{"id":1788130,"date":"2023-12-15T15:28:27","date_gmt":"2023-12-15T15:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1788130"},"modified":"2023-12-15T15:28:27","modified_gmt":"2023-12-15T15:28:27","slug":"kapitalismus-und-menschenrechte-zwei-unvereinbare-begriffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/12\/kapitalismus-und-menschenrechte-zwei-unvereinbare-begriffe\/","title":{"rendered":"Kapitalismus und Menschenrechte &#8211; zwei unvereinbare Begriffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Gedanke, die Menschenrechte im Rahmen eines kapitalistischen Systems in vollem Umfang aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, ist ein Irrtum und eine v\u00f6llige Naivit\u00e4t. Eine Fehleinsch\u00e4tzung, die nicht spontan entstanden ist, sondern absichtlich von denjenigen herbeigef\u00fchrt wurde, die die Vorherrschaft in diesem System innehaben und denen jeglicher Einfallsreichtum fehlt.<\/strong><\/p>\n<p>Es steht au\u00dfer Frage, dass die Menschenrechte als Konzept eine unbestreitbare moralische G\u00fcltigkeit haben, auch wenn ihre tats\u00e4chliche Verwirklichung weit vom theoretischen Kanon entfernt ist. Die Kluft zwischen den beiden ist neben der Best\u00e4tigung bereits bestehender Realit\u00e4ten ein semantischer Hinterhalt und liegt, wie \u00fcblich, nicht im Diskurs, sondern in den unterschiedlichen Bedeutungen, die dieser grundlegenden Referenz zugeschrieben werden.<\/p>\n<p>Der von der angels\u00e4chsischen Ethik dominierte Westen, der Nachfolger der ehemaligen imperialen M\u00e4chte, beschr\u00e4nkt den Begriff der Menschenrechte auf den Bereich der individuellen B\u00fcrgerrechte, die Praktiken einer abgewerteten liberalen Demokratie und vor allem das Eigentumsrecht. Der Geist, der in den drei\u00dfig Artikeln der Allgemeinen Erkl\u00e4rung zusammengefasst ist, erkennt hingegen die sozialen Rechte und die Notwendigkeit eines menschenw\u00fcrdigen Umfelds f\u00fcr die menschliche Existenz an.<\/p>\n<p>Die enge Bedeutung relativiert und konditioniert nicht nur die universelle, uneingeschr\u00e4nkte, gerechte Anwendung der Menschenrechte in ihrem vollen Sinn, sondern beurteilt und verurteilt darum nicht die Gewalt, auf der das bisher bestehende ungerechte Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis beruht, welches wiederum diese Rechte ver\u00e4ndern soll.<\/p>\n<p>Dennoch verleihen die blo\u00dfe Bekr\u00e4ftigung des Charakters der &#8222;Rechte&#8220; und die kollektive Akzeptanz durch alle Nationen und V\u00f6lker der Erde diesen Postulaten den Charakter einer unsch\u00e4tzbaren kulturellen Eroberung.<\/p>\n<h3><strong>Geld gegen Menschenrechte<\/strong><\/h3>\n<p>Die Unf\u00e4higkeit des Kapitalismus, jedem Menschen ein Mindestma\u00df an Wohlstand zu sichern, wird jeden Tag deutlich. Eine schwache Unterst\u00fctzung des Systems ist die weit entfernte Illusion der Mehrheit, zu dem winzigen wohlhabenden und &#8222;erfolgreichen&#8220; Kern zu geh\u00f6ren, was eher der M\u00f6glichkeit eines Lottogewinns oder der einfachen Resignation des \u00dcberlebens durch die Akzeptanz eines r\u00e4uberischen, konkurrenzbetonten und exklusiven Modells gleicht.<\/p>\n<p>Die Menschenrechte beschr\u00e4nken sich dann auf die M\u00f6glichkeit, durch kollektive, staatliche und kommunale Anstrengungen langsame Fortschritte zu erzielen &#8211; gegen die W\u00fcnsche und Kr\u00e4fte der multinationalen Konzerne und Investmentbanken.