{"id":1756735,"date":"2023-08-10T14:57:40","date_gmt":"2023-08-10T13:57:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1756735"},"modified":"2023-08-10T14:57:40","modified_gmt":"2023-08-10T13:57:40","slug":"strategien-gegen-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/08\/strategien-gegen-rechts\/","title":{"rendered":"Strategien gegen Rechts"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Rechten (1) sind auf dem Vormarsch. Die Widerst\u00e4nde und Demonstrationen gegen die staatliche Politik w\u00e4hrend der Corona-Pandemie haben \u201eunter einer d\u00fcnnen Schicht zivilisierter \u00e4u\u00dferer Umgangsformen autorit\u00e4re Haltungen\u201c (Heitmeyer 2022: 273) an die Oberfl\u00e4che gesp\u00fclt. Schon w\u00e4hrend dieser Zeit ist ein \u201eMechanismus des \u201aVerschwimmens\u2018 von Gruppen- und selbst Parteigrenzen zum konservativen Spektrum\u201c (a.a.O.) festzustellen. Die Politik kann \u201emit Appellen oder Ank\u00fcndigungen der \u201awehrhaften Demokratie\u2018 sowie die staatlichen Kontrollapparate\u2026 mehrere dieser Mechanismen in ihren Wirkungen nicht mehr \u201ain den Griff\u2018 bekommen\u201c (a.a.O.: 277). <\/strong><\/p>\n<p>Inzwischen ist die Pandemie vorbei, und doch schwappen die Zustimmungswerte f\u00fcr die AfD nach oben. Die Rechtsradikalen kn\u00fcpfen mit der Abwertung bestimmter Gruppen (Migranten, Fl\u00fcchtlinge auf der einen, \u201eEliten\u201c auf der anderen Seite) (vgl. Frankenberg\/Heitmeyer 2022: 21) und mit der Leugnung des menschengemachten Klimawandels und seiner Gefahren an vorhandene Ressentiments und die zunehmende Verunsicherung von Teilen der Bev\u00f6lkerung an. In der Leipziger <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2022-11\/decker-kiess-heller-braehler-2022-leipziger-autoritarismus-studie-autoritaere-dynamiken-in-unsicheren-zeiten_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitte-Studie von 2022 <\/a>stimmten 21,8 Prozent der Befragten latent (teils\/teils) und manifest der Aussage zu: \u201eWir sollten einen F\u00fchrer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert\u201c. 38,4 % sind sogar der Meinung: \u201eWas Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verk\u00f6rpert\u201c (Decker u.a. 2022: 41). Diese Meinungen sind in Ostdeutschland st\u00e4rker verbreitet. Die neueste Studie des <a href=\"https:\/\/efbi.de\/details\/efbi-policy-paper-2023-2-autoritaere-dynamiken-und-die-unzufriedenheit-mit-der-demokratie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Else-Frenkel-Brunswik-Instituts<\/a> best\u00e4tigt die fehlende Verankerung der Demokratie in Ostdeutschland und die h\u00e4ufige Bindung an autorit\u00e4re \u00dcberzeugungen. In manchen Gegenden Ostdeutschlands ist die rechte Bewegung schon so weit fortgeschritten, dass \u2013 um nur zwei Beispiele zu nennen \u2013 \u00f6ffentliche F\u00f6rdermittel f\u00fcr einen rechtsextremen Dorfmittelpunkt gew\u00e4hrt werden (Tiedemann 2023), und dass Rechte ganze R\u00e4ume dominieren (vgl. R\u00f6pke\/Speit 2021).<\/p>\n<p>Ein Verbot der AfD w\u00e4re ein gef\u00e4hrlicher Weg und allein die Debatte darum hat schon Sch\u00e4den angerichtet: Sie ist \u201emassiv nach hinten losgegangen, weil die AfD es auf sich genommen hat, in den Medien ein anderes Bild zu zeichnen\u201c (<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2023\/06\/14\/soll-deutschland-die-afd-verbieten-welche-auswirkungen-kann-dies-haben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Una Ivona Titz<\/a>, Journalistin und Forscherin bei der Amadeu Antonio Stiftung).