{"id":1759514,"date":"2023-08-14T13:27:25","date_gmt":"2023-08-14T12:27:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1759514"},"modified":"2023-08-14T13:27:25","modified_gmt":"2023-08-14T12:27:25","slug":"ab-in-die-wueste-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/08\/ab-in-die-wueste-ii\/","title":{"rendered":"Ab in die W\u00fcste (II)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dutzende Fl\u00fcchtlinge sind nach ihrer Deportation durch tunesische Beh\u00f6rden in die W\u00fcste verdurstet. W\u00e4hrend die ersten starben, schloss \u201eTeam Europe\u201c (von der Leyen) mit Tunis einen Fl\u00fcchtlingsabwehrdeal.<\/strong><\/p>\n<p>Menschenrechtsorganisationen erheben schwere Vorw\u00fcrfe gegen die EU-Kooperation mit Tunesien zur Fl\u00fcchtlingsabwehr. Ausl\u00f6ser ist ein Deal, den ein Politikertrio um Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen (\u201eTeam Europe\u201c) am 16. Juli mit Tunis schloss, um die Flucht aus Nordafrika nach Europa noch st\u00e4rker zu erschweren. Kurz zuvor hatten die tunesischen Beh\u00f6rden 1.200 Menschen aus L\u00e4ndern Afrikas s\u00fcdlich der Sahara in ein W\u00fcstengebiet an der tunesisch-libyschen Grenze deportiert und sie dort schutzlos ausgesetzt; w\u00e4hrend \u201eTeam Europe\u201c mit Tunesiens Pr\u00e4sident Ka\u00efs Sa\u00efed zusammenkam, um weitere Schritte zur Fl\u00fcchtlingsabwehr in die Wege zu leiten, verdursteten die ersten von ihnen. Bisher wurden 27 Leichen gefunden. Die EU habe sich mit dem Deal zur \u201eKomplizin\u201c tunesischer Verbrechen an Fl\u00fcchtlingen gemacht, konstatiert das Forum Tunisien pour les Droits \u00c9conomiques et Sociaux (FTDES). Bereits vor Jahren hat Br\u00fcssel mit dem damaligen nigrischen Innenminister Mohamed Bazoum Schritte vereinbart, die Fl\u00fcchtlinge auf dem Weg durch die Sahara nach Norden auf abgelegene, gef\u00e4hrlichere Routen abdr\u00e4ngten. Dies kostete zahllose Fl\u00fcchtlinge das Leben.<\/p>\n<h3>\u201eTeam Europe\u201c und die Menschenrechte<\/h3>\n<p>Der Fl\u00fcchtlingsabwehrdeal, den EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni und ihr niederl\u00e4ndischer Amtskollege Mark Rutte (\u201eTeam Europe\u201c) am 16. Juli in Tunis unterzeichneten (german-foreign-policy.com berichtete [1]), ist unmittelbar auf massive Kritik von Menschenrechtsorganisationen gesto\u00dfen. Faktisch billige die EU damit die Schritte, die die tunesischen Beh\u00f6rden in den vergangenen Monaten gegen Fl\u00fcchtlinge aus den L\u00e4ndern Afrikas s\u00fcdlich der Sahara eingeleitet h\u00e4tten, konstatierten nur wenige Tage danach das Forum Tunisien pour les Droits \u00c9conomiques et Sociaux (FTDES), die Avocats Sans Fronti\u00e8res (ASF), Action Aid, EuroMed Rights und weitere Organisationen.[2] Die tunesischen Beh\u00f6rden hatten nach einer zutiefst rassistischen Rede von Pr\u00e4sident Ka\u00efs Sa\u00efed [3] begonnen, mit Razzien, Festnahmen und Abschiebungen gegen Personen aus Subsahara-Afrika vorzugehen, wobei sie brutale Gewalt anwandten und nicht nur Personen ohne regul\u00e4ren Aufenthaltsstatus, sondern auch offiziell anerkannte Fl\u00fcchtlinge und Studierende attackierten. Dies geschah vor dem Hintergrund rassistischer, zum Teil pogromartig eskalierender Gewalt aus der tunesischen Bev\u00f6lkerung; Beobachter sprachen von einer \u201eJagd auf Migranten\u201c.