{"id":1770914,"date":"2023-10-02T14:13:10","date_gmt":"2023-10-02T13:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1770914"},"modified":"2023-10-02T14:13:10","modified_gmt":"2023-10-02T13:13:10","slug":"sara-hebe-feministin-musikerin-und-punkschlampe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/10\/sara-hebe-feministin-musikerin-und-punkschlampe\/","title":{"rendered":"Sara Hebe \u2013 Feministin, Musikerin und \u201ePunkschlampe\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Sara Hebe, geboren 1983 in Argentinien, Selbstbezeichnung: Punkschlampe, macht Hip-Hop, aber auch Cumbia und Reggaeton und neuerdings auch Trap. Die argentinische S\u00e4ngerin, die als erster weiblicher Rapper das Stadion <em>Arena de la Plata<\/em> f\u00fcllte, ist derzeit mit ihrer neuen EP <em>Beivip<\/em> in Spanien auf Tournee. Schon ihr letztes Album, <em>Sucia Estrella<\/em>, hat gezeigt, dass sie es perfekt beherrscht, ihren Stil cham\u00e4leonartig zu erweitern und neue Trends einzuarbeiten. Was sich nicht ge\u00e4ndert hat, sind ihr Hang zur Provokation, zur Respektlosigkeit und ihre eindeutigen politischen Statements, und sie wei\u00df sehr genau, wo Kritik am meisten weh tut. Hebe definiert sich selbst als Feministin und freut sich, wenn sie mitbekommt, dass Transparente und Slogans von ihren Texte inspiriert sind. <em>El Salto<\/em>sprach mit ihr per Zoom kurz vor ihrer Spanien-Tournee, nur wenige Stunden vor ihrem Aufbruch nach Europa. Die ausverkauften Konzerte in Barcelona, Valencia, Madrid und Teneriffa standen noch bevor. M\u00fcde ist sie jetzt schon, denn Unabh\u00e4ngigkeit hat ihren Preis. Es sei schon auch anstrengend, ohne Plattenfirma und Management unterwegs zu sein, gesteht sie. \u201eAber Interviews gebe ich trotzdem gerne; ich mag es, gefragt zu werden, ich empfinde das als Privileg, und es gibt einem die M\u00f6glichkeit, nachzudenken\u201c, erkl\u00e4rt sie am Ende des 40-min\u00fctigen Videocalls, das sich trotz der r\u00e4umlichen Entfernung zu einem recht nahen Gespr\u00e4ch entwickelt hat, soweit die Technik das eben zul\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Ok, Sara, die erste Frage ist unvermeidlich. Wie bewertest du angesichts der aktuellen politischen Situation in Argentinien den Erfolg des rechtsextremen Kandidaten Milei bei den Vorwahlen? Steht dahinter die Politikm\u00fcdigkeit der j\u00fcngeren W\u00e4hler*innen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich denke schon. Politikm\u00fcdigkeit bei jungen Menschen und in der Gesellschaft insgesamt ist Ausdruck einer tiefen globalen Krise. Guck, was in Spanien passiert ist, um ein Haar w\u00e4re die extreme Rechte an die Regierung gekommen. Und was in Argentinien geschieht, \u00fcberrascht mich \u00fcberhaupt nicht. Ich bin keine Politikwissenschaftlerin, aber ich werde immer wieder auf politische Themen angesprochen. Meine Texte handeln von Dingen, die mich bewegen, von der sozialen Krise, von Ungerechtigkeiten, deshalb verstehe nat\u00fcrlich, warum du mich das fragst, aber ich m\u00f6chte mich hier jetzt nicht als Expertin ausgeben, denn das bin ich nicht. Trotzdem: Die gesunkene Wahlbeteiligung ist offensichtlich, und bestimmt geht es da um Politikm\u00fcdigkeit, um mangelndes Interesse. Ich denke, die gesamte Frage, in wieweit Menschen sich von politischen Parteien vertreten f\u00fchlen, ist in eine tiefe Krise geraten, und zwar auf globaler Ebene. Und ich glaube, diese M\u00fcdigkeit sp\u00fcren wir auch. Die Ultrarechte ist aktuell auf dem Vormarsch. Wir haben so viele Jahre gek\u00e4mpft, und nun m\u00fcssen wir mitansehen, wie die Rechten damit drohen, unsere Errungenschaften wieder r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, zum Beispiel das Abtreibungsrecht, f\u00fcr das so viele Frauen so hart gek\u00e4mpft haben. Wir haben so viel daf\u00fcr getan, um die patriarchale Gesellschaft zu \u00fcberwinden, und jetzt stehen wir kurz davor, alles wieder zu verlieren. Aber ich habe keine Angst. Ich glaube einfach nicht, dass ihnen das gelingen wird. Diese ultrarechte Partei hat einfach keine Ahnung. Es ist schon echt traurig, ihnen zuzuh\u00f6ren. Sie stellen alles in Frage, was mit den Menschenrechten oder der letzten <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; color: #666666 !important; text-decoration: none !