{"id":1784385,"date":"2023-11-28T13:56:53","date_gmt":"2023-11-28T13:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1784385"},"modified":"2023-11-28T13:56:53","modified_gmt":"2023-11-28T13:56:53","slug":"ethik-statt-religionsunterricht-ohne-kruzifix-und-kopftuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/ethik-statt-religionsunterricht-ohne-kruzifix-und-kopftuch\/","title":{"rendered":"Ethik statt Religionsunterricht \u2013 ohne Kruzifix und Kopftuch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Warum es im Klassenzimmer keinen Gott braucht, sondern Wissen satt Glauben. Ein Pl\u00e4doyer von Niko Alm und Helmut Ortner.<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland und \u00d6sterreich herrscht Glaubensfreiheit. Ob jemand Christ oder Muslim, Buddhist oder Jude, Atheist oder als Agnostiker von gar nichts \u00fcberzeugt ist, darf keine Rolle dabei spielen, ob er als B\u00fcrger willkommen ist. Das Ideal eines Staatsb\u00fcrgers sieht so aus: Er sollte die abendl\u00e4ndische Trennungsgeschichte von Republik und Religion akzeptieren, die Werte der Aufkl\u00e4rung respektieren und die Gesetze des liberalen, demokratischen Staates achten. Das reicht. Wer Beamter, Staatsanwalt oder Richter werden m\u00f6chte, schw\u00f6rt auf die Verfassung, nicht auf die Bibel oder den Koran.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich und Deutschland sind <a href=\"https:\/\/www.chbeck.de\/dreier-staat-gott\/product\/22250139\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verfassungs- und keine Gottes-Staaten<\/a> \u2013 und das, sagt der Rechtsphilosoph und Staatsrechtler Horst Dreier, ist die Voraussetzung f\u00fcr Religionsfreiheit. Alle B\u00fcrger d\u00fcrfen ihren Gott, auch ihre G\u00f6tter haben \u2013 der Staat aber muss in einer modernen, s\u00e4kularen Grundrechtsdemokratie gottlos sein. Freilich: Wenn Verfassungsrechtler vom <em>s\u00e4kularen Staat<\/em> sprechen, dann meinen sie keineswegs einen areligi\u00f6sen, laizistischen Staat (wie etwa in Frankreich), sondern einen, der Religions- und Weltanschauungsfreiheit garantiert und religi\u00f6s-weltanschauliche Neutralit\u00e4t praktiziert. Entscheidend sind nicht religi\u00f6se Pr\u00e4ferenzen, sondern Verfassungstreue.<\/p>\n<p>Dass unsere heutige Demokratie auf einem Menschenbild gr\u00fcndet, das viel mit dem Christentum zu tun hat, will niemand infrage stellen. Aber die Geschichte zeigt, dass die christlichen Kirchen nicht unbedingt Tr\u00e4gerinnen der Demokratie waren \u2013 und sind. Was heute Staat und Staatsb\u00fcrger ausmacht, ist gegen die christlichen Kirchen erk\u00e4mpft worden. Die Aushandlung der Regeln f\u00fcr das Zusammenleben haben die Gesellschaft und die politische Gewaltenteilung von der Kirche zur\u00fcckerobert. Das wollen wir festhalten.<\/p>\n<p>Vorbei sind die Zeiten, als die beiden gro\u00dfen christlichen Konfessionen \u00fcber Jahrhunderte das gesellschaftliche und politische Leben beherrschten und Religion aufgrund der kulturellen Harmonie eine integrierende und stabilisierende Gr\u00f6\u00dfe war, die nicht immer auf freiwillige Teilnahme ausgerichtet war. Die gro\u00dfen Konfessionen verlieren in den letzten Jahrzehnten stetig Mitglieder \u00ad\u2013 und an Vertrauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren noch 90 Prozent der Menschen in \u00d6sterreich und Deutschland katholisch oder evangelisch. Heute liegt der Anteil der christlichen Konfessionen in \u00d6sterreich in Summe bei <a href=\"https:\/\/wiki.avoesterreich.at\/index.php\/Konfessionen_und_Konfessionsfreie_in_\u00d6sterreich#Zusammensetzung_der_\u00f6sterreichischen_Bev\u00f6lkerung_nach_Konfessionen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht viel mehr als der H\u00e4lfte<\/a> der Bev\u00f6lkerung, in Deutschland sind die beiden ehemaligen Volkskirchen bereits <a href=\"https:\/\/fowid.de\/meldung\/religionszugehoerigkeiten-2022\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in der Minderheit<\/a>. Wir sind heute eine pluralistische, multi-ethnische, multi-(nicht)religi\u00f6se Gesellschaft. Gl\u00e4ubige, Andersgl\u00e4ubige und Ungl\u00e4ubige m\u00fcssen miteinander auskommen.