{"id":1755453,"date":"2023-08-03T09:52:44","date_gmt":"2023-08-03T08:52:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1755453"},"modified":"2023-08-03T09:52:44","modified_gmt":"2023-08-03T08:52:44","slug":"die-solidaritaetspraemie-als-umverteilungsmassnahme-von-un-bezahlter-arbeit-zwischen-den-geschlechtern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/08\/die-solidaritaetspraemie-als-umverteilungsmassnahme-von-un-bezahlter-arbeit-zwischen-den-geschlechtern\/","title":{"rendered":"Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie als Umverteilungsma\u00dfnahme von (un-)bezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern?"},"content":{"rendered":"<p>Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie ist eine \u00f6sterreichische Arbeitszeitreduktionsma\u00dfnahme. Anhand einer Fallstudie in einem Industrieunternehmen wird deren Auswirkung auf den privaten Bereich \u2013 die Haus- und Sorgearbeit, die prim\u00e4r von Frauen geleistet wird \u2013 untersucht. Dabei stellt sich die Frage, ob Sorge- und Hausarbeit tats\u00e4chlich fairer zwischen den Geschlechtern verteilt wird und Frauen somit ihre Erwerbsarbeitszeit steigern k\u00f6nnen, wenn M\u00e4nner ihre Erwerbsarbeitszeit reduzieren. Die Fallstudie zeigt, dass die Erwerbsarbeitszeiten der Frauen zwar steigen, der direkte Einfluss auf Sorge- und Hausarbeit jedoch blo\u00df gering ist. Um strukturellen Ungleichverteilungen entgegenzuwirken, braucht es deswegen erg\u00e4nzend umfangreiche Gleichstellungspolitik.<\/p>\n<p><em>von Sidonie Ulreich<\/em><\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Haus- und Sorgearbeit als Hindernis f\u00fcr Erwerbsarbeit<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/fileadmin\/pages\/502\/zeitverwednungserhebung_dokumentation.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zwei Drittel<\/a>\u00a0der \u00f6sterreichischen Sorge- und Hausarbeit wird von Frauen verrichtet, ein Drittel von M\u00e4nnern. Bei Erwerbsarbeit ist es genau umgekehrt: 61 Prozent der bezahlten Arbeit wird von M\u00e4nnern ausge\u00fcbt und 39 Prozent von Frauen. \u00d6sterreich hat Europas\u00a0<a href=\"https:\/\/autonomy.work\/portfolio\/johanna-dohnals-push-for-the-shorter-working-week-in-1980s-austria\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dritth\u00f6chste Teilzeitrate<\/a>, die meisten der Teilzeitarbeitenden sind verheiratete Frauen. Haus- und Sorgeverpflichtungen bestimmen, ob Frauen auf den Arbeitsmarkt gelangen und\/oder dort bleiben k\u00f6nnen. Geringere Erwerbsarbeitszeit f\u00fchrt wiederum zu \u00f6konomischen Abh\u00e4ngigkeiten und geht mit einem geringeren Einkommen einher. Frauen haben dadurch einen\u00a0<a href=\"https:\/\/awblog.at\/hohe-geschlechtsspezifische-pensionsluecke-in-oesterreich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">h\u00f6heren Pension-Gap<\/a>\u00a0und sind einer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/fileadmin\/announcement\/2022\/05\/20220303InternationalerFrauentag2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">h\u00f6heren Armutsgef\u00e4hrdung<\/a>\u00a0ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken und bezahlte und unbezahlte Arbeit umzuverteilen, wird nicht selten die Ma\u00dfnahme Arbeitszeitverk\u00fcrzung vorgeschlagen.\u00a0<a href=\"https:\/\/autonomy.work\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/The-results-are-in-The-UKs-four-day-week-pilot.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studien<\/a>\u00a0haben bereits ergeben, dass Arbeitszeitreduktion viele positive Effekte auf k\u00f6rperliche und mentale Gesundheit, Erholung, Familienzeit, Work-Life-Balance und Produktivit\u00e4tsraten aufweist. Es war jedoch bis dato unklar, welche Einfl\u00fcsse diese auf die tats\u00e4chliche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern und somit auf geschlechtliche Ungleichheiten hat. Deshalb wurden im Zuge einer Fallstudie in einem gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Industrieunternehmen mit Mitarbeitenden m\u00f6gliche Auswirkungen von Arbeitsreduktionsma\u00dfnahmen untersucht.<\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie in der Industrie AG<\/strong><\/p>\n<p>Die im Jahr 2000 eingef\u00fchrte Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie ist ein Mix aus einer Arbeitszeitreduktionsma\u00dfnahme und einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die Teilnahme eines Betriebs erm\u00f6glicht es den Mitarbeitenden (Solidarit\u00e4tsarbeitskr\u00e4fte), ihre Normalarbeitszeit zu reduzieren. Die Stunden, die dadurch frei werden, werden mit einer vormals arbeitslosen Person oder einem \u00fcberbetrieblichen Lehrling (Ersatzarbeitskr\u00e4fte) besetzt. Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie wird \u00fcber zwei Jahre vom AMS gef\u00f6rdert (drei Jahre, wenn die Ersatzarbeitskraft \u00e4lter als 45 Jahre ist, langzeitarbeitslos ist oder eine Behinderung hat). Es entstehen keine finanziellen Nachteile, denn die Solidarit\u00e4tsarbeitskraft erh\u00e4lt 50 Prozent der Einkommenseinbu\u00dfe und der Betrieb erh\u00e4lt die anfallenden Sozialversicherungskosten. Folgende Grafik erl\u00e4utert die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie: Vier Arbeitnehmende reduzieren ihre Wochenstunden von 40 auf 32, erhalten jedoch einen Lohn f\u00fcr 36 Stunden und eine neue Stelle von 32 Stunden wird frei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1755454 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/awblog-230803_solidaritatspramie-1024x720-1.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/awblog-230803_solidaritatspramie-1024x720-1.png 1024w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/awblog-230803_solidaritatspramie-1024x720-1-300x211.png 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/awblog-230803_solidaritatspramie-1024x720-1-820x577.png 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.forba.at\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/AK-Arbeitszeiten_im_Fokus2022_Web_RZ.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2005<\/a>\u00a0hat die Industrie AG (der Name des untersuchten Unternehmens wurde anonymisiert) begonnen, die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie zu implementieren, um ihre Schichtmodelle von 38,5 auf 34,4 Wochenstunden umzustellen. Dadurch konnten 250 vormals arbeitslose Personen eingestellt werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Traditionelle Rollenbilder sind schwer aufzubrechen<\/strong><\/p>\n<p>Vier heterosexuelle Paare mittleren Alters mit Kindern \u2013 m\u00e4nnliche Solidarit\u00e4tsarbeitskr\u00e4fte in der Industrie AG und deren weibliche Partnerinnen \u2013 wurden im Zuge der Fallstudie befragt. Folgende Ergebnisse waren dabei feststellbar: Durch die Teilnahme verbringen die Solidarit\u00e4tsarbeitskr\u00e4fte mehr Zeit mit ihrer Familie und das Familienklima wird durch ihre Stressreduktion besser. Bei der Aufteilung von Sorge- und Hausarbeit \u00fcbernehmen M\u00e4nner T\u00e4tigkeiten, die sie schon vor der Teilnahme gemacht haben, h\u00e4ufiger. Sie unterst\u00fctzen meist ihre Partnerin und verrichten manchmal neue kleine Aufgaben. Die Untersuchung zeigt, dass ihre T\u00e4tigkeiten jedoch immer der traditionellen Rollenverteilung entsprechen. Wie beispielsweise: Gartenarbeit, Reparaturarbeiten, Reifenwechsel, Mist hinaustragen, mit den Kindern Zeit drau\u00dfen verbringen. Eine oft genannte Aufgabenaufteilung sieht so aus:\u00a0<em>\u201eDas Haus geh\u00f6rt ihr und der Garten mir.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Aufgaben der befragten Frauen umfassen neben k\u00f6rperlichen T\u00e4tigkeiten, wie putzen, aufr\u00e4umen, die Kinder fertig machen f\u00fcr Schule\/Kindergarten, auch unsichtbare mentale und emotionale Arbeit \u2013 organisieren, planen, einteilen, den \u00dcberblick behalten, tr\u00f6sten, die Ansprechperson sein etc. Die Interviewpartnerinnen sind f\u00fcr den gesamten zusammenh\u00e4ngenden Prozess und den Zeitplan jedes einzelnen Familienmitglieds verantwortlich. W\u00e4hrend sie alles von ihrer geistigen To-do-Liste (\u201eMental Load\u201c) abhaken, gehen sie zus\u00e4tzlich einer Erwerbsarbeit nach, somit sind sie einer Doppelbelastung ausgesetzt. Diese ist wiederum nur teilweise sichtbar f\u00fcr ihre Partner, einerseits wegen der nicht zur G\u00e4nze sichtbaren Haus- und Sorgearbeit und andererseits, weil der Erwerbsarbeit des Mannes ein h\u00f6herer Wert zugeschrieben wird, wie unter anderem eine Interviewpartnerin erl\u00e4utert: \u201e(\u2026)\u00a0<em>eigentlich alles, was sich um das Kind dreht, macht automatisch die Mama. Obwohl ich nicht viel weniger Arbeitsstunden habe als er. Aber das ist so automatisch, und was eigentlich gar nicht gesehen wird, auf das verl\u00e4sst man sich dann einfach.