{"id":1776556,"date":"2023-10-24T06:56:08","date_gmt":"2023-10-24T05:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1776556"},"modified":"2023-10-24T06:56:08","modified_gmt":"2023-10-24T05:56:08","slug":"bulgarien-protestwelle-gegen-sexuelle-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/10\/bulgarien-protestwelle-gegen-sexuelle-gewalt\/","title":{"rendered":"Bulgarien: Protestwelle gegen sexuelle Gewalt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach einem versuchten Femizid im Juni 2023 in Bulgarien, bei welchem eine 18-J\u00e4hrige von ihrem Ex-Freund mit 21 Wunden durch ein Teppichmesser zugerichtet und mit Knochenbr\u00fcchen \u00fcbers\u00e4t wurde, flammte eine Protestwelle gegen Gewalt gegen Frauen auf.<\/strong><\/p>\n<p>Besonders schockierend f\u00fcr die Protestierenden: Der mutmassliche T\u00e4ter kam einige Tage sp\u00e4ter wieder auf freien Fuss und wurde wegen angeblich \u201eleichter\u201c Verletzungen des Opfers freigesprochen!<\/p>\n<p>Seitdem gehen die Menschen auf die Strasse. Das ist gerade f\u00fcr dieses Land etwas Ungew\u00f6hnliches, denn wie Organisator:innen des 8. M\u00e4rz berichteten, kamen in den vergangenen Jahren nur wenige Personen zu ihren Kundgebungen. Jedoch begann die Entwicklung, dass es mehr und mehr Leute auf Proteste f\u00fcr Frauenrechte zog, bereits 2018, nachdem ein Schulm\u00e4dchen mit S\u00e4ure \u00fcberkippt wurde. Auf den aktuellen Protesten sind vor allem junge Akivist:innen anzutreffen. Veranstaltet wird das Ganze unter anderem von der Organisation Feminist Mobilization. Sie fordert in erster Linie eine Versch\u00e4rfung der Gesetzeslage, denn zum Zeitpunkt der Tat gab es noch nicht einmal einen Paragraphen, welcher h\u00e4usliche Gewalt im Strafgesetzbuch definierte. Aber in ihren Reihen finden sich auch Personen, die einen Kampf gegen Kapital und patriarchale Strukturen fordern.<\/p>\n<h3>Druck auf die Regierung wirkt \u2013 oder?<\/h3>\n<p>Mittlerweile hat sich die europaorientierte rechte Regierung Bulgariens dazu bequemt, einige Gesetzes\u00e4nderungen durchzuf\u00fchren. T\u00e4ter und Betroffene m\u00fcssen nun nicht mehr zusammenwohnen, damit es sich um h\u00e4usliche Gewalt handelt. Eine zweite Reform wurde trotz Sommerpause durchgebracht: K\u00fcnftig gilt es als Beziehungstat, wenn T\u00e4ter und Opfer seit mindestens 60 Tagen in einer \u201eintimen Beziehung\u201c zueinander stehen. Das ist offensichtlich ein Gesetz, das viele Schlupfl\u00f6cher f\u00fcr die T\u00e4ter beinhaltet. Die Tat ist nicht weniger schlimm, wenn sie am 40. Tag oder 1. Tag passierte. Der Nachweis, wann die Beziehung begann und ob es sich wirklich um eine intime (also sexuelle) Beziehung handelt, ist unfassbar schwierig. Wenn man als Betroffene vor Gericht eine Chance haben will, braucht man also einen guten anwaltlichen Beistand, den sich besonders Frauen der Arbeiter:innenklasse wohl kaum leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber dass es nun zu so einer Laissez-faire-Reform kommt, ist leider nicht verwunderlich: In Bulgarien richten sich Politiker:innen nicht erst seit heute gegen Frauen und explizit Betroffene h\u00e4uslicher Gewalt. Seit Jahren mobilisieren rechte Parteien, aber auch die sog. sozialistische Partei Bulgariens, die linksnationalistisch und linkspopulistisch einzuordnen ist, gegen die Istanbul Konvention (ein \u00dcbereinkommen des Europarats zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung von Gewalt gegen Frauen und h\u00e4uslicher Gewalt), da damit die Grundlage zur Einf\u00fchrung f\u00fcr die \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c geschaffen werden w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Warum es zu h\u00e4uslicher Gewalt kommt<\/h3>\n<p>Um einen effektiven Weg zur Bek\u00e4mpfung h\u00e4uslicher Gewalt zu finden, muss erst einmal gekl\u00e4rt werden, wie es \u00fcberhaupt dazu kommt. Kleinb\u00fcrgerliche Feminist:innen versuchen, das