{"id":1791973,"date":"2024-01-07T14:35:20","date_gmt":"2024-01-07T14:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1791973"},"modified":"2024-01-07T14:35:20","modified_gmt":"2024-01-07T14:35:20","slug":"2023-ein-jahr-voller-gewalt-gegen-umweltschuetzerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/01\/2023-ein-jahr-voller-gewalt-gegen-umweltschuetzerinnen\/","title":{"rendered":"2023, ein Jahr voller Gewalt gegen Umweltsch\u00fctzer*innen"},"content":{"rendered":"<p>Nachrichten \u00fcber Ermordungen und <a class=\"glossaryLink\" style=\"caret-color: #000000; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-size: 14px; text-align: justify; -webkit-tap-highlight-color: rgba(0, 0, 0, 0); -webkit-text-size-adjust: 100%;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/verschwindenlassen\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; In lateinamerikanischen Diktaturen wurden Zehntausende Gefangene Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens durch staatliche oder para-staatliche Organisationen. Die meisten von ihnen wurden vermutlich ermordet. Da ihre Leichen bis heute nicht gefunden sind werden sie als &amp;quot;Verschwundene\u201d (spanisch Desaparecidos) bezeichnet. Ihre Angeh\u00f6rigen finden durch die Ungewissheit \u00fcber den Verbleib ihrer Freunde oder Verwandten bis heute keine Ruhe und organsisieren sich daher in Menschenrechtsorganisationen f\u00fcr Aufkl\u00e4rung wie z.B. die Madres de la Plaza de Mayo in Argentinien. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Verschwindenlassen<\/a> von Umwelt- und Territoriumssch\u00fctzer*innen wurden im Jahr 2023 in trauriger Regelm\u00e4\u00dfigkeit ver\u00f6ffentlicht. In L\u00e4ndern wie Mexiko, Peru und Nicaragua kostete die Gewalt viele Umweltsch\u00fctzer*innen, insbesondere in indigenen Gemeinschaften, das Leben. Neben dem <a class=\"glossaryLink\" style=\"caret-color: #000000; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-size: 14px; text-align: justify; -webkit-tap-highlight-color: rgba(0, 0, 0, 0); -webkit-text-size-adjust: 100%;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/drogenhandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (span. narcotr\u00e1fico) Der illegale Handel mit Drogen generiert in Lateinamerika und weltweit unvorstellbare wirtschaftliche Ertr\u00e4ge und Zahlen von Todesopfern. Die Einhaltung der internationalen Abkommen zur Ahndung von illegalem Drogenhandel wird durch das 1968 gegr\u00fcndete International Narcotic Control Board (I.N.C.B.) und die Internationale Rauschgift Kontrollkommission (IRK) mit Sitz in Wien kontorlliert. Lateinamerikanische Staaten m\u00fcssen mit Sanktionen rechnen, wenn sie sich nicht &amp;quot;ordnungsgem\u00e4\u00df&amp;quot; am Krieg gegen die Drogen beteiligen. Bei einer organisierten Legalisierung, im Sinne einer Entkrimininalisierung von und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Drogenkonsum, k\u00f6nnte die Macht der Drogenkartelle gebrochen werden, Produktion und Vertrieb von Drogen transparenter und nachhaltiger vollzogen und die Gewaltspirale der Illegalisierung durchbrochen werden. Von der anhaltenden Illegalsierung profitieren bis dahin nur die Obersten der Drogenkartelle und die im Falle einer Legalisierung in Konkurrenz geratenen Industrien von legalen Drogen und anderen Produkten.