{"id":1778368,"date":"2023-11-01T15:49:13","date_gmt":"2023-11-01T15:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1778368"},"modified":"2023-11-02T13:40:34","modified_gmt":"2023-11-02T13:40:34","slug":"der-ukrainekrieg-im-zuge-des-globalen-wandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/der-ukrainekrieg-im-zuge-des-globalen-wandels\/","title":{"rendered":"Der Ukrainekrieg im Zuge des globalen Wandels"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcberarbeitete und gek\u00fcrzte Fassung eines Vortrags im N\u00fcrnberger Zweig der anthroposophischen Gesellschaft v<\/strong><strong>om 10. Oktober 2023.<\/strong><\/p>\n<p>Guten Abend allerseits!<\/p>\n<p>Ich freue mich, dass ich heute Abend wieder bei Ihnen sein kann, obwohl der Anlass kein ein erfreulicher ist und ich auch nicht jeden Tag Gelegenheit habe, in einer Versammlung wie dieser zu sprechen. Unser heutiges Thema ist der Krieg in der Ukraine und seine Folgen. Das Thema haben wir vor Wochen festgelegt. Inzwischen sind weitere aktuelle Unruhen dazugekommen, die mit dem Krieg in der Ukraine zu einem Weltbrand zusammenzuwachsen drohen: Armenien, Moldau, Niger, potenziell Taiwan und jetzt die israelische Katastrophe, die sich zu einem Fl\u00e4chenbrand zu entwickeln droht.<\/p>\n<p>Ohne direkte Teilnehmer dieser Kriege und Konflikte zu sein, sind wir, ist Deutschland, ist Europa engstens in dieses Geschehen verwickelt. Wir befinden uns in einer weltumspannenden Eskalation, die die westlich dominierte Weltordnung ersch\u00fcttert. Offen ist, ob etwas lebensf\u00e4higes Neues daraus hervorgeht oder ob nur die alte Ordnung krachend und ohne Alternative zusammenbricht.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte deshalb vorausschicken, bevor ich in Details gehe: Was wir brauchen, ist eine sofortige Waffenruhe, nicht nur in der Ukraine, sondern in allen Konfliktfeldern, in alten wie neuen, ist die Aufnahme von Gespr\u00e4chen, ist die aktive Suche nach L\u00f6sungen, wenn ein menschenw\u00fcrdiges Weiterleben, ja, eine Zukunft auf unserem Planeten m\u00f6glich sein soll.<\/p>\n<p>Aber wie kommen wir dahin? Der Wunsch nach Frieden ist ja nicht neu. Entlang dieser Frage m\u00f6chte ich heute sprechen.<\/p>\n<p>Was ich auch noch vorausschicken m\u00f6chte: Ich war vor f\u00fcnf Jahren, im Oktober 2018 schon einmal hier. Da haben wir ein interessantes Seminar durchgef\u00fchrt. Es stand unter der \u00dcberschrift: \u201eUmom Rossiu nje ponjat\u201c. \u00dcbersetzt hei\u00dft das: mit dem Verstand \u2013 zu erg\u00e4nzen, mit dem Verstand allein \u2013 ist Russland nicht zu verstehen. Da ging es um Russlands Rolle in einer Welt, in der sich die Spannungen, die heute eskalieren, bereits andeuteten. Im Verlaufe des Seminars kamen wir zu der Sicht, dass Russland, nachdem Wladimir Putin das Land innenpolitisch stabilisiert hatte, die Rolle eines Krisenstabilisators in der Welt \u00fcbernommen hatte. Das war zu der Zeit unter anderem an dem beruhigenden Einwirken Russlands auf die syrische Krise erkennbar.<\/p>\n<p>Die zweite Frage, die sich uns stellte, war: welche Rolle \u00fcbernimmt Europa, speziell Deutschland in der sich zuspitzenden Konfrontation zwischen Russland und den USA, genauer, dem anglo-amerikanischen Block? Wie realistisch war es zu hoffen, dass Europa, speziell Deutschland, sich noch an seine nach 1945 gefassten Beschl\u00fcsse erinnern w\u00fcrde, eine Friedensmacht, gar ein Vermittler zwischen den Bl\u00f6cken sein zu wollen? War eine Wende der europ\u00e4ischen, speziell der deutschen Politik in diese Richtung noch zu erwarten?