entweder mit der Natur des Mannes oder der R\u00fcckschrittlichkeit der Kultur oder Klasse zu erkl\u00e4ren, in welchen die Gewalt stattfindet. Als Marxist:innen ist uns bewusst, dass h\u00e4usliche Gewalt nur mit Blick auf die gesamtgesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse erkl\u00e4rt werden kann. Denn sie findet nicht ausserhalb der Gesellschaft statt, das Private ist nicht einfach unpolitisch, im Gegenteil: H\u00e4usliche Gewalt findet im Rahmen der b\u00fcrgerlichen Familie oder einer ihr \u00e4hnlichen Beziehung statt, welche als Institution elementar f\u00fcr das Fortbestehen des Kapitalismus ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die b\u00fcrgerliche Familie in der herrschenden Klasse eine andere Funktion hat, auf die hier nicht n\u00e4her eingegangen werden soll, \u00fcbernimmt sie in der Arbeiter:innenklasse wesentliche Aufgaben zur Reproduktion der Klasse selbst und somit letztendlich auch des Kapitalismus. Denn hier findet die Reproduktion der Ware Arbeitskraft statt, was alle T\u00e4tigkeiten meint, die notwendig sind, damit die Arbeitenden am n\u00e4chsten Tag wieder am Arbeitsplatz erscheinen und ihrer Arbeit nachgehen k\u00f6nnen. Darunter z\u00e4hlt also Kochen, Putzen, W\u00e4sche Waschen, aber auch emotionale Sorgearbeit. Auch die Erziehung von Kindern f\u00e4llt mit unter diese Kategorie, damit sich so die Arbeiter:innenklasse als Ganze neu reproduzieren kann.<\/p>\n<p>Um eine f\u00fcr das Kapital so g\u00fcnstig wie m\u00f6gliche Reproduktion durchzusetzen, wird diese ins Private gedr\u00e4ngt. Die Arbeiten werden vor allem von Frauen unentlohnt verrichtet. Dies bildet die Basis f\u00fcr reaktion\u00e4re Rollenbilder, so dass diese ihrerseits stetig zur Reproduktion der geschlechtlichen Arbeitsteilung beitragen. Das beginnt schon im Kleinkindalter durch Sozialisierung und erstreckt sich \u00fcber das ganze Leben.<\/p>\n<p>Die Familie existierte aber nicht schon immer, sondern entwickelte sich \u00fcber die Klassengesellschaften zur heutigen Form hin und die konkrete Auspr\u00e4gung heutzutage ist von der jeweiligen Gesellschaftsverfassung abh\u00e4ngig. Im Allgemeinen gilt der Mann als Ern\u00e4hrer der Familie, wohingegen die Frau als Hausfrau t\u00e4tig wird. Das ist nat\u00fcrlich ein Ideal, was besonders f\u00fcr die Arbeiter:innenklasse schwer zu erreichen ist, jedoch zu Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs zumindest f\u00fcr die bessergestellten Schichten der Lohnabh\u00e4ngigen ansatzweise etabliert werden kann. Zugleich wird sowohl mit der Expansion des Kapitalismus wie auch in der Krise die \u00f6konomische Basis der lohnabh\u00e4ngigen Familie massiv unterh\u00f6hlt.<\/p>\n<p>Betrachten wir Bulgarien, so geht es vor allem um die Auswirkungen der Krise. Die Frauen m\u00fcssen auch Lohnarbeit nachgehen, um die Existenz der Familie abzusichern, w\u00e4hrend gleichzeitig der Lohn des Mannes nicht mehr zu deren Ern\u00e4hrung ausreicht. Hinzu kommen Angriffe auf die Rechte der Arbeiter:innnenklasse und die sozialen Absicherungen wie Sozialleistungen oder Krankenkassen, um die Profite des imperialistischen Finanzkapitals zu sichern und dem Fall der Profitraten entgegenzuwirken. Solche Krisen sind ein Kennzeichen f\u00fcr die Periode, in welcher wir uns aktuell befinden.<\/p>\n<p>Die Krise der Familie bildet also die strukturelle Grundlage der Gewalt gegen Frauen in der Arbeiter:innenklasse innerhalb von Familien oder partnerschaftlichen Beziehungen, welche der Familie \u00e4hneln. Denn durch diese hat der Mann das Problem, dass er der Rollenerwartung als Ern\u00e4hrer der Familie nicht mehr nachkommen kann, w\u00e4hrend die Frauen einerseits in die Lohnarbeit gezwungen werden und andererseits aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen im Niedriglohnsektor, in welchem sie oft t\u00e4tig sind, nicht die M\u00f6glichkeit haben, dem T\u00e4ter zu entfliehen. Dieses widerspr\u00fcchliche Verh\u00e4ltnis zwischen Idealbild, Geschlechterrolle und Notwendigkeit der Integration in den Arbeitsmarkt ist nicht im Rahmen des Kapitalismus aufzul\u00f6sen und sorgt letzten Endes in seiner Unabdingbarkeit und Perspektivlosigkeit auch daf\u00fcr, dass die extremste Form der h\u00e4uslichen Gewalt, der Femizid, zu Tage dringt. Somit kann sich der T\u00e4ter noch ein letztes Mal \u00fcber das Opfer stellen.