{"id":1775193,"date":"2023-10-18T08:55:55","date_gmt":"2023-10-18T07:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1775193"},"modified":"2023-10-18T08:55:55","modified_gmt":"2023-10-18T07:55:55","slug":"ein-erbe-der-kolonialherrschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/10\/ein-erbe-der-kolonialherrschaft\/","title":{"rendered":"\u201eEin Erbe der Kolonialherrschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Afrika w\u00e4chst Protest gegen den am 1. Oktober eingef\u00fchrten CO2-Grenzausgleich der EU. Afrikas Staaten sind von den Folgen besonders stark betroffen, drohen Milliardensummen zu verlieren.<\/strong><\/p>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p>In den Staaten Afrikas nimmt der Protest gegen den zum 1. Oktober eingef\u00fchrten CO2-Grenzausgleich der EU zu. Der Mechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) soll die energieintensiven Industrien in der Union, die zunehmende Summen f\u00fcr Emissionszertifikate ausgeben m\u00fcssen, vor Konkurrenz aus Nicht-EU-Staaten sch\u00fctzen und dazu dortigen Lieferanten, die energieintensive Waren in die Bundesrepublik liefern, neue Abgaben auferlegen. Seit dem 1. Oktober ist der CBAM formell in Kraft, zun\u00e4chst allerdings in Form eines Probelaufs. Die Abgaben werden erst ab 2026 erhoben. Betroffen sind im ersten Schritt besonders Grundstoffe wie Eisen oder Aluminium. Die Ma\u00dfnahme trifft zahlreiche afrikanische Staaten sehr stark, da sie seit der Kolonialzeit auf die Funktion von Rohstofflieferanten festgelegt sind. Mosambik etwa, eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt, das rund ein Viertel seiner Exporterl\u00f6se mit Aluminiumexporten in die EU erzielt, k\u00f6nnte durch den CBAM bis zu 2,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung einb\u00fc\u00dfen. S\u00fcdafrikas Handelsminister warnt vor dem Anstieg von Armut und Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p><strong>Der Grenzausgleichsmechanismus<\/strong><\/p>\n<p>Der neue CO2-Grenzausgleichsmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) ist als Ma\u00dfnahme zum Schutz der Industrie innerhalb der EU konzipiert. Anlass ist die Tatsache, dass energieintensive Unternehmen in der EU f\u00fcr ihren CO2-Aussto\u00df Emissionszertifikate zukaufen m\u00fcssen. Deren Preis hatte Mitte des vergangenen Jahrzehnts bei rund f\u00fcnf Euro pro Tonne CO2 gelegen, ist aber zuletzt in die H\u00f6he geschnellt und belief sich im vergangenen Jahr bereits auf \u00fcber 80 Euro pro Tonne.[1] Das verschafft Firmen aus Nicht-EU-Staaten, die f\u00fcr den CO2-Aussto\u00df nicht zahlen m\u00fcssen, einen Wettbewerbsvorteil. Um ihnen diesen zu nehmen, sieht der CO2-Grenzausgleich spezielle Abgaben bei der Einfuhr energieintensiver Produkte in die EU vor. Zum 1. Oktober ist eine \u00dcbergangsphase eingeleitet worden, in der zun\u00e4chst die Berechnung des CO2-Aussto\u00dfes bei importierten Waren geprobt werden soll. Ab 2026 sollen dann Abgaben erhoben werden. Vorl\u00e4ufig ist die Ma\u00dfnahme im Kern auf einzelne Grundstoffe beschr\u00e4nkt, zum Beispiel Eisen und Stahl, Aluminium und D\u00fcngemittel. Einbezogen sind aber auch weiterverarbeitete Produkte, etwa Schrauben. Au\u00dferdem ist eine sukzessive Ausweitung der Produktgruppen, auf die der CBAM angewandt werden soll, bereits geplant.