<\/p>\n<p>Heute ist es der neue deutsche Bundeskanzler, der von einer Wende spricht, sogar von einer Zeitenwende. Aber diese Zeitenwende verkehrt die Friedensbotschaft, f\u00fcr die Europa, f\u00fcr die Deutschland nach dem Krieg antreten wollte, in ihr Gegenteil: Kriegsbef\u00fcrwortung als Weg zum Frieden.<\/p>\n<p>Um die Situation, in die wir gekommen sind, greifbarer zu machen, m\u00f6chte ich Ihnen zwei Zitate aus dem aktuellen politischen Alltag unseres Landes zur Kenntnis bringen.<\/p>\n<p>Das erste stammt von unserer gegenw\u00e4rtigen Au\u00dfenministerin, Frau Baerbock. Sie lie\u00df sich, im Zuge ihres Kreuzzuges gegen Russland, k\u00fcrzlich mit folgendem Satz vernehmen:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAuch ich wei\u00df, wie teurer der w\u00f6chentliche Einkauf mittlerweile geworden ist, aber wir wissen alle genauso, wenn wir sagen w\u00fcrden, jetzt h\u00f6ren wir auf die Ukraine zu unterst\u00fctzen, dann wird die Butter ja nicht wieder billiger.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Sie lachen. Ja, auch ich habe \u00fcber diesen dummen Satz gelacht. Aber wer erinnert sich da nicht an \u00e4hnliche S\u00e4tze, die in Deutschland schon einmal gesprochen wurden? \u201eKanonen statt Butter\u201c, hie\u00df es seinerzeit. Jetzt benutzt die heutige Au\u00dfenministerin Deutschlands ein vergleichbares Bild, auch wenn das Bild, nebenbei gesagt, nicht einmal stimmt. Das tut sie in einer Situation, in der mit jedem Tag offenbarer wird, dass die Milliarden, die in die Bewaffnung der Ukraine geschickt werden, unser Sozialsystem, unsere Wirtschaft zerst\u00f6ren. Bedarf es da noch eines Kommentares, welcher Geist aus solchen S\u00e4tzen spricht?<\/p>\n<p>Das zweite Zitat, das ich ihnen geben m\u00f6chte, stammt aus dem Internetdienst, \u201eThe Pionier Briefing\u201c. Der \u201aPionier\u2018 ist eine Medienplattform, angesiedelt zwischen Presse und TV, die t\u00e4glich erscheint. Das ist digitaler Mainstream mit seri\u00f6sem Anspruch auf dem Niveau von FAZ, Spiegel und Zeit. Auf der Eingangsplattform dieses Mediums erschien am 04.10.2023 der Haupttext unter der \u00dcberschrift: \u201cEuropa im Stahlgewitter\u201c. \u2013 Auch das klingt bekannt, oder?<\/p>\n<blockquote><p><em>Es folgte der Text: \u201eDer alte Spontispruch \u201aDu hast keine Chance, also nutze sie!\u2018 gilt auch im Europa dieser Tage. Die politische Klasse des Kontinentes wirkt merkw\u00fcrdig aufgekratzt, obwohl Europa an seiner Ostflanke milit\u00e4risch angegriffen wird, an der S\u00fcdgrenze von einem Fl\u00fcchtlingsstrom herausgefordert wird, im Innern durch Geldentwertung gepeinigt wird.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Inwiefern und von wem Europa \u201emilit\u00e4risch angegriffen\u201c wird und wodurch der Fl\u00fcchtlingsstrom und die Geldentwertung verursacht werden, dazu kein Wort.<\/p>\n<blockquote><p><em>Und weiter: \u201eAls w\u00e4re das nicht schon Herausforderung genug, kommen drei falsche Freunde hinzu, die Europa unter Druck setzen.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der falsche Freund Nr. 1 ist Viktor Orban., der in dem slowakischen Ministerpr\u00e4sidenten Robert Fico einen Mitstreiter gefunden hat. Er spielt mit Putin und gegen die EU, verweigert sich den westlichen Sanktionen und wird f\u00fcr diesen Opportunismus mit g\u00fcnstigen Energiekontrakten belohnt. Viktor Orban ist der Brutus der Europ\u00e4ischen Wertegemeinschaft.