{"id":1744630,"date":"2023-06-09T15:16:49","date_gmt":"2023-06-09T14:16:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1744630"},"modified":"2023-06-09T15:19:07","modified_gmt":"2023-06-09T14:19:07","slug":"das-historische-schema-der-migration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/06\/das-historische-schema-der-migration\/","title":{"rendered":"Das historische Schema der Migration"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir leben in einer Zeit der Massenmigration. Laut der <a href=\"https:\/\/worldmigrationreport.iom.int\/wmr-2022-interactive\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">United Nations\u2018 World Migrations Report 2022<\/a>, existierten im Jahr 2020 circa 281 Mio. internationale Migrant*innen. Dies entspricht in etwa 3,6 % der globalen Population. Weit mehr als das doppelte der Anzahl von 1990 und mehr als das Dreifache der gesch\u00e4tzten Anzahl von 1970. In L\u00e4ndern, die sie aufnehmen, werden Migrant*innen oft, ob zu Recht oder Unrecht, f\u00fcr Vielerlei verantwortlich gemacht. Sei es der Anstieg der Kriminalit\u00e4t, die sinkenden L\u00f6hne oder die sozialen und kulturellen Unfrieden.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Deborah Barsky<\/em><\/p>\n<p>Allerdings sind die durch Migration verursachten Konflikte keine neuen Probleme; diese Konflikte sind in der Menschengeschichte und auch in der Pr\u00e4historie tief verankert. Eine langfristige, kulturgeschichtliche Perspektive auf die menschliche Bev\u00f6lkerungsbewegung kann uns helfen, die Faktoren zu verstehen, die sie im Laufe der Zeit beeinflussen. Durch die Ber\u00fccksichtigung der arch\u00e4ologischen Daten k\u00f6nnen wir die verborgenen Trends im Migrationsschema aufdecken (oder zumindest solide Hypothesen aufstellen) und den aktuellen Zustand unserer Spezies erkennen und eventuell n\u00fctzliche zuk\u00fcnftige Szenarien konzipieren.<\/p>\n<p>Die Globalisierung im modernen Kontext, einschlie\u00dflich der gro\u00dfen Migrationsbewegungen und der modernen Einf\u00fchrung des \u201eStaates\u201c l\u00e4sst sich bis nach Eurasien erstmals zur\u00fcckverfolgen. Menschen unterteilten sich in r\u00e4umlich getrennten Gruppen, die durch imagin\u00e4re kulturelle Grenzen verbunden waren. Die arch\u00e4ologischen Aufzeichnungen zeigen, dass nach der letzten Eiszeit, die vor etwa 11.700 Jahren endete, der steigende Handel das Konzept der offiziellen Grenzen noch weiter versch\u00e4rfte. Dies erleichterte die Kontrolle und Manipulation von stetig wachsenden sozialer Gruppen, indem die Macht der kreierten symbolischen Konstruktionen verst\u00e4rkt wurde.<\/p>\n<p>Damals wie heute, kreierte und intensivierte der kulturelle Konsens die Idee von territorialer Einheit. Dieser Konsens schloss \u201eandere\u201c aus, die in anderen Gebieten lebten und andere Verhaltensmuster aufwiesen. Jede Nation etablierte ihre eigene Geschichte durch die eigene Wahrnehmung ihrer historischen Erfolge. Diese Geschichten wurden h\u00e4ufig modifiziert, um einige Mitglieder aus den sozialen Gemeinschaften zu beg\u00fcnstigen und eine Ausgrenzungspolitik gegen\u00fcber \u201eFremden\u201c zu rechtfertigen. Mit der zunehmenden Ausgestaltung der Geschichten wurde die Pr\u00e4historie in den Schatten gestellt. Dies f\u00fchrte vorteilhaft zur Leugnung des eigentlichen gemeinsamen <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/10\/new-discoveries-on-human-origins-open-up-new-possibilities\/#:~:text=our%20knowledge%20of%20the%20human%20family\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ursprungs der Menschheit<\/a>. Der erste Antrieb zu Migration in neue Gebiete war wahrscheinlich biologischer Natur und hing von den sich \u00e4nderten klimatischen Zust\u00e4nden ab. Vor allem nach der Entstehung unserer Spezies, des Homo sapiens, beeinflusste der Impuls zur Migration neue kulturverbundene Facetten.