<\/p>\n<p>Und wie w\u00fcrde es bei einem Verbot dem Teil der Bev\u00f6lkerung gehen, die immerhin noch w\u00e4hlen gehen? K\u00f6nnten wir uns freuen, wenn sie vom Bundesverfassungsgericht eine Klatsche kriegen? Kann sich ernsthaft jemand vorstellen, dass sie dann eine der anderen im Bundestag vertretenen Parteien w\u00e4hlen w\u00fcrden? Oder w\u00fcrden sie das terroristische Potential neben der AfD st\u00e4rken? Die Folgen einer Ablehnung des Verbots durch das Bundesverfassungsgericht w\u00e4ren be\u00e4ngstigend (vgl. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MSYI3jSpDjk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MSYI3jSpDjk<\/a>).<\/p>\n<p>Alle bisherigen Aktionen gegen die AfD haben diese Partei gest\u00e4rkt. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Scheitern liegen einerseits im Geschick der AfD wie auch im Ungeschick ihrer Gegner*innen. Geholfen hat die CDU\/CSU, die sich teilweise des Vokabulars der AfD bedient.<\/p>\n<p>Was tun? Unser Entsetzen \u00fcber diese Partei ist nicht ansteckend, sondern fordert zur Solidarisierung derjenigen heraus, die sich nicht ausreichend durch unsere Parteienlandschaft vertreten f\u00fchlen. Auch die geplanten Aktionen zum Parteitag der AfD erh\u00f6hen die Aufmerksamkeit. Sie best\u00e4tigen all jene, die sich in den Leitmedien nicht repr\u00e4sentiert f\u00fchlen. Es m\u00fcssen Strategien entwickelt werden, die AfD-Anh\u00e4nger zum Nachdenken bringen oder zumindest verhindern, dass ihre Fakes auf fruchtbaren Boden fallen.<\/p>\n<p>In der Politik unterhalten wir Beziehungen zu Staaten, deren Verfassung und Methoden wir kritisch sehen oder sogar ablehnen. Weltweit stehen wir hier vor enormen Herausforderungen, denn die Anzahl der autorit\u00e4r gef\u00fchrten Regierungen nimmt zu. Und doch versuchen die deutsche Regierung, NGOs und andere Organisationen mit ihnen im Gespr\u00e4ch zu bleiben. Das m\u00fcssten wir auch mit innenpolitischen Gegner*innen schaffen \u2013 eine Mammutaufgabe f\u00fcr jede*n, der\/die fest im Sattel der eigenen \u00dcberzeugungen sitzt und Qualen leidet, wenn die Wahrheit verdreht wird. Aber haben wir eine Wahl?<\/p>\n<p>F\u00fcr den Umgang mit der AfD passt das Bibelwort: \u201eSiehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben\u201c (Lutherbibel 1912). Diese Klugheit (\u201eCoolness\u201c), diesen Respekt vor der Wahrheit m\u00fcssen wir bewahren, auch bei der Auseinandersetzung mit politischen Gegner*innen.<\/p>\n<h3><strong>Hilflose Diskussionen<\/strong><\/h3>\n<p>K\u00fcrzlich fuhr ich mit einem Taxifahrer, der den menschengemachten Klimawandel leugnete wie auch \u00fcberhaupt die Dramatik des Klimawandels. Er hielt jede entsprechende Ma\u00dfnahme und nat\u00fcrlich auch die Abschaltung der Atomkraftwerke f\u00fcr idiotisch; die Medien waren f\u00fcr ihn Kritik unterdr\u00fcckende Akteure. Ich versuchte, mit Tatsachen dagegen zu halten, aber das war fruchtlos: Ich h\u00e4tte eine Salve von Tatsachen auf alle seiner Fakes abfeuern m\u00fcssen. Dazu war ich nicht in der Lage. Ich bin nicht die Einzige, die nicht \u00fcber ausreichendes Faktenwissen und Schlagfertigkeit verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>TV-Moderator*innen sind besser vorbereitet, bem\u00fchen sich aber nicht ausreichend um eine ernsthafte Auseinandersetzung. Inzwischen werden AfD-Protagonist*innen in Talk-Shows eingeladen: Alice Weidel, die Bundessprecherin der AfD (20.9.22), bei Sandra Maischberger, Steffen Kotr\u00e9, der energiepolitische Sprecher der AfD (25.5.), bei Markus Lanz und der Fraktionsvorsitzende der AfD, Tino Chropalla (21.6.), wiederum bei Maischberger. Diese Sendungen habe ich mir angeschaut und versucht, mir die Brille einer rechtslastigen Frau aufzusetzen.