{"id":1765836,"date":"2023-09-18T07:18:45","date_gmt":"2023-09-18T06:18:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1765836"},"modified":"2023-09-18T07:18:45","modified_gmt":"2023-09-18T06:18:45","slug":"frauen-gegen-dina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/09\/frauen-gegen-dina\/","title":{"rendered":"Frauen gegen Dina"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 7. Dezember 2022 erlebt der Andenstaat zum ersten Mal eine Diktatur, an deren Spitze eine Frau steht: Dina Boluarte, ehemalige Vizepr\u00e4sidentin Pedro Castillos, zeigte sich im Wahlkampf mit Pollera, sprach Quechua und versprach, eine verfassungsgebende Versammlung einzuberufen. Als Castillo mit dem R\u00fccken zur Wand stand, versicherte Dina ihre Unterst\u00fctzung bis zur letzten Konsequenz, doch nach seinem Sturz richtete sie sich in ihrer Machtposition ein und paktierte mit der extremen Rechten. Ihre Versprechungen und die Forderungen der \u00fcberwiegend andinen Bev\u00f6lkerung, die f\u00fcr Castillo und f\u00fcr sie gestimmt hatte, schien sie v\u00f6llig vergessen zu haben. Die s\u00fcdlichen Regionen Perus hatten mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit Castillo ihre Stimme gegeben, dementsprechend brachen dort die ersten Proteste gegen Boluartes Macht\u00fcbernahme los. Die Reaktion der neuen Regierung war von Anfang an brutal und \u00fcberzogen. Die Bilanz: \u00fcber 70 Tote, kein Schuldiger. Wie organisieren sich die feministischen Bewegungen in diesem Kontext?\u00a0<em>Radio Matraca<\/em>\u00a0sprach mit zwei feministischen Aktivistinnen aus verschiedenen Regionen und Generationen, Marita Rodr\u00edguez und Yuli del Pilar, \u00fcber die Aktionen und Forderungen der feministischen Bewegungen in Peru.<\/p>\n<p><strong>Ein Volksaufstand mit vielen neuen Protagonist*innen<\/strong><\/p>\n<p>\u201cNiemand hat das Gef\u00fchl, von der Zentralregierung vertreten zu werden. Alle, M\u00e4nner, Frauen, Jugendliche, Kinder, LGBITQ`s \u2013 alle f\u00fchlen sich \u00fcbergangen und unterdr\u00fcckt, und daraus ist dieser breite Protest entstanden. Es sind viele neue Gesichter dabei, neue Leute, die sich den Aktionen angeschlossen und eine Art regionalen Volksaufstand entfacht haben, der nicht der Linie der alten linken Parteien entspricht\u201c, erz\u00e4hlt Marita. Die lesbisch-feministische Aktivistin lebt in Callao, einer Hafenstadt bei Lima. Sie hat in den 1990er Jahren in der Ukraine Ingenieurwissenschaften studiert und ist seit ihrer Jugend mit dem Sozialismus und Feminismus verbunden. Heute engagiert sie sich in der Volksbildung durch urbane Kunst. \u201cDie Rechtsstaatlichkeit ist von dem Moment an verloren gegangen, als damit begonnen wurde, Mobilisierungen und Demos durch den Einsatz nicht zugelassener Waffen aufzul\u00f6sen. Sobald die Menschenrechte und vor allem das Recht auf Leben, nicht mehr geachtet werden, haben wir eine zivil-milit\u00e4rische Diktatur. Wir hatten hier monatelang Ausnahmezustand. Die Region, aus der ich komme, Puno, wurde militarisiert, die Aymara-Region und vor allem Juliaca, wo der Konflikt am st\u00e4rksten war. Die Stra\u00dfen waren voller Polizei und Milit\u00e4r. Und schlimm ist auch, dass den Angeh\u00f6rigen derjenigen, die bei diesen Protesten gefallen sind, nicht einmal ein Minimum an Respekt entgegengebracht wurde. Sie