{"id":1792239,"date":"2024-01-09T07:02:16","date_gmt":"2024-01-09T07:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1792239"},"modified":"2024-01-09T07:02:16","modified_gmt":"2024-01-09T07:02:16","slug":"mindestlohn-viel-zu-wenig-ist-schon-zu-viel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/01\/mindestlohn-viel-zu-wenig-ist-schon-zu-viel\/","title":{"rendered":"Mindestlohn \u2013 viel zu wenig ist schon zu viel"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Ist der Genfer Mindestlohn zu hoch? Die Frage zeigt schon, wie verquer wir \u00fcber Wirtschaft denken.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:werner.vontobel@ringier.ch\">Werner Vontobel<\/a><\/em>\u00a0 <em>f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/mindestlohn-viel-zu-wenig-ist-schon-zu-viel\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>Das f\u00e4ngt ja gut an: In seiner ersten Ausgabe in diesem Jahr hat uns der Tages-Anzeiger auf der Frontseite in dicken Lettern dar\u00fcber informiert, dass der \u00abMindestlohn in Genf der Wirtschaft bisher nicht geschadet\u00bb habe. Andere Medien berichten, dass die Wirtschaft den Mindestlohn \u00abverkraftet\u00bb habe.<\/p>\n<p>Alle beziehen sich auf eine Studie, wonach der Genfer Mindestlohn von aktuell 24.32 Franken pro Stunde bisher nicht zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p>Das ist insofern interessant, als viele bisher geglaubt haben, dass zu hohe Mindestl\u00f6hne zu Arbeitslosigkeit f\u00fchren. Was allerdings von Dutzenden anderen Studie bereits widerlegt worden ist.<\/p>\n<p><strong>Zwischen den Zeilen<\/strong><\/p>\n<p>Doch die wirklich interessante, ja sogar skandal\u00f6se Information dieses Artikels \u2013 der so auch in vielen anderen Zeitungen erschienen ist \u2013 steckt zwischen den Zeilen: Offenbar denkt heute niemand mehr, dass die Wirtschaft dazu da sei, allen, die f\u00fcr sie arbeiten, ein anst\u00e4ndiges Einkommen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Heute gilt, so steht es zwischen den Zeilen, genau das Gegenteil: Wichtig ist nur noch die Frage, ob ein anst\u00e4ndiges Einkommen f\u00fcr die Wirtschaft sch\u00e4dlich beziehungsweise noch zu verkraften sei. Anscheinend ist dieser Punkt mit 24.32 Franken pro Stunde noch nicht erreicht \u2013 was allerdings noch genauer gekl\u00e4rt werden muss. Ist das wirklich eine weitere Studie wert? M\u00fcssten die \u00d6konomen nicht eine weit wichtigere Frage stellen?<\/p>\n<p>Rechnen wir: Ein anst\u00e4ndiger Lohn sollte es erlauben, eine Familie zu gr\u00fcnden, zwei Kinder grosszuziehen und so den Fortbestand der Menschheit sicherzustellen. Das durchschnittliche bezahlte Arbeitspensum in der Schweiz betr\u00e4gt 1545 beziehungsweise f\u00fcr ein Doppelverdiener-Paar 3090 Stunden. Diese gut 3000 Stunden ergeben \u2013 multipliziert mit 24.32 Franken \u2013 rund 75\u2019000 Franken pro Jahr oder 6300 Franken pro Monat. Nach Arbeitnehmerbeitr\u00e4gen f\u00fcr AHV und 2. S\u00e4ule bleiben noch etwa 5400 Franken. Wobei zu sagen ist, dass sich mit diesen Beitr\u00e4gen keine Rente finanzieren l\u00e4sst, von der man leben kann.<\/p>\n<p><strong>Es bleiben 2600 Franken<\/strong><\/p>\n<p>Bei diesem Nettolohn zahlt man in Genf keine Einkommenssteuer. Das heisst allerdings auch, dass der Arbeitgeber, der nur Mindestl\u00f6hne zahlt, die Kosten f\u00fcr \u00f6ffentliche Dienste auf den Staat abw\u00e4lzt. Krankenkasse und Franchise kosten die Familie mindestens 1200 Franken monatlich. Bleiben 4200 Franken. F\u00fcr einen anst\u00e4ndigen Lohn sollte man in zumutbarer N\u00e4he des Arbeitsorts wohnen k\u00f6nnen. Die billigste Drei-Zimmer-Wohnung, die aktuell in Genf ausgeschrieben ist, kostet 1600 Franken. Bleiben 2600 Franken f\u00fcr Nahrung, Kleider, Wohnungseinrichtung, K\u00f6rperpflege, Transport, Unterhaltung, TV und Internet, von der Kinderkrippe ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen gar nicht detailliert weiterrechen, das Fazit ist ohnehin klar: Mit dem Mindestlohn kann man keine Familie unterhalten. Versucht man es dennoch, ist die Gesundheit schnell ruiniert. Der Mindestlohn schadet \u2013 dem Empf\u00e4nger.<\/p>\n<p>In keinem der vielen Artikel \u00fcber den Genfer Mindestlohn wird die Frage er\u00f6rtert, ob und wie gut man von einem solchen Lohn leben kann. Stattdessen haben alle Medien kritiklos die Fragestellung der Studienautoren \u00fcbernommen: Schadet ein \u00abso hoher\u00bb Mindestlohn der Wirtschaft?<\/p>\n<p>Das Kriterium, an dem sie diesen Schaden messen, ist die Besch\u00e4ftigung beziehungsweise die Arbeitslosigkeit. Demnach besteht der Hauptzweck der Veranstaltung namens Wirtschaft offenbar darin, m\u00f6glichst vielen Leuten Arbeit zu verschaffen, sei diese auch noch so schlecht bezahlt.<\/p>\n<p>Drehen wir den Spiess einmal um: W\u00fcrde es der Wirtschaft schaden, wenn alle nur noch den Mindestlohn erhielten? Wie viele Arbeitspl\u00e4tze gingen dann verloren, wenn sich niemand mehr ein Auto, ein Abo im Fitnessclub, ein paar Tage Ferien, einen Besuch im Restaurant leisten k\u00f6nnte? Die Antwort ist klar: Tiefe L\u00f6hne f\u00fcr alle oder auch nur f\u00fcr viele w\u00e4ren ein \u00f6konomisches Desaster. Das will niemand.<\/p>\n<p><strong>Eine verkappte Klassengesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Die Botschaft zu Jahresbeginn ist klar: Wir sind eine verkappte Klassengesellschaft: Es gibt die Wirtschaft der einen und die der anderen. Die \u00d6konomen, Journalisten und Gewerbetreibenden da oben fragen sich besorgt, welchen Schaden \u00abihre\u00bb Wirtschaft erleiden k\u00f6nnte, wenn man denen da unten ein halbwegs anst\u00e4ndiges Leben erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist der Genfer Mindestlohn zu hoch? Die Frage zeigt schon, wie verquer wir \u00fcber Wirtschaft denken. 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