{"id":1754172,"date":"2023-07-28T16:29:36","date_gmt":"2023-07-28T15:29:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1754172"},"modified":"2023-07-28T16:29:36","modified_gmt":"2023-07-28T15:29:36","slug":"meister-der-doppelmoral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/07\/meister-der-doppelmoral\/","title":{"rendered":"Meister der Doppelmoral"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin erhebt Vorw\u00fcrfe gegen Moskau wegen der Aussetzung des Getreidedeals, blendet aber die Folgen der Russland-Sanktionen f\u00fcr den Globalen S\u00fcden bei der Getreide-, D\u00fcngemittel- und Erdgasversorgung aus.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung erhebt schwere Vorw\u00fcrfe gegen Russland wegen der Aussetzung des Getreidedeals mit der Ukraine. Dass Moskau sich seit Wochenbeginn nicht mehr an das Abkommen halte, das ukrainische Getreideexporte \u00fcber das Schwarze Meer erm\u00f6glicht hat, zeige, dass Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u201eerneut Hunger als Waffe gegen die ganze Welt\u201c einsetze, erkl\u00e4rte Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock am Montag. Zwar gef\u00e4hrden ausbleibende Getreidelieferungen aus der Ukraine \u2013 wie schon die kriegsbedingten Einbr\u00fcche bei der ukrainischen Ernte \u2013 die ohnehin prek\u00e4re Versorgung insbesondere \u00e4rmerer L\u00e4nder mit Nahrungsmitteln zus\u00e4tzlich. Das gilt allerdings auch f\u00fcr die Sanktionen des Westens, die Getreide- und D\u00fcngemittelexporte aus Russland behindern \u2013 zu Lasten des Globalen S\u00fcdens. Die EU ist zwar ohne weiteres f\u00e4hig, russische Ausfuhren zu erm\u00f6glichen, die sie selbst ben\u00f6tigt \u2013 etwa Kernbrennstoffe und Nickel \u2013, unterl\u00e4sst dies aber bei denjenigen russischen Exporten, die \u00e4rmere Staaten dringend brauchen. Im vergangenen Jahr kauften die EU-Staaten, im Sanktionsrausch auf russisches Pipelinegas verzichtend, L\u00e4ndern wie Pakistan Fl\u00fcssiggas weg und trieben sie damit in bittere Krisen.<\/p>\n<h3>Ukrainisches Getreide<\/h3>\n<p>Die direkten Konsequenzen des Ukraine-Kriegs f\u00fcr die globale Versorgung mit Getreide liegen offen zutage. Kriegssch\u00e4den aller Art \u2013 von der Zerst\u00f6rung von Infrastruktur \u00fcber die Verminung von Ackerfl\u00e4chen bis zum Mangel an Arbeitskr\u00e4ften, die umgekommen, an der Front oder geflohen sind \u2013 und Gebietsverluste haben die Ernte in der Ukraine empfindlich einbrechen lassen. Branchenexperten halten es f\u00fcr m\u00f6glich, dass der Ertrag in diesem Jahr auf bis zur H\u00e4lfte der Rekordernte des Vorkriegsjahres 2021 f\u00e4llt. Entsprechend wird mit einem weiteren R\u00fcckgang der Getreideexporte gerechnet; Sch\u00e4tzungen belaufen sich auf ein Schrumpfen der Weizen- und Maisausfuhr um rund 15 bis 18 Millionen Tonnen gegen\u00fcber 2021 auf 27 bis 30 Millionen Tonnen.[1] Die L\u00fccke auf dem Weltmarkt, die damit entsteht, werde perspektivisch wohl von Exporteuren aus Nord- und S\u00fcdamerika gef\u00fcllt, vermutet ein Experte von Citi Research.[2] Kurzfristig droht die Tatsache, dass Moskau am Montag den Getreidedeal ausgesetzt hat, die L\u00fccke weiter zu vertiefen. Zwar sind die Getreidepreise, die zu Wochenbeginn kurz in die H\u00f6he schnellten, inzwischen wieder auf das Niveau der vergangenen Wochen zur\u00fcckgegangen \u2013 auch, da seit einiger Zeit zus\u00e4tzliches Getreide aus Brasilien verf\u00fcgbar ist.[3] Dennoch bringt das Aussetzen des Deals neue Belastungen in ohnehin schwieriger Zeit mit sich.