haben uns faktisch ein Verfassungsrecht abgesprochen, das 1993 unter der Diktaturregierung von Alberto Fujimori eingef\u00fchrt wurde: n\u00e4mlich das Recht zu protestieren\u201d, kommentiert Yuli. Auch sie stammt aus Pu\u00f1o. Seit zehn Jahren engagiert sie sich in der feministischen Bewegung. Ihre erste Begegnung mit Frauen*k\u00e4mpfen hatte sie durch die Fenmucarinap, die Nationale F\u00f6deration der B\u00e4uerinnen, Handwerkerinnen, Indigenen, Ureinwohnerinnen und Angestellten Perus. Zum Zeitpunkt dieses Interviews befand sie sich in Br\u00fcssel auf einer Tagung von Amnesty International.<\/p>\n<p><strong>Das extraktivistische Modell bringt Geld, aber die Bev\u00f6lkerung bleibt arm<\/strong><\/p>\n<p>Zu den Hauptproblemen, mit denen die peruanischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger derzeit konfrontiert sind, geh\u00f6ren die steigenden Preise, die Unsicherheit auf Reisen und der R\u00fcckschritt in der \u00f6ffentlichen Politik zur F\u00f6rderung von Frauen, LGBTIQ\u2019s und indigenen V\u00f6lkern. \u201cEs gibt eine hohe\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/hyperinflation\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Wenn die Preise in einer Volkswirtschaft unkontrolliert ansteigen, sprechen \u00d6konom*innen von Hyperinflation. In Lateinamerika geh\u00f6ren hohe Inflationsraten seit Jahrzehnten zum Alltag. Ende der 1980er Jahre traten Argentinien, Brasilien und Peru in eine Hyperinflation ein, die Anfang der 1990er durch strikte Ausgabenk\u00fcrzungen gestoppt wurde. Das j\u00fcngste Beispiel stellt Venezuela dar. Zwischen Dezember 2017 und Juli 2021 erh\u00f6hte sich dort der Wechselkurs zwischen dem heimischen Bol\u00edvar zum US-Dollar um insgesamt 288 Millionen Prozent, elf Nullen wurden in dem Zeitraum gestrichen. Allein im Jahr 2018 stiegen die Preise um 130.000 Prozent. Die vierj\u00e4hrige Hyperinflation endete laut g\u00e4ngiger Definition Anfang 2022, nachdem die Inflationsrate ein Jahr lang unter 50 Prozent monatlich gelegen hatte. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Hyperinflation<\/a>\u00a0bei Lebensmitteln, bei Grundnahrungsmitteln, und es fehlen jegliche Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Menschen. Transnationale Konzerne profitieren vom\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/extraktivismus\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Als Extraktivismus (span. extracivismo) wird der Abbau von Rohstoffen zum Zweck des Exports auf den Weltmarkt bezeichnet. Dabei kommt es im Herkunftsland, meist im Globalen S\u00fcden, oft zu Landraub, Vertreibung, verst\u00e4rkten Umweltbelastungen und Zerst\u00f6rung von Lebensgrundlagen der einheimischen Bev\u00f6lkerung. Die Bearbeitung der Rohstoffe und die Wertsch\u00f6pfung finden hingegen \u00fcberwiegend im Zielland \u2013 oft im Globalen Norden \u2013 statt. H\u00e4ufig setzen sich im Extraktivismus koloniale Beziehungen fort. Neo-Extraktivismus bezeichnet ein extraktivistisches Wirtschaftsmodell unter Kontrolle des Staates. Dabei werden die Gewinne zugunsten der sozialen Situation der einheimischen Bev\u00f6lkerung eingesetzt. Die Folgen des Extraktivismus f\u00fcr Mensch und Natur werden diesem Ziel untergeordnet. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Extraktivismus<\/a>\u00a0in diesem ressourcenreichen Land, und es kommt dadurch auch viel Geld rein, aber bei der Bev\u00f6lkerung kommt davon wenig an. Statt dessen versch\u00e4rft sich die Gewalt gegen Frauen. Viele Frauen verschwinden, die Feminizidrate steigt, und immer mehr M\u00e4dchen werden in sehr jungen Jahren schwanger\u201d, erz\u00e4hlt Marita. Und wie sieht es auf den Stra\u00dfen aus? Dazu Mar\u00eda: \u201cF\u00fcr die Militarisierung des Landes wurde ein riesiges Budget bereitgestellt. Die peruanische Polizei darf per Gesetz auf Menschen schie\u00dfen, ohne daf\u00fcr zur Verantwortung gezogen zu werden. Wir haben keine verfassungsm\u00e4\u00dfigen Garantien, und wir haben kein Recht auf Freiz\u00fcgigkeit, denn sie k\u00f6nnen dich auch auf der Stra\u00dfe abfangen, deinen Rucksack kontrollieren, als Zeugen gegen dich aussagen, dich verhaften und dich misshandeln, bis sie dich wieder rauslassen, falls sie dich je rauslassen. Das ist Teil des faschistischen neoliberalen Modells.\u201d<\/p>\n<p>Nach dem Verlust von Menschenleben in den s\u00fcdlichen Regionen zogen die Demonstranten im Januar und Februar dieses Jahres nach Lima. Die als\u00a0<em>La Toma de Lima<\/em>\u00a0I und II bezeichneten Mobilisierungen waren von gewaltsamer Unterdr\u00fcckung und k\u00f6rperlichen und rassistischen Angriffen auf indigene Frauen gepr\u00e4gt. Yuli, die aus Llave, dem Zentrum der Aymara-Nation, stammt, erz\u00e4hlt uns \u00fcber die Rolle der Aymara-Frauen: \u201cWir, die Frauen des S\u00fcdens, haben uns in die vorderste Reihe der Bewegung gestellt. Wir haben innerhalb der\u00a0<em><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/olla-comun\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Eine olla com\u00fan (auch olla popular) ist eine in ganz Lateinaemrika verbreitete kollektive Aktion von Nachbar*innen und Menschen aus derselben Gemeinschaft, die sich organisieren, um f\u00fcr gro\u00dfe Gruppen von Menschen zu kochen und um den Hunger zu bek\u00e4mpfen. Sie findet in Situationen der Bed\u00fcrftigkeit statt, wie z. B. im t\u00e4glichen Leben eines armen Viertels oder einer armen Bev\u00f6lkerung, sowie in besonderen Situationen, in denen Menschen in gr\u00f6\u00dferer Not sind als sonst. So waren beispielsweise w\u00e4hrend der Pandemie die ollas com\u00fanes von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die L\u00f6sung des Problems der Ern\u00e4hrung bei extremer Arbeitslosigkeit. Auch bei Demonstrationen oder politischen Kundgebungen garantieren ollas com\u00fanes die Versorgung der Delegationen zu gew\u00e4hrleisten. Die Idee ist, Lebensmittelspenden zu sammeln von Dorfbewohner*innen, Kollektiven, Aktivist*innen oder Organisationen, die die Gemeinschaften unterst\u00fctzen. Es handelt sich um ein Instrument zur Befriedigung eines Grundbed\u00fcrfnisses wie Hunger und um einen Raum, der die kollektive Selbstorganisation der Arbeiterklasse f\u00f6rdert. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Olla Com\u00fan<\/a><\/em>\u00a0unseren Protest organisiert, und als Frauen sagen wir ganz deutlich, dass wir Dina nicht als unsere Pr\u00e4sidentin anerkennen. Dina hat in ihren Reden, in ihrer politischen Kampagne und sogar als Vizepr\u00e4sidentin an der Seite von Pedro Castillo Versprechungen gemacht, die sie nicht erf\u00fcllt hat. Stattdessen hat sie sich in den Dienst des Faschismus und des rechten Fl\u00fcgels gestellt, der heute an der Regierung ist. Es ist nicht einmal wirklich Dina, die regiert, sondern dieser ganze knallharte rechte Block, der wirtschaftlich gesehen nur f\u00fcr einen kleinen, eingeschr\u00e4nkten Sektor denkt, im Sinne des Monopolkapitals, und die breite Mehrheit ignoriert.