<\/p>\n<p>Dennoch genie\u00dfen die beiden gro\u00dfen christlichen Kirchen, der Islam, das Judentum, der Buddhismus und andere Religionsgesellschaften nach wie vor eine Vielzahl von Privilegien, die eklatant gegen das staatliche Neutralit\u00e4tsgebot versto\u00dfen. Die Trennung von Kirche und Staat findet nicht statt, und es muss die Frage erlaubt sein, ob die Eingangs erw\u00e4hnte Glaubensfreiheit auch tats\u00e4chlich herrscht, wenn diese Freiheit f\u00fcr manche erweitert und f\u00fcr andere eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<h3><strong>Weltanschaulich neutrale Verfassungen<\/strong><\/h3>\n<p>Nein, es geht nicht um die <em>Austreibung Gottes<\/em> aus der Welt. Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist Menschenrecht. Im Gegenteil: Demokratische Staaten garantieren religi\u00f6sen Gruppen, Gemeinschaften oder Kirchen, dass sie frei agieren k\u00f6nnen, soweit sie nicht die Freiheiten anderer gef\u00e4hrden oder die Gesetze verletzen. Aber wir h\u00e4tten keinerlei Einw\u00e4nde, wenn das Neutralit\u00e4tsgebot endlich Anwendung f\u00e4nde und der Einfluss der Religionen \u2013 hierzulande vor allem der der beiden gro\u00dfen christlichen Konfessionen \u2013 entscheidend eingeschr\u00e4nkt und zur\u00fcckgedr\u00e4ngt w\u00fcrde, inklusive aller Privilegien und Ressourcen, Subventionen und Ordnungsfelder. Und der Gottesbezug in der Pr\u00e4ambel des deutschen Grundgesetzes? Auch der darf gerne gestrichen werden. Das Grundgesetz muss gottlos sein. \u00d6sterreich ist zumindest in diesem Punkt seinem gro\u00dfen Nachbarn einen symbolischen Schritt voraus.<\/p>\n<p>Wir sind nicht gegen Religionsaus\u00fcbung. F\u00fcr uns ist Religion Privatsache. Uns geht es darum, einen konsequent weltanschaulich neutralen Staat einzufordern, so wie ihn die Verfassung sowohl in \u00d6sterreich als auch in Deutschland vorsieht. Dies betrifft nicht nur die gro\u00dfen beiden Kirchen, sondern auch ein riesiges Geflecht an Religionsgemeinschaften, die ihnen nacheifern und ebenso staatliche F\u00f6rdermittel, Steuergeschenke und eigene Gesetze anstreben. Die politischen Entscheidungstr\u00e4ger und Verantwortlichen wollen auch ihnen diese Sonderrechte gew\u00e4hren, weil sie wissen: Die verfassungsrechtlichen und teils aberwitzigen Privilegien der Kirchen lassen sich nur noch gegen die S\u00e4kularisierung abschirmen, wenn anderen religi\u00f6sen Gemeinschaften die gleichen Sonderrechte zugesprochen werden. Ein gegenseitiges Sich-die-Stange-Halten, das in den letzten Jahren schon f\u00fcr einige ungew\u00f6hnliche Allianzen gesorgt hat. Zu guter Letzt: Dass die Kirchen eigene Unterrichtsf\u00e4cher in Schulen bekommen, auf Steuerkosten, deren Lehrkr\u00e4fte sie selbst ausbilden und deren Inhalte sie so gestalten d\u00fcrfen, dass sie dem eigentlichen Auftrag von Bildung widersprechen, n\u00e4mlich Wissen statt Glauben zu vermitteln \u2013 auch darum geht es.<\/p>\n<p>So wird es auf absehbare Zeit beim bekenntnisorientierten Religionsunterricht bleiben, ordentlich separiert nach Konfessionen, im Versuch, die weltanschaulich-religi\u00f6se Neutralit\u00e4t des Staates durch die Gleichbehandlung von Religionen zu gew\u00e4hrleisten. Dass es auch nicht-religi\u00f6se Weltanschauungen gibt, wird geflissentlich \u00fcbersehen.