<\/p>\n<h3>Russischer D\u00fcnger<\/h3>\n<p>Letzteres gilt gleicherma\u00dfen daf\u00fcr, dass die westlichen Russland-Sanktionen immer noch russische Getreide- und D\u00fcngemittelexporte behindern. Zwar hat der Westen beides formal von seinen Zwangsma\u00dfnahmen ausgenommen. Doch werden die Lieferungen weiterhin von den Sanktionen gegen die russische Finanz- und Transportbranche behindert: Getreide und D\u00fcnger d\u00fcrfen zwar theoretisch geliefert, k\u00f6nnen aber weder transportiert noch bezahlt werden. Die im vergangenen Jahr vereinbarten Ausnahmeregeln greifen in der Praxis nicht; dies tr\u00e4fe laut russischer Einsch\u00e4tzung auch auf ein neues Ausnahmeangebot zu, das die EU k\u00fcrzlich pr\u00e4sentiert hat. Im Ergebnis sind die russischen D\u00fcngemittelexporte im vergangenen Jahr zur\u00fcckgegangen; bereits in den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 schrumpften sie um zehn Prozent.[4] Die aus dem Mangel resultierende Preissteigerung hat zwar Russlands Einnahmen aus dem D\u00fcngemittelexport im selben Zeitraum um 70 Prozent in die H\u00f6he schnellen lassen; sie lastet aber schwer auf dem Globalen S\u00fcden. Auch wenn die Preise inzwischen wieder etwas gesunken sind, liegen sie immer noch weit \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Mittel vor 2021. Das hat Folgen: Laut einer Studie, die an der University of Edinburgh erstellt wurde, haben D\u00fcngemittel- und Energiepreise einen viel st\u00e4rkeren Einfluss auf die Getreidepreise als punktuelle Exportschranken wie die Aussetzung des Getreidedeals.[5]<\/p>\n<h3>Mit zweierlei Ma\u00df<\/h3>\n<p>Dass die westlichen Staaten sich beharrlich weigern, diejenigen Russland-Sanktionen, die Getreide- und D\u00fcngemittelexporte behindern, aufzuheben, st\u00f6\u00dft auch im Globalen S\u00fcden auf Kritik. In der Tat ist etwa die EU sehr wohl in der Lage, Lieferungen aus Russland und ein gewisses Ma\u00df an Kooperation problemlos zu gew\u00e4hrleisten \u2013 dort, wo sie selbst ein klares Interesse daran hat. So ist etwa die zivile atomare Kooperation von Firmen aus Russland und aus der EU von den Sanktionen ausgenommen und wird ohne Probleme fortgesetzt. Auch Nickel kann weiterhin aus Russland importiert werden; \u201eweder Nornickel noch sein Hauptaktion\u00e4r Wladimir Potanin wurden bisher mit EU-Sanktionen belegt, weil russische Nickellieferungen zurzeit nicht ersetzt werden k\u00f6nnen\u201c, stellte vor kurzem die bundeseigene Au\u00dfenwirtschaftsagentur Germany Trade &amp; Invest (GTAI) fest.[6] \u00dcber die Druschba-Pipeline wird weiterhin russisches Erd\u00f6l in einige \u00f6stliche EU-Staaten geliefert \u2013 dies sogar, obwohl die Leitung \u00fcber ukrainisches Territorium f\u00fchrt. Kiew bezieht daf\u00fcr Geb\u00fchren aus Moskau. Stillgelegt hat die Ukraine hingegen die Togliatti-Pipeline, die Ammoniak aus Russland nach Odessa leitet, um den globalen D\u00fcngemittelmarkt beliefern zu k\u00f6nnen; an ihr hat die EU kein Interesse, w\u00e4hrend ihre Stilllegung dem Globalen S\u00fcden deutlich schadet. Auch die im S\u00fcden fehlenden russischen D\u00fcngemittellieferungen interessieren die EU nicht.<\/p>\n<h3>Konkurrenz um Fl\u00fcssiggas<\/h3>\n<p>Ebenso gleichg\u00fcltig sind die EU-Staaten mit Blick auf die Folgen ihres Erdgasboykotts f\u00fcr den Globalen S\u00fcden. Diese lassen sich aus aktuellen Statistiken ablesen. Demnach f\u00fchrte der Ausstieg der EU-Staaten aus dem Bezug russischen Pipelinegases dazu, dass der Import von Fl\u00fcssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) erheblich gesteigert werden musste. Deutschland war im vergangenen Jahr zun\u00e4chst noch auf die LNG-Einfuhr vor allem \u00fcber Belgien und Frankreich angewiesen, konnte dann aber noch im Dezember in Wilhelmshaven sein erstes eigenes Fl\u00fcssiggasterminal in Betrieb nehmen. Der Schritt wurde mit gro\u00dfem Stolz \u00fcber die neu gewonnene Unabh\u00e4ngigkeit von russischem Erdgas zelebriert. Wie aktuelle Statistiken der U.S. Energy Information Administration (EIA) zeigen, f\u00fchrten die Anstrengungen der Bundesrepublik und weiterer europ\u00e4ischer Staaten dazu, dass der gesamte LNG-Import des Kontinents um bemerkenswerte 65 Prozent stieg.