[4]<\/p>\n<h3>Im Niemandsland verdurstet<\/h3>\n<p>Mittlerweile beginnt das m\u00f6rderische Ausma\u00df der tunesischen Ma\u00dfnahmen deutlich zu werden, deren Billigung sich die EU vorwerfen lassen muss. Kurz vor dem Eintreffen von \u201eTeam Europe\u201c zur Unterschrift unter den Fl\u00fcchtlingsabwehrdeal am 16. Juli war bekannt geworden, dass die tunesischen Beh\u00f6rden zahlreiche Menschen aus den L\u00e4ndern Afrikas s\u00fcdlich der Sahara in ein W\u00fcstengebiet an der Grenze zwischen Tunesien und Libyen deportiert und dort schutzlos ausgesetzt hatten \u2013 in sengender Hitze von bis zu 50 Grad Celsius, ohne Wasser und Lebensmittel; Mobiltelefone wurden den Opfern abgenommen (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Insgesamt waren laut Berichten rund 1.200 Menschen betroffen. Weitere 500 sollen in die W\u00fcste an der tunesisch-algerischen Grenze deportiert worden sein. Mittlerweile ist bekannt, dass an der Grenze zu Libyen ausgesetzte Fl\u00fcchtlinge, unter ihnen Kleinkinder, verdursteten, w\u00e4hrend \u201eTeam Europe\u201c am 16. Juli in Tunis einen Deal \u00fcber effizientere Ma\u00dfnahmen gegen Fl\u00fcchtlinge schloss.[6] Bis heute wurden 27 Leichen gefunden. Weiterhin sitzen laut Angaben von Menschenrechtlern rund 200 Menschen in der W\u00fcste fest. Der Libysche Rote Halbmond sucht sie notd\u00fcrftig zu versorgen. Zivilisten haben keinerlei Zugang zu dem Gebiet.<\/p>\n<h3>Schutzlos ausgesetzt<\/h3>\n<p>Dass Fl\u00fcchtlinge von den nordafrikanischen K\u00fcstenstaaten in die W\u00fcste deportiert werden, ist nicht neu und auch in Europa seit langem bekannt. Bereits vor knapp zwei Jahrzehnten wurde berichtet, Marokko habe soeben rund 500 Fl\u00fcchtlinge ohne Nahrung an der Grenze zu Algerien ausgesetzt und sogar mehr als tausend Fl\u00fcchtlinge in Handfesseln an die Grenze der besetzten Westsahara zu Mauretanien verschleppt.[7] Derlei geschieht immer wieder. So zwangen zwischen Juli und Anfang September 2018 die marokkanischen Beh\u00f6rden rund 5.000 Fl\u00fcchtlinge in Busse, fuhren sie in abgelegene W\u00fcstengebiete an den Landesgrenzen zu Algerien oder Mauretanien und setzten sie dort aus.[8] Algerien hat seit Jahresbeginn, soweit bekannt, wohl rund 20.000 Fl\u00fcchtlinge an die W\u00fcstengrenze zu Niger deportiert und sie in relativer N\u00e4he zu dem nigrischen Grenzort Assamakka ihrem Schicksal \u00fcberlassen.[9] Bereits im M\u00e4rz berichtete die Organisation M\u00e9decins Sans Fronti\u00e8res (MSF), alleine vom 11. Januar bis zum 3. M\u00e4rz h\u00e4tten 4.677 Fl\u00fcchtlinge den Fu\u00dfmarsch von der Grenze nach Assamakka geschafft; dort h\u00e4tten freilich weniger als 15 Prozent von ihnen eine Unterkunft gefunden, die \u00fcbrigen m\u00fcssten im Freien dahinvegetieren.[10] \u00c4hnliche F\u00e4lle sind auch aus Libyen bekannt.<\/p>\n<h3>Auf Druck der EU<\/h3>\n<p>Hindert all dies die EU und ihre Mitgliedstaaten nicht, mit den Staaten Nordafrikas in puncto Fl\u00fcchtlingsabwehr eng zu kooperieren, so tragen Ma\u00dfnahmen, die die EU vor Jahren in Niger durchgesetzt hat, zum Fl\u00fcchtlingssterben in der W\u00fcste bei. Dabei ging es um den Versuch, die Fluchtwege durch die Sahara in Richtung Norden abzuschotten. Einer der geographischen Schwerpunkte war die nordnigrische Stadt Agadez, ein zentraler Transitort auf dem Weg nach Libyen oder Algerien. Architekt der Ma\u00dfnahmen, die Niamey auf massiven Druck der EU traf, um Agadez als Transitort auszuschalten, war der damalige nigrische Innenminister Mohamed Bazoum. Dieser setzte mit aller H\u00e4rte ein \u2013 auf Druck der EU verabschiedetes \u2013 Gesetz durch, das die Busreise aus Niamey nach Agadez im Namen der Abwehr angeblich illegaler Migration sehr erschwerte; dabei wurden sogar Einwohner Senegals, Malis, der C\u00f4te d\u2019Ivoire oder Nigerias massiven Schikanen ausgesetzt oder sogar ganz an der Fahrt nach Agadez gehindert, obwohl ihnen als B\u00fcrgern eines ECOWAS-Staats Reisefreiheit auf dem Territorium s\u00e4mtlicher ECOWAS-Mitglieder zustand.