{"id":1783791,"date":"2023-11-29T09:36:02","date_gmt":"2023-11-29T09:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1783791"},"modified":"2023-11-29T15:42:30","modified_gmt":"2023-11-29T15:42:30","slug":"carlos-fino-in-einem-exklusiven-interview-mit-pressenza-2-2-der-krieg-in-der-ukraine-und-eine-neue-weltordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/carlos-fino-in-einem-exklusiven-interview-mit-pressenza-2-2-der-krieg-in-der-ukraine-und-eine-neue-weltordnung\/","title":{"rendered":"Carlos Fino in einem exklusiven Interview mit PRESSENZA (2\/2): Der Krieg in der Ukraine und eine neue Weltordnung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Carlos Fino (*), interviewt f\u00fcr Pressenza von Vasco Esteves<\/strong><\/p>\n<p>Carlos Fino wurde in Portugal geboren und arbeitete vier Jahrzehnte lang als Radio- und Fernsehreporter, Kriegskorrespondent, Moderator von Nachrichtendiensten und Medienberater. Er war in Osteuropa, im Nahen Osten und Brasilien. Er lebte in Lissabon, Moskau, Br\u00fcssel, Washington und Brasilia. Er war ein preisgekr\u00f6nter Journalist, schrieb B\u00fccher und hat einen Doktortitel in Kommunikationswissenschaften. Er ist in der Welt vielleicht der bekannteste portugiesische Reporter.<\/p>\n<p>Im Jahr 2022 kehrte er nach Portugal zur\u00fcck, um &#8211; wie er selbst sagt &#8211; &#8222;nicht mehr im Rampenlicht der internationalen Politik und des Journalismus zu stehen und mit meiner Frau ein ruhigeres Leben zu f\u00fchren&#8220;, also zu versuchen, seine &#8222;aurea mediocritas&#8220; auf die gute alte Art und Weise auszuleben.<\/p>\n<p>Doch kaum war er 2022 in Portugal angekommen, brach der Krieg in der Ukraine aus, dessen Verlauf ihn zutiefst ersch\u00fctterte. Er z\u00f6gerte noch, sich einzumischen, aber jetzt hat er beschlossen, eine Ausnahme zu machen und dieses exklusive Interview f\u00fcr PRESSENZA zu geben \u00fcber seine Erfahrungen in Osteuropa und die m\u00f6glichen geopolitischen Schlussfolgerungen, die er aus seinen Erfahrungen ziehen kann.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/carlos-fino-in-einem-exklusiven-interview-fuer-pressenza-1-2-moskau-und-der-zusammenbruch-der-udssr-und-jugoslawiens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ersten Teil des Interviews<\/a>, der vor einigen Tagen ver\u00f6ffentlicht wurde, ging es um die Erfahrungen von Carlos Fino in Moskau und w\u00e4hrend des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der Zerschlagung Jugoslawiens. In diesem zweiten Teil spricht er \u00fcber den aktuellen Krieg in der Ukraine, \u00fcber Osteuropa im Allgemeinen sowie \u00fcber die fortschreitende (De-)Globalisierung und die sich abzeichnende neue Weltordnung.<\/p>\n<h3><strong>Der aktuelle Krieg in der Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p><em>Pressenza: <\/em><em>Lassen Sie uns nun \u00fcber den aktuellen Krieg in der Ukraine sprechen. Carlos, wo waren Sie und was war Ihre erste Reaktion, als Sie h\u00f6rten, dass russische Truppen letztes Jahr, im Februar 2022, in die Ukraine einmarschiert waren?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Carlos Fino: Ich kehrte gerade aus Brasilien nach Portugal zur\u00fcck. Ich kam mit der Entschlossenheit, nicht mehr auf der &#8222;Titelseite&#8220; der internationalen Politik zu stehen und ein ruhigeres Leben zu f\u00fchren. In dieser Hinsicht ist dieses Interview eine Ausnahme. Mein ganzes Leben war der internationalen Politik und dem Journalismus gewidmet, und ich wollte etwas Abstand davon halten und das tun, was die Alten &#8222;aurea mediocritas&#8220; nannten, d. h. hier sein und die sch\u00f6nen Dinge des Lebens genie\u00dfen, abseits der gro\u00dfen Szene. Aber ich war schockiert \u00fcber die Entwicklung der Ereignisse.<\/p>\n<p>Obwohl der Ausbruch von Feindseligkeiten in Wahrheit immer wahrscheinlicher wurde, denn die Ukraine befindet sich genau an der Grenze zweier gro\u00dfer geopolitischer Bl\u00f6cke: dem Westen und Russland. Sie befindet sich daher in einer sehr heiklen Situation, die Politiker mit viel Wissen und K\u00f6nnen erfordert, um zu verhindern, dass es bis zu diesem Punkt kommt.<\/p>\n<p>Angesichts der Ereignisse seit 2014, zun\u00e4chst die gewaltsame Absetzung des ukrainischen Pr\u00e4sidenten, der in einer von der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Organisation_f\u00fcr_Sicherheit_und_Zusammenarbeit_in_Europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OSZE<\/a> best\u00e4tigten Wahl gew\u00e4hlt worden war, und dann die Schaffung eines offen antirussischen Regimes in Kiew, das milit\u00e4rische Angriffe gegen den Donbass (der sich dieser Ver\u00e4nderung von 2014 nicht unterwerfen wollte) durchf\u00fchrte &#8211; eine Situation, die acht Jahre andauerte und Tausende von Opfern forderte &#8211; war es daher zunehmend zu erwarten, ja sogar unvermeidlich, dass Russland irgendwann eingreifen w\u00fcrde, was es auch tat.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>H\u00e4tte der Krieg in der Ukraine durch den Westen verhindert werden k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Nat\u00fcrlich h\u00e4tte er das gekonnt, es w\u00e4re ganz einfach gewesen: Man h\u00e4tte nur keine gro\u00dfe Sache aus dem NATO-Beitritt der Ukraine machen oder ihn verschieben und den neutralen Status des Landes garantieren m\u00fcssen. Daran ist nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches: \u00d6sterreich ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs neutral geblieben und hat davon nur profitiert. Andererseits <strong>k\u00f6nnte Kiew <\/strong>innenpolitisch <strong>sehr wohl die Autonomie des Donbass anerkennen, so wie Portugal die Autonomie der Azoren oder Spanien die Autonomie Kataloniens anerkennt. Das h\u00e4tte den Krieg verhindert.