\u201d<\/p>\n<p><strong>Feministinnen gegen Dina Boluarte<\/strong><\/p>\n<p>Marita berichtet \u00fcber die Rolle der feministischen Genossinnen in Lima bei der Ankunft der Delegationen aus den Provinzen: \u201cWoher stammt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Aufstand? In diesem Fall haben viele unabh\u00e4ngige feministische Genossinnen in Gruppen mobilisiert, es sind wirklich Gruppen mehr als Kollektive, sie haben innerhalb der\u00a0<em>Ollas Comunes<\/em>\u00a0mobilisiert, auch bei den\u00a0<em>Olla<\/em>-Strukturen der LGBTIQs, sie haben in Lima Erste Hilfe-Initiativen organsiert, es kamen viele Frauen, die Tr\u00e4nengasbomben entsch\u00e4rfen. Die feministischen Genossinnen in den Institutionen stellen Dokumente aus, unterst\u00fctzen die Menschenrechtskoordinatorin, gehen mit Anw\u00e4ltinnen in die Polizeistationen, um Gefangene herauszuholen, die misshandelt und geschlagen wurden (\u2026) Aus den Regionen kommen die Genossinnen und bringen Lebensmittel, frische Kleidung, Medizin, sie unterst\u00fctzen die Proteste, wo sie k\u00f6nnen. Nach der ersten gro\u00dfen\u00a0<em>Toma<\/em>\u00a0war alles sehr schwierig, sie haben den Leuten die Kleidung weggenommen, ihre Ausweise, alles. Sie mussten mit anderen Schuhen weitergehen. Wir haben Menschen mit allen m\u00f6glichen Wunden verarztet, mit Verbr\u00fchungen und Verbrennungen, es fehlte an allem, und es war schwer, sich die Motivation zu erhalten. Das war also die Taktik des Staats: Angst zu machen, damit sich niemand bewegt. Auch die Preiserh\u00f6hungen sind Teil dieser staatlichen Terror-Taktik, auch sie sollen verhindern, dass die Leute sich organisieren. Aus dem S\u00fcden Perus haben wir in der feministischen Bewegung viele Jahre lang gek\u00e4mpft, aber heute werden unter der Leitung von Dina \u00f6ffentliche Strukturen zur F\u00f6rderung von Frauen, Kindern, Geschlechtergerechtigkeit, sexueller Vielfalt, und der Verteidigung von Indigenen und ihren Gebieten praktisch zerschlagen. Alles, wof\u00fcr wir uns jahrelang als indigene Bewegung eingesetzt haben, bricht nun zusammen. Also haben wir als feministische Bewegungen im S\u00fcden begonnen, unsere Forderungen als Frauen der indigenen Bewegungen und als Feministinnen zu formulieren. Denn auch wenn wir aus unterschiedlichen ideologischen Spektren oder aus unterschiedlichen Regionen und Kulturen kommen, haben wir als Frauen Forderungen, die in allen Sektoren und Themenbereichen ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.