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Drogenhandel<\/a> und illegalen Anbaufl\u00e4chen haben die \u00d6lindustrie, der legale und illegale <a class=\"glossaryLink\" style=\"caret-color: #000000; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: auto; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-size: 14px; text-align: justify; -webkit-tap-highlight-color: rgba(0, 0, 0, 0); -webkit-text-size-adjust: 100%;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/bergbau\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Kennzeichnend f\u00fcr den Bergbau in Lateinamerika ist die in Folge neoliberaler Politiken implementierte schwache Regulierung dieses wirtschaftlichen Sektors. Dieser generiert kaum Einnahmen f\u00fcr die Regierungen der Region, w\u00e4hrend transnationale Konzerne hohe Gewinne verzeichnen und Industrienationen die knappen Rohstoffe weiter verwerten. Kolumbien ist bspw. der viertgr\u00f6\u00dfte Kohleexporteur der Welt und geh\u00f6rt zu den wichtigsten Lieferanten Deutschlands. Menschen, die nahe der Abbaugebiete leben, leiden an Atemwegserkrankungen und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit. In Peru ist es \u00e4hnlich mit dem Kupferabbau. Trotz des Bergbaus lebt die Bev\u00f6lkerung der Abbaugegenden in Armut, hat kaum Zugang zu \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und k\u00e4mpft mit negativen Folgen f\u00fcr Gesundheit und Umwelt. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Bergbau<\/a>, die extensive Viehzucht und der wahllose Holzeinschlag in ganz Lateinamerika verseuchte Gebiete und W\u00fcsten hinterlassen. Dabei k\u00e4mpfen die Bewohner*innen zahlreicher Gemeinden angesichts der Gewalt durch bewaffnete Gruppen ums \u00dcberleben.<\/p>\n<p><strong>Erd\u00f6lgewinnung: Tausende ungereinigte Abf\u00e4lle in vier lateinamerikanischen L\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p>Vergessene \u00d6lpf\u00fctzen auf Territorien im Amazonasgebiet, verseuchte B\u00f6den, aufgelassene Bohrl\u00f6cher und Feuchtgebiete, auf denen Erd\u00f6l schwimmt, sind allgegenw\u00e4rtig in Ecuador, Kolumbien, Bolivien und Peru. Mehr als 8.000 verseuchte Stellen, die zwar von den Regierungen identifiziert, aber gr\u00f6\u00dftenteils nicht vollst\u00e4ndig saniert wurden, gehen auf Kosten der Erd\u00f6lgewinnung in der Region. Im Amazonasgebiet und am Meer haben \u00d6lgesellschaften Bohranlagen installiert und nach jahrzehntelanger Erd\u00f6lf\u00f6rderung wieder aufgegeben, wenn sie ausgesch\u00f6pft waren. Sie hinterlie\u00dfen \u00d6lpf\u00fctzen, sumpfiges Land, aus dem schon beim Einstechen eines Astes \u00d6l austritt, Abwassert\u00fcmpel und marode Rohre rund um die Gebiete, in denen die Bewohner*innen inmitten von Giftm\u00fcll leben. Aurelio Pignola, Vorsitzender der indigenen Gemeinde Jos\u00e9 Olaya, einem Dorf am Ufer des Corrientes in Peru, bringt das Problem auf den Punkt: \u201eF\u00fcr uns ist es nicht gut, in einem Erd\u00f6lgebiet zu leben. Denn wer profitiert, sind Unternehmen und Staat, und f\u00fcr uns bleibt die Umweltverschmutzung \u00fcbrig.