<\/p>\n<p>Der falsche Freund Nr. 2 sitzt in Ankara. Erdogans T\u00fcrkei ist kein EU-Mitglied, aber NATO-Staat, was den Machthaber nicht daran hindert, mit Putin zu paktieren. Allein 2022 er\u00f6ffneten Russen 13.363 neue Unternehmen in der T\u00fcrkei, auch mit dem Ziel, die Sanktionen des Westens zu umgehen. Gleichzeitig erh\u00f6hte die T\u00fcrkei ihre \u00d6limporte aus Russland von durchschnittlich 98.000 Barrel pro Tag in 2021 auf 200.000 Barrel im Jahr 2022. Das Magazin \u201aforeign policy\u2018 spricht von Erdogans \u201aDeal mit dem Teufel\u2018, Joe Biden.<\/p>\n<p>Und drittens: Auch Amerika ist ein fragw\u00fcrdiger Partner der Europ\u00e4er geworden. Unter dem Druck der Republikaner hat der US-Pr\u00e4sident Joe Biden seinen Haushaltskompromiss damit erkauft, dass die USA vorerst keine weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine bereitstellen. Damit ist der gr\u00f6\u00dfte Financier des Anti-Putin-Paktes f\u00fcrs Erste entfallen.\u201c<\/p>\n<p>Und \u00fcber all dem steht als Einleitung der Satz:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eGerade dieser Druck aus einer feindlichen Umwelt sorgt in Kerneuropa f\u00fcr Kompression. Das Zusammentreffen von russischem Militarismus, amerikanischem Isolationismus und osteurop\u00e4ischem Opportunismus zwingt die Kerneurop\u00e4er zu politischer Intimit\u00e4t. Inmitten des europ\u00e4ischen Stahlgewitters wird \u2013 wenn die Presswehen weiter gl\u00fccklich verlaufen \u2013 Gro\u00dfes geboren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Was sagen Sie dazu? Was wird da Gro\u00dfes geboren? Das klingt jedenfalls nicht wie ein Ruf nach Frieden, aber solche T\u00f6ne kann man heute Tag f\u00fcr Tag in Presse und Fernsehen unseres Landes lesen oder h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Schauen wir nun auf die andere Seite, auf Russland: Vor kurzem trat dort die Waldai-Konferenz zusammen. Sie entspricht in etwa der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, wo sich Potentaten aus Politik, Wirtschaft und Medien des Westens einmal im Jahr zu strategischer Bestandsaufnahme versammeln. Die Waldai-Konferenz, die es auch schon seit mehreren Jahren gibt, ist sozusagen das \u00f6stliche Pendent aus dem russischen B\u00fcndnis-Umfeld.<\/p>\n<p>Auf der Konferenz stellte Wladimir Putin sich, wie er das jedes Jahr tut, vier Stunden lang den Fragen des Auditoriums. Unter anderem hielt er selbst eine Rede, in der er die gegenw\u00e4rtigen globalen Wandlungsprozesse und die Rolle erl\u00e4utert, in der Russland sich darin sieht.<\/p>\n<p>Aus dieser Rede will ich hier nur einen Satz zitieren. Im \u00dcbrigen empfehle ich ihnen, wenn sie Zugang zum Internet haben, sich diese Rede selbst anzuschauen, denn was davon in unseren Medien erschienen ist, ist gleich Null oder verzerrt.<\/p>\n<blockquote><p><em>Putin sagte dort unter anderem: \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass sich die Menschheit nicht auf Zersplitterung in konkurrierende Segmente zubewegt, nicht auf eine neue Konfrontation der Bl\u00f6cke, was auch immer ihre Motivation sein mag, nicht auf den seelenlosen Universalismus einer neuen Globalisierung, sondern im Gegenteil, dass die Welt auf dem Weg einer Synergie von Staaten-Zivilisationen ist, zu gro\u00dfen R\u00e4umen und Gemeinschaften, die sich auch als solche empfinden.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Aus meiner Lekt\u00fcre des Textes kann ich erg\u00e4nzen: Es geht aus Sicht Russlands darum, dass diese Staaten-Zivilisationen, was eine andere Begrifflichkeit f\u00fcr multipolar ist, miteinander eine neue Ordnung der gegenseitigen Achtung und Kooperation entwickeln. Das zu f\u00f6rdern, so Putin, sei Russlands Anliegen.