<\/p>\n<p>Durch diese Analyse wird also auch klar, warum die herrschende Klasse gar kein Interesse hat, grundlegend gegen h\u00e4usliche Gewalt vorzugehen, denn auf der einen Seite geh\u00f6rt die Einsparung im Sozialsicherheitssystem schliesslich zum Rettungsschirm des Finanzkapitals und auf der anderen Seite m\u00fcsste sie sonst die Institution der b\u00fcrgerlichen Familie angreifen, welche zu den Grundfesten des kapitalistischen Systems geh\u00f6rt. Des Weiteren ist es auch im Sinne des herrschenden Klasse, wenn Frauen auch in ihrer Familie unterdr\u00fcckt bleiben und sich nicht von ihren Geschlechterrollen zu befreien versuchen. Diesen Punkt kann man gut erkennen an den Teilen der herrschenden Klasse Bulgariens, welche an der b\u00fcrgerlichen Familie festhalten wollen, indem sie sich gegen die Istanbuler Konvention stellen. Diese Analyse macht auch klar, warum besonders die \u00c4rmsten und am st\u00e4rksten unterdr\u00fcckten Teile der Arbeiter:innenklasse von jener Gewalt betroffen sind.<\/p>\n<article>\n<h3>Lage in Bulgarien<\/h3>\n<p>Schauen wir uns nun die Lage in Bulgarien an. Tats\u00e4chlich gilt dies als \u00e4rmstes Land der EU. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei der H\u00e4lfte des EU-weiten Durchschnitts. 2022 betrug das j\u00e4hrliche BIP\/Kopf 13.079 Euro gegen\u00fcber 25.650 in der EU und 29.180 in der Euro-Zone. Des weiteren stagnieren die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter auf einem niedrigen Niveau. Interessant ist diesbez\u00fcglich auch, dass der Dienstleistungssektor dominiert: Vor allem outgesourcter Kundendienst in Form von Callcentern f\u00fcr imperialistische Staaten ist hier ans\u00e4ssig, welcher die Lohnabh\u00e4ngigen hier noch mehr ausbeuten kann. Dementsprechend m\u00fcssen die L\u00f6hne auch auf einem derartig niedrigen Niveau bleiben, damit sich das Outsourcing f\u00fcr die Imperalist:innen der EU \u00fcberhaupt lohnen kann.<\/p>\n<p>\u00dcber 2,2 Millionen Lohnabh\u00e4ngige (mehr als die H\u00e4lfte!) verkaufen ihre Arbeitskraft in anderen EU-L\u00e4ndern. Viele Frauen, welche aus Bulgarien emigrieren, \u00fcbernehmen in reichen imperialistischen EU-Staaten Carearbeit im Niedriglohnsektor, also als Putzkr\u00e4fte, Krankenpflegerinnen und so weiter. Auch hier sind sie vor \u00f6konomischer Abh\u00e4ngigkeit, Gewalt und Ausbeutung nicht sicher, im Gegenteil. All das verdeutlicht die halbkolonialen Verh\u00e4ltnisse in Bulgarien.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Gewalt gegen Frauen in Bulgarien kann festgehalten werden, dass jede 3. Frau laut Befragungen bereits Opfer partnerschaftlicher Gewalt wurde. Des Weiteren wurden dieses Jahr bereits 14 Frauen Oper von Femiziden (Stand: August 2023). Es ist an dieser Stelle jedoch anzumerken, dass dies keine offiziellen Zahlen sind, da in Bulgarien diese von niemandem\/r erhoben werden. Lediglich Frauenrechtsorganisationen sammeln sie. Dementsprechend ist also auch klar, dass die Dunkelziffer deutlich h\u00f6her sein d\u00fcrfte. Denn wie bereits eingangs erw\u00e4hnt, gab es vor der aktuellen Protestwelle noch nicht einmal eine Definition im Strafgesetzbuch hinsichtlich h\u00e4uslicher Gewalt!