<\/p>\n<h3><strong>Verpflichtender Religionsunterricht<\/strong><\/h3>\n<p>Wie s\u00e4kular soll, ja muss der Alltag in unseren Schulen sein? Religionsunterricht gibt es fl\u00e4chendeckend in staatlichen Schulen, zunehmend auch f\u00fcr muslimische Sch\u00fcler, unterrichtet von eigens dazu ausgebildeten islamischen Religionsp\u00e4dagogen. W\u00e4hrend die Regelung in Deutschland l\u00e4nderspezifisch ausgestaltet ist, hat in \u00d6sterreich jede gesetzlich anerkannte Kirche und Religionsgesellschaft ein Recht auf die Durchf\u00fchrung eines verpflichtenden konfessionell gebundenen Religionsunterrichts. In den Kultusministerien sieht man darin ein zeitgem\u00e4\u00dfes Spiegelbild unserer multi-religi\u00f6sen Gesellschaft. Der Psychologe Ahmad Mansour, Mitbegr\u00fcnder der \u201eInitiative S\u00e4kularer Islam\u201c, lehnt das ab. Er fordert: kein Religionsunterricht, sondern <em>Religionskunde<\/em>. Dort k\u00f6nnten Kinder und Jugendliche erfahren, was es mit den Religionen auf sich hat, woher sie kommen, wie sie entstanden sind, wie sie unsere Gesellschaft, unseren Alltag gepr\u00e4gt haben und noch immer pr\u00e4gen. Er pl\u00e4diert stattdessen f\u00fcr einen nicht bekenntnisorientierten Unterricht f\u00fcr alle Konfessionen gemeinsam. Es w\u00fcrde Muslimen durchaus guttun, mehr \u00fcber das Christentum und Judentum zu erfahren \u201eund zwar nicht in den Hinterhofmoscheen, sondern in einer staatlichen Schule von einem Religionslehrer, der gut ausgebildet ist, der ein Demokrat ist, der Aufkl\u00e4rung verstanden hat\u201c, so dessen Kritik.<\/p>\n<p>Man m\u00f6chte Herrn Mansour beipflichten \u2013 und zurufen: Wie w\u00e4re es, vielleicht ganz auf Religionsunterricht in staatlichen Schulen zu verzichten. Stattdessen eine Einf\u00fchrung in den evolution\u00e4ren Humanismus, Ethik, politische Bildung unterrichtet von Lehrerinnen und Lehrern, die sich der s\u00e4kularen Aufkl\u00e4rung widmen? Und das alles nicht unter einem Kruzifix an der Wand des Klassenzimmers. Religionskunde als Teil eines Schulfachs Ethik statt Religionsunterricht.<\/p>\n<h3><strong>Der Staat will Religion kontrollieren<\/strong><\/h3>\n<p>Der Gesetzgeber will den konfessionellen Religionsunterricht aber lieber kontrollieren und in der Schule belassen, damit er nicht in den vielzitierten Hinterh\u00f6fen stattfindet. \u00dcbersetzt bedeutet dieses Argument: Man wei\u00df genau, dass der Religionsunterricht gef\u00e4hrlich sein kann. Im Zuge der Terroranschl\u00e4ge und Massaker durch die Hamas in Israel Anfang Oktober 2023 sorgte sich beispielsweise die Islamische Glaubensgemeinschaft in \u00d6sterreich (IGG\u00d6) um die \u201esensible und verantwortungsbewusste\u201c <a href=\"https:\/\/www.derislam.at\/2023\/10\/08\/iggoe-appelliert-an-ein-ende-der-gewalt-im-nahen-osten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Behandlung der Ereignisse in den Schulen<\/a> \u2013 wahrscheinlich nicht unbegr\u00fcndet. In der IGG\u00d6 versucht die Republik \u00d6sterreich mit dem Islamgesetz von 2015 die vielgestaltige Religion in eine monolithische Organisationsstruktur zu pressen, um sie \u00fcber einen singul\u00e4ren Kontaktpunkt steuern zu k\u00f6nnen. Das kann naturgem\u00e4\u00df nicht gelingen. Der islamische Religionsunterricht geht mit schlechtem Beispiel voran. Aber er unterscheidet sich in seiner prinzipiellen Problematik grundlegend nicht vom Unterricht der anderen Religionsgesellschaften.<\/p>\n<p>Religi\u00f6se Erziehung \u2013 was es eigentlich ist \u2013 widerspricht dem humanistischen Bildungsideal, sie ist unwissenschaftlich und ein Einfallstor f\u00fcr religi\u00f6se und auch politische Propaganda. Aber abstellen will man sie nicht. Die Angst vor dem Instrument der nichtangreifbaren Religionsfreiheit geht so weit, dass der Religionsunterricht weiter unter der Kuratel der Religionsgemeinschaften in der Schule belassen wird.