<\/p>\n<p>Meine \u2013 dann \u2013 starken Bedenken gegen unsere Leitmedien, die immer wieder von Rechtsradikalen artikuliert werden, w\u00e4ren passagenweise best\u00e4tigt worden. Wie eine erregte, vor allem von sich \u00fcberzeugte Strack-Zimmermann mit rigorosem Moralismus vergeblich versuchte, eine gelassene, ruhig wirkende Alice Weidel aus dem Konzept zu bringen, war ein Desaster. Und zwar nicht f\u00fcr die Position Weidels, sondern f\u00fcr die von Strack-Zimmermann. Das konnte ich allerdings nur wahrnehmen, weil ich versuchte, \u201esine ira et studio\u201c zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Maischberger gelang es besser als Lanz, sachlich zu bleiben. Lanz\u2018 und Latifs Ver\u00e4rgerung lie\u00df nicht gen\u00fcgend Raum f\u00fcr \u00fcberzeugende Gegenargumente zu Kotr\u00e9. Auch von der Journalistin Amann h\u00e4tte es mehr Coolness gebraucht, um die Fakes als solche zu entlarven und rechte Zuschauer*innen zum Nachdenken zu veranlassen.<\/p>\n<p>In der Diskussion mit Chropalla war Maischberger im Vergleich mit Lanz ebenfalls souver\u00e4ner, aber sie ging auf manche Argumente von Chropalla nicht sachlich genug ein, was von dessen Kontrahenten, Christian D\u00fcrr von der FDP, nicht zu erwarten war. Ein Beispiel: Chropalla wies darauf hin, dass die \u201eWertegemeinschaft des Westens\u201c ja auch Angriffskriege im Irak und Afghanistan zu verantworten habe, und dass \u201eder Westen\u201c so viele L\u00e4nder nicht umfasse. Diese Aussagen wurden von Maischberger und D\u00fcrr schlicht \u00fcbergangen. Mehr noch: D\u00fcrr unterstellte Chropalla an anderer Stelle, er sei nicht gegen die Ermordung von Kindern und die Vergewaltigung von Frauen, weil er Verhandlungen und nicht die Fortf\u00fchrung des Krieges in der Ukraine bef\u00fcrworte. Maischberger wies die Unterstellungen nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mit meiner AfD-gef\u00e4rbten Brille w\u00e4re ich voll in meiner Kritik best\u00e4tigt worden \u2013 und h\u00e4tte die anderen Argumente nicht mehr aufgenommen. Denn es ist nun einmal so, dass wir eher Argumente akzeptieren, die unserer eigenen \u00dcberzeugung entsprechen. Und bei der \u201eenormen Informationsflut, die gerade jetzt im digitalen Zeitalter auf uns einprasselt, haben wir kaum Zeit f\u00fcr fundierte Urteile, werden aber dennoch gezwungen, uns schnell entscheiden zu m\u00fcssen, um nicht die Orientierung zu verlieren\u201c (Hardinghaus 2023). Wenn wir jedoch andersdenkende Menschen \u00fcberzeugen wollen, m\u00fcssen wir uns in ihre Denke und vor allem in ihre Gef\u00fchle hineinversetzen. Unsere Argumente m\u00fcssen ein glaubw\u00fcrdiges Gegengewicht zu den Fakes und Verschw\u00f6rungstheorien der AfD sein. Dabei ist das Verschweigen von unangenehmen Wahrheiten genauso gef\u00e4hrlich wie die Sperrung von Nachrichten im Journalismus: \u201eOffensichtlich glaubt man immer noch, durch die Sperrung von einschl\u00e4gigen Nachrichtenseiten k\u00f6nne man Manipulationen verhindern. Das Gegenteil ist der Fall, jegliche Form von Zensur beg\u00fcnstigt heute die Propaganda, die man versucht zu verhindern\u201c (a.a.O.). Auch die moralisierende Kritik bewirkt das Gegenteil (vgl. Begrich 2023: 10). Sie ist dann besonders gef\u00e4hrlich, wenn sie die Klassenfrage ignoriert.