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chten Sie vielleicht einwenden: Der Krieg, auf den Russland sich in der Ukraine eingelassen hat, sei f\u00fcr diese Perspektive einer globalen Kooperation eine schwere Hypothek. In der Tat, und sie wird f\u00fcr Russland auch nach einem Ende der K\u00e4mpfe nicht so bald abzutragen sein. Ohne Blick auf die Vorgeschichte des Krieges ist allerdings nicht zu verstehen, wie diese Hypothek zustande kam. Es ist die Geschichte der schrittweisen Einkreisung Russlands durch EU- und NATO-Erweiterungen, der Unterst\u00fctzung der sog. Bunten Revolutionen, insonderheit die Befeuerung des Regime-Changes in der Ukraine 2014 und deren faktische Eingliederung in die NATO, verbunden mit einer Zur\u00fcckweisung aller Vorschl\u00e4ge Russlands f\u00fcr die Einrichtung einer neuen Sicherheitsarchitektur in Eurasien.<\/p>\n<p>Man muss hier an den US-Strategen Zbigniew Brzezinski erinnern, der nach dem Zerfall der Sowjetunion in seinem Buch \u201eDie einzige Weltmacht\u201c schon kurz nach dem Ende der Sowjetunion erkl\u00e4rte, zwar seien die USA nun die \u201eeinzige Weltmacht\u201c geworden, wer aber die Welt beherrschen wolle, m\u00fcsse Eurasien beherrschen. Wer Eurasien beherrschen wolle, m\u00fcsse Russland beherrschen. Um Russland beherrschen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsse die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands herausgel\u00f6st werden. Auf dieser Linie hat sich die westliche Politik in den Jahren bis zu der heutigen Konfrontation vollzogen. Diese Realit\u00e4t macht aus dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine keinen Dialog \u2013 das Problem ist nur, dass die westliche Seite jeden Dialog \u00fcber gemeinsame Sicherheit abgelehnt hat.<\/p>\n<p>Die Hypothek dieses Einmarsches wird f\u00fcr Russland nur mit M\u00fche abzutragen sein. Dennoch bleibt wahr, dass die Positionen, wie ich sie von Frau Baerbock, aus dem \u201ePionier\u201c und von Putin zitiert habe, gegens\u00e4tzlicher nicht sein k\u00f6nnten. Russland bem\u00fcht sich darum, nach seinem eigenen Muster des Vielv\u00f6lkerorganismus, des Vielv\u00f6lkerstaates, eine multipolare Welt von B\u00fcndnispartnern, Staaten und Gemeinschaften mit Orientierung auf die UNO zu f\u00f6rdern, die miteinander gleichberechtigt kooperieren. Dem erweiterten \u201eWesten\u201c geht es um den Erhalt seiner Weltdominanz nach den Vorgaben der von seinen Vertretern ausgerufenen unipolaren \u201eregelbasierten Ordnung\u201c unter US-F\u00fchrung, was je nach wechselndem Interesse an der UNO vorbeigeht. Das ist der Stand der Dinge, den wir heute haben.<\/p>\n<p>In der Ukraine wird diese Konfrontation heute stellvertretend zugespitzt. Jetzt kommt noch der \u00fcbergreifende Nahost-Krieg dazu, in dem sich die Konfliktfelder erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Zu all dem w\u00e4ren hier viele Details vorzubringen. Ich will mich aber darauf beschr\u00e4nken, die Grundlinie zu skizzieren, die immer deutlicher hervortritt, denn noch etwas anderes muss hier gesagt werden: Hinter der Polarisierung der Bl\u00f6cke, die sich gegenw\u00e4rtig herausbildet \u2013 also Russland, China und s\u00fcdliche Partner hier, der anglo-amerikanische Block mit der Europ\u00e4ischen Union als Anhang dort \u2013 entwickelt sich eine Spannung, in der auch der Einsatz von Atomwaffen wieder ins strategische Kalk\u00fcl gebracht wird.