\u201c<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Jahre Straffreiheit f\u00fcr das Verschwinden eines Flussverteidigers<\/strong><\/p>\n<p>Sergio Rivera Hern\u00e1ndez ist seit August 2018 verschwunden. Der Nahua-Indigene, gelernter Mechaniker und Vater von f\u00fcnf Kindern, lebte mit seiner Familie in der Sierra Negra de Puebla, einer Region im s\u00fcdlichen Zentralmexiko, in der die Fl\u00fcsse dem Territorium Leben spenden. Er wurde zum Verteidiger des Territoriums, als er von den Pl\u00e4nen f\u00fcr ein Wasserkraftwerk erfuhr, das Energie f\u00fcr das Bergbauunternehmen Autlan erzeugen sollte. Der kommunale Radiosender diente als Instrument f\u00fcr den Schutz der Umwelt und fordert seit Riveras Verschwinden Gerechtigkeit und Aufkl\u00e4rung. Doch auch f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter ist noch immer niemand wegen des Verschwindens des Aktivisten verhaftet worden. Die Pl\u00e4ne f\u00fcr das Wasserkraftwerk wurden zwar gestoppt, aber nicht aufgegeben. Die Konzession f\u00fcr die Nutzung des Wassers aus dem Fluss Coyolapa, die die Beh\u00f6rden dem Unternehmen erteilt haben, ist immer noch in Kraft.<\/p>\n<p><strong>Verschwunden, weil sie die Umwelt und das Territorium verteidigt haben.<\/strong><\/p>\n<p>Mexiko ist eines der gef\u00e4hrlichsten L\u00e4nder f\u00fcr Umweltaktivist*innen und Territoriumssch\u00fctzer*innen. Menschen, die das Land, die Fl\u00fcsse, die W\u00e4lder und die Berge, in denen sie leben, sch\u00fctzen, erhalten zunehmend Todesdrohungen, werden ermordet oder verschwinden unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden. Zwischen dem 1. Dezember 2006 und dem 1. August 2023 verschwanden mindestens 93 Umweltsch\u00fctzer*innen; 62 von ihnen waren Angeh\u00f6rige eines indigenen Volkes. Die meisten Verbrechen bleiben ungestraft.<\/p>\n<p><strong>Lithiumgewinnung: zweifache Ausbeutung der indigenen Gemeinschaften<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/lithium\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Lithium wird auch oft als wei\u00dfes Gold bezeichnet. Die weltweit gr\u00f6\u00dfte Ressource des wei\u00dfen Goldes liegt im &amp;quot;Salar de Uyuni&amp;quot;, der gr\u00f6\u00dften Salzw\u00fcste der Erde, auf 3650 Metern H\u00f6he im S\u00fcdwesten Boliviens. Der Abbau von Lithium findet vor allem in Chile (Salar de Atacama), Argentinien (Salar del Hombre Muerto), den Vereinigten Staaten von Amerika (Silver Peak, Nevada) und der Volksrepublik China (Chaby\u00ear Caka, Tibet; Taijinaier-See, Qinghai) statt. W\u00e4hrend es fr\u00fcher eigentlich kaum Verwendung f\u00fcr Lithium gab, au\u00dfer minimal f\u00fcr Schmiermittel und sp\u00e4ter in den USA f\u00fcr den Bau von Wasserstoffbomben, wird das Leichtmetall heute gebraucht f\u00fcr Akkus von Laptops, Tablets und Smartphones, sowie f\u00fcr Stromspeicher von Solarsystemen. Vor allem aber f\u00fcr Ladetechnik von Elektroautos. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Lithium<\/a>, das als strategisches Material f\u00fcr die Herstellung \u201egr\u00fcner\u201c Technologien gilt, wird zum gro\u00dfen Star des Bergbaus in Chile. Hier ist die Salzw\u00fcste Maricunga \u2013 das zweitgr\u00f6\u00dfte Lithiumvorhaben des Landes, bisher noch unber\u00fchrt vom Bergbau \u2013 im Visier der Bergbauindustrie. Drei Unternehmen wetteifern um das Recht, das Mineral abzubauen, w\u00e4hrend die indigene Gemeinschaft Colla Pai Ote versucht, ihr angestammtes Gebiet zu sch\u00fctzen. Ercilia Araya, Pr\u00e4sidentin der indigenen Colla-Gemeinde Pai Ote, erkl\u00e4rt, die Unternehmen wollten ihr Volk doppelt ausbeuten, indem sie ihnen die Salzw\u00fcste nehmen und ihnen gleichzeitig vormachten, ihnen Arbeit zu verschaffen.