<\/p>\n<h3><strong>Klima und Klasse<\/strong><\/h3>\n<p>Strategien gegen rechts, die die allgegenw\u00e4rtige Angst vor sozialem Abstieg nicht ber\u00fccksichtigen, rufen Proteste hervor. \u201eOhne entschlossene Ma\u00dfnahmen zum drastischen Abbau sozio-\u00f6konomischer Ungleichheiten gibt es keine L\u00f6sung der Umwelt- und Klimakrise\u201c (Piketty 2022:39, vgl. a. D\u00f6rre 2023). Menschen in unsicheren oder gar prek\u00e4ren finanziellen Verh\u00e4ltnissen erleben die Klimapolitik als Bedrohung ihrer Existenzgrundlagen. Dabei wird das Faktum, dass wir unsere Lebensweise nicht aufrechterhalten k\u00f6nnen (vgl. Herrmann 2022) von den Parteien noch schamhaft verschwiegen. Wenn es dann doch bei politischen Vorhaben (z.B. Heizungsgesetz) durchscheint, nutzen Parteien innerhalb und au\u00dferhalb der Regierung, Medien und Lobbygruppen die Gelegenheit, sich angeblich auf die Seite der weniger Betuchten zu stellen, indem sie die Klimapolitik desavouieren und \u00c4ngste sch\u00fcren, die sich dann bis zum Hass steigern konnten.<\/p>\n<p>Noch sind <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/politbarometer\/230714-politbarometer-video-100.html\">30 % der Bev\u00f6lkerung<\/a> der Meinung, dass der Klimawandel nicht durch menschliches Handeln verursacht wird. Viele Andersdenkende sind so mit eigenen Problemen \u2013 Krankheit, Geld, Beziehungsclinch, Pflegearbeit \u2013 zugedeckt, dass sie sich bei entsprechenden Krisen allenfalls auf einfache Erkl\u00e4rungen einlassen k\u00f6nnten. Die Befindlichkeiten der Bev\u00f6lkerung m\u00fcssen in der politischen Diskussion aber wahrgenommen werden. Und zu diesen Befindlichkeiten geh\u00f6rt als Allererstes die Klassenfrage, das hei\u00dft, laut Leider-Macho Brecht: \u201eErst kommt das Fressen und dann die Moral\u201c. Und erst, wenn Job, Wohnung und Ern\u00e4hrung zufriedenstellend gesichert sind, folgt die Sorge um die Klimakrise.<\/p>\n<p>Um die schmerzhaften Einschnitte in unsere Lebensweise denjenigen, die sich dadurch faktisch bedroht f\u00fchlen, zu erkl\u00e4ren, bedarf es einer auf Fakten basierenden Erz\u00e4hlung. Die erforderlichen Ma\u00dfnahmen m\u00fcssten begr\u00fcndet und mit den Folgen des \u201eWeiter so\u201c konfrontiert werden. Dazu ist es notwendig, die tats\u00e4chlichen Klimas\u00fcnder zu benennen, die M\u00e4chtigen, die ein Interesse am \u201eWeiter so\u201c haben. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Super-Reichen, die nachweislich einen enormen Anteil am Klimawandel haben und mit deren Mitteln eine sozial gerechte Klimapolitik finanziert werden k\u00f6nnte (vgl. Neckel. 2023). Aber sie verschwinden in einem Nebel von Versprechen (\u201ees wird alles gut, wir m\u00fcssen nur sparen\u201c), die nicht eingehalten werden k\u00f6nnen. Dabei entwickeln sich infolge der ungleichen Verteilung des Reichtums feudalistische Strukturen, in denen eine kleine Minderheit den Gang der Politik und das \u00f6konomische Schicksal der Massen bestimmt (vgl. Neckel 2023). Es ist kein Wunder, dass diese Massen sich nach politischen Antwortgebern sehnen, die ihren \u00c4ngsten und W\u00fcnschen ein Podium bieten. Die Entt\u00e4uschung richtet sich dann jedoch nicht gegen die tats\u00e4chlich M\u00e4chtigen, sondern gegen die politisch Handelnden in der Demokratie. Diese wiederum nennen diese M\u00e4chtigen nicht beim Namen. So wird der Demokratie das Grundwasser entzogen: Vertrauen in die Regierenden. Die Letzte Generation, deren Methoden man nicht teilen muss, benennt immerhin die Schuldigen. Dies m\u00fcssten auch mehr politische Akteur*innen tun.