{"id":1784054,"date":"2023-11-28T15:32:26","date_gmt":"2023-11-28T15:32:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1784054"},"modified":"2023-11-28T07:34:10","modified_gmt":"2023-11-28T07:34:10","slug":"regierungen-und-konzerne-steuern-wissenschaftsberichterstattung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/regierungen-und-konzerne-steuern-wissenschaftsberichterstattung\/","title":{"rendered":"Regierungen und Konzerne steuern Wissenschaftsberichterstattung"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>Viele Redaktionen greifen auf die angeblich unabh\u00e4ngigen \u00abScience Media Centers\u00bb zur\u00fcck. Doch der Schein von Neutralit\u00e4t tr\u00fcgt.<\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"mailto:info@cornelia-stolze.de\">Cornelia Stolze<\/a> f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/regierungen-und-konzerne-steuern-wissenschaftsberichterstattung\/\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<p class=\"author-meta\">Ob Recherchen zu Covid-19, Klima oder k\u00fcnstlicher Intelligenz \u2013 wer als Redaktor oder freier Autor \u00fcber Wissenschaftsthemen berichten will, muss heute nicht mehr stundenlang selbst recherchieren, auf die Suche nach geeigneten Experten gehen und Stellungnahmen, Bilder und O-T\u00f6ne beschaffen. All das kann er seit einigen Jahren kostenfrei und in k\u00fcrzester Zeit geliefert bekommen \u2013 von sogenannten Science Media Centers (SMC).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>Neun solcher Zentren, die in einem globalen Netzwerk zusammengeschlossen sind, gibt es inzwischen weltweit \u2013 in Deutschland, Grossbritannien, in den USA, in Neuseeland, Australien und Kanada sowie in Afrika, Spanien und Taiwan.<\/p>\n<p>Die SMC liefern Journalisten rasch \u00abStatements von kundigen Fachleuten\u00bb, \u00abEinordnungen von unabh\u00e4ngigen Forschenden\u00bb und \u00abverl\u00e4ssliche Argumente von reputierten Stimmen aus der Wissenschaft\u00bb, so der Selbstbeschrieb des deutschen SMC.\u00a0Gerade in Zeiten von Fake-News und L\u00fcgenpresse, so das SMC, biete man damit ein \u00abGegengewicht\u00bb.<\/p>\n<p>Im Fall der gehypten \u00abAbnehmspritze\u00bb Wegovy etwa ver\u00f6ffentlichte das britische SMC f\u00fcnf Stellungnahmen von Wissenschaftlern. Sie kritisierten mehrheitlich, dass der Wirkstoff nur zwei Jahre verschrieben werden d\u00fcrfe. Einer der Zitierten war bis Juli 2022\u00a0<em>Chefwissenschaftler<\/em>\u00a0bei Novo Nordisk, dem Hersteller von Wegovy. Er besass auch Aktien dieser Firma.<\/p>\n<p>Das kam jedoch erst heraus, als kritische Journalisten nachfragten. Da hatte die Tagespresse die vom SMC eingeholten Zitate des fr\u00fcheren Chefwissenschaftlers, dass Wegovy ein \u00abGame Changer\u00bb sei, bereits gedruckt, kritisierte der \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bukopharma.de\/de\/publikationen\/pharma-brief-archiv\/797-pb2023-3-5-abnehmende-transparenz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pharma-Brief<\/a>\u00bb (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/wie-ein-pharmakonzern-bei-uebergewichtigen-absahnt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Infosperber<\/a>\u00a0berichtete).