<\/p>\n<p><strong><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abholzung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (spanisch: desmonte) Auch Rodung oder Raubbau an W\u00e4ldern genannt. In Lateinamerika schrumpfen vor allem die sogenannten &amp;quot;gr\u00fcnen Lungen&amp;quot; des Kontinents, das Amazonasgebiet und der Gran Chaco, durch Jahrzehnte lange, massive Abholzung. Die W\u00e4lder werden f\u00fcr Sojaanbau oder andere kurzfristig profitable Arten von technisiertem Ackerbau gerodet, meist durch Brandrodung. Die B\u00f6den bleiben nach dieser Art der Nutzung lange unfruchtbar und k\u00f6nnen ohne den Wald kein Wasser speichern. Die langfristigen Folgen sind D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen, die Hungerkatastrophen und Migrationen ausl\u00f6sen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Abholzung<\/a>, Viehzucht und illegaler Bergbau bedrohen Schutzgebiete<\/strong><\/p>\n<p>Die Territorien, die sie schon immer bewohnt haben, sind f\u00fcr die indigenen Gemeinschaften keine sicheren Orte mehr. Diejenigen, die noch dort leben, k\u00e4mpfen und wehren sich gegen den Verlust der W\u00e4lder in La Mosquitia, einer Region, in der drei Naturschutzgebiete aneinandergrenzen und sechs indigene V\u00f6lker leben. Dieses von Bergw\u00e4ldern, Tieflands\u00fcmpfen und tropischen Regenw\u00e4ldern gepr\u00e4gte Gebiet ist von Abholzung, extensiver Viehzucht, illegalen Anbaufl\u00e4chen und illegalem Goldabbau betroffen. Die meisten Umweltsch\u00fctzer*innen und indigenen F\u00fchrer*innen in diesem Gebiet haben ihre Gemeinden aus Sicherheitsgr\u00fcnden verlassen. Allein in der Tawahka-Gemeinde wurden 500 Menschen in die Departement-Hauptst\u00e4dte zwangsumgesiedelt, weitere 150 haben das Land verlassen.<\/p>\n<p><strong>Brutale Morde als Vertreibungsstrategie<\/strong><\/p>\n<p>In Nicaragua wurde Mitte M\u00e4rz 2023 erneut ein Massaker an den Mayangna-Indigenen gemeldet. Dabei kamen f\u00fcnf Gemeindemitglieder ums Leben, zwei wurden verletzt und eine Gemeinde wurde vollst\u00e4ndig niedergebrannt. Dies ist das dritte Massaker im Biosph\u00e4rengebiet Bosawas, das durch Abholzung und illegalen Goldabbau bedroht ist. Die \u00dcberlebenden flohen in die Nachbargemeinde Musawas. Weitere Menschen aus den Nachbard\u00f6rfern folgten aus Angst vor der drohenden Gewalt. Indigene Vertreter*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und Umweltsch\u00fctzer*innen in Nicaragua berichten, dass Nicht-Indigene aus anderen Teilen des Landes gewaltsam in das Gebiet eindringen und dass das Interesse an nat\u00fcrlichen Ressourcen hinter all diesen Invasionen steht. \u201eSie t\u00f6ten sie nicht nur, sie stechen ihnen auch die Augen aus und verwunden sie am ganzen K\u00f6rper. Sie wissen genau, wann der Zeitpunkt g\u00fcnstig ist. Sie wollen Terror verbreiten, damit die Menschen nicht zur\u00fcckkehren.