{"id":1756361,"date":"2023-08-08T08:20:03","date_gmt":"2023-08-08T07:20:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1756361"},"modified":"2023-08-08T16:51:00","modified_gmt":"2023-08-08T15:51:00","slug":"die-kriegsfrage-nationalistisch-oder-internationalistisch-betrachtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/08\/die-kriegsfrage-nationalistisch-oder-internationalistisch-betrachtet\/","title":{"rendered":"Die Kriegsfrage: nationalistisch oder internationalistisch betrachtet"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den Diskussionen \u00fcber den Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird in der Regel von einer nationalistischen Sichtweise ausgegangen. Die Russen f\u00fchren Krieg gegen die Ukraine. Eine sprachliche Ungenauigkeit zugestanden. In Wahrheit ist es doch so, dass hier wie \u00fcberhaupt in allen Kriegen, Staatsm\u00e4nner f\u00fcr ihre geopolitischen Interessen Krieg f\u00fcr ein Mittel halten. Die Bev\u00f6lkerung wird dann zwangsweise dazu verpflichtet diesen Krieg zu f\u00fchren und zwar gegen die Bev\u00f6lkerung eines anderen Landes, also die des Kriegsgegners. F\u00fcr einen Sozialisten, f\u00fcr einen Anarchisten, f\u00fcr die Arbeiterklasse gibt es und kann es niemals einen zu teilenden, zu akzeptierenden Grund f\u00fcr einen Krieg geben.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist mit Kritik am Nationalismus in der Kriegsfrage gemeint. <em>&#8222;Die Arbeiterklasse kennt kein Vaterland&#8220;(1), sagt Marx zutreffend. Hingegen ist sie internationalistisch und nicht nationalistisch orientiert. Der Arbeiterbewegung vor dem 1. Weltkrieg war klar, wir wollen und werden nicht auf unsere Schwestern und Br\u00fcder schie\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p>Noch 1912, zwei Jahre vor Ausbruch des Krieges, der Internationale Sozialistenkongress in Basel hatte er erkl\u00e4rt: <em>\u201eDie Proletarier halten es f\u00fcr ein Verbrechen, zugunsten des kapitalistischen Gewinns, dynastischen Wetteifers und des Aufbl\u00fchens diplomatischer Vertr\u00e4ge aufeinander zu schie\u00dfen.\u201c<\/em>(1)<\/p>\n<p><strong>Das Nationalgebilde Ukraine<\/strong><\/p>\n<p>Wer ist das Nationalgebilde Ukraine? Die Ukraine ist ein ebensolches Herrschaftssystem wie das angreifende Russland und die antretenden Nato-Staaten. Wenn das stimmt, gibt es dort eine politische und \u00f6konomische Herrschaft, die die normale Bev\u00f6lkerung f\u00fcr sich antreten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>In der Ukraine: Pr\u00e4sident Selenskyj hat es hinbekommen, ca. 50 Millionen US Dollar beiseite zu schaffen. Ansonsten ist es ein Oligarchen-Kapitalismus russischer Pr\u00e4gung. Die L\u00f6hne sind gewaltig runtergeschraubt worden. Die gewerkschaftlichen Rechte sind erheblich eingeschr\u00e4nkt worden.<\/p>\n<p>Die russische und die ungarische Sprache ist verboten worden. M\u00e4nner zwischen 18 und 60 d\u00fcrfen sich nicht au\u00dferhalb des Landes begeben. 150 000 junge M\u00e4nner versuchen am Milit\u00e4rdienst vorbeizukommen. Es gibt eine ukrainische Friedensbewegung, die nicht unerheblichen Repressionen ausgesetzt ist. Bekennend Faschisten wie der ehemalige Botschafter in Deutschland Andrij Melnyk genie\u00dfen dort hohes Ansehen und nicht zuf\u00e4llig ist Melnyk nun stellvertretender Au\u00dfenminister.<\/p>\n<p>Kommunistische Parteien hingegen sind dort verboten. Was will ich damit sagen. Der Krieg NATO(de facto)-Russland-Ukraine ist einer des F\u00fchrungspersonals der jeweiligen L\u00e4nder. Die Bev\u00f6lkerung der verschiedenen genannten L\u00e4nder hat diesen Gegensatz nicht. Woher auch? Sie m\u00f6chten in Frieden leben &#8211; mit Haus, Familie oder auch nicht, ein paar Kumpels und gen\u00fcgend Bier. Und das ist in allen L\u00e4ndern gleich. aus dieser Interessenslage gibt es keinen \u00dcbergang zum Krieg.