<\/p>\n<p>Es ist ein ungleicher Kampf, in dem das Kapital die Schlupfl\u00f6cher des politischen Willens der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kauft, mietet oder manipuliert und damit die \u201eDemokratie&#8220;, die seine an der Universit\u00e4t ausgebildeten Figuren oft einfordern, v\u00f6llig missachtet.<\/p>\n<p>Die Verwendung des Begriffs ist so derangiert, dass diejenigen, die es wagen, die aufgezwungenen Modalit\u00e4ten in Frage zu stellen, in der diplomatischen Sph\u00e4re gerade als &#8222;systematische Menschenrechtsverletzer&#8220; verunglimpft werden.<\/p>\n<p>Wie Silo in seinem neunten \u201e<a href=\"https:\/\/www.editionpangea.ch\/artikel\/briefe-an-meine-freunde.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brief an meine Freunde<\/a>\u201c feststellt: &#8222;Einmal mehr wird die Souver\u00e4nit\u00e4t und Selbstbestimmung der V\u00f6lker durch die Manipulation der internationalen Friedens- und Solidarit\u00e4tskonzepte gef\u00e4hrdet&#8220;.<\/p>\n<p>Das soll nicht hei\u00dfen, dass die V\u00f6lker, die sich daf\u00fcr entscheiden, ihr Leben ausgeglichener und egalit\u00e4rer zu gestalten, nicht unter diesen Verst\u00f6\u00dfen leiden, wie man auch t\u00e4glich sehen kann. Was behauptet wird, ist, dass der heute vorherrschende Kapitalismus eine Quelle wirtschaftlicher Gewalt ist und damit in krassem Gegensatz zur Verwirklichung der Menschenrechte steht.<\/p>\n<p>Der radikale Widerspruch zwischen Kapitalismus und Menschenrechten zeigt sich in Kriegen, einem Anachronismus, der nach wie vor angezettelt und gef\u00fchrt wird, um sich Ressourcen anzueignen, Infrastrukturen zu zerst\u00f6ren, M\u00e4rkte zu erobern, politische Gegner zu unterwerfen oder ganz einfach, um die Kassen der Investoren in R\u00fcstungsunternehmen weiter zu f\u00fcllen. Das alles sagt nat\u00fcrlich nichts \u00fcber die vermeintlich abgedroschene Verteidigung der &#8222;Menschenrechte&#8220; aus, die vergiftete Rhetorik der Kriegstreiber des globalen Nordens.<\/p>\n<h3><strong>Kapitalismus und Subjektivit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Der Kapitalismus beschr\u00e4nkt sich nicht nur auf das Materielle, sondern wirkt auch permanent auf die Psyche ein und propagiert Einstellungen und Verhaltensweisen, die der Verwirklichung der verankerten universellen Rechte absolut zuwiderlaufen.<\/p>\n<p>Grundlegende Begriffe wie Besitz und Aneignung f\u00f6rdern Enteignung und Differenz, was Gesellschaften von Aneignern und Enteigneten n\u00e4hrt, die im Gegensatz zum kollektiven Teilen des gesellschaftlich erzeugten Produkts stehen. Die Aneignung von G\u00fctern und Vergn\u00fcgen um jeden Preis durch die Entw\u00fcrdigung der Existenz anderer, bis hin zu ihrer physischen Beseitigung, ist eine Quelle maximaler Gewalt, die in einem echten Menschenrechtssystem unvorstellbar ist.<\/p>\n<p>Die Logik des Wettbewerbs, des Profits und der Machtakkumulation, die dem Kapitalismus innewohnt, ist das genaue Gegenteil von Zusammenarbeit, selbstlosem Handeln und pers\u00f6nlicher und kollektiver Selbstbestimmung &#8211; unersetzliche Elemente auf dem Weg zu Gesellschaften, die durch diese Rechte gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<h3><strong>Die Verwirklichung der Menschenrechte in einer humanistischen Zukunft<\/strong><\/h3>\n<p>Aus dem bisher Gesagten k\u00f6nnte man &#8211; f\u00e4lschlicherweise &#8211; schlie\u00dfen, dass es ausreichen w\u00fcrde, die Bedingungen einer sozio\u00f6konomischen Gesellschaftsorganisation zu \u00e4ndern, um automatisch zur vollen Verwirklichung der Menschenrechte zu gelangen.