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Sie glauben also nicht, dass der Westen in der Ukraine die Demokratie gegen Diktaturen &#8211; oder zumindest gegen eine Diktatur \u2013 verteidigt, sondern vielmehr seine eigenen wirtschaftlichen, strategischen und geopolitischen Interessen&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&#8230; Ja, geopolitisch, zumindest so, wie sie von der derzeitigen westlichen F\u00fchrung verstanden werden. Aber wir k\u00f6nnen uns auch eine andere Ausrichtung vorstellen, n\u00e4mlich die Anerkennung der Legitimit\u00e4t der russischen Sicherheitsbedenken. Ich w\u00fcsste nicht, warum das nicht m\u00f6glich gewesen sein sollte. Russland hat offensichtlich Sicherheitsbedenken, auf die man eingehen kann und die bis zu einem gewissen Grad legitim sind und zumindest Gegenstand von Verhandlungen sein k\u00f6nnen. Aber jetzt hat die in Washington vorherrschende neokonservative Str\u00f6mung offenbar erkannt: Nein, dieser Krieg ist der Weg, Russland noch mehr zu schw\u00e4chen; deshalb ist der Krieg praktisch unvermeidlich geworden.<\/p>\n<p><strong>Verteidigung der Demokratie, aber welche Demokratie? Das derzeitige Regime in Kiew hat mindestens 11 ukrainische Parteien verboten, erzwang den Gebrauch der ukrainischen Sprache sogar in russischsprachigen Regionen und hat Fernsehsender verboten: Die demokratischen Standards des ukrainischen Regimes sind weit von einer normalen europ\u00e4ischen Demokratie entfernt.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dieser Krieg ist also auf ukrainischer Seite ein &#8222;Stellvertreterkrieg&#8220; der USA gegen Russland, und die Ukraine wird irgendwie f\u00fcr Ziele geopfert, die nicht ihre eigenen sind?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&#8230; So scheint es. Letztlich handelt es sich um einen Krieg zwischen Vettern um das sowjetische Erbe. Er h\u00e4tte sich auf einen regionalen Konflikt beschr\u00e4nken k\u00f6nnen und sich nicht in einen Grundsatzkonflikt von globaler Bedeutung verwandeln m\u00fcssen, der sogar zum Dritten Weltkrieg und zu einer nuklearen Katastrophe f\u00fchren kann. Das m\u00fcsste aber nicht unbedingt der Fall sein. Es stecken andere Dinge dahinter. Zu sagen, dass es sich um einen Krieg der Demokratie gegen die Diktatur handelt, ist eine propagandistische \u00dcbertreibung. Offen gesagt, nach allem, was ich gelesen habe, scheint mir das ukrainische Regime weder demokratischer noch weniger korrupt zu sein als das russische.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Es handelt sich also um einen Krieg, der in gewisser Weise vom Westen und der NATO provoziert wurde?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Nun, sagen wir einfach, dass er vor allem durch den Regimewechsel in Kiew im Jahr 2014 ausgel\u00f6st wurde. Im Grunde genommen handelt es sich um einen B\u00fcrgerkrieg, zumindest war er das, bis er sich zu einem Konflikt mit Russland und m\u00f6glicherweise zu einem globalen Konflikt entwickelte. Aber zun\u00e4chst war es ein interner Krieg innerhalb eines Landes: Es gab einen Teil des Landes, der sich dem anderen Teil nicht unterordnen wollte. Es war also, wie gesagt, ein Kampf von Cousins und Cousinen um das sowjetische Erbe, mit dem erschwerenden Faktor, dass es auf russischer Seite das historische Argument gibt: Weil der Donbass seit dem 18. Jahrhundert russisch ist, da praktisch alle gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte im Donbass mindestens seit dem 17. Jahrhundert von Russen gegr\u00fcndet wurden und Russisch sprechen, ist dort die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung russisch-orientiert.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor, Portugal h\u00e4tte am Ende seiner imperialen Phase die Algarve verloren und die Algarve w\u00e4re in Spanien integriert worden: Spanien w\u00fcrde, anstatt die logische Autonomie der Algarve zu akzeptieren, der Algarve die spanische Sprache aufzwingen, portugiesischsprachige Sender in der Algarve verbieten und Armeen zum Angriff auf die Algarve schicken. Wie w\u00fcrden die Bewohner der Algarve reagieren, und was w\u00fcrde Lissabon in einer solchen Situation tun?<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Ein weiteres Gebiet, das schon immer eine gewisse Autonomie wollte, welche aber von der Ukraine nie respektiert wurde, ist die Krim. Vor einigen Tagen habe ich gelesen, dass die Krim bei der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion im Jahr 1991 noch vor der Ukraine ein unabh\u00e4ngiges Land wurde. Es war die Ukraine, als sie einige Monate sp\u00e4ter ebenfalls unabh\u00e4ngig wurde, die versuchte, die Krim in ihr Land zu integrieren. Die Krim trat dann ein, verlie\u00df es wieder, trat wieder ein und verlie\u00df es nochmal, weil es ihr nie gelang, wann immer sie sich innerhalb der Ukraine befand, ihre Autonomie tats\u00e4chlich zu bekommen, wie es ihr versprochen worden war&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Es gibt auch einen historischen Kontext: Es gibt einen jahrhundertealten Disput mit Russland und dem russischen Einfluss im Schwarzen Meer. Man muss sich nur daran erinnern, dass es im 19. Jahrhundert zwei Kriege auf der Krim gab, bei denen Frankreich und England sowie die T\u00fcrkei gegen Russland wegen des Streits um den Einfluss in diesem Gebiet intervenierten. Auch das Asowsche Meer wurde zur Zeit Peters des Gro\u00dfen von den Russen erobert. Der russische Einfluss in diesem Gebiet kam und ging, und kam und ging, aber es blieb mehrheitlich russisch.<\/p>\n<p>Das ist auch ein Faktor, der bei der Analyse dieses Problems ber\u00fccksichtigt werden muss: Es gibt einen historischen Streit zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten \u00fcber ihre Pr\u00e4senz im und die Kontrolle \u00fcber das Schwarze Meer, das f\u00fcr die Russen der einzige Zugang zum Mittelmeer ist. Die Russen haben in diesem Gebiet immer eine Vormachtstellung gehabt. Der aktuelle Krieg in der Ukraine hat auch mit diesen strategischen Interessen einiger westlicher L\u00e4nder und der USA an der milit\u00e4rischen Kontrolle des Schwarzen Meeres zu tun: W\u00fcrde die Ukraine der NATO beitreten, h\u00e4tten die Russen beispielsweise keinen freien Zugang mehr zum Schwarzen Meer.