<\/p>\n<p>Die Fehleinsch\u00e4tzung der Gr\u00fcnen, ein Heizungsgesetz ohne Blick auf die Bed\u00fcrfnisse gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung durchboxen zu wollen, hat zu einer Schw\u00e4chung der Linken gef\u00fchrt. Leider ist das nicht der einzige Fehler, der der AfD Zulauf beschert.<\/p>\n<h3><strong>Identit\u00e4re Glaubenss\u00e4tze<\/strong><\/h3>\n<p>Anstatt die Klassenfrage zu skandalisieren, m\u00fcht sich ein Teil der Linken um die Be- und Verurteilung von Sprechweisen und unterstellten Rassismen. Das Resultat ist, dass nicht mehr alles, was diskutiert werden muss, gesagt wird: \u201eWir sollten wagen, uns als \u201arassistisch\u2018 und \u201aislamophob\u2018 diffamieren zu lassen \u2013 wenn wir vor den Gefahren des Islamismus und der Identit\u00e4tspolitik warnen\u201c (Fourest 2021). Mit der Verurteilung der \u201efalschen\u201c Sprechweise n\u00e4hern sich Linke und Rechte einander an, denn das ist eine \u201elinke Identit\u00e4tspolitik\u2026, die sich in einer besonderen Sprachpolitik zunehmend Ausdruck verschafft, also wer was sagen darf, zu welchem Thema mit welchem Duktus\u2026 So unterschiedlich die Motivlagen sind, so gleichen sich doch die Mechanismen: Es werden Gruppen etabliert und Gruppengrenzen gesch\u00e4rft, also \u201eDie\u201c und \u201eWir\u201c und somit wird die Ungleichwertigkeit von Gruppen festgeklopft.\u201c Damit ist auch linke Identit\u00e4tspolitik \u201egesellschaftszerst\u00f6rerisch\u201c (Heitmeyer 2022: 265). Das Problem auch hier: Klassismus. Denn je lauter diese Diskussionen in akademischen Kreisen und bestimmten Medien gef\u00fchrt werden, umso mehr f\u00fchlen sich weniger Gebildete, \u00e4rmere Menschen und solche, die um ihre Existenz k\u00e4mpfen, abgeh\u00e4ngt (vgl. <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/maybrit-illner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Julian Nida-R\u00fcmelin<\/a> bei Mabrit Illner). Mit diesen Zankereien werden Energien gebunden, die dann den erforderlichen Auseinandersetzungen mit der Gegenseite nicht mehr zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<h3><strong>Migration und Menschenrechte<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eMit der Fl\u00fcchtlingsbewegung kam ein \u201aGeschenk\u2018 f\u00fcr die AfD und PEGIDA, um Personen, die insbesondere unter Anerkennungsverletzungen litten, \u00fcber die Emotionalisierung sozial-kultureller Probleme mit dichotomischen Weltbildern (Volk vs. Elite; geschlossene vs. offene Gesellschaft; wir vs. die; Homogenit\u00e4t vs. Heterogenit\u00e4t; drinnen vs. drau\u00dfen; Deutsch-Sein vs. Internationalit\u00e4t; Ungleichwertigkeit von Menschen vs. Gleichwertigkeit; Wahrheit vs. Unwahrheit etc.) zu instrumentalisieren\u201c (Heitmeyer 2022:267).<\/p>\n<p>Das \u201eGeschenk\u201c bestand nicht zuletzt in einer EU-Fl\u00fcchtlingspolitik, die wenig weitschauend die offenen Grenzen propagiert hat, bis es zu sp\u00e4t war. \u201eZun\u00e4chst mal: Offene Einwanderung ist keine L\u00f6sung, sondern fast schon eine Formel f\u00fcr B\u00fcrgerkrieg. Zweiter Punkt: Diejenigen, die kommen, sind in der Mehrheit die Privilegierten dort, die sich die Inanspruchnahme dieser Netzwerke und der Fluchtindustrie leisten k\u00f6nnen\u201c (<a href=\"https:\/\/taz.de\/Slavoj-iek-ueber-Krieg-und-Klima\/!5943165\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Slavoj Zizek<\/a>). Die EU-Fl\u00fcchtlingspolitik ist mit verantwortlich f\u00fcr einen ersch\u00fctternden Rekord: Von allen Menschen, die auf ihrer Flucht starben, sind fast 70 % auf der Reise nach Europa zu Tode gekommen (Koopmans 2023:15).