<\/p>\n<h3><strong>Von Nomadismus zur Migration<\/strong><\/h3>\n<p>Die \u00e4ltesten Zuwanderungen von <a href=\"https:\/\/australian.museum\/learn\/science\/human-evolution\/homo-sapiens-modern-humans\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homininen<\/a>[1] fanden nach der Entstehung unserer Gattung, Homo in Afrika statt. Diese werden bis zu <a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/highereducation\/books\/human-prehistory\/C2BF1C924AB66818450CEC514E2B11BD#overview\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2,8 Mio. Jahre<\/a> zur\u00fcckdatiert. Zur selben Zeit, als <a href=\"https:\/\/observatory.wiki\/What_Was_Humanity%E2%80%99s_First_Cultural_Revolution%3F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die ersten erkennbar menschlichen Technologien, wie systematisch modifizierte Steine entstanden<\/a>. Interessanterweise wurden diese fr\u00fchen \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Oldowan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oldowan<\/a>\u201c-Werkzeugs\u00e4tze wahrscheinlich nicht nur von unserer Gattung hergestellt, sondern auch von anderen Homininen, wie Paranthropus und Australopithecinen.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielten Steinwerkzeuge bei diesen fr\u00fchen Schritten auf unserem Evolutionspfad?<\/p>\n<p>Aus der Arch\u00e4ologie wissen wir, dass der Urmensch zunehmend in die Herstellung von Werkzeugen investierten. Es war eine adaptive Strategie, welche viele \u00dcberlebensvorteile mitbrachte. Dies zeigte sich an der auff\u00e4lligen Zunahme der geografischen Verteilung arch\u00e4ologischer Fundst\u00e4tten, die vor etwa 2 Mio. Jahren begann. Dies fiel mit dem Anstieg der Bev\u00f6lkerungszahlen und mit den ersten bedeutenden Homininen-Wanderungen aus Afrika nach Eurasien zusammen.<\/p>\n<p>Durch systematische Wiederholungen sehr spezifischer Ketten von Arbeitsg\u00e4ngen, die an den Steinen angewandt wurden, erkannte man die Werkzeugherstellung Oldowaner Technokomplexen[2]. Aufgrund dessen kann nachvollzogen werden, dass diese Techniken erlernt, praktiziert und in sozialen Verhaltensnormen der Homininengruppen integriert wurden. In der Tat gibt es \u00c4hnlichkeiten zwischen den ersten eurasischen Steinwerkzeugs\u00e4tzen und denen, die zur gleichen Zeit in Afrika hergestellt wurden. Technologische Skills wurden erlernt und weitergegeben. Das bedeutet, dass die Homininen in eine v\u00f6llig neue \u00c4ra der Kultur eintraten.<\/p>\n<p>Trotz der l\u00fcckenhafter arch\u00e4ologischen Daten aus dieser Zeit, gibt es Hinweise auf die Existenz von Homininen in weit voneinander entfernten Teilen Eurasiens[3] bereits vor 2 Mio. Jahren. Ebenso im Nahen Osten und in Westeuropa vor etwa 1,6 Mio. bis 1,4 Mio. Jahren. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie das Feuermachen beherrschten, jedoch \u00fcber ihre F\u00e4higkeiten, in einer Vielzahl von Landschaften zu gedeihen. Selbst in Regionen, die sich von ihrer urspr\u00fcnglichen Heimat, der afrikanischen Savanne, stark unterschieden. Ihre beeindruckende Anpassungsf\u00e4higkeit stellt sich dadurch unter Beweis. Ich glaube, dass wir diese F\u00e4higkeit vor allem dem Werkzeugbau und der Sozialisation zuschreiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir uns diese ersten Phasen der menschlichen Wanderungen vorstellen?