<\/p>\n<p>Wer hat mehr Gemeinsamkeiten, der russische Arbeiter mit dem ukrainischen Arbeiter oder der russische Arbeiter mit dem russischen Pr\u00e4sidenten und ebenso der ukrainische Arbeiter: hat er mehr Gemeinsamkeiten mit seinem Pr\u00e4sidenten oder mit dem russischen Arbeiter?<\/p>\n<p><strong>Arbeiter schie\u00dfen nicht auf Arbeiter<\/strong><\/p>\n<p>In der Arbeiterbewegung vor dem 1. Weltkrieg wurde einmal die Parole verbreitet: Arbeiter schie\u00dfen nicht auf Arbeiter.<\/p>\n<p>Die Herrschenden sind sehr daran interessiert ihre Herrschaftsinteressen, die sie kriegerisch verfolgen oder verfolgen wollen, in ein nationalistisches Gemeinschaftsprojekt zu \u00fcbersetzen. Vor allem erfolgt das praktisch &#8211; und zwar durch Zwang.<\/p>\n<p>Die Flankierung mit dem Anrufen eines Nationalgef\u00fchls darf nicht fehlen. Eigentlich leicht zu durchschauen. Angeblich haben Arbeiter und die einfache Bev\u00f6lkerung die gleichen Interessen wie ihre Regierung. Zudem werden sie auf Ihresgleichen, auf Untertanen eines anderen Herrschaftssystems gehetzt. Der Kaiser und die Eliten Deutschlands sind nicht auf den Schlachtfeldern Verduns umgekommen Das waren die kleinen Leute, die sich auch noch wechselseitig \u00fcber den Haufen geschossen und gepiekst haben.<\/p>\n<p>Wer dem Einberufungsbefehl nicht folgt, wird verhaftet. Es ist kein Staat bekannt, der das Kriegf\u00fchren von einer Volksabstimmung abh\u00e4ngig gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Dass nicht direkt in das aktuelle Kriegsgeschehen involvierte Deutschland betreibt schon einmal national orientierte Feindbildpflege. Die scheinbar harmlosesten Beispiele sind manchmal die eing\u00e4ngigsten &#8211; wie hier: Der Sch\u00fcleraustauch mit Russland ist eingefroren worden und Sportveranstaltungen auch nicht nur internationale Wettk\u00e4mpfe, sondern gemeinsame Trainingsveranstaltungen mit blinden Sportlern ebenfalls. Warum eigentlich?<\/p>\n<p>Mit der nicht schwer zu beantwortenden Frage haben wir schon herausbekommen, wie Herrschaft ihren Zweck-Krieg dreist gelogen, die B\u00fcrger dazu hingezwungen als Gemeinschaftsprojekt ausgibt.<\/p>\n<p><strong>Bellizismus in anarchistischen Kreisen<\/strong><\/p>\n<p>Erstaunlich f\u00fcr mich ist und war zu erfahren, wie unerbittlich beachtliche Anteile der anarchistischen Bewegung und z.T. auch der Antifa f\u00fcr einen Krieg bis zum Endkampf gegen Putin eintreten. Ich beziehe mich dabei auf Erfahrungen, die ich leider auf dem Weltkongress der Anarchisten im Juli 2023 in St. Imier in der Schweiz machen musste.(3)<\/p>\n<p>Dabei ist die \u00dcberzeugung so gro\u00df, dass gar nicht mehr argumentiert wird, sondern nur noch denunziert wird: Jeder, der in irgendeiner Form gegen die gro\u00dfe Schlacht argumentiert, geh\u00f6rt zur AFD, sei Verschw\u00f6rungstheoretiker, Schwurbler und so weiter. Das Ganze wird mit hohem moralischen Druck pr\u00e4sentiert, so dass eine Diskussion nicht mehr stattfinden kann. Vielmehr steht eine einzige Beschimpfungskanonade jedweder anderen Position im Mittelpunkt. Was geht in einen solchen Standpunkt unreflektiert eigentlich ein?<\/p>\n<ol>\n<li>Putin sei der B\u00f6sewicht im Staatenwesen schlechthin und w\u00fcrde nicht getoppt die ganze Welt \u00fcberrollen.<\/li>\n<li>Die Nato taucht nun auf als Rettungsverein f\u00fcr unterdr\u00fcckte V\u00f6lker<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Krieg muss einfach gef\u00fchrt werden, am besten gleich, sonst muckt Putin noch mehr auf.<\/p>\n<p>Das An-die-Wand-malen eines atomaren 3. Weltkrieges als Folge eines zu offensiven Auftretens sei ein Abwiegelargument, nur um Putin rauszuretten, um sich selbst wiederum vor der gro\u00dfen unvermeidbaren Schlacht zu dr\u00fccken.