\u201c, erkl\u00e4rt Amaru Ruiz Alem\u00e1n, Pr\u00e4sident der Stiftung <em>Fundaci\u00f3n del R\u00edo<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Mord trotz Schutzprogramm <\/strong><\/p>\n<p>Am 24. November 2023 verschwand Higinio Trinidad de la Cruz nach einem Termin im B\u00fcro des Gemeindevorstands von Cuautitl\u00e1n de Garc\u00eda Barrag\u00e1n in Jalisco. Einen Tag sp\u00e4ter wurde seine Leiche in der Sierra von Manantl\u00e1n gefunden. Er war seit April 2021 im Schutzprogramm der Regierung f\u00fcr <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/menschenrechtsverteidigerinnen\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Oberbegriff f\u00fcr Aktivist*innen, die f\u00fcr Menschenrechte, das Recht auf gewerkschaftliche und politische Organisierung, freie Meinungs\u00e4u\u00dferung, Diversit\u00e4t, Feminismus, Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc. eintreten. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Menschenrechtsverteidiger*innen<\/a>. Trinidad de la Cruz ist bereits der dritte Aktivist, der den Holzeinschlag, den illegalen Bergbau und die Kontrolle des Gebietes durch Drogenh\u00e4ndler \u00f6ffentlich kritisierte und daf\u00fcr ermordet wurde.<\/p>\n<p><strong>Umweltsch\u00fctzer*innen im peruanischen Amazonasgebiet<\/strong><\/p>\n<p>\u201eStellt euch vor, wenn wir alle gehen, wenn wir aus Angst keine Anzeigen mehr machen, was wird mit den \u00fcbrigen Menschen geschehen? Sie werden der Willk\u00fcr der Holzf\u00e4ller und Drogenh\u00e4ndler ausgeliefert sein. Deshalb ist es nicht so einfach zu sagen, ich gehe.\u201c Es war nicht das erste Mal, dass Quinto Inuma Alvarado diese Vorf\u00e4lle kritisierte, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass es das letzte Mal sein w\u00fcrde. Der Anf\u00fchrer der <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/kichwa\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Das Kichwa ist eine indigene Sprache, die in Teilen Ecuadors und Kolumbiens gesprochen wird. Es ist eine ver\u00e4nderte Form der Quechua-Sprache, die z.B. in Bolivien, Peru und Argentinien gesprochen wird. Das Kichwa verbreitete sich durch die Eroberung des heutigen Ecuadors und Teilen Kolumbiens durch die Inka unter den sprachlich sehr unterschiedlichen indigenen Gruppen dieser Gebiete. Auf Kichwa lautet die Selbstbezeichnung der Sprache Runashimi (&amp;quot;Menschenwort&amp;quot;). Heute ist Kichwa neben Spanisch die Amtssprache in einigen von Indigenen verwalteten Gemeinden Ecuadors auf kommunaler Ebene (z. B. in Otavalo). Laut Verfassung Ecuadors aus dem Jahr 2008 gilt Kichwa landesweit als &amp;quot;Amtssprache f\u00fcr interkulturelle Beziehungen&amp;quot;, w\u00e4hrend einzige offizielle Amtssprache weiterhin Spanisch ist. Indigene Organisationen Ecuadors fordern im Angesicht des Verlustes von Sprechenden seit den 1970er Jahren den Schutz ihrer Sprache und haben die Verankerung der so interkulturellen zweisprachigen Erziehung in der Verfassung des Landes erreicht (1998). &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Kichwa<\/a> wurde am 29. November auf dem Fluss Yanayacu in der Region San Mart\u00edn im peruanischen Amazonasgebiet ermordet. Das Boot, in dem er unterwegs war, wurde von vermummten M\u00e4nnern \u00fcberfallen, die mehrmals auf ihn schossen und ihn t\u00f6teten. Tage zuvor hatte Inuma in der Stadt Pucallpa im Bundesstaat Ucayali anderen Umweltsch\u00fctzer*innen und Aktivist*innen von den \u00dcberf\u00e4llen, dem Land- und Drogenhandel und illegalem Holzeinschlag in seinem Gemeindegebiet berichtet.