<\/p>\n<p>Der Schaden, den er dabei in Form religi\u00f6ser Indoktrinierung anrichtet, ist ein Problem f\u00fcr sich. Noch gravierender ist seine soziale Wirkung in der Schulgemeinschaft. Kinder, die in \u00d6sterreich und Deutschland erst mit 14 Jahren die Religionsm\u00fcndigkeit erreichen, werden nach dem religi\u00f6sen Bekenntnis der Eltern gruppiert und lernen ab dem ersten Schuljahr, dass es keine Wertebasis gibt, die f\u00fcr alle gleich g\u00fcltig ist, sondern einander ausschlie\u00dfende exklusive Wahrheiten und Regeln f\u00fcr das Zusammenleben.<\/p>\n<p>Nach dem Philosophen und kulturkritischen <a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/die-grenzen-der-toleranz-isbn-978-3-492-31031-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Publizisten Michael Schmidt-Salomon<\/a> entspricht dies \u201eeher dem kollektivistischen Denken einer geschlossenen als dem individualistischen Denken einer offenen Gesellschaft. Aus einer freiheitlichen, individuumszentrierten Perspektive ist die konfessionelle Aufspaltung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in unterschiedliche Bekenntnisunterrichte nicht zu akzeptieren. Denn sie f\u00fchrt nicht blo\u00df zu einer weltanschaulichen Perspektivverengung, sondern auch zu einer Festigung von Gruppenidentit\u00e4ten, die das friedliche Zusammenleben der Menschen gef\u00e4hrden.\u201c<\/p>\n<h3><strong>Ethikunterricht integriert<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr die negativen Schubladisierungseffekte des trennenden Religionsunterrichts gibt es l\u00e4ngst eine naheliegende und einfache L\u00f6sung: einen verpflichtenden Ethikunterricht f\u00fcr alle Sch\u00fcler, in dem mit allen Kindern die gleichen Fragestellungen des Zusammenlebens er\u00f6rtert werden, ohne religi\u00f6s motivierte Vorgaben zu machen, wie sie leben sollen, was gut, b\u00f6se, s\u00fcndhaft, koscher oder haram ist, und ihnen zu vermitteln, dass Religionskulturen sich nicht nebeneinander wie in einem Setzkasten anordnen, sondern alle Individuen gemeinsam Gesellschaft ausmachen. Doch dieses Konzept eines verbindlichen Ethikunterrichts wird in \u00d6sterreich schon lange Zeit blockiert. \u201ePolitisch verschleppt \u2013 p\u00e4dagogisch \u00fcberf\u00e4llig!\u201c, lautet der Untertitel des Buches \u201eDer Ethikunterricht in \u00d6sterreich\u201c von Anton Bucher. Der aus der Schweiz stammende Theologieprofessor und Erziehungswissenschaftler hatte den schon 1997 begonnenen und \u00fcber zwanzig Jahre laufenden Schulversuch Ethikunterricht im Auftrag des Unterrichtsministeriums evaluiert und kam zu der klaren Empfehlung, den Ethikunterricht als Pflichtfach in den Regelunterricht aufzunehmen. Der politische Widerstand war enorm und von der katholischen Kirche in eine Richtung gesponnen: Wenn schon Ethikunterricht, dann nur als Ersatzfach f\u00fcr jene Sch\u00fcler, die sich vom verpflichtenden katholischen Religionsunterricht abmelden, am besten f\u00fcr alle anderen auch gleich und \u00fcberhaupt durchgef\u00fchrt von Religionslehrern mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation. Und so wurde dieses Konzept auch in die Praxis umgesetzt. Der Ethikunterricht, der eigentlich verpflichtend besucht werden sollte, kann durch den Besuch eines konfessionellen Religionsunterrichts abgew\u00e4hlt werden. Aber Religion kann niemals ein Ersatz f\u00fcr Ethik sein.<\/p>\n<p>Ob moslemische Gottes-Fanatiker, christliche Fundamentalisten, ob Hardliner des Vatikans oder alttestamentarische Rabbiner \u2013 sie alle m\u00fcssen zur Kenntnis nehmen: Wir leben in einem s\u00e4kularen Verfassungsstaat, alle B\u00fcrger d\u00fcrfen ihren Gott, auch ihre G\u00f6tter haben, der Staat aber ist in einer modernen Grundrechtsdemokratie gottlos. Der Glaube kann Gl\u00e4ubige im Sinne des Wortes gl\u00fcck-selig machen. Er kann f\u00fcr Menschen etwas <em>Wunderbares<\/em> sein: als Privatsache. F\u00fcr unser Gemeinwesen aber gilt: <a href=\"https:\/\/materie.at\/gk\/erst-der-buerger-dann-der-glaeubige\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der B\u00fcrger kommt vor dem Gl\u00e4ubigen!