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/militaerdiktatur\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Milit\u00e4rdiktaturen (spanisch: dictaduras militares) haben im sp\u00e4ten 20. Jahrhundert fast alle lateinamerikanischen L\u00e4nder erlebt. Meist mit einem Putsch beginnend, kamen kleine Eliten aus dem Spektrum des Milit\u00e4rs an die Macht. Sie agierten skrupellos und mit ultrarechter, konservativer, rassistischer und fast immer auch christlicher Gesinnung. Ihr Handeln rechtfertigten die Juntas mit der vermeidlichen Existenz von &amp;quot;inneren Feinden&amp;quot; die die &amp;quot;nationale Sicherheit&amp;quot; des Landes bedrohten. Das bedeutete Repression gegen alle Andersdenkenden, staatliche Kontrolle und eine sogenannte &amp;quot;Nationale Neuorganisation&amp;quot; durch au\u00dfergesetzliche, exzessive Gewalt (Guerra Sucia und Desaparecidos). &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Milit\u00e4rdiktatur<\/a> in Argentinien zu tun hat, und stellen sich obendrein noch hinter die gr\u00f6\u00dften Unterdr\u00fccker der Welt, die nicht nur Argentinien das Leben schwermachen. Aber ich habe Vertrauen in die Menschheit, die Kinder und die jungen Leute. Mein f\u00fcnfj\u00e4hriger Neffe hat sich zum Beispiel eine Geschichte ausgedacht, meine Schwester hat sie aufgenommen, und ich habe daraus ein St\u00fcck gemacht, es ist das letzte St\u00fcck auf meiner neuesten EP. Es hei\u00dft <em>Ladrones en mi cabeza<\/em> (\u201eDiebe in meinem Kopf\u201c), und es lohnt, sich das anzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Du bezeichnest dich selbst als Feministin. Der Aufschwung der extremen Rechten k\u00f6nnte einen ziemlichen Backlash bedeuten. Und doch sagst du, dass du keine Angst hast. Wie passt das zusammen?<\/strong><\/p>\n<p>Naja, ich bin in einer privilegierten Situation. Was bedeutet der drohende Rechtsverlust f\u00fcr Menschen, die auf der Stra\u00dfe arbeiten? F\u00fcr Trasvestis, Trans-Personen und Non-Bin\u00e4re? F\u00fcr LGTBIQ+s? Es sind wieder einmal sie, die um ihre Rechte f\u00fcrchten m\u00fcssen. Als Cis-Frau muss ich mir nicht direkt Sorgen machen. Au\u00dferdem: Wir sind ziemlich stark, und ich denke, dass wir gewinnen werden. In Spanien war das doch auch so, oder? Da hat die Rechte auch nicht gewonnen.<\/p>\n<p><strong>Nein, es sieht so aus, als h\u00e4tten wir es f\u00fcrs Erste geschafft.<\/strong><\/p>\n<p>Ich fand es interessant, die Reaktion der j\u00fcngeren <em>Trap<\/em>-K\u00fcnstler*innen auf den Vormarsch der Rechten zu beobachten. Und ich fand es toll zu sehen, wie Leute, die sich in ihren Texten gar nicht so ausdr\u00fccklich positionieren, ganz klar Stellung bezogen haben.<\/p>\n<p><strong>Also, als ich die Ergebnisse der Wahlprognosen mitbekommen habe, musste ich an dein St\u00fcck \u201cTuve que quemar\u201d denken, wo du davon sprichst, dass man alles anz\u00fcnden m\u00fcsste, auch den Nationalkongress. Ehrlich gesagt denke ich \u00f6fter daran, auch im Zusammenhang mit Politiker*innen. Trotzdem ist es aber eigentlich ein Liebeslied, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, es handelt von Liebe, vom Verlust von Liebe, von Begeisterung, von Streit und Wut. Von Gef\u00fchlen, die ich genauso kenne wie jeder andere Mensch. Das war eins meiner ersten St\u00fccke, und es ist immer noch super aktuell, weil es um die klassischen Themen geht. Die Wut ist ja immer da.