[7] Zwar nahm auch der weltweite LNG-Export im vergangenen Jahr zu; die globale Steigerung um knapp f\u00fcnf Prozent gen\u00fcgte freilich nicht, um den in die H\u00f6he geschnellten Bedarf in Europa zu decken. Dies wiederum f\u00fchrte dazu, dass die wohlhabenden Staaten Europas in erbitterte Einkaufskonkurrenz mit \u00e4rmeren L\u00e4ndern gerieten, in der letztere unterlagen und ihren Import stark reduzieren mussten. Dazu z\u00e4hlten vor allem mehrere Staaten Asiens.<\/p>\n<h3>Vom Markt gekauft<\/h3>\n<p>Besonders hart traf der mit gro\u00dfer Befriedigung verk\u00fcndete Umstieg Europas auf Fl\u00fcssiggas die L\u00e4nder S\u00fcdasiens; Indien, Pakistan und Bangladesch verloren zusammengenommen rund 18 Prozent ihrer LNG-Importe. Aus Pakistan etwa wurde Ende vergangener Woche gemeldet, dem Land sei es zum ersten Mal seit \u00fcber einem Jahr gelungen, eine Fl\u00fcssiggaslieferung auf dem Spotmarkt zu erwerben.[8] Zuvor scheiterte dies daran, dass die europ\u00e4ischen Staaten verf\u00fcgbare Mengen vollst\u00e4ndig vom Markt kauften. Sogar vertraglich fest zugesagte Importe blieben aus. So hat sich der italienische ENI-Konzern zwar eigentlich vertraglich verpflichtet, Pakistan von 2017 bis 2032 regelm\u00e4\u00dfig Fl\u00fcssiggas zu liefern. Weil im vergangenen Jahr die Erdgaspreise in astronomische H\u00f6hen gestiegen waren, lohnte es sich f\u00fcr ENI aber recht oft, seinen Vertrag mit Islamabad zu brechen und LNG statt nach Pakistan nach Europa zu verkaufen; das rechnete sich, weil die Vertragsstrafe deutlich unter den in Europa erzielbaren Preisen lag. Berichten zufolge verdiente ENI damit 550 Millionen US-Dollar [9], w\u00e4hrend Pakistan wegen Erdgasmangels zeitweise Fabriken stilllegen und den privaten Konsum strikt beschr\u00e4nken musste (german-foreign-policy.com berichtete [10]). Eine Debatte dar\u00fcber, ob es angemessen ist, im Rausch der Russland-Sanktionen fremde L\u00e4nder ihrer Energieversorgung zu berauben, gibt es in Europa nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr zum Thema:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9205\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hungermacher (IV)<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1], [2] Lucy Handley: Ukraine\u2019s corn and wheat exports are set to plummet. Here\u2019s what that means for the world\u2019s food supply. cnbc.com 20.04.2023.<\/p>\n<p>[3] Laurin-Whitney Gottbrath: What Russia\u2019s withdrawal from the grain deal means for the world. axios.com 18.07.2023.<\/p>\n<p>[4] Shiba Teramoto: Russia Sees 70% Boost in Fertilizer Export Revenues Amid Price Increase in 2022. chemanalyst.com 13.02.2023.<\/p>\n<p>[5] Peter Alexander: Further food price rises could cause up to 1 million additional deaths in 2023. theconversation.com 07.02.2023.<\/p>\n<p>[6] Hans-J\u00fcrgen Wittmann: Europa kann Metallimporte aus Russland noch nicht v\u00f6llig ersetzen. gtai.de 23.05.2023.<\/p>\n<p>[7] Global liquefied natural gas trade volumes set a new record in 2022. eia.gov 05.07.2023.<\/p>\n<p>[8] Ahmad Ahmadani: After year of failed attempts, Trafigura offers LNG shipment to Pakistan. pakistantoday.com.pk 14.07.2023.<\/p>\n<p>[9] Italian power giant Eni earned $550mn by reneging on Pakistan LNG supply: report. brecorder.com 29.04.2023.<\/p>\n<p>[10] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8973\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach uns die Sintflut<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin erhebt Vorw\u00fcrfe gegen Moskau wegen der Aussetzung des Getreidedeals, blendet aber die Folgen der Russland-Sanktionen f\u00fcr den Globalen S\u00fcden bei der Getreide-, D\u00fcngemittel- und Erdgasversorgung aus. 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