<\/a> Das gilt auch f\u00fcr das Kreuz im Klassenzimmer. Also: abh\u00e4ngen!<\/p>\n<h3><strong>Nachtrag<\/strong><\/h3>\n<p>Kein Kreuz im Klassenzimmer! Aber wie verh\u00e4lt es sich mit Lehrerinnen, die ein Kopftuch als Glaubenssymbol tragen? In Berlin ist das m\u00f6glich. Die Bundesbeauftragte f\u00fcr Antidiskriminierung Ferda Ataman begr\u00fc\u00dfte im September, dass nunmehr Lehrerinnen in Berlin mit Kopftuch unterrichten d\u00fcrfen. Die L\u00f6sung des Bundesverfassungsgerichts, dass erst wenn der Schulfrieden gest\u00f6rt ist, sprich der Konflikt an der Schule eskaliert, ein Kopftuchverbot verh\u00e4ngt werden kann, ist nicht die vermeintlich salomonische L\u00f6sung: Sie ist gut gemeint, aber nicht praktikabel \u2013 vor allem: nicht vereinbar mit dem erzieherischen Auftrag des weltanschaulich neutralen Staates.<\/p>\n<p>\u201eEs sollte klar sein, dass Schulen und Gerichtss\u00e4le keine Orte der Religionsaus\u00fcbung sind. Personen, die sich nicht einmal f\u00fcr die Dauer ihrer Dienststunden von ihrer Religion oder Weltanschauung distanzieren k\u00f6nnen, beweisen damit, dass sie nicht die notwendigen Voraussetzungen mitbringen, gar Gerichtsurteile zu f\u00e4llen\u201c, hei\u00dft es dazu in einer Erkl\u00e4rung der Giordano-Bruno-Stiftung. Fazit: Ob Kopftuch oder Kreuz \u2013 staatliche Schulen und Bildungseinrichtungen sollte f\u00fcr religi\u00f6se Symbole aller Art Sperrzone sein.<\/p>\n<p><strong>Die Autoren:<\/strong><\/p>\n<p><strong>HELMUT ORTNER <\/strong>hat bislang mehr als zwanzig B\u00fccher, \u00fcberwiegend politische Sachb\u00fccher und Biografien, ver\u00f6ffentlicht. Zuletzt erschienen: <a href=\"https:\/\/de.richarddawkins.net\/articles\/widerstreit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W<em>iderstreit: \u00dcber Macht, Wahn und Widerstand<\/em><\/a> und <a href=\"http:\/\/editionfaust.de\/produkt\/volk-im-wahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Volk im Wahn \u2013 Hitlers Deutsche oder Die Gegenwart der Vergangenheit<\/em><\/a> (April 2022). Seine B\u00fccher wurden bislang in 14 Sprachen \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p><strong>NIKO ALM<\/strong> war Herausgeber von <em><a href=\"http:\/\/vice.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vice<\/a><\/em>, zuletzt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der investigativen Rechercheplattform <a href=\"http:\/\/addendum.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Addendum<\/a>. Von 2013 bis 2017 war er f\u00fcr NEOS Abgeordneter im \u00d6sterreichischen Nationalrat mit den Schwerpunkten Medien, Wirtschaft, Weltraum und Kultur. Dar\u00fcber hinaus engagiert sich Niko Alm in mehreren Initiativen f\u00fcr Laizit\u00e4t. 2019 ver\u00f6ffentlichte er <em>\u201eOhne Bekenntnis \u2013 Wie mit Religion Politik gemacht wird\u201c.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buchempfehlung:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Klerikale Kartell &#8211; Helmut Ortner<\/strong> im Nomen-Verlag<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1784410 alignnone\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Ortner_Kartell-820x597.png\" alt=\"\" width=\"820\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Ortner_Kartell-820x597.png 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Ortner_Kartell-300x218.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Ortner_Kartell.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum es im Klassenzimmer keinen Gott braucht, sondern Wissen satt Glauben. 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