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Bezeichnend f\u00fcr die unerbittliche H\u00e4rte ist auch, dass eine Verhandlungsl\u00f6sung, wie sie ja beispielsweise von China, Brasilien und S\u00fcdafrika ins Spiel gebracht wird, v\u00f6llig am zu erreichenden Ziel &#8211; n\u00e4mlich der Vernichtung Putins vorbeigehe.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Welche zentralen theoretischen Vorstellungen sind einem solch extrem harten bellizistischen Weltbild vorausgesetzt.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Putin ist ein durchgeknallter D\u00e4mon, der die ganze Welt unter seine Herrschaft bringen will und schlie\u00dflich auch die Menschheit unterdr\u00fccken will.<\/li>\n<li>Hinweise von Gegnern, z.B. gibt es eine Reihe amerikanischer konservativer Politiker und Wissenschaftler, die darauf hinweise, dass es Putin schlicht und einfach um eine neutrale Ukraine gehe, werden direkt als Kollaboration mit dem Feind qualifiziert.<\/li>\n<li>Die Nato das Kriegsb\u00fcndnis schlechthin, dass eine Unzahl schrecklicher Kriege nach dem 2. Weltkrieg gef\u00fchrt hat, ist nun zum Retter avanciert.<\/li>\n<li>Alles schreckliche, alle historischen Hinweise auf das Umpfl\u00fcgen der Welt durch die NATO werden schlicht ignoriert und legitimiert, indem Putin ja noch viel schlimmer sei und gestoppt werden m\u00fcsse.<\/li>\n<li>Und jenseits von Krieg, die Ausbeutung der Menschen durch das westlich-kapitalistische Modell auf dem Globus betreffend: In welchem Land beschert diesem System nicht Armut, Elend und Verzweiflung?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hurra-Patriotismus vor dem 1. Weltkrieg &#8211; ein heimliches, unreflektiertes Vorbild?<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem 1. Weltkrieg hat es bekanntlich eine Art Aufbruchsstimmung insbesondere bei der Jugend gegeben, die sich einem Krieg regelrecht herbeigesehnt hat. Auch der noch junge Thomas Mann: &#8222;Krieg! Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden&#8220;. (4)<\/p>\n<p>Und so scheint es mir hier auch. Allerdings trat bei gro\u00dfen Teilen der kriegsbegeisterten Jugendlichen auf dem Schlachtfeld bald Ern\u00fcchterung ein. Die hatten sich Krieg eher als so eine Art Erneuerungs- und Aufbruchsfestival vorgestellt. Hier war man kaum angekommen schon tot oder schwerverwundet. Nicht wenige sind daran \u00fcbergeschnappt. Nicht umsonst hat Wilhelm der II. auch prognostiziert und gefordert: &#8222;Blut muss flie\u00dfen, viel Blut.&#8220;(5) Sein Blut hat der damit nicht gemeint.<\/p>\n<div id=\"attachment_1756371\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1756371\" class=\"wp-image-1756371 \" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"826\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Bild2.jpg 605w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Bild2-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 826px) 100vw, 826px\" \/><p id=\"caption-attachment-1756371\" class=\"wp-caption-text\"><em>Junge M\u00e4nner reagieren begeistert auf die Bekanntmachung der Mobilmachung in Deutschland. (6)<br \/><\/em><\/p><\/div>\n<p>Die ganze gro\u00dfe Schlacht, m\u00f6glicherweise sogar ein atomar gef\u00fchrter 3. Weltkrieg wird hier begeistert begr\u00fc\u00dft und gefordert. Wer sich dem theoretisch bereits entzieht, geh\u00f6rt entlarvt, ist Feind, der sich bei uns eingehaust hat. Auch wenn das jetzt noch klein und machtlos daherkommt, sind das B\u00fcrgerkriegsfantasien, vor denen ich hier ausdr\u00fccklich warnen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Einerseits scheinen wir hier auf der Ebene und dem Niveau von Pfadfinderfantasien angelangt zu sein. Krieg wird nicht als Krieg mit all seinem Elend begriffen, sondern ein merkw\u00fcrdig ideell besetztes Begl\u00fcckungsprogramm.