<\/p>\n<p>Inzwischen denke ich, dass all diese Probleme auf eine sehr einfache Weise h\u00e4tten gel\u00f6st werden k\u00f6nnen: wenn die Neutralit\u00e4t der Ukraine anerkannt worden w\u00e4re. Es tut mir pers\u00f6nlich sehr leid, ich habe mehrere ukrainische Freunde, das Land ist eine sehr sch\u00f6ne Region, vor allem im S\u00fcden und Westen, aber es gibt dort eine historische Zersplitterung: Der Westen hat haupts\u00e4chlich im westlichen Teil Einfluss, der traditionell enger mit Polen und Deutschland verbunden ist, w\u00e4hrend im S\u00fcden des Landes (zumindest seit dem 17. und 18. Jahrhundert) die russische Sprache und die russischen Traditionen dominieren. Unter den Bedingungen eines kulturell und auch sprachlich so zersplitterten Landes w\u00e4re die einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung neutral zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>In dieser Hinsicht haben die Ukrainer meiner Meinung nach eine historische Chance verpasst.<\/strong> Schauen Sie: Die Ukraine hatte nie ein so gro\u00dfes Gebiet wie heute, weil ihr Land immer von den umliegenden Imperien beansprucht wurde, sei es vom polnisch-litauischen, vom russischen oder vom t\u00fcrkischen Imperium. Ein Teil des heutigen ukrainischen Landes war russisch und wurde der Ukraine von Lenin zugewiesen; sp\u00e4ter, am Ende des Zweiten Weltkriegs, sorgte Stalin daf\u00fcr, dass auch der westliche Teil (das Gebiet um Lwiw, das fr\u00fcher zu Polen geh\u00f6rte) in die Ukraine integriert wurde. Dann, bereits im 20. Jahrhundert, gab <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chruschtschow<\/a> die Verwaltung der Krim an Kiew ab. <strong>Aufgrund verschiedener historischer Umst\u00e4nde verf\u00fcgte die Ukraine Ende des 20. Jahrhunderts, also nach dem Ende der Sowjetunion, \u00fcber ein riesiges Territorium, war sogar das gr\u00f6\u00dfte Land Europas. H\u00e4tte Kiew eine demokratischere und neutralere Politik verfolgt, h\u00e4tte <\/strong><strong>si<\/strong><strong>e die historische Chance gehabt, sich als bedeutender europ\u00e4ischer Staat zu konsolidieren &#8211; eine Chance, die nun vertan ist! <\/strong>Wenn Russland nicht milit\u00e4risch zusammenbricht, hat die Ukraine den Donbass und die Krim bereits verloren. Und, wenn sie den Krieg verliert, l\u00e4uft sie auch Gefahr, den westlichen Teil des Landes zu verlieren, weil die Polen der Meinung sind, dass dieser historisch zu Polen geh\u00f6rt. Ich halte es daher f\u00fcr einen historischen Fehler, dass das neue ukrainische Regime, das aus der sogenannten &#8222;Maidan-Revolution&#8220; hervorgegangen ist, auf Konfrontation statt auf Vers\u00f6hnung gesetzt hat.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Nur noch zwei kurze Fragen zur Ukraine. Die erste: Wer hat Ihrer Meinung nach die Gaspipelines des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nord_Stream\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nord Streams<\/a> gesprengt, und mit welcher Absicht?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ich empfehle Ihnen ein Gespr\u00e4ch mit <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/02\/tatort-ostsee-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seymour Hersh<\/a> &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>&#8230; Dieser amerikanische Enth\u00fcllungsjournalist sagte, es sei die CIA&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ich glaube nicht, dass wir zu einer Wahrsagerin gehen oder uns in Vermutungen verlieren m\u00fcssen: Das hat US-Pr\u00e4sident Biden auf einer Pressekonferenz versprochen, als er sagte, die USA w\u00fcrden Mittel und Wege finden, sie <em>[die Pipelines]<\/em> zu vernichten, falls die Russen [in die Ukraine] eingreifen w\u00fcrden&#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das bedeutet aber eine milit\u00e4rische Kriegshandlung gegen Deutschland und Russland!<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Deutschland scheint nicht viel getan zu haben, um die T\u00e4ter zu ermitteln.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Deutschen haben bereits geforscht, aber sie halten ihre Ergebnisse geheim&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ja, aber &#8222;wer schweigt, stimmt zu&#8220;, nicht wahr?<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Und die andere kurze Frage lautet: Wie wird dieser Krieg Ihrer Meinung nach enden? Welche Rolle k\u00f6nnten die Ukraine und Russland in einer Nachkriegszeit spielen?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Vorhersagen sind in der Regel falsch. &#8222;Erwarte das Unerwartete&#8220;. Wie jemand einmal sagte: &#8222;Das Wahrscheinlichste ist das, was niemand vorhergesagt hat\u201c! Wie auch immer, es k\u00f6nnten mehrere Dinge passieren. Vorerst beschr\u00e4nken sich die Russen darauf, die ukrainischen Angriffe einzud\u00e4mmen und so viele westliche Soldaten und Kriegsger\u00e4te wie m\u00f6glich in der Ukraine zu dezimieren. Inwieweit werden die Russen an dieser Taktik festhalten, oder warten sie auf den Zeitpunkt, den sie f\u00fcr geeignet halten, um eine Gegenoffensive zu starten, und wie weit k\u00f6nnte diese Gegenoffensive gehen? <strong>Ich denke, die Russen sind nicht daran interessiert, die gesamte Ukraine zu besetzen, sondern wollen die Kontrolle \u00fcber den Donbass und die Krim behalten. Es wird sehr schwierig sein, sie aus diesen beiden Regionen zu vertreiben.<\/strong> Was wird nach dem Krieg vom ukrainischen Staat \u00fcbrigbleiben? Inwieweit wird dieses Regime in der Lage sein, die enormen menschlichen Verluste und die Zerst\u00f6rung der Infrastruktur zu verkraften? Wie lange wird die Bev\u00f6lkerung dies noch hinnehmen, ohne dass es zu einem Politikwechsel in Kiew kommt? Inwieweit wird die westliche Unterst\u00fctzung anhalten? Wie geht es nach den US-Wahlen im Jahr 2024 weiter? Viele Fragen, viele Zweifel, wenige Antworten, keine Gewissheit. Ich glaube jedenfalls nicht, dass eine R\u00fcckkehr zum Status quo der Vorkriegszeit m\u00f6glich ist.