<\/p>\n<p><strong>Lass uns \u00fcber deine neue Platte reden.<\/strong> <strong>Man k\u00f6nnte sie als eine Metamorphose des Hip-Hop bezeichnen, denn du spielst da auch mit anderen Genres wie Reggaeton oder Trap. Wie schaffst du es, die kritischen Inhalte beizubehalten?<\/strong><\/p>\n<p>Na ja, es sind Sachen, die mich wirklich bewegen. Ich thematisiere, was in meiner Bubble, in meinem Leben, in meinem Inneren passiert. Ich rede \u00fcber meine Zweifel, \u00fcber das, was ich erlebe an den Orten, wo ich mich bewege, und ich werde nie aufh\u00f6ren, die Geschichten zu erz\u00e4hlen, die mir nahe gehen. Wenn ich hier vor die T\u00fcr gehe und sehe, dass immer mehr Menschen auf der Stra\u00dfe landen\u2026 Ich will \u00fcber diese Dinge sprechen, \u00fcber menschliches Elend, \u00fcber die Gesellschaft, \u00fcber Traurigkeit und Tod. Was den Sound angeht, ist <em>Beivip<\/em> auf jeden Fall eine Metamorphose. Das gilt auch f\u00fcr das vorherige Album, <em>Sucia estrella<\/em>, das wir letztes Jahr in Spanien vorgestellt haben. Ich habe noch nie mit einer Plattenfirma zusammengearbeitet und berate mich mit niemandem. Ich mache, was ich will, und ich bin sehr aufgeschlossen gegen\u00fcber neuen Dingen, die ich h\u00f6re und mag. Ich mag neue Kl\u00e4nge und besch\u00e4ftige mich mit dem, was die jungen Leute machen, gucke, was sie f\u00fcr Ideen haben. In letzter Zeit orientieren sich bei mir Sound und Visuals an einer neuen \u00c4sthetik. Ich experimentiere gerne, verkleide mich, mache Videos, probiere Stimmen und neue Effekte aus, neue Produzent*innen. Nur meine Ethik, meine \u00dcberzeugungen, die bleiben gleich. Ich werde auch in Zukunft thematisieren, was da drau\u00dfen vor sich geht, und das ist keine Entscheidung, die sich an Verkaufszahlen orientiert. Im Gegenteil, damit begibst du dich freiwillig an den Rand des Mainstream und des kommerziellen Erfolgs.<\/p>\n<p><strong>Wir kommen ja beide aus einer Zeit, in der es nicht \u00fcblich war, Genres zu vermischen. Fr\u00fcher hast du Punk geh\u00f6rt und jetzt machst du Reggaeton. Wie kommt das?<\/strong><\/p>\n<p>Das stimmt, zu unserer Zeit, war es nicht \u00fcblich, Genres zu mischen, trotzdem wurde aber genau zu jener Zeit damit begonnen. Wir haben alles M\u00f6gliche geh\u00f6rt, dann entstanden pl\u00f6tzlich die verschiedensten Mischungen, und wir waren begeistert. Die Kumbia Queers haben damals damit angefangen, sie haben Cumbia mit Punk und sp\u00e4ter mit Reggaeton vermischt. Fr\u00fcher gab es bestimmte Vorurteile, die inzwischen \u00fcberwunden sind, besonders in der Musik. Ich w\u00fcrde sagen, musikalisch und k\u00fcnstlerisch erleben wir gerade eine ziemlich gute Phase. Obwohl alles kommerzialisiert wird und alles irgendwie nach Massenprodukt aussieht: Ich finde es super, dass es diese Fusionen gibt und dass ein Dialog zwischen den Bands stattfindet. Vor allem die ganzen Punk- und Rockbands von fr\u00fcher, die jetzt im Dialog mit den neuen Genres sind. Hier versuchen wir alle, gemeinsam in dieser Welt zu leben.<\/p>\n<p><strong>Bist du noch die Sara Hebe, die Polizeigewalt denunziert wie in dem Song \u201eA.C.A.B.\u201c, wo du ganz klar sagst, dass \u201eniemand auf einer Polizeiwache Selbstmord begeht\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ja, nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p><strong>Und die Hypersexualisierung von Frauenk\u00f6rpern in den neuen urbanen Genres wie Trap st\u00f6ren dich nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Ehrlich gesagt finde ich das nicht besonders besorgniserregend. Frauen k\u00f6nnen es sich inzwischen leisten, sich hypersexualisieren zu lassen, wenn sie es wollen, und wenn nicht, dann nicht. Nach jahrhundertelangen K\u00e4mpfen etlicher Generationen und der Frauen von heute ist unsere Position inzwischen stark genug daf\u00fcr. Was mich allerdings beunruhigt, ist diese verwaschene Positionierung gegen\u00fcber der Polizei. Auf der Stra\u00dfe finden immer noch die gleichen K\u00e4mpfe statt, das ist zumindest mein Eindruck, aber heute wird sich dazu viel schwammiger ge\u00e4u\u00dfert, weil es sich besser verkauft, und das finde ich falsch. Wir m\u00fcssen die Wut gegen den Machtmissbrauch am Leben halten.