<\/p>\n<p>Es gibt Menschen im Westen, auch hier in Deutschland, die den Einsatz von Atomwaffen unverhohlen fordern; es gibt solche Menschen auch in Russland. Beides muss man wahrnehmen. Das ist keine Frage. Nur wahrnehmen muss man auch, dass hier und dort sehr unterschiedlich, geradezu diametral auf solche Vorstellungen reagiert wird.<\/p>\n<p>In Russland gibt es einen Herrn Karaganow, einen bekannten Strategen und Wissenschaftler, hoch angesehen in Russland und auch international bekannt. Er sprach sich auf dem Waldai-Forum, von dem ich schon berichtet habe, jetzt \u00f6ffentlich f\u00fcr den Einsatz von Atomwaffen aus. Er spricht dabei von einem kleineren, exemplarischen Schlag, mit dem der Westen dazu gebracht werden k\u00f6nne, Russland wieder ernst zu nehmen und nicht weiter zu eskalieren. Anders, argumentiert er, k\u00f6nne der Bedrohung aus dem Westen nicht mehr begegnet werden.<\/p>\n<blockquote><p><em>Putin antwortete darauf auf dem Forum, also ebenso \u00f6ffentlich: \u201eIch verstehe Ihre Gef\u00fchle, dass Sie sich bedroht f\u00fchlen, aber das, was Sie vorschlagen, wird mit uns nicht geschehen. Wir haben eine Milit\u00e4r-Doktrin, die ganz eindeutig keinen Erstschlag vorsieht, die ganz eindeutig schreibt, wir reagieren nur spiegelbildlich. Wenn wir mit Atomwaffen bedroht werden oder wenn unser Staat in seiner Existenz bedroht wird, dann muss der Gegner wissen, dass er damit einen Gegenschlag ausl\u00f6sen kann. Aber nur so. Alles andere ist nicht unsere Politik.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Von einer solchen Antwort Putins hat man in unseren Leitmedien nichts geh\u00f6rt und nichts gelesen.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber auf der anderen Seite die amerikanische Milit\u00e4rdoktrin: Sie sieht einen Erstschlag ausdr\u00fccklich als M\u00f6glichkeit, als prinzipielle Erm\u00e4chtigung vor. Das kennzeichnet die unterschiedlichen Haltungen von Grund auf.<\/p>\n<p>In dieser Situation eines labilen atomaren Patts, das inzwischen nicht mehr von g\u00fcltigen Vertr\u00e4gen eingegrenzt wird, befinden wir uns, eingefasst in die Angst vor gegenseitiger Vernichtung.<\/p>\n<p>Ja, liebe Anwesende, das sieht alles so aus, als ob unsere Welt erneut in eine gro\u00dfe Katastrophe taumeln k\u00f6nnte, wenn wir nicht die Notbremse ziehen \u2013 oder, um in dem Bild zu bleiben nicht zu einem neuen Bewusstsein durchstarten. Es macht keinen Sinn, die Augen davor zu verschlie\u00dfen. Die Frage stellt sich allein: Was tun?<\/p>\n<p>In dem Zusammenhang g\u00e4be es viele Einzelheiten anzusprechen. Das werde ich jetzt aber nicht tun. Ich werde Ihnen stattdessen einen Text vortragen, auf den ich im Zug der Vorbereitungen meines heutigen Vortrages gesto\u00dfen wurde. Es handelt sich um einen aus f\u00fcnfzehn Vortr\u00e4gen, die Rudolf Steiner im Oktober 1919 in Nachbetrachtung des damals soeben beendeten Ersten Weltkrieges gehalten hat, zusammengefasst in GA 191 unter dem Titel \u201eSoziales Verst\u00e4ndnis aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis.\u201c Da ist es der vierte Vortrag, in dem Steiner Lehren aus der voran gegangenen Katastrophe zieht.<\/p>\n<p>Ich werde Ihnen jetzt Ausz\u00fcge davon vorlesen und dass verbinden, mit dem, was heute geschieht. Der Vortrag beginnt wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch m\u00f6chte in diesen Tagen hier vor Ihnen einiges entwickeln von dem, was zur Auffassung und zum Handeln innerhalb unserer gegenw\u00e4rtigen Zivilisation notwendig ist. Es wird kaum schwierig sein, aus den Tatsachen, die ja gewisserma\u00dfen heute \u00fcberall einem entgegenleuchten, sich die Erkenntnis zu verschaffen, dass unsere gegenw\u00e4rtige