<\/p>\n<p>Wir wissen, dass es verschiedene Homo-Arten[4] gab und dass diese Pioniergruppen frei lebten. Aufgrund der geringen Bev\u00f6lkerungsdichte trafen die verschiedenen Gruppen selten in derselben Gegend aufeinander. Sicherlich konkurrierten sie mit anderen gro\u00dfen Fleischfressern um die Ressourcen. Doch dank des \u00dcberflusses an nat\u00fcrlichen Ressourcen und der technologischen Kompetenz der Homininen war dies wahrscheinlich zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Vor etwa 1,75 Mio. Jahren in Afrika und vor 1 Mio. Jahren in Eurasien schufen diese Homininen und ihre nachfolgenden Generationen neue Arten von Steinwerkzeugen, die als \u201e<a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/10\/new-discoveries-on-human-origins-open-up-new-possibilities\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Acheulian<\/a>[5]\u201c bezeichnet werden. Diese zeichnen sich durch ihre Komplexit\u00e4t, die Standardisierung ihres Designs und die Geschicklichkeit, mit der sie hergestellt wurden aus. W\u00e4hrend die acheulischen Werkzeugs\u00e4tze eine feste Auswahl an Werkzeugtypen enthielten, wiesen einige Werkzeuge erstmals regionalspezifische Designs auf. Diese wurden von Pr\u00e4historiker*innen mit bestimmten Kulturgruppen identifiziert. Bereits vor 1 Mio. Jahren erlernten sie das Feuermachen.<\/p>\n<p>Die Acheulianer (haupts\u00e4chlich Vertreter der Homo-erectus-Gruppe) waren eine schnell wachsende Population. Ihre Anwesenheit l\u00e4sst sich an zahlreichen Orten nachweisen, die eine hohe Dichte an arch\u00e4ologischen Funden aufweisen. W\u00e4hrend sie nomadisch lebten, besiedelten die acheulischen Homininen eine weite geografische Landschaft. Vor etwa 500.000 Jahren begann die letzte acheulische Phase. Eine h\u00f6here Bev\u00f6lkerungsdichte h\u00e4tte die Wahrscheinlichkeit von Begegnungen zwischen den Gruppen erh\u00f6ht, von denen wir wissen, dass sie sich in engeren geografischen Radien bewegten. Es bildeten sich Lebensr\u00e4ume vom Typ &#8222;Heimatbasis&#8220; aus. Dies deutet darauf hin, dass diese Homininengruppen regelm\u00e4\u00dfig in dieselben Gebiete zur\u00fcckkehrten. Die charakteristischen Unterschiede sind ebenso in ihren Werkzeugausr\u00fcstungen zu erkennen.<\/p>\n<p>Nach dem Oldowan war das Acheulean mit einer Dauer von etwa 1,4 Millionen Jahren die l\u00e4ngste Kulturphase in der Menschheitsgeschichte. Unsere Gattung hatte zum Ende der Phase ein hinreichend komplexes kulturelles und verhaltensbezogenes Entwicklungsstadium erreicht, aus dem eine neue Art eines kognitiven Bewusstseins zu Stande kam. Das Bewusstsein des Selbst, begleitet von einem Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit innerhalb einer definierbaren kulturellen Gesellschaft. Dieses Bewusstsein f\u00fcr kulturelle Unterschiede erm\u00f6glichte schlie\u00dflich die Trennung von Gruppen, die in verschiedenen Gebieten lebten, basierend auf geografisch definierter Verhaltens- und Technologienormen. Dies war ein \u00e4u\u00dferst bedeutsames Ereignis in der menschlichen Evolution. Sie lie\u00dfen die ersten Anzeichen von \u201eIdentit\u00e4t\u201c als ein Konzept erkennen, das auf symbolisch geschaffenen Unterschieden beruhte. Das hei\u00dft, auf der Art und Weise, wie Dinge getan oder gemacht werden.<\/p>\n<p>Zugleich gab es Indizien, dass sich die Kommunikation zwischen diesen zunehmend unterschiedlichen Populationen intensivierte und alle Arten des Austauschs beg\u00fcnstigte. Der Austausch von Partnern breitete das Spektrum des Genpools aus und das Teilen von technologischem Wissen, f\u00fchrte zur Beschleunigung und Verbesserung von Anpassungsprozessen. \u00dcber andere Arten von Beziehungen, die sich entwickelt haben k\u00f6nnten, k\u00f6nnen wir nur spekulieren. Dazu geh\u00f6rt der Austausch von Geschichten, Glaubensvorstellungen, Br\u00e4uchen oder sogar kulinarischen oder medizinischen Br\u00e4uchen. Denn \u201efortgeschrittene\u201c symbolisch-kommunikative Dialoge, die sowohl f\u00fcr Neandertaler als auch f\u00fcr den heutigen Menschen kennzeichnend sind, wurden bisher nur aus dem Mittelpal\u00e4olithikum, vor 350.000 bis 30.000 Jahren, erkannt.