<\/p>\n<p>Eine Revision der Asylpolitik unter Wahrung demokratischer Grunds\u00e4tze und Ber\u00fccksichtigung der Menschenrechte ist erforderlich, es lohnt sich, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen. Aber wir m\u00fcssen auch mit den Folgen der bisherigen Asylpolitik leben. Die ablehnende Haltung gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen wird nicht verhindert, sondern gef\u00f6rdert, wenn wir unangenehme Tatsachen verschweigen, wie die immensen Kosten f\u00fcr die Integration und die \u00fcberproportionalen Anteile von m\u00e4nnlichen Fl\u00fcchtlingen an Straftaten, besonders solchen der sexuellen Selbstbestimmung (vgl. die ausf\u00fchrliche Darstellung auch anderer Fakten bei Koopmans 2023). Das Aufeinanderprallen von patriarchalischen und (zumindest im Gesetz und in den Strukturen) emanzipatorischen Werten ist eine Herausforderung f\u00fcr Einwanderer wie f\u00fcr Einheimische, die am Integrationsprozess mitwirken. Dieser Konflikt muss offen diskutiert und bearbeitet werden (2).<\/p>\n<h3><strong>Was wir tun k\u00f6nnen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Zivilgesellschaft ist nicht machtlos. Vor Ort sind die \u201eArbeit mit Multiplikatoren im vorpolitischen Raum\u201c und die Gemeinwesenarbeit sinnvoll, \u201edamit die vor Ort handelnden demokratischen Akteure unter dem Druck der AfD nicht alleingelassen werden\u201c (Bergold 2023:13). Andernfalls bringen sich engagierte Akteur*innen in Gefahr. Der Preis, den in Brandenburg eine Lehrerin und ein Lehrer f\u00fcr ihr zivilgesellschaftliches Engagement bezahlen, wird nicht kompensiert durch den \u201ePreis f\u00fcr Zivilcourage gegen Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Rassismus\u201c, den sie erhalten sollen: Die beiden <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/lehrer-rechtsextremismus-burg-1.6023759?utm_campaign=SZ_am_Morgen_130723&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=emarsys\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lehrkr\u00e4fte<\/a> haben den Rechtsextremismus unter ihren Sch\u00fcler*innen \u00f6ffentlich gemacht und sind jetzt Anfeindungen, auch in ihrem Kollegium, und Bedrohungen seitens der Bev\u00f6lkerung ausgesetzt. Das hei\u00dft: Wer \u00fcber das wertvolle Gut Zivilcourage verf\u00fcgt, muss sich eines Netzwerks vergewissern, das ihn\/sie unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist die Teilnahme an Diskussionen in sozialen Medien, an deren Macht man nicht vor\u00fcbergehen kann. Dort wird Aufmerksamkeit gebunden und mit fragw\u00fcrdigen Methoden stimuliert. Hass, H\u00e4me, L\u00fcgen sind T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. \u201eDie allgegenw\u00e4rtigen Formate der Kommunikation in den sozialen Netzen mit ihren kapitalistischen Gesch\u00e4ftsmodellen stellen jene Konstellationen bereit, die keine argumentativen Auseinandersetzungen um politische L\u00f6sungen n\u00f6tig machen, sondern vorrangig einen ablehnungsorientierten, vielfach hasserf\u00fcllt, anonymen \u201aAufschaukelungsmechanismus\u2018 zur Best\u00e4tigung und Verfestigung von Positionen\u201c in Gang bringen (Heitmeyer 2022: 267). Insofern sind die sozialen Medien Totengr\u00e4ber der Demokratie, wenn ihnen nicht Einhalt geboten wird. Sie sind \u201eals kapitalgetriebene Instrumente zu \u201apolitischen Schlachtfeldern\u2018 geworden \u2026 und (k\u00f6nnen) kaum mehr kontrolliert werden\u201c (a.a.O.: 274).