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Glauben Sie, dass der Krieg in der Ukraine schnell beendet sein wird, wenn Trump die n\u00e4chsten Wahlen in Nordamerika gewinnt?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Zuerst m\u00fcssen wir wissen, ob er wieder kandidieren kann. Und wenn ja, ob er gewinnen wird. Das ist eine Unbekannte. Und Trump selbst ist eine Unbekannte. Obwohl es wahr ist, dass w\u00e4hrend seiner Amtszeit keine Kriege begonnen wurden&#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>&#8230; Er hat keine neuen Kriege begonnen, aber andere fortgesetzt, zum Beispiel die Milit\u00e4rintervention in Syrien. Und er hat einen Handelskrieg gegen China begonnen. Kurzum, er hat andere Kriege angefangen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Dies h\u00e4ngt von den strategischen Interessen der USA ab, die jetzt vielleicht eher an einer Konfrontation mit China interessiert sind. Diese Sackgasse in der Ukraine wird immer teurer&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_1773394\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1773394\" class=\"wp-image-1773394\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Capa-do-Livro-de-CF-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"498\" height=\"728\" \/><p id=\"caption-attachment-1773394\" class=\"wp-caption-text\"><em>Umschlagseite eines Buches von Carlos Fino<\/em><\/p><\/div>\n<h3><strong>Osteuropa<\/strong><\/h3>\n<p><em>Ich w\u00fcrde Ihnen jetzt gerne ein paar Fragen zu Osteuropa im Allgemeinen stellen. Welche anderen osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder haben Sie in Ihren Berichten behandelt?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ich war in praktisch allen L\u00e4ndern des ehemaligen &#8222;Eisernen Vorhangs&#8220;, in kritischen Momenten und\/oder w\u00e4hrend des \u00dcbergangs: Rum\u00e4nien, Tschechoslowakei, Polen, DDR, Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien, Moldawien, Litauen, Estland, Lettland, aber auch Albanien, Georgien, Ukraine, Armenien, Aserbaidschan, Berg-Karabach, Tschetschenien und sogar Afghanistan (nach den Anschl\u00e4gen auf die Twin Towers). Und ich war mehr als einmal im ehemaligen Jugoslawien, allerdings nicht w\u00e4hrend des [NATO-]Krieges \u2013 da war ich bereits RTP-Korrespondent in Washington (1998-2000).<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Was waren die aufregendsten Momente oder Erlebnisse, die <\/em><em>Sie<\/em><em> in dieser Zeit hatte<\/em><em>n<\/em><em>?<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich und in positiver Hinsicht bedeutsamer waren sicherlich die <\/strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Solidarno\u015b\u0107\"><strong>Solidarno\u015b\u0107<\/strong><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Solidarno\u015b\u0107\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong> -Bewegung<\/strong><\/a><strong> in Polen und die <\/strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samtene_Revolution\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Samtene Revolution<\/strong><\/a><strong> in der Tschechoslowakei.<\/strong> Ich bedaure sehr, dass ich beim Fall der Berliner Mauer nicht dabei sein konnte &#8211; ich war damals auf einer Reise nach Moskau, und RTP beschloss, einen anderen Journalisten nach Berlin zu schicken. Ich h\u00e4tte diese Momente der Freude und der Befreiung gerne miterlebt. Aber die Solidarno\u015b\u0107 -Bewegung in Polen, mit dem gro\u00dfen Einfluss der katholischen Kirche und des damaligen polnischen Papstes [Papst Johannes Paul II] Wojty\u0142a, und dann auch die Ver\u00e4nderungen in der Tschechoslowakei waren die Momente, die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Der Fall der Tschechoslowakei ist \u00fcbrigens ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie ein Land ohne Krieg oder Konflikte in zwei Teile geteilt werden kann: Tschechien und die Slowakei.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ja, das h\u00e4tte auch in der Ukraine passieren k\u00f6nnen. Aber so weit h\u00e4tte es gar nicht kommen m\u00fcssen, denn der Donbass war urspr\u00fcnglich Teil der Ukraine und es bestand keine Notwendigkeit, sich von ihr zu trennen. Aber das vielleicht d\u00fcsterste Beispiel war Rum\u00e4nien und die Zweifel daran, wie das alles inszeniert wurde. Ich spreche \u00fcber den Fall von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nicolae_Ceau\u0219escu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ceau\u0219escu<\/a> und die Liquidierung von ihm und seiner Frau. Ich war zu dieser Zeit in Rum\u00e4nien.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Als die Berliner Mauer fiel, waren wir alle sehr gl\u00fccklich. Aber in Deutschland wurde uns klar, dass dies nur der Anfang gro\u00dfer Ver\u00e4nderungen in ganz Osteuropa war, dass es sich nicht nur um ein lokales Ph\u00e4nomen handelte&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Gorbatschow hat Honecker den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen<\/strong>! Und f\u00fcr eine Handvoll Mark handelte er mit Helmut Kohl den Abzug der sowjetischen Truppen aus Ostdeutschland aus und erm\u00f6glichte <strong>so die Wiedervereinigung Deutschlands, und das gegen das Versprechen &#8211; das vom Westen nie eingehalten wurde! -, dass es keine Ausweitung der NATO nach Osteuropa geben w\u00fcrde.