gef\u00fchrt, um die Armenier aus Bergkarabach ohne Widerstand des Westens vertreiben zu k\u00f6nnen?\u00bb Oder haben die westlichen Partner die ethnische S\u00e4uberung in Bergkarabach k\u00fchl in Kauf genommen, um Aserbaidschan nicht zu verstimmen und den Despoten Alijew f\u00fcr ihren Friedensplan zu gewinnen, wie Artak Beglaryan glaubt?<\/p>\n<p>Was auch immer zutreffen mag, Ilham Alijew hat nach der ethnischen S\u00e4uberung Bergkarabachs sein Interesse am Westen verloren und hat geplante Treffen in Granada, Br\u00fcssel und Washington abgesagt. Oft spricht er nun von der destruktiven Rolle der westlichen M\u00e4chte in der Region und tritt daf\u00fcr ein, \u00ablokale Probleme durch lokale M\u00e4chte zu l\u00f6sen\u00bb. Entgegen seinen Beteuerungen, die territoriale Integrit\u00e4t Armeniens zu anerkennen, h\u00e4lt seine Armee nach wie vor armenisches Territorium besetzt. Und ein Ende seiner Forderungen nach mehr Zugest\u00e4ndnissen seitens des wehrlosen Nachbarn ist nicht in Sicht: Anstatt in Br\u00fcssel oder Washington den hoch gelobten euro-atlantischen Friedensplan zu unterzeichnen, bezeichnet er die Errichtung eines\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/bergkarabach-nach-der-kapitulation-droht-ein-neuer-konflikt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Verbindungs-Korridors auf s\u00fcd-armenischem Staatsgebiet\u00a0<\/a>als eine \u00abstrategische Angelegenheit\u00bb. Wird der Westen im anbrechenden Jahr den Verlust von mehr armenischem Territorium genauso passiv hinnehmen wie im Jahr 2023 die ethnische S\u00e4uberung Bergkarabachs?<\/p>\n<p>\u00abDie gewaltsame Aufl\u00f6sung Bergkarabachs wird noch jahrelang im armenischen Bewusstsein pr\u00e4sent sein und auch in anderen Konflikten zwischen Mehrheits- und Minderheitengruppen auf der ganzen Welt nachhallen\u00bb, mahnt der belgische Wissenschaftler Laurence Broers, einer der f\u00fchrenden Experten f\u00fcr den ex-sowjetischen Raum. Tats\u00e4chlich muss Armenien sich damit abfinden, dass es geostrategischen Interessen der Grossen schutzlos ausgeliefert ist: Sein strategischer Partner Russland hat 2020 die Seiten gewechselt. Wladimir Putin hofft damit, die T\u00fcrkei gegen die NATO ausspielen zu k\u00f6nnen, und braucht zudem die Pipelines durch Aserbaidschan, um trotz Sanktionen russisches Erdgas zu den Weltm\u00e4rkten zu bringen. Die USA haben nach der ethnischen S\u00e4uberung Bergkarabach kurz protestiert, wollen ihre Beziehungen mit dem allm\u00e4chtigen Alijew nicht verderben. Und die EU?<\/p>\n<p>\u00abZwangsumsiedlungen sind als schwere Verletzung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts strengstens verboten\u00bb, kritisierte j\u00fcngst EU-Chefdiplomat Joseph Borrell die Politik Israels in Gaza. In Israel pl\u00e4dieren rechtsextreme Teile der Regierung Netanyahu offen f\u00fcr eine\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/israel-will-die-palaestinenser-aus-gaza-vertreiben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">israelische Besiedlung des Gazastreifens<\/a>, m\u00f6glicherweise auch des Westjordanlands und sprechen nach dem Beispiel Aserbaidschans von einer \u00abfreiwilligen Abwanderung\u00bb der Pal\u00e4stinenser. Auch sie setzen die Politik des Aushungerns fort. Die gewaltsame und im Stillen geduldete Trag\u00f6die Bergkarabachs hat ganz offensichtlich einen beklemmenden Pr\u00e4zedenzfall \u2013 nicht nur in Gaza \u2013 geschaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gewaltsame Vertreibung der Bev\u00f6lkerung aus Bergkarabach findet begeisterte Nachahmer im Nahen Osten. Ein R\u00fcckblick. 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