<\/p>\n<p>Allein: Wir m\u00fcssen uns einmischen. Die sozialen Medien k\u00f6nnen auch Neugier wecken, wenn \u2013 ohne moralisierende Attit\u00fcde \u2013 gegengehalten wird oder auch alternative Narrative, z.B. in einer Art \u201eFortschrittsmetrik\u201c geteilt werden (vgl. G\u00f6pel 2023). Die Teilnahme an Diskussionen in den (noch) offenen Accounts im Netz w\u00fcrde eine neue Coolness erfordern, bei der man\/frau nicht auf die eigenen \u00dcberzeugungen verzichtet, aber zuh\u00f6ren kann, ohne gleich zu urteilen. Sie erfordert eine psychische Stabilit\u00e4t, \u00fcber die nicht jede\/r verf\u00fcgt und die auch bei denen, die dar\u00fcber verf\u00fcgen, abgenutzt wird durch zuviel Fake und Aggressivit\u00e4t, wie bei den Fahndern\/innen nach <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/kinderpornografie-ermitteln-wie-polizisten-mit-der-belastung-umgehen-18982718.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kinderpornographischen<\/a> Inhalten zu beobachten ist. Sinnvoll w\u00e4re die Bildung von Gruppen, die zeitweilig bestimmte Medien beobachten und deren Mitglieder sich an der Diskussion im Netz beteiligen.<\/p>\n<p>Dies ist <em>eine<\/em> M\u00f6glichkeit. Der Kreativit\u00e4t, weitere Ans\u00e4tze f\u00fcr Dialoge zu entwickeln, ist keine Grenze gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Begriffe \u201eRechts\u201c und \u201eLinks\u201c zur Beschreibung der politischen Lager sind heute nicht mehr eindeutig, weil die Linke (damit ist nicht die gleichnamige Partei gemeint) sich nicht immer einheitlich artikuliert. Ich fasse hier als die \u201eLinken\u201c alle Bestrebungen zusammen, die sich gegen Rechts engagieren.<\/p>\n<p>(2) Fontane w\u00fcrde sagen: Das ist ein weites Feld. In der Tat: Wie wir mit den patriarchalischen Relikten umgehen, ist eine Aufgabe, die ich hier nicht ausf\u00fchren kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Begrich, David (2023): AfD oder: Der Kampf um die ostdeutsche Zivilgesellschaft. In: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik 7: 9-12.<\/li>\n<li>Decker, Oliver; Kiess, Johannes; Heller, Ayline; Br\u00e4hler, Elmar (2022): Autorit\u00e4re Dynamiken in unsicheren Zeiten. <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2022-11\/decker-kiess-heller-braehler-2022-leipziger-autoritarismus-studie-autoritaere-dynamiken-in-unsicheren-zeiten_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2022-11\/decker-kiess-heller-braehler-2022-leipziger-autoritarismus-studie-autoritaere-dynamiken-in-unsicheren-zeiten_0.pdf<\/a><\/li>\n<li>D\u00f6rre, Klaus (2022): Kontrollverluste, Autoritarismus und Exterminismus in der Gro\u00dfen Transformation. In: Frankenberg\/Heitmeyer: 215-250.<\/li>\n<li>Else-Frenkel-Brunswik-Institut (Hg., 2023): EFBI Policy Paper 2023-2: Autorit\u00e4re Dynamiken und die Unzufriedenheit mit der Demokratie.<\/li>\n<li>Fourest, Caroline (2021): \u201eRassistisch\u201c- Na und? In: Emma, 8.1.2021<\/li>\n<li>Frankenberg, G\u00fcnter und Wilhelm Heitmeyer (Hg., 2022): Treiber des Autorit\u00e4ren. Pfade von Entwicklungen zu Beginn des Jahrhunderts. Frankfurt\/New York: Campus.<\/li>\n<li>Frankenberg, G\u00fcnter und Wilhelm Heitmeyer (2022): Autori\u00e4re Entwicklungen. Bedrohungen pluralistischer Gesellscahften und moderner Demokratien in Zeiten der Krisen. In: Frankenberg\/Heitmeyer (Hg.): Treiber des Autorit\u00e4ren, S. 15-86.