Zivilisation Niedergangserscheinungen, Niedergangskr\u00e4fte in sich enth\u00e4lt und dass die Notwendigkeit vorhanden ist, sich gegen\u00fcber diesen Niedergangskr\u00e4ften unserer Zivilisation sich zu wenden zu dem, was n\u00f6tig ist an neuen Kr\u00e4ften dieser Zivilisation zu zuf\u00fchren. Wenn wir diese unsere Zivilisation \u00fcberblicken, dann sehen wir, dass sie haupts\u00e4chlich drei Niedergangskr\u00e4fte in sich enth\u00e4lt, drei Kr\u00e4fte, die diese Zivilisation nach und nach zu Fall bringen m\u00fcssen. Alles dasjenige, was wir schon erlebt haben, was wir schon erlebt haben an betr\u00fcbenden Erscheinungen im Gang der Menschheitsentwicklung, was wir noch erleben werden \u2013 f\u00fcr viele Dinge stehen wir ja erst am Anfange, \u2013 das alles sind nur einzelne Symptome f\u00fcr dasjenige, was sich im Gro\u00dfen Ganzen vollzieht als eine Niedergangserscheinung in unserer Zeit.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Steiner spricht dann von drei gro\u00dfen Str\u00f6mungen in der Welt, der westlichen, wie er sie nennt, kosmogonischen amerikanischen, also der Welt zugewandten, der \u00f6stlichen altruistischen, indisch, chinesisch, asiatischen, und der mittleren europ\u00e4ischen intellektuellen freiheitlichen. Diese drei Kr\u00e4fte gebe es, bekr\u00e4ftigt er, aber sie h\u00e4tten heute keinen verbindenden Blick auf die Welt, seien vereinseitigt, st\u00fcnden heute gegeneinander, \u00fcberlagerten sich, schr\u00e4nkten sich gegenseitig ein, statt sich gegenseitig zu befruchten. Mehr noch: In der Vereinseitigung dieser Str\u00f6mungen, wie sie heute stattfinde, drohe der asiatische Altruismus zum Kollektivismus und zum Zwang zu werden, das amerikanische kosmogonische Interesse zu einem blo\u00df \u00f6konomisch motivierten Streben nach Weltherrschaft, der europ\u00e4ische Freiheitimpuls zu egomanischem Individualismus. Darin liege das gro\u00dfe Problem der gegenw\u00e4rtigen Zeit.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eSo entsteht die Frage\u201c, f\u00e4hrt Steiner dann fort: \u201eWie k\u00f6nnen wir hinauskommen \u00fcber diese Niedergangserscheinungen unserer Zivilisation? \u2013 \u00dcberkleistern kann man dasjenige, was Niedergangserscheinungen unserer Zivilisation sind, nicht. Dem Gesagten gegen\u00fcber handelt es sich darum, dass man es unbefangen und r\u00fcckhaltlos ins Auge fasst, dass man sich keinen Illusionen hingibt. Man muss sich sagen: Es ist da, was an Niedergangskr\u00e4ften sich zeigt, und man muss nicht glauben, man k\u00f6nne es irgendwie korrigieren oder ausgleichen, sondern es sind starke Niedergangskr\u00e4fte da, die sich so charakterisieren lassen, wie wir das eben ausgesprochen haben. Dagegen handelt es sich darum, sich nun zu wenden zu dem, woraus Kr\u00e4fte zum Aufstieg zu gewinnen sind. Das kann man nicht durch Theorie. Es k\u00f6nnen in der heutigen Zeit die Menschen die allersch\u00f6nsten Theorien erfinden, die allersch\u00f6nsten Grunds\u00e4tze haben \u2013 mit blo\u00dfen Theorien ist nichts anzufangen. Etwas anzufangen im Leben ist nur mit den Kr\u00e4ften, die wirklich auf dieser Erde vorhanden sind, die man aufrufen muss. W\u00e4re unsere Zivilisation durch und durch so, wie ich sie jetzt geschildert habe, dann k\u00f6nnten wir nichts anderes tun als uns sagen, diese Zivilisation m\u00fcssen wir zugrunde gehen lassen und an dem zu Grunde gehen teilnehmen, denn jeder Versuch einer Korrektur dieser Erscheinung aus irgendwelchen blo\u00dfen Ideen oder Vorstellungen heraus ist ein Unding. Man kann nur fragen: Liegt die Sache