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Sp\u00e4ter machte Gorbatschow eine Ausnahme: Er genehmigte die Ausdehnung der NATO auf das gesamte Gebiet des wiedervereinigten Deutschlands nur unter der Bedingung, dass im \u00f6stlichen Teil des Landes keine Atomwaffen stationiert werden d\u00fcrften&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Doch nun zu den geostrategischen &#8211; demografischen und wirtschaftlichen &#8211; Auswirkungen dieser \u00d6ffnung nach Osten, d. h. dem Ende des so genannten &#8222;Eisernen Vorhangs&#8220;. Uns war schnell klar, dass es mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu einer massiven Migration von Arbeitskr\u00e4ften von Ost nach West kommen w\u00fcrde, von Menschen, die mehr Geld oder bessere Lebens- oder Arbeitsbedingungen wollten; und gleichzeitig zu einer massiven Migration von finanziellen und wirtschaftlichen Ressourcen vom westlichen Kapitalismus nach Osteuropa. Osteuropa verf\u00fcgte \u00fcber billigere Arbeitskr\u00e4fte, westliche Firmen kauften Fabriken und Infrastrukturen in \u00f6stlichen L\u00e4ndern, investierten in sie, wollten aber auch die totale Kontrolle behalten.<\/em><\/p>\n<p><em>In Ostdeutschland, das sich zu 100 Prozent an Westdeutschland angepasst hat, verlief dieser Integrationsprozess schneller und einfacher &#8211; aber auch schmerzhafter f\u00fcr die betroffene Bev\u00f6lkerung; in den anderen osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, die ihre Unabh\u00e4ngigkeit bewahrt hatten, verlief die kapitalistische Integration langsamer, aber auch weniger schmerzhaft, da diese L\u00e4nder immer eine gewisse Entscheidungsmacht und damit eine gewisse Kontrolle \u00fcber das Geschehen behielten.<\/em><\/p>\n<p><em>Waren sich damals die Menschen, die Sie in Osteuropa getroffen haben, bewusst, dass sie diesen beiden gro\u00dfen &#8222;Erdbeben&#8220; &#8211; dem der Migration und dem der Wirtschaft &#8211; ausgesetzt waren oder eher mehr mit ihrem t\u00e4glichen Leben, ihrem \u00dcberleben oder sogar dem Genuss ihrer neuen Freiheiten besch\u00e4ftigt?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Der Aspekt der Freiheit ist sehr wichtig. Nun, ich glaube nicht, dass die Menschen eine Vorstellung von den tektonischen Bewegungen hatten, die folgen w\u00fcrden. Sie waren nat\u00fcrlich mehr mit ihrem allt\u00e4glichen Leben und ihren unmittelbaren Angelegenheiten besch\u00e4ftigt. Nur die Politiker konnten eine Vorstellung von den Prozessen und ihren m\u00f6glichen Folgen haben. Aber auf der Ebene des einfachen B\u00fcrgers wurde der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung, der endlich wiedergewonnenen politischen Unabh\u00e4ngigkeit, der Sorge um das eigene Wohlergehen, um das, was man kaufen konnte und was nicht, mehr Bedeutung beigemessen.<\/p>\n<p>Es gab schon immer eine gro\u00dfe Faszination f\u00fcr den Konsum, man denke nur an das alte Bild der Bewohner von Osteuropa, die ihre Gesichter an die Scheibe eines westlichen Schaufensters pressen&#8230; Diese Faszination besteht auch heute noch und sie treibt bestimmte politische Umw\u00e4lzungen an, zum Beispiel in Moldawien, Georgien usw. Diese manchmal \u00fcbertriebene Vorstellung vom westlichen Wohlstand und dessen Verlockungen. Dieser Wohlstand ist nicht so blendend, wie die Leute manchmal denken, er ist fast immer schwieriger zu erreichen, als es auf den ersten Blick scheint.<\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>Die fortschreitende (De-)Globalisierung, eine neue Weltordnung<\/strong><\/h3>\n<p><em>Das ist es, was gerade in Ostdeutschland abl\u00e4uft. Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind viele Menschen von ihren Erfahrungen entt\u00e4uscht, weil sich die Versprechen des Westens oft nicht erf\u00fcllt haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber schauen wir uns an, was 20 Jahre sp\u00e4ter passiert ist: Diese \u00d6ffnung nach Osten hat sich inzwischen auf andere L\u00e4nder ausgeweitet, diesmal auf asiatische L\u00e4nder wie China oder Indien. Wir befinden uns bereits in einer sp\u00e4teren Phase, in der billige Arbeitskr\u00e4fte in China oder Indien gesucht werden, und auch die westlichen Investitionen beginnen sich st\u00e4rker nach Asien zu verlagern. Die Globalisierung hat also eindeutig zugenommen. Aber &#8211; und das ist etwas, das mich wirklich fasziniert! &#8211; nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine scheint sich vieles pl\u00f6tzlich zur\u00fcckzubewegen: Die Expansion der Globalisierung geht zu Ende oder sie schrumpft zumindest, es gibt einen R\u00fcckgang des Welthandels, eine De-Globalisierung und sogar einen gewissen Bedarf an Reindustrialisierung seitens der reichen L\u00e4nder (im Fall der USA zum Beispiel). Zugleich entstehen neue Bl\u00f6cke und einen neuen Kalter Krieg. \u00dcberall auf der Welt erleben wir ein Erstarken des Nationalismus, z. B. durch Boykotte gegen andere L\u00e4nder, Protektionismen oder die Schw\u00e4chung internationaler Organisationen: Russland wurde aus der G8 ausgeschlossen, die Vereinten Nationen verlieren an Bedeutung, die Europ\u00e4ische Union ist gespalten und teilweise gel\u00e4hmt&#8230; Was ist also durch den Krieg in der Ukraine passiert, was steckt hinter all dem, was diesen gro\u00dfen Wendepunkt erkl\u00e4rt?<\/em><\/p>\n<p><em>Befinden wir uns, wie viele westliche Medien behaupten, in einem Kampf zwischen Demokratien und Diktaturen, oder ist das alles die Schuld von Trump, der als Pr\u00e4sident Handels- und Finanzkriege gegen China und Europa begonnen hat? Was denken Sie dar\u00fcber?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Nun, das ist eine sehr globale Frage, ich habe mich nie als Analyst f\u00fcr internationale Politik hervorgetan, ich bin &#8211; ich war &#8211; in erster Linie ein Reporter und Journalist. Mit einer so weit gefassten Frage erteilen Sie mir eine Anerkennung, die ich nicht verdient habe. Ich kann hier nur ein paar Plattit\u00fcden wiederholen, zum Beispiel \u00fcber die Sorge der USA im Besonderen &#8211; und des Westens im Allgemeinen -, dass Chinas Macht eine Beschneidung, einen R\u00fcckzug der westlichen Macht und Interessen bedeuten k\u00f6nnte, und letztlich die Sorge um die Aufteilung der Welt, das hei\u00dft, wie sie von nun an aufgeteilt sein wird &#8211; und wer was kontrollieren wird. Das ist es, was die Politik antreibt.