<\/p>\n<p><strong>Im Video zum Track \u201eCream Hot\u201c von deiner neuen EP bist du mit einer Kette an den Haaren aufgeh\u00e4ngt. Was bedeutet die Kette?<\/strong><\/p>\n<p>Das Video und der Text von \u201eCrime Hot\u201c handeln von einer ziemlich toxischen Abh\u00e4ngigkeitsbeziehung, von der Nacht, vom Drogenkonsum, der uns am Ende kaputtmacht, von Netzwerken, Bildschirmen, \u2026 von Konsumformen, die problematisch werden k\u00f6nnen. Vielleicht symbolisiert die Kette diese Versklavung, und ich will mich mit einem Schrei davon befreien. Aber da bin ich eben immer noch ein bisschen angekettet, und im n\u00e4chsten Video befreie ich mich von allen meinen Ketten.<\/p>\n<p><strong>Ist das jetzt so eine Art Preview (wir lachen)?<\/strong><\/p>\n<p>Ja.<\/p>\n<p><strong>Du wolltest mit diesem Video deutlich machen, dass die Nacht ein Monster sein kann, aber sie kann dir auch deine Macht zur\u00fcckgeben. Wie kann die Nacht dich erm\u00e4chtigen?<\/strong><\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der Nacht bedeutet Erm\u00e4chtigung, dass die Nacht auf deiner Seite ist. Dass du \u00fcberall tanzen, \u00fcberall ruhig herumzulaufen kannst. Wir sind auf dem Weg, unsere Angst loszuwerden, dank der gro\u00dfen Mobilisierungen der letzten Jahre. Die <em><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; color: #666666 !important; text-decoration: none !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/marea-violeta\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Marea Violeta steht weltweit f\u00fcr den Kampf gegen frauen*feindliche Regierungen und gendermotivierte Privilegien. Die massiven feministischen Proteste der &amp;quot;Lila Welle&amp;quot; richten sich gegen alle Formen heteropatriarchaler Gewalt - auf der Stra\u00dfe, am Arbeitsplatz, in der Familie, den Kirchen, den Sportvereinen und \u00fcberall sonst. Die feministische Bewegung setzt auf breite B\u00fcndnisse und kollektive Strukturen. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Marea Violeta<\/a><\/em> und die <em><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; color: #666666 !important; text-decoration: none !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/marea-verde\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Weltweit k\u00e4mpfen Frauen* f\u00fcr das Recht auf freie, sichere und kostenlose Abtreibung. In Argentinien m\u00fcndete der Kampf im Jahr 2005 in der Gr\u00fcndung der Kampagne Marea Verde (Gr\u00fcne Welle). Sp\u00e4testens 2018 erlebten die Proteste internationale Aufmerksamkeit. Bilder von riesigen Demos von Frauen* aller Altersstufen gingen um die Welt. Das gr\u00fcne Halstuch als Symbol des Protests wurde von feministischen Mobilisierungen in anderen lateinamerikanischen L\u00e4ndern aufgegriffen. In Argentinien erwirkte die Gr\u00fcne Welle das Recht auf freie Abtreibung Ende 2020, Mexiko zog im September 2023 nach. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Marea Verde<\/a><\/em> haben vieles erreicht. Weniger Angst zu haben bedeutet, Gesetze und \u00f6ffentliche Ma\u00dfnahmen gegen die Bel\u00e4stigung auf der Stra\u00dfe durchzufechten, von den kleinsten bis zu den gr\u00f6\u00dften. Und es hei\u00dft, die Nacht auf unserer Seite zu haben. Die Nacht unserer Selbsterm\u00e4chtigung ist die, in der wir uns mit Lust und ohne Angst bewegen.