<\/p>\n<p><strong>NZZ, Tamedia und S\u00fcddeutsche Zeitung zitieren fleissig aus den SMC-Aussendungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Redaktionen der NZZ, der Tamedia-Zeitungen und der S\u00fcddeutschen Zeitung machen von den SMC reichlich Gebrauch: Rund 100-mal erfuhren die Leserinnen und Leser dieser Verlagsh\u00e4user allein in den letzten zw\u00f6lf Monaten, dass ihnen Informationen serviert wurden, die ein SMC geliefert hatte. Dies wurde im Artikel offengelegt. Dazu kommen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/blutkrebs-leukaemie-ct-kinder-1.6301058\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Artikel<\/a>, bei denen es nicht deklariert wird. Vor allem die Wissenschaftsredaktionen greifen gern auf die SMC zur\u00fcck.\u00a0Auch Infosperber hat schon von \u00abScience Media Centre\u00bb befragte Personen zitiert.<\/p>\n<p>Das deutsche\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sciencemediacenter.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SMC<\/a>, eine 2015 gegr\u00fcndete gemeinn\u00fctzige GmbH mit Sitz in Heidelberg und K\u00f6ln, beschreibt sich als \u00abjournalistisch arbeitende, unabh\u00e4ngige und gemeinwohlorientierte Institution\u00bb und wirbt mit geballter Kompetenz. \u00abMit einem st\u00e4ndig wachsenden Netzwerk von derzeit mehr als 1000 mitwirkenden Forschenden unterst\u00fctzen wir aktuell \u00fcber 1600 akkreditierte Medienschaffende bei ihrer Berichterstattung\u00bb, heisst es auf der Website.<\/p>\n<p>Die Redaktion besteht aus zehn Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten sowie zw\u00f6lf weiteren Mitarbeitenden, die im sogenannten SMC Lab Werkzeuge f\u00fcr den Datenjournalismus der Zukunft entwickeln und die Redaktion unterst\u00fctzen, Themen datengetrieben zu vertiefen.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>\u00abT\u00e4glich wird der Druck auf Journalistinnen und Journalisten st\u00e4rker.\u00bb<\/p>\n<p><cite>Science Media Centre Germany<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>Derlei externe Hilfe f\u00fcr Zeitungen, Online-Nachrichtenportale, Radiosender und TV-Stationen ist nach\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sciencemediacenter.de\/fuer-journalisten\/fuer-journalisten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Darstellung des SMC<\/a>\u00a0dringend n\u00f6tig. Denn: \u00abT\u00e4glich wird der Druck auf Journalistinnen und Journalisten wie Sie st\u00e4rker. (\u2026) Alle zehn Sekunden flattert eine neue wissenschaftliche Publikation herein. Die alle m\u00fcssten gelesen und bewertet, Wichtiges von Unwichtigem getrennt werden.\u00bb<\/p>\n<p>Als L\u00f6sung bietet das SMC Hilfe und Service an. Wenn \u201aBreaking News\u2018 aus der Wissenschaft \u00f6ffentlichen Wirbel versprechen, versorgt das Zentrum Medienvertreter mit Statements und Einsch\u00e4tzungen von Fachleuten. Zudem hilft das SMC Redaktoren, \u00abwenn Sie unsicher sind, ob ein Thema aus der Wissenschaft auf die Titelseite oder in den Papierkorb geh\u00f6rt\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Die Zeit, der Spiegel, die Tagesschau, das Heute-Journal \u2013 alle verbreiten die Zitate<\/strong><\/p>\n<p>Laut SMC nehmen grosse und namhafte Redaktionen regelm\u00e4ssig diese Dienste in Anspruch. \u00abUnsere Experten-Statements werden von den Wissenschaftsredaktionen etwa der S\u00fcddeutschen Zeitung, der \u00abZeit\u00bb, des \u00abSpiegels\u00bb und anderen stetig und steigend genutzt\u00bb, verk\u00fcndet es auf seiner Website. Insgesamt seien bis Ende 2021 bereits mehr als 19\u2018000 Beitr\u00e4ge mit Expertenzitaten erschienen, die das SMC eingeholt hatte. Anstelle einer Vielfalt von Stimmen aus der Forschung werden so in vielen Medien die immer gleichen Zitate einiger weniger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbreitet.<\/p>\n<p>Auch Vertreter des \u00d6ffentlich-Rechtlichen Rundfunks st\u00fctzen sich auf das, was das SMC ihnen als Stimmen aus der Wissenschaft pr\u00e4sentiert. Laut SMC werden dessen virtuelle Presse-Briefings im Schnitt von \u00fcber 55 Medienschaffenden genutzt f\u00fcr ihre Print-Berichte in den Leitmedien, aber auch Video-Ausschnitte von Statements f\u00fcr ihre aktuellen Fernseh-Beitr\u00e4ge in ARD und ZDF, in Tagesschau, Tagesthemen oder im Heute-Journal.<\/p>\n<p><strong>Zu den Sponsoren des SMC z\u00e4hlen auch Pharmafirmen<\/strong><\/p>\n<p>Doch ganz so unabh\u00e4ngig, wie das SMC sich gibt, ist es nicht. Sein Budget und seine Zukunft h\u00e4ngen massgeblich von wenigen, einflussreichen G\u00f6nnern ab. Einige davon stammen aus der IT-Branche, andere aus dem Pharmabereich, wieder andere aus dem Medienbereich.<\/p>\n<p>Gr\u00fcndungsgesellschafter und Hauptgeldgeber des SMC Germany ist mit 1,5 Millionen Euro pro Jahr die Stiftung von Klaus Tschira, der einer der Gr\u00fcnder des Software-Giganten SAP ist. Zweitgr\u00f6sster Financier mit einem Betrag zwischen 50\u2018000 und 500\u2018000 Euro ist das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und damit die deutsche Bundesregierung. Auch Google, die Bertelsmann-Stiftung und die Hertie-Stiftung haben das SMC schon mit 20\u2018000 bis 50\u2018000 Euro unterst\u00fctzt. Zu den gr\u00f6sseren Spendern geh\u00f6ren bis heute zudem die Firmen BASF und Bayer (\u00fcber eine Stiftung) sowie der Arzneimittelhersteller Janssen-Cilag. Mit kleineren Betr\u00e4gen sind auch Verlage wie die S\u00fcddeutsche Zeitung, die Deutsche Presse-Agentur dpa, mehrere Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen, die Max-Planck-Gesellschaft und das Berliner Max-Delbr\u00fcck-Centrum dabei.<\/p>\n<p>Mit der regierungs- und industrienahen Konstruktion steht das SMC Germany nicht allein.<\/p>\n<p><strong>Das Ziel: Dem \u00f6ffentlichen Widerstand gegen Klonen und Gentechnik entgegentreten<\/strong><\/p>\n<p>Das erste SMC wurde 2002 in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sciencemediacentre.org\/about-us\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">England<\/a>\u00a0gegr\u00fcndet. Anlass daf\u00fcr war der Bericht einer Kommission des britischen Oberhauses \u00fcber eine \u00abVertrauenskrise der Gesellschaft\u00bb gegen\u00fcber der Wissenschaft. Diese war zu dem Schluss gekommen, dass \u00abder begr\u00fcndete oder unbegr\u00fcndete Widerstand der \u00d6ffentlichkeit\u00bb, sei es als B\u00fcrger oder als Verbraucher, den technischen Fortschritt behindern k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Dies wiederum k\u00f6nne dazu f\u00fchren, dass industrielle Investitionen in Produktion oder Forschung ins Ausland verlagert w\u00fcrden. Aktuelle Beispiele daf\u00fcr, schrieben die Autoren des\u00a0<a href=\"https:\/\/publications.parliament.uk\/pa\/ld199900\/ldselect\/ldsctech\/38\/3803.htm%23a2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Berichts<\/a>\u00a0damals, seien \u00abgentechnisch ver\u00e4nderte Lebensmittel, die nach dem Aufschrei \u00fcber nicht entmischten Soja und Mais von Verbrauchern und Einzelh\u00e4ndlern im Vereinigten K\u00f6nigreich weitgehend boykottiert werden, das \u201atherapeutische Klonen\u2018, f\u00fcr das derzeit ein Moratorium gilt, bis der Regierung ein Bericht einer Beratergruppe vorgelegt wird, die Bestrahlung von Lebensmitteln und die Tiefseeentsorgung von Offshore-Anlagen in den Gew\u00e4ssern um Europa\u00bb.