<\/p>\n<p>Sie haben den R\u00fcckzug der Globalisierung und das Wiederaufleben nationalistischer Gef\u00fchle erw\u00e4hnt. Ich denke, das ist logisch, denn es hat sich gezeigt, dass die Globalisierung eher den Interessen des internationalen Finanzkapitals befriedigt, ohne R\u00fccksicht auf nationale Traditionen und Interessen zu nehmen. Es ist daher nur nat\u00fcrlich, dass diese globalisierende Bewegung, die in den 90er Jahren begann, einged\u00e4mmt werden muss. Und, was <strong>wir <\/strong>wahrscheinlich <strong>erleben werden, ist die Bildung von Gruppierungen, die die aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangene internationale Ordnung in Frage stellen, einschlie\u00dflich ihrer wichtigsten Institutionen, von der UNO \u00fcber die Weltgesundheitsorganisation bis hin zum Internationalen Strafgerichtshof usw. Alle diese Institutionen sind durch eine sehr pro-westliche Ausrichtung gekennzeichnet.<\/strong> Und mit dem Wiedererstarken der nationalen Interessen anderer Gro\u00dfm\u00e4chte wie China, Indien, Indonesien, Brasilien, Venezuela&#8230; ist es nur nat\u00fcrlich, dass die gesamte bisherige Weltordnung auf den Pr\u00fcfstand kommt: Fragen des Handels und der Gesetze, die den internationalen Handel regeln, die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige \u00dcberpr\u00fcfung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen selbst. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist hier also eine Menge Wasser den Bach hinuntergeflossen. Und mit den &#8211; in vielerlei Hinsicht negativen &#8211; Erfahrungen der Globalisierung der 1990er Jahre, sowie dem Aufkommen neuer M\u00e4chte, ist es nur nat\u00fcrlich, dass diese internationale Ordnung in Frage gestellt wird. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln&#8230; Sicher ist jedoch, dass die Dinge in Bewegung geraten sind!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Was halten Sie von dem BRICS-Block? Kann er einen sinnvollen Beitrag zu einer neuen, gerechteren Weltordnung leisten?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Das ist noch ergebnisoffen, es ist alles noch sehr fr\u00fch. Aber eine Sache, die wir noch nicht angesprochen haben, ist die Rolle des Dollars. Wenn gro\u00dfe L\u00e4nder wie China, Indien, Brasilien, Indonesien, die demografisch und territorial sehr wichtig sind, und auch andere wie Venezuela oder Saudi-Arabien, die \u00fcber gro\u00dfe \u00d6lreserven verf\u00fcgen, die Rolle des Dollars im Handel in Frage stellen, ist es nur nat\u00fcrlich, dass auch diese globale Ordnung in Frage gestellt wird, und dass neue Regeln entstehen k\u00f6nnen. Die BRICS-Gruppe ist immer noch mehr ein Versprechen als eine Realit\u00e4t, aber ihr Trend geht in Richtung Erweiterung und schlie\u00dflich Konsolidierung. Ich wei\u00df nicht, wie die BRICS mit der G20 &#8211; die jetzt die G21 ist &#8211;\u00a0 interagieren werden: Wie wird ihre Verflechtung in Zukunft aussehen, was wird f\u00fcr die einen \u00fcbrigbleiben und was f\u00fcr die anderen? Kurz gesagt, ich denke, es wurden bereits eine Reihe von Ver\u00e4nderungen eingeleitet, deren endg\u00fcltiges Ergebnis aber noch unbekannt ist.<\/p>\n<p><strong>Wir scheinen Zeuge<\/strong><strong>n<\/strong><strong> des R\u00fcckzugs des US-Imperiums und seiner F\u00e4higkeit zu intervenieren <\/strong><strong>zu sein<\/strong><strong>. Was in Syrien geschah (und immer noch geschieht), ist aufschlussreich: Es war dem Westen, und insbesondere den USA nicht m\u00f6glich, den Wandel herbeizuf\u00fchren, den sie in Syrien herbeif\u00fchren wollten. Dieser Wandel wurde abgebrochen, das ist ein Indiz. Auch der Niedergang des Dollars als W\u00e4hrung im internationalen Handel ist ein weiteres Indiz f\u00fcr Trends, die im Gange sind.<\/strong> Wir wissen noch nicht, wie schnell und wie tiefgreifend diese Ver\u00e4nderungen kommen, aber die Dinge sind bereits in Bewegung.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>\u00dcber die Umweltproblemen haben wir noch gar nicht gesprochen. Wir stehen am Rande eines Abgrunds, eines &#8222;point of no return&#8220; im Bezug auf die globale Erw\u00e4rmung, aber die Welt scheint nur mit Kriegen untereinander, mit der Eroberung von Einflussgebieten, mit der Bildung von Bl\u00f6cken besch\u00e4ftigt zu sein. Nicht mit Bl\u00f6cken zum Schutz der Natur und der Menschen, sondern nur der Interessen einiger L\u00e4nder oder Wirtschaftsgruppen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ja, aber auf der anderen Seite gibt es auch eine gewisse wissenschaftliche Unsicherheit, die die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in diesem Bereich etwas einschr\u00e4nkt. Manchmal ist das, was als Wissenschaft bezeichnet wird, nichts anderes als eine Ideologie. Es werden zwar einige Fortschritte gemacht, aber gleichzeitig finden eine Reihe von Treffen statt, die zu nichts f\u00fchren und nur dazu dienen, dass ein paar hundert \u201cHabitu\u00e9s\u201d sich hier und da in der Welt treffen, ohne nennenswerte Fortschritte zu erzielen.<\/p>\n<p><strong>Nachdem ich das Ende der Sowjetunion als Journalist miterlebt habe, erleben wir jetzt, dass sich die gro\u00dfen Hoffnungen von damals nicht erf\u00fcllt haben.<\/strong><\/p>\n<p>Genau zu jener Zeit gab es die Vorstellung, dass der &#8222;Kalte Krieg&#8220; vorbei sei, dass die globale Konfrontation zwischen den Bl\u00f6cken enden w\u00fcrde, dass eine neue \u00c4ra m\u00f6glich w\u00e4re, in der die Menschen einander besser verstehen w\u00fcrden, um die Probleme zu l\u00f6sen, die die Menschheit schon so lange besch\u00e4ftigen wie Hunger, Klimawandel, etc., und das alles mit weniger Konfrontationen und weniger Kriegen, weniger Verschwendung. Wir erleben eine gro\u00dfe Entt\u00e4uschung. Wird es jemals m\u00f6glich sein, sie zu \u00fcberwinden? Wir sind immer zwischen hier und dort. <strong>Im Allgemeinen kommen die Menschen nicht zusammen, um gro\u00dfe positive Anstrengungen zu unternehmen, au\u00dfer nach einer Trag\u00f6die: erst die Trag\u00f6die, dann der Kampf gegen die Folgen. Und dann wieder eine Trag\u00f6die! Es scheint ein tragisches Schicksal in unserem menschlichen Wesen zu geben!