\u201d<\/p>\n<p><strong>Bartolina Sisa, Vorbild der Aymara-Frauen<\/strong><\/p>\n<p>Das Engagement und das politische Handeln der Frauen in der Provinz auf famili\u00e4rer, kommunaler und regionaler Ebene findet seit vielen Jahren im Verborgenen statt. Dabei betrachten viele Frauen den Feminismus und die kommunale Organisierung als den besten Ausweg aus der politischen und sozialen Krise. Es sind die Frauen, die die Familien- und Gemeindestrukturen in Peru aufrechterhalten. F\u00fcr die Aymara-Frauen im S\u00fcden an der bolivianischen Grenze sind historische Pers\u00f6nlichkeiten wie Bartolina Sisa eine wichtige Orientierung. Bartolina war eine Aymara-Heldin, die sich zusammen mit ihrem Mann Juli\u00e1n Apaza, bekannt als T\u00fapac Katari, w\u00e4hrend der Zeit des Vizek\u00f6nigreichs gegen die spanische Kolonialmacht wehrte. \u201cSie erinnert mich an meine Gro\u00dfmutter, die in der Gegend von Ilave eine zweite Bartolina war, und auch an meine Mutter, ich glaube, sie beide waren gro\u00dfe Anf\u00fchrerinnen, die anonym geblieben sind. Sie hatten keine politische Position oder so, aber sie haben den gesamten Prozess der Frauenbefreiung unterst\u00fctzt, und ich glaube, dass das meine Entwicklung wesentlich gepr\u00e4gt hat\u201d, meint Yuli und f\u00fcgt hinzu: \u201cDer Feminismus hat mir bei der Entwicklung meines Denkens, meiner Pers\u00f6nlichkeit und vor allem bei meiner Selbsterkenntnis geholfen. Ich denke, auch diese Bewusstseinsprozesse sind wichtig, es ist wichtig, dass wir uns alle zusammenschlie\u00dfen und selbst organisieren k\u00f6nnen, denn das ist oft unsere gro\u00dfe Schw\u00e4che: dass wir keine gemeinsamen Ziele formuliert kriegen und in der Diskussion stecken bleiben und nicht die Ver\u00e4nderungen erreichen, die wir gerne erreichen w\u00fcrden.\u201d<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr einen vielf\u00e4ltigeren, pluralistischeren und harmonischeren Feminismus<\/strong><\/p>\n<p>\u201cUnser Land, Peru\u201d, f\u00e4hrt Marita fort, \u201cist ein Land der jungen Menschen, und wir brauchen einen Generationswechsel mit Vorschl\u00e4gen zur \u00dcberwindung von Ethnie, Geschlecht, Klasse, gesellschaftlicher Stellung als opportunistische oder neoliberale Machtfaktoren. Die feministische Bewegung in Peru macht derzeit eine neue Entwicklung durch, denn bei uns gab es viele Spaltungen wegen der Diktatur und seiner egozentrischen und opportunistischen Doktrin. Wir k\u00f6nnen auch die Tatsache nicht ignorieren, dass auch Frauen Teil des Unterdr\u00fcckungssystems sind. Und seit wir uns den Zugang zu Bildung erk\u00e4mpft haben, ist klar, dass auch wir lernen m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen lernen, verinnerlichte patriarchale Strukturen zu \u00fcberwinden, um antirassistische, dekoloniale und antimilitaristische Positionen und Gegenpositionen zum extraktivistischen Modell zu entwickeln. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Feministinnen aus der Provinz erst seit zwei oder drei Generationen Zugang zu diesem komplexen Instrument namens Bildung haben, dank der Unterst\u00fctzung ihrer M\u00fctter, Tanten, Gro\u00dfm\u00fctter und Schwestern (\u2026).\u201d Dazu Yuli: \u201c(\u2026) Die Idee ist das\u00a0<em>sumaq kama\u00f1a<\/em>, das gute Zusammenleben, also mehr als das\u00a0<em><a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/buen-vivir\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt &amp;quot;Gutes Leben&amp;quot;, beschreibt ein harmonisches und nachhaltiges Miteinander der Menschen, mit allen auf der Erde lebenden Wesen. Es fu\u00dft auf indigenen Vorstellungen der Welt (Kosmovisionen) aus dem Anden- und dem Amazonas-Raum, bei der die Gattung Mensch nicht \u00fcber der Natur steht, sondern vielmehr Teil von ihr ist, so wie alle anderen, von Mutter Erde (Pachamama) geschaffenen