<\/p>\n<p><strong>Ecuador: Illegaler Bergbau dringt weiter in das Naturschutzgebiet Cof\u00e1n Bermejo vor<\/strong><\/p>\n<p>Jahrzehntelang war das Naturschutzgebiet Cof\u00e1n Bermejo eins der besterhaltenen Schutzgebiete in der Provinz Sucumb\u00edos im n\u00f6rdlichen Amazonasgebiet Ecuadors. Dies begann sich 2020 zu \u00e4ndern. Da stellte die Satelliten\u00fcberwachungsplattform <em>Global Forest Watch<\/em> zum ersten Mal eine schnellere Zunahme des Waldverlustes in dieser Region fest. Im Jahr 2022 schlugen mehrere Umweltorganisationen und indigene Gemeinschaften Alarm wegen der raschen Ausweitung des illegalen Goldabbaus in der Umgebung und der Pufferzone des Schutzgebiets. Dieser Trend h\u00e4lt auch im Jahr 2023 noch an. Dazu kommt, dass die Menschen, die in dem Gebiet leben oder arbeiten, aufgrund der Pr\u00e4senz bewaffneter Gruppen und erheblicher Sicherheitsprobleme die Vorg\u00e4nge nicht offenlegen k\u00f6nnen. Dazu ein Bewohner: \u201eUns sind die H\u00e4nde gebunden. Wir k\u00f6nnen nicht \u00f6ffentlich anzeigen, was in Sucumb\u00edos im Schutzgebiet Cof\u00e1n Bermejo passiert. Denn wir riskieren, dass sie uns etwas antun oder uns sogar t\u00f6ten.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eHier kann man nicht in Frieden leben.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2022 wurden 22 Mitglieder des indigenen Volks der <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: var(--color-mainorange); text-decoration: underline; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666;\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/awa\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Es gibt zwei indigene Gruppen der Aw\u00e1: Die Aw\u00e1 in Kolumbien und Ecuador (auch Kwaiker oder Cuaiquer genannt) leben in den sehr feuchten W\u00e4ldern im Tiefland westlich der Anden auf beiden Seiten der Grenze zwischen den beiden L\u00e4ndern. Seit vielen Jahren sind Aw\u00e1 hier im Konflikt mit verschiedenen bewaffneten Gruppen, die in ihre Gebiete eindringen, sie t\u00f6ten und vertreiben um an nat\u00fcrliche Ressourcen und Bodensch\u00e4tze der Territorien zu gelangen.Die Aw\u00e1 in Brasilien (auch Aw\u00e1-Guaj\u00e1 oder Guaj\u00e1 gennant) sind in den W\u00e4ldern des \u00f6stlichen Amazonasgebietes beheimatet. Sie leben meist in kleineren Familienzusammenschl\u00fcssen zusammen und verfolgen eine nomadische Lebensweise in W\u00e4ldern in Gebieten die teilweise offiziell als indigene Territorien anerkannt werden. Seit Jahrhunderten sind sie jedoch immer wieder von Gewalt und Morden durch Siedlergruppen oder Baumf\u00e4ller bedroht, die meist illegal in den Gebieten Wald abholzen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Aw\u00e1<\/a> in Kolumbien ermordet. Dar\u00fcber hinaus gab es sieben F\u00e4lle von gewaltsamem Verschwindenlassen, zehn F\u00e4lle von Massenvertreibung, acht F\u00e4lle von individueller Vertreibung, zwanzig Drohungen gegen indigene Anf\u00fchrer*innen, sieben gewaltsame Auseinandersetzungen und f\u00fcnf \u201eAusgangssperren\u201c, die von den bewaffneten Gruppen verh\u00e4ngt wurden. Au\u00dferdem wurden in drei F\u00e4llen Landminen aktiviert und zwei Massaker ver\u00fcbt, so die Angaben der Menschenrechtskommission f\u00fcr indigene V\u00f6lker, einer Einrichtung, die durch das kolumbianische Gesetz geschaffen wurde und die ihnen w\u00fcrdige Lebensbedingungen garantieren soll.