<\/p>\n<p>Andererseits tritt hier in schlechter deutscher Verantwortungstradition das Aufr\u00e4umen auf dem Globus als deutsche Pflichtaufgabe. Hitler hat das als 2. Weltkrieg durchgef\u00fchrt, die Gr\u00fcnen haben die nie wieder Krieg Bewegung in doch wieder Krieg, aber diesmal aus Verantwortung \u00fcberf\u00fchrt. Diese unersch\u00fctterlichen deutschen Verantwortungstradition wird nun offenbar von Randgruppen propagiert und der aggressive Regierungskurs flankiert, eher noch \u00fcberboten. Das Unwidersprechliche generiert sich aus dem Einmarsch russischer Truppen. Eine Frage nach dem &#8222;Warum&#8220;, keineswegs im verteidigenden Sinne, sondern im erkl\u00e4renden Das ist eine apodiktische Setzung, die sich keineswegs aus der Sache ergibt, Sinne, darf nicht gestellt werden, wie die Verteidigung der 52 von Amerika mit und ohne Nato nach dem 2, Weltkrieg zeigt.<\/p>\n<p>Irgendwie hat es Putin geschafft, den Rang eines einzigartigen, absoluten, unvergleichbaren, nie mehr einzuholenden B\u00f6sewichts der Weltgeschichte einzunehmen.<\/p>\n<p>Unumst\u00f6\u00dflich steht ja fest: Diese Entschlossenheit r\u00fchrte wesentlich von der \u00dcberzeugung her, dass Deutschland deshalb in den Krieg ziehe, weil es von aggressiven \u00e4u\u00dferen Feinden dazu gen\u00f6tigt werde. Diese Ansicht war \u00fcber alle Klassen hinweg verbreitet &#8211; ein unglaublicher T\u00e4uschungs- und Propaganda-Erfolg der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ausbruch-des-ersten-weltkriegs-wie-deutschland-den-krieg-plante-1.1903963\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">F\u00fchrungsspitze in Berlin, die doch hinter den Kulissen alles tat, um den Krieg heraufzubeschw\u00f6ren<\/a>. (7)<\/p>\n<p><strong>Fenster Internationalismus<\/strong>:<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr einen jungen Menschen heute ist es nahezu unm\u00f6glich, sich vorzustellen, dass einst Dutzende Millionen von Menschen die Hoffnung hegten, sich gemeinsam von der Unterdr\u00fcckung zu befreien. Der Internationalismus war die S\u00e4ule, auf der diese Hoffnung ruhte und die von den Kanonen zerschossen wurde.&#8220; (11)<\/p>\n<p>Hoffnung ist etwas Zukunft gewandtes und zugleich auf Erf\u00fcllung und Gl\u00fcck orientiert, dass es anders und besser werde. Hoffnung will aus sich heraus nicht scheitern, nicht im Elend, Chaos und Krieg versinken.<\/p>\n<p>Mehr als Hoffnung bleibt wohl im Moment nicht. Aber Hoffnung, dass der nationale Bellizismus dem Internationalismus weicht.<\/p>\n<p>Auf einer Internetseite, in der f\u00fcr Kinder versucht wird zu erkl\u00e4ren, was Krieg ist, hei\u00dft es:&#8220; Kommt es zum Krieg, gibt es immer viele Verletzte und Tote. Die Menschen leiden unter den Folgen eines Krieges, oft auch dann noch, wenn der Krieg schon lange vorbei ist.&#8220; (10)<\/p>\n<p>Merkw\u00fcrdig und bedr\u00fcckend zugleich, dass dieser unbestreitbare Sachverhalt kaum und zu wenig Anlass gibt, sich das Krieg f\u00fchren seiner Herrschaft nicht gefallen zu lassen und sich nicht verheizen zu lassen. Nicht zu vergessen auch, nicht auf Br\u00fcder und Schwestern in dem angeblichen Feindesland zu schie\u00dfen, die ja selbst ihrerseits Untertanen eines nicht bek\u00f6mmlichen Herrschaftssystems sind.<\/p>\n<p>Dieser Internationalismus war die gro\u00dfe Hoffnung der Arbeiterbewegung vor dem 1. Weltkrieg und wurde bekanntlich von der SPD zu Grabe getragen. Aber nur ein winziger Teil der Arbeiter trat dem patriotischen Taumel offen entgegen &#8211; wie einige junge Brandenburger mit ihren satirischen Flugblatt-Versen zeigten:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Ihr ungez\u00e4hlten Millionen \/ Aus Schacht und Feld, aus Stadt und Land, \/ Ihr seid nun Futter f\u00fcr Kanonen, \/ Die schuf des Proletariers Hand! \/ Jetzt schie\u00dft man auf den Bruder gern, \/ Weil es der Wunsch der hohen Herrn! \/ Vernichtung vieler Menschenleben, \/ Das ist das Ziel, das wir erstreben. \/ Das nennt man jetzt den heil&#8217;gen Krieg, \/ Mit uns das Volk, mit uns der Sieg!