Kreaturen. Dementsprechend verpflichtet das Buen Vivir die Menschen zu einem ma\u00dfvollen Handeln: Ihre zivilisatorischen Wachstumspl\u00e4ne d\u00fcrfen nicht auf Kosten nat\u00fcrlicher G\u00fcter und \u00d6kosysteme gehen (siehe: Imperiale Lebensweise). Entsprechend dieser Auffassung werden der Natur besondere Rechte einger\u00e4umt, die in L\u00e4ndern wie Ecuador und Bolivien inzwischen auch in der Verfassung verankert\u2013 doch konsequent umgesetzt werden diese Garantien nur selten. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Buen vivir<\/a><\/em>\u00a0oder der Feminismus in den Gemeinschaften, den andere Frauen entwickelt haben, es ist ein breiterer, vielf\u00e4ltigerer, pluralistischerer und harmonischerer Feminismus, denn das ist es, was wir brauchen: die Vielfalt der Feminismen, die uns in unseren Unterschieden Gemeinsamkeiten finden l\u00e4sst, die uns vereinen, die uns Kraft geben, in diesem Kampf weiterzumachen. Denn es gibt gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen, den\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/klimawandel\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; auch Erderw\u00e4rmung. Klimawandel bezeichnet die von der Menschheit verursachte (oder anthropogene) Erw\u00e4rmung der Erde. Die aktuelle Ver\u00e4nderung des weltweiten Klimas wird vor allem durch die sogenannten Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf verursacht. Klimaaktives Kohlendioxid wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Methan) ausgesto\u00dfen u.a. durch Landwirtschaft, Viehzucht und M\u00fclldeponien. Waldrodungen verst\u00e4rken die Erderw\u00e4rmung, Aufforstungen k\u00f6nnen sie abmildern. Die Folgen des Klimawandels sind schmelzende Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels, je nach Region immer st\u00e4rkere Unwetter, Hitzewellen und D\u00fcrren. &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Klimawandel<\/a>, der auf uns zukommt, die R\u00fcckgewinnung unserer L\u00e4nder, Leben schaffen, statt es zu zerst\u00f6ren, wie es die gro\u00dfen transnationalen Unternehmen getan haben, die die Umwelt verschmutzen, verw\u00fcsten und uns, insbesondere die L\u00e4nder des S\u00fcdens, zu Unterworfenen und Unterdr\u00fcckten machen, weil sie unsere Rohstoffe nehmen und uns dann zu Importeuren ihrer Produkte machen. Das ist ein Teufelskreis, der die Ver\u00e4nderungen verhindert, die unsere L\u00e4nder brauchen. Und wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, Grenzen zu errichten, das ist wichtig f\u00fcr unsere V\u00f6lker, f\u00fcr das gro\u00dfe\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abya-yala\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; Der Name Abya Yala kommt aus der Sprache der indigenen Guna Yala-Bev\u00f6lkerung des heutigen Panama und Kolumbien. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeutet es &amp;quot;Land in voller Reife&amp;quot; oder &amp;quot;Land des Lebens&amp;quot;. Der Begriff vor der Ankunft von Christoph Kolumbus und der Kolonisierung durch die Europ\u00e4er vergeben. In der Kosmovision indigener Gruppen Lateinamerikas war das Land als untrennbar mit den dieses bewohnenden Menschen verbunden, im Gegensatz zur europ\u00e4ischen Vorstellung, die auf der abstrakten Aufteilung von Grund und Boden als Messobjekt beruht.