<\/p>\n<p>Auch das Jahr 2023 zeigt keine ermutigende Bilanz. Trotz der Friedensverhandlungen zwischen der Regierung von Gustavo Petro und einigen illegalen bewaffneten Gruppen kam es in der Gemeinschaft der Aw\u00e1 allein bis April zu einem Mord, drei Bedrohungen, zu \u201eAusgangssperren\u201c f\u00fcr 554 Personen, zwei Verletzten, einem Todesfall durch eine Antipersonenmine und der Vertreibung von f\u00fcnfzehn Aw\u00e1-Bewohner*innen, so die Angaben der Kommission. Ein Angeh\u00f6riger des Aw\u00e1-Volkes auf kolumbianischer Seite beschreibt die Angst seiner Mitmenschen: \u201eWir erhalten Drohungen per Post und per Telefon, man wei\u00df nicht, von welcher bewaffneten Gruppe sie kommen, es gibt ja mehrere. Wir wissen nicht, welche Gruppe uns t\u00f6tet, uns massakriert, uns vertreibt oder verfolgt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sierra de Manantl\u00e1n: indigenes Territorium zwischen Eisenabbau und Drogenhandel<\/strong><\/p>\n<p>Der verschwundene Aktivist Celedonio Monroy stammt aus der Sierra de Manantl\u00e1n, dem \u201eOrt der Quellen\u201c. Heute geht in diesem Gebiet im Bundesstaat Jalisco, das Monroy sein ganzes Leben lang verteidigt hat, das Wasser langsam zu Ende. Die B\u00e4che und Brunnen, die es einst gab, sind versiegt. Abholzung und Bergbau haben sie zerst\u00f6rt. B\u00e4che und Quellen wurden teils einfach mit Bergbauabf\u00e4llen zugesch\u00fcttet. Dar\u00fcber hinaus wurde das hydrologische Gleichgewicht durch das Abtragen der H\u00fcgel ver\u00e4ndert. Das Wasser sieht vielfach \u00f6lig aus und kann nicht mehr getrunken werden.<\/p>\n<p><strong>Der Kampf gegen die Interessen des Drogenhandels ist lebensgef\u00e4hrlich<\/strong><\/p>\n<p>Ein Kopfschuss beendete das Leben des bekannten Anf\u00fchrers des indigenen Volkes der Ash\u00e1ninka, Santiago Contoric\u00f3n. Am 8. April 2023 kam der Attent\u00e4ter zu seinem Haus in der Gemeinde Puerto Ocopa, Bezirk R\u00edo Tambo, Provinz Satipo, im zentralen Regenwald von Peru, und floh, nachdem er ihn erschossen hatte, mit einem Motorrad. Der Ash\u00e1ninka-Anf\u00fchrer war vor allem f\u00fcr seine intensive Arbeit zur Verteidigung seines Volkes als Vorsitzender des Selbstverteidigungskomitees von R\u00edo Tambo bekannt. Die Pr\u00e4senz von Drogenh\u00e4ndlern im zentralperuanischen Regenwald mit ihren illegalen Kokapflanzungen und das st\u00e4ndige Eindringen in ihre Gebiete f\u00fcr stellen eine wachsende Bedrohung f\u00fcr das Volk der Ash\u00e1ninka dar. Dazu Fabi\u00e1n Ant\u00fanez, Pr\u00e4sident von CART (Central Ash\u00e1ninka de R\u00edo Rambo: \u201eDer Drogenhandel bringt Unruhe, Kriminalit\u00e4t und Tod. Wir wollen Frieden, aber wenn wir diese Verbote machen, k\u00e4mpfen wir gegen ihre Interessen und was sie dann tun, ist uns zu t\u00f6ten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachrichten \u00fcber Ermordungen und Verschwindenlassen von Umwelt- und Territoriumssch\u00fctzer*innen wurden im Jahr 2023 in trauriger Regelm\u00e4\u00dfigkeit ver\u00f6ffentlicht. 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