<\/li>\n<li>G\u00f6pel, Maja (2023): Das Finanzsystem und die sozial-\u00f6kologische Transformation \u2013 \u201eWir brauchen mehr Transparenz \u00fcber die<br \/>\nWirkung von Kapital\u201c. In: oekom e.V. \u2013 Verein f\u00fcr \u00f6kologische<br \/>\nKommunikation (Hrsg.): Nachhaltige Finanzwirtschaft: 87-92.<br \/>\nZwischen Wunsch und Wirklichkeit. M\u00fcnchen: oekom<\/li>\n<li>Hardinghaus, Christian (2023): Auch ukrainische Propaganda gelangt ungefiltert\u00a0in unsere Medien. In: Berliner Zeitung, 30.6.23.<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/christian-hardinghaus-ukrainische-propaganda-gelangt-ungefiltert-in-unsere-medien-li.364064\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/christian-hardinghaus-ukrainische-propaganda-gelangt-ungefiltert-in-unsere-medien-li.364064<\/a><\/li>\n<li>Heitmeyer, Wilhelm (2022): Krisen und Kontrollverluste \u2013 Gelegenheitsstrukruen f\u00fcr Treiber autorit\u00e4rer gesellschaftlicher Entwicklungspfade. In: Frankenberg\/Heitmeyer: 251-280.<\/li>\n<li>Herrmann, Ulrike (2022): Das Ende des Kapitalismus. K\u00f6ln: Kiepenheuer &amp; Witsch.<\/li>\n<li>Koopmans, Ruud (2023): Die Asyl-Lotterie. Eine Bilanz der Fl\u00fcchtlingspolitik von 2015 bis zum Ukraine-Krieg. M\u00fcnchen: Beck.<\/li>\n<li>Neckel, Sighard (2023): Zerst\u00f6rerischer Reichtum. Wie eine globale Verschmutzerelite das Klima ruiniert. In: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik (68), Heft 4: 47-56.<\/li>\n<li>Piketty, Thomas (2022): Eine kurze Geschichte der Gleichheit. M\u00fcnchen: Beck.<\/li>\n<li>Pr\u00e4kels, Maja: Sowjets im Wald, Nazis in der Disko. In: Jacobin 12(2023): 14-21<\/li>\n<li>R\u00f6pke, Andrea; Speit Andreas (2021): V\u00f6lkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte \u00d6kos. Berlin: Links<\/li>\n<li>Sauer, Birgit (2022): Stellt sich die Frauenfrage neu in autorit\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen? In: Frankenthal\/Heitmeyer: 365-388.<\/li>\n<li>Tiedemann, Sophie: Die rechten Schlossherren. In: Die Zeit, 18.07.2023.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Talkshows:<\/strong><\/p>\n<p>20.9.22: Sandra Maischberger mit Strack-Zimmermann und Alice Weidel (<a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/talk\/maischberger\/videos\/maischberger-strack-zimmermann-weidel100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.daserste.de\/information\/talk\/maischberger\/videos\/maischberger-strack-zimmermann-weidel100.html<\/a>).<br \/>\n25.5.23: Markus Lanz mit Mojid Latif, Steffen Kotr\u00e9 und Melanie Amann (<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/lanz-afd-klima-kotre-energiewende-russland-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/lanz-afd-klima-kotre-energiewende-russland-100.html<\/a>).<br \/>\n21.6.23: Sandra Maischberger mit Christian D\u00fcrr und Timo Chropalla (<a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/talk\/maischberger\/videos\/chrupalla-duerr-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.daserste.de\/information\/talk\/maischberger\/videos\/chrupalla-duerr-100.html<\/a>).<br \/>\n20.7.2023 Maybrit Illner mit Julian Nida-R\u00fcmelin u.a.: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/maybrit-illner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zdf.de\/politik\/maybrit-illner<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rechten (1) sind auf dem Vormarsch. 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