<\/p>\n<p><strong>In deinem Song \u201eBots\u201c hei\u00dft es: \u201eMeine Selbstliebe setzt die Grenze.\u201c Ist es anstrengend, immer wieder Grenzen setzen zu m\u00fcssen?<\/strong><\/p>\n<p>Oh ja, und wie. Jetzt, wo ich dar\u00fcber nachdenke, mag ich diesen Satz nicht besonders, ich spreche nicht gerne \u00fcber Selbstliebe, ich finde das sehr individualistisch, aber es kam mir so in den Kopf, und ich habe es gelassen. Aber ich komme vom Thema ab, sorry (lacht).<\/p>\n<p><strong>In Spanien wird derzeit das Einverst\u00e4ndnis in Beziehungen ziemlich breit diskutiert. Bist du in Argentinien auch mit dieser Debatte in Ber\u00fchrung gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Meinst du den erzwungenen Kuss der Fu\u00dfballerin Jenni Hermoso? W\u00e4re das hier passiert, h\u00e4tte man dem Typ den Sch\u00e4del eingeschlagen. Aber damit will ich nicht sagen, dass die Spielerin nicht das Richtige getan hat. Ich h\u00e4tte mich wahrscheinlich \u00e4hnlich verhalten wie sie, bei k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen bist du oft einfach paralysiert und kannst nicht reagieren. Hier in Argentinien ist die Ablehnung gegen\u00fcber Missbrauch und Bel\u00e4stigung sehr klar und eindeutig. Das verdanken wir den jahrelangen Protesten und K\u00e4mpfen von Frauen.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck zu dir und deiner k\u00fcnstlerischen Entwicklung. Du wurdest wie Mercedes Sosa am 9. Juli geboren, am Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Argentiniens. In wieweit beeinflusst das deine k\u00fcnstlerische Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Der <em>Canto Popular<\/em> steht in direkter Verbindung zu den Menschen, die politisch aktiv sind. Mercedes Sosa war weltweit eine der gr\u00f6\u00dften Vertreter*innen dieses Genres. Sie hatte nicht so viele eigene St\u00fccke, aber sie hat gro\u00dfartige Texte von gro\u00dfen Liedermacher*innen wie Violeta Parra interpretiert. Mercedes Sosa hatte eine unglaubliche Stimme. Und ich bin hat eher so die Punkschlampe, besonders gut singen kann ich nicht. Aber meine Texte kommen von den Menschen, und sie richten sich an die Menschen. Vielleicht ist es einfach das, was ich mit Mercedes Sosa gemeinsam habe.<\/p>\n<p><strong>Deine politischen \u00dcberzeugungen spiegeln sich nicht allein in deinen Texten, sondern auch in deiner Art zu arbeiten. Du hast kein Management und keine Plattenfirma. Wie schafft man es, so weit zu kommen, \u00fcber Grenzen hinweg? Da steckt bestimmt eine Menge Arbeit hinter.<\/strong><\/p>\n<p>Das schaffst du, indem du immer wieder irgendwo auftauchst und spielst, und: ja, es ist viel Arbeit. Deshalb bin ich jetzt auch ein bisschen m\u00fcde. Ich h\u00e4tte gerne einen normalen Job mit einem festen Zeitplan. Als K\u00fcnstlerin hast du klare Privilegien, ich bin durch die ganze Welt gereist, ich muss nicht jeden Tag irgendwo auf der Matte stehen\u2026 Aber es gibt auch diese Dinge, die einem viel abverlangen, zum Beispiel musst du st\u00e4ndig etwas Neues erfinden. Heute sind die Musikindustrie und die kapitalistische Verwertung der Kunst so ziemlich auf dem H\u00f6hepunkt angekommen, da ist es nicht so einfach, unabh\u00e4ngig zu bleiben. Es geht permanent um \u00c4sthetik, um Produktion, und die ganze Zeit hei\u00dft es Machen, Machen, Machen. Wahrscheinlich lege ich n\u00e4chstes Jahr mal eine Pause ein, aber St\u00fccke zu schreiben ist auch etwas, das ich leidenschaftlich gern tue. Ich bin so weit gekommen, weil ich immer gearbeitet habe. Ich habe mir immer wieder Bands und K\u00fcnstler*innen angeguckt, die ich bewundere, und versucht, einen halbwegs guten Sound hinzukriegen. Das ist alles viel Arbeit, man muss sehr viel proben, aber ich habe eine auch eine richtig tolle Band, die mich begleitet, das sind gro\u00dfartige Musiker*innen. Abgesehen davon h\u00e4tte ich auch gar nicht die M\u00f6glichkeit gehabt, es anders zu machen, mir hat noch nie eine Plattenfirma ein Angebot gemacht. Logisch, denn was ich zu sagen habe, ist f\u00fcr die Industrie nicht interessant. In meinen St\u00fccken geht es darum, dass Menschen in Polizeigewahrsam von der Polizei get\u00f6tet werden. Ich spreche von <a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #666666; color: #666666 !important; text-decoration: none !