[2]<\/p>\n<p><strong>Der Klimaclub<\/strong><\/p>\n<p>Der CBAM st\u00f6\u00dft auf Unmut in der deutschen Industrie, die sich \u00fcber exzessive B\u00fcrokratie und kaum erf\u00fcllbare Anforderungen beklagt; so m\u00fcssen f\u00fcr jeden Import, der einen Wert von 150 Euro \u00fcbersteigt, bei den Lieferanten genaue Berechnungen zur CO2-Bilanz eingeholt werden. Besonders aber droht der CBAM Konflikte mit diversen gro\u00dfen Nicht-EU-Staaten auszul\u00f6sen, die ihre Industrie durch den CBAM schikaniert bzw. tendenziell benachteiligt sehen. Um dem entgegenzuwirken, hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Gr\u00fcndung eines \u201eKlimaclubs\u201c durchgesetzt, auf den sich die G7 im vergangenen Jahr geeinigt haben; in ihn sollen vor allem westliche Staaten wie die USA eingebunden werden, um ernste Konflikte mit ihnen zu vermeiden.[3] Inzwischen haben sich zwar einige Staaten zur Teilnahme bereit erkl\u00e4rt, so etwa \u2013 neben unl\u00e4ngst der Schweiz \u2013 Australien, S\u00fcdkorea und Argentinien. Allerdings bleiben einflussreiche Staaten au\u00dfen vor \u2013 nicht nur China, sondern etwa auch Indien und Brasilien. Zwar sei der CBAM bislang nicht mehr als eine \u201eleere H\u00fclle\u201c, hei\u00dft es in Wirtschaftskreisen. Doch drohe massiver Streit nicht nur mit Beijing, sondern auch mit Bras\u00edlia und New Delhi: \u201eDer globale S\u00fcden will sich nicht mehr vom Westen belehren lassen \u2013 und b\u00fcndelt seine Kr\u00e4fte, um eigene Interessen durchzusetzen\u201c.[4]<\/p>\n<p><strong>Besonders hart getroffen<\/strong><\/p>\n<p>Besonders hart trifft der CBAM die Staaten Afrikas. Weil viele von ihnen vom Export von Rohstoffen wie Eisen sowie von Produkten wie D\u00fcnger abh\u00e4ngig sind, steht f\u00fcr sie sehr viel auf dem Spiel. Der CBAM zwingt sie, kostspielige Kapazit\u00e4ten aufzubauen, um den mit ihren Exportg\u00fctern verbundenen CO2-Aussto\u00df zu berechnen. \u201eDas kann den Entwicklungsl\u00e4ndern, die schon jetzt einigen der h\u00f6chsten Handelsbarrieren weltweit gegen\u00fcberstehen, Geb\u00fchren technischer sowie verwaltungstechnischer Art aufb\u00fcrden\u201c, warnt beispielsweise Rim Berahab vom Research for Policy Center for the New South.[5] In Verbindung mit den ab 2026 zu zahlenden Abgaben auf G\u00fcter, die mit einem gr\u00f6\u00dferen CO2-Verbrauch hergestellt wurden, sei mit Verlusten bei den Ausfuhren aus Afrika nach Europa zu rechnen. Das wiegt schwer. Die EU nimmt etwa 12 Prozent der afrikanischen Zement-, 16 Prozent der Eisen- und Stahl- sowie 26 Prozent der D\u00fcngemittelexporte ab.[6] Laut Berechnungen der African Climate Foundation k\u00f6nnten diese Lieferungen, bedingt durch den CBAM, bis 2030 heftig einbrechen \u2013 um 8,9 Prozent bei den D\u00fcngemitteln, 18,8 Prozent bei Eisen und Stahl und 19,9 Prozent bei Zement. Die Verluste d\u00fcrften sich demnach auf bis zu 24 Milliarden US-Dollar belaufen \u2013 rund 0,91 Prozent der gesamtafrikanischen Wirtschaftsleistung.<\/p>\n<p><strong>\u201eVerdammt, Rohstoffexporteure zu bleiben\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Einigen afrikanischen Staaten drohen dabei besonders herbe Verluste. Zimbabwe etwa liefert 87 Prozent seiner Eisen- und Stahlexporte, Mosambik 74 Prozent seiner Aluminiumausfuhr in die EU.[7] Mit dem Aluminiumexport in die EU erzielt Mosambik etwa 25 Prozent seiner gesamten Exporterl\u00f6se, die sich auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar pro Jahr belaufen. Der CBAM gef\u00e4hrdet damit bis zu 2,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Mosambiks. F\u00fcr das Land, das heute eines der \u00e4rmsten der Welt ist und auf der Rangliste des Human Development Index (HDI) auf Platz 185 von 191 steht, ist das fatal.