\u00a0 Die Verwendung des Namens Abya Yala ist heute in ganz Lateinamerika verbreitet und dr\u00fcckt eine historische und politische Gegenposition zu den europ\u00e4ischen Begriff &amp;quot;Amerika&amp;quot; oder &amp;quot;Neue Welt&amp;quot; aus, die eine europ\u00e4ische &amp;quot;Kolonialisierung der Sprache&amp;quot; untermauern.&amp;lt;br\/&amp;gt; &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Abya Yala<\/a>\u00a0und damit f\u00fcr die gesamte Menschheit. Wir brauchen dieses Engagement, das Bewusstsein und den Willen, diese Realit\u00e4ten zu ver\u00e4ndern, egal wo wir sind.\u201d<\/p>\n<p>Marita schlie\u00dft mit einem Gedicht der Peruanerin Mar\u00eda Emilia Cornejo, einer der wichtigsten Stimmen der 70er Jahre, das dem\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #666666 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #666666;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/erinnerungskultur\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemBody&gt; (span. Cultura de la memoria) bezeichnet den Ausdruck, den die Vergangenheit im kollektiven Ged\u00e4chtnis findet. Sie speist sich aus \u00fcberlieferten Zeugnissen der Geschichte, aus Medien, Dokumenten, Objekten, Ver\u00f6ffentlichungen oder Erz\u00e4hlungen, die die &amp;quot;Andersartigkeit&amp;quot; der Geschichte verst\u00e4ndlich machen. Sie beschreibt die bewusste Erinnerung, das Sichtbarmachen, den Gebrauch von Geschichte im aktuellen gesellschaftlichen Kontext. Dabei geht es um die Fragen: Wie gehen Einzelne, die Gesellschaft oder der Staat mit historischen Ereignissen und Personen um? Wie pr\u00e4gt die Geschichte deren Selbstverst\u00e4ndnis, Verantwortungsbewusstsein und damit auch deren Handeln? In Lateinamerika sind Debatten um kollektive Erinnerung und Aufarbeitung eng mit Fragen der Gerechtigkeit und Gerichtsbarkeit verkn\u00fcpft (&amp;quot;memoria y justicia&amp;quot;). &lt;\/div&gt;\" data-gt-translate-attributes=\"[{&quot;attribute&quot;:&quot;data-cmtooltip&quot;, &quot;format&quot;:&quot;html&quot;}]\">Gedenken<\/a>\u00a0an Micaela Bastidas gewidmet ist. Zusammen mit ihrem Mann Tupac Amaru II f\u00fchrte Bastidas die erste gro\u00dfe indigene Revolution gegen die Spanier in Peru an.<\/p>\n<p><strong>Ich bin Micaela Katari<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin Micaela Katari<\/p>\n<p>und ich trage in meinem Blut den Schmerz meines Volkes<\/p>\n<p>Mein Gesicht spiegelt<\/p>\n<p>tausend schmerzerf\u00fcllte Gesichter<\/p>\n<p>und ich sch\u00e4me mich nicht<\/p>\n<p>dass mein Fleisch die Farbe der Erde hat<\/p>\n<p>Land des Blutes und des Leids<\/p>\n<p>das mich schmerzt, das uns genommen wird<\/p>\n<p>Fremder, der du mich mit Verachtung betrachtest<\/p>\n<p>H\u00fcte dich vorbeizugehen, wenn die Kinder Perus<\/p>\n<p>dein Schulterklopfen nicht l\u00e4nger akzeptieren,<\/p>\n<p>oder deinen trockenen Weizen<\/p>\n<p>H\u00fcte dich, Fremder mit deinen Abzeichen, deinen Waffen<\/p>\n<p>H\u00fcte dich vorbeizugehen, wenn die S\u00f6hne und T\u00f6chter Perus<\/p>\n<p>den Kampf aufnehmen.<\/p>\n<p><em>Eine spanische Version dieses Artikels findest du\u00a0<a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/feminismus-queer\/ninguna-mujer-con-dina\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 7. 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