\u201c<\/em><\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Erwerbsarbeit des Mannes ist zentral<\/strong><\/p>\n<p>Die Erwerbsarbeit des Mannes steht im Mittelpunkt der Familie, wie unter anderem eine Interviewpartnerin betont:<em>\u00a0\u201eEs hat sich eigentlich alles nach seiner Schicht gerichtet.\u201c<\/em>\u00a0Die Interviewpartner portr\u00e4tieren ihre Erwerbsarbeit anders als die ihrer Partnerin, sie verdienen mehr, arbeiten mehr Stunden und alle Partnerinnen waren in Karenz. Das verfestigt das vorherrschende Bild, dass die Erwerbsarbeit des Mannes einen h\u00f6heren Stellenwert hat als die der Partnerin. Die Erwerbsarbeit der Frau steht in einem direkten, einseitigen Verh\u00e4ltnis zur Erwerbsarbeit des Mannes: Durch seine Teilnahme an der Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie kann sie ihre Erwerbsarbeitszeit erh\u00f6hen. Allerdings ist die Aufstockung stets abh\u00e4ngig von Kinderbetreuungseinrichtungen, dem Alter der Kinder und pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Das best\u00e4tigt die noch immer gesellschaftlich vorherrschende Rolle des Mannes als Ern\u00e4hrer und der Frau als Zuverdienerin. Bei der unbezahlten Haus- und Sorgearbeit ist es genau umgekehrt, die Frau \u00fcbernimmt die meiste Arbeit und der Mann hilft mit. Frauen k\u00f6nnen sich, wenn, dann nur tempor\u00e4r aus der Verantwortung nehmen. Beispielsweise bei besonderen Anl\u00e4ssen wie z.\u00a0B. dem Muttertag, bei vorher angek\u00fcndigten Betriebsausfl\u00fcgen, Krankheit.<\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Individualisierung von Rollenbildern<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der vorherrschenden Rollenverteilung wird jegliche Hilfeleistung der interviewten M\u00e4nner im Haus- und Sorgebereich mit viel Lob und Dank angenommen. Die unbezahlte Arbeit des Mannes wird ausf\u00fchrlich beschrieben und aufgewertet, sodass zuerst scheint, als ob sich die historische Ungleichheit durch die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie ver\u00e4ndert h\u00e4tte. Jedoch wird bei genauerem Nachfragen die unsichtbare Arbeit, der Mental Load und die Doppelbelastung der Frau dennoch nicht gesehen. M\u00e4nner geben zwar zu, dass ihre Partnerinnen die meiste unbezahlte Arbeit leisten, aber damit sind meist nur die sichtbaren T\u00e4tigkeiten gemeint. Die Frau erh\u00e4lt kaum Lob oder Dank daf\u00fcr, dass sie die ganze Familie am Funktionieren h\u00e4lt. Der Mann, der beispielsweise die W\u00e4sche aufh\u00e4ngt, weil die Frau ihn darum bittet, bekommt jedoch Lob und Dank.<\/p>\n<p>Die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit und geschlechtliche Rollenbilder haben sich im \u00f6ffentlichen Diskurs ver\u00e4ndert. Die Frau als Vollzeithausfrau gilt als \u00fcberholtes Bild der 60er Jahre. Deshalb argumentieren die untersuchten Paare nicht mehr damit, ihre Rollen zu erf\u00fcllen, sondern individuelle Entscheidungen zu treffen:\u00a0<em>\u201eDie Aufteilung hat sich so ergeben, die Frau kann nun mal schneller und pr\u00e4ziser putzen, der Mann ist weniger geduldig bei der Hausaufgabenbetreuung etc.\u201c<\/em><\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Freizeit als entschleiernder Aspekt von Ungleichheiten<\/strong><\/p>\n<p>Durch die ausf\u00fchrlich beschriebene Aufwertung der geleisteten Haus- und Sorgearbeit des Mannes und die Behauptung, dass die Aufteilung schon so passt, wie sie ist, wird die Ungleichheit auf den ersten Blick nicht sichtbar gemacht. Die allt\u00e4gliche Routine verschleiert die ungleichen Strukturen und die unbezahlte Haus- und Sorgearbeit wird als Akt der Liebe abgestempelt, so wie ein Interviewpartner veranschaulicht:\u00a0<em>\u201e(\u2026) [ihre] Hobbys sind eher die Kinder. (lacht) (\u2026), dass das Haus sauber ist, picobello, das ist eher so ihr Ding, dass alles gepflegt ist. Das macht sie einfach gerne.\u201c\u00a0<\/em>Unter dem Schleier der Routine herrscht jedoch \u00c4rger seitens der Frauen. Wenn \u00fcber die Aufteilung gesprochen wird, wird die Ungleichheit greifbar und \u00c4rger \u00fcber die Doppelbelastung, die kaum gesehen wird, wird sp\u00fcrbar. Beispielsweise mit Aussagen wie:\u00a0<em>\u201e(\u2026) dass er auch mal abwaschen k\u00f6nnte (lacht). Vielleicht staubsaugen, weil das w\u00e4re ja auch nicht so schwer (lacht).