<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Kennen Sie die Positionen von <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Francis_Kennedy_junior\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Robert Francis Kennedy Jr.,<\/em><\/a><em> der jetzt f\u00fcr das Amt des US-Pr\u00e4sidenten im Jahr 2024 kandidiert? Er sagt, dass er, falls er gew\u00e4hlt wird, <\/em><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/05\/rfk-jr-vertritt-bei-seiner-praesidentschaftskandidatur-eine-klare-antikriegs-und-anti-empire-position\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>d<\/em><em>ie<\/em> <em>Kriege <\/em><em>der<\/em><\/a><em><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/05\/rfk-jr-vertritt-bei-seiner-praesidentschaftskandidatur-eine-klare-antikriegs-und-anti-empire-position\/\"> USA beenden und das US-Milit\u00e4rimperium von innen heraus aufl\u00f6sen und nur in die Entwicklung des Landes sowie in Frieden und Gleichheit zwischen den V\u00f6lkern investieren wird<\/a>.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ja, mit diesem Programm ist er ein Kandidat f\u00fcr dasselbe Schicksal wie sein Onkel [John Fitzgerald Kennedy, US-Pr\u00e4sident, und sein Vater, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_F._Kennedy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Robert Francis Kennedy<\/a>, beide in den 1960er Jahren ermordet].<\/p>\n<p>Die Gefahr, die von internen Kr\u00e4ften ausgeht, insbesondere vom milit\u00e4risch-industriellen Komplex der USA, vor dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dwight_D._Eisenhower\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisenhower<\/a> die Welt am Ende seiner Amtszeit warnte, ist real: Diese Kr\u00e4fte sind sehr m\u00e4chtig und dominant. <strong>Der so genannte &#8222;tiefe Staat&#8220;, der die Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert, ist sehr m\u00e4chtig, und in der Tat sehe ich unter den gegenw\u00e4rtigen internationalen Umst\u00e4nden keine unmittelbare M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine friedlichere Entwicklung, die den wirklichen Interessen der Menschheit mehr entspricht. Dazu m\u00fcsste es in den USA selbst einen tiefgreifenden Wandel geben.<\/strong> Wann dies der Fall sein wird, wenn \u00fcberhaupt, ist unbekannt.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Der Niedergang des US-Imperialismus, den wir gerade erleben, erkl\u00e4rt viele der heutigen \u00dcbel und Widerspr\u00fcche&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Was wir dazu sagen k\u00f6nnen &#8211; wie Mark Twain zu den Ger\u00fcchten \u00fcber seinen Tod sagte &#8211; ist, dass die Nachrichten \u00fcber den Tod des amerikanischen Imperiums &#8222;etwas \u00fcbertrieben sind&#8220;!<\/p>\n<p>Das amerikanische Imperium, seine St\u00e4rke und Interventionsf\u00e4higkeit, seine physische Pr\u00e4senz durch Hunderte von Milit\u00e4rbasen in der ganzen Welt, seine M\u00e4nner, sein Einfluss, sein Reichtum, seine Interventionsmittel und &#8211; nicht zuletzt &#8211; seine Satellitennetze und seine Medieneinflussm\u00f6glichkeiten sind immer noch enorm.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Carlos, Sie haben gerade ein eher pessimistisches Schlusswort gesprochen. Aber die Hoffnung ist zumindest noch nicht tot. Und wir werden weiter f\u00fcr eine bessere, menschlichere Welt k\u00e4mpfen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. <strong>Das Problem ist, dass unser Kampf f\u00fcr eine bessere Welt, wie beim Kommunismus, leider auch mit enormen Verbrechen behaftet ist. <\/strong>Auch die Kommunisten kamen mit diesen Versprechen: Frieden, Entwicklung, Br\u00fcderlichkeit. Und wir sind immer noch nicht \u00fcber die allgemeinen Slogans der Franz\u00f6sischen Revolution hinausgekommen: &#8222;Libert\u00e9, \u00c9galit\u00e9, Fraternit\u00e9&#8220;: Wir haben, zumindest teilweise, Freiheit, auch wenn sie heute sehr stark kontrolliert wird.<\/p>\n<p>Und wir haben auch noch nicht \u00fcber die Medien gesprochen, \u00fcber die au\u00dferordentliche Macht, die die Medien haben &#8211; und die niemand kontrolliert. Bei allen Versuchen, diese Macht zu \u00fcberdenken, seit dem ber\u00fchmten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/MacBride_report\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>McBride-Bericht der UNESCO<\/strong><\/a> in den 1980er Jahren, der von den Vereinten Nationen gesponsert wurde, hat sich in diesem Bereich noch nichts ge\u00e4ndert, und die Macht der Medien ist immer st\u00e4rker geworden. Nach diesem Bericht zogen sich die USA aus der UNESCO zur\u00fcck, boykottierten sie vollst\u00e4ndig, und nichts ist bis heute passiert! <strong>Dieser Bericht prangerte bereits die au\u00dferordentliche Macht einer Handvoll Nachrichtenagenturen an, die alle Informationen kontrollieren. Und wer Informationen kontrolliert, kontrolliert die Welt. Und diese Agenturen sind immer dieselben, einige gehen auf das 18. oder 19. Jahrhundert zur\u00fcck: Reuters, France Press, usw. Und die Zeitungen, die gro\u00dfen Radio- und Fernsehnetzwerke, einige davon weltweit, werden von einer Handvoll gro\u00dfer Oligarchen beherrscht.<\/strong> Sie sind es, die &#8222;den Regen und das gute Wetter machen&#8220;, wie die Franzosen sagen. Sie sind es, die immer die Botschaften \u00fcbermitteln, die bestimmen, wor\u00fcber es sich zu reden lohnt. Die Journalisten machen diesen Job heutzutage nicht mehr, obwohl sie die Mittel dazu haben: Wer in den Redaktionen widerspricht heutzutage der Agenda, die von den gro\u00dfen Agenturen vorab bereits festgelegt wurde? Wer macht sich die M\u00fche, nach anderen Themen zu suchen? All dies w\u00e4re technisch m\u00f6glich, aber es gibt nur wenige, die sich die M\u00fche machen, oder es sind sehr gelegentliche Bem\u00fchungen, es wird nicht systematisch gearbeitet. Der McBride-Bericht hat diese Agenturen bereits in den 1980er Jahren in Frage gestellt, und heute sind sie immer noch die gleichen.