&#8220;(8)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Daran w\u00e4re anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><strong>Friedensaktivist Oleg Bodrov (Russland) und Yurii Sheiliazhenko (Ukraine)<\/strong><\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich noch Yurli Sheliazenko von der ukrainischen pazifistischen Friedensbewegung zu Wort kommen lassen und folgend Oleg Bodrov von der russisch pazifistischen Friedensbewegung:<\/p>\n<p>Auch hier mache ich mich aus Sicht der Basis-Bellizisten der Kollaboration mit dem Feind schuldig. Die Ukrainer wollen das einheitlich so und so &#8211; genauer den totalen Krieg- l\u00e4sst sich ja nicht wirklich durchhalten, wenn Ukrainer von dem gew\u00fcnschten Konzept abweichend als Pazifisten und Gegner von Waffenlieferungen auftreten.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Das Ziel Sieg durch Vernichtung eines Feindes ist eine gef\u00e4hrliche T\u00e4uschung, die immer zur Selbstzerst\u00f6rung f\u00fchrt&#8220;. (Shelazhenko)<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Die Zivilgesellschaften der in den Krieg verwickelten L\u00e4nder m\u00fcssen sich gegen den Krieg und die Politiker wenden, die ihn unterst\u00fctzen.&#8220; (Bodrov) <\/em><\/p>\n<p><em>Yurii Sheliazhenko: Unsere Aufgabe ist es, f\u00fcr die Beendigung des Blutvergie\u00dfens einzutreten und f\u00fcr faire und umfassende Friedensprozesse, die auf Vers\u00f6hnung abzielen. Das Ziel Sieg durch Vernichtung eines Feindes ist eine gef\u00e4hrliche T\u00e4uschung, die immer zur Selbstzerst\u00f6rung f\u00fchrt. Wenn es von Regierungen mit Nukleararsenal verfolgt wird, droht die Vernichtung der Menschheit. Frieden schaffen hei\u00dft, \u00fcber die Gefahren von Militarismus und Krieg aufzukl\u00e4ren, praktisches Wissen \u00fcber gewaltfreie Lebensweise und friedliche Konfliktl\u00f6sung zu lernen, sichere R\u00e4ume f\u00fcr den Dialog zu \u00f6ffnen und Opfern von Militarismus und Krieg zu helfen. Aus der Invasion ist ein blutiger Stellungskrieg entstanden, Hunderttausende Soldat*innen und Zivilist*innen wurden schwer verletzt oder get\u00f6tet.<\/em><\/p>\n<p><em>Yurii Sheliazhenko: Wir brauchen einen Waffenstillstand und Friedensgespr\u00e4che. Dazu kann es nach einem Wiedererwachen von Gewissen und gesundem Menschenverstand oder nach Ersch\u00f6pfung der Kriegf\u00fchrenden kommen. Allerdings heizt auf beiden Seiten die Unterst\u00fctzung durch Gro\u00dfm\u00e4chte und durch geo\u00f6konomische Lager die Kriegslust an. Durch unbegrenzte Waffenlieferungen und reichliche Ressourcen an Kanonenfutter droht der Krieg zur europ\u00e4ischen Version des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts zu werden. Eine schnelle Ersch\u00f6pfung der Kriegf\u00fchrenden ist nicht zu erwarten. Ein Er-wachen des Gewissens und des gesunden Menschenverstands ist unsere einzige Option. Wir brauchen gro\u00dfe strukturelle Ver\u00e4nderungen, um den giftigen Militarismus aus Wirtschaft und Politik zu verbannen.<\/em><\/p>\n<p><em>Oleg Bodrov: Die Zivilgesellschaften der in den Krieg verwickelten L\u00e4nder m\u00fcssen sich gegen den Krieg und gegen die Politiker wenden, die ihn unterst\u00fctzen. Sie m\u00fcssen Nein zum Krieg sagen. Anfang Juni wird Wien Gastgeber eines Friedensgipfels sein, des \u201eInternational People\u2019s Summit for Peace in Ukraine\u201c. Es wird nicht nur Diskussionen geben, sondern auch direkte Aktionen von Vertretern der Zivilgesellschaft aus der Ukraine, aus Russland, aus NATO-Staaten und aus Afrika. Wenn sich die Politiker nicht einigen k\u00f6nnen, m\u00fcssen dies die B\u00fcrger des Planeten Erde tun. Russlands Einmarsch hat das V\u00f6lkerrecht gebrochen. Dennoch treten Sie f\u00fcr einen Waffenstillstand ein?