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/santiago-maldonado\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Santiago Maldonado war ein Menschenrechts-Aktivist, der sich f\u00fcr die Landrechte der Mapuche in Argentinien einsetzte. Am 24. November 2017 verschwand er bei einer gewaltsamen R\u00e4umung durch staatliche Polizeieinheiten. Diese hatten den Auftrag der damaligen Sicherheitsministerin Christina Bullrich, die Proteste der Indigenen gegen den Gro\u00dfgrundbesitzer und Textilhersteller Benetton zu beenden. Nach einem Monat tauchte die Leiche Santiago Maldonados in einem Fluss in der N\u00e4he des Ortes der R\u00e4umung auf. Bis heute wurde der Fall nicht gerichtlich abgeschlossen, die Mapuche und ihre Unterst\u00fctzer*innen werden immer wieder als &amp;quot;Terroristen&amp;quot; kriminalisiert. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Santiago Maldonado<\/a>. Ich spreche von den Sexarbeiterinnen. Das sind nicht die Diskurse, die eine Plattenfirma aufgreifen w\u00fcrde, sowas ist f\u00fcr die nicht n\u00fctzlich, und deshalb interessiert es sie nicht. Ich h\u00e4tte es gern etwas bequemer, aber mein Leben ist super, und ich habe unglaubliche Orte kennengelernt.<\/p>\n<p><strong>Du hast deine Nische gefunden, und du bist erfolgreich. Du bist von keiner Struktur abh\u00e4ngig und umgehst alle Regeln.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, im Oktober kommt ein neuer Song heraus, den ich richtig gut finde. Er hei\u00dft \u201eHulk\u201c, wie der Superheld, und in diesem St\u00fcck sage ich: \u201eMami, ich bin erfolgreich und trotzdem unabh\u00e4ngig\u201c, das hei\u00dft, ohne dem Mainstream zu folgen. Ich w\u00fcrde sagen, ich bin erfolgreich, und das ist auch wichtig f\u00fcr mich. Denn so funktioniert dieses unterdr\u00fcckerische System nun mal: Wenn du nicht diesen Erfolg hast, der sich in Zahlen nachweisen l\u00e4sst, dann bist du nichts wert.<\/p>\n<p><strong>Deine Texte wurden im Radio zensiert. Erlebst du immer noch dieses Stigma in deinem Land?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Musik l\u00e4uft nie im Radio, ich glaube, sie m\u00f6gen sie einfach nicht. Keine Ahnung, aber vielleicht sind meine Texte nicht radiotauglich. Meine Musik ist halt einfach nicht nett oder lustig oder lieblich, es ist keine Unterhaltungsmusik. Einige St\u00fccke vielleicht schon, aber andere handeln davon, dass ich aggressiv bin, dass ich zwei Hunde haben will, die dich angreifen sollen \u2026., nee nee, ein M\u00e4dchen, das solche Dinge sagt, kommt besser nicht ins Radio.<\/p>\n<p><strong>Nochmal zur\u00fcck zum Anfang: Falls die Rechtsextremen die Wahl gewinnen, meinst du, das w\u00fcrde deine Arbeit schwieriger machen?<\/strong><\/p>\n<p>Auf jeden Fall, es wird die gesamte k\u00fcnstlerische Arbeit schwieriger machen. Und auch das Leben anderer Menschen, zum Beispiel das von Migrant*innen. Das m\u00fcssen wir verhindern. Wir m\u00fcssen weiter daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass die Rechten nicht noch mehr Raum bekommen.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Lui L\u00fcdicke<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sara Hebe, geboren 1983 in Argentinien, Selbstbezeichnung: Punkschlampe, macht Hip-Hop, aber auch Cumbia und Reggaeton und neuerdings auch Trap. 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