<\/p>\n<p>Und die Linke ist auch von Verbrechen gepr\u00e4gt, das ist das Problem: Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gulag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gulag<\/a>, die Ermordung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leo_Trotzki\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trotzki<\/a> usw.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Genau das ist in Deutschland passiert: Es ist direkt vom Hitler-Nazismus zum Kommunismus sowjetischer Pr\u00e4gung (im Falle Ostdeutschlands, der fr\u00fcheren DDR) und damit zu einer neuen Diktatur \u00fcbergegangen. Deshalb sind die Deutschen jetzt &#8222;ausgebrannt&#8220;, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite, und wissen nicht, wohin sie gehen sollen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Und wo ist heute die Friedensbewegung, die damals den Vietnamkrieg beendet hat? Wo ist sie heute, um den Krieg in der Ukraine zu beenden? Niemand hisst die Fahne des Friedens!<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>In Deutschland wurde die Friedensbewegung in den 1960er und 80er Jahren vor allem mit der Jugendrevolte und mit den heutigen Gr\u00fcnen in Verbindung gebracht, die ebenfalls gegen Atomenergie und Atomwaffen waren&#8230;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&#8230; Und die jetzt von diesem M\u00e4dchen, der deutschen Au\u00dfenministerin [Annalena Baerbock], gef\u00fchrt werden, die viel zu kriegerisch ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, jetzt sind die Spitzenpolitiker der Gr\u00fcnen in Deutschland mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit daf\u00fcr, die Ukraine mit immer t\u00f6dlicheren Waffen zu beliefern, um Russland zu bek\u00e4mpfen. Sie haben keine pazifistische Position mehr, nicht einmal, um Verhandlungen zu fordern! Oder zumindest neutral zu bleiben und Druck auf die Konfliktparteien auszu\u00fcben, damit sie &#8222;damit aufh\u00f6ren!&#8220;<\/p>\n<blockquote><p><em>Vielen Dank, Carlos, f\u00fcr dieses Interview!<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ich danke f\u00fcr Ihre Initiative und Ihr Interesse.<\/p>\n<p><em>Hier geht es zum ersten Teil des Interviews: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/carlos-fino-in-einem-exklusiven-interview-fuer-pressenza-1-2-moskau-und-der-zusammenbruch-der-udssr-und-jugoslawiens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moskau und der Zusammenbruch der UdSSR und Jugoslawiens<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt aus dem Portugiesischen von Vasco Esteves und lektoriert von Evelyn Rottengatter vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!\u00a0<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>*<\/strong> <strong>Carlos Fino:<\/strong><\/p>\n<p>1948: Geboren in Lissabon, lebt und w\u00e4chst aber in Alto-Alentejo (Portugal) auf.<br \/>\n1967: Studiert Jura in Lissabon, ist Studentenf\u00fchrer und Mitglied der Kommunistischen Partei im Untergrund und wird als solcher von der PIDE, der politischen Polizei des Faschismus, verfolgt.<br \/>\n1971: \u00dcberquert illegal die Grenzen bis Paris und von dort nach Br\u00fcssel, wo er bei den Vereinten Nationen den Fl\u00fcchtlingsstatus erh\u00e4lt.<br \/>\n1973: \u00dcbersiedlung in die Sowjetunion, wo er als Sprecher von Radio Moskau f\u00fcr Portugal und die portugiesischsprachigen L\u00e4nder in Afrika arbeitet.<br \/>\n1974: Ende des Jahres, nach der Nelkenrevolution, kehrt er nach Portugal zur\u00fcck und arbeitet mit mehreren Zeitungen und der ehemaligen \u201eEmissora Nacional\u201c (EN) zusammen.<br \/>\n1975: Ende des Jahres kehrt er nach Moskau zur\u00fcck, diesmal jedoch als internationaler Korrespondent f\u00fcr EN und sp\u00e4ter f\u00fcr \u201eR\u00e1dio Televis\u00e3o Portuguesa\u201c (RTP).<br \/>\n1982-1989: Arbeitet f\u00fcr RTP in Lissabon als Reporter, Moderator und Kommentator.<br \/>\n1989-1995: Zur\u00fcck in Moskau, berichtet als Journalist \u00fcber den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Demokratisierung Osteuropas: in Russland, Rum\u00e4nien, Bulgarien, Tschechoslowakei, DDR, Polen und Ungarn, sowie \u00fcber die Konflikte in Abchasien, Georgien, Berg-Karabach, Moldawien, Tschetschenien und Afghanistan.<br \/>\n1995- 1998: RTP-Korrespondent in Br\u00fcssel.<br \/>\n1998-2000: RTP-Korrespondent in Washington.<br \/>\n2000-2004: Berichterstattung \u00fcber verschiedene Kriege und Konflikte: Albanien, Pal\u00e4stina, Afghanistan, und auch \u00fcber den Einmarsch der amerikanischen Truppen in den Irak im Jahr 2003, wo er als erster internationaler Reporter Live-Bilder vom Beginn der amerikanischen Bombardierung Bagdads sendete.<br \/>\n2003: Ver\u00f6ffentlichung des Buches &#8222;A Guerra em Directo&#8220;, herausgegeben von Verbo.<br \/>\n2004-2012: Diplomatische T\u00e4tigkeit als Pressereferent der portugiesischen Botschaft in Brasilien w\u00e4hrend der ersten beiden Amtszeiten von Pr\u00e4sident Lula da Silva.<br \/>\n2013: Er zieht sich aus dem beruflichen Leben zur\u00fcck und bleibt in Brasilien.<br \/>\n2019: Promotion in &#8222;Kommunikationswissenschaften&#8220; an der \u201eUniversit\u00e4t do Minho\u201c in Braga mit einer Arbeit, die sp\u00e4ter als Grundlage f\u00fcr sein neues Buch &#8222;Portugal-Brasilien: Wurzeln der Entfremdung&#8220; diente, das 2021 ver\u00f6ffentlicht wird.<br \/>\n2022: Er kehrt nach Portugal und in &#8222;sein&#8220; Alto Alentejo zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Laufe seiner Karriere als Journalist hat Carlos Fino zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen erhalten. 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