[11] Mit Ma\u00dfnahmen wie diesen gelang es in der Tat, die Zahl der Personen, die nach Agadez reisten, innerhalb kurzer Zeit drastisch zu reduzieren.<\/p>\n<h3>Absehbare Opfer<\/h3>\n<p>Die von der EU erzwungenen, vom nigrischen Innenminister Bazoum loyal umgesetzten Ma\u00dfnahmen haben die vom Reiseverkehr abh\u00e4ngige Wirtschaft in Agadez schwer gesch\u00e4digt. Ersatzprogramme, die die EU versprochen hatte, erf\u00fcllten die Erwartungen nicht.[12] Die Fluchtwege in Richtung Norden wurden allerdings nicht ausgetrocknet, sondern \u2013 dies hatten Kritiker vorausgesagt \u2013 lediglich weiter in die Illegalit\u00e4t verschoben. Das hatte zur Folge, dass die Fl\u00fcchtlinge \u2013 auch dies war vorab prognostiziert worden [13] \u2013 auf gef\u00e4hrlichere Routen in abgelegeneren W\u00fcstengebieten ausweichen mussten, um nicht von Bazoums Repressionskr\u00e4ften aufgegriffen zu werden. Dort ist das Risiko, im W\u00fcstensand steckenzubleiben oder auf v\u00f6llig ungesicherten Wegen von der Lkw- oder Pickup-Ladefl\u00e4che zu fallen, erheblich gr\u00f6\u00dfer, zugleich aber die Chance, von anderen Reisegruppen entdeckt und gerettet zu werden, erheblich geringer. Entsprechend stieg die Zahl der Personen, die auf dem Weg durch die Sahara ums Leben kamen, massiv an. Laut Angaben der International Organization for Migration (IOM) sind seit 2014 mindestens 5.600 Menschen auf dem Weg durch die Sahara gestorben oder verschwunden.[14] Mit einer deutlich gr\u00f6\u00dferen Dunkelziffer wird gerechnet.<\/p>\n<hr \/>\n<p>[1] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9300\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ab in die W\u00fcste<\/a>.<br \/>\n[2] M\u00e9morandum UE-Tunisie : l\u2019Union europ\u00e9enne approuve les rafles, les expulsions ill\u00e9gales et la violence \u00e0 l\u2018encontre des migrants. ftdes.net 20.07.2023.<br \/>\n[3] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9265\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sperrriegel gegen Fl\u00fcchtlinge<\/a>.<br \/>\n[4], [5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9291\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sperrriegel gegen Fl\u00fcchtlinge (II)<\/a>.<br \/>\n[6] Ricard Gonz\u00e1lez: Dying of hunger and thirst in the desert after being expelled from Tunisia. english.elpais.com 05.08.2023.<br \/>\n[7] Giles Tremlett: Morocco criticised for dumping migrants in desert without food. theguardian.com 11.10.2005.<br \/>\n[8] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8605\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fl\u00fcchtlinge als Spielball<\/a>.<br \/>\n[9] Fr\u00e9d\u00e9ric Bobin: L\u2019Alg\u00e9rie se pose en m\u00e9diateur dans la crise nig\u00e9rienne. lemonde.fr 09.08.2023.<br \/>\n[10] MSF condemns appalling conditions for migrants abandoned in Assamakka. msf.org 16.03.2023.<br \/>\n[11] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7673\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In die Rebellion getrieben<\/a>.<br \/>\n[12] Fr\u00e9d\u00e9ric Bobin: Au Niger, l\u2019incertitude politique p\u00e8se sur la strat\u00e9gie migratoire de l\u2019Europe. lemonde.fr 08.08.2023.<br \/>\n[13] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7673\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In die Rebellion getrieben<\/a>.<br \/>\n[14] Fr\u00e9d\u00e9ric Bobin: Au Niger, l\u2019incertitude politique p\u00e8se sur la strat\u00e9gie migratoire de l\u2019Europe. lemonde.fr 08.08.2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dutzende Fl\u00fcchtlinge sind nach ihrer Deportation durch tunesische Beh\u00f6rden in die W\u00fcste verdurstet. 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