\u201c\u00a0<\/em>Oder:\u00a0<em>\u201eEs ist wirklich nur ein Wunsch, aber, dass das nicht nur an mir h\u00e4ngen bleibt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie h\u00e4tte \u00c4nderungen im privaten Bereich mit sich bringen k\u00f6nnen, behaupten die m\u00e4nnlichen Solidarit\u00e4tsarbeitskr\u00e4fte. Allerdings fehlt der innerliche Antrieb, mehr zu leisten, weil der Gro\u00dfteil der Haus- und Sorgearbeit sowieso von ihren Partnerinnen \u00fcbernommen wird. M\u00e4nner erlangen durch die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie mehr Freizeit, \u00fcbernehmen jedoch nicht mehr Care-T\u00e4tigkeiten zu Hause. Prinzipiell herrscht ein unterschiedlicher Zugang zu Freizeit bei M\u00e4nnern und Frauen. M\u00e4nner sprechen klar von ihrer Freizeit und nutzen die neugewonnene Zeit f\u00fcr Hobbys und ihren Ausgleich. Dadurch, dass die Erwerbsarbeit des Mannes zentral ist, besteht das vorherrschende Bild in der Familie, dass ihm die Freizeit zusteht. Frauen hingegen behaupten, fast keine oder gar keine Freizeit zu haben, vor allem wenn die Kinder noch klein sind. Die Ausgestaltung der Freizeit passt sich an, wenn Sorgeverpflichtungen abnehmen, beispielsweise weil die Kinder \u00e4lter sind und\/oder es keine pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen gibt. Somit schafft es die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie, durch die neugewonnene Freizeit aufzudecken, wor\u00fcber sonst wenig gesprochen wird, und kann die ungleiche Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit entschleiern.<\/p>\n<p class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie braucht Gleichstellungspolitik, um geschlechtergerecht zu wirken<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl der direkte Einfluss der Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie auf die Aufteilung von (un-)bezahlter Arbeit bei heterosexuellen Paaren mittleren Alters mit Kindern in der Industrie AG nur sehr gering ist, ist sie trotzdem ein wichtiger Bestandteil, um sozio\u00f6konomischen Problemstellungen wie Umverteilung von Erwerbsarbeit, Senkung von Arbeitsunf\u00e4llen und Steigerung von psychischem und physischem Wohlbefinden zu begegnen.<\/p>\n<p>Die Fallstudie hat Einblicke in die privateste Sph\u00e4re erm\u00f6glicht und zeigt auf, dass individuell nur wenig bei der strukturellen Ungleichverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit getan werden kann. Deswegen braucht es Arbeitszeitreduktionsma\u00dfnahmen und begleitend andere gleichstellungspolitische Ma\u00dfnahmen wie verpflichtende Vaterkarenz, gleiche Bezahlung f\u00fcr gleiche Arbeit, Einkommenstransparenz, ausgebaute Kinderbetreuung, Elementarbildung, ein Steuer- und Sozialversicherungssystem, das die partnerschaftliche Teilung und wirtschaftliche Umverteilung f\u00f6rdert, sowie einen Begriff von Arbeit, der Sorge- und Hausarbeit als gleichwertig mitumfasst, um zu einer gerechteren Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit beizutragen.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag basiert auf der von Sidonie Ulreich verfassten\u00a0<a href=\"https:\/\/katalog.wu.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=WUW_alma21136254780003337&amp;context=L&amp;vid=WUW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=WU-Bibliothekskatalog&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=wuw_alles&amp;query=any,contains,solidarit%C3%A4tspr%C3%A4mie&amp;offset=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Masterarbeit \u201eThe \u2018Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie\u2019 \u2013 A case study of a working time reduction policy. How the Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie redistributes paid and unpaid work between women and men\u201c.<\/a>\u00a0Die Arbeit entstand im Rahmen des Programms Socio-Ecological Economics and Policy an der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien und wurde gef\u00f6rdert von der Arbeiterkammer Wien.<\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<p><strong><em>Dieser Textbeitrag ist unter einer Creative-Commons-Lizenz vom Typ\u00a0 Namensnennung &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International zug\u00e4nglich.\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Solidarit\u00e4tspr\u00e4mie ist eine \u00f6sterreichische Arbeitszeitreduktionsma\u00dfnahme. Anhand einer Fallstudie in einem Industrieunternehmen wird deren Auswirkung auf den privaten Bereich \u2013 die Haus- und Sorgearbeit, die prim\u00e4r von Frauen geleistet wird \u2013 untersucht. 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