<\/p>\n<p>Diese These, die im industrialisierten Europa des 19. Jahrhunderts doktrin\u00e4r festgeschrieben wurde, ermutigte, zusammen mit der Brutalit\u00e4t und Verweigerung des herrschenden Sektors gegen\u00fcber den gerechten Forderungen der Entrechteten, zu gewaltsamen Volksaufst\u00e4nden in dem Glauben, dass eine zentrale Kontrolle der Produktionsmittel und der sozialen Aktivit\u00e4ten die gew\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mit Hilfe der bikonditionalen S\u00e4tze der Logik l\u00e4sst sich argumentieren, dass die harmonische Verteilung der Ressourcen eine notwendige, aber keine ausreichende Bedingung f\u00fcr die Umsetzung der in der Allgemeinen Erkl\u00e4rung dargelegten Grunds\u00e4tze ist. Diese ausreichende Bedingung ist die Einf\u00fchrung neuer ethischer Grunds\u00e4tze, auf die als Achsen der sozialen Beziehungen, des intersubjektiven und pers\u00f6nlichen Verhaltens nicht verzichtet werden kann.<\/p>\n<p>Gebote, deren Aufstellung, die, in gro\u00dfer Entfernung von der Moral, durch den Entwurf bestimmter Gruppen auferlegt wurde, die uns\u00e4gliche Gewalt und die Inthronisierung von M\u00e4chten, die dem Wohlergehen der V\u00f6lker fremd sind, verursacht haben, k\u00f6nnen nicht vertikal erzwungen werden.<\/p>\n<p>Diese neue Ethik kann in einer Zeit der Globalisierung und der totalen Verflechtung der verschiedenen Kulturen der Erde keine andere Grundlage haben als die, die zu Recht die Seele der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte bildet, n\u00e4mlich die Anerkennung des Menschen als prim\u00e4res Subjekt der Rechte, wie es in ihrem zweiten Artikel hei\u00dft, &#8222;ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger \u00dcberzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Verm\u00f6gen, Geburt oder sonstigem Stand&#8220;.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rkung und Ausweitung dieser humanistischen revolution\u00e4ren Moral ist Aufgabe des Volkes, ausgehend von einem allt\u00e4glichen Streben und Verhalten, das sich auf kollektive politische \u00c4u\u00dferungen ausdehnt, in denen die \u00dcberzeugung, dass es keinen Fortschritt f\u00fcr irgendjemanden gibt, wenn er nicht f\u00fcr alle ist, Wurzeln schlagen sollte.<\/p>\n<p>Um diese Einsch\u00e4tzungen konkret zu veranschaulichen, l\u00e4sst sich feststellen, dass sechs Konzepte von Humanistinnen und Humanisten aus verschiedenen Kulturen eine gemeinsame Position bilden, n\u00e4mlich: die Positionierung des Menschen als zentralem Wert und Anliegen; die Bejahung der Gleichheit aller Menschen; die Anerkennung der pers\u00f6nlichen und kulturellen Vielfalt; die Tendenz, Wissen zu entwickeln, das \u00fcber das hinausgeht, was als absolute Wahrheit akzeptiert oder auferlegt wird; die Bejahung der Freiheit von Ideen und \u00dcberzeugungen; und die Ablehnung von Gewalt.<\/p>\n<p>Dies unterstreicht die Notwendigkeit, ein humanistisches geistiges und soziales Umfeld zu schaffen, um die Erkl\u00e4rung, die nun 75 Jahre alt ist, wirksam umzusetzen. Eine Erkl\u00e4rung, f\u00fcr die wir als Motto vorschlagen k\u00f6nnten: &#8222;Nichts steht \u00fcber dem Menschen und kein Mensch unter einem anderen&#8220;.<\/p>\n<p><strong><em>Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen wurde von Heike Pich <\/em><em>vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gedanke, die Menschenrechte im Rahmen eines kapitalistischen Systems in vollem Umfang aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, ist ein Irrtum und eine v\u00f6llige Naivit\u00e4t. 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