nicht doch eigentlich tiefer? \u2013 Und sie liegt tiefer. Sie liegt n\u00e4mlich so, dass die Menschen heute \u2013 wie ich von anderen Gesichtspunkten hier \u00f6fter schon ausgef\u00fchrt habe \u2013 allzu sehr nach dem Absoluten dr\u00e4ngen. Wenn sie fragen, was ist wahr \u2013 so fragen sie danach, was ist im absoluten Sinne wahr? \u2013 nicht: Was ist f\u00fcr ein bestimmtes Zeitalter wahr? \u2013 Wenn sie fragen: Was ist gut \u2013 so fragen sie: Was ist im absoluten Sinne gut. Sie fragen nicht: Was ist f\u00fcr Europa gut? Was ist f\u00fcr Asien gut? Was ist f\u00fcr das zwanzigste Jahrhundert gut, was ist f\u00fcr das 25. Jahrhundert gut? \u2013 Sie fragen nach dem absoluten Gutsein und Wahrsein. Sie fragen nicht nach dem, was in der konkreten Menschheit wirklich ist. Wir aber m\u00fcssen uns die Frage anders stellen, denn wir m\u00fcssen auf die Wirklichkeit schauen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auf die Wirklichkeit zu schauen bedeute, um das hier zusammenzufassen, was Steiner des Weiteren ausf\u00fchrt, die Menschen, die verschiedenen Menschengruppen und Kulturen in ihrer unterschiedlichen Art wahrzunehmen. Nur im gleichberechtigten Zusammenwirken des Verschiedenen k\u00f6nne eine Zukunft gewonnen werden.<\/p>\n<p>Liebe Freunde, ich empfehle dringend, diesen Text zu lesen. Zwar wurde dieser Vortrag vor hundert Jahren gehalten und er mag manchem wie ein vergeblicher Ruf aus der W\u00fcste erscheinen. Er hat jedoch seine Bedeutung und Aktualit\u00e4t in keiner Weise verloren, im Gegenteil, er ist aktueller denn je.<\/p>\n<p>Un\u00fcbersehbar deutlich wird das, wenn wir uns anschauen, wie sich die die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg bis heute entwickelt hat. Da finden wir uns erkennbar in einem evolution\u00e4ren Prozess, der nicht allein von einzelnen Personen abh\u00e4ngt. Auch wenn manche Menschen glauben, dass sie die Politik alleine machen, so ist das doch ein gewaltiger Strom, sind das verschiedene Str\u00f6me, die da miteinander und gegeneinander gewirkt haben und weiter wirken. Da kann man sehen wie Niedergang zum einen, wie Bewegungen dagegen sich mehrmals wiederholen. Wir haben am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, also genauer, gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts die Krise der Kolonialismus, die zum ersten Weltkrieg gef\u00fchrt hat. Das Ergebnis war der Wilsonsche Impuls zur Neuordnung der Welt, also der Impuls, die Kolonien \u00fcberf\u00fchren zu wollen in freie Nationalstaaten. Freie Nationalstaaten, das hie\u00df dann konkret allerdings, dass diese Nationalstaaten dem Lande h\u00f6rig blieben, dessen Kolonie sie vorher waren. So wurde aus der kolonialen Welt zwar eine Welt der vielen Nationen, aber eine solche, in der alle diese Nationen \u2013 jede f\u00fcr ihre eigene \u00d6konomie verantwortlich \u2013 alle an demselben Kuchen nagten.<\/p>\n<p>Als Ergebnis dieser \u00d6ffnung kam, was kommen musste, zun\u00e4chst der V\u00f6lkerbund, das war der positive Schritt, danach aber der R\u00fcckschlag: der zweite Weltkrieg, in dessen Zug das koloniale Erbe noch einmal in einem zweiten Schub der Entkolonialisierung aufgerollt wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg dann gro\u00dfe Einsicht: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. Gut! Aber dann die Polarisierung der Welt in Sowjetismus und Kapitalismus, kalter Krieg, kein hei\u00dfer, aber ein kalter mit hei\u00dfen Nebenschaupl\u00e4tzen. Danach die \u00d6ffnung durch Gorbatschow: Luft! Freude! Freiheit! Und was erleben wir jetzt? Erneute Zuspitzung.