<\/p>\n<p>Interessant am britischen Science Media Centre ist auch: Es ist in den R\u00e4umen des Wellcome Trust in London untergebracht. Dieser ist auch ein massgeblicher Financier des britischen SMC. Er tr\u00e4gt mehr als f\u00fcnf Prozent des Jahresbudgets bei, zuletzt waren das knapp 800\u2018000 Euro. Der Wellcome Trust erscheint auf den ersten Blick wie eine gemeinn\u00fctzige, politisch und finanziell unabh\u00e4ngige Stiftung.<\/p>\n<p><strong>Zu den gr\u00f6ssten Sponsoren z\u00e4hlen Pharmafirmen<\/strong><\/p>\n<p>Doch das betr\u00e4chtliche Verm\u00f6gen von rund 45 Milliarden Euro steckt zu einem Grossteil in Unternehmen, die unter anderem Covid-19-Impfstoffe, -Medikamente und Diagnostika herstellen. Darunter Roche, Novartis, Abbott und Johnson &amp; Johnson. \u00dcber Beteiligungen an der Investment-Firma Berkshire Hathaway ist der Wellcome Trust nach Informationen der Fachzeitschrift\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bmj.com\/content\/372\/bmj.n556\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>British Medical Journal<\/em><\/a>\u00a0zudem an den Erfolgen der Pharma- und Biotech- Unternehmen Merck, AbbVie, Biogen und Teva beteiligt.<\/p>\n<p>Gr\u00f6sste Sponsoren des britischen SMC waren im Budgetjahr 2021\/22 neben dem Wellcome Trust unter anderem AstraZeneca, GlaxoSmithKline, DeepMind Technologies, Diageo, Roche, Sanofi Aventis, Merck Sharp &amp; Dohme, (MSD), Food Standards Agency, das Imperial College London, die Financial Times und die grossen Wissenschaftsverlage Elsevier sowie Springer Nature.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>\u00abWenn man direkt und indirekt von Regierungsgeldern abh\u00e4ngig ist, ist das nicht gerade ein Garant f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit bei umstrittenen Wissenschaftsthemen, bei denen die Regierung ja gern auf einer Seite steht.\u00bb<\/p>\n<p><cite>Norbert H\u00e4ring, Wirtschaftsjournalist<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>Beim australischen SMC z\u00e4hlen die Regierung, Medienh\u00e4user und Universit\u00e4ten und ein Biotechnologieunternehmen (CSL) zu den gr\u00f6ssten F\u00f6rderern des dortigen SMC. Auch beim neuseel\u00e4ndischen Zentrum kam das Gr\u00fcndungsgeld von der Regierung. Beim spanischen SMC war es eine regierungsnahe Stiftung.<\/p>\n<p>\u00abWenn man direkt und indirekt von Regierungsgeldern abh\u00e4ngig ist, ist das nicht gerade ein Garant f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit bei umstrittenen Wissenschaftsthemen, bei denen die Regierung ja gern auf einer Seite steht\u00bb, urteilt der Wirtschaftsjournalist\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norbert_H%C3%A4ring\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert H\u00e4ring<\/a>, der k\u00fcrzlich auch \u00fcber die Verflechtungen der Science Media Center mit Regierungen und Konzernen berichtet hat.<\/p>\n<p><strong>Eingeladen waren nur Bef\u00fcrworter der Regierungspolitik \u2013 fachkundige Kritiker fehlten<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich das konkret auswirken kann, beschreibt H\u00e4ring am Fall Neuseeland. \u00abDas mit Regierungsgeld gegr\u00fcndete neuseel\u00e4ndische Science Media Center war und ist sehr umtriebig dabei, die selbst im Vergleich mit dem wenig zimperlichen internationalen Standard besonders rabiaten Corona- Massnahmen der neuseel\u00e4ndischen Regierung mit st\u00fctzenden Zitaten von ausgew\u00e4hlten Wissenschaftlern gegen Kritik zu verteidigen. Als die Regierung im April 2023 (!) beschloss, eine 7-Tages-Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Positivgetestete beizubehalten, begleitete das dortige SMC die Meldung mit vier Expertenstimmen von Wissenschaftlern, die sagten, dass diese Massnahme dringend n\u00f6tig sei, zu einem Zeitpunkt als international Covid fast kein Thema mehr war.