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass es in den gro\u00dfen Zeitr\u00e4umen, die wir bisher skizziert haben, keine Hinweise darauf gibt, dass diese vielschichtigen Begegnungen mit erheblicher Gewalt zwischen den Arten oder innerhalb der Arten verbunden waren.<\/p>\n<p>Das blieb bis ins mittlere Pal\u00e4olithikum so, als sich die Menschenfamilie um andere Homo Arten in einem weiten territorialen Bereich erweiterte. Neandertaler, Denisovaner, Homo floresiensis, Homo luzonensis, Homo naledi, Nesher Ramla Homo und sogar der erste Homo sapiens. Dank der <a href=\"https:\/\/independentmediainstitute.org\/we-are-living-through-a-paradigm-shift-in-our-understanding-of-human-evolution\/\">fortgeschrittenen Anwendung genetischer Studien auf die pal\u00e4oanthropologischen Aufzeichnungen<\/a> wissen wir heute, dass es zu Kreuzungen zwischen mehreren der Arten kam, von denen bekannt ist, dass sie in Eurasien koexistierten: Menschen, Neandertaler und Denisovaner. Auch hier verst\u00e4rken die bisherigen Fossilfunde nicht die Hypothese, dass solche Begegnungen mit Kriegen oder anderen Formen von Gewalt einhergingen. Vor etwa 150.000 Jahren besiedelten mindestens sechs verschiedene Gattungen weite Teile Eurasiens. Von den sibirischen Steppen bis zu den tropischen Inseln S\u00fcdostasiens, jedoch existieren bis heute keine fossilen Beweise f\u00fcr Gewalt im gr\u00f6\u00dferen Rahmen zwischen den V\u00f6lkern.<\/p>\n<p>Etwa 100.000 Jahre sp\u00e4ter scheinen die anderen Arten jedoch ausgestorben zu sein. Das machte den Homo sapiens zur einzigen Homo-Gattung, die den Planeten noch bewohnte. Irgendwann zwischen 70.000 und 30.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung sind die meisten Inseln und Kontinente der Erde von Menschen besiedelt worden. Der Mensch, der sich inzwischen gerne in neue Gebiete niedergelassen hatte, entfaltete sich in st\u00e4ndig wachsender Zahl. W\u00e4hrend sich sein Herrschaftsgebiet stetig ausweitete, beutete er andere Tierarten aus.<\/p>\n<p>Es ist nicht m\u00f6glich ohne Aufzeichnungen mit Sicherheit zu wissen, welche Art von Beziehungen oder Hierarchien in den letzten Phasen des Pal\u00e4olithikums bestanden haben k\u00f6nnten. Aus den l\u00fcckenhaften \u00dcberresten der materiellen Kultur k\u00f6nnen Arch\u00e4ologen nur schlie\u00dfen, dass sich die Muster der symbolischen Komplexit\u00e4t exponentiell verdichteten. Kunst, K\u00f6rperschmuck und unglaublich fortschrittliche Werkzeuge stellen gesellschaftlich komplexe Verhaltensweisen dar, die wahrscheinlich auch die Festigung hierarchischer Beziehungen innerhalb streng abgegrenzter sozialer Einheiten beinhalteten.<\/p>\n<p>Am Ende der letzten Eiszeit und bis ins Neolithikum und vor allem in die Fr\u00fchgeschichte hinein, als die Sesshaftigkeit und schlie\u00dflich die Verst\u00e4dterung begannen, aber noch vor dem Auftauchen schriftlicher Aufzeichnungen, definierten sich die V\u00f6lker durch unterschiedliche Muster und Standards der Produktionskultur. Sie waren durch erfundene geografische Grenzen getrennt. Innerhalb dieser Gebiete sch\u00fctzten sie ihre Landschaften und G\u00fcter, die sie als ihr Eigentum beanspruchten. Der Erwerb von mehr Land wurde zu einem entscheidenden Ziel f\u00fcr Gruppen kulturell unterschiedlicher V\u00f6lker, die sich zu gro\u00dfen Gruppen zusammenschlossen. Sie strebten danach, sich durch die Vergr\u00f6\u00dferung ihrer Besitzt\u00fcmer zu bereichern. Bei der Eroberung neuer L\u00e4nder wurden die besiegten V\u00f6lker assimiliert. Sollten sie sich weigern, ihre Kultur aufzugeben, wurden die V\u00f6lker zu Besitzlosen in einer neu geschaffenen Ordnung.