<\/p>\n<p>Ausserdem ist die sozialstaatliche Absicherung in Bulgarien besonders prek\u00e4r, was Frauen am meisten trifft. Es fehlt an Kindergartenpl\u00e4tzen, was dazu f\u00fchrt, dass sie gezwungen sind, sich entweder unbezahlt \u201efreizunehmen\u201c, um ihre Kinder zu betreuen, oder flexiblere Arbeitsverh\u00e4ltnisse inklusive besonders schlechter Bezahlung anzunehmen. So oder so werden sie damit umso mehr an ihre Familie und ihre potentiell gewaltt\u00e4tigen Oberh\u00e4upter gebunden. Perspektive der Proteste<\/p>\n<p>Obwohl die Regierung versucht, durch Reformen die Protestierenden ruhigzustellen, gehen diese weiterhin auf die Strasse und bringen auch antipatriarchale und antikapitalistische Forderungen mit ein, werfen die Frage auf, wem es am Ende n\u00fctzt, dass Gewalt gegen Frauen herrscht und diese nur mehr als unzureichend vom b\u00fcrgerlichen Staat bek\u00e4mpft wird. Klar ist, die Proteste d\u00fcrfen nicht bei dieser einen Frage stehen bleiben. Es gilt, eine breite Massenbewegung aus Frauen, Lohnabh\u00e4ngigen, und sozial Unterdr\u00fcckten aufzubauen, welche f\u00fcr klare Forderungen und ein klares Programm hinsichtlich der Unterdr\u00fcckung von Frauen und LGBTIA+-Personen eintritt. Hierbei m\u00fcssen auch die Gewerkschaften aufgefordert werden, sich zu beteiligen. Des Weiteren darf diese Bewegung auch nicht im nationalen Rahmen stehen bleiben, sondern muss international aufgebaut werden. Diese Forderungen k\u00f6nnten sein:<\/p>\n<ul class=\"liste\">\n<li class=\"liste\">Beendigung der Gewalt gegen Frauen und die LGBTQIA+-Gemeinschaft! Wir m\u00fcssen freie Frauenh\u00e4user, Hilfs- und Selbstverteidigungskomitees gegen Femizid, Genitalverst\u00fcmmelung, h\u00e4usliche und andere Formen von Gewalt organisieren.<\/li>\n<li class=\"liste\">Volle reproduktive Rechte und k\u00f6rperliche Selbstbestimmung f\u00fcr alle, \u00fcberall! Alle Frauen sollten Zugang zu kostenlosen Verh\u00fctungsmitteln und Abtreibung auf Verlangen haben. Frauenh\u00e4user m\u00fcssen vom Staat finanziert, aber von den Frauen selbst verwaltet werden.<\/li>\n<li class=\"liste\">Gleicher Lohn f\u00fcr Frauen! F\u00fcr einen Mindestlohn und Renten, die Frauen ein unabh\u00e4ngiges Leben ohne Armut erm\u00f6glichen! Kampf gegen Preissteigerungen bei Wohnen, Energie und Waren des t\u00e4glichen Bedarfs \u2013 f\u00fcr eine gleitende Skala bei L\u00f6hnen, Renten und Arbeitslosengeld, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken!<\/li>\n<li class=\"liste\">Massive Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Dienste von angemessener Qualit\u00e4t und kostenlos f\u00fcr alle als Schritt zur Vergesellschaftung der Reproduktionsarbeit!<\/li>\n<li class=\"liste\">Lasst die Kapitalist:innen und die Reichen zahlen, um gleiche Rechte und gleichen Lohn zu gew\u00e4hrleisten!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen wir uns aber auch keine Illusion machen, dass wir patriarchale Gewalt im Kapitalismus einfach wegreformieren k\u00f6nnten. Es gilt, den Kapitalismus mitsamt seinen Institutionen zur Unterdr\u00fcckung von Frauen, LGBTIA-Personen und der Arbeiter:innenklasse zu zerschlagen und f\u00fcr eine solidarische Gesellschaft auf Basis von vergesellschafteter und demokratisch geplanter Produktion und Reproduktion sowie R\u00e4temacht einzutreten. Das heisst auch, dass das Ideal der b\u00fcrgerlichen Familie dann das Zeitliche gesegnet hat und sich Rollenbilder aufl\u00f6sen werden dadurch, dass die Reproduktionsarbeit bspw. durch gemeinsame Mensen und Waschk\u00fcchen vergesellschaftet wird. Dazu braucht es mehr als Bewegungen \u2013 eine politische Kraft, die gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung f\u00fchrt, eine revolution\u00e4re Arbeiter:innenpartei.<\/p>\n<\/article>\n<p class=\"author\" style=\"text-align: right;\">Leonie Schmidt<\/p>\n<p class=\"fussnoten\"><em>Zuerst erschienen auf arbeiterinnenmacht.de<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem versuchten Femizid im Juni 2023 in Bulgarien, bei welchem eine 18-J\u00e4hrige von ihrem Ex-Freund mit 21 Wunden durch ein Teppichmesser zugerichtet und mit Knochenbr\u00fcchen \u00fcbers\u00e4t wurde, flammte eine Protestwelle gegen Gewalt gegen Frauen auf. 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