\u00bb<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Tendenzen finden sich auch beim deutschen Science Media Center. Anfang September veranstaltete es ein virtuelles Presse Briefing zum Thema \u00abWas erwartet uns im Corona-Herbst 2023?\u00bb. Wer sich darin Vielfalt von Ansichten und unterschiedliche Sichtweisen erhoffte, wurde entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Alle drei geladenen Experten \u2013 darunter Sandra Ciesek vom Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt, Leif Erik Sander vom Berliner Universit\u00e4tsklinikum Charit\u00e9 und Stefan Kluge vom Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf \u2013 waren notorische Bef\u00fcrworter und Unterst\u00fctzer der Massnahmen der deutschen Bundesregierung und von deren Impf-Kampagne.<\/p>\n<p>Fachkundige Kritiker des deutschen Pandemie-Managements wie etwa Thomas Voshaar, Chefarzt des Lungen- und Thoraxzentrums in Moers, oder der Infektiologe und Experte f\u00fcr Patientensicherheit Matthias Schrappe, sucht man in den Veranstaltungen des SMC vergeblich. Sie kamen dort in den vergangenen dreieinhalb Jahren kein einziges Mal zu Wort.<\/p>\n<p><strong>Zur Not \u00abam Gesetz vorbei<\/strong>\u00bb<\/p>\n<p>Dennoch behauptet das SMC von sich selbst: \u00abWir wollen nicht Agitation betreiben, sondern Konsens ausloten. Wir wollen Argumente von kundigen Forschenden f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Diskurs bereitstellen.\u00bb Und: \u00abWir leben eine Kultur der Offenheit, sind gespr\u00e4chsbereit und tolerant gegen\u00fcber Andersdenkenden.\u00bb<\/p>\n<p>Im Zweifelsfall aber weiss man beim SMC, was falsch und was richtig ist. Das gesamte Team arbeite \u00abausgewogen\u00bb auf der Grundlage \u00abgerechtfertigter \u00dcberzeugungen\u00bb. Solche \u00dcberzeugungen haben beim SMC nicht nur die Gestaltung der eigenen Arbeit beim Thema Corona bestimmt. Sie schimmern auch beim n\u00e4chsten heissen Medienthema durch: der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels mit Hilfe von erneuerbaren Energien. Anfang August lud das SMC Medienvertreter beispielsweise zu einem Presse-Briefing mit dem Titel \u00abWie k\u00f6nnte das kurzfristige Windenergie-Ausbauziel noch erreicht werden?\u00bb ein.<\/p>\n<p>Welche Ziele das SMC bei dieser Frage verfolgt, verr\u00e4t schon der Einladungstext. \u00abWir haben Forschende gefragt, welche Auswirkungen die langsame Beschleunigung des Windenergieausbaus an Land auf den Kohleausstieg haben k\u00f6nnte, und wie dieser beschleunigt werden kann \u2013 zur Not auch am EEG vorbei\u00bb, heisst es darin. EEG steht f\u00fcr das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es soll daf\u00fcr sorgen, dass k\u00fcnftig vor allem Strom aus erneuerbaren Quellen ins deutsche Stromnetz eingespeist wird. Seine j\u00fcngste \u00c4nderung trat im Mai 2023 in Kraft. \u00abAber noch ist Zeit, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, Wege f\u00fcr alternative, unter Umst\u00e4nden schnellere Finanzierungsverfahren als \u00fcber das EEG zu \u00f6ffnen und f\u00fcr mehr Akzeptanz durch Beteiligung von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zu sorgen.\u00bb<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Redaktionen greifen auf die angeblich unabh\u00e4ngigen \u00abScience Media Centers\u00bb zur\u00fcck. Doch der Schein von Neutralit\u00e4t tr\u00fcgt. 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