<\/p>\n<h3><strong>Eine imagin\u00e4re Welt<\/strong><\/h3>\n<p>Nach Millionen von Jahren physischer Evolution, wachsender Kompetenz und geografischer Expansion hatte unsere einzigartige Spezies eine Vorstellungswelt geschaffen. Unterschiede, die nicht auf biologischen oder nat\u00fcrlichen Gegebenheiten beruhten, wuchsen zu vielschichtigen sozialen Paradigmen zusammen. Die Ungleichheit des individuellen Wertes wurde zu einem Konzept, das an der Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t des Besitzes gemessen wurde. Der Zugang zu Ressourcen &#8211; der sich rasch in Eigentum entwickelte &#8211; war ein grundlegender Bestandteil dieser Entwicklung. Wie auch die F\u00e4higkeit, immer effizientere technische Systeme zu schaffen, mit denen die Menschen diese Ressourcen gewannen, verarbeiteten und immens ausbeuteten.<\/p>\n<p>Seitdem haben V\u00f6lker mit gemeinsamem Erbe strenge Protokolle eingef\u00fchrt, um ihr Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit zum nationalen Kontext zu sichern. Dokumente, die das Geburtsrecht belegen, garantieren, dass &#8222;Fremde&#8220; ferngehalten werden. Die Dokumentation erm\u00f6glichte eine strenge Kontrolle durch einige ausgew\u00e4hlte Beh\u00f6rden, die sich gegen jeden m\u00f6glichen Versto\u00df des Systems wehren. Die Mitglieder jeder sozialen Einheit werden durch eine durchdachte, im Voraus festgelegte Ausbildung beeinflusst. Sie verst\u00e4rkte alle wichtigen institutionellen Bereiche des Lebens: Religion, im Bildungswesen, in der Familie und am Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Menschen, die &#8222;fremden&#8220; konstruierten Realit\u00e4ten angeh\u00f6ren, haben in der engmaschigen Hierarchie der sozialen Einheit keinen Platz. Aufgrund ihrer wahrgenommenen Verschiedenheit stellen sie eine Bedrohung dar. Personen, die nicht durch einen relativen Ressourcenreichtum gekennzeichnet sind, wird der Zugang zu den erforderlichen Dokumenten in der Regel verweigert. F\u00fcr Menschen aus L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen, die ihr Leben durch Migration verbessern wollen, ist der Zugang zu Dokumenten entweder schwierig oder unm\u00f6glich. Sie werden bewacht, um die identit\u00e4re &#8222;Zugeh\u00f6rigkeit&#8220; feststellen zu k\u00f6nnen. In der heutigen Welt ist die Migration zu einer der am st\u00e4rksten regulierten und problematischsten menschlichen Aktivit\u00e4ten geworden.<\/p>\n<p>Es sollte daher nicht \u00fcberraschen, dass wir weltweit ein Wiederaufleben nationalistischer Gef\u00fchle erleben. Selbst wenn wir mit den Realit\u00e4ten der globalen Klimaregulierung konfrontiert sind. Nationen betrachten den Zugang zu kritischen Ressourcen als absolut dringend und bedeutend. Die protektionistische Antwort der privilegierten, einkommensstarken Nationen der Welt besteht darin, vermeintliche Identit\u00e4ten zu verst\u00e4rken. Und dass nur um Angst und manchmal sogar Hass gegen\u00fcber V\u00f6lkern zu sch\u00fcren, die als &#8222;andere&#8220; bezeichnet werden und in \u201eunsere\u201c Territorien eindringen wollen, um dazu zu geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Aufgrund der uralten Sch\u00f6pfung dieser begrifflichen Barrieren k\u00f6nnen sich die &#8222;rechtm\u00e4\u00dfigen&#8220; Mitglieder privilegierter sozialer Schichten (die Besitzenden) berechtigt f\u00fchlen, ihren Ausschluss von anderen (den Armen) zu verteidigen und