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung kriecht wie eine Raupe durch die Zeit. Sie wissen, wie eine Raupe kriecht? Sie zieht sich zusammen, macht einen Buckel und schiebt sich voran. Dann zieht sie sich wieder zusammen, macht einen neuen Buckel und schiebt sich weiter nach vorne. Danach buckelt sie wieder und so schiebt sich die Raupe allm\u00e4hlich weiter voran. Aber so wird aus der Raupe kein Schmetterling! Also, aus einem Niedergang kein Aufstieg. Da bedarf es schon der Verpuppung. Dieses Bild ist mir aufgestiegen bei der Betrachtung der letzten 200 Jahre.<\/p>\n<p>Ja, und jetzt erhebt sich nat\u00fcrlich die Frage: Wenn wir uns all das anschauen, was da immer wieder geschehen ist, und was gegenw\u00e4rtig wieder geschieht, wo stehen dann wir als einzelner Mensch diesem Ganzen gegen\u00fcber? Das k\u00f6nnte einen wirklich erdr\u00fccken. Also, ich finde schon, dass man damit sehr k\u00e4mpfen muss, bei dem, was in der Welt passiert, zurzeit ganz besonders. Und so denke ich mir, dass dieser Aufsatz von Steiner da eine gewisse Hilfe geben kann, das Bewusstsein zu bilden, das f\u00fcr einen \u00dcbergang aus dem Kreislauf dieser st\u00e4ndigen Wiederholungen gebraucht wird.<\/p>\n<p>Es fehlt in dem Vortrag allerdings eine Kleinigkeit, die heute als neue Realit\u00e4t hervortritt. Die Frage stellt sich: Kommt heute im Zuge einer dritten Welle der Entkolonialisierung aus der Afrikanischen Welt eine neue Str\u00f6mung? Steigen aus dem arabisch-j\u00fcdischen Konflikt neue Kr\u00e4fte entlang der Nord-S\u00fcdachse des Globus auf oder bleibt die Ost-West-Achse die, die das bisherige Weltgeschehen bestimmt hat und die gegenw\u00e4rtig in der ukrainischen Katastrophe kulminiert, die bestimmende Dynamik? Das sind Fragen, die sich heute brandhei\u00df erheben. Wenn man sich nicht nur an alte Abl\u00e4ufe klammern will, muss man sich diesen Fragen stellen.<\/p>\n<p>Und dar\u00fcber hinaus, stellt sich schlie\u00dflich die weitere Frage: Was hat das alles mit mir zu tun, mit jedem Einzelnen? Es sind ja erst einmal allgemeine Gedanken, die ich hier vorgetragen habe. Was k\u00f6nnen wir tun? Was k\u00f6nnen wir daf\u00fcr tun, dieses notwendige Bewusstsein von unserem Eingebundensein in diesen gro\u00dfen, den globalen, sage ich ruhig, diesen kosmischen Prozess wieder feiner zu entwickeln? Oder sind wir den Bewegungen der Str\u00f6mungen, den Fehlentwicklungen, den Wiederholungen des ewig Gleichen hilflos ausgeliefert?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich dieser Frage so ann\u00e4hern, dass ich sage: Was im Gro\u00dfen, das auch im Kleinen. So wie die gro\u00dfe, globale Bewegung nur im Zusammenwirken der Teile f\u00f6rdernd wirken kann, die sich ihrer kosmischen Eingebundenheit bewusst sind oder es werden, so wie das auch f\u00fcr die verschiedenen Elemente des sozialen Lebens gilt, so gilt es auch f\u00fcr jeden einzelnen Menschen, der seine Wesenselemente in lebendigem Austausch halten muss. Einen anderen Weg als diesen der kritischen Arbeit an sich selber im Zusammenhang gegenseitiger Achtung und des raus resultierenden Ganzen sehe ich nicht.<\/p>\n<p>Dies, liebe Freunde ist Stoff f\u00fcr einen weiteren Vortrag und Herausforderung f\u00fcr jeden Einzelnen von uns in der eigenen Lebensgestaltung.<\/p>\n<p>Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberarbeitete und gek\u00fcrzte Fassung eines Vortrags im N\u00fcrnberger Zweig der anthroposophischen Gesellschaft vom 10. Oktober 2023. Guten Abend allerseits! 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