<\/em><\/p>\n<p><em>Oleg Bodrov: Der Krieg in der Ukraine ist f\u00fcr mich, als w\u00fcrde meine rechte Hand die Linke angreifen, um sie zu brechen. Meine Frau ist halb Ukrainerin. In der Ukraine leben meine \u00d6kologen-Freunde. Wir haben gemeinsam die erneuerbaren Energien vorangebracht und uns gegen die gef\u00e4hrliche Atomkraft gewandt. Kommilitonen und Freunde aus der Ukraine haben mit mir zusammen im Kaukasus hohe Gipfel erklettert. Wir vertrauten uns gegenseitig unsere Leben an, denn uns hielt das gleiche Kletter-seil. Auch wir in Europa sind durch das gleiche Sicherungsseil verbunden. Wir werden sterben, wenn es rei\u00dft.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Oleg Bodrov (71) ist Physiker, \u00d6kologe und Mitglied des Internationalen Friedensb\u00fcros. Als Vorsitzender des \u00d6ffentlichen Rates des S\u00fcdufers des Finnischen Meerbusens in St. Petersburg setzt er sich f\u00fcr Umweltschutz und F\u00f6rderung des Friedens ein.<\/p>\n<p>Yurii Sheliazhenko (42) ist Exekutivsekret\u00e4r der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung und Vorstands-mitglied des Europ\u00e4ischen B\u00fcros f\u00fcr Kriegsdienstverweigerung. Als Universit\u00e4tsdozent lehrt er in Kiew. (9)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geschichte-diese-folgen-hatte-der-erste-weltkrieg-1.4198466\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geschichte-diese-folgen-hatte-der-erste-weltkrieg-1.4198466<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/anarchy-2023-das-uhrmacherdorf-saint-imier-wird-zur-anarchisten-hochburg-ld.1748205\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/anarchy-2023-das-uhrmacherdorf-saint-imier-wird-zur-anarchisten-hochburg-ld.1748205<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/ww1.habsburger.net\/de\/kapitel\/krieg-es-war-reinigung-befreiung-was-wir-empfanden-und-eine-ungeheure-hoffnung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ww1.habsburger.net\/de\/kapitel\/krieg-es-war-reinigung-befreiung-was-wir-empfanden-und-eine-ungeheure-hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/die-bizarrsten-zitate-von-kaiser-wilhelm-ii-blut-muss-fliessen-viel-blut-1.470594\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/die-bizarrsten-zitate-von-kaiser-wilhelm-ii-blut-muss-fliessen-viel-blut-1.470594<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geschichte-diese-folgen-hatte-der-erste-weltkrieg-1.4198466\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geschichte-diese-folgen-hatte-der-erste-weltkrieg-1.4198466<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/spd-im-ersten-weltkrieg-wie-es-zur-kriegskredite-zustimmung-kam-a-976886.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/spd-im-ersten-weltkrieg-wie-es-zur-kriegskredite-zustimmung-kam-a-976886.html<\/a><\/li>\n<li>F\u00fcr Waffenstillstand und Friedensgespr\u00e4che, in: Naturfreundin, 02\/2023,<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hanisauland.de\/wissen\/lexikon\/grosses-lexikon\/k\/krieg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hanisauland.de\/wissen\/lexikon\/grosses-lexikon\/k\/krieg.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/taz.de\/Essay-Proletarischer-Internationalismus\/!5033344\/<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Diskussionen \u00fcber den Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird in der Regel von einer nationalistischen Sichtweise ausgegangen. 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