zu best\u00e4tigen und ihnen bequem den Zugang zu Rechten und Ressourcen durch ein B\u00fcndnis verweigern. Trotz der erniedrigenden und schrecklichen Erfahrungen, die diese anderen m\u00f6glicherweise gemacht haben, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend, dass erst vor etwa 500 Jahren das schwerf\u00e4llige mittelalterliche Europa bereits \u00fcberbev\u00f6lkert und einem korrupten und ungerechten Gesellschaftssystem unterworfen war, die H\u00e4lfte des Planeten (wieder-)entdeckte und in Amerika eine eigenst\u00e4ndige Welt vorfand, die von vielen Tausenden von V\u00f6lkern bewohnt wurde. V\u00f6lker, die sich dort seit den letzten Phasen des oberen Pleistoz\u00e4ns, vielleicht schon vor 60.000 Jahren, niedergelassen hatten. Die dort lebenden V\u00f6lker organisieren sich in einer Vielzahl von sozialen Einheiten, die von ausgedehnten St\u00e4dten bis zu halbnomadischen Siedlungen unter freiem Himmel reichten. Sie hatten dieses unglaubliche Ereignis nicht erwartet. Dennoch beanspruchten die ressourcenhungrigen Europ\u00e4er diese Gebiete f\u00fcr sich, dezimierten die Ureinwohner (Indigenen) und zerst\u00f6rten das empfindliche nat\u00fcrliche Gleichgewicht ihrer Welt. Die Kolonialisten rechtfertigten den V\u00f6lkermord an den Ureinwohnern auf dieselbe Weise, mit der wir heute Asylbewerber abweisen: mit der Begr\u00fcndung, dass ihnen die notwendigen gemeinsamen symbolischen Bez\u00fcge fehlten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir in eine neu anerkannte Epoche unserer eigenen Sch\u00f6pfung eintreten &#8211; das Anthropoz\u00e4n, in dem der menschliche Fu\u00dfabdruck sogar in den geo-atmosph\u00e4rischen Schichten unseres Planeten sichtbar geworden ist -, kann man davon ausgehen, dass die Menschen weiterhin neue Bezugspunkte schaffen werden, um die Ausgrenzung einer neuen Art von Migranten zu rechtfertigen: des Klimafl\u00fcchtlings. Auf welche Ausschlusskriterien werden wir uns berufen, um die Verweigerung der Grundbed\u00fcrfnisse und des Zugangs zu Ressourcen f\u00fcr Menschen zu rechtfertigen, die aus \u00fcberfluteten K\u00fcstenst\u00e4dten, von \u00fcberschwemmten Inseln oder aus L\u00e4ndern kommen, die durch Schadstoffe leblos und unbewohnbar geworden sind?<\/p>\n<p><em><strong>Dieser Artikel wurde von <a href=\"https:\/\/observatory.wiki\/Human_Bridges\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Human Bridges<\/a>, einem Projekt des Independent Media Institute, verfasst. Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen wurde von Ramsha Tabraiz\u00a0 vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>[1] Eine ausgestorbene menschliche Spezies<br \/>\n[2] eigenst\u00e4ndige Kultur, die spezielle Technologien einsetzten<br \/>\n[3] Unteranderem in China und Georgien<br \/>\n[4] Homo georgicus, Homo antecessor<br \/>\n[5] nach der Fundst\u00e4tte Saint Acheul in Frankreich benannt<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Deborah Barsky<\/strong> ist Forscherin am Katalanischen Institut f\u00fcr menschliche Pal\u00e4o\u00f6kologie und soziale Evolution und au\u00dferordentliche Professorin an der Universit\u00e4t Rovira i Virgili in Tarragona, Spanien, mit der Offenen Universit\u00e4t von Katalonien (UOC). Sie ist die Autorin von Human Prehistory: Exploring the Past to Understand the Future (Cambridge University Press, 2022).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir leben in einer Zeit der Massenmigration. Laut der United Nations\u2018 World Migrations Report 2022, existierten im Jahr 2020 circa 281 Mio. internationale Migrant*innen. Dies entspricht in etwa 3,6 % der globalen Population. 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