[8] Guinea, Platz 182 auf der HDI-Rangliste, entwickelt zur Zeit in der Region Simandou im S\u00fcdosten des Landes eine der gr\u00f6\u00dften Eisenerzminen der Welt.[8] Der CBAM k\u00f6nnte f\u00fcr das Projekt, auf das Guinea gro\u00dfe Hoffnungen setzt, vernichtende Folgen haben. Das gilt auch f\u00fcr die F\u00f6rderung von Bauxit in dem westafrikanischen Land, in dem rund ein Viertel der weltweiten Gesamtmenge aus dem Boden geholt wird. Der Rohstoff ist der Kern der Aluminiumproduktion. Bauxit ist nicht von CBAM-Abgaben betroffen, Aluminium ist es. Die Aluminiumproduktion lohnt sich daher in Guinea nicht mehr. Mohamed Lamine Sidib\u00e9, ein Experte aus Guinea, urteilt: \u201eDie EU verdammt uns auf ewig dazu, einfache Rohstoffexporteure zu bleiben.\u201c[9]<\/p>\n<p><strong>Mehr Armut, mehr Arbeitslosigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Bereits im Juli hatte sich S\u00fcdafrikas Minister f\u00fcr Handel, Industrie und Wettbewerb, Ebrahim Patel, in einem Schreiben an die EU gewandt und gegen den CBAM protestiert. S\u00fcdafrika, dessen Exporte zu rund der H\u00e4lfte aus Rohstoffen bestehen, droht durch den Mechanismus laut eigenen Berechnungen bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu verlieren. Der CBAM \u201e\u00fcbertr\u00e4gt die Kosten des Klimawandels auf die sich entwickelnden Volkswirtschaften und l\u00e4sst unsere L\u00e4nder und unsere Industrien eine ungerechte B\u00fcrde tragen\u201c, hie\u00df es in dem Schreiben.[10] \u201eUnsere starke Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoffexporten, aus denen dann andere L\u00e4nder Wert sch\u00f6pfen, ist ein historisches Erbe, das uns aufgezwungen wurde\u201c, hie\u00df es weiter mit Bezug auf die einstige europ\u00e4ische Kolonialherrschaft: \u201eAnstatt uns zu ermutigen, ehrgeizigere Klimapolitiken zu \u00fcbernehmen\u201c, riskiere die EU mit der Einf\u00fchrung des CBAM, \u201eunsere F\u00e4higkeit zu beeintr\u00e4chtigen, unsere Klimaziele zu erreichen\u201c. Minister Patel fuhr fort: \u201eSie wird die Armut und die Arbeitslosigkeit vermehren.\u201c<\/p>\n<p>[1] So will die EU ihre Industrie vor Umweltdumping sch\u00fctzen. deutschlandfunk.de 02.10.2023.<\/p>\n<p>[2] Klaus Stratmann, Olga Scheer: Unternehmen f\u00fcrchten Chaos vor Start des CO2-Grenzausgleichs. handelsblatt.com 26.09.2023.<\/p>\n<p>[3] Claus D\u00f6ring: Klimaclub und die Trittbrettfahrer. boersen-zeitung.de 29.09.2023.<\/p>\n<p>[4] Klaus Stratmann: Die EU wagt mit dem CO2-Grenzausgleich ein tollk\u00fchnes Gro\u00dfexperiment. handelsblatt.com 26.09.2023.<\/p>\n<p>[5] Laurence Caramel: L\u2019Afrique du Sud se f\u00e2che contre la taxe carbone europ\u00e9enne. lemonde.fr 21.07.2023.<\/p>\n<p>[6] Tha\u00efs Brouck: L\u2019industrie africaine, victime collat\u00e9rale de la nouvelle taxe carbone de l\u2019UE? jeuneafrique.com 27.09.2023.<\/p>\n<p>[7] Laurence Caramel: L\u2019Afrique du Sud se f\u00e2che contre la taxe carbone europ\u00e9enne. lemonde.fr 21.07.2023.<\/p>\n<p>[8] En Guin\u00e9e, le projet minier de Simandou sur de bons rails. jeuneafrique.com 14.08.2023.<\/p>\n<p>[9] Tha\u00efs Brouck: L\u2019industrie africaine, victime collat\u00e9rale de la nouvelle taxe carbone de l\u2019UE? jeuneafrique.com 27.09.2023.<\/p>\n<p>[10] Laurence Caramel: L\u2019Afrique du Sud se f\u00e2che contre la taxe carbone europ\u00e9enne. lemonde.fr 21.07.2023.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Afrika w\u00e4chst Protest gegen den am 1. 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